Ferrara: Wo Renaissance auf Warhol trifft

Die norditalienische Renaissance-Stadt Ferrara entwickelt sich zunehmend zu einem Hotspot für Kunstbegeisterte.

BildNach dem großen Publikums- und Kritikererfolg der Chagall-Ausstellung mit mehr als 140.000 Besuchern präsentiert der Palazzo dei Diamanti noch bis zum 19. Juli 2026 eine weitere Schau von internationalem Rang: „Andy Warhol. Ladies and Gentlemen“ vereint mehr als 150 Werke aus bedeutenden internationalen Museen und Privatsammlungen.

Bereits in den 1970er-Jahren machte Ferrara mit mutigen Ausstellungsprojekten international auf sich aufmerksam. Dass Andy Warhol seine legendäre Serie „Ladies and Gentlemen“ 1975/76 ausgerechnet im Palazzo dei Diamanti in Ferrara präsentierte, galt als kulturpolitischer Coup und unterstrich früh den Anspruch der Stadt, historische Kulisse und internationale Gegenwartskunst miteinander zu verbinden. Fünfzig Jahre nach der legendären Warhol-Ausstellung knüpft die Stadt mit der aktuellen Warhol-Schau erneut an ihre Rolle als bedeutender Schauplatz internationaler Gegenwartskunst an. Konzipiert von der Fondazione Ferrara Arte und den Gallerie d’Arte Moderna e Contemporanea di Ferrara in Zusammenarbeit mit dem Andy Warhol Museum, vereint die Ausstellung Acrylbilder, Zeichnungen, Siebdrucke und Polaroids, die nicht nur die historische Präsentation von damals atmosphärisch neu aufleben lassen, sondern zugleich einen umfassenden Einblick in Warhols revolutionäre Porträtkunst geben.

Wie Andy Warhol das Porträt neu erfand

Die Ausstellung macht zugleich deutlich, wie erstaunlich aktuell Andy Warhol bis heute geblieben ist. Bereits Jahrzehnte vor dem Zeitalter sozialer Medien beschäftigte sich der Pop-Art-Pionier mit Themen wie medialer Inszenierung, künstlicher Selbstdarstellung, Gender-Identität und der Manipulation von Bildern. Im Mittelpunkt steht die berühmte Serie „Ladies and Gentlemen“, mit der Warhol erstmals schwarzen und lateinamerikanischen Drag Queens eine Bühne gab und damit Menschen außerhalb gesellschaftlicher Sichtbarkeit ins Zentrum seiner Kunst rückte. Ergänzt wird die Schau durch ikonische Porträts und Selbstporträts aus den 1960er- bis 1980er-Jahren -von der Marilyn-Serie bis zu Mick Jagger, Liza Minnelli, Grace Jones oder Robert Mapplethorpe. Filmaufnahmen, Fotografien und zahlreiche, teils erstmals in Italien gezeigte Werke veranschaulichen zudem, wie radikal Warhol das klassische Porträt neu erfand.

Von Monet bis Van Gogh bis Kandinsky

Während „Andy Warhol. Ladies and Gentlemen“ ein internationales Publikum in seinen Bann zieht, macht sich Palazzo dei Diamanti hinter den Kulissen bereits für die nächste große Ausstellung bereit. „Von Monet bis Van Gogh bis Kandinsky. Neue Blicke auf Natur und Moderne“, heisst die Schau, die vom 19. September 2026 bis 10. Januar 2027 im Palazzo dei Diamanti zu sehen ist. Sie zeichnet nach, wie sich die europäische Malerei zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert innerhalb weniger Jahrzehnte von der direkten Naturbeobachtung bis zur Auflösung des Gegenständlichen entwickelte.

Zum kulturellen Profil Ferraras trägt darüber hinaus auch die im Palazzo dei Diamanti untergebrachte Pinacoteca Nazionale di Ferrara bei. In den historischen Prunkräumen des Renaissancepalastes erleben Besucher die Entwicklung der ferraresischen Malerei zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert – mit Werken bedeutender italienischer Künstler wie Andrea Mantegna, Carpaccio, Dosso Dossi oder Guercino. Zu den Höhepunkten zählt das monumentale Costabili-Polyptychon von Garofalo und Dosso Dossi, eines der bedeutendsten Renaissancewerke der Region.

Filmkunst und große Freskenzyklen

Mit dem neuen Museo Michelangelo Antonioni widmet Ferrara einem der bedeutendsten Regisseure des europäischen Autorenkinos nun auch eine eigene kulturelle Bühne in den renovierten Räumen des ehemaligen Pavillons für zeitgenössische Kunst im Palazzo Massari. Dort können Besucher tief in die kreative und intellektuelle Welt von Michelangelo Antonioni eintauchen. Grundlage des Museums ist ein umfangreiches Archiv mit mehr als 47.000 Dokumenten und Objekten aus dem persönlichen Nachlass des Regisseurs – darunter Filme, Originaldrehbücher, Fotografien, Zeichnungen, Gemälde, Bücher, Schallplatten und Korrespondenzen mit prägenden Kulturpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Am Rande des historischen Zentrums liegt mit dem Palazzo Schifanoia einer der faszinierendsten Renaissancepaläste Ferraras. Er wurde im 14. Jahrhundert als Lust- und Rückzugsort der Este-Herzöge erbaut. Heute beherbergt der Palazzo das Museo Schifanoia mit bedeutenden Werken der ferraresischen Renaissancekunst. Absoluter Höhepunkt ist der berühmte „Salone dei Mesi“, einer der eindrucksvollsten weltlichen Freskenzyklen der italienischen Renaissance mit astrologischen, mythologischen und höfischen Darstellungen. Eine moderne Museums-App mit Augmented-Reality-Elementen ermöglicht Besuchern einen lebendigen Zugang in die Welt der Este und die Kultur der Renaissance.

Foto: ©Patrimonio Artistico Intesa & The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts Inc by SIAE 20

Weitere Informationen:
www.inferrara.it
www.ferraraterraeacqua.it
www.visitcomacchio.it

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Susanne Kilimann
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 3 3
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Ab 2024 arbeitet die Agentur Maggioni Gretz wieder mit der italienischen Destination Po-Delta – Comacchio – Provinz Ferrara zusammen. Ziel ist es, diese mit vielen neuen Werbeprojekten auf dem deutschsprachigen Markt bekannter zu machen.

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Neues Kapitel für Kloster Eberbach

Vom Ende der LEGO® Ausstellung zur Vision eines Museums von europäischem Rang

BildMit dem erfolgreichen Abschluss der LEGO® Publikumsausstellung „FLASHBACK“ mit fast 110.000 Besuchern beginnt in Kloster Eberbach eine neue Ära: Die Stiftung stellt die Weichen für die umfassende Neukonzeption des Museums. Das klare Ziel: Das hessische Denkmal als Kulturschatz von europäischem Rang neu zu positionieren.

Auftakt der Transformation und sichtbares Zeichen dieses Aufbruchs ist die Schließung des West- und Nordflügels mit dem bisherigen Abteimuseum, dem Mönchsrefektorium sowie dem Bibliotheksbau. Auf insgesamt 2500 Quadratmetern beginnen umfangreiche Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen.

Zunächst musste dafür der bisherige Museumsbestand vollständig ausgeräumt, bedeutende Exponate – darunter große Lindenholzfiguren – mit höchster Sorgfalt gesichert, aufwendig verpackt und an geschützte Aufbewahrungsorte überführt werden.

Das historisch wertvolle Grisaille-Fenster, das einzig erhaltene Glasfenster der mittelalterlichen Klosterkirche, wird künftig im Landesmuseum Wiesbaden zu sehen sein. Zwei weitere wertvolle Artefakte aus dem Hochmittelalter – ein zeremonielles romanischen Kreuz sowie ein wahrscheinlich aus Byzanz stammendes Kreuz – werden in der Zwischenzeit im Mainzer Dom und im Diözesanmuseum gezeigt.

„Dies ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung für Kloster Eberbach. Das Projekt markiert einen entscheidenden Wendepunkt“, erklärt Julius Wagner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Die Umgestaltung und vor allem die anstehende Neukonzeptionierung werden für uns ein Meilenstein. Gemeinsam mit den Hessischen Staatsweingütern planen wir völlig neue Besuchserlebnisse und möchten künftig eine prägende Rolle in der Erzählung der europäischen Wein- und Kulturgeschichte einnehmen.“

Bis Ende 2027 werden zentrale Bereiche der Klausur, Fassaden, Dächer, Böden sowie das gesamte Beleuchtungs- und Infrastruktursystem im Nord- und Westflügel der Klausur grundlegend erneuert und umfassend modernisiert. Dazu zählen der Bibliotheksbau (Fachwerksbau aus dem 15 Jahrhundert; 580 Quadratmeter Fläche über alle Geschosse) als Westflügel sowie das Museum (1480 Quadratmeter über alle Geschosse) und das Mönchsrefektorium im Nordflügel (455 Quadratmetern).

Im barocken Mönchsrefektorium aus dem Jahr 1783 werden im Zuge der Arbeiten unter anderem die kunstvolle Stuckdecke und die historische Holztäfelung sorgfältig untersucht, konservatorisch bewertet und überarbeitet.

„Überall wird die modernste Lösung in Sachen Veranstaltungstechnik installiert und die Infrastruktur konsequent auf zukünftige Nutzungen ausgerichtet“, betont Sebastian Macho, Mitglied des Vorstands und Leiter Facility Management. „Mit dieser baulichen und inhaltlichen Neuausrichtung öffnet Kloster Eberbach den Raum für innovative Formate, neue Perspektiven und ein intensiveres Besuchserlebnis und verbindet damit den Anspruch, Geschichte, Architektur, Kultur und Weintradition auf neue Weise erlebbar zu machen – und so das Kloster langfristig als herausragenden Ort europäischer Kulturgeschichte zu etablieren.“

Während der zweijährigen Umbauphase warten neue Formate sowie die Öffnung bisher nicht zugänglicher Räume auf die Klostergäste.

Wegen der Baumaßnahmen wurde der Klostereintritt angepasst, zum Beispiel das Einzelticket für Erwachsene von 16 auf 13 Euro reduziert.

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Stiftung Kloster Eberbach
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Kloster Eberbach, gegründet 1136 von Zisterziensermönchen unter Bernhard von Clairvaux, besteht bis heute als vollständig erhaltenes Gesamtensemble herausragender Bauten aus Romanik, Gotik und Barock und zählt zu den bedeutendsten und vollständig erhaltenen Klosteranlagen Europas. Der Weinbau war von Beginn an wirtschaftliche Grundlage des Klosters und machte seine Entwicklung und Bedeutung über Jahrhunderte hinweg möglich. Aus dieser historischen Verbindung heraus bilden das Kulturdenkmal Kloster Eberbach und die Hessischen Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach eine untrennbare Einheit.
Seit 1998 befindet sich die Liegenschaft in Trägerschaft der öffentlich-rechtlichen Stiftung Kloster Eberbach, deren Kernaufgaben der Schutz, der Erhalt und die Weiterentwicklung des Kulturdenkmals sind. Die Stiftung finanziert sich eigenständig unter anderem über Eintrittsgelder, Führungen, Veranstaltungen, Spenden sowie Miet- und Pachteinnahmen und fördert darüber hinaus kulturelle Projekte im Sinne ihres Stiftungsauftrags: Werte erhalten, Zukunft gestalten, Dialog fördern.
Die Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach zählen zu den traditionsreichsten und größten Weingütern Deutschlands. Mit ihren Weinen führen sie das jahrhundertealte Erbe der Zisterzienser fort und verbinden klösterliche Tradition mit zeitgemäßer Weinkultur.

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Eine Perle im Winter! Die Theaterstadt Meiningen zur Weihnachtszeit

Meiningen im Winter. Die Theaterstadt in Thüringen ist einen Besuch wert – gerade zur Weihnachtszeit!

BildMeiningen, diese thüringische Perle des Klassizismus mit ihrer reichen Kunst- und Theatertradition, lohnt auch und besonders in der Winterzeit. Meiningen war ab 1680 Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen. International bekannt wurde die Stadt vor allem durch ihr Theater, durch die Theaterreform unter Herzog Georg II. und die Blütezeit der Meininger Hofkapelle unter der Führung von Dirigenten wie Hans von Bülow und Max Reger. Die gotische und neogotische Stadtkirche „Unserer lieben Frauen“, das höchste Denkmal der Stadt, ist der Mittelpunkt der Altstadt. Hier komponierte Reger, Meister der Meininger Hofkapelle, an der Orgel.

Still liegen die Parks im englischen Stil

Die besondere Atmosphäre der Stadt wird gerade in der Weihnachtszeit spürbar: Still liegen die Parks im englischen Stil, die an die Zeit erinnern, als Meiningen zu einem der wichtigsten kulturellen Zentren Deutschlands aufsteigen konnte, als kleine Schwester Weimars. Mitten im Stadtzentrum liegt der Englische Garten – und zwischen dem Schloss Elisabethenburg und der Werra der Schlosspark. Die Werra durchfließt ihn und wird durch gusseiserne Brücken überspannt – ganz und gar romantisch.

Royale Geschichte zur Weihnachtszeit

Und genau hier, im Barockschloss wurde royale Geschichte geschrieben, wie eine kleine Ausstellung in den südlichen Eckräumen der Mittleren Galerie zeigt: Denn Adelheid Louise Theresa Caroline Amelia von Sachsen-Meiningen, geboren 1792 in Meiningen als Tochter des Herzogs Georg I. von Sachsen-Meiningen und dessen Gemahlin Prinzessin Louise Eleonore zu Hohenlohe-Langenburg, war ab 1830 Königin von Großbritannien und Irland sowie Königin von Hannover.

Die Tradition des Weihnachtsbaumes

In diesem Jahr 1830, kurz nach dem William IV. König wurde, veranstaltete Adelheid ein großes Weihnachtsfest im Palast von Brighton und stellte auch einen Weihnachtsbaum auf. Für jedes Kind und Enkelkind im Palast gab es Spielzeuge, Süßigkeiten und alles, was zu einer Meininger Bescherung dazugehört. Nach dem Festessen wurde Musik gespielt und es wurde getanzt.

Königin Victoria, ihre Nachfolgerin und Nichte, schrieb, dass sie Tante Adelheid mehr liebte und vertraute als ihrer eigenen Mutter. Und bei Adelheid hatte sie als Kind einen geschmückten Weihnachtsbaum gesehen – mit Süßigkeiten und Geschenken, welche die Meiningerin für die Kinder bereithielt.

So kann aufgrund dieser Tagebuchnotiz der 12jährigen Victoria davon ausgegangen werden, dass Adelheid die Tradition des Weihnachtsbaumes nach Großbritannien brachte. Der Brauch verbreitete sich dann unter dem Einfluss von Victorias Ehemann Albert von Sachsen-Coburg über das ganze Land.

Doch von England zurück ins winterliche Meiningen: Hier lohnt außer dem traditionsreichen Meininger Staatstheater auch das Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“, wo die berühmten illusionistischen Bühnenbilder aus der Coburger Werkstatt der Gebrüder Brückner präsentiert werden. Zu sehen sind auch eigenhändige Bühnenbild- und Kostümentwürfe des „Theaterherzogs“, der sich von den Historienmalern Wilhelm von Lindenschmitt d. Ä., Wilhelm Kaulbach und Peter von Cornelius beeinflussen ließ. Das Museumsgebäude diente einst als herzogliche Reithalle.

Weiterhin Teil der „Meininger Museen“ ist das barocke Schloss Elisabethenburg. Eine Dreiflügelanlage, die seit 1682 entstanden ist und bis 1918 die Residenz der Herzöge von Sachsen-Meiningen war: das städtebauliche Wahrzeichen der Stadt mit seinen verschiedenen Sammlungen zu Kunst, Musik und Theater, dem hier untergebrachten Rathaus und der Schlosskirche mit dem „Konzertsaal Johannes Brahms“.

Meininger Weihnachtszauber

„Meininger Weihnachtszauber“ – so heißt der festliche Weihnachtsmarkt, der vom 24. November bis zum 21. Dezember täglich in der malerischen Innenstadt seine Pforten öffnet. Wie jedes Jahr erstrahlt der Marktplatz vor der imposanten Stadtkirche im Glanz der Adventszeit. Ein besonders romantisches Highlight ist die majestätische Weihnachtspyramide, die in der kalten Winterluft ein warmes, leuchtendes Bild abgibt, sowie die idyllische Echteisbahn. Ob erfahrene Eisläufer oder kleine Anfänger mit der Lauflernhilfe – bei „Meiningen on Ice“ rund um den Heinrichsbrunnen können Groß und Klein ihren winterlichen Spaß haben. Und natürlich sorgen auch in diesem Jahr die festlichen Klänge der Meininger Turmbläser, die vom Turm der Stadtkirche herüber wehen, für eine stimmungsvolle Atmosphäre und lassen den Weihnachtsmarkt noch zauberhafter erscheinen.

Kunsthandwerkermarkt im Schloss Elisabethenburg

Und noch viel mehr bietet das Städtchen im Winter: Der traditionelle Adventskalender der Stadt- und Kreisbibliothek begeistert täglich um 17 Uhr mit Märchen – der Kunsthandwerkermarkt im Schloss Elisabethenburg bietet Traditionelles und Modernes. Als einer der ersten Kunsthandwerkermärkte in der Region startete er 1999 am zweiten Advent. Die jährlich wechselnden Aussteller und Ausstellerinnen bieten eine ausgesuchte Vielfalt an Kunst, Design und Handwerk. Der Eintritt schließt wie immer einen Museumsbesuch und alle Veranstaltungen ein. Kulinarisches, weihnachtliche Floristik und vieles mehr bietet der „Zwickchenmarkt“. Mit weihnachtlichem Angebot erwartet auch das Museumscafé seine Gäste. Und am dritten Adventswochenende lockt der Töpfermarkt mit romantischem Flair und einer Versteigerung der Weihnachtsbäume.

Das Meiniger Staatstheater im Winter

Meiningen im Winter, das ist eine Stadt, in der Kunstgeschichte spürbar ist, in der viele kulturelle Veranstaltungen zu einem romantischen Wochenendbesuch einladen, ganz nah, in der Mitte Deutschlands. Im nächsten Jahr wird die Stadt erneut im Fokus stehen, denn 2026 feiert man den 200. Geburtstag des Theaterherzogs. Die gesamte Spielzeit 2025/26 des Staatstheaters steht im Zeichen des Herzogs.

Der Prolog zum Georgjahr 2026 startete bereits zur Spielzeiteröffnung mit Inszenierungen und Projekten zur Meininger Theatergeschichte. Und einen ganz besonderen vorweihnachtlichen Tipp: Am 9. Dezember wird das Galakonzert „A special night before Christmas“ mit den Solisten Markus Engelstädter, Steffi Denk und Lisa Wahlandt im Großen Haus zu erleben sein. Das musikalische Spektrum reicht von rockigen Christmas-Songs über Klassiker aus dem „Great American Songbook“ bis hin zu Balladen.

Ein Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren ist das Stück „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens, zu sehen in der Fassung von Gabriela Gillert. Das Werk, vor 181 Jahren geschrieben, berührt noch immer. Denn Dickens‘ Botschaft ist noch eindrucksvoll lebendig: Was wir geben, kann Leben verändern – und niemand ist zu alt, um einen neuen Anfang zu machen. All das – und noch einiges mehr – bietet Meiningen im Winter.

Marc Peschke

www.meiningen.de
www.meiningermuseen.de
www.georgjahr2026.de
www.meiningenonice.de
www.staatstheater-meiningen.de

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