Warum die beste Geldanlage oft nicht die höchste Rendite verspricht
Posted by PM-Ersteller - 27/07/26 at 07:07:59 a.m.Ullrich Angersbach erläutert, weshalb Diversifikation zu den wichtigsten Grundprinzipien eines langfristig erfolgreichen Vermögensaufbaus gehört.
München – Der Diplom-Kaufmann und Kapitalmarktexperte Ullrich Angersbach veröffentlicht regelmäßig Analysen zu den internationalen Finanzmärkten. Im Mittelpunkt seiner Beiträge stehen die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik, Inflation, Kapitalmärkten, Vermögensaufbau und langfristigen Investmentstrategien. Ziel seiner Analysen ist es, wirtschaftliche Mechanismen verständlich einzuordnen und Anlegern eine fundierte Grundlage für langfristige Entscheidungen zu vermitteln.
Viele Anleger suchen nach der einen Anlage, die dauerhaft die höchste Rendite verspricht. Mal stehen Technologiewerte im Fokus, dann Edelmetalle, Immobilien oder Anleihen. Kaum ein Börsenjahr vergeht, ohne dass eine Anlageklasse als vermeintlicher Gewinner der Zukunft gehandelt wird. Gleichzeitig zeigt die Geschichte der Kapitalmärkte, dass sich Marktführer regelmäßig abwechseln. Was heute überzeugt, kann morgen bereits unter Druck geraten.
Gerade deshalb gehört Diversifikation zu den wichtigsten Grundprinzipien erfolgreicher Geldanlage. Dennoch wird sie häufig missverstanden. Manche Anleger betrachten sie als Verzicht auf Renditechancen oder als Ausdruck mangelnder Überzeugung. Tatsächlich verfolgt Diversifikation jedoch ein anderes Ziel: Risiken so zu verteilen, dass langfristiger Vermögensaufbau nicht von der Entwicklung einer einzigen Anlageklasse abhängt.
Nach Ansicht von Ullrich Angersbach liegt hierin einer der größten Unterschiede zwischen kurzfristiger Spekulation und nachhaltiger Investmentstrategie.
„Diversifikation ist kein Verzicht auf Rendite. Sie ist der Preis für langfristige Stabilität.“, erklärt Ullrich Angersbach.
Warum Konzentration oft unterschätzt wird
Viele Anleger glauben, sie könnten durch die Auswahl einzelner besonders aussichtsreicher Investments dauerhaft eine überdurchschnittliche Rendite erzielen. In Phasen steigender Märkte scheint diese Strategie zunächst erfolgreich zu sein. Einzelne Aktien oder Branchen entwickeln sich deutlich besser als der Gesamtmarkt und vermitteln den Eindruck, eine breite Streuung sei überflüssig.
Doch genau hier liegt ein häufig unterschätztes Risiko. Wer einen großen Teil seines Vermögens auf wenige Unternehmen, Branchen oder Regionen konzentriert, macht seine Vermögensentwicklung von vergleichsweise wenigen Einflussfaktoren abhängig. Unternehmenskrisen, politische Entscheidungen, technologische Veränderungen oder regulatorische Eingriffe können erhebliche Auswirkungen auf einzelne Märkte haben.
Die Geschichte der Kapitalmärkte liefert zahlreiche Beispiele dafür, dass einst führende Unternehmen oder ganze Branchen innerhalb weniger Jahre deutlich an Bedeutung verloren haben. Für langfristig orientierte Anleger stellt sich daher weniger die Frage, welche Anlageklasse im nächsten Jahr die höchste Rendite erzielt, sondern wie ein Portfolio auch unter unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil bleiben kann.
Diversifikation bedeutet mehr als viele Wertpapiere zu besitzen
Diversifikation wird häufig mit einer möglichst großen Anzahl verschiedener Wertpapiere gleichgesetzt. Tatsächlich entsteht Risikostreuung jedoch nicht allein durch eine hohe Stückzahl von Investments.
Ein Portfolio aus zwanzig Unternehmen derselben Branche kann trotz seiner Größe ein erhebliches Klumpenrisiko aufweisen. Umgekehrt kann bereits eine überschaubare Anzahl unterschiedlicher Anlageklassen zu einer deutlich ausgewogeneren Vermögensstruktur beitragen.
Nach Einschätzung von Ullrich Angersbach umfasst eine sinnvolle Diversifikation verschiedene Dimensionen:
* unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Edelmetalle,
* verschiedene Wirtschaftsregionen,
* unterschiedliche Branchen,
* Unternehmen verschiedener Größen,
* sowie Vermögenswerte mit möglichst unterschiedlichen Reaktionsmustern auf wirtschaftliche Entwicklungen.
Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren trägt dazu bei, Risiken breiter zu verteilen.
Unterschiedliche Anlageklassen erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Kapitalmärkte bestehen aus einer Vielzahl von Anlageformen, die jeweils eigene Chancen und Risiken mit sich bringen. Aktien stehen langfristig häufig für Unternehmenswachstum und Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg. Anleihen können – abhängig von Laufzeit, Bonität und Zinsumfeld – einen anderen Risiko-Rendite-Charakter besitzen. Edelmetalle wie Gold entwickeln sich wiederum oftmals unabhängig von klassischen Unternehmensgewinnen.
Keine dieser Anlageklassen ist grundsätzlich überlegen. Vielmehr reagieren sie unterschiedlich auf Inflation, Geldpolitik, Konjunktur oder geopolitische Ereignisse. Gerade diese Unterschiede machen Diversifikation zu einem wichtigen Instrument des Risikomanagements.
Im vorherigen Beitrag der Reihe erläuterte Ullrich Angersbach, wie Zentralbanken durch ihre Geldpolitik Kapitalmärkte beeinflussen. Diese geldpolitischen Entscheidungen wirken sich jedoch nicht auf alle Anlageklassen gleichermaßen aus. Während steigende Leitzinsen einzelne Marktsegmente belasten können, entwickeln sich andere Vermögenswerte unter denselben Rahmenbedingungen oftmals robuster.
Diversifikation ersetzt keine Analyse
Eine breite Streuung bedeutet nicht, auf fundierte Analysen zu verzichten. Im Gegenteil: Je komplexer Kapitalmärkte werden, desto wichtiger wird das Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge.
Diversifikation schützt nicht vor allgemeinen Marktrisiken. Gerät die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession oder kommt es zu einer globalen Finanzkrise, können nahezu alle Anlageklassen gleichzeitig unter Druck geraten. Dennoch zeigen historische Erfahrungen, dass breit aufgestellte Portfolios extreme Schwankungen häufig besser abfedern als stark konzentrierte Investments.
„Niemand weiß, welche Anlageklasse im kommenden Jahr die beste sein wird. Genau deshalb ist eine breite Streuung kein Zeichen von Unsicherheit, sondern von Weitsicht.“, so Ullrich Angersbach.
Langfristiger Vermögensaufbau basiert deshalb nicht auf der Suche nach der perfekten Prognose, sondern auf einer strukturierten Vermögensallokation, die unterschiedliche Entwicklungen berücksichtigen kann.
Psychologische Fehler erschweren rationale Entscheidungen
Neben wirtschaftlichen Faktoren beeinflussen auch psychologische Mechanismen den Anlageerfolg. Viele Investoren neigen dazu, Vermögenswerte zu kaufen, nachdem diese bereits über längere Zeit gestiegen sind. Gleichzeitig werden Positionen häufig verkauft, wenn die Unsicherheit besonders groß erscheint.
Dieses Verhalten kann dazu führen, dass Anleger Trends hinterherlaufen und Risiken unterschätzen. Diversifikation wirkt diesem Muster entgegen, weil sie nicht auf einzelne Marktmeinungen setzt, sondern auf eine ausgewogene Struktur des Gesamtportfolios.
Für Ullrich Angersbach gehört die eigene Disziplin daher zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer langfristigen Investmentstrategie. Wer sein Portfolio ausschließlich nach kurzfristigen Schlagzeilen ausrichtet, läuft Gefahr, emotionale Entscheidungen über langfristige Ziele zu stellen.
Diversifikation ist ein langfristiger Prozess
Ein ausgewogenes Portfolio entsteht nicht durch eine einmalige Entscheidung. Wirtschaftliche Entwicklungen verändern sich kontinuierlich. Inflation, Geldpolitik, Staatsverschuldung, Unternehmensgewinne und geopolitische Ereignisse beeinflussen die Finanzmärkte fortlaufend.
Deshalb sollte auch die Vermögensstruktur regelmäßig überprüft werden. Dabei geht es jedoch nicht darum, ständig zwischen Anlageklassen zu wechseln, sondern die ursprünglich definierte Risikostruktur langfristig aufrechtzuerhalten.
Diversifikation versteht sich somit weniger als kurzfristige Marktstrategie, sondern als dauerhaftes Organisationsprinzip eines stabilen Vermögensaufbaus.
Fazit
Die Suche nach der einen perfekten Geldanlage gehört zu den häufigsten Irrtümern privater Investoren. Kapitalmärkte entwickeln sich dynamisch und werden von einer Vielzahl wirtschaftlicher Faktoren beeinflusst. Welche Anlageklasse künftig die höchsten Renditen erzielt, lässt sich im Voraus nicht zuverlässig bestimmen.
Nach Auffassung von Ullrich Angersbach besteht die eigentliche Stärke einer langfristigen Investmentstrategie deshalb nicht in der Vorhersage einzelner Marktbewegungen, sondern in einer durchdachten Vermögensstruktur. Diversifikation reduziert Risiken, schafft Stabilität und ermöglicht es Anlegern, wirtschaftliche Veränderungen gelassener einzuordnen.
Wer Vermögen über Jahrzehnte aufbauen möchte, sollte daher weniger nach dem nächsten Gewinner suchen als nach einem Portfolio, das unterschiedliche wirtschaftliche Szenarien tragen kann.
Diese Analyse ist Bestandteil der fortlaufenden Veröffentlichungsreihe „Die Marktanalysen von Ullrich Angersbach“. Darin untersucht der Diplom-Kaufmann regelmäßig wirtschaftliche Zusammenhänge aus den Bereichen Geldpolitik, Kapitalmärkte, Inflation, Aktien, Anleihen, Gold, Edelmetalle, Staatsverschuldung, Portfolio-Strategien und langfristiger Vermögensaufbau. Die nächste Analyse widmet sich der Frage, welche Rolle Anleihen in einem modernen Portfolio spielen und warum diese Anlageklasse häufig unterschätzt wird.
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Ullrich Angersbach ist Diplom-Kaufmann, Finanzexperte, Buchautor und Marketing-Coach für Finanzdienstleister. Ullrich Angersbach beschäftigt sich seit mehr als vierzig Jahren mit Kapitalmärkten, Vermögensaufbau, Investmentstrategien und wirtschaftlichen Entwicklungen. Seine Fachartikel und Veröffentlichungen behandeln unter anderem die Themen Börsencrash, Finanzkrise, Portfolioaufbau, Risikomanagement, Goldpreisentwicklung, Zentralbanken und langfristige Kapitalmarktstrategien.
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Warum erfolgreicher Vermögensaufbau mit dem Verständnis der Geldpolitik beginnt
Posted by PM-Ersteller - 16/07/26 at 10:07:54 a.m.Wie Zentralbanken, Inflation und Kapitalmärkte langfristig die Entwicklung von Vermögen beeinflussen – eine Analyse von Ullrich Angersbach
München – Der Diplom-Kaufmann und Kapitalmarktexperte Ullrich Angersbach veröffentlicht regelmäßig Analysen zu den internationalen Finanzmärkten. Im Mittelpunkt seiner Beiträge stehen die Zusammenhänge zwischen Geldpolitik, Inflation, Kapitalmärkten, Vermögensaufbau und langfristigen Investmentstrategien. Ziel seiner Analysen ist es, wirtschaftliche Mechanismen verständlich einzuordnen und Anlegern eine fundierte Grundlage für langfristige Entscheidungen zu vermitteln.
Viele Menschen verbinden erfolgreiche Geldanlage vor allem mit der Frage, welche Aktie als Nächstes steigt oder wann der richtige Zeitpunkt für einen Einstieg an der Börse gekommen ist. Die tägliche Berichterstattung über Kursbewegungen, Zinsschritte oder geopolitische Ereignisse verstärkt diesen Eindruck. Dabei gerät häufig in den Hintergrund, dass sich langfristiger Vermögensaufbau nur dann nachvollziehen lässt, wenn die grundlegenden wirtschaftlichen Zusammenhänge verstanden werden.
Nach Ansicht von Ullrich Angersbach beginnt jede fundierte Investmententscheidung nicht mit einer Prognose über den nächsten Börsentag, sondern mit der Frage, welche Kräfte Kapitalmärkte überhaupt bewegen. Geldpolitik, Inflation, Leitzinsen, Staatsverschuldung und Konjunktur bilden dabei ein eng miteinander verknüpftes System. Wer diese Zusammenhänge versteht, kann Marktentwicklungen besser einordnen und kurzfristige Schwankungen realistischer bewerten.
Geldpolitik wirkt weit über den Leitzins hinaus
Zentralbanken gehören zu den einflussreichsten Akteuren der Weltwirtschaft. Entscheidungen über Leitzinsen oder geldpolitische Maßnahmen beeinflussen nicht nur die Finanzierungskosten von Unternehmen und Staaten, sondern auch Konsum, Investitionen, Immobilienmärkte und letztlich nahezu alle Anlageklassen.
Steigende Leitzinsen verteuern Kredite und bremsen häufig die wirtschaftliche Dynamik. Gleichzeitig können sie helfen, eine zu hohe Inflation einzudämmen. Sinkende Zinsen verfolgen dagegen meist das Ziel, Investitionen anzuregen und die Konjunktur zu stabilisieren. Beide Instrumente entfalten ihre Wirkung jedoch nicht isoliert, sondern beeinflussen zahlreiche wirtschaftliche Prozesse gleichzeitig.
Für Anleger bedeutet dies, dass sich Veränderungen der Geldpolitik oftmals erst mit zeitlicher Verzögerung vollständig auf Kapitalmärkte auswirken. Kurzfristige Börsenreaktionen spiegeln häufig Erwartungen wider, während die tatsächlichen wirtschaftlichen Folgen erst Monate später sichtbar werden.
„Wer ausschließlich auf die nächste Zinsentscheidung schaut, betrachtet nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtbildes. Geldpolitik entfaltet ihre Wirkung über viele Kanäle und oft mit erheblicher zeitlicher Verzögerung“, erklärt Ullrich Angersbach.
Inflation verändert die Kaufkraft des Vermögens
Inflation wird häufig ausschließlich als steigendes Preisniveau wahrgenommen. Tatsächlich beschreibt sie jedoch einen schleichenden Verlust der Kaufkraft des Geldes. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist deshalb nicht allein die nominale Rendite einer Geldanlage entscheidend, sondern deren reale Entwicklung nach Berücksichtigung der Inflation.
Selbst moderate Inflationsraten können über viele Jahre erhebliche Auswirkungen entfalten. Vermögen, das dauerhaft keine ausreichende reale Rendite erzielt, verliert langfristig an wirtschaftlicher Substanz. Dieser Effekt wird häufig unterschätzt, weil er sich schrittweise und nicht sprunghaft vollzieht.
Nach Auffassung von Ullrich Angersbach erklärt genau dieser Zusammenhang, weshalb Anleger ihre Entscheidungen nicht ausschließlich an kurzfristigen Marktbewegungen ausrichten sollten. Entscheidend sei vielmehr die langfristige Fähigkeit eines Portfolios, reale Kaufkraft zu erhalten und möglichst auszubauen.
Kapitalmärkte spiegeln Erwartungen wider
Aktien-, Anleihe- und Rohstoffmärkte reagieren nicht nur auf aktuelle wirtschaftliche Daten. Viel häufiger verarbeiten sie Erwartungen über zukünftige Entwicklungen. Zinserwartungen, Inflationsprognosen oder Konjunkturaussichten werden oftmals bereits Monate vor ihrem tatsächlichen Eintritt in den Kursen berücksichtigt.
Deshalb kommt es regelmäßig vor, dass Börsen trotz negativer Wirtschaftsnachrichten steigen oder trotz positiver Konjunkturdaten nachgeben. Die Märkte bewerten nicht die Gegenwart, sondern vor allem die Differenz zwischen Erwartungen und tatsächlicher Entwicklung.
Für Ullrich Angersbach liegt hierin einer der häufigsten Denkfehler privater Anleger. Wer ausschließlich auf aktuelle Schlagzeilen reagiert, läuft Gefahr, Entwicklungen erst dann wahrzunehmen, wenn sie an den Finanzmärkten bereits weitgehend eingepreist wurden.
Diversifikation bleibt ein Grundprinzip erfolgreicher Geldanlage
Die Entwicklung einzelner Anlageklassen verläuft selten gleichmäßig. Während Aktien von wirtschaftlichem Wachstum profitieren können, gewinnen Staatsanleihen in Phasen erhöhter Unsicherheit oftmals an Bedeutung. Gold wiederum erfüllt häufig eine andere Funktion als klassische Unternehmensbeteiligungen und wird von vielen Investoren als Bestandteil einer breiteren Vermögensstruktur betrachtet.
Ein ausgewogenes Portfolio verfolgt daher nicht das Ziel, in jeder Marktphase die höchste Rendite zu erzielen. Vielmehr geht es darum, Risiken sinnvoll zu verteilen und unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigen zu können.
„Langfristiger Vermögensaufbau entsteht nicht durch die Suche nach der perfekten Anlage. Entscheidend ist ein Portfolio, das unterschiedliche wirtschaftliche Szenarien über viele Jahre hinweg tragen kann“, sagt Ullrich Angersbach.
Diversifikation bedeutet dabei weit mehr als die Streuung über mehrere Wertpapiere. Sie umfasst verschiedene Anlageklassen, Regionen, Branchen und wirtschaftliche Einflussfaktoren. Gerade in Phasen erhöhter Unsicherheit kann eine breite Vermögensstruktur helfen, Schwankungen besser einzuordnen und emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Börsenpsychologie beeinflusst Anlageentscheidungen stärker als viele vermuten
Neben wirtschaftlichen Fundamentaldaten spielen auch psychologische Faktoren eine wesentliche Rolle. Euphorie in Haussephasen und Verunsicherung während Kursrückgängen führen häufig dazu, dass Anleger genau entgegengesetzt zu ihren langfristigen Zielen handeln.
Historisch betrachtet entstanden viele Fehlentscheidungen nicht aufgrund fehlender Informationen, sondern aufgrund emotionaler Reaktionen auf kurzfristige Marktereignisse. Wer langfristig investiert, sollte daher nicht nur wirtschaftliche Kennzahlen verstehen, sondern auch die eigene Entscheidungspsychologie reflektieren.
Nach Einschätzung von Ullrich Angersbach gehören Disziplin, Geduld und ein klar definiertes Anlagekonzept zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer nachhaltigen Investmentstrategie.
Wirtschaftliche Zusammenhänge schaffen Orientierung
Kapitalmärkte bleiben dynamisch und werden auch künftig von geopolitischen Entwicklungen, technologischen Veränderungen, Fiskalpolitik und geldpolitischen Entscheidungen beeinflusst. Absolute Sicherheit wird es an den Finanzmärkten nicht geben.
Dennoch lassen sich wirtschaftliche Entwicklungen besser einordnen, wenn Anleger die grundlegenden Mechanismen verstehen. Wer Geldpolitik, Inflation, Leitzinsen und Kapitalmärkte nicht isoliert betrachtet, sondern als zusammenhängendes System begreift, kann kurzfristige Nachrichten sachlicher bewerten und langfristige Entscheidungen fundierter treffen.
Für Ullrich Angersbach steht deshalb die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge im Mittelpunkt seiner Veröffentlichungen. Ziel sei es, komplexe Entwicklungen verständlich zu erklären und damit einen Beitrag zur Finanzbildung zu leisten.
Diese Analyse ist Bestandteil der fortlaufenden Veröffentlichungsreihe „Die Marktanalysen von Ullrich Angersbach“. Darin untersucht der Diplom-Kaufmann regelmäßig wirtschaftliche Zusammenhänge aus den Bereichen Geldpolitik, Kapitalmärkte, Inflation, Aktien, Anleihen, Edelmetalle, Staatsverschuldung, Portfolio-Strategien und langfristiger Vermögensaufbau.
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Ullrich Angersbach ist Diplom-Kaufmann, Finanzexperte, Buchautor und Marketing-Coach für Finanzdienstleister. Ullrich Angersbach beschäftigt sich seit mehr als vierzig Jahren mit Kapitalmärkten, Vermögensaufbau, Investmentstrategien und wirtschaftlichen Entwicklungen. Seine Fachartikel und Veröffentlichungen behandeln unter anderem die Themen Börsencrash, Finanzkrise, Portfolioaufbau, Risikomanagement, Goldpreisentwicklung, Zentralbanken und langfristige Kapitalmarktstrategien.
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Curiosity Capital startet „Curiosity Compounders“ Aktienfonds für nachhaltig wachsende Qualitätsunternehmen
Posted by PM-Ersteller - 05/12/25 at 12:12:43 p.m.Curiosity Capital legt mit „Curiosity Compounders“ einen Aktienfonds auf, der auf die bewährten Prinzipien von Investment-Legenden wie Benjamin Graham, Warren Buffett und Nicolai Tangen setzt.
Frankfurt / London, 04.12.2025 – Die Investment Boutique Curiosity Capital gibt heute die Auflage ihres neuen UCITS Aktienfonds „Curiosity Compounders“ bekannt.
Der aktiv gemanagte Aktienfonds investiert weltweit in Unternehmen, die über lange Zeiträume hinweg nachhaltig wachsen. Der Fonds wurde am 14. November 2025 aufgelegt und ist ab sofort unter der ISIN IE0000AB3OW6 verfügbar. Der Fonds richtet sich an alle Anleger, die langfristig in nachhaltig wachsende Unternehmen investieren möchten. Curiosity Capital fungiert als Portfoliomanager und Initiator, verwaltet wird der Fonds von FundRock Management Company (Ireland) Ltd. in Irland.
Dennis Krings-Ernst, Gründungspartner von Curiosity Capital, sagt: „Mit unserem Curiosity Compounders Fonds setzen wir auf eine Strategie, die auf den bewährten Prinzipien von Investment-Legenden wie Benjamin Graham, Warren Buffett und Nicolai Tangen aufbaut und diese kodifiziert. Dabei konzentrieren wir uns auf Unternehmen, die durch alle Marktphasen hinweg konstant Wert schaffen. Ein Portfolio an Firmen, die ihre Umsätze und Gewinne über alle Zeitachsen stets steigern – das sind die ,Compounder‘.“
Der „Curiosity Compounders“ Fonds investiert in Unternehmen, die über lange Zeiträume hinweg bewiesen haben, dass sie nachhaltig wachsen – unabhängig von der Wirtschaftslage und besonders in Krisenzeiten. Solche Unternehmen haben meist eine feste Marktposition, die durch Größenvorteile, einzigartige Produkte oder Patente geschützt ist.
„Ein Beispiel-Portfolio von Compounder-Unternehmen, hat historisch über Zeiträume von 5 Jahren oder länger in der Regel durchschnittliche Jahresrenditen von 20 Prozent erzielt“, sagt Gründungspartner Laurenz Apiarius. „Am Ende des Tages sind es stetig wachsende Umsätze und Gewinne, die den Großteil der Aktienentwicklung erklären. Genau diese beiden Faktoren sind es, auf die wir uns im Wesentlichen konzentrieren.“
„Curiosity Compounders“ ist der zweite Fonds von Curiosity Capital, das 2023 von Laurenz Apiarius, Dennis Krings-Ernst und Mana M. Mahil gegründet wurde. Neben dem Aktienfonds bietet Curiosity Capital auch den Curiosity Digital Assets Fund an, der in Blockchain-Technologien und digitale Vermögenswerte investiert.
Informationen zum Curiosity Compounders Fonds
ISIN / WKN: IE0000AB3OW6 / A41FWW
Fondskategorie: Aktienfonds
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Fondsmanager: Curiosity Cap LLP
Kapitalverwaltungsgesellschaft: FundRock Management Company (Ireland) Ltd Verwahrstelle und Fonds Administrator: Caceis Investor Services Bank S.A., Irland
Verwaltungsgebühr: 0,4 % pro Jahr
Erfolgsgebühr: 5 % mit High-Water-Mark (Gebühr nur bei Erreichen neuer Höchststände)
Liquidität: Täglich gehandelter UCITS-Fonds
Mindestzeichnungsbetrag: 100 EUR
Über Curiosity Capital
Curiosity Capital ist eine Investment Boutique, die sich auf Blockchain und Aktien spezialisiert hat. Wir wollen Anlegern die besten Anlageprodukte für Zukunftstechnologien und wachsende Qualitäts-Unternehmen anbieten. Gegründet wurde Curiosity Capital 2023 von Laurenz Apiarius, Dennis Krings-Ernst und Mana M. Mahil. Die Gründer bringen differenzierte Investment-Erfahrung mit und haben ein gemeinsames Ziel: die Chancen von Digital Assets (beispielsweise Kryptowährungen) und ausgewählten Aktienanlagen optimal für Kunden nutzen.
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_Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen dienen lediglich zu Informationszwecken. Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Curiosity Capital ist der Handelsname von Curiosity Cap LLP. Curiosity Cap LLP ist von der Financial Conduct Authority (FCA) unter der Registrierungsnummer FRN 976002 zugelassen und reguliert. Es handelt sich um eine Limited Liability Partnership, die in England und Wales unter der Registrierungsnummer OC441915 eingetragen ist._
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