Halbzeit im Sattel: Brix Schaumburg tritt für Vielfalt und sauberes Wasser weiter in die Pedale

Deutschlands längste Fahrrad-Pride erreicht die Halbzeit: Brix Schaumburg sammelt weiter Spenden für FRND und Viva con Agua.

BildEin Junge, ein Bike, etliche Kilometer und bereits jetzt unzählige wundervolle Begegnungen: Moderator, Autor und Aktivist Brix Schaumburg hat mit seiner diesjährigen Tour „Ride for Water, Ride for Life“ heute die Halbzeit erreicht und zieht ein erstes Resümee. _“Ich glaube, ich war noch nie so fit und gleichzeitig so emotional unterwegs wie in diesem Jahr. Das Schönste an dieser Tour sind definitiv die Menschen. Menschen, die spontan anhalten, ein Stück mitradeln, die Aktion teilen oder direkt spenden – genau dafür mache ich das Ganze. Und ich spüre deutlich, dass die Menschen Teil davon sein wollen. Dieser Spirit, dieses Miteinander – das ist einfach unbezahlbar“, _so Brix Schaumburg.

Und so wurde auf der Strecke geredet, gelacht, geteilt, unterstützt “ und immer wieder spontan gemeinsam ein Stück Weg zurückgelegt. Auch Viva con Agua-Mitgründer Marius Jung war zeitweise mit im Sattel dabei. Das schweißt zusammen.

Seit dem Start am 14. Mai in Berlin ging es entlang von Elbe und Rhein quer durch Deutschland “ mit Rückenwind, Gegenwind, Regen, Sonne und vor allem mit einer klaren Botschaft: mehr Sichtbarkeit, mehr Zusammenhalt und mehr Bewegung für Vielfalt, mentale Gesundheit und den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit der Aktion „Ride for Water, Ride for Life“ hält Brix Schaumburg nicht nur den Rekord für Deutschlands längstem Fahrrad-Pride, sondern sammelt Spenden für die Organisationen FRND Freunde fürs Leben sowie Viva con Agua. Jeder gespendete Euro wird dabei von ihm persönlich verdoppelt.

Und noch ist die Tour nicht vorbei: Die nächsten Etappen führen weiter Richtung Norden “ über Hannover, Nienburg und Lüneburg bis ins große Finale nach Hamburg am 28. Mai. Dort endet „Ride for Water, Ride for Life“ zwar offiziell im Reichshof Hamburg “ die Botschaft dahinter – und da sind sich alle Beteiligten sicher – rollt noch lange und weit über die Ziellinie hinaus.

Viva Con Agua: https://vivaconagua.org/vision

Freunde fürs Leben: www.frnd.de

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Wann Aktivismus positiv wirkt – und wann nicht: Mit Erfahrung die Polarisierung in der Pride Saison überwinden

Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit, Frieden & gleiche Rechte für Frauen, LGBT, Zuwanderer: Aktivismus ist für alle gut und löst doch Widerstand aus. Der Unterschied liegt im Ansatz. Und im Kontext.

Bild* Beitrag 5 von 10 der Serie „Vielfalt eint Wirtschaft und Wohlstand“ *

Köln, 25. Juni 2025 – Am 28. Juni jährt sich der Beginn der Stonewall-Proteste – globales Symbol für wirkungsvollen Aktivismus. In der New Yorker Christopher Street entstand aus Empörung Bewegung, aus Widerstand Wandel. Doch was als Katalysator für Gleichberechtigung begann, polarisiert heute und wird (-> Bundestagsverwaltung) kontrovers diskutiert. Woran liegt das?

„Aktivismus hat Großes bewirkt – aber nicht jedes laute Statement verändert ein System. Wer Fortschritt will, braucht Gespür, muss die richtigen Fragen stellen und zuhören können“, erklärt der frühere Aktivist und heutige Diversity-Ingenieur Michael Stuber und fordert mehr Miteinander.

Konstruktiver Aktivismus: Kraft der Gemeinsamkeit nutzen

Aktivismus brachte Frieden, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit und verbesserte das Leben der großen Mehrheit. Heute wirkt Aktivismus auf viele konfrontativ, normativ und ausschließend. Diffus werden „die anderen“, „die da oben“, „die Privilegierten“ und somit fast alle kritisiert. Dabei gerät der Wunsch nach einem gemeinsamen Win-Win-Fortschritt aus dem Blick.

Lernen aus Geschichte: Menschen für die Zukunft gewinnen

Wenn Aktivismus der Profilierung dient oder stets den Druck erhöht, ist Polarisierung vorprogrammiert. Dabei zeigen erfolgreiche Veränderungen der Geschichte: Wandel braucht Zugehörigkeit. Wenn Anklage wichtiger wird als Wirkung, wenden sich viele ab – nicht nur „alte weiße Männer“, sondern auch progressive Führungskräfte, engagierte Frauen oder erfolgreiche Minderheiten, die auf konstruktives Miteinander setzen.

„Unsere gemeinsame Zukunft braucht kritisches Denken und ein klares Bewusstsein für die ganze Vielfalt. Wenn Aktivismus andere ausschließt, verspielt er seine Glaubwürdigkeit – und verhindert Wandel statt ihn zu gestalten.“ “ Michael Stuber, Diversity-Ingenieur

Zwischen laut und wirksam: Unternehmen gestalten Fortschritt

Unternehmen spielen eine wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Entwicklung, aber für sie gelten andere Spielregeln als in der Politik. Positive Wirkung entsteht in der Wirtschaft nicht durch Forderungen, sondern mit Systemverständnis, nicht durch Feinbilder, sondern mit Verbündeten. Aktivismus kann inspirieren – wenn er anschlussfähig ist. Schuldzuweisungen polarisieren und behindern Zusammenarbeit.

Reflexion statt Revolte

Konstruktiver Aktivismus fragte schon immer: Was bewegt Menschen? Welche Veränderung ist tragfähig? Und was braucht es, um gesellschaftliche Einbindung zu erreichen? Statt Entkopplung fordert Stuber Integration und Individualität als verbindende Kräfte zu nutzen. Verständnis muss

Empörung ersetzen – und aus krassen Forderungen muss der Wunsch nach gemeinsamem Fortschritt werden.

LeseTipp zur Pride/CSD Saison: Der WissensBlog DiversityMine enthält knapp 250 Beiträge zu LGBTQI* Diversity aus über 25 Jahren https://de.diversitymine.eu/

Info – Box

12 Forderungen an modernen, integrativen Aktivismus

* Zielklarheit: Tragfähige, realistische Ziele formulieren – keine populistischen Zerrbilder.
* Verbindend kommunizieren: Gemeinsamkeiten statt Gegensätze betonen.
* Auf Systemwirkung ausrichten: Ursachen statt Symptome adressieren.
* Mehrheitsfähig denken: Vielfalt nicht als Nischenprojekt monopolisieren.
* Kontext beachten: In Unternehmen anders agieren als in Politik oder Gesellschaft.
* Verbündete gewinnen: Potenzielle Unterstützer ernst nehmen, nicht abwerten.
* Geschichte nutzen: Fortschritte würdigen – statt pauschal zu verwerfen.
* Narrative differenzieren: Nicht jedes Problem ist systemischer …ismus.
* Erkenntnisse teilen: Differenzierte Daten und solide Studien statt Meinungen verbreiten.
* Strukturen verstehen: Prozesse und Machtverhältnisse analysieren.
* Raum für Kritik lassen: Offen für andere Perspektiven bleiben.
* Verantwortung teilen: Alle Gruppen als Teil der Lösung einbinden.

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„Pride“ von Linda Wirth ist Song für CSD-Saison 2020 / Mitmach-Aktion für „Pride“-Musikvideo (Fan-Version)

Stuttgart / 21.07.2020 – Für die CSD-Saison 2020 gibt es jetzt einen ohrwurmverdächtigen Song namens „Pride“ (von Linda Wirth), inklusive Video-Mitmach-Aktion für Fans. Das Motto: „Show Your Pride“.

BildChristopher Street Day: Mut, Stolz und Vielfalt

Der Christopher Street Day ist eine jährlich durchgeführte Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen. Für die diesjährige CSD-Saison hat die mehrfach preisgekrönte Pop-Künstlerin Linda Wirth aus Stuttgart ein eigenes Lied geschrieben. Ihr ohrwurmverdächtiger Song heißt „Pride„. Bei ihrem Heim-CSD, dem größten im Südwesten, tritt die zierliche junge Frau mit der Powerstimme am kommenden Wochenende (25./26.07.) auf. Mit ihrer neuen Single will die lesbische Sängerin „anderen Mut machen, zu sich selbst zu stehen“. Die 31-Jährige erklärt: „Mein Lied soll auf das Positive an Andersartigkeit aufmerksam machen. Dass es sich richtig anfühlen kann, wie man ist. Und dass man trotz oder gerade wegen der Andersartigkeit zu sich stehen und sich stolz zeigen kann.“

„Show Your Pride“: Mitmach-Aktion für „Pride“-Musikvideo (Fan-Version)

Wegen der Corona-Pandemie können die „Pride Parades“ dieses Jahr zwar nicht wie gewohnt als schillernde Polit-Paraden und fröhliche Straßenfeste stattfinden, es gibt aber vielfältige Online-Events, Aktionen und Live-Streams. Und damit alle zeigen können, wie sie persönlich die CSD-Saison 2020 zelebrieren, hat sich Linda Wirth etwas Besonderes ausgedacht: eine originelle Mitmach-Aktion. Sie will eine Fan-Version ihres Musikclips veröffentlichen. Unter dem Motto „Show Your Pride“ kann jede*r eigene Videos einreichen (vom Feiern / Tanzen / Mitsingen zum Song) und somit Teil der „Pride“-Community werden. Ob daheim im Wohnzimmer oder unterwegs mit Freunden – der Kreativität beim Filmen sind keine Grenzen gesetzt. Über ihre Motivation sagt die bunt tätowierte Sängerin: „Ich möchte mit dieser Aktion die Vielfalt stärken und die Regenbogen-Gemeinschaft sichtbar machen.“

Linda Wirth (*1988) ist eine mehrfach preisgekrönte Singer-Songwriterin, geboren in Bad Mergentheim, wohnhaft in Stuttgart. Ihr viertes Album „No Words“ gibt es als CD und bei allen Online-Musikvertrieben (Spotify, Amazon, Apple Music usw.).

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