Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem nimmt neue Mitglieder in Konstanz auf

Reinhard Kardinal Marx steht der festlichen Liturgie zur Frühjahrsinvestitur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Konstanz vor.

BildDie Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem freut sich, die bevorstehende Frühjahrsinvestitur bekannt zu geben, die vom 29. Mai bis zum 31. Mai 2026 in Konstanz stattfinden wird. Mehr als 800 geladene Gäste, darunter Mitglieder des päpstlichen Ordens, hohe Geistliche und Ehrengäste, werden an diesem bedeutenden Ereignis teilnehmen.

Im Rahmen eines Festgottesdienstes am 30. Mai 2026 im Münster Unserer Lieben Frau zu Konstanz erhalten 21 Damen und Herren ihre Ordenskleidung, die sie künftig zu liturgischen Gemeinschaftsveranstaltungen des Ordens tragen werden. Die Damen erhalten einen schwarzen Mantel, die Herren einen weißen, jeweils verziert mit dem roten Jerusalemkreuz, das auf die enge Verbundenheit des Ordens mit dem Heiligen Land ebenso hinweist wie auf die fünf Wundmale Christi. Der Feier wird der Großprior der Deutschen Statthalterei, S. Em. Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, vorstehen. Die Investiturfeierlichkeiten stehen unter dem Motto „Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn! (Psalm 27)“.

Die Investitur, ein festlicher Ritus der Aufnahme neuer Mitglieder in den Ritterorden, steht im Zeichen der jahrhundertealten Tradition des Ordens. Während der dreitägigen Veranstaltung werden spirituelle Feierlichkeiten und Begegnungen im Mittelpunkt stehen, die die Bedeutung des Glaubens, der Einheit und der humanitären Arbeit des Ordens hervorheben.

Der katholische Fernsehsender EWTN überträgt diesen Gottesdienst via Livestream und im regulären Programm. Damit erhält eine breite Öffentlichkeit die Möglichkeit, Anteil an der Aufnahme der neuen Ritter und Ordensdamen zu nehmen. Mancherorts finden auch begleitende kleinere liturgische Veranstaltungen in geistlicher Verbundenheit statt.

Dr. Michael Schnieders, Statthalter der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, hat der Gemeinschaft in Konstanz für das Engagement bei der Vorbereitung der Frühjahrsinvestitur gedankt. Die sorgfältige Planung und Organisation der Veranstaltung würdigte er als wichtigen Beitrag für den Orden sowie für Stadt und Region. Zugleich verwies er auf die zeitliche Nähe zum Heilig-Blut-Fest auf der Insel Reichenau, das in der Region eine besondere geistliche Tradition hat. Die Investitur biete „eine Gelegenheit, Gemeinschaft im Glauben und Verbundenheit sichtbar zu machen“.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem nimmt katholische Männer und Frauen, Laien und Kleriker auf, die sich in besonderem Maße in Kirche, Politik und Gesellschaft engagieren. Der Orden hilft den Christinnen und Christen im Heiligen Land – Israel, Palästina, Zypern und Jordanien – durch Gebet, Wallfahrten und finanzielle Unterstützung zahlreicher Einrichtungen, die oftmals auch Muslimen und Juden offenstehen. Hierzu zählen etwa Schulen, Universitäten oder Kinderkrippen, ebenso Hospize und Feriencamps für junge Menschen mit und ohne Einschränkungen. Bei Interesse erfahren Sie mehr auf www.oessh.net.

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Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
Herr Oliver Cerza
Gabriel-von-Seidl Straße 45f
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Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ein päpstlicher Orden, dem auch Priester angehören. Er ist aus einer spätmittelalterlichen Pilgerbewegung entstanden. Unsere Gemeinschaft römisch-katholischer Frauen (Ordensdamen) und Männer (Ritter) übernimmt seit mehr als 150 Jahren als päpstliche Einrichtung unter der Leitung eines Kardinal-Großmeisters besondere Aufgaben im Heiligen Land (mit Schwerpunkt in Israel, Jordanien und Palästina).

Wir kümmern uns in erster Linie um die Christen im Heiligen Land. Unsere Aufgabe ist es aber auch, unsere Mitglieder und Angehörigen in ihrer religiösen Überzeugung zu stärken, ihnen eine geistliche Heimat zu geben. Es ist wichtig, dass wir gerade in diesen unwägbaren und durchaus herausfordernden Zeiten einen geschützten Raum, eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung, der Geborgenheit und der Vertiefung geistlich-religiöser Praxis finden. Zum festen Bestandteil unseres Ordenslebens gehören regelmäßige Pilgerreisen ins Heilige Land und die Unterstützung zahlreicher Projekte dort.

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Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem nimmt neue Mitglieder in Hildesheim auf (03.10.2025 – 05.10.2025)

Informationen zur Investiturfeier in Hildesheim vom 03.10.2025 bis 05.10.2025

BildDie Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem freut sich, die bevorstehende Herbstinvestitur bekannt zu geben, die vom 3. Oktober bis zum 5. Oktober 2025 in Hildesheim stattfinden wird. Mehr als 500 geladene Gäste, darunter Mitglieder des päpstlichen Ordens, hohe Geistliche und Ehrengäste, werden an diesem bedeutenden Ereignis teilnehmen.

Im Rahmen eines Festgottesdienstes am 4. Oktober 2025 in der Basilika St. Godehard erhalten 12 Damen und Herren ihre Ordenskleidung, die sie künftig zu liturgischen Gemeinschaftsveranstaltungen des Ordens tragen werden. Die Damen erhalten einen schwarzen Mantel, die Herren einen weißen, jeweils verziert mit dem roten Jerusalemkreuz, das auf die enge Verbundenheit des Ordens mit dem Heiligen Land ebenso hinweist wie auf die fünf Wundmale Christi. Der Feier wird der Großprior der Deutschen Statthalterei, S. Em. Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, vorstehen. Die Investiturfeierlichkeiten stehen unter dem Motto „Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis empor (Jes 11.1)“.

Die Investitur, ein festlicher Ritus der Aufnahme neuer Mitglieder in den Ritterorden, steht im Zeichen der jahrhundertealten Tradition des Ordens. Während der dreitägigen Veranstaltung werden spirituelle Feierlichkeiten und Begegnungen im Mittelpunkt stehen, die die Bedeutung des Glaubens, der Einheit und der humanitären Arbeit des Ordens hervorheben.

Der katholische Fernsehsender EWTN überträgt diesen Gottesdienst via Livestream und im regulären Programm. Damit erhält eine breite Öffentlichkeit die Möglichkeit, Anteil an der Aufnahme der neuen Ritter und Ordensdamen zu nehmen. Mancherorts finden auch begleitende kleinere liturgische Veranstaltungen in geistlicher Verbundenheit statt.

Dr. Michael Schnieders, der deutsche Statthalter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, drückte seine tiefe Dankbarkeit gegenüber der Gemeinde in Hildesheim für die sorgfältige Planung und umfangreiche Organisation der Herbstinvestitur aus. Er hob die Bedeutung dieser Veranstaltung hervor, die nicht nur für den Orden, sondern auch für die Stadt Hildesheim und die gesamte Region von großer Relevanz ist. Die Investitur sei eine besondere Gelegenheit, den Geist der Solidarität, des Glaubens und der Zusammenarbeit zu würdigen.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem nimmt katholische Männer und Frauen, Laien und Kleriker auf, die sich in besonderem Maße in Kirche, Politik und Gesellschaft engagieren. Der Orden hilft den Christinnen und Christen im Heiligen Land – Israel, Palästina, Zypern und Jordanien – durch Gebet, Wallfahrten und finanzielle Unterstützung zahlreicher Einrichtungen, die oftmals auch Muslimen und Juden offenstehen. Hierzu zählen etwa Schulen, Universitäten oder Kinderkrippen, ebenso Hospize und Feriencamps für junge Menschen mit und ohne Einschränkungen. Bei Interesse erfahren Sie mehr auf www.oessh.net.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Herbstinvestitur teilzunehmen und über diese zu berichten. Dazu bitten wir Sie um Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 3. Oktober 2025, 12:00 Uhr, unter presse@oessh.net.

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Auf den Spuren des frühen Christentums in Iznik, Türkiye – Papst-Besuch geplant

Die Ankündigung eines geplanten Besuchs von Papst Leo XIV. in Iznik anlässlich des 1700-jährigen Jubiläums des Ersten Konzils von Nicäa rückt das einstige Nikaia in den globalen Fokus.

BildDas beschauliche Städtchen in der Provinz Bursa, das von Istanbul aus gut erreichbar ist, zieht mit seiner ruhigen Atmosphäre und reichen Geschichte sowohl Natur- als auch Kulturliebhaber an. Iznik ist als Cittaslow-Ort ausgezeichnet und steht auf der Tentativliste des UNESCO-Weltkulturerbes. Zugleich ist die Stadt eine bedeutende Station auf den christlichen Pilgerrouten in Türkiye.

Ein lebendiges Museum des frühen Christentums
Unter seinem antiken Namen Nikaia war Iznik Gastgeber zweier bedeutender ökumenischer Konzile – des Ersten im Jahr 325 und des Siebten im Jahr 787. Das Glaubensbekenntnis von Nizäa, einer der grundlegenden Texte der frühen christlichen Theologie, wurde auf dem ersten Konzil verabschiedet. Dieses Vermächtnis machte Iznik einst zu einer heiligen Stadt, die mit Jerusalem und dem Vatikan gleichgestellt war. Anlässlich des 1700. Jahrestages des Ersten Konzils von Nizäa lädt Iznik in diesem Jahr alle ein, auf den Spuren der frühen christlichen Geschichte zu wandeln.

Iznik war Zeuge des Aufstiegs und Niedergangs vieler Zivilisationen, von den Bithyniern und Römern bis zu den Oströmern, den Seldschuken und den Osmanen. Jede Epoche hat sichtbare Spuren hinterlassen, die den einzigartigen Charakter der Stadt prägen. Den Auftakt einer historischen Reise bildet die teilversunkene Basilika im See von Iznik. Archäologische Untersuchungen belegen, dass es sich um eine Kirche im Basilika-Stil handelt, die dem Heiligen Neophytos gewidmet war. Hier soll vermutlich auch das Erste Konzil stattgefunden haben – bevor die Kirche bei einem Erdbeben im Jahr 740 n. Chr. im See versank. In naher Zukunft soll hier das neue Iznik-See-Basilika-Museum entstehen, das mit Ausstellungsräumen die entdeckten Artefakte und die Geschichte der Basilika zugänglich macht.

Ein weiteres herausragendes Zeugnis ist die beeindruckende Stadtmauer von Iznik, deren Ursprünge bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Auf rund fünf Kilometern umschließen sie mit vier Haupttoren – Istanbul-Tor, Yenisehir-Tor, Lefke-Tor und See-Tor – das Stadtzentrum. Die imposante Befestigung erinnert an ein „Mini-Istanbul“. Dieses Gefühl wird noch verstärkt durch einen Besuch der Hagia Sophia Moschee. Das Gebäude wurde im 7. Jahrhundert als christliche Basilika auf den Fundamenten eines römischen Gymnasiums errichtet und nach der osmanischen Eroberung 1331 durch Orhan Gazi in eine Moschee umgewandelt. Unter Sultan Süleyman dem Prächtigen erfolgte eine umfangreiche Restaurierung durch den osmanischen Stararchitekten Mimar Sinan. In dieser Kirche fand auch das Siebte Ökumenische Konzil statt, das das Verbot religiöser Bilder aufhob. Noch heute sind Fresken mit Darstellungen von Maria, Jesus Christus und Johannes dem Täufer in einer Nische der Südwand zu sehen.

Neben diesen zentralen Stätten finden sich in Iznik weitere bedeutende Überreste frühchristlicher Kultur: etwa die Kirchen von Hagios Tryphonos, Koimesis und Ayatrifon, die unterirdische Grabstätte Hypoge sowie das römische Theater, das später ebenfalls religiösen Zwecken diente. Das ausgezeichnete Iznik-Museum ist in einer osmanischen Suppenküche aus dem 14. Jahrhundert untergebracht und zeigt Funde aus der römischen, byzantinischen und osmanischen Epoche. Die osmanische Geschichte der Stadt lässt sich zudem an zahlreichen weiteren Bauten nachvollziehen, etwa an der Grünen Moschee mit ihrem markanten, gekachelten Minarett.

Iznik ist auch berühmt für seine traditionelle Keramikkunst. In verschiedenen Werkstätten können Besucher diese jahrhundertealte Handwerkskunst erleben. Ein Spaziergang entlang des Sees und ein Essen mit lokalem Fisch oder der berühmten „Iznik Köfte“ (Fleischbällchen) in einem der kleinen Restaurants im Ortskern runden den Aufenthalt kulinarisch ab.

Ergänzende Stationen christlichen Erbes in Istanbul
Iznik ist der ideale Geheimtipp für eine kulturell inspirierte Auszeit abseits der Metropole Istanbul – in nur zweieinhalb Stunden ist die Stadt erreicht. Wer das frühchristliche Erbe weiter erkunden möchte, findet in Istanbul selbst eine Vielzahl bedeutender Stätten. Ein Besuch der Hagia Sophia sowie des immersiven Hagia Sophia Experience Museums bietet einen eindrucksvollen Einblick in die geistige und architektonische Pracht dieses byzantinischen Meisterwerks. Weitere lohnenswerte Ziele sind die Hagia Irene, die Chora-Kirche (heute Kariye Moschee) mit ihren prachtvollen Mosaiken und Fresken, die Zeyrek-Moschee sowie die Kleine Hagia Sophia.

Die historische Reise auf den Spuren des frühen Christentums – von Istanbul bis in das geschichtsträchtige Iznik – ist im Jubiläumsjahr des Ersten Konzils von Nicäa besonders eindrucksvoll und wird unvergessliche Eindrücke hinterlassen.

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