ANINOVA fordert Konsequenzen: Offener Brief an Bauernverband Rheinland-Nassau zu Tierquälerei in Halver

ANINOVA verlangt vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau klare Schritte nach dokumentierter Tierquälerei in Halver und übergibt Material an die ZeUK NRW (Az. 76 Js 5/25).

Nach den Enthüllungen über massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in einer Schweinezucht in Halver (NRW) fordert die Tierrechtsorganisation ANINOVA e. V. in einem offenen Brief an den Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e. V. (Sitz in Koblenz) klare Konsequenzen. Der Verband müsse sich von den Verantwortlichen im Umfeld der Anlage distanzieren und endlich Verantwortung übernehmen, heißt es in dem Brief.

ANINOVA liegen umfangreiche Aufnahmen aus dem Betrieb vor, die tierschutzwidrige Zustände dokumentieren – darunter Schweine in verdreckten, zu engen Kastenständen, verletzte Tiere ohne tierärztliche Versorgung und tote Tiere inmitten lebender.

Der Betrieb war bereits in der Vergangenheit durch Auflagen des Veterinäramts Märkischer Kreis sowie Beanstandungen im QS-System auffällig geworden. Auch bei einer Kontrolle im Oktober 2025 wurden erneut Mängel festgestellt.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Dortmund – Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) unter dem Aktenzeichen 76 Js 5/25 Ermittlungen aufgenommen. Sowohl QS als auch Westfleisch haben nach einem Sonderaudit die Zusammenarbeit mit dem Betrieb beendet.

Bereits letzte Woche hatten die Grünen im Kreis Ahrweiler mit einer Demonstration vor der Geschäftsstelle des Bauernverbandes in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf die Zustände aufmerksam gemacht und ein deutliches Zeichen gegen Tierquälerei gefordert.

„Wer derartige Zustände verharmlost oder die Verantwortlichen in Schutz nimmt, trägt Mitschuld am Leid der Tiere und verspielt jede moralische Glaubwürdigkeit“, erklärt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Bisher hat der Verband geschwiegen, „das muss jetzt ein Ende haben“ sagt Peifer und ergänzt „Der Bauerverband darf sich nicht mehr schützend vor einen Tierquäler stellen“.

Im offenen Brief fordert ANINOVA den Verband auf, klare Konsequenzen zu ziehen und sich von allen Verantwortlichen in diesem Zusammenhang zu trennen. Dies sei nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine moralische Entscheidung, die zeigen würde, dass Tierquälerei in landwirtschaftlichen Verbänden keinen Platz hat.

„Wer die Zustände in Tierhaltungen sieht, erkennt, dass solche Systeme immer mit Leid verbunden sind. Deshalb setzt sich ANINOVA für eine Zukunft ein, in der Tiere nicht länger ausgebeutet werden – und ruft dazu auf, die eigene Ernährung zu überdenken und sich für eine vegane Lebensweise zu entscheiden.“ so Peifer abschließend.

Mehr Informationen hier.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

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email : Presse@aninova.org

Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

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Kita-Kinder geben Karl Lauterbach fantasievolle Tipps zur Corona-Bekämpfung

Offener Brief von Kinderbuchverlag migo aus der Verlagsgruppe Oetinger an den Gesundheitsminister

Bild„Ihr müsst nur viel mehr auf uns Kinder hören“

Derzeit fragt migo Kita-Kinder des ASB Westhessen im Rahmen der Aktion „Kinder werden Autor:innen“ zusammen mit Erzieher:innen nach Wünschen und Ideen der jungen Bürger:innen. Daraus entstehen authentische Kindergeschichten für ein Buch. Aktuell haben die Kinder eine trotz des ernsten Themas mit Leichtigkeit erzählte Geschichte erfunden, wie sie die Corona-Viren bekämpfen würden. migo hat Karl Lauterbach dazu als liebevolle Anregung einen offenen Brief geschickt. Geschichte und Brief finden Sie hier.

Gekürzter Auszug aus dem Brief:

Sehr geehrter Herr Lauterbach,
(…) Sie bekommen viel Kritik und Lob von Erwachsenen für Ihre Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, das ist in diesem Schreiben (…) nicht das Thema. Vielmehr möchten Kita-Kinder (…) Ihre Arbeit (…) unterstützen.

(…) Bei einer Fragerunde (…) wurden fantasievolle Ideen entwickelt: „Gemeinsam können wir gegen Corona kämpfen. Mit Laserstift und Süßigkeiten. Ihr glaubt das nicht? Das kann niemand beweisen? Nun, vielleicht liegt es daran, dass ihr uns Kinder nicht fragt und uns nicht entscheiden lasst. Denkt mal darüber nach.“ (…)

Herr Lauterbach, kennen Sie zudem den Trick, wie man mit Mundschutz aus der Flasche trinkt? (…) Das steht im Buch „Tillys Kinderkram. Tilly trickst Corona aus“: Die 5-Jährige vermittelt Kindern aktuelle Themen auf ihre fröhlich-freche und liebenswerte Art. Sie erlebt den Corona-Alltag und macht mit viel Witz und Fantasie das Beste daraus. Wer weiß, vielleicht entscheidet sich Tilly ja dazu, Politikerin zu werden, wenn sie groß ist (…).

Wir wünschen Ihnen, Ihrem Team und uns allen, dass die Corona-Pandemie bald nicht mehr unser Leben bestimmt.

Herzliche Grüße – auch von den Kindern
Carmen Udina, Verlagsleiterin migo

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Verlag Friedrich Oetinger GmbH Imprint migo
Frau Carmen Udina
Max-Brauer-Allee 34
22765 Hamburg
Deutschland

fon ..: +49 40 607 909-735
web ..: https://www.oetinger.de/verlagsgruppe/migo
email : c.udina@verlagsgruppe-oetinger.de

migo aus der Verlagsgruppe Oetinger (Pippi Langstrumpf, Die Olchis, Tribute von Panem) ist der Mitmach-Kinderbuchverlag für populäre Themen. Die Produkte entstehen rund um die Lebenswelten moderner Familien mit Schwerpunkt auf Kindern – ganz kleinen, kleinen und großen.
migo ist bunt und macht Spaß: Bei der Programmentwicklung sind neben dem Alter der Zielgruppe somit auch das Mindset, die Community, das gemeinsame Erlebnis und die Leidenschaft entscheidend. Hierbei arbeitet das migo-Team mit der Zielgruppe eng zusammen. Das Team fragt die Menschen, für die es Produkte entwickelt, hört ihnen gut zu, schaut auf alles im Bereich Entertainment, Sport, Games und Musik. Auf dieser Basis ist migo in der Lage, für so manche Überraschung zu sorgen.

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w&s (HUP GmbH)
Herr Boris Udina
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