Onlinedruck gewinnt im europäischen Druckmarkt weiter an Bedeutung
Posted by PM-Ersteller - 14/08/26 at 09:08:43 a.m.Branchenverbände sehen im DACH-Raum Wachstum beim Onlinedruck. Zugleich verändern digitale Bestellwege und automatisierte Abläufe den europäischen Druckmarkt.
Der europäische Druckmarkt entwickelt sich uneinheitlich. Während klassische Druckereien in einzelnen Marktsegmenten mit rückläufigen Aufträgen, steigenden Arbeitskosten und schwankender Auslastung konfrontiert sind, eröffnen digitale Bestell- und Produktionsprozesse neue Möglichkeiten. Unternehmen können standardisierte Printprodukte inzwischen online konfigurieren, kalkulieren und in unterschiedlichen Auflagen bestellen. Onlinedruckereien profitieren dabei von der Verbindung zwischen Webshop, Druckdatenübertragung, Produktionsplanung und Versand. Daraus ergeben sich vor allem bei wiederkehrenden Bestellungen, mehreren Produktvarianten und kurzen Produktionszyklen Effizienzpotenziale.
Verbände sehen Wachstumspotenzial im Onlinedruck
Der europäische Branchenverband Intergraf beziffert den Umsatz der europäischen Druckindustrie in seinem Wirtschaftsbericht 2026 auf rund 85 Milliarden Euro. Nach einer gemeinsamen Schätzung von Intergraf, dem Bundesverband Druck und Medien und der Initiative Online Print liegt der online generierte Druckumsatz allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei rund 8,1 Milliarden Euro. Für 2025 nannten die beteiligten Organisationen eine prognostizierte Wachstumsrate von 9,2 Prozent. Die Angaben sind als Verbandsschätzung für den DACH-Raum einzuordnen und belegen kein entsprechendes Wachstum in allen europäischen Ländern.
Auch außerhalb der Druckbranche gewinnen elektronische Vertriebswege an wirtschaftlicher Bedeutung. Eurostat zufolge wickelten 23,59 Prozent der untersuchten EU-Unternehmen im Jahr 2024 elektronische Verkäufe ab. Insgesamt entfielen 19,49 Prozent ihres Umsatzes auf elektronische Bestellungen über Websites, Apps oder automatisierte EDI-Nachrichten. Der Anteil reiner Webverkäufe lag bei 8,39 Prozent des Gesamtumsatzes; 4,34 Prozentpunkte entfielen auf Verkäufe an andere Unternehmen und öffentliche Stellen. Die Erhebung umfasst Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten oder selbstständig tätigen Personen in ausgewählten Wirtschaftszweigen.
Automatisierte Abläufe unterstützen unterschiedliche Auflagen
Beim Onlinedruck entsteht der mögliche Effizienzgewinn nicht allein durch die Bestellung im Internet. Entscheidend ist, wie eng Produktkonfiguration, Preiskalkulation, Übertragung der Druckdaten, technische Prüfung, Produktion und Versand miteinander verbunden sind. Standardisierte Abläufe können manuelle Arbeitsschritte reduzieren und die Bearbeitung wiederkehrender Aufträge vereinfachen. Bei Sammelformproduktionen lassen sich zudem mehrere geeignete Aufträge gemeinsam fertigen und Rüstkosten auf verschiedene Bestellungen verteilen.
Für Unternehmen ergeben sich daraus unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten. Filialbetriebe können beispielsweise regional angepasste Flyer bestellen, Veranstalter ihre Druckauflagen an aktuelle Anmeldezahlen anpassen und Agenturen verschiedene Produktvarianten zentral beschaffen. Kleinere und bedarfsgerechte Auflagen können Lagerbestände sowie das Risiko veralteter Inhalte verringern. Ob dadurch tatsächlich Kosten eingespart werden, hängt jedoch vom jeweiligen Produkt, dem Druckverfahren, der Weiterverarbeitung und der Bestellhäufigkeit ab.
Branche bereitet KI-gestützte Bestellprozesse vor
Intergraf, der Bundesverband Druck und Medien und die Initiative Online Print arbeiten derzeit an einer druckspezifischen Erweiterung des Universal Commerce Protocol. Geplant sind unter anderem dynamische Produktkonfigurationen mit Echtzeitpreisen, automatisierte Prüfungen hochgeladener Druckdaten, digitale Freigabeprozesse und Lieferzeitberechnungen unter Berücksichtigung verfügbarer Produktionskapazitäten. Da sich der Standard noch in der Entwicklung befindet, handelt es sich um geplante Funktionen und nicht um eine bereits flächendeckend verfügbare Branchenlösung.
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„Die Digitalisierung ist für Druckereien kein Selbstzweck. Sie kann Bestell- und Produktionsprozesse vereinfachen, während persönliche Beratung und eine fachgerechte Prüfung der Druckdaten weiterhin wichtig bleiben. Entscheidend ist, standardisierte Onlineabläufe mit Lösungen für individuelle Anforderungen zu verbinden“, erklärt Christoph Deutsch, Geschäftsführer der printworld.com GmbH.
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Informationen zur Vorbereitung von Druckdaten
Wie Format, Papier, Auflage und Veredelung bei einer Onlinebestellung ausgewählt werden können, zeigt printworld.com am Beispiel des Flyerdrucks. Die Produktseite enthält außerdem Hinweise zu Dateiformaten, CMYK-Farbmodus, Bildauflösung, Beschnittzugabe und Sicherheitsabständen: https://www.printworld.com/de/flyer-drucken
Ausblick
Onlinedruckereien ersetzen nicht sämtliche klassischen Vertriebs- und Produktionsmodelle. Sie erweitern den Markt jedoch um digital gesteuerte Beschaffungswege und können professionell produzierte Drucksachen auch bei kurzen Bestellzyklen oder mehreren Varianten leichter zugänglich machen. Wachstumspotenziale ergeben sich insbesondere dort, wo automatisierte Abläufe mit fachlicher Beratung, zuverlässiger Datenprüfung und flexiblen Produktionsmöglichkeiten verbunden werden.
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Herr Sebastian Wündrich
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01067 Dresden
Deutschland
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Die printworld.com GmbH ist eine mittelständische Onlinedruckerei mit Sitz in Deutschland und beliefert Kunden im Inland und im europäischen Ausland. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung qualitativ hochwertiger Printprodukte spezialisiert und vertreibt diese über das eigene Onlineportal https://www.printworld.com
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Die Broschürenproduktion zeigt die Vielfalt moderner Arbeitsplätze in Onlinedruckereien
Posted by PM-Ersteller - 31/07/26 at 12:07:41 p.m.Moderne Onlinedruckereien verbinden digitale Prozesse mit handwerklichem Können. Die Broschürenproduktion zeigt, wie vielfältig technische, organisatorische und logistische Aufgaben heute sind.
Die Digitalisierung verändert nicht nur klassische Büroberufe, sondern auch Arbeitsplätze in der industriellen Produktion. Dieser Wandel lässt sich besonders gut in der Druckbranche beobachten. Außenstehende verbinden die Arbeit in einer Druckerei mitunter vor allem mit großen Maschinen. Tatsächlich umfasst die Produktion moderner Drucksachen zahlreiche digitale, technische, organisatorische und qualitätssichernde Aufgaben. Bei der Herstellung einer Broschüre greifen beispielsweise Datenkontrolle, Produktionsplanung, Druck, Schneiden, Falzen, Binden, Qualitätsprüfung und Versand ineinander.
Fachkräfte bleiben für die Druckbranche wichtig
Die Ausbildungs- und Fachkräftesituation stellt viele Betriebe der Druck- und Medienwirtschaft weiterhin vor Herausforderungen. Branchenbefragungen zeigen zugleich, dass sich die einzelnen Ausbildungsberufe unterschiedlich entwickeln. Während einige Berufe mit rückläufigen Bewerber- und Vertragszahlen konfrontiert sind, entwickelte sich die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Ausbildungsberuf Medientechnologe Druck zuletzt vergleichsweise stabil.
Unternehmen reagieren darauf unter anderem mit beruflicher Weiterbildung, interner Qualifizierung und der Einarbeitung von Quereinsteigern. Auch digital unterstützte und teilweise automatisierte Produktionsabläufe gewinnen an Bedeutung. Sie können standardisierte Arbeitsschritte vereinfachen, ersetzen jedoch nicht die fachliche Beurteilung durch qualifizierte Beschäftigte.
Zu den zentralen Aufgaben gehören weiterhin die Einrichtung der Anlagen, die Überwachung der Produktion, die Bewertung der Druckqualität, die Fehleranalyse und die Abstimmung zwischen den einzelnen Produktionsbereichen. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von Menschen, Software und Maschinen.
Die Broschürenfertigung erfordert abgestimmte Produktionsschritte
Die Herstellung von Broschüren veranschaulicht die Anforderungen moderner Druckproduktion besonders deutlich. Bereits vor dem Druck müssen die eingereichten Daten auf ihre technische Verwendbarkeit geprüft werden. Je nach gewähltem Datencheck können dazu Seitenformat, Seitenanzahl, Beschnitt, Auflösung, Farbraum und Schrifteinbettung gehören.
Anschließend werden die Seiten für die Produktion angeordnet und auf Druckbogen bzw. Sammelformen montiert. Nach dem Druck richtet sich die Weiterverarbeitung nach Umfang, Einsatzzweck und gewünschter Haltbarkeit der Broschüre. Häufig eingesetzte Bindungsarten sind Drahtheftung, Klebebindung und Fadenheftung.
Bei der Verarbeitung kommt es auf hohe Genauigkeit an. Abweichungen bei Druckbild, Schnitt, Falzung, Seitenfolge und Bindung müssen frühzeitig erkannt werden. Je nach Produkt kommen weitere Anforderungen hinzu, etwa besondere Papiersorten, Umschläge oder spezielle Oberflächenveredelungen.
Onlinedruckereien verbinden digitale Bestellung und Produktion
Onlinedruckereien ermöglichen eine weitgehend digitale Vorbereitung und Abwicklung von Druckaufträgen. Kunden können Produkte online konfigurieren, Formate, Papiersorten, Auflagen und Verarbeitungsarten auswählen sowie die Kosten auf Basis ihrer Produktauswahl kalkulieren.
Auch die Druckdaten werden digital übermittelt. Technische Prüfprozesse können bereits vor Produktionsbeginn auf fehlende Schriften, ungeeignete Auflösungen, falsche Seitenmaße oder nicht passende Farbräume hinweisen. Dadurch lassen sich viele Fehler frühzeitig erkennen.
Insbesondere bei wiederkehrenden, standardisierten oder kurzfristig benötigten Drucksachen kann diese Form der Auftragsabwicklung die Planung erleichtern. Produktvarianten lassen sich vor der Bestellung anhand ihrer Ausstattung und Kosten vergleichen.
Hinter der Benutzeroberfläche einer Onlinedruckerei stehen jedoch umfangreiche betriebliche Prozesse. Eingehende Aufträge müssen geprüft, vorbereitet, zeitlich eingeplant und den passenden Anlagen zugeordnet werden. Gleichzeitig sind Materialien und Produktionskapazitäten zu koordinieren, damit die fertigen Druckprodukte termingerecht verpackt und versendet werden können.
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„Wer bei einer Onlinedruckerei nur an das Bedienen einer Druckmaschine denkt, sieht lediglich einen Ausschnitt der tatsächlichen Arbeit. Bei einer Broschüre greifen Datenprüfung, Planung, Druck, Bindung, Qualitätssicherung und Versand ineinander. Gefragt sind technisches Verständnis, Sorgfalt und die Fähigkeit, digitale Prozesse im Team zu steuern“, erklärt Andreas Jänsch, Betriebsleiter der printworld.com GmbH.
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Informationen zur Herstellung von Broschüren
Ausführliche Informationen zu Formaten, Bindungsarten, Druckdaten und Produktionsmöglichkeiten von Broschüren stellt die Onlinedruckerei auf ihrer Website bereit: https://www.printworld.com/de/broschueren-und-prospekte
Digitale und technische Kompetenzen gewinnen an Bedeutung
Die Entwicklung der Druckbranche zeigt, dass digitale Prozesse und industrielle Fertigung eng miteinander verbunden sind. Moderne Arbeitsplätze in einer Onlinedruckerei erfordern sowohl technisches Verständnis als auch Kenntnisse im Umgang mit Produktionsdaten, Software und vernetzten Anlagen.
Gleichzeitig bleiben klassische Kompetenzen der Druck- und Weiterverarbeitung unverzichtbar. Dazu gehören Materialkenntnisse, Farbbeurteilung, sorgfältiges Arbeiten und die Fähigkeit, Fehler im laufenden Produktionsprozess zu erkennen. Für Fachkräfte, Auszubildende und technisch interessierte Quereinsteiger entstehen dadurch Tätigkeitsfelder, die digitale Arbeitsprozesse mit einem sichtbaren und greifbaren Produktionsergebnis verbinden.
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Papierformate erklärt: Wann A4 bei Broschüren nicht die beste Wahl ist
Posted by PM-Ersteller - 16/07/26 at 10:07:51 a.m.A4 ist bekannt, aber nicht für jedes Druckprojekt ideal. Bei Broschüren und anderen Printprodukten bestimmen Format, Nutzung und Inhalt, wie handlich und übersichtlich Informationen wirken.
Die Auswahl des Papierformats wirkt bei der Planung von Drucksachen zunächst wie eine technische Detailfrage. Tatsächlich kann sie wesentlich beeinflussen, wie ein Printprodukt genutzt, transportiert und aufbewahrt wird. Während A4 bei Geschäftsbriefen, Formularen und umfangreichen Unterlagen seine Stärken ausspielt, können kompaktere oder anders proportionierte Formate bei Broschüren zweckmäßiger sein. Entscheidend sind nicht allein Gestaltung und Seitenzahl, sondern auch Lesesituation, Versandart, Ablage und die Frage, ob das Druckprodukt unterwegs oder an einem festen Ort verwendet werden soll.
A4 ist Standard – aber kein universelles Gestaltungsformat
Das A4-Format misst 210 × 297 Millimeter. Es gehört zur international standardisierten A-Reihe, deren Formate beim Halbieren ihr Seitenverhältnis von 1 zu ?2 beibehalten. Dadurch lassen sich Vorlagen vergleichsweise einfach zwischen A3, A4 und A5 verkleinern oder vergrößern. Die deutsche DIN 476 wurde 1922 veröffentlicht; die entsprechenden Papiergrößen sind heute in der internationalen ISO 216 verankert. Die Norm selbst weist allerdings darauf hin, dass sie nicht zwingend auf Bücher, Zeitungen, Plakate und andere Spezialprodukte anzuwenden ist.
Für umfangreiche Broschüren mit Tabellen, technischen Darstellungen, Schulungsinhalten oder größeren Produktabbildungen kann A4 sinnvoll sein. Die großzügige Fläche bietet Raum für mehrspaltige Layouts, größere Abbildungen und komplexere Übersichten. Bei kurzen Unternehmensbroschüren, Messeunterlagen oder kompakten Produktübersichten kann das Format dagegen unnötig groß wirken. Es benötigt mehr Platz auf Tischen und in Taschen und kann im Stehen oder unterwegs weniger handlich sein.
A5, Quadrat- oder Querformat: Der Einsatzzweck entscheidet
A5 mit 148 × 210 Millimetern wird häufig für Imagebroschüren, Veranstaltungsprogramme, Produktinformationen und kompakte Ratgeber gewählt. Das Format kann ausreichend Raum für Bilder und gut gegliederte Texte bieten und ist zugleich handlicher als A4. A6 kann bei kurzen Anleitungen, Gutscheinen oder Informationen für unterwegs sinnvoll sein. Für umfangreiche Fließtexte oder komplexe Diagramme ist die kleine Fläche dagegen meist ungeeignet.
Quadratische Broschüren ermöglichen eine eigenständige, bildorientierte Gestaltung und kommen beispielsweise für Design-, Gastronomie-, Immobilien- oder Tourismusprojekte infrage. Querformate können bei Panoramafotografien, Architekturaufnahmen, Karten und breiten Tabellen Vorteile bieten. Vor der Entscheidung sollten jedoch Bindung, Öffnungsverhalten, Umschlag, Versandverpackung und die verfügbare Ablagefläche berücksichtigt werden. Formate außerhalb gängiger Produktgrößen können sich visuell abheben, zugleich aber Produktion und Versand aufwendiger machen.
Auch bei anderen Druckprodukten ist A4 nicht automatisch die beste Wahl. A3 bietet sich beispielsweise für kleinere Plakate, Übersichten und gefaltete Lagepläne an. A6 im Querformat (148 × 105 Millimeter) ist eines von mehreren gängigen Postkartenformaten. Schmale Formate von etwa 100 bis 105 × 210 Millimetern werden häufig für Flyer, Mailings und Beilagen verwendet. Für Bücher und kompakte Kataloge kommen außerdem Zwischen- und Sonderformate infrage; deren exakte Maße sollten vor Beginn des Layouts eindeutig festgelegt werden.
Gedruckte und digitale Inhalte erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Die Forschung zur Aufnahme gedruckter und digitaler Texte liefert kein vollständig einheitliches Bild. Eine 2018 veröffentlichte Metaanalyse von 17 Studien stellte beim Lesen auf Papier Vorteile für das Textverständnis fest, während sich bei der Lesegeschwindigkeit kein signifikanter Unterschied zeigte. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2024, die 37 experimentelle Studien einbezog, fand dagegen insgesamt keinen signifikanten Unterschied beim Textverständnis, wohl aber Unterschiede unter einzelnen Rahmenbedingungen. Für die Praxis spricht dies weniger für ein Entweder-oder als für eine gezielte Kombination beider Medien.
Gedruckte Broschüren können Hintergrundinformationen, Produktwelten oder erklärungsbedürftige Angebote strukturiert vermitteln. Digitale Ergänzungen wie QR-Codes, Landingpages oder aktualisierbare Produktdaten führen Interessierte anschließend zu weiterführenden Inhalten. Das Papierformat sollte daher nicht isoliert, sondern als Bestandteil der gesamten Informations- und Nutzungskette geplant werden.
Onlinedruckereien erleichtern den Formatvergleich
Onlinedruckereien können es erleichtern, Formate, Papiersorten, Auflagen, Seitenzahlen und Bindungsarten bereits während der Bestellung miteinander zu vergleichen. Produktkonfiguratoren machen je nach Anbieter Preis- und Ausstattungsunterschiede sichtbar und helfen dabei, mehrere Ausführungen eines Projekts zu kalkulieren. Bei regelmäßig benötigten Drucksachen kann der digitale Bestellprozess zudem eine einheitliche Beschaffung über verschiedene Standorte oder Abteilungen hinweg unterstützen.
Viele Anbieter stellen zudem produktspezifische Druckvorlagen bereit. Darin können Endformat, Beschnitt und Sicherheitsabstände verzeichnet sein. Automatisierte oder manuelle Druckdatenprüfungen erkennen je nach Leistungsumfang typische technische Probleme wie falsche Abmessungen, fehlenden Beschnitt oder eine zu geringe Bildauflösung. Ein Datencheck ist jedoch keine vollständige inhaltliche, gestalterische oder farbverbindliche Prüfung und ersetzt bei ungewöhnlichen Formaten oder komplexen Bindungen nicht in jedem Fall eine fachliche Beratung.
_“Das Format ist keine rein gestalterische Entscheidung, sondern bestimmt mit, wie eine Broschüre gelesen, mitgenommen und aufbewahrt wird“, erklärt Sebastian Wündrich, Medienfachwirt bei printworld.com. „A4 ist nicht grundsätzlich falsch. Es ist nur nicht automatisch richtig. Wer Einsatzzweck, Informationsmenge und Vertriebskanal vor dem Layout festlegt, erhält meist ein funktionaleres und zum Einsatzzweck passenderes Druckprodukt.“_
Vertiefende Informationen zur Auswahl, Gestaltung und Herstellung unterschiedlicher Broschürenformate stellt printworld.com hier zur Verfügung: https://www.printworld.com/de/broschueren-und-prospekte
Formatwahl beginnt vor dem Layout
Für Unternehmen ist es sinnvoll, das Papierformat bereits zu Beginn eines Projekts festzulegen. Maßgeblich sind Inhalt, Zielgruppe, Nutzungssituation, Versand und gewünschte Wirkung. Eine kompakte Broschüre kann zweckmäßiger sein als eine großzügige A4-Ausgabe; bei technischen Dokumentationen oder bildreichen Präsentationen kann eine größere oder breitere Fläche wiederum hilfreich sein. In Verbindung mit digitalen Informationsangeboten können Broschüren und andere Printprodukte einen flexibel einsetzbaren Bestandteil der Unternehmenskommunikation bilden.
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Die printworld.com GmbH ist eine mittelständische Onlinedruckerei mit Sitz in Deutschland und beliefert Kunden im In- und europäischen Ausland. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung qualitativ hochwertige Printprodukte spezialisiert und vertreibt diese über ein eigenes Onlineportal https://www.printworld.com
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