Zwei Milliardäre mit außergewöhnlichem Lebenswerk: Hasso Plattner und Reinhold Würth

Respekt verdienen diejenigen Milliardäre, die ein derartiges Vermögen durch Unternehmergeist, Tatkraft, Innovation und enormes Durchhaltevermögen über Jahrzehnte quasi von Null erarbeitet haben.

BildWeltweit gibt es nach der Forbes-Aufstellung von 2023 insgesamt 2.640 Milliardäre, die meisten davon in USA (735), China (495), Indien (169) und Deutschland (126). Unter den zehn reichsten Menschen der Welt befinden sich acht Amerikaner, darunter bekannte Namen wie Elon Musk (Tesla, SpaceX), Jeff Bezos (Amazon), Bill Gates (Microsoft) oder Warren Buffet (In-vestor, Berkshire Hathaway), aber nur ein Europäer und ein Mexikaner. Der Franzose Bernard Arnault (Luxusmarken wie Dior, Louis Vuitton) gilt allerdings nach der „Forbes Real-time Billionaires List“ mit 220,6 Mrd. Dollar vor Elon Musk (187,5 Mrd. Dollar) und Jeff Bezos (137,8 Mrd. Dollar) als derzeit reichster Mensch der Welt.

Der reichste deutsche Milliardär Dieter Schwarz (Lidl, Kaufland) rangiert mit 39,2 Mrd. Dollar auf Platz 27 des weltweiten Rankings. Bei den reichsten deutschen Milliardären folgt auf Dieter Schwarz Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel, Logistik; 32,1 Mrd. Dollar), S.K. (BMW; 27,8 Mrd. Dollar), Stefan Quandt (BMW; 24,7 Mrd. Dollar), Reinhold Würth (Würth Gruppe, Befestigungs- und Montagetechnik; 16,6 Mrd. Dollar), Theo Albrecht Jr. (Aldi Nord, Traders Joe; 16,3 Mrd. Dollar), Karl Albrecht Jr. (Aldi Süd; 15,7 Mrd. Dollar), Thomas Strüngmann (BioNTech; 12,2 Mrd. Dollar), Andreas Strüngmann (BioNTech; 12,2, Mrd. Dollar) und schließlich auf Platz 10 des Rankings Andreas von Bechtolsheim (Google, Oracle; 10,3 Mrd. Dol-lar). Hasso Plattner (SAP), über den später noch berichtet wird, folgt mit 7,9 Mrd. Dollar auf Platz 16.

Milliardär ist nicht gleich Milliardär. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein derart enormes Vermögen geerbt wurde, oder durch eigene jahrzehntelange unternehmerische Leistung quasi von Null aufgebaut wurde. Gründer der ersten Stunde sind zum Beispiel Dieter Schwarz mit Lidl, Klaus-Michael Kühne mit Kühne+Nagel, Reinhold Würth mit der Würth Gruppe, oder Hasso Plattner mit SAP.

Respekt verdienen diejenigen Milliardäre, die ein derartiges Vermögen durch Unternehmergeist, Tatkraft, Strategie, Innovation und enormes Durchhaltevermögen über Jahrzehnte quasi von Null erarbeitet haben. Und die gleichzeitig nach vollbrachter Lebensleistung versuchen, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens wieder sinnstiftend für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft einzusetzen.

Hasso Plattner und Reinhold Würth sind zwei Männer, die eine enorme Lebensleistung vollbracht haben und die sich jetzt zugleich als Kunst-Mäzene und Wissenschaftsförderer betätigen. Folgen wir diesen zwei Bei-spielen.

Hasso Plattner: SAP-Gründer, Wissenschaftsförderer, Kunst-Mäzen

Hasso Plattner wurde 1944 in Berlin geboren. Nach seinem Abitur studierte er Nachrichtentechnik an der Universität Karlsruhe und arbeitete ab 1968 als Programmentwickler bei IBM Deutschland. 1972 gründete er gemeinsam mit seinen ehemaligen IBM-Kollegen Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira und Dietmar Hopp die Firma SAP, in der er 1979 die Gesamtverantwortung für den Bereich Technologie übernahm. Von 1997 bis 2003 war er Vorstandssprecher von SAP. Seitdem ist er Vorsitzender des SAP-Aufsichtsrats. Im Mai 2024 will er mit dann 80 Jahren dieses Amt einem Nachfolger übergeben.

Das von SAP entwickelte Konzept einer Standardsoftware, die auf einer ei-genen Hardware läuft, stieß von Anbeginn auf eine überwältigende Nach-frage. Aus dem kleinen Startup wurde ein globaler Konzern mit inzwischen weltweit mehr als 100.000 Mitarbeitern in 157 Ländern und einem Umsatz 2022 von 30,87 Mrd. EUR.

Als Chief Software Advisor berät Hasso Plattner SAP nach wie vor bei der mittel- und langfristigen technologischen Ausrichtung und Strategie. Der Name Hasso Plattner ist inzwischen Programm: Er steht für zukunftsorien-tierte Forschung, für Innovation und Unternehmergeist, also für die erfolg-reiche Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft.

Hasso Plattner hat mit seinem visionären Unternehmergeist nicht nur SAP zum wertvollsten börsennotierten deutschen Unternehmen gemacht, son-dern er ist mittlerweile auch zu einem legendären Förderer von Wissen-schaft und Kunst geworden. Im Jahr 1998 gründete Hasso Plattner mit dem größten privaten Finanzvolumen, das jemals einer deutschen Universität gespendet wurde, an der Universität Potsdam das Hasso Plattner Institut (HPI). Schwerpunkt dieses Instituts ist die Softwaresystemtechnik. Damit nicht genug: Als Leiter der Abteilung „Unternehmensplattform und Integra-tionskonzepte“ engagiert sich Hasso Plattner aktiv in Forschung und Lehre.

Hasso Plattner hat immer wieder mit Ideenreichtum Brücken geschlagen – zwischen Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Politik. 2005 gründete Hasso Plattner außerdem die HPI Research School, ein interdisziplinäres Doktorandenprogramm, mit Niederlassungen an der Universität Kapstadt in Südafrika, am Technion in Israel und an der Nanjing University in China. Im Jahr 2007 erweiterte Plattner das HPI um die HPI School of Design Thinking, 2010 kam das Hasso Plattner Institute of Design an der Standford University in Kalifornien hinzu.

Im Jahr 2013 schloss sich Hasso Plattner der Giving Pledge-Initiative von Bill und Melinda French Gates und Warren Buffet an. Seitdem spendet er einen Großteil seines Vermögens verstärkt für philanthropische und wohltätige Zwecke. Aus diesem Grund wurde 2015 die unabhängige, nicht gewinnorientierte Hasso-Plattner-Foundation gegründet.

Im Laufe seines Lebens entwickelte Hasso Plattner eine große Liebe zur Kunst und wurde zu einem begeisterten Sammler mit Schwerpunkten auf den Gebieten Impressionismus, Expressionismus und moderner Kunst. Das von ihm 2017 gestiftete Museum Barberini in Potsdam zeigt dauerhaft seine umfangreiche Sammlung: Über 100 Meisterwerke von Claude Monet, Auguste Renoir, Berthe Morisot, Alfred Sisley und weiteren Malern des Impressionismus und Nachimpressionismus. Mit 38 Gemälden von Claude Monet sind außerhalb von Paris nirgends in Europa mehr Werke dieses Künstlers an einem Ort zu sehen.

Das jüngste Projekt der Hasso-Plattner-Foundation besteht in der Umge-staltung eines früheren beliebten DDR-Restaurants in Potsdam zu einem Museum für zeitgenössische Kunst, in dem auch Werke ehemaliger DDR-Künstler gezeigt werden. Das im September 2022 eröffnete „DAS MINSK Kunsthaus“ bereichert Potsdam mit einem weiteren architektonischen Wahrzeichen und einem Ort der Kultur und Begegnung.

Last but not least: Hasso Plattner hat als Ehrenbürger von Potsdam nicht nur die beiden bedeutenden Museumsprojekte gestiftet und wesentliche Impulse für die Wissenschaftsförderung gesetzt, sondern hat bereits früher durch eine hohe Millionen-Spende für den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses mit der historischen Fassade gesorgt.

Reinhold Würth: Vorbild als Unternehmer, Museumsstifter, Kunst-Sammler, Professor

Reinhold Würth wurde 1935 in Öhringen, Baden-Württemberg geboren. Als Reinhold Würth 14 Jahre alt war, meldete sein Vater Adolf Würth ihn von der Oberrealschule ab und stellte ihn 1949 als Lehrling und zweiten Mitarbeiter in seinem Großhandelsbetrieb für Schrauben in Künzelsau ein. Nach dem frühen Tod seines Vaters übernahm der damals 19-Jährige das Unternehmen.

Ausgehend von den harten Aufbaujahren der Nachkriegszeit in Deutschland entwickelte Reinhold Würth aus dem damaligen Zweimannbetrieb den Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Zum weltweit tätigen Familienunter-nehmen mit Hauptsitz in Künzelsau gehören über 400 Gesellschaften, die mit über 2.500 Niederlassungen in 80 Ländern beheimatet sind, mit 86.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz 2022 von 19,95 Mrd. EUR.

Von den frühen Anfängen her hat Reinhold Würth durch sein Vorbild eine Unternehmenskultur geprägt, die auf Grundwerten wie Optimismus, Dynamik, Hochachtung vor den Mitarbeitern und ihren Leistungen sowie auf aktivem Einsatz für die Kunden basiert. Dies war und ist ein maßgeblicher Erfolgsmotor des Familienunternehmens. Reinhold Würth schrieb in seinem Buch „Erfolgsgeheimnis Führungskultur“: „Ich bin davon überzeugt, dass Menschenführung zu mehr als fünfzig Prozent über Gewinn und Verlust entscheidet, während Kapital und Produkte nur nachrangige Bedeutung haben.“

Reinhold Würth zog sich 1994 aus der Geschäftsführung zurück und übernahm den Vorsitz des Würth-Beirats, den er 2006 an seine Tochter Bettina Würth übergab. Seitdem ist er Ehrenvorsitzender des Beirats und bleibt Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe.

In seiner beruflichen Laufbahn hat sich Reinhold Würth vielfältig sozial und kulturell engagiert. Der passionierte Sammler moderner und zeitgenössischer Kunst fördert seit Langem Projekte im Bereich Kultur, Wissenschaft und Bildung. Um dieses Engagement zu bündeln, gründete er 1987 gemeinsam mit seiner Frau Carmen die Stiftung Würth. Die von Reinhold Würth aufgebaute Sammlung Würth umfasst derzeit rund 20.000 Kunstwerke und ist eine der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen.

1991 gründete er in Künzelsau die weltweit erste Kombination eines Ver-waltungsgebäudes mit einer Kunstgalerie. Er ist von der Motivation seiner Mitarbeiter durch Kunst überzeugt. Bis heute gründete und unterhält Reinhold Würth fünfzehn Museen nicht nur in Künzelsau, sondern auch in Schwäbisch Hall (moderne Kunst in Kunsthalle Würth und altdeutsche Maler in der Johanniterkirche) sowie an Standorten von Würth-Auslandsgesellschaften zum Beispiel in Dänemark, Österreich, Frankreich, Holland, Norwegen, Italien, Belgien, Schweiz oder Spanien.

Die Stiftung Würth engagiert sich auch in der Schul- und Hochschulförderung. Als Prof. Dr. h.c. mult. gab Reinhold Würth sein Wissen als Leiter des Instituts für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe viele Jahre lang an Studenten weiter.

Die Erfahrung, die Reinhold Würth und seine Frau Carmen durch ihren behinderten Sohn Markus sammelten, führte unter anderem zu einer Markus Würth Stiftungsprofessur an der TU München oder zur Unterstützung von Special Olympics Deutschland.

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Buchautor
Herr Thies Dr. Claussen
Franzstraße 28
82152 Krailling
Deutschland

fon ..: 0176-43404026
web ..: https://shop.tredition.com/booktitle/Unser_Leben/W-136-017-180
email : claussen.thies@gmail.com

Claussen ist Autor mehrerer Bücher unter anderem: „Ludwig Erhard. Wegbereiter unseres Wohlstands, gestern und heute“ (München 2019); „Unser Leben. Auf der Suche nach einem Kompass“ (Hamburg 2023); „Unsere Zukunft nach Corona“ (Hamburg 2020)

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„Philanthrokapitalismus und die Aushöhlung der Demokratie“: Ein globaler Bürgerbericht

Philanthropie als Deckmantel für ungezügelten Kapitalismus: Erstmalig zeigt ein Buch auf, wie einige Wenige Informationen und Politik für ihre Profite manipulieren – auf Kosten der Gesellschaft.

BildDie indische Umweltschützerin und Globalisierungskritikerin Vandana Shiva hat zusammen mit Aktivisten, Forschern und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus allen Teilen der Welt ein Buch geschrieben, das die zunehmende Kontrolle von Technologie, Gesundheit und Landwirtschaft durch Konzerne und philanthropische Stiftungen unter die Lupe nimmt. Um die zwanzig Autorinnen und Autoren geben mit gut recherchierten Beispielen aus ihren jeweiligen Ländern und Tätigkeitsbereichen ein eindrückliches Bild dieses Phänomens, dessen Umfang und Einfluss noch weitgehend unterschätzt wird.

Der heutige Philanthropismus hat mit seiner ursprünglichen Bedeutung (philos: „Freund“ – anthropos: „Mensch“) nicht mehr viel zu tun. Im Gegenteil, das „menschenfreundliche Denken und Verhalten“, wie der Begriff auf Wikipedia definiert wird, bezieht sich nunmehr eher auf das Generieren von Profiten, daher auch der Begriff Philanthrokapitalismus. Er kam 2006 in einem Artikel im US-amerikanischen Magazin The Economist zum ersten Mal auf und wurde fortan verwendet, um „die Intention des wohltätigen Gebens der Superreichen mit der Doktrin des wirtschaftlichen Denkens zusammenzuführen“ (Quelle: Philosophie Magazin).

Das Prinzip dabei ist so einfach wie genial: Zu einem Problem (z. B. Erderwärmung) wird ein Lösungsmodell definiert (z. B. Verdunkelung der Sonne) und dieses dann konsequent – unabhängig vom Nutzen oder seiner Machbarkeit – verfolgt, indem zuerst große Summen für die Entwicklung „gespendet“ und dann zur Umsetzung Firmen beauftragt werden, die damit Gewinne erzielen. Dass diese Gewinne meist auch über sogenannte „öffentlich-private“ Allianzen durch Steuergelder mitfinanziert werden und die Wohltäter Aktien der beauftragten Firmen besitzen, ist ein für die selbsternannten Philanthropen äußerst erfreulicher, aber bis jetzt nur unzureichend diskutierter Nebeneffekt.

Ziel verfehlt, Gewinn gemacht

Das Buch „Philanthrokapitalismus und die Aushöhlung der Demokratie“ setzt genau hier an und listet anhand von konkreten Beispielen und Fallstudien weltweit auf, wie undurchsichtig und verfilzt diese Modelle konstruiert sind, welche Stiftungen, Organisationen und Akteure hinter den Kulissen beteiligt sind und vor allem, was die Ergebnisse dieser angeblich „menschenfreundlichen Lösungen“ sind und was sie tatsächlich bewirken. Oft wird das anfangs definierte Ziel weit verfehlt, doch die beteiligten Akteure machen ihr Geschäft. Den Schaden trägt die Gesellschaft.

Das prominenteste Beispiel für misslungene Wohltätigkeit ist die von der Bill and Melinda Gates Foundation 2006 initiierte und auch von der Bundesregierung mitfinanzierte Grüne Revolution für Afrika (AGRA), die die Zahl der hungernden Menschen halbieren sollte, was nachweislich gescheitert ist (worüber auch DER SPIEGEL berichtete, der selber Fördermittel von der Gates Foundation erhielt). Deutlich wird dies unter anderem am Beispiel des kleinen Landes Malawi: 4,3 Millionen Dollar pumpte Gates in eines der vielen Programme von AGRA, um die Einführung marktorientierter Lösungen in der Landwirtschaft zu fördern. Nutznießer war dabei hauptsächlich Monsanto, dessen Landesmanager in Malawi zugab, dass „alle seine Herbizid- und Saatgutverkäufe über diese Plattform abgewickelt werden, mit einem Anstieg von 85% im Jahr 2007“, wie Nicoletta Dentico, Journalistin und Leiterin des globalen Gesundheitsprogramms der Society for International Development in einem ihrer Beiträge darlegt.

Im Namen der Welternährung

Nahrungsmittel sollten uns mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Doch anstatt die Bodengesundheit zu verbessern, die unmittelbar damit zusammenhängt, sieht die Lösung der Philanthrokapitalisten anders aus: Technische Eingriffe in die Natur sollen auf künstliche Weise Nährstoffe in landwirtschaftliche Produkte einbringen. Interessanterweise werden dabei die gentechnisch veränderten Pflanzen jeweils dort umfassend eingeführt, wo ihre Sortenvielfalt traditionell bis jetzt am größten war: Gen-Mais in Mexiko, Goldener Reis in Indien, Bt Brinjal (Gen-Aubergine) in Bangladesch oder die GVO-Banane in Uganda, wie die verschiedenen Fallstudien dazu im Buch aufzeigen.

Unter dem Vorwand, die Weltbevölkerung ernähren zu wollen, werden diese Laborkonstrukte gepusht, verfehlen jedoch ihr Ziel teils gewaltig: der „Goldene Reis“ zum Beispiel, der künstlich mit Vitamin A angereichert wird, ist nach Jahrzehnten der Forschung immer noch nicht ausgereift. Dabei könnte Vitamin A leicht durch den Anbau traditioneller grüner Blattgemüse ausreichend zu Verfügung gestellt werden, der aber durch die Industrialisierung der Landwirtschaft verdrängt wurde. Es bleiben Monokultur, steigende Pestizidbelastung, Zerstörung kleinbäuerlicher Strukturen, Armut.

Biopiraterie, Patente und Macht

Gentechnik ist unter den Philanthrokapitalisten besonders beliebt. Durch technologische Eingriffe werden Patente auf die Natur geschaffen, die zur Geldquelle für die Inhaber werden, unabhängig von deren Nutzen, ursprünglichem Ziel und tatsächlich resultierenden Realitäten und Risiken für Menschen und Ökosysteme. Saatgut oder auch ganze Pflanzen werden so zu Konzerneigentum, natürliche genetische Ressourcen werden zu Digitaler Sequenzinformation (DSI) und somit zur Ware und Geldquelle – sie gehören nicht mehr der Allgemeinheit, sondern Unternehmen und ihren Investoren.

Ob Labornahrung, Medikamente, Impfstoffe, Saatgut oder GVO: mit Patenten und geistigem Eigentum werden Gewinne erzielt, nachdem die Markteinführung massiv durch enorme Summen gefördert wurde. Mit einem Stiftungsvermögen von über 50 Milliarden Dollar ist die Bill and Melinda Gates Foundation, in die auch Warren Buffet mit rund 30 Milliarden Dollar involviert ist, in der einzigartigen Lage, als Vermittler öffentlich-privater Allianzen aufzutreten. Diese sogenannten öffentlich-privaten Partnerschaften („public-private partnerhips“) fungieren dabei als trojanische Pferde und können die Finanzmärkte über zwischengeschaltete Investmentfonds umgestalten. Dadurch entsteht eine Macht, die sogar auf der regulatorischen Ebene ganzer Länder zu intervenieren vermag, so dass die Unternehmen unter rechtlichen und steuerlichen Bedingungen arbeiten können, die wenig oder gar nicht transparent sind und sich so einer demokratischen Kontrolle entziehen.

Medien und Manipulation

Mit Geld kann viel erreicht werden und noch viel mehr, wenn man sich damit auch die Unterstützung der Meinungsmacher unserer Zeit sichern kann. So listen die Berichte im Buch auch einige der Medien auf, die Gelder von philanthropischen Stiftungen erhalten, wie zum Beispiel The Guardian, El Pais oder Group Televisa in Mexiko. Auch in die Ausbildung von Journalisten wird investiert und das Kapital zudem genutzt, um gegnerische Stimmen durch großangelegte PR-Kampagnen mundtot zu machen oder zu diskreditieren.

Resultat ist eine aus dem Ruder gelaufene, alles infiltrierende „Wohltätigkeitsindustrie“ außerhalb jeglicher Kontrolle mit teils verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Dabei werden auch demokratische Wege immer öfter umgangen und internationale Abkommen wie das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) oder das Nagoya-Protokoll ausgehebelt. Ein Beitrag von Jonathan Latham, Mitbegründer und Direktor des Bioscience Resource Project und Herausgeber von Independent Science News, zeigt beispielsweise auf, wie die UNO durch Lobbyarbeit und extra engagierte PR-Firmen in Bezug auf die höchst umstrittenen Gene Drives manipuliert wurde.

Digitale Schule und Geoenineering

Geht es nach den Techno-Lösungen der Philanthrokapitalisten, so werden unsere Kinder in Zukunft nicht mehr in physischen Klassenzimmern in einer Gemeinschaft mit anderen und einem Lehrer von Angesicht zu Angesicht lernen, sondern allein vor einem Bildschirm, der die Aufmerksamkeit überwacht und Daten sammelt, zugunsten von Google, Microsoft und Amazon. Der Beitrag „Digitale Diktatoren“ von Satish Kumar, Gründer des englischen Schumacher College, fragt zu Recht: Wollen wir wirklich zulassen, dass die Zukunft unserer Kinder von Technologiekonzernen bestimmt wird? Oder sollten wir nicht eher in Menschen investieren, in mehr Lehrer, kleinere Klassengrößen und in eine „von unten nach oben ausgerichtete, phantasievolle, gutartige und angemessene Technologie“, die der Gesellschaft dient, anstatt sie auszusaugen.

Möglich ist diese zutiefst unmenschliche Denkweise nur, wenn man sowohl Menschen als auch der Natur die Fähigkeit abspricht, selbst nachhaltige Lösungen zu schaffen, und die Technologie zu einer gottähnlichen Kraft erhebt. Dieses mechanistisch-reduktionistische Weltbild ist die Grundlage für die Hybris einiger weniger, die glauben, sie seien der Natur überlegen, wobei oft genug ganz handfeste Interessen dahinterstehen: So investieren zum Beispiel auch Ölkonzerne in die vermeintlichen „Klimalösungen“ des Geoengineering, um ihr Kerngeschäft weiterbetreiben zu können, anstatt endlich auf Erneuerbare Energien umzuschwenken.

Ein notwendiger Überblick

„Philanthrokapitalismus“ ist ein globaler Bürgerbericht, der in knapp dreißig Beiträgen das subtile und wenig sichtbare Netz von Stiftungen, Investoren, Programmen, Firmen und Einzelpersonen aufzeigt, das jedoch weit verzweigt ist und fast alle Bereiche des menschlichen Lebens umfasst. Ein Name zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die verschiedenen Themen: Bill Gates. Die Empfänger seines milliardenschweren Engagements finden sich inzwischen fast überall in Wirtschaft, Politik, Gesundheit, Bildung, der akademischen Welt, Medien und NGOs. Jeder Bericht bringt neue, noch unbekannte Namen ans Licht und lässt den Leser die Mosaikstücke zusammensetzen, um sich ein Bild über deren Einfluss und Auswirkungen machen zu können.

Vandana Shiva, selbst Autorin einiger Beiträge, legt als Herausgeberin des soeben im Neue Erde Verlag erschienenen Buches einen umfassenden Überblick über diese neue Art der Kolonialisierung unserer Umwelt und unseres Lebens vor, den es in dieser detaillierten Form bis jetzt noch nicht gegeben hat. Es ist eine durch zahlreiche Daten, Fakten und Quellen gut fundierte Sammlung an Informationen, eine notwendige Anklage und eine eindringliche Warnung an die Weltgemeinschaft.

Buchinfo

Vandana Shiva (Hrsg.)

Philanthrokapitalismus und die Aushöhlung der Demokratie

Ein globaler Bürgerbericht über die Kontrolle von Technologie, Gesundheit und Landwirtschaft durch Konzerne 

Klappenbroschur, 320 Seiten
Neue Erde, März 2023
ISBN 978-3-89060-835-8 

Auch als E-Book erhältlich
ISBN E-Book: 978-3-89060-389-6 

Link zum Buch mit Leseprobe

„In diesem außerordentlich wichtigen Beitrag entlarven Vandana Shiva und ihre Kollegen den Betrug des Herrschaftsparadigmas, das in die Spätphase der Zerstörung des Lebens, der Gemeinschaft und des geistigen Wohlbefindens unserer Kinder auftritt. Wir müssen uns gemeinsam gegen ein System wehren, das Reichtum und Macht konzentriert und es einigen wenigen Milliardären überlässt, so zu tun, als ob ihnen unser Wohl am Herzen läge.“  – Gail Bradbrook, Mitbegründerin von Extinction Rebellion

Weitere Infos zur Herausgeberin: www.vandana-shiva.de

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Neue Erde ist ein kleiner aber feiner Verlag mit Büchern „für Menschen, die auf dem Weg sind“. Gegründet 1984, hat er mehr als 350 Titel mit einer Gesamtauflage von über einer halben Million veröffentlicht. Europaweiter Vertrieb von vielfach übersetzten Titeln. Übersetzung und Herausgabe von internationalen Titeln in deutscher Sprache. Spezialisiert auf die Themenbereiche Lebenskunst, Spiritualität und Umweltschutz. Eigener Onlineshop: www.neueerde.de

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China – Wenn Reiche einfach spurlos verschwinden

Reich und Kritisch ist keine gute Kombination in China.

BildWährend die ganze Welt über die Uiguren und das Umerziehungslager in der autonomen Region Xinjiang berichtet, bleiben andere Fakten außen vor. Hin- und wiedermal wird bekannt, dass der ein oder andere Milliardär plötzlich spurlos verschwindet, aber betrifft das nur Superreiche oder vermögende Bürger allgemein?

Nun, die Wahrheit ist, man muss nicht Milliardär sein, um in China plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden. Millionäre, VIPs, Schauspieler, Sportler und zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens verschwinden dort regelmäßig, und kaum einem fällt es auf. Wird es doch bekannt, sorgt die Regierung dafür, dass der Mantel des Schweigens darüber gelegt wird. Chinesen wissen sehr genau, dass der Fortbestand ihres Daseins von einer gewissen Linientreue abhängig ist, und dass ähnlich wie in der DDR, das Ministerium für Staatssicherheit seine Ohren überall hat. Kritische pÄußerungen hinsichtlich Politik und deren Entscheider sind ein absolutes No-Go und werden, wenn überhaupt, nur hinter vorgehaltener Hand im engsten Familienkreis leise ausgesprochen. Dabei ist die Gefahr in Ballungsgebieten mit derartigen Äußerungen ins Visier der Dienst zugeraten, wesentlich höher als in ländlichen Regionen. Auch sind es nicht nur Minderheiten, die ausgesondert werden, auch Han-Chinesen selbst laufen ständig in die Gefahr anzuecken und ausgemustert zu werden. Die Umerziehungslager Xinjiangs sind zwar groß, aber es sind längst nicht alle. Die anderen Agulhas wurden überwiegend in ländlich schwer zugängliche Regionen verlagert und sind meist daran zuerkennen, dass die Umgebung zu militärischen Sperrgebieten erklärt wurde. Die ländliche Bevölkerung wird zum Schweigen verpflichtet und folgt den Anweisungen der Führung. Sie ahnen etwas, gesprochen wird darüber nicht.

Umerziehungslager gibt es nicht nur für Minderheiten, sondern auch für Vermögende und Personen des öffentlichen Lebens, die systemkritisch aufgefallen sind und wieder auf Linientreue gebracht werden. Enteignung des Vermögens, Einschüchterungen und Folter sowie Gewaltexzesse in Arbeitslagern machen ein Überleben nahezu unmöglich. Korruption hinsichtlich der Aufseher kann das Leben erleichtern, Garantie gibt es aber keine. Auch Ausländer können verschwinden, werden gar für tot erklärt – was nicht immer der Wahrheit entspricht. Spionagevorwürfe können zur Festnahme und zum Verschwinden führen. Erklärungen der zuständigen Behören sind immer so angefertigt, dass Nachfragen kaum möglich sind.

Der linientreue Chinese macht seine Geschäfte, zahlt Steuern, folgt den Befehlen der Obrigkeit, äußert und hinterfragt nicht und präsentiert eigene Erfolge im Sinne der politischen Führung, von deren Goodwill es abhängig ist, ob er davon profitiert oder nicht. Kritische Unternehmer verlagern die Geschäfte ins Ausland, halten mit linientreuer Fassade den Kontakt zu heimischen Geschäftskontakten und der Familie und äußern sich wenn überhaupt nur im Ausland hinter vorgehaltener Hand zu eventuellen Unstimmigkeiten des Systems. Man weiß schließlich nie wer mithört und das kann eine Heimreise gefährlich werden lassen. Sei freundlich und distanziert und hüte dich vor Denunzianten, um eventuellen Festnahmen aus welchen Gründen auch immer vorzubeugen. Einmal ins Visier geraten, bleibt den meisten nur die Flucht. Die Arme des Ministeriums für Staatssicherheit reichen weit, auch über Ländergrenzen hinaus.

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Detektei und Wirtschaftsdetektei ManagerSOS
Herr Elean Van Boem
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FAQ: INFORMATIONEN FÜR AUFTRAGGEBER

Die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ, frequentely asked questions) zur Beauftragung unserer Detektive kurz und präzise beantwortet.

Was genau ist die Detektei ManagerSOS?

Ursprünglich ist die Detektei und Wirtschaftsdetektei ManagerSOS, im Englischen auch ManagerSOS International Special Investigation for Crime and Antiterrorism Ltd., eine deutsche Detektei gewesen. Über die Jahre hinweg hat sie sich allerdings zu der leitenden Institution eines hauptsächlich in Europa, dem Mittleren und Nahen Osten und Asien operierenden Sicherheitsnetzwerks entwickelt. Dessen Hauptaufgabe besteht darin im Fall von konkreten Problemsituationen einzugreifen und Privatpersonen, Geschäftspersonen und Unternehmen vor Gefahren zu beschützen. Außerdem führt die Detektei ManagerSOS für ihre Mandanten Privat- und Wirtschaftsermittlungen in hochsensiblen Angelegenheiten durch und berät sie in jeglichen Fragen hinsichtlich der Sicherheitsaspekte.

Wer steckt hinter der Detektei ManagerSOS?

Die Detektei ManagerSOS ist das Antriebsrad für einen Mechanismus, der über 300 Leute aus 22 verschiedenen Nationen umfasst. Von unseren Zentralen in Frankfurt, Doha und Hongkong aus koordinieren und begleiten wir – die leitenden Ermittler – unsere mobilen Einsatzteams, die je nach Auftragslage für unsere Klienten individuell zusammengestellt werden. Das Netzwerk, auf das wir dabei zurückgreifen, besteht zu zwei Dritteln aus Ermittlern die militärisch und sonderbehördlich ausgebildet wurden und zu einem weiteren Drittel aus IT-Spezialisten, Juristen, Journalisten, Unternehmern und Sicherheitsberatern. Sie alle sind über den eurasischen Kontinent und im Mittleren Osten verteilt und in der dortigen freien Wirtschaft tätig.

Wer genau sind Ihre Ermittler?

Selbstverständlich können wir Ihnen, zu Ihrem und unserem Schutz, keine detaillierten Auskunft über unseren Ermittlerpool geben. Doch so viel darf gesagt sein: Ausnahmslos jeder unserer Beschäftigten hat im Laufe seines Lebens eine militärische oder behördliche Ausbildung absolviert und trainiert regelmäßig in unseren eigens dafür aufgebauten Trainingscamps. Jeder einzelne Ermittler hat spezielle Kampferfahrungen, ist geschult im Umgang mit Waffen und kann auf mehrere Jahre Erfahrung im High-Risk Sicherheitsbereich zurückblicken. Im Falle eines Auftrags lernen unsere Mandanten selbstverständlich den leitenden Ermittler persönlich kennen, allerdings bleiben die eingesetzten Ermittler anonym. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe: Abgesehen vom Einsatzleiter wissen die Ermittler selbst nicht mehr über den Auftraggeber als das Notwendigste, um den Einsatz problemlos durchführen zu können.

Wann greift die ManagerSOS ein?

An erster Stelle ist die ManagerSOS die zentrale Leitstelle operativ agierender Einsatzteams zur schnellen Abwehr von Gefahren. Das heißt, dass unsere Ermittler auf Anfrage in akuten Krisensituationen in Aktion treten, also ein vom Klienten bestehendes dringendes Problem hinsichtlich der Sicherheitsaspekte analysieren und schnellstmöglich diskret, vollständig eliminieren. Die Bandbreite an potenziellen Problemen ist dabei weit gefasst, häufig handelt es sich um Fälle von Erpressung, Bedrohung, Spionage, Sabotage, Korruption, Entführung oder Betrug – um nur einige Bereiche zu nennen. Doch es muss nicht zwangsweise ein konkreter Problemfall vorliegen. An zweiter Stelle liegt die Aufgabe der Detektei ManagerSOS darin, präventiv und retrospektiv – also im Vorhinein und Nachhinein – Privatpersonen und Unternehmen vor Gefahren zu schützen. Dies geschieht hauptsächlich im Rahmen von generellen Privat- und Wirtschaftsermittlungen, also Unternehmungen wie zum Beispiel Personen- oder Firmenüberprüfungen oder generellen Informationsbeschaffungen. Zusätzlich bietet unser Expertennetzwerk umfangreiche Sicherheitsberatungen für Jedermann an, vornehmlich in den Bereichen Risk Management, Fraud Management, Compliance Management und Due Diligence, aber auch schlichtwegeinfach als individuelles Beratungsgespräch. Kurzum: Ein Eingriff der ManagerSOS findet dann statt, wenn die berufliche oder private Unversehrtheit einer Person oder eines Unternehmens bedroht ist oder Betroffene Gefahren vorsorglich oder nachträglich abwehren wollen.

Wer sind die Klienten der ManagerSOS?

Selbstverständlich werden hier keine Referenzen aufgelistet – das gebietet die Diskretion. Was wir jedoch sagen können ist, dass unser Feld an Auftraggebern Unternehmen und Menschen aus aller Welt und jeder sozialen Schicht umfasst. Ob CEO, Arzt oder Anwalt, prominenter Künstler oder Ehepartner, ob Verwandter oder Freund: Wir sind ein Unternehmen, dass sich ganz dem Interesse des Auftraggebers widmet, unabhängig davon wer sich dahinter verbirgt. Falls Sie an Ihrer Eignung zweifeln sollten, rufen Sie uns einfach an. Unsere telefonischen Erstberatungen sind kostenlos und wir wissen mit Sicherheit, wie Ihnen geholfen werden kann!

Wie läuft ein Einsatz der ManagerSOS ab?

Zunächst rufen die Mandanten über unsere Hotline oder in dringenden Fällen über die Nummern der Einsatzbereitschaften an. Sie werden entweder mit einer Zentrale oder direkt einem leitenden Ermittler verbunden. In jedem Fall wird mit Ihnen zunächst eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung durchführt – gerne auch anonym. Im nächsten Schritt kommt es an einem geeigneten Ort zu einem Treffen zwischen dem zuständigen Einsatzleiter und dem Klienten, wobei das konkrete Problem genauestens analysiert und die weitere Vorgehensweise besprochen wird. Wichtig hierbei: Diese und ähnliche heikle Informationen werden ausnahmslos in Face-to-Face Gesprächen zwischen dem Mandanten und dem Einsatzleiter ausgetauscht. Abgesehen vom Klienten ist nur der zuständige Ermittlungsleiter befugt, die vollumfängliche Kenntnis über den Sachverhalt und den Ermittlungsstand zu haben. Alle weiteren in den Auftrag involvierten Personen erhalten nur so viele Informationen wie nötig um den Auftrag erfolgreich abzuschließen. Sind diese Gespräche in beidseitigem Einvernehmen abgeschlossen, wird der Auftrag unverzüglich aufgenommen und unter fortlaufender Berichterstattung an den Mandanten wie besprochen ausgeführt. Sobald der Auftrag beendet ist, gibt es ein finales Meeting indem der der Klient auf Wunsch eine schriftliche Berichterstattung über Verlauf und Ergebnis der Ermittlung erhält.

Wo sind Sie überhaupt im Einsatz?

Kurzum: Dort, wo wir gebraucht werden. Dank unseres ausgefeilten Netzwerks sind wir in der Lage Einsatzteams zu mobilisieren, die überall auf der Welt für Sie arbeiten können. Dennoch gibt es klare Schwerpunkte: Die Detektei ManagerSOS agiert länderübergreifend vor allem in Europa, dem Mittleren und Nahen Osten sowie in Asien. Außerdem sind unsere Ermittler Spezialisten im High-Risk Sicherheitsbereich, was neben den genannten Regionen weltweite Krisen-, Kriegs- und Katastrophengebiete umfasst. Organisiert werden unsere Einsatzteams von unseren Zentralen aus die sich in Frankfurt, Doha und Hongkong befinden.

Was kostet es, Sie zu beauftragen?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Wir berechnen für unsere Einsätze je nach Aufwand einen Tagessatz, der im Vorhinein mit dem Klienten abgesprochen wird. Die gesamte Auftragssumme errechnet sich demnach aus der Anzahl der Tage, die wir für insgesamt für den Auftraggeber im Einsatz sind. In diesem Satz sind alle Spesen und Kalkulationen enthalten, sodass keine zusätzlichen Gebühren entstehen.

Wie lange dauert es, bis Sie eingreifen können?

Wann genau die ManagerSOS in Aktion treten kann, ist abhängig von dem jeweiligen Fall. Wo genau befindet sich der Auftrag? Wieviele Personen müssen dafür mobilisiert werden? Welche Funktion müssen diese jeweils innehaben? All dies sind Faktoren, die den Zeitraum bis zum tatsächlichen Einsatz mitbestimmen. Dennoch haben wir uns ein klares Limit gesetzt: Maximal 72 Stunden nach Eingang der Auftragsbestätigung sind unsere Ermittler für Ihren Auftrag einsatzbereit.

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Detektei und Wirtschaftsdetektei ManagerSOS
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