Tierschutzbündnis-Demonstration für ein pelzfreies Europa am 03.12. in Berlin

Deutsches Tierschutzbüro fordert: Ende der Pelztierzucht und des Pelzhandels im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative „Pelzfreies Europa“

BildMillionenfaches Tierleid stoppen: Im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative Pelzfreies Europa/Fur Free Europe rufen mehrere deutsche Tierschutzorganisationen am 3. Dezember zur vielfältigen Demo in Berlin für ein EU-weites Verbot von Pelzfarmen auf – darunter das Deutsche Tierschutzbüro, VIER PFOTEN, der Deutsche Tierschutzbund, ANIMALS UNITED, Humane Society International/Europe, die Deutsche Tier-Lobby sowie Pro Wildlife. Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen, die Aktion zu begleiten.

Millionen Pelztiere vegetieren noch immer auf europäischen Farmen in winzigen Käfigen dahin, bevor sie grausam getötet werden. Aktuell beginnt die blutige ,Pelzernte‘. Während bereits in 15 der 27 europäischen Ländern die Pelzproduktion eingestellt bzw. streng reglementiert wurde, gibt es noch immer Staaten, in denen Millionen Nerze, Füchse, Chinchillas oder Marderhunde in winzigen Käfigen leiden, bevor sie elendig sterben müssen. Die über 70 an der Bürgerinitiative beteiligten Organisationen rufen jedes Jahr am 25.11., dem internationalen Fur Free Friday, europaweit zu Aktionswochen und Kundgebungen gegen die Pelztierzucht auf.

„Auf den Pelzfarmen herrscht unvorstellbares Leid, in engen Käfigen werden die Tiere gehalten und das nur, um für einen Bommel an der Mütze oder als Jackenkragen zu enden“ sagt Denise Weber, Pelztierexpertin vom Deutschen Tierschutzbüro, die selbst vor wenigen Wochen auf einer polnischen Pelzfarm war, um sich vor Ort ein Eindruck zu verschaffen.

Pressetermin:
Im Rahmen der Bündnis-Demonstration ist eine Auftaktkundgebung mit Sprecher*innen der Organisationen geplant sowie ein Demozug durch die Berliner Innenstadt. Zudem findet eine Fotoaktion vor einem 3D-Illusionsbanner und einer 3,5 Meter großen Fuchsfigur statt.

Wann? Samstag, 03. Dezember 2022, 12.00 bis 14.30 Uhr
Wo? Brandenburger Tor, Berlin
Ablauf:
o 12 Uhr: Auftaktkundgebung mit Sprecher*innen der beteiligten Organisationen, Brandenburger Tor
o 13:30 Uhr: Demo-Zug durch die Innenstadt
o 14:30 Uhr: Abschlusskundgebung, Brandenburger Tor
Die Europäische Bürgerinitivative (EBI) Pelzfreies Europa/Fur Free Europe
Ein Bündnis von Tierschutzorganisationen hat die Europäische Bürgerinitiative (EBI) Pelzfreies Europa ins Leben gerufen. Ziel der noch bis Mai 2023 laufenden Petition, die inzwischen von 77 europäischen Gruppen unterstützt wird, ist ein EU-weites Verbot der Haltung und Tötung von Pelztieren zum Zweck der Pelzgewinnung. Außerdem sollen Pelze und Pelzprodukte aus der Pelztierzucht auf dem europäischen Markt verboten werden.

Eine Million Unterschriften aus sieben Ländern nötig
Für den Erfolg der EBI sind eine Million verifizierte Unterschriften von EU-Bürger*innen erforderlich, die in mindestens sieben Ländern gesammelt werden müssen. Die Europäische Kommission muss daraufhin mit einer offiziellen Antwort reagieren, der Vorschlag wird dann dem Europäischen Parlament und dem Rat vorgelegt. Wird er angenommen, wird er zum Gesetz. Bislang haben 15 der 27 Mitgliedstaaten die Pelztierzucht vollständig verboten (einige mit Übergangsfristen) oder so streng reguliert, dass sich die Pelztierzucht wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Letzteres gilt für Deutschland – gesetzlich verboten ist die Pelztierzucht hier aber nicht. Aktuell steht die EBI bereits bei über 630.000 Unterschriften, von denen Deutschland mit über 120.000 Stimmen den größten Anteil ausmacht.

Die Petition der Europäischen Bürgerinitiative finden Sie hier: https://www.tierschutzbuero.de/fur-free-europe-europa-pelzfrei-machen

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : Presse@tierschutzbuero.de

Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

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Über 70.000 Menschen fordern Import- & Handelsverbot von Pelzprodukten in Deutschland

Deutsches Tierschutzbüro fordert die Bundesregierung zum Handeln auf!

BildJahrzehnte lang haben Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen in Deutschland dafür gekämpft, dass es keine Pelzfarmen mehr gibt – mit Erfolg. Im April 2019 ist die letzte Pelzfarm Deutschlands geschlossen worden. Dennoch werden in Deutschland immer noch Textilien und Accessoires mit Echtpelz verkauft – auf Kosten von Millionen Tieren.

Die Gewinnung von Pelz gehört weiterhin zu den qualvollsten Elementen in einem System der Ausbeutung von Tieren. Die meisten Pelztierfarmen befinden sich in China, Finnland und Polen, also in Ländern, in denen es nur ein sehr schlechtes bzw. überhaupt kein Tierschutzgesetz gibt. In winzigen Käfigen, in denen es meist nicht möglich ist, sich umzudrehen, leiden die oft extra hochgemästeten Tiere. Nach nur wenigen Lebensmonaten werden die Füchse, Marderhunde, Kaninchen und Nerze brutal getötet, um ihnen das Fell abzuziehen. Die Felle der geschundenen Tiere werden zu Pelz verarbeitet und auch in Deutschland immer noch in rauen Mengen vor allem als Accessoires an Jacken und Mützen verkauft. Trotz des zunehmenden Verzichts auf Pelz durch Modeunternehmen, finden weiterhin viele Produkte den Weg an die Verbraucher*innen. Deutschland importierte beispielsweise in den letzten Jahren jeweils mehrere Tonnen Nerzfelle von mehreren zehntausend Tieren aus Finnland. Das Deutsche Tierschutzbüro fordert daher ein Import- und Handelsverbot für Pelz in Deutschland. US-Amerikanische Städte wie San Francisco, Los Angeles und Berkeley haben solche Verbote bereits durchgeführt und umgesetzt. „Es kann und darf nicht sein, dass die grausame Gewinnung von Pelz in Deutschland nicht mehr stattfindet, aber solche Produkte aus dem Ausland ihren Weg in den Verkauf in Deutschland finden. Der gesamte Handel mit Pelz in Deutschland muss daher verboten werden“, fordert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro.

Jedes Jahr im November und Dezember findet auf den Pelzfarmen die sogenannte Pelzernte, also das große Töten, statt, denn nach nur wenigen Monaten ihres Lebens wird den Tieren das Fell über die Ohren gezogen. Dazu werden sie aus den engen Käfigen geholt und entweder vergast oder per Stromschlag getötet. „Ein grausamer Tod, der auf ein grausames Leben folgt“, so Peifer.

In einer Petition auf change.org fordern die Tierrechtler*innen nun das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Bundestagsfraktionen von SPD, Grüne und FDP auf, ein Gesetz für ein Import- und Handelsverbot für Pelzwaren in Deutschland zu verabschieden. An der Petition haben sich bereits über 70.000 Menschen beteiligt. „Das ist ein klares Zeichen: Die Menschen wollen keinen Echtpelz mehr. die Bundesregierung sollte die Zeichen der Zeit erkennen und Pelz auf allen Ebenen verbieten“, so Peifer abschließend.

Weitere Informationen zu Petition auf Change.org: https://www.change.org/pelzverbot

Weitere Informationen über Pelz: https://www.tierschutzbuero.de/pelzverbot/

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Deutsches Tierschutzbüro fordert Import- und Handelsverbot für Pelzwaren -Tierrechtler*innen starten Petition

Jahrzehnte lang haben Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen in Deutschland dafür gekämpft, dass es keine Pelzfarmen mehr gibt.

BildMit Erfolg. Im April 2019 ist die letzte Pelzfarm Deutschlands geschlossen worden. Dennoch werden in Deutschland immer noch Textilien und Accessoires mit Echtpelz verkauft – auf Kosten von Millionen Tieren. Die Gewinnung von Pelz gehört weiterhin zu den qualvollsten Elementen in einem System der Ausbeutung von Tieren. Die meisten Pelztierfarmen befinden sich in China, Finnland und Polen, also in Ländern, in denen es nur ein sehr schlechtes bzw. überhaupt kein Tierschutzgesetz gibt. In winzigen Käfigen, in denen es meist nicht möglich ist, sich umzudrehen, leiden die oft extra hochgemästeten Tiere. Nach nur wenigen Lebensmonaten werden die Füchse, Marderhunde, Kaninchen und Nerze brutal getötet, um ihnen das Fell abzuziehen. Die Felle der geschundenen Tiere werden zu Pelz verarbeitet und auch in Deutschland immer noch in rauen Mengen vor allem als Accessoires an Jacken und Mützen verkauft. Trotz des zunehmenden Verzichts auf Pelz durch Modeunternehmen, finden weiterhin viele Produkte den Weg an die Verbraucher*innen. Deutschland importierte beispielsweise in den letzten Jahren jeweils mehrere Tonnen Nerzfelle von mehreren zehntausend Tieren aus Finnland. Das Deutsche Tierschutzbüro fordert daher ein Import- und Handelsverbot für Pelz in Deutschland. US-Amerikanische Städte wie San Francisco, Los Angeles und Berkeley haben solche Verbote bereits durchgeführt und umgesetzt. „Es kann und darf nicht sein, dass die grausame Gewinnung von Pelz in Deutschland nicht mehr stattfindet, aber solche Produkte aus dem Ausland ihren Weg in den Verkauf in Deutschland finden. Der gesamte Handel mit Pelz in Deutschland muss daher verboten werden“,fordert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro.

Jedes Jahr im November und Dezember findet auf den Pelzfarmen die sogenannte Pelzernte, also das große Töten, statt, denn nach nur wenigen Monaten ihres Lebens wird den Tieren das Fell über die Ohren gezogen. Dazu werden sie aus den engen Käfigen geholt und entweder vergast oder per Stromschlag getötet. Ein grausamer Tod, der auf ein grausames Leben folgt“, so Peifer.

In einer Petition auf change.org fordern die Tierrechtler*innen nun das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Bundestagsfraktionen von SPD, Grüne und FDP auf, ein Gesetz für ein Import- und Handelsverbot für Pelzwaren in Deutschland zu verabschieden. An der Petition haben sich in wenigen Tagen bereits über 50.000 Menschen beteiligt. „Das ist ein klares Zeichen: Die Menschen wollen kein Echtpelz mehr, die zukünftige Bundesregierung sollte die Zeichen der Zeit erkennen und Pelz auf allen Ebenen verbieten“, so Peifer abschließend.

Weitere Informationen zu Petition auf Change.org: https://www.change.org/pelzverbot

Weitere Informationen über Pelz: https://www.tierschutzbuero.de/pelzverbot/

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