Leichter Rotwein für den Sommer: Vin le Fleur von Plaimont

Pünktlich zur Sommersaison 2026 stellt die südwestfranzösische Genossenschaft Plaimont eine neue Generation leichter Rotweinen vor: die sogenannten „rouges légers“.

BildMit der Cuvée Vin Le Fleur lancieren die Winzer aus Saint Mont einen neuen, modernen Rotweinstil – leicht, fruchtbetont, unkompliziert und perfekt für den gekühlten Genuss. Diese Rotweine, auch als „vins de soif“ oder „vins de plaisir“ bekannt, stehen für frische, saftige und unkomplizierte Weine mit hohem Trinkfluss. Besonders jüngere Konsumentinnen und Konsumenten der Gen Z und der Millennials schätzen zugängliche, authentische Weine, die unkomplizierten Genuss bieten. Gleichzeitig spiegeln die „rouges légers“ den Wandel moderner Ess- und Trinkgewohnheiten wider: Statt aufwendiger Menüs stehen heute oft unkomplizierte Gerichte wie Pizza, Pasta oder Snacks auf dem Tisch – ideale Begleiter für diese frischen, leichten Rotweine. Auch beim Picknick oder bei sommerlichen Grillabenden sind die „rouges légers“ eine spannende Alternative zu Roséwein und harmonieren hervorragend mit Würstchen, Steak und gegrilltem Gemüse.

Vin le Fleur ist eine Assemblage aus den Rebsorten Tannat und Cabernet Franc. Das gemäßigte, ozeanisch geprägte Klima der Region – beeinflusst von den nahen Pyrenäen und dem Atlantik – sorgt für optimal ausgereifte Trauben mit lebendiger Säure. Für die Vinifikation wird ein Teil der Trauben direkt nach der Lese gepresst und dann 24 bis 48 Stunden mazeriert. Der andere Teil vergärt für nur wenige Tage (drei bis vier Tage) auf der Maische in Edelstahltanks. Danach werden die einzelnen Partien assembliert. Ziel ist ein Rotwein mit heller Farbe, feiner Struktur leichten Tanninen und einem fruchtig-frischen Aromenspiel.

Am besten genießt man diesen klaren, lebendigen Roten gut gekühlt bei 10° bis 14°C. Im Glas schimmert der Vin le Fleur kirschrot. In der Nase entfalten sich Aromen von Brombeere und Himbeere, begleitet von feinen floralen Noten. Am Gaumen präsentiert sich der Wein frisch, ausgewogen und angenehm rund – kein tanninbetonter Kraftprotz, sondern ein herrlich zugänglicher Rotwein mit einer frischen Fruchtigkeit – ein Wein für viele Gelegenheiten.

Bezugsquelle: Wein & Mehr (https://www.wein-und-mehr.de), ca. 7,00 EUR.

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Fruchtig-frische Weißweine aus Frankreich für den Sommer

Sobald die Sonne strahlt und das Thermometer ansteigt, verändert sich nicht nur unser Wohlgefühl, sondern auch unsere Weinauswahl. Jetzt dürstet es uns wieder nach fruchtig-frischem Weißwein.

Die deutschen Weintrinker lieben Weißweine: 2018 waren 46 % aller hierzulande eingekauften Weine weiß. Damit verwiesen die Weißweine – erstmals seit 1999 – die Rotweine (44 %) auf Platz zwei (GfK-Weinmarktanalyse 2018).

Weißwein-Fans dürfen sich im Sommer 2019 auf zahlreiche interessante weiße Tropfen aus Frankreich freuen. Aus Frankreich stammen viele weltweit bekannte weiße Sorten wie Chenin Blanc, Chardonnay, Colombrad oder Sauvignon Blanc. Die am häufigsten angebaute Sorte Frankreichs ist Ugni Blanc. Das liegt unter anderem daran, dass in Südwestfrankreich große Mengen Ugni Blanc für die Destillation von Armagnac verwendet wird. Doch auch in Stillweinen ist Ugni Blanc dank seiner fruchtbetonten Aromatik als Cuvée-Partner sehr geschätzt, z. B. in der Cuvée Colombelle, dem Flagship-Wein der südwestfranzösischen Winzergenossenschaft Plaimont.

Unkomplizierter Sommerwein aus der Gascogne
Colombelle L’Originale (Côtes de Gascogne) ist der frische, fruchtige und unkomplizierte Sommerwein par excellence, ganz nach dem Geschmack der Verbraucher. Die regionaltypischen Sorten Colombard (70%), Ugni Blanc (20%) und Listan (10%) verleihen der fruchtbetonten Cuvée eine breite Aromenpalette, die von weißen Pfirsichen über Ananas- bis zu Mango-Noten reicht. Colombelle ist der Bestseller im Portfolio der Genossen aus Saint Mont und wurde vielfach prämiert: Zuletzt erhielt er beim „Concours Mondial de Bruxelles“ die Auszeichnung „International Wine Revelation 2018“. Colombelle ist der perfekte Sommerwein – frisch, fruchtig, lebhaft, leicht und süffig. An warmen Tagen genießt man ihn gut gekühlt bei 8 bis 9 Grad auf der Terrasse – als Solist oder in Begleitung von Meeresfrüchten, gegrilltem Fisch oder zu einem sommerlichen Salat.

Bourgogne – Hochburg und Wiege des Chardonnays
In der Bourgogne ist der weltweit bekannte Chardonnay die unumstrittene Nummer eins bei den weißen Rebsorten. Die Region, die sich im Norden von Chablis bis im Süden nach Mâcon erstreckt, gilt als Wiege der besten Chardonnays. Die Aromatik des Chardonnay unterscheidet sich je nach Anbaugebiet. In nördlichen Regionen herrschen mehr pflanzlich-florale und mineralische Noten vor, während die Aromen in südlichen Gefilden fruchtiger sind. Der Chardonnay ist also in der Lage, sein Terroir sehr gut widerzuspiegeln.

Chablis ist eins der ältesten Weinbaugebiete Frankreichs. Hier, auf den sonnenverwöhnten Hügeln, produziert die Genossenschaft La Chablisienne seit mehr als 70 Jahren duftige und elegante Weine mit wunderbar mineralischen Noten. Die Trauben für den Chablis „La Pierrelée“ wachsen auf Kalk- und Mergelböden. Sie stammen von ausgewählten Parzellen südlich der Gemeinde Chablis, zum Teil von alten Reben, was dem Wein Kraft und Tiefe verleiht. Im Bukett zeigt „La Pierrelée“ den typischen Chablis-Charakter: Aromen von weißen Blüten (Akazien) und reifen weißen Früchten (Birne, Pfirsich). Dazu gesellen sich würzige Noten und eine schöne Portion Mineralität. Außerdem ist eine ausgeprägte, aber trotzdem angenehme Säure, charakteristisch für die Chablis-Weine. Sie verleiht ihnen ihre erstaunliche Frische. Um in den Genuss des vollen Aromaspektrums zu kommen, sollte der Chablis „La Pierrelée“ nicht zu kühl getrunken werden. Am besten genießt man ihn zwischen 11 und bis 14 Grad, vorzugsweise zu Meereyfrüchten, Fisch, Geflügel oder Kalbsfleisch.

Rund 200 Kilometer südlich von Chablis liegen die Weinberge des Mâconnais. Auch hier im südlichsten Teil der Bourgogne ist der Chardonnay allgegenwärtig: Er macht 80 % der Anbaufläche aus. Im Örtchen Viré, unweit der berühmten Abtei von Cluny, ist die Cave de Viré zuhause. Auf kalkhaltigen Hängen mit einer Ost-Süd-Ost-Ausrichtung bauen die Winzer die Chardonnay-Trauben für einen blumig-aromatischen Weißwein namens „Fleur Blanche“ an. Der Mâcon „Fleur Blanche“ ist ein toller Sommerwein, der jede Menge Trinkvergnügen bereitet: frisch, leicht und lebhaft mit spritzigen Aromen von Zitrusfrüchten. Gut gekühlt bei etwa 10 Grad genießt man diesen weißen Mâcon entweder solo, z. B. zum Aperitif oder als Begleiter zu Sommergerichten wie einem bunten Salat mit gebratenen Scampi oder leichten Snacks mit frischem Ziegenkäse. Santé!

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Monastere de Saint Mont: Plaimont eröffnet neues Boutique-Hotel

Im Südwesten Frankreichs, in der Heimat des Musketiers d’Artagnan zwischen Pyrenäen und Atlantik, kommen natur- und kulturinteressierte Urlauber mit einem Faible für Wein auf ihre Kosten.

BildZum Start in die Sommersaison eröffnete im malerischen Dörfchen Saint Mont nun das Boutique-Hotel Monastere de Saint Mont. Mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail entstanden in dem ehemaligen Kloster acht großzügig geschnittene Zimmer und drei lichtdruchflutete Suiten, von denen der Blick über die Weinberge bis zu den nahegelegenen Pyrenäen schweift.

Im Restaurant La Petite Table führt der belgische Küchenchef Jean-Paul Tossens Regie und bringt Gerichte der Gascogne-Küche in moderner Interpretation auf den Tisch. In der Weinbar Les Berets Noirs gibt es eine große Auswahl an Weinen aus den Appellationen Saint Mont, Madiran, Pacherenc du Vic-Bilh und Côtes de Gascogne.

Für weinbegeisterte Urlauber bietet die Winzergenossenschaft Plaimont von montags bis samstags ein breites weintouristisches Programm an. Auf der Agenda stehen Entdeckungen rund um das Monastere de Saint Mont, Besuche beim Bio-Winzer, Besichtigungen eines mehr als 200 Jahre alten Weinbergs, der als Monument Historique ausgezeichnet wurde. Bei einem Assemblage-Workshop können Weinliebhaber sich in der Assemblage, der Weinkomposition, üben. Natürlich dürfen die Teilnehmer ihre eigens zusammengestellte Cuvee zum Schluss mit nach Hause nehmen.
Die rund zweistündigen Touren kosten zwischen 10 EUR und 25 EUR. Der Assemblage-Workshop kostet 45 EUR. DieTouren finden ab zwei Personen nach vorheriger Anmeldung statt.
Anmeldung unter: visites@plaimont.fr oder per Telefon unter +33 (5) 6269668484.

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