Der berufliche Werdegang von Markus Berendes Teil 2!

Im zweiten Teil des Interviews mit Markus Berendes erfahren Sie wie dieser zur Bonnfinanz kam und Berthold Schadek kennenlernte.

Markus Berendes Rückkehr aus Chicago, dem Angebot der Bank und seinem Weg zur Bonnfinanz.

Die Bonnfinanz und Markus Berendes

Interviewer: Bei der Bonnfinanz, wie ging es da los? Also wie war da der Anfang?

Markus Berendes: Ich sollte eigentlich zur Bank zurück. Und witzigerweise waren auch meine Eltern dafür, dass ich zur Bank zurückgehen sollte. Und der damalige Filialdirektor der Bonnfinanz in München hat mir für den Fall der Rückkehr aus Chicago eine Generalagentur, auf den Tag mit damals 21 Jahren, angeboten. Damit war ich der jüngste Generalagenturleiter zu der Zeit bei der Bonnfinanz und den Job konnte ich nicht ausschlagen.

Das habe ich dann natürlich gemacht. Und so bin ich in die selbständige Finanzdienstleistungsbranche hineingekommen. Vor allem war die Bonnfinanz damals der Marktführer in dem Bereich, Vermögensberatung aus einer Hand.

Interviewer: Wenn Du es vielleicht nochmal kurz zusammenfassen kannst. Was hat Dir bei der Bonnfinanz, im Gegensatz zu vorher bei der Bank besser gefallen? Was war der große Unterschied für Dich?

Lesen Sie hier das gesamte Interview Teil 2 mit Markus Berendes!

Weitere Informationen zu Markus Berendes erhalten Sie auf seiner Website!

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Herr Markus Berendes
Prof.-Max-Lange-Platz 13
83646 Bad Tölz
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Benjamin Berendes und die Schule des Lebens Teil 2

Die Zeit auf dem Schiff, die Erfahrungen mit den Crewmitgliedern und der Verzicht auf Schlaf um die Welt zu erforschen. Benjamin Berendes Interview Teil 2.

Höhen und Tiefen

Interviewer: Kannst Du da näher darauf eingehen auf die Zeit? Erzähle mir bitte mehr über die Höhen und Tiefen, über das Positive und Negative auf dem Schiff.

Benjamin Berendes: Beginnen wir mit dem Positiven. Du wirst dafür bezahlt, Dir die Welt anzuschauen. Und wenn du auf so einem Schiff an den richtigen Stellen arbeitest, hast du wenn das Schiff am Hafen angelegt relativ viel Zeit. Die Bar gehört da auf alle Fälle dazu, da wenn die Passagiere nicht da sind, diese auch nicht geöffnet sein muss.

Das heißt, ich habe eigentlich in jedem Hafen die Möglichkeit gehabt, von Bord zu gehen und mir die Hafenstädte ansehen können. Und gerade bei populäreren Reisezielen, wie Sydney, die eine oder andere Karibikinsel, Miami, hatte ich dann auch die Möglichkeit, längere Zeit von Bord zu gehen, weil das Schiff dann nicht nur sechs Stunden lag, sondern zwei, drei Tage.

Interviewer: Sehr spannend Benjamin!

Benjamin Berendes: Das Negativ war, dass es ein Knochenjob ist. Auch wenn Du viel Freizeit hattest, hattest du diese nur wenn Du sie Dir vom Schlaf abgezogen hast. Die Bars waren ab vier Uhr nachmittags geöffnet. Und dann natürlich so lange, bis der letzte Passagier sich eingebildet hat ins Bett zu gehen. Nicht mehr ganz so junge Menschen richten ihr Schlaf-Wach-Bedürfnis durchaus auch nach dem Sonnenlicht. Und wenn die Sonne nicht untergeht, dann gehen die auch nicht ins Bett.

Also das war schon heftig. Und dann auch zwischenmenschlich, was da teilweise abgelaufen ist.

Das Zwischenmenschliche als höchste Prüfung

Interviewer: Ja das kann ich mir gut vorstellen! Kannst du auf die zwischenmenschliche Thematik noch näher eingehen?…

Hier geht es weiter zum vollständigen Interview Teil 2.

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Der berufliche Werdegang von Markus Berendes Teil 1!

In diesem Interview mit Markus Berendes erhalten Sie einen sehr persönlichen Einblick über dessen Jugendphase, bis hin zur ersten großen Entscheidung.

Markus Berendes im Interview: Durchgeführt in Bad Tölz.

Ein Kind der 70er Jahre
Interviewer: Hallo Herr Markus Berendes. Vielen Dank für Ihre Einladung. Ich bin sehr gespannt, was wir heute erfahren werden. Um das Ganze angenehmer zu gestalten, wechsle ich nun vom Sie zum Du. Ich möchte ein bisschen was über Deine Geschichte erfahren. Die erste Frage, die ich an Dich habe ist, was ist Deine Geschichte? Wie wurdest Du zu dem Mann, der Du heute bist?

Markus Berendes: Ja, es ist eine komplexe Geschichte, glaube ich. Also ich bin ja ein Kind der 60er, 70er Jahre, soll heißen, diese Flower-Power Zeit habe ich gerade verpasst. Die hätte ich gerne bewusster erlebt. Die 70er Jahre waren ja mitunter durch den Ölpreisschock so eine eher schwierige Phase.

Das hat sich natürlich auch auf meine Eltern ausgewirkt. Damals war ich ein Teenager und dann sind so Dinge wichtig in der Familie, dass man überlebt, dass man klar kommt, dass es gut läuft für die Familie.

Es ging darum, dass die Kinder etwas zum Anziehen, zum Essen hatten. Und das, denke ich, hat sich damals auch gesellschaftlich widergespiegelt. Wir hatten einerseits diese linke Bewegung und wir hatten dann so Geschichten wie Baader Meinhof und wir hatten dann aber auch dieses Establishment, das dagegen gehalten hat, ganz massiv.

Und das hat mich geprägt. Also ja diese Erfahrung, dass es da eine verkrustete, ältere Generation gab, die jetzt gefordert wurde von einem späteren Kanzler Schröder, der am Zaun gestanden ist und an diesen gerüttelt hat vor dem Bundeskanzleramt. Dieser Konflikt zwischen extrem links und sehr konservativ rechts, der war damals spürbar. Der ist heute völlig verwässert und den kann man heute nicht mehr in der Form wahrnehmen, wie er damals war. Das hat mich geprägt natürlich.

Interviewer: Und wo genau bist Du groß geworden Markus?

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