Sommer, Sonne, neues Piercing? Wie der perfekte Urlaubs-Look sicher und unkompliziert abheilt

Die Buchungskalender der Piercingstudios bestätigen diesen Trend jedes Jahr aufs Neue. Damit der frische Schmuck optimal abheilt, gilt es im Sommer auf ein paar Besonderheiten zu achten.

BildFrühjahr und Sommer sind Hochsaison in deutschen Piercingstudios. Damit der neue Körperschmuck pünktlich zur Festival- und Strandsaison glänzt, braucht die Haut in der warmen Jahreszeit einfach ein wenig Extra-Aufmerksamkeit. Piercing-Experte Wildcat erklärt, warum der Sommer sogar handfeste Vorteile bietet und wie die Pflege ganz entspannt gelingt.

Gronau, Juli 2026: Ob Bauchnabel, Helix oder Nostril: Der Wunsch nach neuem Körperschmuck steigt pünktlich zur Badesaison und den großen Sommerfestivals spürbar an. Die Buchungskalender der Piercingstudios bestätigen diesen Trend jedes Jahr aufs Neue. Damit der frische Schmuck nicht nur gut aussieht, sondern auch optimal abheilt, gilt es in den Sommermonaten auf ein paar Besonderheiten zu achten. Der führende Piercing-Spezialist Wildcat gibt praktische Tipps, wie Schmuckliebhaber sicher und beschwerdefrei durch die heißen Monate kommen.

Sommer-Plus: Viel frische Luft statt enger Kleidung
Entgegen vieler Gerüchte ist der Sommer für ein neues Piercing keineswegs tabu. Im Gegenteil, die warme Jahreszeit bringt einen unschlagbaren Vorteil mit sich. „Im Winter sind grobe Pullover, enge Hosenbünde am Bauchnabel oder dicke Mützen die größten Herausforderungen für ein frisches Piercing“, erklärt Damien Siedler, Piercing-Experte und CEO von Wildcat. „Wiederholte Reibung oder Druck können den Stichkanal reizen und die Heilung verzögern.“ Lockere Sommerkleidung hingegen vermindert Druck, Reibung und Wärmestau rund um das Piercing und kann dadurch Irritationen reduzieren.

Schweiß, Schwimmen, Sonne: Worauf zu achten ist
Damit die Abheilung reibungslos verläuft, sollten drei sommerliche Faktoren im Blick behalten:

Schweiß: Bei Temperaturen über 30 Grad kommt der Körper natürlich ins Schwitzen. Da Schweiß Bakterien und Salze transportieren kann, sollte die Einstichstelle nach dem Schwitzen sanft gereinigt werden, um Irritationen vorzubeugen.

Schwimmen: Chlor- und Salzwasser können den frischen Stichkanal beanspruchen. Zudem können in Badeseen oder Pools Keime vorkommen, die den Heilungsprozess stören. Eine kleine, temporäre Badepause zahlt sich hier aus.

Sonne: UV-Strahlung bedeutet zusätzlichen Stress für die Haut. Ein frisch gestochenes Piercing freut sich in der Anfangszeit über ein schattiges Plätzchen und sollte vor direkter Sonne oder Solariumbesuchen geschützt werden.

Das 3-Punkte-Pflegeprotokoll für Sommer-Piercings
Mit der richtigen Routine ist das Sommer-Piercing absolut machbar. Wildcat empfiehlt drei einfache Schritte für den Alltag:

Smarte Badepause: Auf ausgiebiges Schwimmen und Untertauchen sollte in der frühen Heilungsphase verzichtet werden. Wie lange die Pause sein sollte, hängt ganz von der Piercingstelle und dem individuellen Heilungsverlauf ab. Kurzes, hygienisches Abduschen ist natürlich völlig unbedenklich und erfrischend.

Cremes fernhalten: Herkömmliche Pflege- und Sonnencremes sind wichtig für die Haut, gehören aber nicht direkt in oder an den Stichkanal, um Reizungen zu vermeiden.

Schonende Pflege: Ein flüssiges, alkoholfreies und speziell entwickeltes Pflegemittel (z. B. Piercing-Spray) reinigt die Stelle sanft und unterstützt den Körper optimal bei der Regeneration.

Fazit: Das richtige Timing für den perfekten Look
Ein Piercing im Sommer ist mit der passenden Aufmerksamkeit absolut machbar. Wer seinen Urlaub ohnehin lieber entspannt im Schatten verbringt oder am Pool nur die Füße ins Wasser hält, kann sich den Wunsch nach neuem Schmuck bedenkenlos erfüllen. Wer hingegen einen reinen Strand-, Action- oder Tauchurlaub plant, verschiebt den Studiotermin einfach auf die Zeit nach der Reise oder lässt sich vorab im Studio umfassend zu den besten Optionen beraten.

Über Wildcat
Wildcat ist ein führender Anbieter für Piercingschmuck und gilt als Pionier der Branche in Deutschland. Seit der Gründung 1989 hat sich das Unternehmen zu einem international tätigen Akteur entwickelt, der den weltweiten Großhandel, eigene stationäre Studios in Deutschland sowie einen erfolgreichen Onlineshop betreibt. Das Sortiment umfasst eine breite Auswahl an hochwertigem Körperschmuck, von zertifizierten Basismaterialien bis hin zu exklusiven Kollektionen. Wildcat steht für langjährige Erfahrung sowie höchste Standards in Sachen Materialqualität und Sicherheit. Weitere Informationen: www.wildcat.de

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Wildcat
Herr Damien Siedler
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48599 Gronau
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Neues Piercing!? – Auf die richtige Pflege kommt es an

Viele träumen von einem neuen Piercing, doch bevor man sich piercen lässt, sollte man darüber nachdenken, welche Körperstelle die richtige ist und sich Gedanken um die richtige Pflege machen.

BildEin Piercing kann ein echter Hingucker sein, doch bevor man sich unter die Piercingnadel begibt, sollte man darüber nachdenken, welche Körperstelle die richtige ist und sich Gedanken um die richtige Pflege machen. Für alle Piercingneulinge sowie diejenigen, die ihr Wissen auffrischen möchten, gibt es im Folgenden Informationen zum Thema richtige Piercingpflege und was im Notfall – bei Entzündungen oder der Bildung von Wildfleisch – zu tun ist.

Ein entzündetes Piercing – keine Panik

Ein entzündetes Piercing ist ein echtes Ärgernis. Man hat Schmerzen und Angst, dass das Piercing nicht mehr richtig abheilt oder Narben zurückbleiben. Das alles ist aber noch kein Grund zur Panik, denn die richtigen Tipps und Hilfsmittel bieten schnelle Hilfe, auch bei stark entzündeten Piercings.

Wie entsteht eine Entzündung am Piercing überhaupt? Ein Piercing stellt für den Körper in erster Linie eine Bedrohung dar. Diese ist zwar klein und der menschliche Körper würde unter normalen Bedingungen sehr gut alleine damit zurechtkommen, doch da das Piercing direkt auf dem frischen Stichkanal sitzt, kann sich dort keine schützende Kruste bilden. Schmutz und Bakterien können so relativ ungehindert in den Stichkanal eindringen.

Bei einem neuen Piercing sind anfängliche Schmerzen, genau wie Rötungen und Schwellungen, ganz normal. Die gepiercte Körperstelle kann anschwellen, schmerzen, es kann sogar zu leichten Blutungen kommen. Es ist stets zu bedenken, dass die Abheilzeit je nach Piercing mehrere Wochen bis mehrere Monat beträgt. In den Wochen nach dem Stechen ist es deshalb wichtig, die gepiercte Stelle sauber zu halten, denn nur so kann sich im Stichkanal eine schützende, dünne Hautschicht bilden (Epithelisierung). Bei Vernachlässigen der Piercingpflege kommt es häufig zu ernsthaften Schwellungen, Entzündungen oder sogar Abszessen. Starke Schmerzen weisen auf das Problem hin. Wenn man nun nicht schnell tätig wird, kann man ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen. Auch Narbenbildung ist möglich.

Folgende Symptome weisen auf eine ernsthafte Entzündung am Piercing hin:

– Schmerzen
– starke Schwellung und Rötung
– Verhärtungen in der Nähe des Piercings
– deutliche Erwärmung der Haut in der Nähe des Piercings
– Austritt von Eiter oder anderen Flüssigkeiten
– Kreislaufprobleme und Fieber (im Extremfall)

Wildfleisch – ein besonderer Fall: Der Begriff Wildfleisch bezeichnet neu gebildete Hautzellen, die unter anderem an Piercings, entstehen. In der Regel handelt es sich um eine Wucherung, die zwar unschön, aber harmlos ist. Wildfleisch kann sich aber auch entzünden und eitern. Vor allem betroffen sind Piercings am Ohr, da dort Knorpelgewebe durchstochen wird.

Die Wahl der richtigen Pflege

Während Hausmittel wie Salzwasser in einigen Fällen sicher helfen können, die schlimmsten Symptome einer Piercingentzündung zu bekämpfen, bevorzugen die meisten Piercer Profi-Produkte, um Entzündungen von vornherein vorzubeugen.

Um lange Freude am frisch gestochenen Piercing zu haben, sollte der regelmäßigen Pflege des

Stichkanals besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dabei gilt: Gepflegt wird mit einem guten Produkt, vom ersten Tag bis zum Ende der Abheilungsdauer. Da jedes Piercing anders gestochen wird und verschiedene Körperstellen betrifft, sind die Abheilzeiten sowie die Risiken sehr unterschiedlich. Manche Piercings heilen innerhalb weniger Wochen, andere brauchen viel länger. Allgemein gelten folgende Abheilzeiten:

– Lobe/Ohrläppchen: 1 Monat
– Nostril: 1 Monat
– Augenbraue: 1 – 2 Monate
– Unterlippe: 1 Monat
– Lippenbändchen: 1 – 2 Wochen
– Septum: 2 – 3 Monate
– Zunge: 3 – 4 Wochen
– Brustwarze: 2 – 6 Monate
– Bauchnabel: 3 – 6 Monate
– Hafada: 1 – 2 Monate
– Frenum: 3 – 4 Wochen
– Klitorisvorhaut: 2 – 4 Wochen
– Äußere Schamlippen: 6 – 8 Wochen
– Prinz Albert: 2 – 4 Wochen

Von führenden Piercern empfohlen werden die eigens für die Pflege von Piercings und Tattoos entwickelten Produkte von Prontolind. Insbesondere das Spray der Marke ist das Mittel der ersten Wahl in vielen Piercingstudios. Die weiteren Prontolind-Produkte bieten die passende Pflege für alle möglichen Arten von Körpermodifikationen.

Das Prontolind Spray eignet sich für alle Piercings, da es auch in schwer zugängliche Stichkanäle eindringt. Die Sprayapplikation ermöglicht ein einfaches Auftragen auch an schmerzempfindlichen Stellen. Für besonders gefährdete Piercings, etwa Intimpiercings oder Dermal Anchor, die unter Umständen sogar mit einem Verband abgedeckt sind, kann zusätzlich das Prontolind Gel verwendet werden. Dieses haftet besonders gut und sorgt daher für optimalen Langzeitschutz. Für die Piercingpflege im Oralbereich eignen sich die antibakteriell wirkende Prontolind Mundspüllösung sowie das Prontolind Mundspray. Beide kommen nicht nur ohne schädigende Inhaltsstoffe aus, sondern fördern die Abheilung und beugen damit Entzündungen vor.

So geht Piercingpflege richtig

Die richtige Piercingpflege ist eigentlich sehr einfach und nimmt kaum Zeit in Anspruch. Während der ersten zwei Wochen nach dem Stechen sollte die folgende Pflegeprozedur mindestens ein Mal, besser zwei Mal am Tag durchgeführt werden.

1. Schritt:
Gründlich die Hände waschen und idealerweise desinfizieren – das Piercing sollte nie mit ungewaschenen Händen berührt werden.

2. Schritt:
Wenn sich Krusten gebildet haben, können diese mit warmem Wasser aufgeweicht und anschließend mit einem Tuch (möglichst fusselarm) entfernt werden.

3. Schritt:
Das Pflegemittel wird auf das Piercing aufgetragen beziehungsweise gesprüht. Dabei ist es nicht nötig, das Piercing zu bewegen, denn das Prontolind Spray gelangt ohne Hilfe in den Stichkanal. Durch ein Drehen oder ein Ziehen am Piercing können Reizungen entstehen und Schmutz und Bakterien in den Stichkanal eindringen.

In den ersten Tagen nach dem Stechen sollte man es möglichst vermeiden, Duschgels, Shampoos oder Kosmetika wie Haarspray oder Make-up an das frische Piercing zu lassen. Nach Abschluss des Heilprozesses ist das Piercing in die tägliche Körperhygiene einzubeziehen.

Besonderheiten bei Oralpiercings

Um Piercings im Oralbereich die Chance zu geben, optimal abzuheilen, sollte der Mundraum während der Heilungszeit nach jedem Essen mit Wasser ausgespült werden. Auch der Verzicht auf Rauchware, scharfe und extrem kalte oder heiße Speisen sowie den Austausch von Körperflüssigkeiten ist angesagt. Außerdem gilt: Je mehr Flüssigkeit, am besten Mineralwasser, man zu sich nimmt, desto besser.

Besonderheiten bei Intimpiercings

Wer sich ein Intimpiercing stechen lässt, muss während der Heilungszeit auf Aktivitäten verzichten, darf keine zu enge Kleidung tragen und sollte sich atmungsaktive Unterwäsche, idealerweise aus Baumwolle, zulegen.

Weitere Informationen rund um das Thema Piercing und die richtige Pflege gibt es im „Prontolind Piercingpflege Guide“ auf https://www.prontolind.de/piercingpflege-ratgeber/

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