Weltneuheit: Elektrorollstuhl mit bis auf den Boden absenkbarer Sitzeinheit

Motion Solutions konstruiert innovativen Rollstuhl LEOlevel mit mehreren einzigartigenn Features für mehr Mobilität, Teilhabe und Lebensqualität

BildAchim Bauch ist contergangeschädigt und lebt auf zwei Ebenen. Zu Hause bewegt er sich vor allem über den Boden rollend vorwärts, draußen mit einem Elektrorollstuhl. Die Übergänge, also das Umsetzen in den Rollstuhl oder auf die Toilette, wurden für den inzwischen 62Jährigen mehr und mehr zum Problem. Deshalb hat die Rollstuhlmanufaktur Motion Solutions (moso) einen Rollstuhl entwickelt, bei dem sich die Sitzfläche stufenlos in einer fließenden Bewegung bis auf den Boden absenken lässt und das mit einer Belastung bis 100 Kilogramm.
Viele Menschen mit Behinderung entwickeln bewundernswerte Fähigkeiten, um ihre körperlichen Einschränkungen auszugleichen. Oftmals geht das allerdings zulasten der Gesundheit beziehungsweise stößt an altersbedingte Grenzen. Genau diese Erfahrung müssen immer mehr Menschen machen, die mit einer Conterganschädigung geboren wurden. Zu ihnen gehört auch Achim Bauch, der sich über 60 Jahre lang auf spektakuläre Weise durchs Leben gerollt hat – mal mit, vor allem aber meistens ohne Rollstuhl. „Das kann man sich so nicht vorstellen, aber ich bewege mich halt mal so“, sagt der inzwischen 62Jährige in einem Video, in dem er sich mit dieser Technik in seinen neuen Elektrorollstuhl LEOlevel setzt (https://youtu.be/r0zOVNNndLc?si=tQeSx1Ka6Av49iO9).
Das funktioniert nur deshalb, weil die Sitzfläche des LEOlevel sich bis auf den Boden absenken lässt – eine Neuheit im Rollstuhlbau. Dass Achim Bauch mit der Sitzfläche stufenlos in einer fließenden Bewegung bis hoch in den Rollstuhl fahren kann, verdankt er ebenfalls einer technischen Meisterleistung der Rollstuhlmanufaktur Motion Solutions, die den LEOlevel konstruiert hat. Denn der Liftarm trägt bis zu stattlichen 100 Kilogramm. Dieses Gewicht bringt Achim Bauch nicht mal dann auf die Waage, wenn seine Hündin Angie auf der Sitzfläche mitfährt, aber es ermöglicht vielen Erwachsenen ohne Beine sowie ohne Arme und Beine die Nutzung dieses außergewöhnlichen Elektrorollstuhls. Aber auch für viele Kinder mit Muskelerkrankungen ist der LEOlevel eine gute Wahl, zum Beispiel, um mit Freunden gemeinsam auf dem Boden zu spielen.

Perfekt für innen und außen geeignet

Der Liftarm kann auf jeder beliebigen Höhe angehalten werden, sodass er für Transfers jeder Art optimal genutzt werden kann, etwa ins Bett oder auf den Duschsitz. Der Elektrorollstuhl kann sogar mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren werden, wenn der Liftarm ausgefahren ist. Das ermöglicht es zu rangieren, beispielsweise um im Restaurant unter einen Tisch zu fahren. Da der LEOlevel mit einer Breite von 68 Zentimeter erfreulich schlank bleibt und praktisch auf der Stelle dreht, ist er für Einsätze in Innenräumen bestens geeignet.
Für Fahrten im Außengelände hat moso eine weitere innovative Lösung für die Zielgruppe entwickelt, weil diese naturgemäß über keine beziehungsweise nur eine eingeschränkte Rumpfstabilität verfügt. Der automatische Sitzausgleich sorgt dafür, dass die Nutzer immer in ihrer bevorzugten Sitzposition verbleiben, auch wenn der Untergrund schräg abfällt oder ansteigt. Für ein komfortables Fahrerlebnis sorgt das gefederte Fahrwerk des LEOlevel, das Stöße und Bodenunebenheiten souverän abfängt. Dank der enormen Reichweite von bis zu 50 Kilometer sind auch ausgedehnte Touren möglich. Sämtliche Funktionen des LEOlevel können über einen Joystick sowie über eine Vieltastensteuerung bedient werden. Sondersteuerungen für individuelle Anforderungen können auf Wunsch ebenfalls angebracht werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Motion Solutions GmbH
Herr Klaus Gierse
Industriegebiet Greuel 20
42897 Remscheid
Deutschland

fon ..: 02191 209004-20
fax ..: 02191 209004-22
web ..: http://www.moso-gmbh.de
email : info@moso-gmbh.de

Der Name von moso ist Programm: Seit über zwölf Jahren beschäftigt sich das Team um Geschäftsführer Klaus Gierse mit Bewegungslösungen für behinderte Menschen. Zunächst lag der Schwerpunkt alleine auf Stehsystemen im Rehabilitationsbereich, mittlerweile umfasst das Angebot die Multifunktions-Stehtrainer von EasyStand, die individuellen Sitzsysteme der renommierten Marke Motion Concepts und den Rollstuhl LEO für schwergewichtige Menschen.
moso legt großen Wert auf die individuelle und bedarfsgerechte Anpassung seiner Produkte an die Anforderung der Anwender. Dafür sind oftmals innovative Lösungen und erhebliche Umbauten erforderlich. Viele technische Verbesserungen hat moso zum Patent angemeldet und damit Maßstäbe gesetzt. Dazu gehören das Entlordosierungs- sowie das Fußpositionierungssystem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „moso individuell“ ist inzwischen sowohl zu einem eigenen Geschäftsbereich als auch zu einem Qualitätsmerkmal bei Anwendern und im Fachhandel geworden.
Um eine optimale persönliche Betreuung gewährleisten zu können, bietet moso zwei Möglichkeiten an. Im Schulungs- und Sonderbauzentrum am Stammsitz in Remscheid können sämtliche Produkte angeschaut und ausprobiert werden. Die geschulten Außendienstmitarbeiter fahren aber auch deutschlandweit zu Vorführungen in Kliniken, beim Fachhandel oder direkt bei den Anwendern.

Pressekontakt:

neoskript – Volker Neumann
Herr Volker Neumann
Benninghausen 37
51399 Burscheid

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Internationales Interesse an Innovationen von Remscheider Rollstuhlmanufaktur Motion Solutions

Auf der Rehacare in diesem Jahr haben die Scouts eines großen chinesischen Projektunternehmens die einzigartigen Produkte von moso entdeckt. Nur einen Monat später kamen sie zu Besuch nach Remscheid.

BildNicht zuletzt dank seines großen Show- und Schulungsraums ist man bei moso Besuch gewöhnt. Regelmäßig finden sich nicht nur einzelne Interessenten, sondern auch Gruppen von Fachhändlern oder Therapeuten ein, um sich über die Produkte von moso zu informieren. „Dass sich eine Delegation von gleich sechs hochrangigen Unternehmensvertretern aus China zu uns auf den Weg macht, ist aber auch für uns etwas Besonderes“, stellte Klaus Gierse, Gründer und Geschäftsführer von moso fest. Das Interesse aller Besucher ist jedoch dasselbe: Sie bekommen bei den Remscheider Reha-Spezialisten etwas zu sehen, was es sonst nirgendwo auf der Welt zu sehen gibt.
Denn Klaus Gierse und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Produkte für den Rehamarkt zu entwickeln, die über bereits bekannte Lösungen hinausgehen. „Viele Reha-Produkte werden kostenoptimiert für einen Massenmarkt hergestellt“, erläutert der Geschäftsführer. „Wir wollen aber Hilfsmittel entwickeln, die ihrem Namen alle Ehre machen und den Menschen, die sie brauchen zu mehr Mobilität und Lebensqualität verhelfen“. Auf diese Weise sind in den letzten Jahren mit dem XXL-Rollstuhl LEO350, dem Schwebemodul COSEAT und den darauf aufbauenden Elektrorollstühlen COSEATflex, COSEATextreme und COSEATfly Produkte mit einzigartigen Möglichkeiten zum Sitzen, Positionieren sowie zur Dekubitusprophylaxe und -behandlung entstanden.

Schwebemodul COSEAT könnte zur Standardausstattung werden

Besonders der COSEAT hat das Interesse der chinesischen Investoren geweckt. Das zeigt, wie fachkundig die chinesischen Reha-Experten inzwischen sind. Die Teilnehmer der chinesischen Delegation inspizierten das System sehr genau und erkannten sofort eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten, die weit über den Sonderbau beziehungsweise High-end-Versorgungen hinausgehen. „Wenn man den COSEAT in Großserie herstellt, sollte er zur Standardausstattung eines jeden Elektrorollstuhls, aber zum Beispiel auch von Pflegebetten werden“, sagte ein Teilnehmer der Delegation. Auch Frau Dr. Kristina Vaupel, 1. Vorsitzende des gesundheitspolitischen Arbeitskreises der CDU im Kreisverband Bergisches Städtedreieck, die ebenfalls zu dem Treffen eingeladen worden war, war von den innovativen Entwicklungen von moso begeistert: „Das sind Mobilitätsprodukte, die für viele Menschen, die nicht mehr aktiv oder gar nicht mehr sitzen können, ein großes Plus an Lebensqualität und mehr Unabhängigkeit in ihrer Alltagsgestaltung bieten.“
Ob es zu einer konkreten Zusammenarbeit zwischen moso und dem chinesischen Investor kommen wird, soll in weiteren Gesprächen ausgelotet werden. „Den chinesischen Markt mit seinen etwa 85 Millionen Menschen mit Behinderung könnten wir ohnehin nicht allein bedienen“, stellt Klaus Gierse fest. Abgesehen davon haben sich auch schon große Rollstuhlhersteller aus Europa und den USA nach dem COSEAT erkundigt. Das große Interesse schmeichelt Klaus Gierse und seinem Team zwar, unter Druck setzt es sie freilich nicht. Sämtliche Produkte sind durch umfassende Patente geschützt und die Produktionskapazitäten können bei Bedarf am erst vor fünf Jahren bezogenen Standort erheblich ausgebaut werden. „Der COSEAT ist auch noch lange nicht das Ende unserer Entwicklungsarbeit“, stellt Klaus Gierse weitere innovative Produkte für die Zukunft in Aussicht.

Informationen: Motion-Solutions GmbH (moso), Tel.: 02191.209004-20, E-Mail: info@moso-gmbh.de, Internet: www.moso-gmbh.de

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moso legt großen Wert auf die individuelle und bedarfsgerechte Anpassung seiner Produkte an die Anforderung der Anwender. Dafür sind oftmals innovative Lösungen und erhebliche Umbauten erforderlich. Viele technische Verbesserungen hat moso zum Patent angemeldet und damit Maßstäbe gesetzt. Dazu gehören das Entlordosierungs- sowie das Fußpositionierungssystem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „moso individuell“ ist inzwischen sowohl zu einem eigenen Geschäftsbereich als auch zu einem Qualitätsmerkmal bei Anwendern und im Fachhandel geworden.
Um eine optimale persönliche Betreuung gewährleisten zu können, bietet moso zwei Möglichkeiten an. Im Schulungs- und Sonderbauzentrum am Stammsitz in Remscheid können sämtliche Produkte angeschaut und ausprobiert werden. Die geschulten Außendienstmitarbeiter fahren aber auch deutschlandweit zu Vorführungen in Kliniken, beim Fachhandel oder direkt bei den Anwendern.

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