Bücher zu invasiven Tierarten (Amphibien, Reptilien und Vögel) von Harald Hildebrandt!
Posted by PM-Ersteller - 19/05/26 at 08:05:12 p.m.Invasive Amphibien, Reptilien und Vögel können außerhalb ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete sehr schädlich für heimische Ökosysteme sein und gelten deshalb oft als gefährliche Bedrohung!
News zu nichtheimischen (gebietsfremden und zum Teil invasiven) und zu rückkehrenden Tierarten werden immer häufiger. Als invasiv gelten Tierarten dann, wenn sie mit menschlicher Hilfe in für sie neue Lebensräume gelangen, sie sich dort ausbreiten und das sich wiederum auf heimische Arten auswirkt – zum Beispiel, indem sie um Nahrung und Lebensräume konkurrieren. Im schlimmsten Fall können sie heimische Ökosysteme gefährden.
Allein in den USA sind etwa 50.000 nichtheimische Pflanzen- und Arten eingeschleppt worden und haben sich hier etabliert. Dazu zählen: Europäische Schweine, Stare & Sperlinge, asiatische Pythons & Insekten, südamerikanische Echsen & Ameisen und sogar Affen. Bereits im Jahr 2002 wurden vom National Research Council in den USA Schäden in der Land- und Forstwirtschaft durch invasive Arten auf bis zu 100 Mrd. US $ pro Jahr geschätzt. In einem „worstcase“-Szenario wurden für 15 weitere „Exoten“ zukünftig bis zu 134 Mrd. US $ mögliche durchschnittliche jährliche Schäden geschätzt.
In Kolumbien gibt es eine freilebende Population von „Nilpferden“, die das dortige Ökosystem durcheinander bringt und auch aus Australien und Neuseeland wird von der Gefährdung der einzigartigen heimischen Fauna & Flora durch eingeschleppte invasive Tierarten berichtet.
Große Probleme in dieser Hinsicht bereiten in Deutschland der Waschbär und der Ochsenfrosch, die beide aus Nordamerika stammen. Neuerdings macht in Deutschland auch der eingewanderte Goldschakal von sich Reden, der erst jüngst auf Sylt mehr als einhundert Schafe und Lämmer riss.
Insbesondere in Deutschlands Süden (Bayern, Baden-Württemberg) beeinträchtigen eingewanderte oder eingeschleppte Insekten schon jetzt in starkem Maße die Rüben-, Kartoffel- und Maisernte – auch Frankreich beklagt hohe Kosten durch invasive Schädlinge der Primärproduktion (in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei).
Die freilebenden Kängurus bei Paris sind dagegen eine Touristenattraktion – ebenso wie in Deutschland die freilebenden Flamingos (NRW) und Nandus (Mecklenburg).
Neue interessante Bücher zu invasiven Tierarten:
a) Buch zu Überblick invasive Amphibien und Reptilien von Harald Hildebrandt
b) Buch zu Überblick invasive Vögel von Dr. Harald Hildebrandt
Heimische Tierwelten werden auch durch invasive Amphibien und Reptilien bedroht. Die Arten
– Nordamerikanischer Ochsenfrosch (Lithobates catesbeianus) und
– Braune Nachtbaumnatter (Boiga irregularis)
gelten als weltweit größte Kostenverursacher unter den invasiven Amphibien und Reptilien. Auch die Arten
– Aga-Kröte (Rhinella marina),
– Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans),
– Höhlen-Pfeiffrosch (Eleutherodactylus coqui),
– Dunkler Tigerpython (Python bivittatus),
– Afrikanischer Krallenfrosch (Xenopus laevis) sowie
– Grüner Leguan (Iguana iguana)
sind außerhalb ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete sehr schädlich für heimische Ökosysteme und werden deshalb als weitere sehr gefährliche Neozoen angesehen!
Die Braune Nachtbaumnatter hatte nach ihrer Einschleppung auf Guam die meisten Vogelarten und andere Kleintiere „verschwinden lassen“. Das wiederum bedroht auch die Flora, da Vögel für einen großen Teil der Pflanzen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung ihrer Samen spielen.
Aga-Kröte, Nordamerikanischer Ochsenfrosch und Afrikanischer Krallenfrosch gefährden mit ihrer außerordentlichen Gefräßigkeit, Ochsen- und Krallenfrosch darüber hinaus auch als Überträger von für Amphibien tödlichen Chytridpilzen, gegen die sie selbst immun sind!
Heimische Tierwelten werden aber auch durch invasive Vögel bedroht. Die Arten
– Hirtenmaina (Acridotheres tristis)
– Rotsteißbülbül (Pycnonotus cafer)
– Gemeiner Star (Sturnus vulgaris )
zählen zu den .den „100 of the World’s Worst Invasive Alien Species“.
Auch die Arten
– Nilgans (Alopochen aegyptiacus)
– Kanadagans (Branta canadensis)
– Schwarzkopf-Ruderente (Oxyura jamaicensis)
– Heiliger Ibis (Threskiornis aethiopicus)
– Glanzkrähe / Hauskrähe (Corvus splendens)
– Mönchssittich (Myiopsitta monachus)
– Halsbandsittich (Psittacula krameri)
– Haussperling (Passer domesticus)
– Rotohrbülbül (Pycnonotus jocosus)
– Chinabülbül (Pycnonotus sinensis)
– Felsentaube / Haustaube / Stadttaube (Columba livia)
– Türkentaube (Streptopelia decaocto)
können außerhalb ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete schädlich für heimische Ökosysteme sein und werden deshalb auch oft als weitere gefährliche Neozoen angesehen!
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Dr. Harald Gerhard Hildebrandt
Herr Dr. Harald Gerhard Hildebrandt
Lohmestraße 5
13189 Berlin
Deutschland
fon ..: 017629470612
web ..: https://amzn.to/4djdba0
email : autor@dr-harald-hildebrandt.de
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Neu erschienen: Überblick zu invasiven Landwirtschaftsschädlingen von Harald Hildebrandt
Posted by PM-Ersteller - 19/05/26 at 06:05:11 p.m.News zu nichtheimischen (gebietsfremden und zum Teil invasiven) und zu rückkehrenden Tierarten werden immer häufiger.
Dieser mit über 470 Seiten bisher umfangreichste Überblick zu gebietsfremden (darunter auch invasiven) Landwirtschaftsschädlingen erfasst im Register mehr als 670 Tierarten!
Als invasiv gelten Tierarten dann, wenn sie mit menschlicher Hilfe in für sie neue Lebensräume gelangen, sie sich dort ausbreiten und das sich wiederum auf heimische Arten auswirkt – zum Beispiel, indem sie um Nahrung und Lebensräume konkurrieren. Im schlimmsten Fall können sie heimische Ökosysteme gefährden.
Allein in den USA sind etwa 50.000 nichtheimische Pflanzen- und Arten eingeschleppt worden und haben sich hier etabliert. Dazu zählen: Europäische Schweine, Stare & Sperlinge, asiatische Pythons & Insekten, südamerikanische Echsen & Ameisen und sogar Affen. Bereits im Jahr 2002 wurden vom National Research Council in den USA Schäden in der Land- und Forstwirtschaft durch invasive Arten auf bis zu 100 Mrd. US $ pro Jahr geschätzt. In einem „worstcase“-Szenario wurden für 15 weitere „Exoten“ zukünftig bis zu 134 Mrd. US $ mögliche durchschnittliche jährliche Schäden geschätzt.
In Kolumbien gibt es eine freilebende Population von „Nilpferden“, die das dortige Ökosystem durcheinander bringt und auch aus Australien und Neuseeland wird von der Gefährdung der einzigartigen heimischen Fauna & Flora durch eingeschleppte invasive Tierarten berichtet.
Große Probleme in dieser Hinsicht bereiten in Deutschland der Waschbär und der Ochsenfrosch, die beide aus Nordamerika stammen. Neuerdings macht in Deutschland auch der eingewanderte Goldschakal von sich Reden, der erst jüngst auf Sylt mehr als einhundert Schafe und Lämmer riss.
Insbesondere in Deutschlands Süden (Bayern, Baden-Württemberg) beeinträchtigen eingewanderte oder eingeschleppte Insekten schon jetzt in starkem Maße die Rüben-, Kartoffel- und Maisernte – auch Frankreich beklagt hohe Kosten durch invasive Schädlinge der Primärproduktion (in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei).
Die freilebenden Kängurus bei Paris sind dagegen eine Touristenattraktion – ebenso wie in Deutschland die freilebenden Flamingos (NRW) und Nandus (Mecklenburg).
Brandneu erschienen: Überblick zu invasiven Landwirtschaftsschädlingen von Harald Hildebrandt
Überblick invasive Landwirtschaftsschädlinge von Harald Hildebrandt
Davor schon erschienen: Überblick zu invasiven Meerestieren von Harald Hildebrandt
Überblick invasive Meerestiere von Harald Hildebrandt
Als in der Landwirtschaft gefährliche Neozoen werden (zum Teil auch für die Länder der EU) angesehen:
– invasive Maisschädlinge wie Westlicher Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera) & Maiszünsler (Ostrinia nubilalis),
– weitere bedeutende invasive Schädlinge im Getreideanbau wie Bunte Brachzirpe (Euscelidius variegatus), Reiskäfer (Lissorhoptrus oryzophilus) und Getreidekapuziner (Rhyzopertha dominica),
– invasive Hackfruchtschädlinge wie Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata), Schilf-Glasflügelzikade (Pentastiridius leporinus), Guatemala-Kartoffelmotte (Tecia solanivora),
– invasive Weinschädlinge wie Reblaus (Daktulosphaira vitifoliae), Amerikanische Rebzikade (Scaphoideus titanus), Gepunktete Laternenträgerzikade (Lycorma delicatula),
– Baum-/Strauch- und Fruchtschädlinge im Gartenbau wie Asiatischer Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis),
Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis)
Wollige Napfschildlaus (Pulvinaria regalis)
Kirschessigfliege (Drosophila suzukii)
– invasive Bienenschädlinge wie Varroamilbe (Varroa destructor), Asiatische Hornisse (Vespa velutina), Kleiner Beutenkäfer (Aethina tumida), Tropilaelaps-Milben,
– invasive Gewächshausschädlinge wie Gewächshausmottenschildlaus / „Weiße Fliege“ (Trialeurodes vaporariorum), Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci), Kohlmottenschildlaus (Aleyrodes proletella), Melonenthrips (Thrips palmi), Auberginenfruchtbohrer (Leucinodes orbonalis), Orchideenwickler (Duponchelia fovealis),
– universelle invasive Schädlinge, Asiatischer Marienkäfer (Harmonia axyridis), Japankäfer (Popillia japonica), Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys), Grüne Reiswanze (Nezara viridula), Baumwollkapselwurm (Helicoverpa armigera), Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda), Mittelmeerfruchtfliege (Ceratitis capitata)
– invasive Ameisen & Termiten,
– invasive Vögel wie Gemeiner Star (Sturnus vulgaris), Haussperling (Passer domesticus), Rotsteißbülbül (Pycnonotus cafer), Rotohrbülbül (Pycnonotus jocosus), Glanzkrähe (Corvus splendens), Blutschnabelweber (Quelea quelea) oder invasive Papageien,
– invasive Säugetiere wie Razorbacks & Kaninchen sowie
– invasive Schnecken und Würmer!
Als gefährliche Neozoen werden (zum Teil auch für die Länder der EU) angesehen:
– invasive Maisschädlinge wie Westlicher Maiswurzelbohrer, Maiszünsler
– weitere invasive Schädlinge im Getreideanbau wie Bunte Brachzirpe, Reiskäfer, Getreidekapuziner
– invasive Hackfruchtschädlinge wie Kartoffelkäfer, Schilf-Glasflügelzikade, Guatemala-Kartoffelmotte
– invasive Weinschädlinge wie Reblaus, Amerikanische Rebzikade, Gepunktete Laternenträgerzikade
– invasive Baum-/Strauch- und Fruchtschädlinge im Gartenbau wie Asiatischer Laubholzbockkäfer, Citrusbockkäfer, Kirschessigfliege, Maulbeerschildlaus, Wollige Napfschildlaus, Rote Austernförmige Schildlaus
– invasive Bienenschädlinge wie Varroamilbe, Asiatische Hornisse, Kleiner Beutenkäfer, Tropilaelaps-Milben,
– invasive Gewächshausschädlinge wie Gewächshausmottenschildlaus / „Weiße Fliege“, Tabakmottenschildlaus, Kohlmottenschildlaus, Melonenthrips, Auberginenfruchtbohrer, Orchideenwickler
– universelle invasive Schädlinge wie Asiatischer Marienkäfer, Japankäfer, Marmorierte Baumwanze, Grüne Reiswanze, Baumwollkapselwurm, Herbst-Heerwurm, Mittelmeerfruchtfliege
– invasive Ameisen & Termiten,
– invasive Vögel wie Gemeiner Star, Haussperling, Rotsteißbülbül, Rotohrbülbül , Glanzkrähe , Blutschnabelweber oder invasive Papageien,
– invasive Säugetiere wie Razorbacks & Kaninchen sowie
– invasive Schnecken und Würmer!
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