Wie verwundbar ist die globale Uranversorgung durch Russlands Einfluss?
Posted by PM-Ersteller - 15/03/22 at 10:03:49 a.m.Die Abhängigkeit der USA von russischem Uran ist unverhältnismäßig hoch, monieren Interessengruppen.
Die weltweite Nachfrage nach Uran als Brennstoff für Kernreaktoren beträgt laut einer Statistik der World Nuclear Association aktuell genau 62 496 Tonnen Uran pro Jahr für die Stromerzeugung. https://world-nuclear.org/information-library/facts-and-figures/world-nuclear-power-reactors-and-uranium-requireme.aspx Die Kernenergie trägt in unterschiedlichen Ländern ganz unterschiedlich zur Stromversorgung bei. Frankreich erzeugt 70 % seines Stroms und die USA knapp 20 % aus Kernenergie. Deutschland liegt mit seinen drei noch aktiven Reaktoren bei rund 10 Prozent und wird in Kürze ganz aus der Kernkraft aussteigen. Interessant ist, woher die Länder ihr Uran beziehen. Frankreich stützt sich auf ein post-koloniales Netzwerk in Afrika. Die USA haben sich fast vollständig auf den Import verlassen – auch aus Russland.
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Geschichte des Athabascabeckens in Saskatchewan
Posted by PM-Ersteller - 14/06/19 at 09:06:12 a.m.Das Athabascabecken ist der hochwertigste Uranbezirk der Erde, gelegen in Kanada, einem hervorragenden Bergbauland.
Verantwortlich für den Uranreichtum des Gebietes sind die besonderen geologischen Gegebenheiten. Sogenannte diskordanzgebundene Lagerstätten (Aufeinanderliegen von Gesteinsschichten, vereinfacht ausgedrückt) wie das Athabascabecken in Alberta, Kanada oder das Alligator River Becken in Australien gehören zu den wichtigsten Uran-Liefergebieten. Im Bereich der besonders gelagerten Gesteinsschichten konnten sich reichhaltige Uranerzkörper bilden.
Der Ort Athabasca, früher eine Pelzhandelsstation, diente zu Zeiten des Klondike-Goldrausches als Durchgangsstation für Goldsucher. Der Athabasca River ist ein 1231 Kilometer langer Fluss mit einem riesigen Einzugsgebiet. Die berühmte McArthur-River-Mine fördert seit 1999. Die sehr hohen Urangehalte ziehen viele Uranunternehmen an.
Gemäß der International Atomic Energy Agency gibt es heute weltweit 449 Kernkraftwerke, die Uran brauchen. In vielen Ländern werden eifrig neue Kraftwerke gebaut und geplant. Zwar ist der Uranpreis noch weit von ehemals 136 US-Dollar je Pound Uran entfernt, doch er scheint sich zu stabilisieren und konnte in den letzten 12 Monaten zulegen.
Für die im Athabascabecken ansässigen Uransucher wie beispielsweise IsoEnergy oder Fission 3.0 wäre ein weiter steigender Uranpreis natürlich vorteilhaft. IsoEnergy – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298832 – besitzt im östlichen Teil des Beckens diverse potenzielle Projekte. Dazu gehört etwa die Laroque East Liegenschaft, die eine hochgradige Uranvererzung aufweist. Daneben arbeitet IsoEnergy an der Mountain Lake Uranliegenschaft in Nunavut.
Fission 3.0 – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=298934 – ist ebenfalls spezialisiert auf Erwerb, Exploration und Erschließung von Uranliegenschaften. Das Patterson Lake North-Uranprojekt im Athabascabecken gehört zu 100 Prozent Fission 3.0.
Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.
Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Fission 3.0 (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/fission-30-corp/ -) und von IsoEnergy (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/iso-energy-ltd/ -).
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
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