Labordrucker für präzise Kennzeichnungen – die passende Brady Lösung für jede Laboranwendung
Posted by PM-Ersteller - 13/07/26 at 02:07:49 p.m.Nicht jeder Labordrucker erfüllt die gleichen Anforderungen. MAKRO IDENT unterstützt bei der Auswahl passender Brady Drucksysteme für unterschiedlichste Kennzeichnungsaufgaben im Labor.
Ob in der medizinischen Diagnostik, der Pharma- und Biotechnologie, in Forschungseinrichtungen oder Laboren der Chemie-, Umwelt- und Lebensmittelanalytik – eine zuverlässige Kennzeichnung beginnt mit dem passenden Labordrucker. Je nach Anwendung unterscheiden sich Druckvolumen, Etikettengröße, Materialanforderungen und Arbeitsabläufe erheblich. Deshalb ist die Wahl des richtigen Drucksystems ein entscheidender Faktor für effiziente und sichere Laborprozesse.
MAKRO IDENT bietet das komplette Sortiment an Brady Labordruckern mit Laboretiketten und unterstützt Kunden dabei, genau das Drucksystem auszuwählen, das optimal zu den jeweiligen Anforderungen passt. Ganz gleich, ob einzelne Proben gekennzeichnet, täglich mehrere hundert Etiketten gedruckt oder große Druckvolumen zuverlässig verarbeitet werden müssen – für nahezu jede Laboranwendung steht eine geeignete Lösung zur Verfügung.
Für kleinere Druckaufgaben oder mobile Anwendungen eignen sich kompakte Brady Labordrucker, die direkt am Arbeitsplatz oder am Ort der Probenentnahme eingesetzt werden können. Sie ermöglichen eine schnelle und flexible Kennzeichnung von Röhrchen, Ampullen, Objektträgern oder Laborgefäßen und tragen dazu bei, Arbeitswege zu verkürzen und Fehler zu vermeiden.
Steigt das Druckaufkommen oder sollen Etiketten zentral am Computer erstellt werden, bietet Brady verschiedene Labor-Etikettendrucker für mittlere und hohe Druckvolumen. Leistungsstarke Thermotransferdrucker erzeugen dauerhaft lesbare Texte, Barcodes, Grafiken und Symbole mit hoher Druckqualität. Je nach Modell stehen USB-, Bluetooth-, WLAN- oder Netzwerkanschlüsse zur Verfügung, sodass sich die Drucker problemlos in bestehende Arbeitsumgebungen integrieren lassen.
Ein großer Vorteil vieler Brady Labordrucker ist die automatische Material- und Farbbanderkennung. Nach dem Einsetzen der Verbrauchsmaterialien werden die optimalen Druckeinstellungen automatisch übernommen. Dadurch entfallen manuelle Konfigurationen, Fehleinstellungen werden vermieden und die Inbetriebnahme erfolgt besonders schnell.
Neben klassischen Schwarzdruck-Systemen umfasst das Sortiment auch Farbetikettendrucker für Anwendungen, bei denen farbliche Kennzeichnungen die Übersichtlichkeit oder Sicherheit verbessern. Farbige Etiketten erleichtern beispielsweise die Zuordnung verschiedener Proben, Arbeitsbereiche oder Analyseprozesse.
Ebenso wichtig wie der Drucker selbst sind die passenden Laboretiketten. Brady entwickelt Etikettenmaterialien speziell für anspruchsvolle Laborbedingungen. Je nach Anwendung bleiben Kennzeichnungen auch bei tiefen Temperaturen in Flüssigstickstoff, bei Autoklavierungen, in Heißwasserbädern oder unter Einwirkung von Chemikalien und Lösungsmitteln dauerhaft lesbar. Das Sortiment umfasst Etiketten für Röhrchen, Objektträger, Mikrotiterplatten, Kryogefäße, Fläschchen sowie viele weitere Laboranwendungen.
Für die Erstellung professioneller Etiketten bietet MAKRO IDENT außerdem die passende Brady Workstation Etiketten-Software. Barcodefunktionen, Seriennummern, Datenbankanbindungen und zahlreiche Vorlagen ermöglichen eine komfortable Gestaltung und einen effizienten Etikettendruck.
Nicht jedes Labor benötigt eine komplette Neuausstattung. Viele Kunden suchen einen neuen Labordrucker als Ersatz für ein bestehendes Gerät, möchten ihre Druckkapazitäten erweitern oder benötigen lediglich neue Brady Laboretiketten für vorhandene Systeme. Andere planen die Einführung einer vollständig neuen Laborkennzeichnung. MAKRO IDENT liefert sowohl einzelne Brady Produkte als auch komplette Kennzeichnungslösungen und begleitet Kunden bei der Auswahl der passenden Ausstattung.
Seit 2006 unterstützt MAKRO IDENT Labore mit professionellen Brady Kennzeichnungslösungen. Der Customer Service berät bei der Auswahl geeigneter Labordrucker, Laboretiketten und Software und hilft dabei, eine wirtschaftliche und zukunftssichere Lösung für die jeweilige Anwendung zu finden.
Weitere Informationen zu Brady Labordruckern und passenden Kennzeichnungslösungen finden Interessierte unter Labordrucker für präzise Kennzeichnungen
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
MAKRO IDENT e.K. – Zertifizierter Brady-Distributor für Kennzeichnung & Arbeitssicherheit
Frau Angelika Hentschel
Bussardstrasse 24
82008 Unterhaching
Deutschland
fon ..: 089-615658-28
fax ..: 089-615658-25
web ..: https://www.makroident.de
email : info@makroident.de
Zertifizierter Brady-Distributor und „GOLD-EXPERT“-Partner für Kennzeichnung & Arbeitssicherheit
——————————————————————————————————————–
o Kompetenter Partner für Handel, Industrie, Gesundheitswesen, Forschung, Luft- und Raumfahrt,
Nah-/Fernverkehr, Schifffahrt, Daten-/Telekommunikation, Behörden, Institute und vieles mehr.
o Komplettes BRADY-Sortiment und vollständiges Scafftag- und SPC-Programm mit über 36.000
Artikeln und Lockout-Tagout Artikel anderer Hersteller
o Freundliche Beratung, fundiertes Produkt- und Fachwissen, schnelle Abwicklung und Lieferung in
alle EU-Länder und der Schweiz.
Produktsortiment
———————–
Brady Etikettendrucker + Schilderdrucker mit sehr umfangreichem Etiketten- und Farbband-Sortiment mit Zubehör. 450 Druckmaterialien in vielen Größen wie z.B. Standard-Etiketten, Typenschilder, Laboretiketten, Schrumpfschläuche usw. 6000 Standard-Formate für Sonderanfertigungen. Etiketten-Software Brady-Workstation mit verschiedenen SoftwareApps für alle Kennzeichnungen in Labor- und Industrieumgebungen.
Lockout-Tagout Verriegelungen, Absperr- und Blockiersysteme, Sichehreitsschlösser, Sets, Tafeln und Shadowboards, Sicherheitskontrollsysteme (Scafftag), Sicherheits- und Gebäudekennzeichnungen nach ISO7010, Rohrkennzeichnungen, Bodenkennzeichnungen, Absperrmarkierungen usw,, Software für das Erstellen von Lockout-Tagout Prozeduren (LINK360).
Farbdrucker für das Drucken von Schildern, Bannern, Aufkleber für die Sicherheits- und Gebäudekennzeichnung, Produkt-, Regal-, Objekt-Etiketten usw. Anorganische und organische Ölbindemittel, Universal- und Chemikalien-Bindemittel.
Pressekontakt:
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Moderne Laborkennzeichnung erhöht Sicherheit und Rückverfolgbarkeit von Laborproben
Posted by PM-Ersteller - 13/07/26 at 01:07:31 p.m.Eine professionelle Laborkennzeichnung basiert auf optimal aufeinander abgestimmten Labor-Etikettendruckern, Laboretiketten und Etiketten-Software für eine sichere Identifikation und Rückverfolgbarkei
Die Anforderungen an eine sichere Laborkennzeichnung nehmen kontinuierlich zu. Medizinische Labore, pharmazeutische Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Biotechnologielabore sowie Qualitäts- und Entwicklungslabore stehen vor der Aufgabe, Laborproben während des gesamten Analyse-, Lager- und Dokumentationsprozesses eindeutig zu kennzeichnen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und dokumentierte Arbeitsabläufe. Moderne Kennzeichnungslösungen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag und unterstützen Labore dabei, Prozesse sicher und effizient zu gestalten.
Eine professionelle Laborkennzeichnung umfasst weit mehr als das Bedrucken eines Etiketts. Entscheidend ist das Zusammenspiel von leistungsfähigen Labor-Etikettendruckern, speziell entwickelten Laboretiketten und einer leistungsfähigen Etiketten-Software. Erst wenn alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, entstehen dauerhaft lesbare Kennzeichnungen, die den täglichen Anforderungen im Labor zuverlässig standhalten.
Laborproben werden häufig transportiert, gekühlt, tiefgefroren, zentrifugiert oder sterilisiert. Gleichzeitig kommen sie mit Chemikalien, Lösungsmitteln, Alkohol oder Desinfektionsmitteln in Berührung. Unter diesen Bedingungen müssen Barcodes, 2D-Codes, Seriennummern und Klarschrift dauerhaft lesbar bleiben. Eine sichere Kennzeichnung trägt dazu bei, Proben eindeutig zu identifizieren, Verwechslungen zu vermeiden und Laborabläufe nachvollziehbar zu dokumentieren.
Für den Druck hochwertiger Kennzeichnungen stehen mobile und stationäre Labor-Etikettendrucker zur Verfügung. Moderne Thermotransferdrucker liefern selbst auf kleinsten Etiketten eine hohe Druckauflösung und gewährleisten gestochen scharfe Schriften sowie präzise Barcodes. Automatische Material- und Farbbanderkennung erleichtern die Handhabung und helfen, Druckfehler zu vermeiden. Je nach Anwendungsbereich stehen Lösungen für einzelne Arbeitsplätze ebenso zur Verfügung wie Systeme für ein hohes Druckvolumen.
Ebenso wichtig ist die Auswahl geeigneter Laboretiketten. Unterschiedliche Laboranwendungen erfordern unterschiedliche Materialien und Klebstoffe. Spezielle Laboretiketten haften zuverlässig auf Laborröhrchen, Kryoröhrchen, Fläschchen, Ampullen, Objektträgern oder Mikrotiterplatten und widerstehen – je nach Material – Chemikalien, Lösungsmitteln sowie zahlreichen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Darüber hinaus sind sie für extreme Temperaturen ausgelegt – von Sterilisationsprozessen im Autoklaven bis zu Lagerungen in Flüssigstickstoff bei Temperaturen bis -196 °C. Dadurch bleibt die Kennzeichnung auch unter anspruchsvollen Laborbedingungen dauerhaft lesbar.
Ein weiterer Baustein einer professionellen Laborkennzeichnung ist die Etiketten-Software. Sie ermöglicht die Gestaltung normgerechter Etiketten, unterstützt Barcodes, Seriennummern und Datenbankanbindungen und vereinfacht wiederkehrende Kennzeichnungsaufgaben. Standardisierte Etikettenlayouts und automatisierte Druckabläufe helfen dabei, Fehlerquellen zu reduzieren und Arbeitsprozesse effizient zu organisieren.
Ergänzend bietet MAKRO IDENT auch Lösungen zur sicheren Patientenidentifikation für medizinische Einrichtungen an. Damit lassen sich Patienten und Laborproben eindeutig zuordnen und bestehende Kennzeichnungsprozesse sinnvoll erweitern.
Da sich Laboranwendungen in ihren Anforderungen deutlich unterscheiden, empfiehlt sich eine individuelle Auswahl aller Komponenten. Kriterien wie Druckvolumen, Probengefäße, Temperaturbereiche, Chemikalienbeständigkeit sowie gesetzliche und interne Dokumentationsvorgaben sollten bereits bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Seit 2006 unterstützt MAKRO IDENT Labore und Unternehmen mit professionellen Lösungen für die Laborkennzeichnung. Zum Sortiment gehören Brady Labor-Etikettendrucker, Laboretiketten und Etiketten-Software für unterschiedlichste Anwendungen in Medizin, Pharma, Biotechnologie sowie Forschungs-, Qualitäts- und Entwicklungslaboren. Der gut geschulte Customer Service berät bei der Auswahl optimal abgestimmter Kennzeichnungslösungen. Viele Produkte sind meistens sofort lieferbar.
Weitere Informationen zur Laborkennzeichnung:
Moderne Laborkennzeichnung
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Automatisierte Verpackungslinien & Palettierungsanlagen für Pharmaproduktion
Posted by PM-Ersteller - 21/05/26 at 07:05:26 a.m.Fallstudie zur Rückverfolgbarkeit und Prozesssicherheit von KOCH Robotersysteme
In der Pharmaproduktion läuft vieles längst hochautomatisiert – doch ausgerechnet bei der Verpackung endet die Effizienz oft noch an der Linie. Manuelle Schritte, aufwendige Dokumentation und fehleranfällige Abläufe bremsen Prozesse, die eigentlich durchgängig sicher und präzise sein sollten. Dabei entscheidet gerade der letzte Abschnitt darüber, wie sicher und reibungslos ein Produkt den Weg in die Lieferkette findet.
Die Frage lautet daher nicht mehr, ob man Verpackungsprozesse optimiert – sondern wie.
Die Antwort heißt immer häufiger: automatisiert
Anforderungen an moderne Pharma-Verpackungsanlagen: Wie automatisierte Verpackung zur Qualitätssicherung wird
Für produzierende Unternehmen im Pharma- und Medizintechnikbereich gelten besonders hohe Anforderungen: Medizinische Produkte müssen zuverlässig, hygienisch und nachvollziehbar verpackt werden. Täglich verlassen zahlreiche Kartons die Produktionslinien – jeder einzelne korrekt verschlossen, digital erfasst und einem definierten Versandprozess zugeordnet. Fehlerfrei und ohne Lücken in der Rückverfolgung. Besonders in diesem Umfeld ist Datenkonsistenz essenziell.
Die Zielvorgaben für den Produktionsprozess lassen sich dabei auf drei wesentliche Punkte zusammenfassen:
* hohe Taktleistung (bis zu 1.200 Packstücke/Stunde)
* absolute Datensicherheit (MES-Integration, Barcode-Scanning)
* stabiler Ablauf ohne manuelle Eingriffe als Risikofaktor
Genau vor dieser Aufgabe stand ein Hersteller mikrobiologischer Nährmedien und Laborprodukte. Verpackung, Etikettierung und Palettierung sollten neu strukturiert und für einen durchgängig sicheren, störungsfreien Betrieb ausgelegt werden.
Eine automatisierte Verpackungslinie, die alle Schritte intelligent miteinander verknüpft – mit einem klaren Ziel: ein durchgängiger, präzise abgestimmter Materialfluss bis zur fertigen Palette. Präzision sollte nicht nur im Produkt selbst sichtbar sein, sondern im gesamten Prozess.
So funktioniert der Prozess einer automatisierte Verpackungsanlage: MES-Integration als zentrales Element
Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Anlage so konzipiert, dass jeder Schritt nahtlos ineinandergreift:
_Eingangsbereich – Intelligente Karton-Zuführung_
Kartons bis 20 kg werden im Drei-Schicht-Betrieb verarbeitet – bis zu 1.200 Stück pro Stunde. Zwei parallele Aufgabelinien führen die Kartons effizient in den Förderstrang, flexibel und ohne starre Formatbindung. Das System bewältigt verschiedene Kartongrößen ohne Rüstzeiten.
_Barcode- und QR-Code-Scanning – MES-Integration für Rückverfolgbarkeit_
Direkt am Einlauf überprüft ein Barcode- und QR-Code-Scanner jedes Packstück und gleicht die Daten automatisch mit dem MES-System (Manufacturing Execution System) ab. Diese Rückverfolgungsfunktion ist entscheidend für die Pharma-Regulatorik: Jedes Produkt ist von Anfang an eindeutig identifizierbar.
_Verwiegung und Datenvalidierung_
Im Durchlauf werden die Kartons verwogen, und alle relevanten Informationen – Gewicht, Lieferscheinnummer und Kartontyp – werden automatisch ans MES übermittelt. Erst wenn die Rückmeldung vollständig ist und eine eindeutige Packstückkennung vorliegt, gibt das System den nächsten Schritt frei. So prüft, bestätigt und sichert der Prozess jeden einzelnen Karton – noch bevor er verschlossen und etikettiert wird. Dies ist das Kernelement der Qualitätssicherung.
_Automatisches Verschließen und Etikettierung_
Die Kartons werden anschließend automatisch verschlossen und etikettiert. Das Besondere: Die Etikettierung ist vollständig in die Datenlogik integriert. Labels werden nur erzeugt, wenn die Identifikation eindeutig ist. Fehlerhafte oder unlesbare Codes werden automatisch ausgeschleust, ohne den Gesamtfluss zu blockieren. Dies ist kritisch für die Hygienestandards und verhindert fehlerhafte Versendungen.
_Intelligente Sortierung und Lagenbild-Optimierung_
Die Zuführung unterschiedlich sortierter Kartons erfolgt intelligent: Ein Sortierbereich stellt sicher, dass die passenden Kartons korrekt zusammengestellt werden. Treffen identische Kartons nicht gleichzeitig ein, werden sie zwischengelagert und ergänzt, sodass ein gleichmäßiges Lagenbild entsteht – unabhängig von der Reihenfolge im Zulauf.
Thomas Theis, Vertriebsleiter bei KOCH, erklärt: „Wir wollten eine Lösung, die flexibel genug ist, um kleine Störungen frühzeitig abzufangen. Fehlerhafte Barcodes werden automatisch ausgeschleust, der Roboter greift nur, wenn alles bereit ist – so werden Unterbrechungen reduziert und die Verfügbarkeit maximiert.“
_Palettierroboter für 24/7-Betrieb_
Bevor die Kartons die Anlage verlassen, übernimmt ein KUKA-Palettierroboter vom Typ KUKA KR 140 R3200-2PA. Er greift zwei Kartons gleichzeitig und palettiert sie nach einem definierten Muster auf Europaletten, CP1- oder Kunststoffpaletten. Leerpaletten werden automatisch bereitgestellt, volle Paletten entnommen. Sicherheitslichtvorhänge und Schutztunnel sorgen dabei für einen sicheren 24/7-Betrieb ohne manuelle Eingriffe.
_Transparenter Materialfluss und Fehlerbehandlung_
Für den Produktionsalltag bedeutet das: ein durchgängiger, transparenter Materialfluss vom ersten Scan bis zur fertigen Palette, bei dem Rückverfolgbarkeit, Prozesssicherheit und Hygienestandards jederzeit gewährleistet sind. Bediener erkennen Statusmeldungen, Auftragsdaten und Prozesszustände auf einen Blick. Eingriffe sind klar geführt und Störungen eindeutig zuordenbar. Automatisierung ist hier keine Blackbox – sondern vollständig nachvollziehbar und regulatorisch dokumentierbar.
Implementierung einer maßgeschneiderten Automatisierung: Engineering-Prozess und Projektablauf bei KOCH Robotersysteme
Die Grundlage dafür, dass die Anlage im Produktionsalltag zuverlässig läuft, lieferte KOCH Robotersysteme: Sie übernahmen die komplette Entwicklung der maßgeschneiderten Automatisierungslösung.
_Ingenieurleistung: Von der Planung zur Realität_
KOCH lieferte das individuelle Engineering und koordinierte sämtliche Gewerke:
* Layouts wurden simuliert und optimiert
* Materialflüsse analysiert und getaktet
* Taktzeiten berechnet (1.200 Stück/Stunde)
* Schnittstellen früh definiert und dokumentiert
* Mechanik, Fördertechnik und Robotik wurden passgenau integriert
Parallel entstand die Steuerungsarchitektur inklusive SPS-Programmierung, Robotersteuerung und Visualisierung. Alle Prozessschritte sind für Bediener und Instandhaltung jederzeit nachvollziehbar – ein wesentlicher Aspekt für Pharma-Compliance.
Thomas Theis betont: „Eine solche Anlage funktioniert nur, wenn Technik, Software und Prozessverständnis zusammenspielen – und wenn man den Produktionsalltag und das Produkt genau kennt.“
_Montage, Inbetriebnahme und Schulung_
Montage und Inbetriebnahme erfolgten praxisnah: Schritt für Schritt installiert und getestet, um den laufenden Betrieb nicht zu stören. Parallel führte KOCH praxisorientierte Schulungen für Bediener und Instandhaltungspersonal durch:
* Wartungsabläufe am realen System trainiert
* Formatwechsel erlernt
* Störungsbehebung praktiziert
Denn eine Anlage ist nur so gut wie das Team, das sie täglich nutzt.
_Partnerschaftliche Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor_
Die enge Zusammenarbeit zwischen Kunde und KOCH machte den entscheidenden Unterschied:
* Produktionsverantwortliche waren von Anfang an in Entscheidungen eingebunden
* Abstimmungen liefen schneller
* Die Inbetriebnahme wurde verkürzt
* Die Basis für einen langfristig stabilen Betrieb geschaffen
Auch danach blieb die Betreuung bestehen: Feinjustierungen und Optimierungen wurden gemeinsam umgesetzt. So entstand eine Anlage, die alle Anforderungen erfüllt, Herausforderungen zuverlässig meistert und den Produktionsprozess deutlich effizienter, stabiler und nachvollziehbarer gestaltet – vom ersten Scan bis zur fertigen Palette, mit ruhigem Materialfluss, klar definierten Sicherheitsbereichen und hygienegerechter Integration in die bestehende Produktionsumgebung.
Erfolgsbeispiel im Einsatz: Folgeprojekt für Petrischalen-Verpackung
Auf Basis der erfolgreichen ersten automatisierten Verpackungslinie entschied sich der Hersteller bereits für ein Folgeprojekt. Marek Alemanno, Projektleiter bei KOCH, erklärt: „Die erste Linie hat gezeigt, dass unsere Zusammenarbeit funktioniert – das Vertrauen war da, als wir über die nächste Anlage gesprochen haben.“
_Zweites Projekt: Automatisierte Petrischalen-Verpackung und Palettierung_
Im Fokus des Folgeprojekts steht die Verpackung und Palettierung von Petrischalen-Gebinden: Die in Folie konfektionierten Einheiten werden einzeln übernommen, über eine Dreheinheit korrekt ausgerichtet und anschließend zu Fünfergruppen vorgruppiert. Zwei spezialisierte Verpackungsroboter vom Typ KUKA KR 10 R1440 setzen diese Einheiten automatisch in bereitgestellte Faltkartons ein.
Anschließend übernimmt ein KUKA KR 50 R2500-Palettierroboter die Palettierung nach definiertem Muster – bei bis zu 240 Gebinden pro Stunde und maximal vier verschiedenen Ladungsträgern.
_Weiterentwicklung statt Einzelkomponenten_
Das Besondere: Nicht die einzelne Komponente, sondern die Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts zählt. Erfahrungen aus der ersten Anlage flossen direkt in Engineering, Layout und Schnittstellenplanung ein, wodurch Kommunikation, Simulation und Inbetriebnahme noch gezielter umgesetzt werden konnten.
Dass der Hersteller direkt erneut auf KOCH setzte, zeigt: Vertrauen entsteht durch messbare Ergebnisse im Produktionsalltag – nicht durch Prospekte oder Versprechungen.
Automatisierung als strategischer Schritt in der Medizintechnik-Produktion
Beide Projekte zeigen deutlich: In der Medizintechnik ist Verpackung längst Teil der Produktionsstrategie – nicht nur ein logistischer Nachschritt. Rückverfolgbarkeit, Hygienestandards und Prozesssicherheit müssen ebenso konsequent gewährleistet sein wie Taktzeit und Verfügbarkeit.
_Übertragbarkeit auf weitere Pharma-Produkte_
Was hier für mikrobiologische Nährmedien und Petrischalen umgesetzt wurde, lässt sich auf viele weitere Pharma- und Medizintechnik-Produkte übertragen:
* Laborchemikalien und Reagenzien
* Sterile Verpackungen für OP-Besteck
* Pharmazeutische Kleinmengen-Abfüllung
* Verpackung von Implantaten und Medizingeräten
Entscheidend ist das Zusammenspiel von Prozess, Datenfluss und regulatorischem Umfeld.
_Nutzen automatisierter Verpackungsanlagen für Pharma_
Automatisierung steigert nicht nur die Effizienz, sondern stärkt auch:
* Qualität und Fehlerquote-Reduktion
* Rückverfolgbarkeit und Compliance-Sicherheit
* Mitarbeitersicherheit (weniger manuelle Handgriffe)
* Regulatorische Dokumentation
* Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit
_Engineering als Erfolgsfaktor_
Der Schlüssel liegt im Engineering: Individuelle Automatisierungslösungen müssen sich nahtlos in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen. KOCH Robotersysteme setzt dabei auf maßgeschneiderte Automationskonzepte, abgestimmt auf Produkt, Umfeld und regulatorische Anforderungen – nicht auf Standardlösungen von der Stange.
Am Ende geht es nicht nur darum, dass die Ware das Werk verlässt – sondern dass sie richtig, sicher und zuverlässig ausgeliefert wird.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
KOCH Industrieanlagen GmbH
Frau Marie-Theres Kohl
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email : m.kohl@koch-roboter.de
KOCH Robotersysteme ist ein hoch spezialisiertes Roboter-Systemhaus und entwickelt effiziente und nachhaltige Automatisierungslösungen für das Abfüllen, Depalettieren, Palettieren, Kommissionieren und Verpacken aller Fabrikbereiche.
Mit einem Fokus auf fortschrittliche Technologien und kundenspezifische Anpassungen hat sich KOCH Robotersysteme als erfahrener Partner für maßgeschneiderte Anlagenkonzepte etabliert. Wir planen und realisieren flexible Robotersysteme als integrierbare Einzelsysteme oder schlüsselfertige Gesamtanlagen.
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