Praxishilfe zur EU-Verordnung elDAS
Posted by PM-Ersteller - 14/05/19 at 09:05:30 p.m.TÜV TRUST IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV AUSTRIA mit Fragen und Antworten zu den wichtigsten Aspekten für Diensteanbieter und Anwender
Mit elDAS ist seit Mitte 2016 eine EU-Verordnung wirksam, auf deren Basis die elektronische Identifizierung und die Erbringung von Vertrauensdiensten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums neu geregelt wurde. Sie zeigt bereits deutliche Erfolge, allerdings verbirgt sich hinter der Umsetzung für Diensteanbieter und Anwender ein fachlich komplexer Prozess. TÜV TRUST IT hat deshalb hierzu eine umfangreiche Praxishilfe herausgegeben.
Mit elDAS ist erstmals die digitale Kommunikation von Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern rechtsverbindlich, grenzüberschreitend, vollständig medienbruchfrei und sicher möglich. Dass diese Verordnung tatsächlich schon zu einer deutlichen Zunahme der qualifizierten Vertrauensdienste in Europa geführt hat, lässt sich an dem durch die EU geführten Verzeichnis der qualifizierten Anbieter ablesen: EU Trusted List of Trust Service Providers (TSL). Zudem wird die Nutzung von Vertrauensdiensten nach eIDAS in immer neuen Anwendungsbereichen zur Pflicht. Dies gilt beispielsweise im Finanzwesen, wo zur Erfüllung der Anforderungen der Payment Services Directive 2 (PSD2) die Nutzung von sogenannten Qualifizierten Siegeln und Zertifikaten (QWACS) zur Absicherung der Maschinenkommunikation vorgegeben wurde.
Zudem bietet eIDAS durch seine EU-weite Rechtsverbindlichkeit die Möglichkeit vieler neuer E-Economy-Anwendungen, die zuvor undenkbar waren. So entstehen immer häufiger integrierte Verkaufsprozesse, die online abgewickelt werden und in einen elektronisch qualifiziert signierten Vertrag münden. Der Prozess ist dabei vollkommen unterbrechungsfrei implementiert und beinhaltet alle erforderlichen Schritte von der Identifikation eines Kunden bis zur EU-weit rechtsverbindlichen Vertrags-Signatur (QSign).
Allerdings hat sich sowohl die Erbringung als auch die verordnungskonforme Nutzung Qualifizierter Vertrauensdienste in der Praxis als fachlich recht komplex erwiesen. So sind die Anforderungen der EU-Verordnung selbst, jedoch auch die jeweilige rechtliche Detaillierung durch nationale Gesetze und deren Auslegung durch die lokalen Aufsichtsstellen zu beachten. Ferner müssen technische und organisatorische Prozesse sowie der betriebliche Rahmen normenkonform umgesetzt sein. Das betrifft alle im Umfeld qualifizierter und nicht qualifizierter Dienste tätigen Unternehmen.
Um konkrete Hilfestellungen zu geben, hat die TÜV TRUST IT eine Praxishilfe im FAQ-Format mit Fragen und Antworten herausgegeben. Mit den FAQ geht die TÜV TRUST IT auf die wichtigsten Aspekte der eIDAS-Verordnung ein. Dies geschieht im Hinblick auf die Anforderungen von Dienstanbietern, berücksichtigt jedoch ebenso die speziellen Anforderungen von Anwendern. Die „FAQ elDAS“ können kostenlos heruntergeladen werden unter: https://it-tuv.com/publikationen/grenzueberschreitende-vertrauenswuerdige-digitalkommunikation-in-der-eu
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Die TÜV TRUST IT GmbH ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich als IT-TÜV tätig und gehört zur Unternehmensgruppe TÜV AUSTRIA. Von ihren Standorten Köln und Wien aus fungiert das Unternehmen als der neutrale, objektive und unabhängige Partner der Wirtschaft. Im Vordergrund stehen dabei die Identifizierung und Bewertung von IT-Risiken. Die Leistungen konzentrieren sich auf die Bereiche Management der Informationssicherheit, Mobile Security, Cloud Security, Sicherheit von Systemen, Applikationen und Rechenzentren, IT-Risikomanagement und IT-Compliance.
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Leitfaden zum gesicherten Einstieg in die Produktionsdigitalisierung
Posted by PM-Ersteller - 26/02/19 at 10:02:48 a.m.Eine Praxishilfe der FELTEN Group unterstützt Fertigungsunternehmen darin, die Nutzeneffekte einer Digitalisierung ihrer Produktion für eine gesicherte Entscheidungsgrundlage zu identifizieren.
Die Produktion steht unverändert unter einem hohen Kosten-, Qualitäts- und Flexibilitätsdruck, weshalb sie sich allein aus Effizienzgründen einer deutlichen Digitalisierung widmen muss. Doch vielen Unternehmen ist die Umsetzung noch unklar, weil sie mit einer digitalen Ausrichtung ihrer Fertigung vielfach Neuland betreten. Dies birgt nach den Beobachtungen der Consultants der FELTEN Group die Gefahr von falschen Vorgehensweisen in sich.
Zu den Erfahrungen gehört zunächst einmal, dass nicht ohne eine genaue Analyse der Ausgangssituation begonnen werden sollte. Denn eine Digitalisierung ist eine Fortentwicklung der bestehenden Bedingungen und muss immer an den bestehenden Bedingungen in der Produktion anknüpfen. Dies macht eine genaue Betrachtung des Status Quo erforderlich, bei der allerdings nicht nur die technische Infrastruktur im Hinblick auf die Digitalisierungsmöglichkeiten bewertet werden darf. Vielmehr bedarf es auch einer Identifikation der möglichen Optimierungspotenziale in einzelnen oder mehreren Fertigungsprozessen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht in der präzisen Bewertung des Digitalisierungsnutzens. Er ist bei der Prozessdigitalisierung mindestens dreimal so hoch wie herkömmliche technische Investitionen – vorausgesetzt, ihre Planung beruht auf einer gesicherten Analyse. Hierbei muss die Frage beantwortet werden, welche wirtschaftlichen Vorteile durch eine Digitalisierung der Prozesse erzielt werden können. Dies verlangt eine seriöse Bewertung anhand von produktionsspezifischen Kennzahlen und weiteren branchenspezifischen Benchmark-Daten, die beispielsweise Kostenersparniseffekte in konkreten Euro-Werten darstellt. Damit erhält das Unternehmen eine belastbare Orientierungshilfe für seine weiteren und zielgenauen Investitionsplanungen.
Die aktuelle Praxishilfe „Gesicherter Einstieg in die Produktionsdigitalisierung“ unterstützt anschaulich, wie Fertigungsunternehmen die wirtschaftlichen und qualitativen Verbesserungsreserven ihrer Produktion ermitteln und sie frei von Investitionsrisiken schrittweise digital optimieren können. Der Leitfaden nennt Vorgehensweisen und beschreibt konkrete Kostenersparniseffekte aus Best Practice-Projekten in der Prozessindustrie. Der Leitfaden kann hier kostenlos bestellt werden.
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Die FELTEN Group ist ein international tätiges Software- und Beratungsunternehmen, das über seine PILOT Suite digitale Lösungen zur Prozessoptimierung für alle Produktionsbereiche und nach internationalen Qualitätsnormen entwickelt. Das Unternehmen verfügt über besondere und langjährige Kompetenzen vor allem in der Prozessindustrie in den Branchen Food, Flavor & Fragrance, Cosmetics, Pharma, Feinchemie & Adhesives. Zu den Kunden von FELTEN gehören Beiersdorf, Boehringer Ingelheim, Symrise, Henkel, Döhler usw. FELTEN hat in weltweit über zwei Dutzend Ländern MES-Projekte realisiert. www.felten-group.com
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