Abenteuer über der Nordsee: Servicetechniker von Busch auf Offshore-Mission

Das Dröhnen der Rotoren erfüllt die kalte Nordseeluft. 200 Kilometer vor der dänischen Küste beginnt für Servicetechniker Anders Kandborg ein besonderer Einsatz.

BildDas rhythmische Dröhnen der Hubschrauberrotoren durchschneidet die kalte Nordseeluft, während Anders Kandborg, Servicetechniker von Busch Dänemark, sich auf die Landung auf einer riesigen Ölplattform vorbereitet. Zweihundert Kilometer vor der dänischen Küste, nur von Wind und Wellen umgeben, beginnt er eine anspruchsvolle Servicemission. Seine Aufgabe: den zuverlässigen Betrieb eines für den Produktionsprozess der Ölplattform entscheidenden Vakuumsystems von Busch Vacuum Solutions sicherzustellen.

Ein Arbeitsplatz über den Wellen

Sobald der Helikopter gelandet ist, betritt Anders Kandborg eine Welt aus Stahl, Druck und Präzision. Ausgestattet mit Werkzeug und Diagnosegeräten macht er sich auf den Weg zum Ziel der Operation: dem Vakuumsystemraum. In den nächsten Tagen inspiziert, wartet und optimiert der Servicetechniker von Busch die DOLPHIN Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen, die das Rückgrat des Vakuumentgasungssystems der Plattform bilden. Jede Pumpe muss ordnungsgemäß laufen, um eine stabile Produktion zu gewährleisten. Außerdem leitet er Schulungen und Trainings für das Handling und die Wartung der Vakuumpumpen. „Man spürt die Kraft des Meeres und der Maschinen um sich herum“, sagt Anders. „Es ist eine anspruchsvolle, aber sehr erfüllende Arbeit – hier gibt es keinen Raum für Fehler.“

Vor seinem ersten Einsatz auf der Ölplattform nahm er am BOSIET (Basic Offshore Safety Induction and Emergency Training) teil – einem dreitägigen Überlebenskurs, der Helikopterevakuierung, Brandbekämpfung, Erste Hilfe und Übungen zum Überleben auf See umfasst. „Man kommt sich vor wie in einer anderen Welt“, erklärt er. „Man lernt, mit jeder Situation umzugehen, – wenn nötig sogar aus dem Hubschrauber ins Meer zu springen.“ Diese Schulung muss alle vier Jahre wiederholt werden.

Öl aus dem Gestein an die Oberfläche fördern

Das Vakuumsystem von Busch auf der Plattform besteht aus zwei DOLPHIN Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen mit je zwei Ejektoren. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Meerwasserinjektion – einem Prozess, der dafür sorgt, dass die Ölproduktion effizient bleibt. Die Aufrechterhaltung eines stabilen Drucks in einem unterirdischen Ölfeld ist unerlässlich, da dies dazu beiträgt, das Öl in Richtung der Förderbohrlöcher zu pressen. Mit der Förderung des Öls sinkt dieser Druck. Wenn der Druck zu stark abfällt, verlangsamt sich der Durchfluss des Öls drastisch oder kommt sogar gänzlich zum Erliegen. Die Aufrechterhaltung des Drucks durch Meerwassereinspritzung sorgt dafür, dass die Ölgewinnung effizient bleibt, da mehr Öl aus einer Lagerstätte gewonnen werden kann. Bei diesem Prozess pressen Hochdruck-Injektionspumpen das Meerwasser in spezielle Injektionsbohrlöcher. Diese Bohrungen reichen in die Gesteinsschichten, in denen sich das Öl befindet. Das eingespritzte Wasser füllt die Hohlräume, die nach der Gewinnung des Öls zurückbleiben, drückt das verbleibende Öl in Richtung der Förderbohrlöcher und stellt den Druck in der Lagerstätte wieder her – ein Prozess, der als Injektionsbohrung bezeichnet wird.

Die Rolle der Vakuumentgasung in der Offshore-Produktion

Vor der Injektion müssen Gase wie Sauerstoff und Kohlendioxid aus dem Wasser entfernt werden, da sie Korrosion fördern und Leckagen in den Produktionsanlagen verursachen. Durch die Entfernung dieser Gase mittels Vakuumentgasung wird die Lebensdauer der Rohrleitungen verlängert, und die Wartungskosten werden reduziert. Zudem wird das Risiko von gasbedingten Unfällen und Ausfällen der Anlagen gesenkt.

Bei diesem Entgasungsprozess, den man als Meerwasser-Desoxygenierung bezeichnet, wird das Meerwasser in einen großen Turm, den sogenannten Entgaser, gepumpt. Dieser Turm wird unter Vakuum gehalten.Unter Vakuum verringert sich die Löslichkeit der im Wasser gelösten Gase, und sie entweichen aus der Flüssigkeit – ähnlich wie beim Öffnen einer Mineralwasserflasche, wenn das eingeschlossene Gas durch die Druckänderung freigesetzt wird. Nachdem das Gas mit Hilfe des Vakuumsystems aus dem oberen Teil des Turms entfernt wurde, sammelt sich das entgaste Meerwasser am Boden des Entgasungsturms. Von dort wird es über Auslassrohre abgeführt. Das sauerstoffarme Meerwasser wird dann entweder zu Hochdruck-Einspritzpumpen zur Einspritzung in die Lagerstätte oder zu Kühlsystemen auf der Plattform geleitet. Es wird verwendet, um Kompressoren und Turbinen zu kühlen, die das Equipment zur Öl- und Gasverarbeitung antreiben.

Präzision aus Leidenschaft

Nach einigen Tagen anspruchsvoller Arbeit unter rauen Offshore-Bedingungen hat Anders seine Wartungsarbeiten und die abschließenden Checks erledigt. Das Vakuumsystem läuft reibungslos und stellt sicher, dass die Produktion der Plattform ohne Unterbrechung weiterlaufen kann. Als er in den Hubschrauber steigt, um zurück an Land zu fliegen, wirft er einen letzten Blick auf die Weiten des Meeres und die beeindruckende Stahlkonstruktion unter ihm. „Es ist ein harter Job“, sagt er mit einem Lächeln, „aber auch etwas Besonderes. Nicht jeder kann an einem solchen Ort arbeiten.“ Als er wieder festen Boden unter den Füßen hat, ist er dankbar – für die Erfahrung, die Teamarbeit und das Wissen, dass seine Arbeit dazu beiträgt, einen derart komplexen Betrieb sicher und effizient zu gestalten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Busch Group
Frau Sandra Thirtle-Höck
Berliner Straße 43
35614 Aßlar
Deutschland

fon ..: 06441 802 – 1460
web ..: https://www.buschgroup.com
email : sandra.hoeck@buschgroup.com

Über die Busch Group
Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme sowie ein weltweites Servicenetz.

Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000 Mitarbeiter in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe. Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen Maulburg, im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz.

Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien, der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und Vietnam.

Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro.

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Innovative Drehdurchführungen ermöglichen die reibungslose Verbindung von stationären und rotierenden Hydrauli

Drehdurchführungen verbinden stationäre und rotierende Hydraulikkomponenten. Sie gewährleisten dabei höchste Effizienz und Zuverlässigkeit.

Drehdurchführungen für Hydraulik ermöglichen die sichere und effiziente Übertragung von Hydraulikflüssigkeit und Druck von einem stationären Teil zu einem rotierenden Bauteil. Sie bestehen aus hochpräzisen Dichtungen, metallischen oder Verbundgehäusen und integrierten Kanälen, die eine reibungslose Rotation bei gleichzeitiger Dichtheit gewährleisten. Besonders in Maschinen wie Kränen, Baumaschinen, mobilen Hydraulikanlagen und Windkraftanlagen ist ihre Funktion entscheidend für Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Ein Beispiel für hochwertige Lösungen ist die Drehdurchführung Hydraulik von HAAG + ZEISSLER , die für Präzision und Langlebigkeit steht.

Materialien und Konstruktion

Die Auswahl der Materialien spielt eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der Drehdurchführungen. Hochwertige Stahllegierungen, Messing oder Aluminium werden oft für das Gehäuse verwendet, während Dichtungen aus Fluorkautschuk, Polyurethan oder PTFE bestehen. Oberflächenbeschichtungen reduzieren Reibung, verhindern Verschleiß und schützen vor Korrosion. Je nach Anwendung können Drehdurchführungen ein- oder mehrkanalig ausgelegt sein, um verschiedene Flüssigkeiten oder Druckkreise gleichzeitig zu führen.

Technologische Vorteile

Moderne Drehdurchführungen bieten hohe Drehzahlen, Druckbeständigkeit und minimale Leckageraten. Die optimierte Strömungsführung sorgt für gleichmäßigen Druck und reduziert Energieverluste im System. Wartungsfreundliche Designs, wie austauschbare Dichtungen und modulare Bauweisen, erhöhen die Lebensdauer und senken die Betriebskosten. Innovative Fertigungstechniken und präzise Bearbeitung gewährleisten Passgenauigkeit und Stabilität auch unter extremen Belastungen.

Einsatzgebiete

Drehdurchführungen kommen in zahlreichen Branchen zum Einsatz. In der Mobilhydraulik ermöglichen sie die präzise Steuerung von Kränen, Baggern oder Hebebühnen. In der Industrie garantieren sie den zuverlässigen Betrieb von Fertigungsanlagen, Robotern oder Fördertechnik. Offshore- und Windkraftanlagen profitieren von Drehdurchführungen, die hydraulische Energie, Kühlmittel oder Steuerflüssigkeiten sicher zu rotierenden Komponenten transportieren. In allen Bereichen tragen sie dazu bei, dass Maschinen komplexe Bewegungen effizient und zuverlässig ausführen können.

Sicherheit und Zuverlässigkeit

Die Betriebssicherheit ist ein zentrales Merkmal von Drehdurchführungen. Hochwertige Dichtsysteme, Überdruckventile und präzise Fertigung minimieren Ausfallrisiken. Regelmäßige Wartungen und Inspektionen sorgen dafür, dass die Hydrauliksysteme auch unter extremen Umgebungsbedingungen zuverlässig arbeiten. Die konsequente Einhaltung von Normen und Qualitätsstandards gewährleistet, dass selbst bei hohen Drücken oder Temperaturen Leckagen und Funktionsausfälle vermieden werden.

Wartung und Pflege

Die Lebensdauer einer Drehdurchführung hängt stark von der richtigen Wartung ab. Regelmäßige Kontrolle von Dichtungen, Schmierung der Lager und Überprüfung auf Verschleißstellen sind entscheidend. Moderne Drehdurchführungen sind häufig mit Sensorik ausgestattet, die den Zustand überwacht, Verschleiß frühzeitig meldet und somit präventive Wartung ermöglicht. Dadurch lassen sich kostspielige Stillstandszeiten vermeiden.

Zukunftstrends

Die Weiterentwicklung von Drehdurchführungen konzentriert sich auf Leichtbau, digitale Integration und intelligente Überwachungssysteme. Sensorik zur frühzeitigen Erkennung von Leckagen oder Verschleiß, energiesparende Designs und optimierte Strömungsführung erhöhen die Effizienz und reduzieren Betriebskosten. Gleichzeitig wird der Einsatz neuer Materialien und Fertigungstechniken die Robustheit und Lebensdauer weiter steigern. Die Kombination aus intelligenter Überwachung, modularer Bauweise und hoher Leistungsfähigkeit macht Drehdurchführungen zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Hydrauliksysteme.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Anna Jacobs
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Darmstadter Landstrasse 123
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HYDROCAL-Monitoring für „Moray West Offshore“

Analysegeräte von EMH steigern Zuverlässigkeit der Energieversorgung

Bild(Brackel, August 2024) Damit umweltfreundlich erzeugter Strom aus dem neuen Windpark „Moray West Offshore“ zuverlässig übertragen werden kann, hat die EMH Energie-Messtechnik GmbH jetzt modernste Analysetechnik zur Überwachung der eingesetzten Leistungstransformatoren geliefert. Insgesamt sechs EMH-Systeme vom Typ HYDROCAL 1003 Offshore sichern künftig die maximale Verfügbarkeit der Stromversorgung für das schottische Festland.

Gut 22 Kilometer von der schottischen Nordseeküste entfernt, bietet Moray West Offshore mit 60 installierten Turbinen eine Gesamtkapazität von 882 MW, die voraussichtlich vom Frühjahr 2025 an in vollem Umfang zur Verfügung stehen wird. Mit einer Leistung von je 14,7 MW sowie einer Distanz von maximal 260 Metern zwischen Flügelspitzen und Wasseroberfläche kommen die größten jemals in Großbritannien errichteten Windkraftanlagen zum Einsatz. Die wichtigste Infrastruktur des Projektes bilden zwei Offshore-Umspannplattformen sowie eine Landstation nahe der schottischen Kleinstadt Keith. Auf den Plattformen wird die kumulierte Windenergie in 220 kV-Gleichstrom umgewandelt, per Kabel an die Landstation übertragen und dort in 400 kV-Wechselstrom zurücktransformiert.

Flexibel einsetzbare HYDROCAL-Analytik
Um mögliche Schäden am Isolationssystem der eingesetzten Transformatoren frühzeitig erkennen zu können, wurde die EMH Energie-Messtechnik GmbH von Siemens Energy UK mit der Lieferung von Online-Monitoring-Systemen HYDROCAL 1003 Offshore beauftragt. Siemens Energy ist als Hersteller sowohl der 60 Windkraftanlagen vom Typ Siemens Gamesa 14.7 MW als auch der Umspannstationen der wichtigste Technologiepartner des Gesamtprojektes.

Zu den maßgeblichen Kriterien bei der Auswahl des Öl-Analysesystems zählte neben Präzision und Zuverlässigkeit vor allem die Flexibilität, mit derselben Gerätetechnologie unterschiedliche Ölsorten überwachen zu können: Während die insgesamt vier Leistungstransformatoren der Landstation Keith auf traditionelle Weise mit einer Isolierflüssigkeit auf Mineralölbasis betrieben werden, enthalten die beiden Offshore-Transformatoren das biologisch abbaubare und im Schadensfall umweltverträgliche Esteröl MIDEL 7131. Die von EMH angebotene HYDROCAL-Technologie ist konzeptionell darauf ausgelegt, für unterschiedlichste Öle eingesetzt werden zu können.

Ausgelegt auf raue Umweltbedingungen
Nach der kürzlich erfolgten Installation der HYDROCAL-Systeme wird die chemische Zusammensetzung der im Projekt Moray West Offshore verwendeten Transformatorenöle nun kontinuierlich und automatisch überwacht. Der Focus liegt auf der Analyse der Ölfeuchte (H2O) sowie der im Öl enthaltenen Gasanteile von Wasserstoff (H2) und Kohlenmonoxid (CO). Unter Berücksichtigung definierter Schwell- und Grenzwerte können aufkommende Schäden am Isoliersystem dadurch frühzeitig erkannt und unerwartete Ausfälle der Transformatorfunktion wirkungsvoll verhindert werden. Zum Schutz der Geräte vor den widrigen Wetterbedingungen auf der Nordsee sind die auf den Umspannplattformen installierten HYDROCAL 1003 Offshore-Systeme in robusten und salzwasserbeständigen Ausführungen gefertigt.

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EMH feiert dieses Jahr 40. Geburtstag!

Die 1984 gegründete EMH Energie-Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf Prüftechnik für die Energiemesstechnik. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Brackel entwickelt und produziert Präzisionsmess- und -Prüfgeräte für den Bereich Strom, Spannung und Leistung sowie Online-Analysegeräte für das Isolieröl von Leistungstransformatoren. Neben Standardprodukten liefert EMH kundenspezifische Individuallösungen in Form von Sonderanfertigungen. Die Produkte werden im Rahmen der Prüfung von Elektrizitätszählern bei eichrechtlich zugelassenen Prüfstellen und bei Verteilernetzbetreibern bzw. Messstellenbetreibern sowie bei Herstellern von Elektrizitätszählern verwendet. Zum Leistungsspektrum von EMH gehört auch die Kalibrierung von Standards für elektrische Messgrößen. Die Kalibrier- und Messmöglichkeiten der EMH sind in der offiziellen Datenbank der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) deklariert: für Niederfrequenzmessgrößen bis 92 ppm und für Gleichstrommessgrößen bis 230 ppm.

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