Premium-Kunden treffen ihre Entscheidung anders
Posted by PM-Ersteller - 29/07/26 at 01:07:46 p.m.Premium-Kunden entscheiden anders: Sie kaufen Vertrauen, Klarheit und Führung statt Informationen. Keynote Speakerin Beate Glöser zeigt, warum Klarheit und Kommunikation im High-End-Bereich zählen.
Freiburg, 29. Juli 2026 – Viele Unternehmer machen denselben Fehler: Sie versuchen Premium-Produkte mit den gleichen Strategien zu verkaufen wie günstige Angebote. Genau das funktioniert im High-End Bereich jedoch nicht mehr. Denn Menschen, die hohe Summen investieren, treffen ihre Entscheidung anders. Sie kaufen nicht impulsiv. Sie kaufen nicht aus Panik. Und sie kaufen vor allem nicht, weil jemand besonders laut oder manipulativ kommuniziert oder verkauft. Sie suchen Klarheit, Motivation und den Mut, ihre Ziele mit Leichtigkeit zu erreichen.
Je höher der Preis eines Angebots, desto wichtiger wird die Person hinter dem Angebot. Im Premiumsegment kaufen Menschen keine Informationen mehr, denn Informationen gibt es heute kostenlos überall. Sie kaufen Vertrauen, Klarheit, Motivation und Führung.
Genau auf diese Themen geht Keynote Speakerin Beate Glöser in ihrem Vortrag „Klarheit im Kopf, Leichtigkeit im Herzen“ ein. Ob Entscheidungen, Motivation, Kommunikation, Klarheit, Mut, Leichtigkeit oder das Erreichen persönlicher und unternehmerischer Ziele, nachhaltiger Erfolg beginnt immer bei der eigenen Haltung. In ihrer Keynote zeigt sie, warum klare Kommunikation und innere Klarheit und die richtige Motivation die Grundlage für bessere Entscheidungen, erfolgreiche Unternehmen und starken Marken sind. Denn viele Unternehmen scheitern genau daran, sie erklären ihre Angebote bis ins kleinste Detail, sprechen endlos über Inhalte, Methoden und Strategien, anstatt mit Klarheit zu kommunizieren und Orientierung zu geben. Dabei vergessen sie das Entscheidende, Menschen kaufen keine Calls, PDFs oder Frameworks. Sie treffen ihre Entscheidung für die Person hinter dem Angebot. Sie kaufen die Sicherheit, dass diese sie wirklich führen, motivieren und mit Mut, Klarheit und Leichtigkeit dabei unterstützen kann, ihre Ziele zu erreichen.
Die Keynote Speakerin Beate Glöser verdeutlicht, dass sich dies besonders im Coaching- und Beratungsmarkt zeigt. Viele Menschen haben bereits unzählige Programme gekauft, Wissen konsumiert und Strategien ausprobiert. Was ihnen fehlt, ist nicht noch mehr Information, sondern Motivation, Klarheit konsequente Umsetzung und eine echte Transformation. Deshalb prüfen Premium-Kunden ihre Entscheidung sehr bewusst und prüfen genau, wem sie vertrauen. In ihrer Keynote macht Beate Glöser deutlich: Vertrauen entsteht nicht durch Druck. Vertrauen entsteht durch Stabilität, Klarheit und authentische Führung.
Denn High-End-Kunden kaufen keine Informationen. Sie kaufen Vertrauen. Sie kaufen Sicherheit. Ihre Entscheidung fällt auf Menschen, die selbst Klarheit besitzen und andere mit Motivation, Mut und einer klaren Kommunikation dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Genau diese Botschaft vermittelt Beate Glöser in ihrer Keynote „Klarheit im Kopf, Leichtigkeit im Herzen“.
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Greatness Academy GmbH
Frau Beate Glöser
Kaiser-Joseph-Str. 254
79098 Freiburg im Breisgau
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Beate Glöser ist Erfolgsunternehmerin, Keynote Speakerin und Gründerin der Greatness Academy mit Herz und Leidenschaft. Als Business – und Keynote Speakerin im Premiumsegment hilft sie Unternehmerinnen ihr Business auf das nächste Level zu heben und in die Sichtbarkeit zu kommen. Beate inspiriert durch ihre klare Kommunikation und vermittelt ihrem Publikum mit Leichtigkeit Themen, sodass diese umsetzbar sind.
Die zweifache Familienmutter blickt auf über 500 Trainingstage mit mehreren Tausend Teilnehmern zurück. Sie erzählt erfrischend echt und emotional aus ihrem Privatleben – und zeigt uns, wie wir in Einklang mit unseren Gefühlen leben können. Mit ihrer aufrichtigen Offenheit spricht sie über Emotionen und das, was oft unausgesprochen bleibt. Ihre Zuhörer führt sie verlässlich in die Umsetzung und hilft ihnen so, ihre Ziele zu erreichen.
Die ehemalige Kita-Leiterin, ist der Partner für Menschen und Unternehmen, die nachhaltige Veränderung in der Tiefe erreichen wollen. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeit, Motivation mit Tiefe zu verbinden – und für ihre klare Botschaft: Wer sich selbst vertraut, gestaltet Zukunft. In Workshops, Leadership-Formaten und auf großen Bühnen schafft sie Räume für echte Veränderung. Persönlich. Nahbar. Und immer mit dem Ziel, Potenziale sichtbar zu machen – im Team wie im Individuum.
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Ressourcen-Abfluss Pflege: Herausforderung für Familien und Firmen
Posted by PM-Ersteller - 13/07/26 at 08:07:22 a.m.Die Pflegekrise bedroht Wirtschaft und Leben. Dieser Weckruf fordert Mut zur Veränderung: Mit neuem Mindset und Motivation gestalten wir den radikalen Change für eine sichere soziale Zukunft.
Die Gesellschaft altert rasant, das System wankt, die Pflegekrise ist vorprogrammiert – doch die eigentliche Krise spielt sich in unseren Köpfen und auf den Konten ab, von allen Menschen und Unternehmen gleichermaßen. Die Pflegeberaterin und Vortragsrednerin Angelika Niedermaier fordert eine tiefgreifende Veränderung im Umgang mit dem Älterwerden. Der demografische Wandel muss kein Schreckensszenario sein, wenn wir Mut zur Transformation beweisen und die Themen rund um Alter, Älterwerden und Zukunft im Alter konkretisieren. Es geht um immense Kosten und damit auch um die Zukunft unserer Wirtschaft, unseres Zusammenlebens in der Gesellschaft und um jeden Einzelnen. Die aktuellen Reformen der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung zeigen auf, dass es bereits fünf-nach zwölf ist. Handeln ist gefragt. Jetzt!
Wenn der Generationenvertrag bröckelt und der Alltag von Millionen Familien kollabiert, reicht Pflasterpolitik nicht mehr aus. Wir stehen vor einem Epochenwechsel, der jeden Bereich unseres Daseins betrifft. „Wir verwalten den Mangel, statt das Morgen zu gestalten“, erklärt Vortragsrednerin Angelika Niedermaier und rüttelt damit die Nation auf. Dafür geht sie auf Bühnen, hält Keynotes und Impulsvorträge. Ihr Ziel ist eine gesellschaftliche Veränderung, die an der Basis ansetzt. Sie plädiert für einen umfassenden Change in den Köpfen von Bürgern, Arbeitgebern und Entscheidern. Nur so lässt sich eine lebenswerte Zukunft sichern, in der das Altern nicht als Alptraum, sondern als gestaltbare Phase begriffen wird. Dafür braucht es eine völlig neue Motivation und Mut auf allen Ebenen. Es geht um die Würde im Leben alter und pflegebedürftiger Menschen und um das Mindset, mit dem wir diesen Wandel anpacken.
Wenn private Sorgen die Wirtschaft lähmen und Kosten explodieren
Die Realität bricht derzeit ungeschönt in den unternehmerischen Alltag ein. Wenn die professionelle Versorgung im Alter wegbricht, stehen berufstätige Angehörige plötzlich vor riesigen Herausforderungen, wenn sie die Versorgung und Pflege ihrer Liebsten übernehmen müssen. Das hat massive ökonomische Folgen, denn die versteckten Kosten durch Fehlzeiten und Produktivitätsverluste belasten Betriebe schwer. Ein bisher noch unterschätzter Ressourcenabfluss. Ohne einen spürbaren Change in der Unternehmenskultur droht eine unaufhaltsame Abwärtsspirale. In ihrer Keynote macht die Expertin auch hier deutlich, wie eng der wirtschaftliche Erfolg an ein modernes Mindset gekoppelt ist. Führungskräfte müssen verstehen, dass die Veränderung der Demografie direkt am Arbeitsplatz stattfindet und immense betriebswirtschaftliche Kosten verursacht. Wer heute keine neue Motivation findet, seine Belegschaft bei der Pflege der Eltern zu unterstützen, verliert wertvolle Arbeitsleistung. Eine zukunftsfähige Keynote zu den Themen Veränderung, Change, Zukunft, Motivation, Leben und Mindset „Die Reifeprüfung: Welche Fragen wir über die Zukunft stellen sollten“ wie die von Niedermaier liefert hier die nötigen Impulse. Es ist eine Investition in die Zukunft, um die Existenz von Betrieben zu sichern. Das ganze Leben der Arbeitnehmer gerät sonst aus den Fugen.
Finanzielle Absicherung und neue Märkte im Fokus
Doch wo eine Krise ist, liegt auch ein Markt der Möglichkeiten – eine Erkenntnis, von der gerade strategische Partner stark profitieren. Auf der individuellen Seite wird die rechtzeitige finanzielle Absicherung für den Einzelnen zur Überlebensfrage, um im Pflegefall nicht vor dem Ruin zu stehen. Hier sind Versicherungen und Banken in der Pflicht. Bereits heute bieten sie eine Vielzahl an Absicherungsmöglichkeiten, die den Einzelnen schützen sollen. Bauträger und Immobilien-Unternehmen sind gefragt, zeitgleich den passenden, barrierefreien Wohnraum zu schaffen. Neue Wohnkonzepte müssen entwickelt werden. Die Fragen über die Zukunft im Alter sollten sich allerdings alle Unternehmen stellen, die eine Mitarbeiterverantwortung tragen. Pflege ist kein persönliches Schicksal, es ist ein unternehmerisches Risiko und damit eine Führungsaufgabe. Dieser fundamentale Change eröffnet gigantische Potenziale für alle, die die Zukunft aktiv mitgestalten wollen. „Wir brauchen den Mut, alte Pfade komplett zu verlassen“, betont Niedermaier in ihrer mitreißenden Keynote. Ihre Botschaft schenkt Menschen und Unternehmen die nötige Motivation und den Mut, um den demografischen Wandel als Innovationsmotor zu nutzen. Ein solches lösungsorientiertes Mindset ist genau das, was auch auf großen Fach- und Zukunfts-Kongressen vermittelt wird. Es stößt die Veränderung an, auf die Landesverbände und Dienstleister seit Jahren warten.
Ein Weckruf für die Gesellschaft
Am Ende betrifft der demografische Wandel jeden Einzelnen von uns – sowohl menschlich als auch finanziell. Niemand kann sich der Veränderung entziehen, die das Älterwerden mit sich bringt. Jedes Leben verläuft in Zyklen, und das Alter ist der finale Prüfstein für die Menschlichkeit und die wirtschaftliche Stabilität einer Gesellschaft. Mit ihrer aufrüttelnden Keynote transportiert die Rednerin eine enorme Motivation und vor allem Mut, die weit über den Tag hinausreicht. Sie beweist, dass ein echter Change möglich ist, wenn wir die Angst ablegen. Dieser Vortrag ist ein Manifest für die Zukunft, das aufrüttelt und zugleich Hoffnung schenkt. Er transformiert das kollektive Mindset von einer passiven Erwartungshaltung hin zu einer aktiven Gestaltungskraft. Denn die Veränderung der Pflege beginnt im Kopf – und sie beginnt jetzt.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Pflegeberatung Regensburg – HilDa UG (hb)
Frau Angelika Niedermaier
Am Galgenberg 6
93164 Laaber
Deutschland
fon ..: 016090156245
web ..: https://www.rednerin-pflege-alter-veraenderung.de/
email : impulsrednerin@angelikaniedermaier.com
Die vielen Biographien ihrer Klienten und Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Tätigkeit in der Pflegebranche haben nicht nur das eigene Leben von Angelika Niedermaier stark beeinflusst, sondern haben sie auch dazu inspiriert, mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Als Rednerin will sie den Fokus noch mehr auf brisante Themen legen und sowohl Gesellschaft als auch Unternehmen aufrütteln, den Blick auf das Alter, das Älterwerden, auf die damit verbundenen gesellschaftlichen und persönlichen Lebensthemen zu verändern. Aus ihren Vorträgen nehmen die Zuhörer wertvolle Impulse mit, die inspirieren und nachdenklich stimmen. Seit 2016 ist Angelika Niedermaier zudem selbständig als zertifizierte Pflegeberaterin § 7a SGB XI. Jahrzehnte vorher war sie selbst pflegende Angehörige, Heimleiterin und vor ihrer Selbständigkeit Regionalleitung von zehn Pflegeheimen bayernweit.
Sie hat daher nicht nur eine hohe Expertise, wenn es um Alter und Pflege geht, sondern bringt auch noch eine hohe Kompetenz als Unternehmerin und Führungskraft mit. Mit Mut und Menschlichkeit zu führen, war stets ihre Haltung, von der nicht nur die Mitarbeiter sondern vor allem auch das Unternehmen sehr stark profitiert haben.
Weitere Informationen erhalten Sie auf ihren Homepages
www.angelikaniedermaier.com
und
www.pflegeberatung-regensburg.de
Pressekontakt:
Pflegeberatung Regensburg-HilDa UG (HB)
Frau Angelika Niedermaier
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Miteinander erfolgreich: die drei Säulen menschenorientierter Führung
Posted by PM-Ersteller - 03/07/26 at 07:07:15 a.m.Das KWN-Prinzip® als Basis für gelingendes Miteinander. Von Dr. Karin Uphoff. Aktuell im Buch „Das ICH im WIR“ und ab 31.8. im wöchentlichen Mini-Podcast „Montagsbooster“
Marburg, Juli 2026 – Dr. Karin Uphoff ist seit vielen Jahren als Kommunikations-Trainerin und Coach tätig. In ihrem aktuellen Buch „Das ICH im WIR“ stellt sie das KWN-Prinzip® vor, dessen drei Säulen Klarheit, Wohlwollen und Neugier das Fundament für Selbstführung und erfolgreiches Miteinander bilden. Ab 31. August erscheint außerdem immer montags eine Folge ihres neuen Mini-Podcasts „Montagsbooster – kleine Impulse für ein gutes Leben“.
Frau Dr. Uphoff, das KWN-Prinzip steht im Mittelpunkt Ihrer Trainings und Coachings. Wie kamen Sie zu diesem Prinzip?
Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Führungskräfte und Teams bei dem Aufbau gelingender Kommunikation. In dieser Zeit hat sich die Vorstellung davon, wie Führung gestaltet werden sollte, wesentlich verändert. Führung fand früher eher in geschlossenen Systemen statt und war stark geprägt von Macht, Druck, Kontrolle und Hierarchiedenken. Heute leben wir in offenen Systemen, die eine hohe Komplexität und schnelle Veränderungen mit sich bringen. Dafür ist topdown nicht mehr geeignet. Das Wissen und die Wahrnehmung einzelner reichen nicht mehr aus, wir brauchen Austausch und Voneinanderlernen. Das stellt andere Anforderungen an uns alle, an die Führungskräfte ebenso wie an das Team. Das KWN-Prinzip schafft eine Kommunikationsbasis, auf der Führung und lernendes Miteinander gelingen können.
Worum geht es beim KWN-Prinzip?
Die Buchstaben K, W und N stehen für die drei Säulen des Prinzips. Das sind: Klarheit, Wohlwollen und Neugier.
_Klarheit_ bedeutet, dass wir uns unserer eigenen Werte, Ziele und Bedürfnisse bewusst sind und für sie einstehen. _Wohlwollen_ heißt, dass wir davon ausgehen, dass jede Person zu jeder Zeit ihr Bestmögliches tut. Sollte das nicht dem entsprechen, was wir für das Bestmögliche halten oder was besprochen war, nehmen wir die _Neugier_ dazu, um gemeinsam herauszufinden, woher die Diskrepanz kommt und was wir daraus lernen können.
Das hört sich zunächst einfach an. Aber in der Praxis fällt es uns doch sehr schwer, klar, wohlwollend und neugierig zu sein.
Welche Herausforderungen oder Schwierigkeiten nehmen Sie bei Führungskräften wahr?
Ich habe zu jedem der drei Begriffe einen „Untertitel“ formuliert, der das ganz gut beschreibt: „Klarheit statt Kusche(l)n – raus aus der Harmoniefalle.“ „Wohlwollen statt Wertung – raus aus dem Ärger.“ Und „Neugier statt Nörgeln – raus aus der Komfortzone.“
Fangen wir mal mit der Klarheit an: Raus aus der Harmoniefalle – was meinen Sie damit?
Wir Menschen sind Rudeltiere. Im Kontakt mit anderen Menschen spüren wir Verbundenheit und Zugehörigkeit. Wir brauchen das WIR, auch im Beruflichen. Gleichzeitig werden wir mit Bedürfnissen, Ansichten, Verhaltensweisen konfrontiert, die anders sind als unsere eigenen. Sie fordern uns und möglicherweise leiten wir aus ihnen Erwartungen ab. Das ist anstrengend. Um der Anstrengung – vermeintlich – zu entgehen, passen wir uns an.
Das geht uns auch als Führungskraft so, auch wenn wir das häufig nicht merken. Wir gehen Konflikten aus dem Weg, wir vermeiden klare Worte, um uns nicht unbeliebt zu machen. Das meine ich mit „Harmoniefalle“: Wir möchten, dass sich doch bitte alle lieb haben und Ruhe herrscht. Diese Ruhe ist aber trügerisch. Irgendwann bricht der Konflikt aus und dann meist heftig.
Wie kommen wir da heraus?
Durch dieses Anpassen drücken wir unser ICH weg. Wir funktionieren nur, nehmen uns selbst immer weniger wahr. Das erschöpft uns und führt zu großer Unzufriedenheit und Groll. Und irgendwann zu Ärger und Härte. Dann greifen wir durch, „hauen mal ordentlich auf den Tisch“, was natürlich kontraproduktiv ist.
Niemand kann auf Dauer gegen seine Bedürfnisse agieren, auch im Beruflichen nicht. Die Hauptursache für Konflikte, wiederkehrende Fehler, schwelende Unzufriedenheit liegt genau hier. Wir müssen uns also unserer eigenen Werte, Bedürfnisse, Ziele bewusst sein, sie abgleichen, Schnittmengen finden, aber auch Unterschiede identifizieren und prüfen, ob wir mit diesen Unterschieden zurechtkommen.
Auch das hört sich wahrscheinlich wieder einfacher an, als es ist.
Absolut. Im Alltag nehmen wir uns selten die Zeit, zu definieren und anderen mitzuteilen, was uns wichtig ist, was wir brauchen, um gute Arbeit machen zu können. Trotzdem hoffen wir, dass unser Team, unsere Kolleg:innen das berücksichtigen. Eine Führungskraft brachte es mal auf den Punkt: „Ich weiß nicht genau, was meine Bedürfnisse sind, möchte aber, dass die anderen sie erfüllen.“ Diese Unschärfe bringt viel Unsicherheit ins Team.
Um es noch einmal zu betonen: Es geht hier um Bedürfnisse und nicht um Erwartungen.
Warum ist diese Unterscheidung wichtig?
Erwartungen geben meist nur eine einzige Lösung vor. Wenn wir hingegen die dahinterliegenden Bedürfnisse kennen, können wir kreativ sein in der Lösungsfindung.
Ich will das mal an einem Beispiel erläutern:
Eine Zahnärztin erwartet, dass alle Mitarbeiterinnen morgens um 8 Uhr da sind. Es gibt also nur eine Lösung: um 8 Uhr anfangen. Nehmen wir nun Mitarbeiterin Julia. Sie hat ein Kind. Aktuell ist eine Erzieherin in der Kita krank und die Übergabe kann sich verzögern. Julia läuft nun also Gefahr, der Erwartung der Chefin nicht zu entsprechen. Das führt zu Konflikten – in Julia oder mit der Chefin. Versteht Julia hingegen die Bedürfnisse, die hinter der 8-Uhr-Regelung stecken, kann sie alternative Lösungen vorschlagen.
Das Bedürfnis der Zahnärztin könnte beispielsweise sein, dass ihre Patient:innen wenig Wartezeit haben, damit sie sich wohlfühlen und wiederkommen. Außerdem möchte sie selbst pünktlich in die Mittagspause, um gemeinsam mit ihren Kindern zu Mittag essen zu können. Damit das funktioniert, sollten die Termine zeitlich eingehalten werden. Das wiederum bedingt, dass in den Zimmern alles weitestgehend vorbereitet ist, was eben dann zwischen 8 und 8:30 h erledigt wird.
Wenn Julia diese Zusammenhänge klar sind, kann sie beispielsweise vorschlagen, nachmittags länger zu bleiben und schon einmal Vorbereitungsaufgaben für den nächsten Morgen zu erledigen, so dass sie am nächsten Morgen mehr Luft hat.
Wir erweitern also die Zahl möglicher Lösungen.
Ganz genau. Und das ist von allergrößter Bedeutung, wenn wir langfristig _tragbare_ Lösungen finden wollen.
Die zweite Säule ist „Wohlwollen statt Wertung“.
In unserer täglichen Interaktion neigen wir dazu, Menschen und Situationen direkt zu bewerten. Diese Tendenz zur Wertung ist tief in uns verwurzelt und dient erst einmal unserem eigenen Schutz. Bewertungen helfen uns, uns in einer komplexen Welt zurechtzufinden und Entscheidungen zu treffen. Sie unterstützen uns dabei, potenziell gefährliche Situationen zu identifizieren und angemessen zu handeln. Dies gilt für physische Gefahren ebenso wie für soziale Bedrohungen in Form von Ablehnung oder Ausgrenzung.
Gleichzeitig ist unsere Neigung zur Wertung eine der Hauptursachen für persönlichen Ärger wie auch für zwischenmenschliche Konflikte. Kaum etwas macht uns so wütend wie Handlungen und Meinungen, die von unseren abweichen oder uns gar in Frage stellen. Nicht selten fühlen wir uns dadurch „bedroht“ und setzen einen Pingpongeffekt in Gang: Auf die vermeintliche Bedrohung reagieren wir mit Ärger und wertenden Äußerungen. Diese wirken wiederum auf die andere Person ein. Sie fühlt sich angegriffen und reagiert ihrerseits mit Ärger und Wertung. Und so weiter.
Das kommt mir bekannt vor. Wie schaffen wir es, aus dem Ärger rauszukommen?
Grundsätzlich werden wir die in uns ablaufenden prompte Reaktion nicht verhindern können. Wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht, wenn uns etwas „triggert“, erzeugt das Unbehagen und Ärger. Was wir aber sehr wohl beeinflussen können, ist unser Umgang mit dem Ärger. Dafür haben wir drei Möglichkeiten: Wir drücken den Ärger weg (dann explodiert er an anderer Stelle), wir leben ihn aus (was zu oben erwähntem Pingpong führt) – oder wir nehmen ihn wahr, akzeptieren und reflektieren ihn. Diese Variante ist zu empfehlen, denn damit entspannt sich unser Inneres, wir kommen raus aus dem Fight-or-Flight-Modus (der unser Denkvermögen beeinträchtigt) und können selbstbestimmt agieren. Ein überaus hilfreicher Schritt, um dann in einen wohlwollenden Modus zu kommen, ist die Trennung von Person und Tun.
Was meinen Sie damit?
Setzen wir das Tun eines Menschen mit seinem Wert gleich, werten wir ihn als Person ab. Wir signalisieren: „Du hast nicht nur einen Fehler gemacht, du BIST grundsätzlich falsch.“ Bei der andere Person erzeugt das ein Gefühl der Beschämung und Wertlosigkeit. Als Folge muss sie sich verteidigen oder selbst in den Angriff gehen. Ihre Reaktion triggert wiederum uns. Der Schlagabtausch beginnt und es entsteht der bereits erwähnte Pingpongeffekt.
Hilfreich ist deshalb, wenn wir uns in der Situation bewusst machen: Ein Mensch ist nicht identisch mit seinen Handlungen oder Äußerungen. Mein Gegenüber kann etwas tun oder äußern, mit dem ich nicht einverstanden bin. Dazu kann ich NEIN sagen. Trotzdem bleibt das JA zur Person bestehen. Ich bleibe mit meinem Gegenüber von Mensch zu Mensch verbunden.
Mir persönlich hilft das Bild, mich mit der anderen Person gedanklich Schulter an Schulter zu stellen und aus dieser Warte gemeinsam den Punkt anzuschauen, zu dem unterschiedliche Vorstellungen bestehen. Wir bleiben in der Verbundenheit und damit auch im Wohlwollen und können aus diesem Grundgefühl heraus deutlich entspannter über konfliktäre Aspekte sprechen.
Und da kommt dann die Neugier ins Spiel.
Genau. Der erste Schritt ist, dass wir davon ausgehen, dass die andere Person das gemacht hat, was ihrer Einschätzung, ihrem Kenntnisstand, ihrer Fähigkeit nach das Bestmögliche war. Das muss, wie ich schon erwähnte, nicht das sein, das _wir_ für das Bestmögliche hielten.
Im nächsten Schritt lösen wir uns aus der Bewertung. Das heißt, dass wir das „anders Gemachte“ nicht (vor-)verurteilen, (ab-)werten und darüber nörgeln, sondern den Grund verstehen wollen, warum unsere „Bestmöglich“-Varianten so weit auseinanderliegen. Fehlten Informationen? War nicht klar oder nachvollziehbar, warum etwas in einer bestimmten Art ausgeführt werden soll? Oder steckte vielleicht auch ein guter Gedanke dahinter?
Damit öffnen wir das Feld für Erkenntnis und Weiterentwicklung, sowohl bei anderen als auch bei uns selbst. Es sind in unserem Unternehmen viele wertvolle Ideen und Projekte aus Fehlern entstanden. Zum Beispiel, wenn im Austausch über das unterschiedliche „Bestmöglich“ deutlich wurde, dass wichtige Informationen fehlen oder vermeintlich eindeutige Beschreibungen auf verschiedene Weise interpretiert werden können. Oder der Grundgedanke war super, nur die Ausführung (noch) nicht. Damit konnten wir die Chance nutzen zu lernen. Das hat stets dazu geführt, dass wir nach dem vermeintlichen Fehler deutlich weiter waren als vorher.
Um diese drei Säulen geht es auch in Ihrem Buch „Das ICH im WIR. Wie Miteinander gelingt.“
Ja, im Buch gehe ich auf jede der drei Säulen ausführlich ein und erläutere anhand vieler Beispiele aus meiner eigenen Führungsarbeit wie auch aus meinen Coachings, wo wir das entsprechende Thema im Alltag antreffen und wie wir das KWN-Prinzip dann ganz konkret anwenden können. Dazu gibt es zahlreiche Reflexionsfragen, die helfen, für sich selbst mehr Klarheit zu bekommen.
Und am 31. August startet dann der Mini-Podcast „Montagsbooster“
Genau. Der Montagsbooster richtet sich an alle, die zum Wochenbeginn einen kleinen Denkanstoß und Energieschub erhalten möchten – ohne großen Zeitaufwand, dafür mit direktem Alltagsbezug. Die Folgen sind über alle gängigen Podcast-Apps wie Spotify kostenlos abrufbar. Noch komfortabler geht es mit WhatsApp: Darüber kann man sich die Impulse jeden Montagmorgen direkt aufs Smartphone schicken lassen.
„Das ICH im WIR – wie Miteinander gelingt. Leben nach dem KWN-Prinzip®“, ISBN 9783759763518
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„Der Montagsbooster – kleine Ideen für ein gutes Leben
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Dr. Karin Uphoff erhielt bereits etliche Auszeichnungen, u.a. für unternehmerische Leistung, Innovation und Unternehmenskultur. 2009 wurde sie zur EU-Unternehmensbotschafterin ernannt und 2014 aufgenommen in den Kreis der Vorbild-Unternehmerinnen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Sie ist Lehrbeauftragte, Geschäftsführerin der connectuu GmbH und Leiterin ladies management consulting, Gründerin diverser Business- Netzwerke wie ladies dental talk und heartleaders und hat ehrenamtlich im Vorstand der verschiedensten Netzwerke mitgewirkt (Verband Deutscher Unternehmerinnen, EWMD, Vereinigung hessischer Unternehmerverbände u.v.m.)
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