Kammeroper Frankfurt im Palmengarten – „Operette sich, wer kann“
Posted by PM-Ersteller - 03/08/25 at 03:08:12 p.m.Ein mitreißendes Konzert durch die verwirrende Welt der Frauen und Männer, mit Melodien aus Operetten die wir kennen. Rund um Eifersucht, Wahrheit, Lüge und die schön-absurde Dekadenz der Liebe.
Gewöhnlich ist hier nichts – Im Palmengarten Frankfurt wirkt der „Unerhörte Operettensalon“ auf alle Sinne. Mitunter singt bei einer Aufführung eine Nachtigall mit dem Libretto um die Wette, oder eine Ente sucht den Weg durch die Zuschauerreihen. Mit sehr guter Akustik und mit einem leidenschaftlichen Ensemble in bester Theaterqualität erlebt man ein Operetten Feeling, das insbesondere durch die deutsch-sprachige Inszenierung verzaubert und begeistert.
Zwanglos erlebt der Besucher in einem intimen Rahmen sein Operettenerlebnis mit Picknickkorb statt mit Abendtäschchen, opern-unüblich im Freien und inmitten einer Szenerie der Natur. Ein begeisternder Rahmen für einen wunderbaren und sicher überraschenden Abend.
Die Kammeroper Frankfurt folgt diesen Sommer dem Bonmot: „Operette sich, wer kann!“ mit einem „Unerhörten Operettensalon“ an diesem grünen Ort. In dem szenischen Konzert wandeln ein Mann und drei Sängerinnen durch die verwirrende Welt der Frauen und Männer, gespiegelt in Melodien, die wir aus Operetten kennen. Da liegen Schlösser im Mond, Lippen küssen so heiß, plötzlich erklingen Cymbalklänge, Nächte vergehen voller Seligkeit und niemand weiß, zum wem er (oder sie) gehört. Von Ferne winkt in dieser Mischung aus Melancholie und bizarrer Komik Federico Fellini herüber. Es geht um Eifersucht, Wahrheit und Lüge, lustige Witwen, verbrecherische Kerle und die ganze schön-absurde Dekadenz der Liebe. Die Frauen schlüpfen chamäleonhaft in die Charaktere, die sie besingen. Die Swing Tänzerin Giuseppina Galloro mischt immer wieder die Szenerie auf.
Regisseur Rainer Pudenz sucht lustvoll nach den Untiefen in den vermeintlich seichten Wassern der Operette und verbeugt sich vor dieser seltsamen Gattung. Auch die ungewohnte Besetzung garantiert einen reizvollen Verfremdungseffekt: statt Sinfonieorchester oder den besungenen Cymbalklängen ertönen zwei Saxofone, Klavier und Schlagzeug. Mit diesem originellen Abend kehrt Gründer und Pate der Kammeroper, Regisseur Rainer Pudenz noch mal auf die Bühne des Palmengartens zurück. Die Sängerinnen Cornelia Haslbauer, Johanna Reithmeier und Annette Fischer kennt und liebt das Publikum der Kammeroper schon aus zahlreichen Produktionen, ebenso den Schauspieler Philipp Hunscha, der versucht, sich einen Reim auf Frauen und Männer zu machen. Die Arrangements stammen von dem Frankfurter Saxofonisten und Komponisten Tobias Rüger. Er leitet auch den unerhörten Operettensalon musikalisch und steht mit seinem Sohn auf der Bühne.
Ein verführerischer Abend, den man sich absolut gönnen sollte.
Informationen:
Kammeroper Frankfurt im Palmengarten „Ein unerhörter Operettensalon“
Ein szenisch-musikalisches Portrait über eine unfassbare Gattung
Leitung: Rüger, Pudenz, Keller, Kraatz, Messerschmidt
Mitwirkende: Annette Fischer, Cornelia Haslbauer, Johanna Reithmeier, Philipp Hunscha, Nelya Menshchikova, Tobias Rüger, Giuseppina Galloro, Elias Rüger, Noah Müller
Aufführungen: Mittwoch 6. August, Freitag 8. August, Samstag 9. August – jeweils 19.30 Uhr
Aufführungsort: Musikpavillon/Orchestermuschel im Palmengarten Frankfurt
Eingang: Bockenheimer Landstraße/Palmengartenstraße 11 und Siesmayerstraße 63
Vorverkauf: Bei Frankfurt Ticket online kaufen oder telefonisch unter 069-13 40 400, außerdem an der Kasse des Palmengarten, an der Abendkasse oder per E-Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de.
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NOTATE Pressedienst
Herr Rainer Schilling
Rheinblickstraße 12
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Clara-Zetkin-Park und Leipziger Palmengarten bekommt die ersten Palmen vom neuen Startup LE Palms gesponsert
Posted by PM-Ersteller - 05/06/21 at 11:06:31 a.m.Das Leipziger Palmen-Startup schenkt dem Palmengarten und Park in Leipzig erste winterharte Palmenarten. In Zukunft folgen weitere Pflanzen im Austausch mit Artenschützern und botanischen Gärten.
Im Mai und Juni 2021 wurden nach langer Zeit erste Palmen im Palmengarten von Leipzig durch das Leipziger Palmenprojekt LE Palms eingebracht, es sind Wagners Hanfpalmen der Gattung Trachycarpus wagnerianus und Sabal minor-Zwergpalmen. Die Wagnerpalme hat sogar eine interessante Geschichte und kann als echte Leipziger Palme betrachtet werden. Die Jungpflanzen sind ein bis zwei Jahre alt und vertragen Minusgrade bis zu -25 °C. In Zukunft werden weitere winterharte Palmenarten für Garten- und Parkanlagen dazukommen. Am 03. Juni hat der Projektentwickler Oliver Caplikas für das Gelände weitere Exemplare zur Verfügung gestellt, darunter ein paar mehrjährige Palmen und einjährige Jungpflanzen. Das Projekt wurde der Belegschaft auf dem Hof der Stadtreinigung vorgestellt, welche zum Teil für die Pflege des Palmengartens und des Parks mit verantwortlich sind. Dazu gehören nicht nur Aufgaben wie die Bewässerung, das Rasenmähen und die Müllentsorgung. Es war ein sehr konstruktives Gespräch und es wurden weitere Schritte besprochen, etwa ein Treffen mit Mitarbeiter*innen vom Amt für Stadtgrün und den Kollegen vor Ort, z.B. um weitere mögliche Stellen für die Palmen auszusuchen. Zum Test wurden bereits 25 Jungpflanzen direkt im Palmengarten ausgepflanzt. Die Pflanzen in Töpfen sind ein Geschenk an die Stadtreinigung und für das Gelände, da sie so fleißig den Müll der Jugend aufräumen, welcher öfters nach Wochenenden überall herumliegt. Greta lässt grüßen!
Im Sommer kann das Leipziger Palmenprojekt ein paar ältere und mehrjährige Exemplare von einigen Metern Höhe zur Verfügung stellen, dafür können weitere Palmen in Töpfen für zukünftige Hochbeete und Pflanzkübel gesponsert werden. Vertreter vom botanischen Garten, Grünflächenamt und der Stadtreinigung, welche den Palmengarten mit gestalten und pflegen, sind natürlich eingeladen sich auch direkt an den Pflanzaktionen zu beteiligen. Nach mehreren Rundgängen wurden potenzielle Plätze und Stellen bereits dokumentiert und ein paar kleine Jungpflanzen zum Testen der Verhältnisse ausgebracht. Dadurch kann man einige Wochen später sehen, ob sie mit dem Boden und an geeigneten Stellen gut zurechtkommen. Es gibt einige freie Plätze in den Beeten, besonders im hinteren Bereich nahe des Blauregens, am Ufer und in der Nähe der Treppen an den Ecken. Einige Palmen können zwischen vielen der anderen Pflanzenkulturen gut wachsen ohne diese zu behindern. Zwei der Wiesen auf den Etagen im Palmengarten können noch als Blühstreifen genutzt werden, dazu wartet ein Bienenbaum und Elsbeere (Baum des Jahres 2011) im Garten des Leipziger Palmenprojektes.
Nach dem zweiten Besuch des Leipziger Palmengartens, des Geländes vom Amt für Stadtgrün und der Stadtreinigung, wird nun noch ein Treffen mit Mitarbeitern der Abteilung Grünanlagen vereinbart. Es wurden bereits einige interessante Vorschläge für zukünftige Palmen-Pflanzungen im Palmengarten angesprochen, etwa das Ausbringen weiterer winterharter Palmen an wirklich sinnvollen Stellen, diese wurden im Vorfeld schon fotografisch dokumentiert. Im Prinzip sollten erste Pflanzungen schon vor Jahren stattfinden, die Aktionen und das geplante Event wurde jedoch damals wegen existenzieller Probleme und der Krise verschoben. Dafür können dieses Jahr im Sommer größere Exemplare von bis zu fünf Metern ausgepflanzt und auch schöne Exemplare in großen Pflanzkübeln aufgestellt werden, die Honigpalme und Leipziger Wagnerpalme bieten sich dafür an. Das Grünflächenamt von Leipzig und LE Palms könnten große Palmen in hohen Kübeln an den Ecken der Wege fest aufstellen. Diese sollten mit einer Platte abgedeckt werden, damit die Erde bei langer Hitze und Trockenheit nicht stark austrocknet. Großzügig eingepflanzt überleben solche Kübelpflanzen auch harte Winter, fest ausgepflanzt sogar ohne Winterschutz. Dies wurde vom Palmenzüchter schon mehrfach in einigen Gartenanlagen getestet. Nach dem harten Winter wachsen sogar Eichen- und Wallnussbäume im Topf welche bei über Minus 20 Grad draußen aufgestellt waren! Dazu werden einige Esskastanien aus dem Norden an das regionale Klima angepasst und für harte Winter abgehärtet. Der essbare Palmengarten könnte zusätzlich einige wichtige Pflanzen in einem Beet vorziehen, ähnlich wie es die Baumschule und die neue Gärtnerei des Urban Greening Camps die Jahre erfolgreich durchgeführt hat.
Das langfristige Ziel ist, einige gängige winterharte Palmenarten im Palmengarten von Leipzig zu etablieren, später auch wichtige Pflanzen in anderen Parkanlagen im Austausch mit botanischen Gärten. Letzteren wurde dies schon in den letzten Jahren bei Besuchen vor Ort angeboten, etwa zum Pflanzenmarkt im botanischen Garten der Universität Leipzig. Im Austausch mit internationalen botanischen Gärten und Botanikern aus aller Welt werden später auch besonders gefährdete Arten eingebracht, das Greening Deserts Artenschutzprojekt wird dazu besonders kritische Baumarten kultivieren und an ausgewählte Gärten und europäische Parks verteilen. Einige zukünftige Aktionen werden auch öffentlich von Fotografen und Medienvertretern begleitet, es wurden schon einige Leute der Branche und Szene informiert. Artenschützer, Botaniker, Baumexperten, Dendrologen und erfahrene Gärtner sind herzlichst eingeladen sich an dem Projekt und an zukünftigen Aktionen zu beteiligen. Wir würden dazu gerne ein botanisches Event und Treffen für Artenschützer, Botaniker, botanische Gärten und entsprechende Organisationen aus aller Welt in Leipzig veranstalten. Dies sollte schon 2019 vorbereitet und 2020 realisiert werden, wurde jedoch durch die Krise verhindert. Weitere Informationen zu zukünftigen Aktionen werden dieses Jahr rechtzeitig angekündigt und auf Greening Deserts Projektseiten sowie auf den Seiten des Leipziger Palmenprojektes veröffentlicht.
Zum Schluß noch ein paar Infos zur Geschichte des Palmengartens:
Für das Jahr 1893 wurde eine internationale Gartenbauausstellung ins Leben zu rufen, vorbereitet und durchgeführt unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät des Königs Albert von Sachsen. Für das Lindenauer Flurstück schrieb die Stadt deutschlandweit einen Architekturwettbewerb aus. Aus der Vielzahl der Entwürfe ging schließlich der Leipziger Baumschulen- und Gärtnereibesitzer Otto Mossdorf als Sieger hervor. Er verband den alten Baumbestand, Teile des Auwalds, geschickt mit Ideen für Wegebau, Landschaftsgestaltung und Teichanlagen. Im Jahr 1896 rief Oberbürgermeister Georgi eine lnteressengruppe ins Leben, die sich um die Realisierung des Projekts „Landschaftsgarten“ kümmerte. Ihr gehörten u.a. der Kaufmann Robert Gruner, der Bankier Dr. Otto Robert, Dr. Bruno Georgi selbst, Otto Mossdorf und andere an. Es gab 60 Unterzeichner auf dem Abschlußbericht. 1898 entstand die beeindruckende Konstruktion des Palmenhauses aus Glas und Stahl, es wurden auch viele Palmen direkt auf dem Gelände ausgepflanzt. Auf der Freifläche neben dem Gebäude stand ein großer Musikpavillon, im Konzertgarten spielten bekannte Musiker, Theatergruppen und Orchester. 1955 wurden von der Stadt unter dem Namen „Zentraler Kulturpark Clara Zetkin“ die historischen Parkanlagen Albertpark, Johannapark, der Palmengarten und der Volkspark Scheibenholz vereinigt. In den Jahren wurden viele Beete mehrfach umgestaltet, Dahlienrabatten und viele Rosen wurden gepflanzt. Quelle: Leipzig-Lese
*Das Gendersternchen wird hier im Text nur einmal symbolisch angebracht, da es sonst zu kompliziert wird den Text zu lesen. Nützliche Hinweise und konstruktives Feedback sind jederzeit willkommen.
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