Neue Perspektiven bei neurodegenerativen Erkrankungen: BKK Linde setzt auf FPZ NeuroTherapie und SKILLCOURT
Posted by PM-Ersteller - 20/05/26 at 09:05:33 a.m.Die Kooperation mit der FPZ GmbH schafft ab Mai 2026 ein Versorgungsangebot für Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen, das körperliches Training mit kognitiv-motorischen Übungen verbindet.
Köln/Wiesbaden, 20. Mai 2026 – Die BKK Linde und die FPZ GmbH haben einen Kooperationsvertrag über die FPZ NeuroTherapie geschlossen. Ab dem 1. Mai 2026 können Versicherte der BKK Linde mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Demenz, Alzheimer oder Multipler Sklerose an einem spezialisierten Therapieprogramm teilnehmen, das gezieltes Krafttraining mit motorisch-kognitiven Elementen der SKILLCOURT-Technologie verbindet. Ziel ist es, die körperliche Stabilität zu verbessern, das Sturzrisiko zu reduzieren und damit mehr Selbständigkeit im Alltag zu schaffen.
Mit der neuen Vereinbarung baut die BKK Linde ihre Zusammenarbeit mit der FPZ GmbH konsequent aus. Bereits bei anderen Indikationen setzt die Krankenkasse auf strukturierte Trainingstherapie, etwa bei Rückenschmerzen, Arthrose, Osteoporose und Krebs.
„Wir möchten unsere Versicherten auch bei neurodegenerativen Erkrankungen mit einer aktiven Therapie unterstützen, die wieder mehr Kontrolle über das eigene Leben gibt und nachhaltig wirkt. Die Kombination aus gezieltem Krafttraining und motorisch-kognitiven Elementen passt sehr gut zu unserem Anspruch, wirksame und alltagsnahe Versorgung zu ermöglichen. Dass wir mit der FPZ GmbH bereits in weiteren Indikationen erfolgreich zusammenarbeiten, hat unsere Entscheidung zusätzlich bestärkt“, sagt Peter Raab, Vorstand der BKK Linde.
Die FPZ NeuroTherapie richtet sich an Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Demenz, Alzheimer und Multipler Sklerose. Obwohl sich diese Krankheitsbilder in ihren Ursachen unterscheiden, gehen sie häufig mit ähnlichen funktionellen Einschränkungen einher: Muskelabbau und Kraftverlust, Gang- und Gleichgewichtsstörungen, erhöhte Sturzgefahr, reduzierte Belastbarkeit sowie kognitive Beeinträchtigungen. Auch Fatigue, Unsicherheit im Alltag und ein Rückgang von Aktivität und Teilhabe sind häufige Folgen.
Genau diese Einschränkung adressiert das Therapieprogramm: in 32 Therapieeinheiten werden gezielt Kraft, Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer sowie kognitive und feinmotorische Fähigkeiten trainiert. Damit greift das Konzept einen Ansatz auf, der in der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung gewinnt: Kraft- und Bewegungstraining als wirksamer Bestandteil einer nachhaltigen Therapie.
Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Versorgungserfahrungen zeigen seit Jahren, dass körperliches Training bei unterschiedlichen Erkrankungen positive Effekte auf Funktion, Belastbarkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität haben kann. Gerade die Muskulatur übernimmt dabei eine zentrale Rolle, weil sie nicht nur Bewegung ermöglicht, sondern wichtige Prozesse im Körper positiv beeinflusst.
Ein zentrales Element der FPZ NeuroTherapie ist auch das motorisch-kognitive Training mit dem SKILLCOURT. Er ermöglicht es, Bewegungsaufgaben mit kognitiven Anforderungen zu verbinden und damit genau jene Fähigkeiten zu trainieren, die im Alltag oft gleichzeitig gefordert sind, etwa Orientierung, Reaktion, Koordination und Handlungssicherheit.
„Gerade bei neurodegenerativen Erkrankungen ist es entscheidend, Motorik und Kognition nicht getrennt zu betrachten. Viele Herausforderungen im Alltag entstehen genau im Zusammenspiel dieser Fähigkeiten. Mit unserer Technologie können therapeutische Übungen so gestaltet werden, dass Bewegung, Koordination und kognitive Leistung gemeinsam gefördert werden. Wir begrüßen es sehr, dass die BKK Linde ihren Versicherten diesen innovativen Therapieansatz nun zugänglich macht“, sagt Christian Hasler, Geschäftsführer und Mitgründer von SKILLCOURT.
Mit dem neuen Vertrag unterstreicht die BKK Linde ihren Anspruch, Versicherten auch bei komplexen chronischen Erkrankungen moderne und strukturierte Therapieangebote bereitzustellen. Zugleich zeigt die Kooperation, dass aktivierende Versorgungskonzepte auch in Zeiten eines wirtschaftlich angespannten Gesundheitssystems dann relevant sind, wenn sie auf langfristige Stabilisierung, mehr Selbstständigkeit und die Vermeidung von Folgerisiken ausgerichtet sind.
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FPZ GmbH
Frau Catharina Kern
Gustav-Heinemann-Ufer 88a
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Über FPZ
Die FPZ GmbH mit Sitz in Köln ist eine führende Anbieterin evidenzbasierter Therapieprogramme zur Prävention und Therapie muskuloskelettaler Beschwerden sowie chronischer Erkrankungen. Das „Forschungs- und Präventionszentrum“ verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis 2035 mehr als 50 Millionen zusätzliche gesunde Lebensjahre für seine Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.
Kern aller Programme ist die Aktivierung der Muskulatur als körpereigene Apotheke durch gezieltes Krafttraining. Die FPZ GmbH setzt auf hochwirksame Therapien, die kontinuierlich wissenschaftlich weiterentwickelt und in einem deutschlandweiten Netzwerk spezialisierter Therapiezentren angeboten werden. Als verlässliche Partnerin von Krankenkassen, Versicherungen und medizinischen Fachkräften verbindet die FPZ GmbH Forschung und Praxis zu einem einzigartigen Versorgungskonzept. Dabei steht der nachgewiesene medizinische Nutzen stets im Fokus.
Über SKILLCOURT
Mit über 400 Installationen und Niederlassungen im Dach-Raum, England und den USA ist SKILLCOURT Marktführer für visuelle und kognitive Tests und Trainings. SKILLCOURT entwickelt innovative Systeme, mit denen visuelle, kognitive und motorische Fähigkeiten getestet und trainiert werden können. Die Lösung kommt im nationalen und internationalen Spitzensport zum Einsatz und ist zudem ein integraler Bestandteil moderner Therapie-, Rehabilitations- und Präventionsprozesse. Grundlage sind wissenschaftlich fundierte Test- und Trainingsverfahren, die Fortschritte objektiv messbar und anwendbar machen.
Über die BKK Linde
Die BKK Linde, gegründet 1952 aus dem heutigen Technologiekonzern Linde AG, ist eine gesetzliche Krankenkasse mit Hauptsitz in Wiesbaden. Mit ihren rund 500 Mitarbeitenden ist sie an neun Standorten in sechs Bundesländern vertreten und damit zuverlässige Gesundheitsexpertin für mehr als 270.000 Versicherte.
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Multiple Sklerose (MS): nicht selten, aber selten gesehen
Posted by PM-Ersteller - 24/02/26 at 11:02:04 a.m.28.02.2026: Zum Tag der seltenen Erkrankungen lenkt AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. den Blick auf eine Erkrankung, die oft übersehen wird.
Zwar ist Multiple Sklerose (MS) keine seltene Krankheit – sie wird jedoch in ihren Auswirkungen vielfach nicht gesehen. Viele typische MS-Symptome sind für Außenstehende nicht sichtbar oder werden fehlinterpretiert. Das bedeutet für Betroffene eine zusätzliche Belastung, weil sie sich im Alltags- und Berufsleben rechtfertigen oder erklären müssen.
Unsichtbare Symptome – sichtbare Missverständnisse
Mit mehr als 280.000 Erkrankten ist MS in Deutschland die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. In Baden-Württemberg sind derzeit ca. 38.000 Personen an MS erkrankt. Weil das Immunsystem die schützenden Myelinscheiden der Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark angreift, wird die Weiterleitung elektrischer Impulse gestört. Das kann sich auf Bewegung, Empfindung und kognitive Funktionen auswirken. Viele Menschen verbinden mit MS vor allem sichtbare Beeinträchtigungen wie Gehhilfen oder einen Rollstuhl. Dabei gehören unsichtbare Symptome wie Fatigue (abnorme Müdigkeit und Erschöpfung), Sensibilitäts-, Gleichgewichts- oder Blasenfunktionsstörungen zu den häufigsten Beschwerden. Mit 44,4 Prozent ist Fatigue das zweithäufigste Symptom hinter Mobilitätseinschränkungen bei MS-Erkrankten in Baden-Württemberg (MS-Register 2024). Besonders belastend für MS-Erkrankte: Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen werden oftmals als Trunkenheit gedeutet.
Kein Tag wie der andere
Menschen mit Multipler Sklerose erleben häufig erhebliche Schwankungen ihrer Beschwerden. An manchen Tagen ist selbstständiges Gehen möglich, an anderen ist schon der Weg vom Bett ins Bad kaum zu bewältigen. Diese Dynamik ist ein typisches Merkmal der „Erkrankung mit den 1.000 Gesichtern“, die sich von Tag zu Tag und von Person zu Person anders zeigen kann. Während hoher entzündlicher Aktivität kann die Signalübertragung deutlich beeinträchtigt sein. Klingen entzündliche Prozesse ab, stabilisiert sich häufig auch (vorübergehend) die Funktion. Geschädigte Nerven reagieren zudem empfindlich auf Hitze, Infekte oder Erschöpfung; Symptome können sich dadurch vorübergehend deutlich verstärken.
MS-Diagnose braucht Zeit
Die Vielfalt der Symptome erschwert nicht nur das Verständnis in der Öffentlichkeit, sondern auch die Diagnosestellung. Einen einzelnen Test, der MS eindeutig nachweist, gibt es nicht. In der Regel sind mehrere Untersuchungen notwendig, darunter MRT, Analysen des Nervenwassers und neurologische Verlaufsbeobachtungen. Häufig vergeht Zeit, bis eine gesicherte Diagnose gestellt werden kann. Besonders frühe Krankheitszeichen sind oft unspezifisch und können auch bei anderen neurologischen Erkrankungen auftreten.
Mehr Wissen schafft Verständnis
MS ist keine seltene Erkrankung, aber sie wird selten im richtigen Licht gesehen. Das Wissen um die unsichtbaren Symptome und ihren Einfluss auf die Lebensqualität MS-Erkrankter fördert Verständnis und gesellschaftliche Teilhabe. Unterstützung im Umgang mit der Krankheit sowie fundierte Informationen bietet AMSEL seit über 50 Jahren auf https://www.amsel.de/
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Frau Michaela Seyerlen
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AMSEL – wer ist das?
Die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. ist Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke in Baden-Württemberg. Die Ziele der AMSEL: MS-Kranke informieren und ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Der AMSEL-Landesverband hat rund 7.200 Mitglieder, über 60 AMSEL-Gruppen und 15 Junge Initiativen in ganz Baden-Württemberg. Mehr unter www.amsel.de
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Bundesverdienstkreuz für außergewöhnliches Engagement von Sabine Gwarys
Posted by PM-Ersteller - 11/02/26 at 01:02:04 p.m.Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielt Sabine Gwarys das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL übergab die Auszeichnung als Symbol der Anerkennung, des Respekts und großer Wertschätzung für den langjährigen Einsatz der Ettenheimerin. Durch ihr Engagement als Leitung der AMSEL-Gruppe Ortenaukreis haben Multiple-Sklerose-Erkrankte dort seit mehr als 25 Jahren eine Anlaufstelle für Austausch und Zusammenhalt.
Am 6. Februar 2026 wurde Sabine Gwarys mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Rathaus Ettenheim versammelten sich über 70 Personen, darunter Bürgermeister Bruno Metz, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL und Adam Michel, Vorstandsvorsitzender der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. Selbst an Multipler Sklerose (MS) erkrankt, setzt sich Sabine Gwarys als Leiterin der AMSEL-Gruppe Ortenaukreis und im Vorstand der AMSEL für die Anliegen MS-Betroffener ein.
„Sie sind eine Frau der Tat. Aber nicht nur das. Sie sind auch eine Frau mit Herz.“
So die Worte von Ministerin Marion Gentges MdL an Sabine Gwarys. Seit 1999 leitet sie die AMSEL-Gruppe im Ortenaukreis und berät Betroffene zu allen Fragen im Leben mit MS. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Helferteam werden Ausflüge, Reisen speziell für Menschen mit Behinderung und gemeinsame Aktivitäten organisiert. Auch Besuche von Mitgliedern, die nicht mehr an den Treffen teilnehmen können, sind der 62-Jährigen ein großes Anliegen. In über 25 Jahren hat Sabine Gwarys ein großes Netzwerk in der Region aufgebaut, das vielen Menschen Halt und Kraft gibt und verhindert, dass MS-Betroffene in die Isolation geraten. Die Gruppe zählt derzeit über 220 Mitglieder.
Nach einigen Jahren im Kontaktgruppenbeirat der AMSEL nimmt die ehemalige Bankkauffrau seit 2009 ehrenamtlich im Vorstand der AMSEL die Funktion als stellvertretende Vorsitzende ein. Das außergewöhnliche Engagement der Gruppenleiterin wird auch von Bürgermeister Bruno Metz wahrgenommen und geschätzt, dies brachte er in seinen Begrüßungsworten zum Ausdruck. AMSEL-Vorstandsvorsitzender Adam Michel sprach Sabine Gwarys großen Dank für ihr Wirken aus, das im Alltag vieler MS-Betroffener positive Spuren hinterlässt. Mit den Worten _“Ohne engagierte Menschen wie Sie, wäre Baden-Württemberg nicht das, was es ist. Wir wären um vieles ärmer“_, überreichte Ministerin Marion Gentges MdL den Verdienstorden.
57 AMSEL-Gruppen in Baden-Württemberg
Die Anliegen von MS-Betroffenen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, ist Sabine Gwarys, wie auch der AMSEL, ein Anliegen. AMSEL e.V. ist Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessensvertretung für Multiple-Sklerose-Erkrankte in Baden-Württemberg. Neben der Gruppe im Ortenaukreis unterstützt AMSEL weitere 56 Gruppen landesweit. Selbsthilfe, gegenseitiger Austausch und Halt stehen im Mittelpunkt der Gruppen. Mehr Informationen gibt es auf https://www.amsel.de/regional/
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AMSEL – wer ist das?
Die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. ist Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke in Baden-Württemberg. Die Ziele der AMSEL: MS-Kranke informieren und ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Der AMSEL-Landesverband hat rund 7.200 Mitglieder, über 60 AMSEL-Gruppen und 15 Junge Initiativen in ganz Baden-Württemberg. Mehr unter www.amsel.de
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