Wann Aktivismus positiv wirkt – und wann nicht: Mit Erfahrung die Polarisierung in der Pride Saison überwinden
Posted by PM-Ersteller - 25/06/25 at 11:06:31 a.m.Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit, Frieden & gleiche Rechte für Frauen, LGBT, Zuwanderer: Aktivismus ist für alle gut und löst doch Widerstand aus. Der Unterschied liegt im Ansatz. Und im Kontext.
* Beitrag 5 von 10 der Serie „Vielfalt eint Wirtschaft und Wohlstand“ *
Köln, 25. Juni 2025 – Am 28. Juni jährt sich der Beginn der Stonewall-Proteste – globales Symbol für wirkungsvollen Aktivismus. In der New Yorker Christopher Street entstand aus Empörung Bewegung, aus Widerstand Wandel. Doch was als Katalysator für Gleichberechtigung begann, polarisiert heute und wird (-> Bundestagsverwaltung) kontrovers diskutiert. Woran liegt das?
„Aktivismus hat Großes bewirkt – aber nicht jedes laute Statement verändert ein System. Wer Fortschritt will, braucht Gespür, muss die richtigen Fragen stellen und zuhören können“, erklärt der frühere Aktivist und heutige Diversity-Ingenieur Michael Stuber und fordert mehr Miteinander.
Konstruktiver Aktivismus: Kraft der Gemeinsamkeit nutzen
Aktivismus brachte Frieden, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit und verbesserte das Leben der großen Mehrheit. Heute wirkt Aktivismus auf viele konfrontativ, normativ und ausschließend. Diffus werden „die anderen“, „die da oben“, „die Privilegierten“ und somit fast alle kritisiert. Dabei gerät der Wunsch nach einem gemeinsamen Win-Win-Fortschritt aus dem Blick.
Lernen aus Geschichte: Menschen für die Zukunft gewinnen
Wenn Aktivismus der Profilierung dient oder stets den Druck erhöht, ist Polarisierung vorprogrammiert. Dabei zeigen erfolgreiche Veränderungen der Geschichte: Wandel braucht Zugehörigkeit. Wenn Anklage wichtiger wird als Wirkung, wenden sich viele ab – nicht nur „alte weiße Männer“, sondern auch progressive Führungskräfte, engagierte Frauen oder erfolgreiche Minderheiten, die auf konstruktives Miteinander setzen.
„Unsere gemeinsame Zukunft braucht kritisches Denken und ein klares Bewusstsein für die ganze Vielfalt. Wenn Aktivismus andere ausschließt, verspielt er seine Glaubwürdigkeit – und verhindert Wandel statt ihn zu gestalten.“ “ Michael Stuber, Diversity-Ingenieur
Zwischen laut und wirksam: Unternehmen gestalten Fortschritt
Unternehmen spielen eine wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Entwicklung, aber für sie gelten andere Spielregeln als in der Politik. Positive Wirkung entsteht in der Wirtschaft nicht durch Forderungen, sondern mit Systemverständnis, nicht durch Feinbilder, sondern mit Verbündeten. Aktivismus kann inspirieren – wenn er anschlussfähig ist. Schuldzuweisungen polarisieren und behindern Zusammenarbeit.
Reflexion statt Revolte
Konstruktiver Aktivismus fragte schon immer: Was bewegt Menschen? Welche Veränderung ist tragfähig? Und was braucht es, um gesellschaftliche Einbindung zu erreichen? Statt Entkopplung fordert Stuber Integration und Individualität als verbindende Kräfte zu nutzen. Verständnis muss
Empörung ersetzen – und aus krassen Forderungen muss der Wunsch nach gemeinsamem Fortschritt werden.
LeseTipp zur Pride/CSD Saison: Der WissensBlog DiversityMine enthält knapp 250 Beiträge zu LGBTQI* Diversity aus über 25 Jahren https://de.diversitymine.eu/
Info – Box
12 Forderungen an modernen, integrativen Aktivismus
* Zielklarheit: Tragfähige, realistische Ziele formulieren – keine populistischen Zerrbilder.
* Verbindend kommunizieren: Gemeinsamkeiten statt Gegensätze betonen.
* Auf Systemwirkung ausrichten: Ursachen statt Symptome adressieren.
* Mehrheitsfähig denken: Vielfalt nicht als Nischenprojekt monopolisieren.
* Kontext beachten: In Unternehmen anders agieren als in Politik oder Gesellschaft.
* Verbündete gewinnen: Potenzielle Unterstützer ernst nehmen, nicht abwerten.
* Geschichte nutzen: Fortschritte würdigen – statt pauschal zu verwerfen.
* Narrative differenzieren: Nicht jedes Problem ist systemischer …ismus.
* Erkenntnisse teilen: Differenzierte Daten und solide Studien statt Meinungen verbreiten.
* Strukturen verstehen: Prozesse und Machtverhältnisse analysieren.
* Raum für Kritik lassen: Offen für andere Perspektiven bleiben.
* Verantwortung teilen: Alle Gruppen als Teil der Lösung einbinden.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Ungleich Besser Engineering D&I (Inh. Michael Stuber)
Herr Michael Stuber
Richard-Wagner-Str. 25
50674 Köln
Deutschland
fon ..: +492212221720
web ..: https://de.michael-stuber.biz
email : kommunikation@ungleich-besser.de
Ungleich Besser steht für evidenzbasierte, international erfahrene Diversity-Forschung und -Beratung mit strategischem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt das Team um Michael Stuber fundierte D&I-Konzepte für Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Der Ansatz Engineering D&I (https://www.ungleich-besser.de) verbindet Analyse, Wirkung und Relevanz – für maßgeschneiderte Lösungen, die Vielfalt als wirtschaftliches Potenzial für alle nutzbar machen.
Pressekontakt:
Ungleich Besser Diversity Consulting (Michael Stuber)
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email : kommunikation@ungleich-besser.de
Alle gemeinsam erfolgreich heißt Vielfalt nutzen – wie Diversität alle erreicht und begeistert
Posted by PM-Ersteller - 11/06/25 at 02:06:43 p.m.Jeder soll dazu gehören, seine Talente entfalten und zum gemeinsamen Erfolg beitragen. Die Idee von Diversity ist gut für alle und kam dennoch in die Kritik. Dafür gibt es Gründe. Und Lösungen.
Beitrag 02 von 10 der Serie „Vielfalt eint Wirtschaft und Wohlstand“
Köln, 11. Juni 2025 – Vielfalt wurde lange und nachvollziehbar als Fortschrittskonzept gefeiert. In jüngster Zeit geriet das Konzept-Kürzel ,DEI‘ in die Kritik: zu einseitig, zu aufgeladen, zu anklagend. Die neue Analyse von Engineering D&I zeigt, wie Diversity neu gedacht werden kann – als Konzept für alle. Wenn Vielfalt alle anspricht und sich alle einbezogen fühlen, dann wird sie wieder zu einem Erfolgsmodell für Wirtschaft und zu einem ,Wir-Erleben‘ der Gesellschaft.
Vielfalt als Verbindungsprinzip, nicht als Abgrenzung
Die öffentliche Wahrnehmung setzte Diversity häufig mit Minderheiten gleich – auch im positiven Sinne von Sichtbarkeit. Doch dieser Fokus wirkte auf viele ausgrenzend, zum Beispiel im Falle von vereinfachten Quotenforderungen, pauschalen Vorwürfen, angeblicher moralischer Überlegenheit, unerreichbar wachsenden Forderungen, Ungeduld oder Unverzeihlichkeit. Selbst eingefleischte Unterstützer warnten: Vielfalt muss umfassend verstanden, konstruktiv gestaltet und sinnstiftend kommuniziert werden. Nur dann entsteht die Grundlage für allseitigen Respekt und kooperatives Miteinander weiß auch Michael Stuber aus mehr als 25 Jahren internationaler Erfahrung (https://www.ungleich-besser.de) : _“Vielfalt gelingt nicht durch Abgrenzung, sondern durch Verbindung. Wir alle sind Teil von Diversität – einer Stadt, einer Region oder einer Firma. Wenn Vielfalt nur die anderen sind, hat die Gemeinschaft verloren.“_
Von Symbolik zu Substanz: Vielfalt produktiv gestalten
Positiv erlebtes Miteinander entsteht nicht durch Bilder oder Labels, sondern durch Interesse, Austausch und schließlich Zusammenarbeit. Dabei zeigt sich: Vielfalt wirkt positiv, wenn Werte, Kommunikation und Handeln konsistent sind – und wenn alle Unterschiede anerkannt, nicht nivelliert und nicht hierarchisiert werden. „Anderssein ist kein Wert an sich“, formuliert Stuber und nutzt Auswahlprozesse als Beispiel: Ungerechtfertigte Benachteiligung oder der Wunsch nach ,Hineinpassen‘ seien weit verbreitet und schlecht für die Firmen und für die Vielfalt. Dennoch warnt er: „Differenz mit besserer Qualifikation gleichzusetzen schießt über das Ziel hinaus“. Das Beispiel zeigt, dass Vielfalt uns immer wieder auffordert, Grenzen zu überprüfen und zu erweitern – ohne dabei historische Fehler umgekehrt zu wiederholen.
Die neue Perspektive: Gemeinsam erfolgreich statt Zielgruppen gegeneinander
Die Analyse der jüngsten Polarisierung plädiert für einen Perspektivwechsel: Diversity nicht nur als Identitäts- oder Minderheitenpolitik, sondern (wieder) als Entwicklungskonzept zu sehen, für Menschen und Organisationen.
Unternehmen können Vorreiter und Beispielgeber sein: Das gemeinsame Interesse, erfolgreich zu sein bildet das Ziel und die Unternehmenswerte liefern die Basis. Männer und Frauen, Alt und Jung sowie alle Kulturen und Orientierungen können in diesem Rahmen voneinander lernen und miteinander wachsen. Kollektive Vielfalt macht Diversity zu einem verbindenden Thema – über Differenzen hinweg. Der Themen- und Gruppenkampf dagegen spaltet sogar die Diversity-Bubble.
Eine Grenze bleibt: Die Intoleranz
Schon seit langem verweisen PhilosophInnen und PolitikerInnen darauf, dass Respekt, Offenheit und Toleranz eine Grenze haben (müssen). Diskriminierung, Ausgrenzung oder die Ablehnung bestimmter Themen oder Gruppen dürfen nicht den Schutzstatus einer Vielfaltsfacette missbrauchen. Seit Jahren geschieht dies – meist ideologisch motiviert – durch Forderungen nach Meinungsvielfalt oder Vielfalt des Denkens. „Die Instrumentalisierung freiheitlicher Prinzipien ist häufig ein Problem und immer wieder ein Testfall“, bestätigt Stuber. Starke Konzepte wie Demokratie und Diversity hielten das aus, so der Experte.
Lesetipp: Der D&I WissensBlog de.DiversityMine.eu enthält knapp 2.000 Beiträge inklusive einer Kategorie mit über 200 Artikeln zur talentorientierten Gestaltung von Vielfalt https://de.diversitymine.eu/category/hr/
Info – Box
15 Wege, Vielfalt für alle zu gestalten
* Vielfalt über Identitätsmerkmale und über Perspektiven und Werte definieren
* Diversity nicht an Minderheiten delegieren, sondern Mehrheiten einbeziehen
* Kommunikation umfassend gestalten und alle Teilgruppen benennen
* Mit Zugehörigkeit starten, nicht mit Unterschiedlichkeit
* Gemeinsamkeiten benennen: Alle verdienen Respekt, Erfolg, Entwicklung
* Beteiligung ermöglichen – z. B. über Dialogformate, nicht nur Nischenformate anbieten
* Benachteiligung in täglichen Prozessen und Routinen adressieren, statt separat behandeln
* Fach- und persönliche Qualifikation nicht gegen demografische Vielfalt ausspielen/aufrechnen
* Voreingenommenheit in allen Situationen und bei allen Personen adressieren
* Unterschiedliche Wertesysteme besprechen statt ethisch-moralische Vorgaben zu machen
* Mehrwerte von Vielfalt sichtbar machen – für Beschäftigte, Teams, Kunden & die Firma
* Routinen überprüfen – wer wird gehört, wer gestaltet mit, wer ist engagiert?
* Unterschiedliche Perspektiven als Ressource begreifen, einfordern und feiern
* Vielfalt zelebrieren und mit nachvollziehbarer Relevanz (für die Organisation) verbinden
* Diversity als Entwicklungsthema für alle betrachten – nicht als Imagefaktor
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Ungleich Besser Diversity Consulting (Michael Stuber)
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Ungleich Besser steht für evidenzbasierte, international erfahrene Diversity-Beratung mit strategischem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt das Team um Michael Stuber fundierte D&I-Konzepte für Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Der Ansatz Engineering D&I verbindet Analyse, Wirkung und Relevanz – für maßgeschneiderte Lösungen, die Vielfalt als wirtschaftliches Potenzial nutzbar machen.
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