Reederei Norden-Frisia eröffnet „Inselsicht“

Das neue Wohn- und Geschäftshaus im Herzen von Norddeich wurde nun offiziell eingeweiht.

BildDie AG Reederei Norden-Frisia hat am 10. August 2026 im Beisein des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies und des Niedersächsischen Umweltministers Christian Meyer ihr neues Wohn- und Geschäftshaus „Inselsicht“ in Norddeich offiziell eröffnet. Auf einer Gesamtfläche von rund 3.700 Quadratmetern vereint das Gebäude Forschung, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnen unter einem Dach.

Mit einer Investition von dreizehn Millionen Euro hat die Reederei im Herzen Norddeichs ein architektonisch anspruchsvolles Gebäude geschaffen, das sich in das touristische Umfeld des Küstenortes einfügt und zugleich neue Akzente setzt. Durch die Verbindung unterschiedlicher Nutzungen stärkt die „Inselsicht“ Norddeich als Forschungs-, Arbeits-, Einkaufs-, Urlaubs- und Wohnstandort.

„Wir investieren dort, wo wir zu Hause sind. Die ,Inselsicht‘ ist ein klares Bekenntnis der Frisia zu Norddeich als Standort, nicht nur als Fährhafen, sondern als Ort zum Arbeiten, Einkaufen, Forschen und Wohnen“, sagte Frisia-Vorstand Carl-Ulfert Stegmann. „Uns war wichtig, an dieser zentralen Stelle nicht einfach Fläche zu schaffen, sondern ein Gebäude, das dem Ort gestalterisch gerecht wird und über Jahrzehnte trägt. Dass die Forschungsstelle Küste hier ihr neues Zuhause gefunden hat, freut uns besonders: Ihre Arbeit für den Küstenschutz hat für diese Region eine besonders große Bedeutung und sie passt zum Selbstverständnis eines Unternehmens, das seit über 150 Jahren vom Verhältnis über Küste und Meer lebt.“

Die Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erhält moderne Arbeits- und Forschungsbedingungen in unmittelbarer Nähe zur Nordseeküste.

Ministerpräsident Olaf Lies würdigte die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niedersachsen und der Reederei Norden-Frisia: „Die Planungen für diesen Standort begleiten mich bereits seit vielen Jahren. Umso mehr freue ich mich, dass die Reederei Norden-Frisia und der NLWKN dieses Projekt erfolgreich umgesetzt haben. Damit ist es gelungen, einen wichtigen Standort des Landes in Norddeich langfristig zu sichern und der Forschungsstelle Küste eine verlässliche Perspektive zu geben. Mit der ‚Inselsicht‘ entsteht ein Ort, an dem Zukunft für unsere Küste gestaltet wird. Hier werden Wissen, Forschung und Praxis zusammengeführt, um den Schutz unserer Küste und den Umgang mit den Folgen des Klimawandels weiter zu stärken. Das ist eine Investition in Wissenschaft, Sicherheit und die Zukunft Niedersachsens.“

Umweltminister Christian Meyer betonte die Bedeutung der neuen Räumlichkeiten für die Arbeit des NLWKN: „Die Forschungsstelle Küste erhält in der ,Inselsicht‘ optimale und moderne Arbeitsbedingungen für ihre anspruchsvollen wissenschaftlichen Aufgaben. Ihre Forschung zu Wasserständen, Strömungen und Sedimentbewegungen ist eine wesentliche Grundlage für einen wirksamen und zukunftsfähigen Küstenschutz. Es freut mich sehr, dass die neuen Räumlichkeiten
hervorragende Voraussetzungen bieten, um diese wichtige Arbeit weiterzuentwickeln und somit die Menschen an der niedersächsischen Nordseeküste bestmöglich zu schützen.“

Mit der „Inselsicht“ ist ein vielseitig genutzter Gebäudekomplex entstanden, der wissenschaftliche Arbeit, wirtschaftliche Entwicklung, touristische Angebote und zusätzlichen Wohnraum miteinander verbindet und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung Norddeichs leistet.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AG Reederei Norden-Frisia
Frau Anke Wolff
Mole Norddeich 1
26506 Norden
Deutschland

fon ..: 04931 987-1134
web ..: http://www.reederei-frisia.de
email : a.wolff@reederei-frisia.de

Die AG Reederei Norden-Frisia wurde im späten 19. Jahrhundert unter dem Namen „Frisia“ als reines Schifffahrtsunternehmen gegründet. Seitdem hat sie sich zu einer Unternehmensgruppe mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen rund um die Inselversorgung entwickelt.

Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe heute rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 200 davon entfallen auf die eigentliche AG Reederei Norden-Frisia als Kernunternehmen.

Die Aufgabe der „Frisia“ war bis dato die eines klassischen Inselversorgers und wandelt sich hin zu einem nachfrageorientierten Mobilitätsanbieter. Mit zwölf Fähr-, Fahrgast und Frachtschiffen bedient sie im Schwerpunkt ab Norddeich im ganzjährigen Liniendienst die Inseln Norderney und Juist.

Pressekontakt:

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Richtfest für die Inselsicht

Das Mehrzweckgebäude in Norddeich wird 2026 bezugsfertig sein. Einer der Mieter ist die Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz.

BildEnde 2023 legte die AG Reederei Norden-Frisia gemeinsam mit dem damaligen Umweltminister Olaf Lies den Grundstein für ein neues Gebäude im Herzen von Norddeich: die Inselsicht.

Eine neue Heimat erhält die Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im ersten und in Teilen des zweiten Stocks des Mehrzweckbaus. Während im Erdgeschoss Ladenflächen entstehen, sind Teile der zweiten sowie die dritte Etage für Ferienwohnungen und Dauerwohnraum vorgesehen. Das Gebäude umfasst
insgesamt rund 3.300 Quadratmeter.

„Die zu vermietenden Flächen sind bereits weitestgehend vergeben“, sagt Reedereivorstand Carl-Ulfert Stegmann. Auch über den Hauptmieter, die Forschungsstelle Küste, freue man sich sehr. „Der NLWKN leistet hier einen wichtigen Beitrag zum Küsten- und Umweltschutz“, so Stegmann. Es passe zum Nachhaltigkeitskonzept der Reederei, der Forschungsstelle Küste einen prominenten
Standort zur Verfügung stellen zu können.

Neben Vorstand und Mitarbeitenden der AG Reederei Norden-Frisia nahmen am Richtfest auch künftige Mieter und Vertreter der am Bau beteiligen Firmen teil.

Die heutige AG Reederei Norden-Frisia wurde im späten 19. Jahrhundert unter dem Namen „Frisia“ als reines Schifffahrtsunternehmen gegründet. Seitdem hat sie sich zu einer Unternehmensgruppe mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen rund um die Inselversorgung entwickelt.
Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe heute rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 200 davon entfallen auf die eigentliche AG Reederei Norden-Frisia als Kernunternehmen.

Die Aufgabe der „Frisia“ war bis dato die eines klassischen Inselversorgers und wandelt sich hin zu einem nachfrageorientierten Mobilitätsanbieter. Mit zwölf Fähr-, Fahrgast und Frachtschiffen bedient sie im Schwerpunkt ab Norddeich im ganzjährigen Liniendienst die Inseln Norderney und Juist.

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Deutschland

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Die heutige AG Reederei Norden-Frisia wurde im späten 19. Jahrhundert unter dem Namen „Frisia“ als reines Schifffahrtsunternehmen gegründet. Seitdem hat sie sich zu einer Unternehmensgruppe mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen rund um die Inselversorgung entwickelt.
Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe heute rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 200 davon entfallen auf die eigentliche AG Reederei Norden-Frisia als Kernunternehmen.

Die Aufgabe der „Frisia“ war bis dato die eines klassischen Inselversorgers und wandelt sich hin zu einem nachfrageorientierten Mobilitätsanbieter. Mit zwölf Fähr-, Fahrgast und Frachtschiffen bedient sie im Schwerpunkt ab Norddeich im ganzjährigen Liniendienst die Inseln Norderney und Juist.

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Neue Geodaten durch Radarbefliegung

Das BMVI-Forschungsprojekt GeoWAM entwickelt Ansätze zur Geodatenerfassung von Küstenbereichen, die von Gezeiten beeinflusst sind. Erste Forschungsergebnisse präsentiert ein Workshop am 17.06.2021.

BildDas Wassermanagement des Landes Niedersachsen wird stark von den Gezeiten beeinflusst. Für den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, wie der Schifffahrtsrinnen im Wattenmeer sowie für wasserbauliche, gewässerkundliche und ökologische Aufgaben, bedarf es hoch aufgelöster Geodaten. Die hierfür benötigten digitalen Gelände- und Oberflächenmodelle werden bislang vor allem mittels Laserscan-Befliegung erstellt. Dabei stehen zur digitalen Erfassung der trockenfallenden Watt- und Vorlandflächen nur kurze Zeitfenster zur Verfügung. Im Forschungsprojekt GeoWAM soll deshalb als Alternative die flugzeuggestützte InSAR-Technik, die Radarinterferometrie, erprobt und weiterentwickelt werden. Die Radarinterferometrie zeichnet sich nicht nur durch die Erfassung von großen Flächen und die geringere Wetterabhängigkeit aus, sondern ermöglicht auch detaillierte und erweiterte Auswertungsmöglichkeiten mittels künstlicher Intelligenz.

Projektkonsortium von GeoWAM ist fachlich breit aufgestellt

Um die Potentiale der InSAR-Radartechnik zu erschließen, wurde bereits 2018 das Forschungsprojekt GeoWAM gestartet, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert wird und noch bis 2022 läuft. Das Projektkonsortium setzt sich unter der Federführung der Disy Informationssysteme GmbH aus Fachbehörden und Forschungsinstitutionen zusammen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) stellen dabei das wasserfachliche Know-how bereit und sichern die Praxisorientierung der Projektarbeiten sowie die Qualität der erzeugten Datenprodukte.

Die InSAR-Technologie für die Radarbefliegung kommt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) mit seinem Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme in Oberpfaffenhofen und wird dort weiterentwickelt. Zwei akademische Partner aus der Fernerkundung, das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Institut für Photogrammetrie (IfP) der Universität Stuttgart, entwickeln die neuen Methoden der Bilddatenanalyse. Koordiniert wird das Projekt von Disy. Das Karlsruher Unternehmen stellt außerdem auch die Infrastruktur für ein gemeinsames WebGIS bereit, um die Datenprodukte, die durch die Aufbereitung der Radardaten in verschiedenen Verarbeitungstiefen gewonnen werden, und Teile der Auswertungsalgorithmen zu vereinen.

KI-gestützte Verarbeitung der Geodaten aus der Radarbefliegung

Als Alternative zur Laser-Scan-Befliegung soll GeoWAM die flugzeuggestützte InSAR-Technik (Interferometric Synthetic Aperture Radar) erproben und weiterentwickeln. Anhand interferometrischer Radardaten werden hoch aufgelöste Höhenmodelle erstellt, welche die Grundlage für hydrologische Modellierungen oder die Erkennung küstenschutzrelevanter 3D-Strukturen wie beispielsweise Bruchkanten bilden. Neben der Generierung von Höhenmodellen ermöglichen die Radardaten auch die Informationsgewinnung bezüglich der Landbedeckung. Mittels KI-gestützter Klassifikationsverfahren lassen sich verschiedene Landbedeckungsklassen oder auch spezifische Objekte wie beispielsweise Muschelbänke identifizieren.

Workshop „Neue Geodaten durch Radarbefliegung“

Am 17.06.2021 werden im Online-Workshop „Neue Geodaten durch Radarbefliegung“ die Forschungsergebnisse erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt. Die Projektpartner präsentieren die gesamte Prozesskette: von der Befliegung über die Umsetzung der Rohdaten in höherwertige Informationsprodukte (Datenprozessierung) für die Generierung der Höhenmodelle und der KI-gestützten Klassifikation bis hin zur Erstellung der Datenprodukte mit ihrem Nutzen für die Anwenderinnen und Anwender.

Neben den Fachvorträgen, unter anderem durch BfG, NLWKN und DLR, bietet der Workshop viel Raum für Fragen und einen breit angelegten fachlichen Diskurs, beispielsweise über die Verwendung der Daten, zu eventuellen Fallstricken, zu Tipps aus der Praxis sowie zu ergänzenden Validierungsdaten. Die Forschenden erhoffen sich hiervon praxisrelevante Impulse, die sie in die letzte Projektphase mit einbeziehen können. Interessierte Fachleute sind zu dem kostenfreien Online-Workshop herzlich eingeladen und finden auf der Veranstaltungsseite neben den weiteren Informationen das Anmeldeformular.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Disy Informationssysteme GmbH
Frau Astrid Fennen-Weigel
Ludwig-Erhard-Allee 6
76131 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: 0721 16006000
web ..: http://www.disy.net
email : astrid.fennen-weigel@disy.net

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Disy Informationssysteme GmbH
Herr Dr. Wassilios Kazakos
Ludwig-Erhard-Allee 6
76131 Karlsruhe

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