Viavi startet Förderprogramm 6G Forward

Mit dem Förderprogramm 6G Forward unterstützt VIAVI weltweit die akademische und industrielle Forschung am neuen Mobilfunkstandard 6G. Erste Kooperationen haben bereits begonnen.

BildEningen u.A., 28. September 2022 – Viavi Solutions Inc. (VIAVI) (NASDAQ: VIAV) unterstützt mit seinem neuen Förderprogramm 6G Forward weltweit die akademische und industrielle 6G-Forschung. 6G ist ein zukünftiger Mobilfunkstandard, der Datenübertragungsraten von bis zu 1000 Gbit/s erreichen und zudem über niedrigere Latenzwerte verfügen soll. Mögliche Anwendungsgebiete des 5G-Nachfolgers sind beispielsweise autonomes Fahren, Robotersteuerung und Kommunikation. Das Förderprogramm ist darauf ausgelegt, vielversprechende Forschungsansätze, die zum Durchbruch der neuen Mobilfunkgeneration führen können, mit Fachwissen, Technologien und finanziellen Mitteln zu flankieren. VIAVI arbeitet hierzu bereits mit drei Universitäten zusammen – der Northeastern University und der University of Texas at Austin in den USA sowie der University of Surrey in Großbritannien.

An der Northeastern University unterstützt der Netzwerkspezialist das Institute for Wireless Internet of Things sowie das kooperative Forschungszentrum Open6G. Die mit 6G befasste Forschungsgruppe untersucht die großflächige Modellierung von Funkfrequenz-Ausbreitungskanälen auf der Grundlage von KI- und ML-Technologien (Maschinelles Lernen), um einen digitalen Zwilling eines 6G-Netzes im städtischen Maßstab zu erstellen. Teil des Projekts ist außerdem die Entwicklung einer RIC-fähigen (RAN Intelligent Controller) Testumgebung zur Optimierung von Massive MIMO-Beamforming unter Verwendung des institutseigenen Colosseum Funkfrequenzemulators und des VIAVI E500 UE Emulators.

VIAVI Solutions unterstützt zudem die Initiative 6G@UT an der University of Texas in Austin. Im Fokus der gemeinsamen Forschung steht die Anwendung von maschinellem End-to-End-Lernen. Genutzt wird insbesondere Deep Reinforcement Learning (DRL) unter bewusst ungünstigen Bedingungen, um robustere Prognosen für den Mobilfunk-Traffic zu erhalten.

Auch das neue 5G/6G Innovation Centre an der englischen University of Surrey wurde von VIAVI mitgegründet. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf den konnektivitätsspezifischen Herausforderungen bei der Entwicklung von 5G-, 5G+- und 6G-Infrastrukturen – unter dem besonderen Aspekt der zukünftigen integrierten Kommunikation und Sensorik. Zu den wichtigsten Forschungsbereichen gehören dabei unter anderem Hardwarekomponenten wie Antennen, Signalverarbeitung, Sicherheit von Mobilfunknetzen sowie Satellitenkommunikation, aber auch KI-Lösungen für die Bereiche drahtlose Kommunikation, Hochleistungsnetzwerke und RAN-Technologie.

Darüber hinaus ist der Netzwerkspezialist an weiteren 6G-Initiativen auf der ganzen Welt beteiligt: Diese befassen sich beispielsweise mit neuen Möglichkeiten in der Nutzung bzw. Kombination verschiedener Frequenzen (Sub-6-GHz, mmWave und THz), aber auch mit der optischen drahtlosen Kommunikation, dem gesamten Lebenszyklus der 6G-Technologie (von Forschung bis Marktreife) sowie der Forschung und Entwicklung in Bereichen wie der Integration des Cyberspace in die reale Welt – der sogenannten Society 5.0.

Weitere Informationen zu VIAVI und 6G finden Sie hier: https://www.viavisolutions.com/en-us/solutions/6g.

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Frau Andrea Wagner
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VIAVI (NASDAQ: VIAV) ist ein globaler Anbieter von Netzwerktest-, Überwachungs- und Sicherungslösungen für Kommunikationsdienstleister, Unternehmen, Hersteller von Netzwerkgeräten, Behörden und Avionik. Wir helfen unseren Kunden, die Leistung von Instrumenten, Automatisierung, Intelligenz und Virtualisierung zu nutzen, damit Sie das Netzwerk im Griff haben. VIAVI ist auch führend bei Lichtmanagementlösungen für 3D-Sensor-, Fälschungsschutz-, Unterhaltungselektronik-, Industrie-, Automobil- und Verteidigungsanwendungen. Erfahren Sie mehr über VIAVI unter https://www.viavisolutions.com/de-de. Folgen Sie uns auf VIAVI Perspectives, LinkedIn, Twitter, YouTube und Facebook.

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VIAVI Solutions Studie zu 5G: Anzahl städtischer 5G-Netze 2021 um weltweit fast 50 Prozent gestiegen

Deutschland kann Zahl der Netze mehr als verdreifachen und liegt im globalen Vergleich auf Platz 8

BildDie Anzahl der Städte mit 5G-Abdeckung ist 2021 weltweit um fast 50 Prozent gestiegen, so das Ergebnis der sechsten „The State of 5G“-Studie von VIAVI Solutions (VIAVI) (NASDAQ: VIAV). Innerhalb eines Jahres sind demnach 635 Städte und elf Staaten (Zypern, Peru, Russland, Usbekistan, Argentinien, Bhutan, Kenia, Kasachstan, Malaysia, Malta und Mauritius) hinzugekommen. Damit ist der neue Mobilfunkstandard nunmehr in insgesamt 1.947 Städten und 72 Ländern verfügbar.

Deutliche Fortschritte sind in Deutschland zu verzeichnen: Die Anzahl der Städte mit 5G-Abdeckung hat sich 2021 mehr als verdreifacht und ist von 17 auf 58 gestiegen. Damit liegt die Bundesrepublik jetzt im internationalen Vergleich auf Rang 8. Die Spitzenplätze belegen nach wie vor China und die USA mit 356 bzw. 296 Städten, gefolgt von den Philippinen mit 98 Städten. Im globalen Vergleich wurde der bisher führende APAC-Wirtschaftsraum (Asien und Pazifik) durch den EMEA-Wirtschaftsraum (Europa, Naher Osten und Afrika) verdrängt und liegt jetzt mit 689 gegenüber 839 5G-Städten auf Rang zwei. Auf Platz drei befinden sich weiterhin Nord- und Südamerika mit 419 5G-Städten.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass weltweit vorrangig 5G-Non-Standalone-Netze (NSA) errichtet werden, die sich auf bereits vorhandene 4G-Kernnetze stützen. Aktuell existieren lediglich 24 Standalone-Netze (SA) mit reinem 5G-Kernnetz – und das, obwohl zahlreiche Netzwerkspezialisten die Auffassung vertreten, dass sich viele der auf 5G basierenden Monetarisierungsmodelle und Anwendungsprofile, wie etwa Enhanced Mobile Broadband (eMBB), nur in 5G-Standalone-Netzen umsetzen lassen. Die Studie gibt zudem Aufschluss über die Entwicklung des Open-RAN-Ökosystems: Bis März 2022 haben 64 Mobilfunkbetreiber angekündigt, sich am Aufbau von offenen, virtualisierten Funkzugangsnetzen (Open Radio Access Network, kurz: Open-RAN) beteiligen zu wollen -23 von ihnen haben bereits ein Open-RAN-Netz in Betrieb genommen, 34 befinden sich noch in der Testphase und sieben weitere in der Vorerprobungsphase.

„Der 5G-Rollout konnte trotz der anhaltenden Pandemielage erfolgreich vorangebracht werden“, fasst Sameh Yamany, CTO von VIAVI Solutions, zusammen. „Jetzt wird es vor allem darum gehen, die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Netzwerke zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine wachsende Anzahl an 5G-Standalone-Netzen, die hohe Übertragungsraten und eine niedrige Latenz versprechen. Zudem sind wir davon überzeugt, dass Open-RAN seine rasante Entwicklung fortsetzt und zum De-facto-Standard wird. VIAVI wird den Ausbau dieser neuen Netze durch sein umfassendes Portfolio an Test- und Messlösungen weiterhin zielführend unterstützen.“

Über die Studie

Die Daten wurden zu Informationszwecken aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt und dienen VIAVI zur Trendanalyse bei der Entwicklung moderner Technologien für die Überwachung von 5G-Netzen. Eine Infografik zur aktuellen Ausgabe der „The State of 5G“-Studie ist hier verfügbar.

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VIAVI optimiert Testportfolio für 5G-Netzwerkmessungen

Umfassende Feldtestlösungen beschleunigen Ausbau von 5G-Diensten in bestehenden Mobilfunknetzen

BildEningen, 22.07.2020 – Viavi Solutions Inc. (VIAVI) (NASDAQ: VIAV), einer der weltweit führenden Anbieter von Mess-, Überwachungs- und Sicherungslösungen für Kabel- und Funknetzwerke, erweitert die Funktionen seines branchenführenden Testportfolios für 5G-Netzwerkmessungen. Umfassende Optimierungen der Testlösungen CellAdvisor® 5G, OneAdvisor(TM)-800 und InterferenceAdvisor(TM) sollen Serviceprovidern und Netzwerkausrüstern im Feldeinsatz Messungen zur Leistungsüberwachung von 5G- und LTE-Funkzugangsnetzen (RAN) künftig noch einmal deutlich erleichtern. Auf diese Weise kann der Netzausbau beschleunigt und gleichzeitig sichergestellt werden, dass bereitgestellte 5G-Dienste die hohen Leistungsanforderungen zuverlässig erfüllen, ohne bestehende Mobilfunknetze zu beeinträchtigen.

CellAdvisor 5G

Durch die Funktionserweiterungen des CellAdvisor 5G ist das tragbare Feldmessgerät zum Testen von Mobilfunk-Basisstationen nun auch dazu in der Lage, Messungen gemäß Dynamic Spectrum Sharing (DSS)-Spezifikation und Non-Stand Alone (NSA)-Modus durchzuführen. Damit steht Technikern ein Gerät zur Verfügung, das sowohl 5G- als auch LTE-Signale validiert und auf die Einhaltung der Industriestandards prüft. Durch die Unterstützung von DSS und NSA lassen sich mit unkomplizierten Over-the-Air-Messungen Beeinträchtigungen der Spektral- und Signalqualität schnell identifizieren. Die Aktivierung des neuen Mobilfunkstandards in vorhandenen LTE-Netzen kann dadurch erheblich beschleunigt werden.

OneAdvisor-800

Auch der VIAVI OneAdvisor-800 – ein kompaktes All-in-One-Tool für die Installation und Wartung von 5G-Basisstationen – wurde durch zusätzliche Funktionen noch einmal entscheidend verbessert: Durch ein neues Spektrum-Analysemodul (SPA06MA-O) erleichtert das Gerät den Wartungstechnikern die Fehlerbehebung vor Ort. Die Erweiterung stellt eine übersichtliche Benutzeroberfläche zur Verfügung, die Anwender durch vorkonfigurierte, standardisierte Testszenarien führt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass jede Messung vollständig und nach den gleichen Spezifikationen durchgeführt wird. Das reduziert die Komplexität des Arbeitsablaufs deutlich und verhindert Fehl- oder Mehrfachmessungen.

InterferenceAdvisor

Darüber hinaus wird das Feldtestportfolio von VIAVI nun zusätzlich durch den InterferenceAdvisor unterstützt – eine vollautomatische Softwarelösung zur Lokalisierung von Interferenzen im Funkzugang. Die Software kann ab sofort mit den Testinstrumenten CellAdvisor 5G und OneAdvisor-800 kommunizieren, um Störsignale anhand eingehender Messungen des RSSI-Pegels, der Kanalleistung und des Spitzenpegels zu identifizieren. Auf Basis dieser Informationen erstellt die Software eine Wärmebildkarte der Interferenzsignale und ortet automatisch den Versorgungsbereich mit dem höchsten Interferenzaufkommen. Die Lokalisierung von Störquellen wird somit erheblich vereinfacht, was den Zeit- und Einsatzaufwand vor Ort senkt und dadurch Netzbetriebskosten und Kundenzufriedenheit optimiert.

„Werden 5G-Netzwerke in großer Nähe zueinander aufgebaut, steigt das Risiko von Interferenzen exponentiell an, was Bereitstellung, Management und Troubleshooting deutlich erschwert. Darunter leidet auch die Servicequalität, und es kann zur Abwanderung von Kunden kommen“, so Kevin Oliver, Vizepräsident und General Manager für Converged Instruments and Virtual Test bei VIAVI. „Unser leistungsfähiges Feldtestportfolio ist das Ergebnis jahrzehntelanger Test- und Messexpertise auf allen Stufen des Netzwerk-Lebenszyklus. Es reduziert die Komplexität der Fehlerortung und kann Serviceprovider dadurch an sämtlichen Zellstandorten optimal bei der Behebung von Leistungsproblemen unterstützen.“

Weitere Informationen über das komplette 5G-Testportfolio von VIAVI finden Sie unter: https://www.viavisolutions.com/en-us/5g

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