Nach Westfleisch-Skandal: Schlachtkonzern gerät unter Druck – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Zulieferer

„Initiative Tierwohl“ sperrt Betriebe – EDEKA nimmt keine Tiere mehr ab

BildEnde April hat die Tierrechtsorganisation ANINOVA verstörende Videoaufnahmen aus drei Westfleisch-Zulieferbetrieben veröffentlicht. Die Bilder sind in den Kreisen Borken und Steinfurt entstanden und zeigen kranke und verletzte Tiere, die augenscheinlich nicht tierärztlich behandelt wurden. Besonders eklatant waren die Zustände in einem Betrieb der Haltungsstufe 3 – „Außenklima“. Das Fleisch dieser Tiere wurde exklusiv bei EDEKA verkauft. Die Supermarktkette hat die Abnahme der Tiere vorerst eingestellt. Aufgrund von Strafanzeigen durch ANINOVA ermittelt die Staatsanwaltschaft Münster gegen alle drei Betriebe wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. In allen drei Fällen haben die zuständigen Veterinärämter selbst erhebliche Missstände bei Kontrollen festgestellt und ebenfalls Strafanzeige erstattet. Bereits 2022 hatte ANINOVA (damals unter dem alten Vereinsnamen „Deutsches Tierschutzbüro“) Missstände in 7 Westfleisch-Zulieferbetrieben festgestellt. „Westfleisch gerät immer weiter unter Druck und beendet die Tierquälerei nicht“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Der Schlachtgigant nimmt weiterhin Schweine aus den Betrieben ab und beendet die Zusammenarbeit nicht. Weitere Informationen auf der Website von ANINOVA.

In der letzten Aprilwoche hatte ANINOVA Bildmaterial aus drei Westfleisch-Zulieferbetrieben veröffentlicht. Die Betriebe liegen in Stadtlohn (Landkreis Borken), Emsdetten und Ibbenbüren (beides Landkreis Steinfurt). Die Bilder zeigen kranke und verletzte Schweine in teilweise riesigen Stallungen. Einige der Tiere weisen schwerwiegende Verletzungen auf, andere sind bereits verstorben und wurden von ihren Artgenossen angefressen. „Es sind Bilder aus einem Horrorfilm“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Unmittelbar nach Entstehung des Bildmaterials, wurden die zuständigen Veterinärämter informiert. Diese haben in allen Betrieben ebenfalls Missstände vorgefunden. Diese waren in allen drei Betrieben so massiv, dass sie selbst Strafanzeige erstattet haben.

Auch ANINOVA hat gegen alle Betriebe Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Münster hat die Ermittlungen gegen alle Betriebe wegen Tierquälerei aufgenommen (die Aktenzeichen lauten: Betrieb Ibbenbüren 540 Js 162/25, Betrieb Emsdetten 540 Js 1347/25, Betrieb Stadtlohn 540 Js 190/25).

Folgen für die Betriebe hat die Aufdeckung bereits jetzt: EDEKA hat die Zusammenarbeit mit dem Betrieb in Emsdetten zunächst eingestellt. Auch die Initiative Tierwohl hat den Betrieb in Emsdetten für die Belieferung gesperrt – ebenso den Betrieb in Stadtlohn. Laut aktuellen Medienberichten lässt sich Westfleisch aber von allen 3 Betrieben weiterhin beliefern.
„Interesse an einer Aufklärung oder Sanktionen gegen die Betriebe hat Westfleisch offenbar nicht“, kritisiert Peifer.

Bereits 2022 hatte die Tierrechtsorganisation (damals noch unter dem alten Vereinsnamen „Deutsches Tierschutzbüro“) unhaltbare Zustände aus Westfleisch-Zulieferbetrieben veröffentlicht. Auch damals hatte Westfleisch kaum etwas zur Aufklärung beigetragen.

„Die Tiere sind Westfleisch komplett egal – es geht nur um den Profit“, sagt Peifer. Westfleisch stellt sich der Kritik nicht – das wird auch dadurch deutlich, dass der Schlachtgigant auf E-Mails von ANINOVA nicht reagiert und stattdessen die Kommentarfunktion bei Instagram und TikTok deaktiviert. „Das ist einfach nur peinlich“, sagt Peifer abschließend.

ANINOVA empfiehlt allen Menschen, die diese Tierquälerei nicht weiter unterstützen wollen, die vegane Lebensweise.

Weitere Informationen auf der Website von ANINOVA:

Bildmaterial kann angefordert werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org

Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

Pressekontakt:

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Massive Tierquälerei bei Westfleisch-Zulieferbetrieben aufgedeckt- Videos zeigen kranke und verletzte Schweine

Im Fokus der Kritik steht vor allem Westfleisch, denn der Konzern greift bei Tierquälerei nicht ein

BildANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) liegen aus drei Westfleisch-Zulieferbetrieben erschreckendes Bildmaterial vor. Die Aufnahmen zeigen kranke und verletze Schweine, die augenscheinlich nicht tierärztlich behandelt werden. Zum Teil haben die Tiere sehr schwerwiegende Verletzungen, andere sind bereits verstorben und werden von ihren Artgenossen gefressen. Betroffen sind die Kreise Borken und Steinfurt in NRW. Es sind auch Betriebe dabei, die bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind. So veröffentlichte die Tierrechtsorganisation bereits 2022 aus sieben Westfleisch-Zulieferbetrieben Tierqualaufnahmen (damals unter dem alten Vereinsnamen Deutsches Tierschutzbüro). Besonders schockierend ist, dass bei der aktuellen Aufdeckung ausschließlich „Tierwohl“-Betriebe der „Initiative Tierwohl“ (Haltungsstufe 2) bzw. ein „Offenstall“ (Haltungsstufe 3) negativ aufgefallen sind. „Die Bilder zeigen so massive Gesetzesverstöße, dass wir gegen alle drei Betriebe Strafanzeige erstattet haben“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA e.V. Im Fokus der Kritik steht vor allem Westfleisch, denn der Konzern greift bei Tierquälerei nicht ein. Weitere Informationen hier.

Aktuelles Bildmaterial aus den letzten Monaten zeigt, wie es hinter verschlossenen Türen von Westfleisch-Zulieferbetrieben zugeht. Die Bildaufnahmen sind ANINOVA zugespielt worden und zeigen kranke und verletzte Schweine, die offensichtlich nicht tierärztlich behandelt werden, obwohl dies dringend notwendig wäre. Teilweise wurden die Betriebe mehrfach dokumentiert, um aufzuzeigen, dass das Fehlverhalten der Verantwortlichen kein Einzelfall ist. In vielen Fällen sind die Tiere einfach sich selbst überlassen worden; es kommt zu Kannibalismus und schwerwiegenden Erkrankungen wie riesigen Abszessen, massiver Lahmheit, großflächigen, blutenden Wunden und Nabelbrüchen. „Manchen Tieren hängen regelrecht Gedärme heraus“, sagt Peifer. Immer wieder sind auch tote Schweine vorgefunden worden.

Zwei der Schweinemastbetriebe liegen im Kreis Steinfurt in NRW. In den letzten Jahren sind bereits mehrere Betriebe in diesem Kreis negativ aufgefallen. Auch die aktuellen Bildaufnahmen stammen aus Betrieben, die in 2019 bzw. 2022 bereits dokumentiert und angezeigt worden sind. In dem Zuge hat auch das zuständige Veterinäramt bereits Missstände in den Betrieben vorgefunden und Auflagen erteilt. Schon damals hat einer der Betriebe an Westfleisch geliefert. „Doch noch immer werden in den Betrieben Tiere gequält, teilweise sogar noch schlimmer als in den vergangenen Jahren“, so Peifer.

Besonders übel sind die Zustände in einem „Offenstall“ in der Ortschaft Emsdetten. In dem Betrieb werden rund 600 Tiere gehalten. Den Schweinen steht ein Auslauf zur Verfügung. Das Fleisch der Tiere wird exklusiv bei EDEKA unter dem Label „Bauern Liebe“ als Haltungsstufe 3 verkauft. „Ausgerechnet in diesem Stall ist der Zustand der Tiere besonders schlecht“, empört sich Peifer. Die Videoaufnahmen zeigen mehrere Schweine mit großflächigen, blutenden Wunden und Nabelbrüchen. Aus anderen Wunden tritt Eiter aus, einige Tiere können aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen und liegen fest. Andere haben massive Verletzungen, humpeln und sind krank. „Es sind Zustände aus einem Horrorfilm“, so Peifer. Und obwohl auf Werbebildern im Internet mit einer Einstreu aus Stroh geworben wird, ist auf den Aufnahmen der Undercover-Recherche nichts davon zu sehen.

Die Zustände in dem Betrieb in Ibbenbüren sind ähnlich katastrophal. In den Stallungen werden rund 4.000 Tiere gehalten. Hier wurde ein totes Schwein von den Artgenossen regelrecht aufgefressen. Es hängen Gedärme aus dem Tier. „Es ist unglaublich ekelhaft“, sagt Peifer. Zudem haben viele Tiere Verletzungen und Nabelbrüche. Auch die hygienischen Zustände in dem Stall sind untragbar, dabei nimmt der Betrieb an der „Initiative Tierwohl“ teil, das Fleisch der Tiere wird im Supermarkt als „Tierwohl“-Fleisch, Haltungsstufe 2, verkauft.

Auch der Betrieb in Stadtlohn, Kreis Borken nimmt an der „Initiative Tierwohl“ teil. Doch die ANINOVA vorliegenden Bilder haben so gar nichts mit einer artgerechten Haltung zu tun. In dem Betrieb werden rund 3.500 Tiere gehalten. Gleich mehrfach hat sich ein Recherche-Team in die Stallung geschlichen, um die dortigen Zustände zu dokumentieren. Die Bilder zeigen kranke und stark verletzte Schweine. Teilweise haben die Tiere blutige Kratzspuren, geschwollene Augen, entzündete Schwänze, Beulen und Nabelbrüche. Einige Tiere können sich nicht mehr aufrichten, andere sind bereits verstorben und werden von noch lebenden Schweinen angefressen. „Auch die Zustände in diesem Westfleisch-Zulieferbetrieb sind nur schwer zu ertragen“, sagt Peifer. Dabei müsste es der Betreiber eigentlich besser wissen, denn er war vor einigen Jahren im Vorstand des Lobbyvereins „Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.“ (kurz ISN). Zudem handelt es sich bei dem Betrieb um einen anerkannten Ausbildungsbetrieb. „Hier wird jungen Menschen beigebracht, wie man Tiere quält“, empört sich Peifer.

Alle Betriebe wurden direkt nach der Erstellung der Bildaufnahmen bei den zuständigen Veterinärämtern in Borken und Steinfurt angezeigt, teilweise sogar mehrfach, da die Tierhaltungen mehrfach dokumentiert wurden. Nach Informationen von ANINOVA haben die Veterinärämter in allen Betrieben Missstände vorgefunden. In allen Fällen haben die jeweiligen Veterinärämter selbst Strafanzeige erstattet. ANINOVA hat zusätzlich Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Münster erstattet.

Grundsätzlich zeigen die Bildaufnahmen größere Tierschutzprobleme als 2022 und das, obwohl Westfleisch mehrfach öffentlich beteuert hat, sich zu bessern und mehr Kontrollen durchzuführen. Doch stattdessen hat der Schlachtgigant offenbar nur ein Gewinnspiel unter seinen Schweinemästern durchgeführt. Ziel war es, dass ein Schild mit der Aufschrift „Genesungsbucht“ an den Krankenbuchten montiert wird. Davon sollten die Landwirt*innen ein Foto erstellen und an eine WhatsApp Nummer schicken. Der gewinnenden Person winkte ein Gutschein über ein e-Bike im Wert von 3.000 Euro. „So sieht offenbar Tierschutz bei Westfleisch aus“, kommentiert Peifer und ergänzt abschließend: „Der beste Weg, den Tieren zu helfen, ist sie nicht mehr zu essen. Eine pflanzliche Ernährung, ohne Fleisch und andere tierische Produkte, ist heute so einfach wie nie“.

Bildmaterial kann angefordert werden.

Mehr Informationen hier.

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Massive Tierquälerei in zwei Westfleisch-Zulieferbetrieben im Kreis Steinfurt (NRW)

Die Videoaufnahmen zeigen Schweine mit großflächigen, blutenden Wunden und Nabelbrüchen.

BildDer Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) liegt Bildmaterial aus insgesamt drei Westfleisch-Zulieferbetrieben vor, zwei befinden sich in Emsdetten und Ibbenbüren, Kreis Steinfurt (NRW).Aus anderen Wunden tritt Eiter aus, einige Tiere können aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen und liegen fest. Andere haben massive Verletzungen, humpeln und sind krank. „Es sind Zustände wie aus einem Horrorfilm“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Dabei sind die beiden Betriebe bereits 2019 und 2022 negativ aufgefallen und angezeigt worden. Besonders gravierend sind die Zustände in dem Offenstall-Betrieb in Emsdetten, das Fleisch der Tiere wird als Haltungsstufe 3 exklusiv bei EDEKA unter der Marke „BauernLiebe“ verkauft. Das zuständige Veterinäramt in Steinfurt wurde unmittelbar nach Erstellung der Aufnahmen informiert und hat bei seinen Kontrollen ebenfalls Missstände vorgefunden sowie selbst Strafanzeige erstattet. ANINOVA hat gegen alle drei Westfleisch-Zulieferer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Münster gestellt. Der dritte Betrieb befindet sich in Stadtlohn, Kreis Borken (NRW). Bereits 2022 deckte die Tierrechtsorganisation in sieben Westfleisch-Zulieferbetrieben Tierschutzverstöße auf. Mehr Informationen zu dem Betrieb in Emsdetten hier und mehr Informationen zu dem Betrieb in Ibbenbüren hier.

Aktuelles Bildmaterial aus den letzten Monaten zeigt, wie es hinter verschlossenen Türen von Westfleisch-Zulieferbetrieben zugeht. Die Bildaufnahmen sind ANINOVA zugespielt worden und zeigen kranke und verletzte Schweine, die offensichtlich nicht tierärztlich behandelt werden, obwohl dies dringend notwendig wäre. Teilweise wurden die Betriebe mehrfach dokumentiert, um aufzuzeigen, dass das Fehlverhalten der Verantwortlichen kein Einzelfall ist. In vielen Fällen sind die Tiere einfach sich selbst überlassen worden; es kommt zu Kannibalismus und schwerwiegenden Erkrankungen wie riesigen Abszessen, massiver Lahmheit, großflächigen, blutenden Wunden und Nabelbrüchen. „Manchen Tieren hängen regelrecht Gedärme heraus“, sagt Peifer. Immer wieder sind auch tote Schweine vorgefunden worden.

Zwei der Schweinemastbetriebe liegen im Kreis Steinfurt in NRW. In den letzten Jahren sind bereits mehrere Betriebe in diesem Kreis negativ aufgefallen. Auch die aktuellen Bildaufnahmen stammen aus Betrieben, die in 2019 bzw. 2022 bereits dokumentiert und angezeigt worden sind. In dem Zuge hat auch das zuständige Veterinäramt bereits Missstände in den Betrieben vorgefunden und Auflagen erteilt. Schon damals haben die Betriebe an Westfleisch geliefert. „Doch noch immer werden in den Betrieben Tiere gequält, teilweise sogar noch schlimmer als in den vergangenen Jahren“, so Peifer.

Besonders übel sind die Zustände in einem „Offenstall“ in der Ortschaft Emsdetten. In dem Betrieb werden rund 600 Tiere gehalten. Den Schweinen steht ein Auslauf zur Verfügung. Das Fleisch der Tiere wird exklusiv bei EDEKA unter dem Label „BauernLiebe“ als Haltungsstufe 3 verkauft. „Ausgerechnet in diesem Stall ist der Zustand der Tiere besonders schlecht“, empört sich Peifer. Die Videoaufnahmen zeigen mehrere Schweine mit großflächigen, blutenden Wunden und Nabelbrüchen. Aus anderen Wunden tritt Eiter aus, einige Tiere können aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen und liegen fest. Andere haben massive Verletzungen, humpeln und sind krank. „Es sind Zustände aus einem Horrorfilm“, so Peifer. Und obwohl auf Werbebildern im Internet mit einer Einstreu aus Stroh geworben wird, ist auf den Aufnahmen der Undercover-Recherche nichts davon zu sehen.

Die Zustände in dem Betrieb in Ibbenbüren sind ähnlich katastrophal. In den Stallungen werden rund 4.000 Tiere gehalten. Hier wurde ein totes Schwein von den Artgenossen regelrecht aufgefressen. Es hängen Gedärme aus dem Tier. „Es ist unglaublich ekelhaft“, sagt Peifer. Zudem haben viele Tiere Verletzungen und Nabelbrüche. Auch die hygienischen Zustände in dem Stall sind untragbar. Dabei nimmt der Betrieb an der „Initiative Tierwohl“ teil, das Fleisch der Tiere wird im Supermarkt als „Tierwohl“-Fleisch, Haltungsstufe 2, verkauft.

Die Betriebe wurden direkt nach der Erstellung der Bildaufnahmen bei dem Veterinäramt in Steinfurt angezeigt, teilweise sogar mehrfach, da die Tierhaltungen mehrfach dokumentiert wurden. Nach Informationen von ANINOVA hat das Veterinäramt in allen Betrieben Missstände vorgefunden. Im Fall von Emsdetten (Offenstall-Betrieb) hat das Veterinäramt selbst Strafanzeige erstattet. ANINOVA hat zusätzlich in allen drei Fällen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Münster erstattet (AZ: Fall Emsdetten 540 Js 1347/25, Fall Ibbenbüren 540 Js 162/25)

Der dritte Betrieb befindet sich in Stadtlohn, Kreis Borken (NRW). Auch hier sind die Missstände so gravierend, dass das zuständige Veterinäramt in Borken zusätzlich selbst Strafanzeige erstattet hat. „Ich kann den Menschen nur noch empfehlen sich vegan zu ernähren, denn anders ist diese Tierquälerei nicht zu beenden“, so Peifer abschließend.

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