Ende gut, alles gut in Werne
Posted by PM-Ersteller - 05/11/21 at 09:11:20 a.m.Pipe-Seal-Tec-Manschette im Einsatz
Im westfälischen Werne, Ortsteil Stockum, wurde ein begehbarer Regenwasserkanal DN 1000 im Zuge von Erschließungsarbeiten saniert. Die betroffene Rohrleitung bindet das dortige Neubaugebiet künftig an das bestehende Kanalnetz an. Mit dem grabenlosen Schlauchlining-Verfahren kam ein innovatives, wirtschaftliches und nachhaltiges Sanierungsverfahren zum Einsatz, ausgeführt von der Sanierungstechnik Dommel GmbH. Auch bei der Liner-Endanbindung ging man in Werne auf Nummer sicher. Hierfür wurden zwei Dichtmanschetten aus der Serie RedEx der Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG eingebaut. Damit wurde der Übergang von Schlauchliner zum Bestandsrohr besonders effizient und nachhaltig abgedichtet und der neu sanierte Kanal so vor Hinterläufigkeiten und mechanischen Einflüssen optimal geschützt.
Im Werner Ortsteil Stockum wird ein neues Wohnbaugebiet erschlossen. Die geplante Bebauung „Am Eikawäldchen“ soll auf einer Fläche von rund 2,1 Hektar im Süden des Stadtteils unweit des Naturschutzgebiets „Lippeaue von Stockum bis Werne“ entstehen. Im Zuge der Erschließung der Grundstücke musste das neue Kanalnetz an den bestehenden Regenwasserkanal DN 1000 angebunden werden. Die zu sanierende Rohrleitung verläuft unterirdisch Richtung Lippe bis auf Höhe des Werthwegs. Hier beginnt das Naturschutzgebiet „Lippeaue von Stockum bis Werne“. Das rund 188 Hektar große Gelände zeichnet sich besonders durch den in diesem Bereich windungsreichen Flussverlauf und bestehende Altarme aus. Eine große Vielfalt an schützenswerter Vegetation und Tierarten ist dort beheimatet.
Auf Innovation gesetzt
„Nicht nur beim Sanierungsverfahren, sondern auch bei der Linerend-anbindung setzte der Auftraggeber hier auf Innovation“, freute sich Pipe-Seal-Tec-Geschäftsführer Martin Cygiel, denn im Rahmen der grabenlosen Sanierung des in die Jahre gekommenen Betonrohrs mittels Schlauchliner-Verfahren durch die Sanierungstechnik Dommel GmbH wurden auch zwei RedEx-Liner-Endmanschetten (LEM) von Pipe-Seal-Tec eingebaut. Mit RedEx lassen sich Schadensbilder wie Radialrisse, Korrosion oder undichte Muffen effizient sanieren und abdichten. Das Rohrinnendichtsystem – bestehend aus einer beständigen Elastomer-Dichtungsmanschette und dazugehörigen Spannbändern – eignet sich zur partiellen Sanierung von begehbaren als auch nicht begehbaren Rohrleitungen. Es ist vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für begehbare Rohrleitungen von DN 800 bis DN 2400 zugelassen und darüber hinaus bis DN 6000 einsetzbar. Daneben findet das System ab DN 190 Anwendung als Liner-Endmanschette (LEM).
Mechanischer Schutz
Dank des hier beauftragten, grabenlosen Sanierungsverfahrens – bestehend aus Schlauchliner und Manschetten – waren zur Sanierung des Kanals keine aufwändigen Erdarbeiten wie beispielsweise das Aufnehmen des Waldbodens erforderlich. Dadurch werden Tierarten und Pflanzen vor Ort geschützt. Auch Lärmbelästigung und Bauzeit fielen durch die eingesetzten minimalinvasiven Sanierungsverfahren gering aus. Um die vorhandenen Schäden und Undichtheiten in dem rund 90 Meter langen Kanalabschnitt zu beheben, musste dieser zunächst vom Netz genommen werden, bevor die Renovierung mittels Schlauchlining-Verfahren durch die Sanierungstechnik Dommel GmbH durchgeführt werden konnte.
Doppelte Sanierungssicherheit
Besonders geschützt werden sollten zusätzlich die beiden Enden des Schlauchliners im sensiblen Bereich zwischen sanierter Altrohrleitung und dem beidseitig nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme wieder anzuschließenden Kanalnetz. Der Einbau von Liner-Endmanschetten vermeidet an diesen sensiblen Stellen Hinterläufigkeiten und bewahrt die Linerenden und das Kanalsystem zudem vor Schäden durch mechanische Einflüsse, wie sie beispielsweise bei Hochdruckspülungen entstehen können. Vor diesem Hintergrund entschieden sich die Projektbeteiligten bewusst für eine doppelte Sicherheit an den Sanierungsenden.
Gute Zugängigkeit
Die Montage der ersten Liner-Endmanschette erfolgte am südlichen Ende der Kanalrohrs. Über eingelassene Steigeisen in der Betonwand ging es für die Kanalprofis der Sanierungstechnik Dommel GmbH am Werthweg etwa drei Meter in die Tiefe. Eine gute Zugängigkeit war jedoch an beiden Sanierungsenden gegeben: Während die Haltung am nördlichen Ende über einen Schachtzugang möglich war, lag das südliche Ende auslaufend offen. Zur Unterstützung der Montage war ein Servicetechniker von Pipe-Seal-Tec vor Ort.
Einbau Schritt für Schritt
Zur Vorbereitung des Manschetteneinbaus musste der ausgehärtete Schlauchliner rund 20 bis 40 Zentimeter zurückgeschnitten werden, damit die Manschette später sowohl auf dem Altrohr als auch auf dem Linerende aufliegen konnte. Nach der Reinigung des Kanalendes wurde die ringförmige Abdichtungsmanschette eingesetzt. Im Anschluss erfolgte – von innen nach außen – die Montage der drei Edelstahl-Spannbänder DN 985. Im leicht eingerollten Zustand wurde das jeweilige Spann- oder Stützband in das Kanalrohr eingebracht und an der erforderlichen Stelle – in eine Nut der Dichtung – Millimeter genau platziert. „Die Schlossenden des Spannbandes werden dabei mittig auf einem Unterlegblech positioniert. Letzteres dient der gleichmäßigen Verteilung der Radialspannung im Schlossbereich. Außerdem ist zu beachten, dass in Abhängigkeit der Manschettenbreite und der Schlauchliner-Endwanddicke zwei Spannringe im Bereich des darunterliegenden Liners und einer im Bereich des Altrohrs angeordnet sind“, erklärt Daniel Schlehahn, Servicetechniker bei Pipe-Seal-Tec. Anschließend wird mit Hilfe eines hydraulischen Expanders und einer Handpumpe jeder Edelstahlring mit einem Umfangs- oder Spreizdruck zwischen circa 250 bis 350 bar aufgestellt. Dadurch wird die Elastomer-Dichtung mit einem Radialdruck zwischen circa drei bis sechs bar auf den Linerenden und auf dem Altrohr fixiert. Das Abstützen des hydraulischen Werkzeuges mit Hilfe einer radial verspannten Stahlspindel ist aus Sicherheitsgründen dabei genauso wichtig wie das Anschlagen der Edelstahlringe mit einem Kunststoffhammer bei genauer Einhaltung der Spreizdruckvorgaben. In den dabei entstehenden Spalt zwischen den Schlossenden wird der Ring dann durch das einschlagen eines Passstückes fixiert. Ein Vorteil der RedEx Technologie ist zudem die Möglichkeit, die Manschette jederzeit aus- und auch wieder einbauen zu können, ohne diese zu beschädigen.
Geprüfte Qualität
Die Sanierungstechnik Dommel GmbH verfügt über 13 verschiedene Gütezeichen der Gütegemeinschaft Herstellung und Instandhaltung von Abwasserleitungen und Kanälen e.V. Hierzu zählen insbesondere die Gütezeichen in der Beurteilungsgruppe „S“. Darunter fällt auch die partielle Sanierung mit Innendichtmanschetten. Zum Nachweis der Qualifikation und Fachkunde des Unternehmens werden ausgewählte Baustellen als Referenzbaustelle von einem vom Güteausschuss beauftragten Prüfingenieur besucht. Geprüft werden dabei die Einhaltung der allgemeinen Regeln der Technik, die personelle Besetzung, die Werkzeuge und Maschinen sowie die Sicherheit auf der Baustelle. Dies war auch in Werne der Fall. Mit Erfolg: So hieß es am Ende zur Zufriedenheit aller Projektbeteiligten auch in Werne „Ende gut, alles gut“!
Bautafel
Bauaufgabe: Sanierung eines Regenwasserkanals DN 1000 im Ortsteil Stockum (Werne)
Liner-Endmanschetten: System RedEx der Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG, Mannheim
Ausführung: Sanierungstechnik Dommel GmbH, Hamm
Bauzeit: Juli 2021
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Die Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Mannheim bietet Lösungen für die Reparatur von Freispiegel- und Druckrohrleitungen. Das Produktportfolio umfasst die Rohrinnendichtsysteme RedEx, Pipe-Seal-Fix, Pipe-Seal-Flex und Pipe-Seal-End sowie das passende Equipment. Mit Begeisterung und langjähriger Erfahrung im Bereich der grabenlosen Kanalsanierung widmet sich der Dichtungsspezialist der Weiterentwicklung technischer Lösungen. Dabei setzt Pipe-Seal-Tec insbesondere auf das Knowhow von Rohrsanierungsexperten und Anwendern. Neukunden bietet das Unternehmen lösungsorientierte und praxisnahe Anwenderschulungen.
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Wer schreibt, der bleibt!
Posted by PM-Ersteller - 11/08/21 at 07:08:37 a.m.Dokumentation in der grabenlosen Kanalsanierung
Für die grabenlose Kanal- und Leitungssanierung stehen eine Vielzahl möglicher Renovierungs- oder Reparatursysteme zur Auswahl. Dabei ist nicht nur die Planung, sondern auch die fachgerechte Ausführung entscheidend. Tritt im Nachgang einer Sanierung ein Schaden oder Mangel auf, kann eine lückenlose Dokumentation des Einbauprozesses sowohl dem Auftraggeber als auch dem Auftragnehmer hilfreich sein. Sie sollte immer zeitnah vor Ort angefertigt werden. Denn nur so lassen sich potentiell mögliche Installationsfehler, zum Beispiel im Abgleich mit Soll- und Istwerten, nicht nur frühzeitig erkennen und damit vermeiden, sondern Systeme auch nachgängig verbessern. Die Dokumentation dient letztlich sowohl der Sicherheit der Netzbetreiber als auch der bauausführenden Unternehmen.
Erneuerungs-, Renovierungs- und Reparatursysteme für die grabenlose Rohrsanierung unterliegen hohen Qualitätsanforderungen. Sie werden beispielsweise auf ihre Hochdruckspülbeständigkeit und mechanischen Kennwerte geprüft, damit sie den vielfältigen Belastungen in Druckrohr- und Freispiegelleitungen erfolgreich standhalten. Dennoch kann vereinzelt ein Schadensfall oder Mangel auftreten, dessen Ursache dann im Nachgang ohne Dokumentation schwer zu finden ist. Letztere ist aber gerade hier besonders wichtig. Denn der Einbau der Systeme erfordert in der Regel umfassendes Know-how und gut geschultes Personal. Bei Nichteinhaltung der Installationsrichtlinien kann nicht nur kein optimales Sanierungsergebnis garantiert werden, es birgt auch ein Gefahrenrisiko für alle Beteiligten.
Anforderungen an die fachgerechte Montage
Edelstahlhülsen wie zum Beispiel das Rohrinnendichtsystem Pipe-Seal der Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG lassen sich im Reparaturbereich vergleichsweise leicht montieren. Denn das System wird rein mechanisch verspannt. Bei der Montage ist im Wesentlichen die korrekte Positionierung der Edelstahlhülse auf der Schadstelle sowie das Beaufschlagen des Installationswerkzeuges (Packers) mit dem erforderlichen und empfohlenen Montagedruck zu beachten. Bei der Installation von Kurzlinern oder Schlauchlinern mit mehrkomponentigen Materialien ist das Fehlerpotenzial hingegen deutlich höher. Es müssen beispielsweise Parameter wie die Materialtemperatur und das Mischverhältnis eingehalten werden. Ist das Trägermaterial zum Beispiel beim Einbau unzureichend imprägniert, können im Nachgang Materialmängel auftreten. Unter Voraussetzung einer fachgerechten Ausführung zeichnen sich jedoch alle geprüften und zugelassenen Systeme durch eine hohe Qualität und Nachhaltigkeit aus. Schlauchliner kommen beispielsweise – bei eben diesen optimalen Bedingungen und fachgerechtem Einbau – auf eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren. Edelstahlhülsen werden als Reparaturverfahren theoretisch fünf bis zehn Jahre zugeschrieben – Erfahrungswerte und Prüfungen an den eingesetzten Materialien zeigen aber, dass die tatsächliche Lebensdauer mit ebenfalls bis zu 50 Jahren oder mehr, deutlich höher sein kann.
Unklarheiten bei Mängeln
Häufig werden Schäden – wie beispielsweise undichte Hülsen -erst im Nachhinein entdeckt. Eine Nachvollziehbarkeit gestaltet sich vor allem dann schwierig, wenn entscheidende Informationen – wie zum Beispiel die Installationsrichtlinien, das ausführende Unternehmen, die Produktkennzeichnung oder das sanierte Schadensbild – fehlen. Fragen, ob letztlich das richtige System für den jeweiligen Schaden eingebaut wurde und ob das System genau nach Herstellervorgaben installiert wurde, lassen sich im Nachgang dann nur noch schwer, unter großem Kostenaufwand oder gar nicht beantworten. In jedem Fall ist es empfehlenswert, den Dokumentationspflichten nachzukommen, um etwaige Schadensersatzansprüche oder Mängelbeseitigungsforderungen – innerhalb und außerhalb der Gewährleistungsfristen – schnell und unkompliziert klären zu können.
Produzieren und reproduzieren
Die Dokumentation der Montage ist somit von großer Bedeutung und im eigenen Interesse des Anwenders. Sie wird nach Möglichkeit am besten direkt auf der Baustelle erstellt – und später mit in die Bauakte aufgenommen. Denn vor Ort geht das Protokollieren schneller und fehlerfrei, da alle Informationen und Vorgänge präsent und abrufbar sind. Eine Dokumentation muss dabei nicht „schön“ sein. Vielmehr kommt es auf die Lesbarkeit und vor allem ihre Vollständigkeit an. Durch die Montagedokumentation vor Ort entfällt der nachträgliche Aufwand für das Einfügen von Notizen oder das Rekonstruieren von Messdaten. Zudem lassen sich potentielle Einbaufehler bereits im Vorfeld durch den Abgleich von Soll- und Istwerten vermeiden. Dadurch werden die Ausführungsqualität und letztendlich auch das Sanierungsergebnis optimiert. Eine TV-Befahrung unmittelbar vor und nach der Sanierung mit hochwertigen digitalen Aufnahmegeräten rundet jede Dokumentation ab.
Einbau- und Messprotokolle
Für eine einfache Dokumentation vor Ort bietet Pipe-Seal-Tec ihren Anwendern entsprechende Einbau- und Messprotokolle an. Sie enthalten alle wichtigen Angaben und können selbstverständlich nach Bedarf mit weiteren Kommentaren oder Hinweisen ergänzt werden. Zunächst werden in den Protokollen allgemeine Informationen – zum Beispiel zu Firma und Baustelle, Schadensbild oder Rohrmaterial – abgefragt. In den Einbauprotokollen werden darüber hinaus die verschiedenen Einbauparameter verglichen und protokolliert. In das RedEx-Messprotokoll für Linerendmanschetten (LEM) können Anwender die verschiedenen Messpunkte an Altrohr und Liner eintragen. Nur so ist eine millimetergenaue Konfektionierung der Dichtmanschetten möglich. Je genauer die Messung, desto einfacher ist die Installation für eine nachhaltige Dichtheit. Ein wesentlicher Vorteil von herstellerspezifischen Protokollen: Sie sind exakt auf die entsprechenden Systeme abgestimmt und enthalten alle erforderlichen Informationen für eine reproduzierbare Qualität. Die Einbaurichtlinien ähnlich gearteter Systeme variieren dabei auch von Hersteller zu Hersteller. Deshalb ist es ein Muss, das produktspezifische Handbuch zu kennen und anzuwenden. Pipe-Seal-Tec bietet Anwendern zudem Produktschulungen an, in denen alle wichtigen Kenntnisse zur Installation in jedem Detail in der Theorie und im Praxistraining vermittelt werden. Nach erfolgreicher Teilnahme wird eine personenbezogene Teilnahmebescheinigung als Kenntnisnachweis ausgestellt.
„Letztlich helfen uns Dokumentation und das direkte Feedback des Anwenders auch dabei, unsere Produkte zu analysieren und stetig weiterzuentwickeln“, so Martin Cygiel, Geschäftsführer der Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG. Eine lückenlose Dokumentation stellt somit für alle Projektbeteiligten – ob Auftraggeber, Auftragnehmer oder Hersteller – einen wesentlichen Nutzen dar.
Mehr Informationen erhalten Interessierte zudem unter www.pipe-seal-tec.de.
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Individuell, präzise und dicht
Posted by PM-Ersteller - 02/06/21 at 08:06:51 a.m.Pipe-Seal-Tec: RedEx – eine Innendichtmanschette nach Maß
Mit RedEx bietet die Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG eine extrem beständige und vielseitige Innendichtmanschette für den begehbaren Dimensionsbereich ab DN 800 und als Liner-Endmanschette ab DN 190 an. Sie eignet sich zur grabenlosen Sanierung sowohl für den Abwasserbereich als auch für Trinkwasser- und Druckrohrleitungen. Das System ist in einer Vielzahl von Abmessungen – und bei Bedarf auch als Sonderprofil – erhältlich. Überdies muss es präzise auf das jeweilige Projekt beziehungsweise den Einsatzbereich vorkonfektioniert werden. Nur genaue Messungen in der Vorbereitung erhöhen die Ausführungssicherheit und führen zu sehr guten Sanierungsergebnissen.
Bei der grabenlosen Rohrsanierung und dabei zum Einsatz kommenden Rohrinnendichtsystemen kommt es auf Präzision an. Unter anderem hängt das Sanierungsergebnis maßgeblich von der Passform und dem Sitz der RedEx-Manschette in der Leitung ab. Die Rahmenbedingungen – vom Schadensumfang über die Abmessungen bis hin zum Verlauf des Rohres – unterscheiden sich von Projekt zu Projekt stark. Daher sind immer maßgeschneiderte Lösungen erforderlich. Mit RedEx bietet der Rohrinnendichtspezialist, die Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG, ein System an, das vielfältigen Anforderungen und Gegebenheiten gerecht wird.
Breites Anwendungsspektrum
Die Innendichtmanschette RedEx eignet sich zur partiellen Sanierung von Schadstellen oder Undichtigkeiten – wie beispielsweise Radialrisse, Korrosion oder undichte Muffen – in begehbaren Rohrleitungen von DN 800 bis DN 2400 im Zulassungsbereich des DIBt und maximal sogar bis DN 6000. Zudem kommt RedEx als Liner-Endmanschette (LEM) im nicht begehbaren Bereich von DN 190 bis DN 1200 im Zulassungsbereich des DIBt oder auch größer zum Einsatz. Das System besteht aus einer extrem beständigen EPDM-Elastomer-Dichtungsmanschette, dazugehörigen Spannringen aus Edelstahl sowie Schlossstücken – und ermöglicht die Anwendung im Abwasser- und Trinkwasserbereich sowie in Druckrohrleitungen. In diesem Zusammenhang ist es für einen Rohrinnendruck von 25 bar und einen Rohraußendruck von 8 bar (Infiltration) ausgelegt. Ebenso ist das System auf 10 Millionen dynamische Lastwechsel von 10 bar Betriebsdruck auf -0,9 bar Vakuum geprüft. (Prüfbericht Siebert + Knipschild GmbH Nr.: 18-210-01915-PB) In der Ausführung mit EPDM-Dichtungsmanschetten ist es darüber hinaus für Umgebungstemperaturen zwischen (minus) – 20° bis (plus)140° Celsius geeignet.
Projektbezogen und vorkonfektioniert
Flexibilität ist ein Markenzeichen von RedEx. Neben den Standardbreiten von 260, 360 und 500 Millimetern ist die Innendichtmanschette und auch die Endmanschette nennweitenabhängig in einer Vielzahl von Sonderbreiten erhältlich. Für längere Schadstellen oder konische Rohrverbindungen bietet Pipe-Seal-Tec das System RedEx-Connect an. Zusätzlich sind Sonderlösungen für gezogene Rohrbögen, Abzweige oder Rohrversätze sowie verschiedene Sonderprofile nach Projekt- und kundenspezifischen Wünschen realisierbar. RedEx lässt sich individuell millimetergenau vorkonfektionieren. Hierzu werden in den entsprechenden Einbau- und Bestellprotokollen vorab alle relevanten Parameter zum Projekt – wie beispielsweise das Einsatzmedium oder Lage und Verlauf der Leitung – abgefragt und erfasst. Die exakte Inspektion und Kalibrierung beziehungsweise Vorbereitung des Rohrs spielt eine entscheidende Rolle. „Je genauer wir die RedEx-Manschette auf Grundlage der Angaben fertigen können, desto besser gelingt der Einbau vor Ort“, erklärt Martin Cygiel, Geschäftsführer der Pipe-Seal-Tec GmbH & Co. KG. „Dies spiegelt sich auch in der Qualität und Beständigkeit des Sanierungsergebnisses wider.“
Die Montage erfolgt hydraulisch mit Hilfe eines Expanders, der die Dichtungsmanschette mit den Edelstahlspannringen konstant an die Rohrwandung presst und mechanisch sicher verspannt. Dank der Bauart kann RedEx auch jederzeit wieder zerstörungsfrei demontiert werden. Die Hochdruckspülbeständigkeit des Systems wurde vom DIBt und in zusätzlichen Referenztests unabhängiger Prüfinstitute im Prüfverfahren nach DIN 19523 erfolgreich bestätigt. Die Manschette weist demnach eine hohe Belastbarkeit und Sicherheit gegenüber turnusmäßigen Hochdruckreinigungen auf.
Die Innendichtmanschette RedEx wird – neben weiteren bewährten Systemen von Pipe-Seal-Tec – auf der virtuellen Fachmesse RO-KA-TECH präsentiert. Ab dem 15.03.2021 gelangen Interessierte über den Link www.rokatech3d.de über die Ausstellertafel im virtuellen Foyer zum Messeauftritt von Pipe-Seal-Tec.
Mehr Informationen erhalten Interessierte zudem unter www.pipe-seal-tec.de.
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