Rohstoffknappheit und Materialmangel: BIM-Daten können Bauindustrie mehr denn je helfen

Drei Gründe, warum Hersteller von Baustoffen und Bauteilen jetzt ihr Produktportfolio digital aufbereiten und Planern und Architekten BIM-Daten liefern müssen.

München/Wien, 14. Juni 2022. Building Information Modeling (BIM) kann spätestens seit der Kostenexplosion von Baumaterialien zum Enabler für die Bauindustrie werden. Denn: Zu keiner Zeit war es wichtiger, eine Übersicht über den Markt und seine aktuellen Möglichkeiten zu haben als heute. Voraussetzung: Digitalisierung. Mit zunehmendem Digitalisierungsgrad steigen für die Bauindustrie die Chancen, ihre Lösungen in den Plänen der Architekten zu verankern und dadurch öfter als Leitprodukt ausgeschrieben zu werden. Zudem lassen sich Informationen über Verfügbarkeiten und Lieferzeiten einfacher ergänzen. Noch allerdings hinkt der Digitalisierungsgrad der Bauindustrie dem BIM-Experten Matthias Uhl zufolge in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße anderen Branchen hinterher. „BIM stellt eine der größten Chancen der letzten Jahrzehnte dar. Vom Entwurf bis hin zum Betrieb des Bauwerks lassen sich Prozesse und Schritte effizienter, günstiger und transparenter abbilden. Doch dafür müssen Baustoffhersteller ihre Daten jetzt digital aufbereiten und bereitstellen“, konstatiert Uhl, der mit BIM & More Orchestra (https://www.bim-more.com) eine BIM-Lösung für Hersteller entwickelt hat. Er nennt drei Gründe, warum Hersteller jetzt ihr Produktportfolio digital aufbereiten und Planern und Architekten BIM-Daten liefern müssen.

Erstens: Bau- und Immobilienbranche sind bereits digital

Der Digitalisierungsgrad der großen Bau- und Immobilienunternehmen in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren eine signifikante Größe erreicht. Die großen Player der Branche wie Drees & Sommer, Goldbeck oder ZECH machen zusammen einen großen Anteil des gesamten Planungsvolumens aus. Sie haben sich mittlerweile schon so weit digitalisiert, dass sie zunehmend auf digitale Produkte angewiesen sind. „Sie greifen aus einer Notwendigkeit heraus auf die Produkte zurück, die in den führenden Planungsprogrammen in den entsprechenden Detailtiefen zur Verfügung stehen“, erklärt Uhl. Baustoffherstellern muss bewusstwerden, dass sie im digitalen Kosmos nur existieren, wenn sie digital sichtbar sind. Gerade angesichts der Liefer- und Materialengpässe ist die digitale Sichtbarkeit wichtiger denn je für Planer, um über technische Spezifikationen hinaus Preise und Verfügbarkeiten zu prüfen.

Zweitens: Alle Zukunftstrends haben eine digitale Komponente

Bauweisen und Trends entwickeln sich zunehmend aus der Digitalisierung heraus. Uhl: „Ob Modulbau, Nachhaltigkeit oder das Thema Vorfertigung: Alle relevanten Ideen haben eine digitale Komponente. Ohne Digitalisierung in Planung und Umsetzung geht es gar nicht.“ Auch dies spreche dafür, dass Hersteller ihre Daten jetzt digital liefern müssen, wenn sie an den Megatrends teilhaben oder sie gestalten wollen. Mit der Menge an Daten erhöhen sich für Planer und Büros die Kombinationsmöglichkeiten, mit denen sich nicht nur neue bauliche Lösungen finden lassen. Zudem werden Alternativen sichtbar bei anderweitigen Nichtverfügbarkeiten.

„Blicken wir exemplarisch auf den Megatrend Nachhaltigkeit am Beispiel des Building Circularity Passports im Koalitionsvertrag“, nennt Uhl ein anderes Beispiel aus dem Klimaschutz. Die Bundesregierung habe mit dem Building Circularity Passport das Thema Kreislaufwirtschaft als verpflichtendes Element für die Zukunft im Koalitionsvertrag verankert. Erst der Zugang zu transparenten Produktinformationen erlaubt Überlegungen zur Kreislauffähigkeit. Ohne Informationen zur stofflichen Zusammensetzung, Herstellungsweise, Lebensdauer, Reparaturfähigkeit und Verwertungsoptionen der Produkte funktioniert die Circular Economy nicht. „Produktinformationen bilden die Basis für einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft“, so Uhl. Noch gebe es keine Gesetze, aber sie würden bald kommen. Die ersten Kommunen in Deutschland wollen unabhängig von der Gesetzgebung für ihre Neubauten den Building Circularity Passport einführen. Bei allen neuen Schulen, Kindergärten oder Bürogebäuden werden Produkte erforderlich, deren Kreislauffähigkeit bewertet, berechnet und zertifiziert wurde.

Drittens: Komplexität der Planungsprozesse steigt und damit der Datenbedarf

Ein weiterer Grund für die BIM-Datenbereitstellung: Die Anforderungen an Planungsprozesse und dadurch an Planer im Sinne von Nachweisen und Berechnungen werden immer komplexer. Planer und Architekten öffnen sich deshalb zunehmend für Unterstützung aus der Industrie. „Während heute Nachweise in Sachen Kreislaufwirtschaft eine immer größere Rolle spielen, waren es früher bauphysikalische Anforderungen wie Energieverbräuche, etwa bei der Energieeinsparungsverordnung (EnEV), bei Passivhaus-Berechnungen oder Plusenergiehaus-Konzepten. Diese Themen erfordern aufseiten der Planer ein neues Maß an Datenmenge und Informationsqualität“, erläutert Uhl. Dieser Bedarf würde weiter zunehmen. Auch dieser Umstand verlangt von der Industrie, jetzt Daten digital zur Verfügung zu stellen. „Nie waren Produktinformationen von der Industrie populärer als heute. Nie war es für Hersteller einfacher, Akzeptanz bei Planern zu erreichen“, resümiert der BIM-Datenexperte.

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Über die Werkbank IT GmbH
Das IT-Unternehmen Die Werkbank IT GmbH wurde 1998 von Matthias Uhl gegründet. Mit „BIM & More Orchestra“ – der BIM-Infrastruktur für Hersteller aus der Baubranche – hat das Unternehmen eine komplette Toolchain für die Baustoff- und Bauproduktindustrie entwickelt, die effizient das gesamte Produktportfolio in herstellerspezifischen BIM-Content aufbereitet. Der zugrunde liegende Ansatz heißt „Real Single Sourcing“: BIM & More Orchestra wird direkt an das Master Data Management (MDM) des Herstellers angebunden. Die Industrie ändert und pflegt Daten weiterhin nur im eigenen PIM- oder ERP-System. Das BIM Cockpit ist das Herzstück von BIM & More Orchestra. Mit dem BIM Cockpit können arbeiten Hersteller direkt mit Architekten und Planern zusammen – in Echtzeit. BIM & More Orchestra bietet mit seinen Plugins und BIM-Kanälen (REST API) Schnittstellen für alle Arten von Bauprodukten in gängige CAD-Systeme. Größere Planungsbüros, GUs und GÜs nutzen die Plugins von „BIM & More Orchestra“ zudem für modellbasierte Mengen- und Kostenermittlungen in verschiedenen Projektphasen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://bim-more.com

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Nachhaltiges Bauen: Auswirkungen der HOAI 2021 und EU-Taxonomie-Verordnung 2022

Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren von einer Randerscheinung zu einer Standardleistung entwickelt und wird am Bau oft mit einem Zertifikat vergütet. Das müssen Baubeteiligte jetzt wissen.

BildMünchen, 13.08.2021 Als wesentliche Neuregelung der aktuellen HOAI, die seit 01.01.2021 in Kraft getreten ist, gilt der Grundsatz, dass das sich das Honorar nach der Vereinbarung der Parteien richtet und von den Honorartafeln entkoppelt ist. Die Einordnung von Grundleistungen und besonderen Leistungen hat zwar Bestand, bietet nun aber Gelegenheit, besondere Leistungen im Zuge der freien Hono-rarvereinbarungen als Qualitätsstandard zu definieren.

Dies bietet die Chance, auch die Integration der Aspekte und Maßnahmen des nachhaltigen Planen und Bauens als besondere Leistung zu Projektbeginn zu vereinbaren. Nachhaltigkeit wird an den Präferenzen des Bauherrn für ein Nachhaltigkeitsstandard nach DGNB/BNB, LEED oder anderen Systemen festgemacht und mit einem Zertifikat vergütet.

EU-Taxonomie-Verordnung wird bindend

Ab 01.01.2022 wird die Nachhaltigkeit einer Investition über die ,EU-Taxonomie-Verordnung‘ gemessen – besonders die Ökologische Qualität. Finanzmarktteilnehmer sind an die Verordnung gebunden. Damit geht eine weitere Definition bzw. Anforderung zur Etablierung der Nachhaltigkeit in Hochbauprojekten einher.

Nachhaltigkeitsaspekte in Planung und Ausführung sind klar definiert und publiziert. In der Praxis haben sich die nachfolgend exemplarisch benannten Methoden bzw. Maßnahmen als ,besondere Leistung‘ der Planer als besonders relevant erwiesen.

Lesen Sie in unserem Blogbeitrag „Auswirkungen der HOAI 2021 und EU-Taxonomie-Verordnung 2022„, was Sie jetzt zur Nachhaltigkeit für Ihre Baupraxis wissen müssen.

Themen:
– Bedarfsplanung
– Integrale Planung
– Energiekonzept und Monitoring
– Ressourcenschonendes Materialkonzept
– Materialökologie-Konzept

Seminare Nachhaltiges Bauen und Bauprojektmanagement

Sie wollen erfahren, wie Sie die neue Verordnung als Projektleiter*in bei öffentlichen und gewerblichen Bauherren, als Architekt und Ingenieur, Projektsteuerer, Bauunternehmer oder Investor umsetzen können?

Dann besuchen Sie unsere Bauprojektmanagement Seminare, insbesondere das 2-tägige Seminar: Fachliche und menschliche Projektleitung – Integrative Projektleitung als Beitrag zum nachhaltigen Planen, Bauen und zum Klimaschutz.

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BVM in München steht seit über 20 Jahren für die kompetente Schulung und Beratung in baurechtlichen und bauwirtschaftlichen Fragestellungen. Weiterbildungsangebote zum Streitlöser DGA-Bau-Zert® und Wirtschaftsmediator befähigen Bauprojektleiter, Konflikte möglichst in Echtzeit zu managen, um langwierige Rechtsstreitigkeiten bei Gericht zu vermeiden.

In praxisnahen Seminaren vermitteln erfahrene Referenten, Baurechtsexperten und Sachverständige wichtiges Knowhow für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Sie erfahren alles Aktuelle zur Vergabe und VOB/A, VOB/B und BGB-Bauvertragsrecht, Architektenrecht und HOAI, zum Nachtragsmanagement und Bauablaufstörungen sowie Projektmanagement.

Die Geschäftsführerin, Rosina Th. Sperling hat sich auf außergerichtliche Streitbeilegung spezialisiert und bietet den Weiterbildungslehrgang Streitlöser/in DGA-Bau-Zert und die Qualifizierung zum Zertifizierten Wirtschaftsmediator an. Weitere Informationen stellt die BVM BauVertragsManagement GmbH auf ihrer Webseite https://www.bvm-seminare.de zur Verfügung.

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Nach Erfolg im Herbst: Digitaler Feuerteufel Brunch wird neu aufgelegt

Nach der erfolgreichen Premiere geht das Netzwerk-Event für Brandmeldeexperten am 19. Mai in die zweite Runde. Erneut steht der fachliche Austausch im Mittelpunkt mit zukunftsweisenden Fachvorträgen.

Bild„Wir freuen wir uns sehr darüber, mit unserem Format eine ortsunabhängige Plattform geschaffen zu haben, die den Nerv der Branche trifft“ sagt Stefan Schraner. Er ist Geschäftsführer der Schraner GmbH und hat zusammen mit anderen Herstellern und Branchenvertretern seit 2018 mehrere Branchentreffen initiiert und organisiert unter anderem auch den ersten digitalen Feuerteufel-Brunch im Herbst. „Wie wichtig diese beiden Dinge sind, hat uns allen nicht zuletzt die Covid-19-Pandemie gezeigt.“ Im Fokus des Frühjahrstreffens steht das Thema: „Die Vernetzung der Branche. Chancen und Risiken“.
„Als eine Mischung aus Konferenz und Webinar konzipiert, bietet das Netzwerk-Event für Planer, Betreiber, Errichter und Feuerwehrleute auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm“, verrät Stefan Schraner. „Mit den Impulsvorträgen und der Podiumsdiskussion wollen wir das Potenzial und die Herausforderungen beleuchten, welche die immer weiter fortschreitende Vernetzung der Branche mit sich bringt.“
Hochkarätige Vorträge: Von Digitalisierung und Normen bis zur Entwicklung des Marktes und Best Practice
Mit seinem Impulsvortrag „Auswirkungen der neuer (M)LAR auf Brandmeldeanlagen“ eröffnet Professor Jörg Reintsema von der Technischen Hochschule Köln den digitalen Feuerteufel-Brunch. „BMA und BIM – Welcher Nutzen ergibt sich?“ Dieser Frage geht Sebastian Loch, Geschäftsführer der SL Elektroplanung GmbH, in seinem Fachvortrag nach. Im zweiten Teil gibt der Vorstandsvorsitzende des BHE, Norbert Schaaf, einen Einblick in die Marktentwicklung im Spannungsfeld zwischen Marktbedürfnissen, Regulierung und Standardisierung. Welche Chancen und Risiken die Digitalisierung der Feuerwehr mit sich bringt, zeigt zum Abschluss der Stadtbrandinspektor der Stadt Rodgau, Andreas Winter, am Beispiel der Feuerwehr Rodgau.
In der abschließenden Podiumsdiskussion erörtern Klaus Hirzel, Geschäftsführer Honeywell Fire, Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE, Stefan Schraner, Geschäftsführer der Schraner GmbH und Michael Ulman vom TÜV Süd die Frage: Welche Chancen und Risiken bringt die Vernetzung der Branche. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bleibt zwischen den Vorträgen Zeit für Fragen und Vernetzung. Moderiert wird der zweite Feuerteufel-Brunch von Andreas Seltmann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Gerne können die Teilnehmenden mit ihrer Spende die Stiftung „Hilfe für Helfer“ unterstützen. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.schraner.de

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Stete Forschung und Entwicklung sowie Kundenfreundlichkeit haben die Schraner GmbH zu dem gemacht, was sie heute ist:
Ein Unternehmen, das sich im Bereich der Sicherheitstechnik mit spezialisierten technischen Lösungen etabliert hat und bei Kunden in ganz Deutschland gefragt ist.
Ein Unternehmen, das täglich daran arbeitet, im Bereich der Brandmeldetechnik immer einen Schritt voraus zu sein und damit die Welt sicherer zu machen.
Ein vertrauensvoller und kompetenter Partner für Errichterbetriebe, Fachplaner und Betreibern von sicherheitstechnischen Anlagen.
Für Multientrepreneur Stefan Schraner, der die Schraner Group mit 23 Jahren gestartet hat, ist die Schraner GmbH das Herz der Gruppe. Hier wird an den Sicherheitslösungen von Morgen gearbeitet und immer mit den Kundenwünschen im Blick.

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