32. Aspendos Opern- und Ballettfestival in Türkiye eröffnet
Posted by PM-Ersteller - 16/09/25 at 10:09:53 a.m.Weltstars der Oper erobern das 2.000 Jahre alte Amphitheater von Türkiye beim spektakulären Mittelmeer-Festival
Wenn der italienische Tenor Riccardo Massi und die russische Sopranistin Olga Maslova im September auf der Bühne des antiken Theaters von Aspendos in Türkiye stehen, treten sie dort auf, wo schon vor fast 2.000 Jahren römische Zuschauer begeistert Beifall klatschten. Das 32. Internationale Aspendos Opern- und Ballettfestival vom 14. September bis 1. Oktober verwandelt eines der besterhaltenen Amphitheater der Welt in einen glanzvollen Kulturort, der es mit den großen Opernhäusern von heute aufnehmen kann.
Was dieses Festival so besonders macht: Puccinis „Turandot“ oder Verdis „La Traviata“ in einem Theater zu erleben, in dem schon in der Antike Künstler auftraten, mit einer Akustik, bei der selbst ein Flüstern von der Bühne bis auf die obersten Ränge mühelos zu hören ist.
Starpower in antiker Kulisse
Das Festival eröffnet am 14. September mit Puccinis „Turandot“, der Geschichte der eiskalten chinesischen Prinzessin. Die gefeierten Opernstars Riccardo Massi und Olga Maslova führen die Produktion der Staatsopern und -ballette von Ankara und Antalya an und versprechen vokale Glanzleistungen, wie sie diesen Ort schon zu Zeiten des Römischen Reiches berühmt machten.
Am 27. September steht der weltbekannte Tenor Ivan Magrì mit „Tosca“ auf der Bühne. Er bringt seine international gefeierte Stimme in eine der dramatischsten Opern überhaupt und in eine Kulisse, die Musik und Emotionen gleichermaßen verstärkt. Zum Abschluss gibt es am 1. Oktober ein besonderes kulturelles Highlight: Das Staatliche Akademische Bolschoi-Opern- und Balletttheater aus Usbekistan, benannt nach dem Dichter Alischer Navoi, präsentiert Verdis ergreifende „La Traviata“. Damit kommt es zu einer seltenen internationalen Zusammenarbeit an diesem geschichtsträchtigen Ort.
Vom russischen Ballett zur griechischen Tragödie unter Sternenhimmel
Neben Oper präsentiert das Festival auch Ballettklassiker, die die uralte Steinbühne in eine Tanzwelt verwandeln.
o 17. September: „Zorba“ – die lebensbejahende griechische Geschichte mit dem legendären Sirtaki, begleitet von der unvergänglichen Musik von Mikis Theodorakis
o 20. September: „Schwanensee“ – Tschaikowskys zeitloses Meisterwerk, neu interpretiert von Ricardo Amarante
o 24. September: „Don Quixote“ – eine farbenfrohe Hommage an die spanische Kultur und Cervantes‘ berühmte Romanfigur
Warum Aspendos so besonders ist
Das Theater von Aspendos wurde im 2. Jahrhundert nach Christus erbaut und gilt nicht nur als das besterhaltene römische Theater in Türkiye, sondern auch als eines der bedeutendsten Beispiele römischer Architektur weltweit. Seit 2003 ist das Festival Mitglied der European Festivals Association und hat sich zu einem kulturellen Pilgerort für Opern- und Ballettfreunde aus ganz Europa entwickelt.
Die 2.000 Jahre alte Bauweise von Aspendos trägt jeden Ton ganz ohne Verstärkung bis auf alle 15.000 Plätze. Dieses akustische Wunder fasziniert Künstler und Publikum bis heute.
Mittelmeer-Zauber trifft Kulturtourismus
Antalya, die beliebteste Urlaubsdestination der Türkei, verzaubert Besucherinnen und Besucher mit ihrer spektakulären Landschaft, glitzernden Küsten, mildem Klima, mediterranen Spezialitäten der türkischen Küche und ihrem reichen kulturellen Erbe.
Die Stadt überrascht zudem mit gut erhaltenen antiken Stätten, von denen einige im Sommer im Rahmen des Night Museums Project bis spät in die Nacht geöffnet sind. Mit dieser Mischung aus Natur, Kultur und Gastfreundschaft zog Antalya im vergangenen Jahr rund 17 Millionen Gäste an, ein neuer Rekord.
Festival-Infos
Zeitraum: 14. September bis 1. Oktober, jeweils 21 Uhr
Tickets: erhältlich unter www.operabale.gov.tr, www.biletinial.com, in der App SanatCepte sowie an offiziellen Vorverkaufsstellen in Antalya
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Kammeroper Frankfurt im Palmengarten – „Operette sich, wer kann“
Posted by PM-Ersteller - 03/08/25 at 03:08:12 p.m.Ein mitreißendes Konzert durch die verwirrende Welt der Frauen und Männer, mit Melodien aus Operetten die wir kennen. Rund um Eifersucht, Wahrheit, Lüge und die schön-absurde Dekadenz der Liebe.
Gewöhnlich ist hier nichts – Im Palmengarten Frankfurt wirkt der „Unerhörte Operettensalon“ auf alle Sinne. Mitunter singt bei einer Aufführung eine Nachtigall mit dem Libretto um die Wette, oder eine Ente sucht den Weg durch die Zuschauerreihen. Mit sehr guter Akustik und mit einem leidenschaftlichen Ensemble in bester Theaterqualität erlebt man ein Operetten Feeling, das insbesondere durch die deutsch-sprachige Inszenierung verzaubert und begeistert.
Zwanglos erlebt der Besucher in einem intimen Rahmen sein Operettenerlebnis mit Picknickkorb statt mit Abendtäschchen, opern-unüblich im Freien und inmitten einer Szenerie der Natur. Ein begeisternder Rahmen für einen wunderbaren und sicher überraschenden Abend.
Die Kammeroper Frankfurt folgt diesen Sommer dem Bonmot: „Operette sich, wer kann!“ mit einem „Unerhörten Operettensalon“ an diesem grünen Ort. In dem szenischen Konzert wandeln ein Mann und drei Sängerinnen durch die verwirrende Welt der Frauen und Männer, gespiegelt in Melodien, die wir aus Operetten kennen. Da liegen Schlösser im Mond, Lippen küssen so heiß, plötzlich erklingen Cymbalklänge, Nächte vergehen voller Seligkeit und niemand weiß, zum wem er (oder sie) gehört. Von Ferne winkt in dieser Mischung aus Melancholie und bizarrer Komik Federico Fellini herüber. Es geht um Eifersucht, Wahrheit und Lüge, lustige Witwen, verbrecherische Kerle und die ganze schön-absurde Dekadenz der Liebe. Die Frauen schlüpfen chamäleonhaft in die Charaktere, die sie besingen. Die Swing Tänzerin Giuseppina Galloro mischt immer wieder die Szenerie auf.
Regisseur Rainer Pudenz sucht lustvoll nach den Untiefen in den vermeintlich seichten Wassern der Operette und verbeugt sich vor dieser seltsamen Gattung. Auch die ungewohnte Besetzung garantiert einen reizvollen Verfremdungseffekt: statt Sinfonieorchester oder den besungenen Cymbalklängen ertönen zwei Saxofone, Klavier und Schlagzeug. Mit diesem originellen Abend kehrt Gründer und Pate der Kammeroper, Regisseur Rainer Pudenz noch mal auf die Bühne des Palmengartens zurück. Die Sängerinnen Cornelia Haslbauer, Johanna Reithmeier und Annette Fischer kennt und liebt das Publikum der Kammeroper schon aus zahlreichen Produktionen, ebenso den Schauspieler Philipp Hunscha, der versucht, sich einen Reim auf Frauen und Männer zu machen. Die Arrangements stammen von dem Frankfurter Saxofonisten und Komponisten Tobias Rüger. Er leitet auch den unerhörten Operettensalon musikalisch und steht mit seinem Sohn auf der Bühne.
Ein verführerischer Abend, den man sich absolut gönnen sollte.
Informationen:
Kammeroper Frankfurt im Palmengarten „Ein unerhörter Operettensalon“
Ein szenisch-musikalisches Portrait über eine unfassbare Gattung
Leitung: Rüger, Pudenz, Keller, Kraatz, Messerschmidt
Mitwirkende: Annette Fischer, Cornelia Haslbauer, Johanna Reithmeier, Philipp Hunscha, Nelya Menshchikova, Tobias Rüger, Giuseppina Galloro, Elias Rüger, Noah Müller
Aufführungen: Mittwoch 6. August, Freitag 8. August, Samstag 9. August – jeweils 19.30 Uhr
Aufführungsort: Musikpavillon/Orchestermuschel im Palmengarten Frankfurt
Eingang: Bockenheimer Landstraße/Palmengartenstraße 11 und Siesmayerstraße 63
Vorverkauf: Bei Frankfurt Ticket online kaufen oder telefonisch unter 069-13 40 400, außerdem an der Kasse des Palmengarten, an der Abendkasse oder per E-Mail an pudenz@kammeroper-frankfurt.de.
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Constance Heller: Operndiva goes Pop
Posted by PM-Ersteller - 10/03/25 at 02:03:40 p.m.Die sehr gefragte klassiche Opernsängerin trat in allen berühmten Häusern auf und sang mit Weltstars wie Placido Domingo oder unter Daniel Barenboim. Jetzt debütiert sie als Popsängerin!
Als klassisch ausgebildete und sehr gefragte Opernchanteuse trat sie in allen berühmten Häusern auf – von der Mailänder Scala bis zur Opera Roma, sang mit Weltstars wie Placido Domingo oder unter Daniel Barenboim: Constance Heller. Nachdem die multitalentierte Musikerin mit „Friedenstraum“ erstmals erfolgreich ein Crossover-Werk veröffentlicht hatte, geht sie nun einen Schritt weiter: Auf „Evening of Love“, ihrer neuen Single, zeigt sie außer Mut ihre große Variabilität. Durch die Popminiatur, einem gelungenen Remake eines Vaya-Con-Dios Songs, tänzelt ihre Stimme locker und leicht – gerade so, als wäre es ihre Hundertste Pop-Veröffentlichung. Dabei ist es ihr Debüt im Pop. Chapeau!
Und wenn nun einige ihrer E-Kollegen die Nase rümpfen? – Sollen sie doch. „Bei mir steht der Spaß im Vordergrund“, sagt sie. Und das ist in jeder Phase zu spüren.
„Als klassische Sängerin habe ich es immer als sehr beglückend und befreiend empfunden, als Ausgleich zur Oper Pop- und Folksongs zu singen“, sagt sie. Und fährt lachend fort: „Um als Opernsänger gute Popmusik machen zu können, muss man aber alles vergessen, was man gelernt hat“.
Eine spannende aber lohnende Erfahrung für die Sängerin, „da man mit dem natürlichen Stimmklang in der Popmusik viel besser Geschichten erzählen kann und viel mehr Farben und Facetten zur Verfügung hat als im klassischen Gesang“.
Die Idee selbst entstand in ihrem Umfeld: Für ihre Freunde hat sie öfter mal Songs aufgenommen und zu Geburtstagen und an Weihnachten per Email als musikalischen Gruß verschickt. Die Songs fanden so viel Anklang, dass Constance Heller in den letzten Jahren oft gebeten wurde, nach sieben Klassik-CDs auch mal Popsongs zu veröffentlichen. Nach ihrer besinnlichen und weihnachtlichen Veröffentlichung „Friedenstraum“ kommt Constance dieser Bitte jetzt nach – mit einem wahrlich wunderschön leichten Gute-Laune-Song. „Evening of Love“ so sagt sie, „soll den Frühling einläuten“.
Hier kann man den Song streamen und downloaden!
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