Long Covid, ME/CFS und Autoimmunerkrankungen: Dr. Gerhard Siebenhüner über moderne Therapien und Prävention

Im Interview mit ZEOLITH WISSEN berichtet der Mediziner, wie Prävention, Apherese-Behandlungen, individualisierte Medizin und PMA-Zeolith neue Perspektiven bei komplexen Erkrankungen eröffnen können.

BildAutoimmunerkrankungen, Long Covid und ME/CFS, für die es offiziell noch keine Therapie-Empfehlungen gibt, oder Krebs – immer mehr Menschen leiden an komplexen chronischen Erkrankungen, für die es oft nur begrenzte oder bislang keine etablierten Behandlungsmöglichkeiten gibt. Gleichzeitig nehmen Umweltbelastungen, chronische Entzündungen und Darmerkrankungen wie etwa SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth – eine bakterielle Fehlbesiedelung des Dünndarms) weltweit zu und stellen Ärzte wie Patienten und Angehörige vor steigende Herausforderungen.

Im neuen Interview auf ZEOLITH WISSEN, dem Info-Portal rund um Umweltmedizin, Mikrobiom und Darmgesundheit, erklärt Dr. med. Gerhard Siebenhüner, Leiter im ,Zentrum der erweiterten Medizin‘ in Frankfurt am Main, wie bestimmte moderne Behandlungs-Verfahren dort ansetzen können, wo konventionelle Therapien oft an ihre Grenzen stoßen beziehungsweise nicht vorhanden sind.

Andere Perspektiven bei Erkrankungen, für die es bislang kaum wirksame Therapien gibt

Einen der Schwerpunkte des Interviews bilden deshalb moderne therapeutische Apheresen sowie die von Dr. Siebenhüner selbst entwickelte Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion (EHP). Diese verschiedenen Verfahren kommen vor allem bei komplexen chronischen Erkrankungen zum Einsatz – darunter Long Covid, ME/CFS, Autoimmunerkrankungen sowie in der begleitenden Behandlung onkologischer Patienten. Gerade bei Long Covid und ME/CFS, für die bislang keine allgemein anerkannten wirksamen Therapien zur Verfügung stehen, geben diese innovativen Methoden vielen Betroffenen neue medizinische Perspektiven, wie der studierte Mediziner und Physiker eindrucksvoll aus der täglichen Praxis berichtet. Dabei stellt Dr. Siebenhüner klar: Nicht eine einzelne Behandlung entscheidet über den Erfolg, sondern ein individuell abgestimmtes Gesamtkonzept, das den Menschen als eigenständige biologisches System betrachtet und die eigentlichen Ursachen chronischer Erkrankungen in den Mittelpunkt stellt, so der Mediziner und Physiker.

Der Darm: Das biologische Zentrum unserer Gesundheit

Doch so wichtig solche modernen Therapieverfahren auch sind – für Dr. Siebenhüner bilden sie nur einen Teil seines umfassenden medizinischen Konzepts. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie sich Gesundheit langfristig erhalten lässt. Prävention ist für ihn deshalb heute nicht mehr ein „Kann“, sondern längst ein „Muss“, da unsere Körper sich in einer gänzlich anderen Umwelt befinden als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die heutige Longevity-Forschung, die nicht nur Alterungsprozesse hinausschieben, sondern den Jahren, auch im Alter, mehr Gesundheit geben will, wird im Zentrum der erweiterten Medizin ebenfalls außerhalb der Standards umgesetzt.

Für den Mediziner beginnt Prävention dort, wo viele chronische Erkrankungen ihren Ursprung haben: im Darm. Darmbarriere, Mikrobiom, Stoffwechsel und Immunsystem bilden ein eng vernetztes biologisches System und schaffen die Grundlage für Gesundheit, Healthy Aging und Longevity.

PMA-Zeolith von PANACEO: Der Grundstein für Prävention und Longevity im Rahmen integrativer Konzepte

Ein begleitender, aber zentraler Baustein des Präventionskonzepts im ,Zentrum der erweiterten Medizin‘ ist der Wirkstoff PMA-Zeolith des Forschungs- und Entwicklungsunternehmens PANACEO, das Maßstäbe in der Zeolith-Forschung gesetzt hat. Dr. Siebenhüner beschreibt diese Form des Zeolith als Grundstein einer modernen Darm- und Präventionsmedizin, da dieses optimierte Alumosilikat aus Vulkangestein die Entlastung des Magen-Darm-Trakts fördert und sich einfach in den Alltag zu Hause integrieren lassen kann – als langfristige Maßnahme für Prävention, Healthy Aging und Longevity sowie als sinnvoller additiver Bestandteil der individuell abgestimmten Therapiekonzepte bei chronischen Erkrankungen.

Personalisierte Medizin – schon heute Realität, gerade bei komplexen Erkrankungen wie Krebs und Long Covid oder ME/CFS

Innovationen verändern die Medizin derzeit rasant. Was gestern noch visionär erschien, gehört in spezialisierten Zentren heute bereits zum klinischen Alltag. Dr. Gerhard Siebenhüner zeigt, wie ursachenorientierte und individualisierte Medizin neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten eröffnet – insbesondere für Menschen mit komplexen chronischen Erkrankungen, bei denen standardisierte Behandlungsansätze oft nicht ausreichen.

Das vollständige Interview samt weiterführenden Informationen zum Zentrum der erweiterten Medizin und Dr. med. Gerhard Siebenhüner finden Sie auf ZEOLITH WISSEN:

https://www.zeolith-wissen.de/zeolith-news/interviews/dr-med-gerhard-siebenhuener-interview-darmgesundheit-therapien

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Über ZEOLITH WISSEN

ZEOLITH WISSEN ist ein journalistisches und unabhängiges Informations-Portal zu den Themen Zeolith, Darmgesundheit, Mikrobiom, Ernährung und Prävention mit wissenschaftlicher Ausrichtung. ZEOLITH WISSEN wurde von einer Medizinjournalistin und einem dank Zeolith genesenen Reizdarm-Patienten ins Leben gerufen, der aufgrund der zahlreichen Kritik und Desinformation im Internet erst nach Jahren und vielen anderen Behandlungsversuchen zu Zeolith griff – mit Erfolg. ZEOLITH WISSEN hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, klare und wissenschaftlich fundierte Informationen rund um das Vulkangestein Zeolith im medizinischen Bereich zu publizieren, um anderen Betroffenen und Interessierten Fakten und aktuelle Informationen an die Hand zu geben.

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Lost Voices Stiftung beruft Elena Lierck zur neuen Stiftungsbotschafterin für ME/CFS

Die Lost Voices Stiftung beruft Elena Lierck zur Botschafterin. Die engagierte Unternehmerin und betroffene Mutter setzt sich für mehr Sichtbarkeit, Aufklärung und bessere Versorgung bei ME/CFS ein..

BildElena Lierck bringt langjähriges Engagement für Sichtbarkeit, Aufklärung und politische Vernetzung mit Die Lost Voices Stiftung hat Elena Lierck aus Dresden zur neuen Stiftungsbotschafterin berufen. Die 45-Jährige engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für ME/CFS und wird die Stiftung nun bei der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Biografischer Hintergrund und Bezug zu ME/CFS

Elena Lierck ist bereits seit über zwei Jahrzehnten als Unternehmerin tätig, seit 2016 mit dem Schwerpunkt auf Frauengesundheit.

Ihr Bezug zu ME/CFS ist zutiefst persönlich: Seit 2020 ist ihre Tochter Kalea (16) von dieser Erkrankung betroffen.

Elenas Leben hat sich dadurch grundlegend verändert und sie hat hautnah miterlebt, was ME/CFS für Erkrankte und Angehörige bedeutet. Sie kennt die Unsichtbarkeit der Erkrankung, Versorgungslücken und die Belastung betroffener Familien aus eigener Erfahrung.

Langjähriges Engagement für ME/CFS

Trotz beruflicher Verantwortung sowie ihrer Rolle als Mutter und pflegende Angehörige engagiert sie sich intensiv ehrenamtlich für mehr Sichtbarkeit von ME/CFS, bessere Aufklärung und echte strukturelle Veränderung. Hierfür war sie 2024 sogar Preisträgerin der GOLDENE BILD der FRAU.

Weil von ME/CFS-betroffene Kinder zu Beginn eher am Rande der öffentlichen Diskussion um die Krankheit standen, gründete sie die Elterninitiative NichtGenesenKids, welche seit 2023 auch als Verein existiert. Um einen Einblick in das Leben eines an ME/CFS-erkrankten Kindes zu gewähren, waren sie und Kalea wiederholt in Fernsehbeiträgen zu sehen.

Zudem war Elena Lierck unter anderem als Sachverständige in politischen Gremien tätig und hat an bundesweiten Sichtbarkeitsaktionen wie den LiegendDemos und Feldbettenaktionen mitgewirkt und unterstützt.

Erst kürzlich hatte sie die Möglichkeit, bei „DAS! Rote Sofa“ sowie bei „Die letzte Bank“ zu Gast zu sein und so dazu beizutragen, die Erkrankung gesellschaftlich und medial stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Außerdem initiiert und unterstützt sie verschiedene Projekte wie zum Beispiel am 20. Juni die Wanderung auf die Zugspitze („ME/CFS treibt uns auf die Spitze“) oder auch die Kunst-Wanderausstellung „Nicht ohne uns“.

Brücken zwischen Betroffenen und Öffentlichkeit

Nun wird Elena Lierck sich zusätzlich zu ihren anderen ME/CFS-Projekten auch als Stiftungsbotschafterin für die Lost Voices Stiftung engagieren. Hierbei möchte sie „Brücken bauen zwischen Betroffenen und Öffentlichkeit“.

Sie wird die Stiftung auf Benefizveranstaltungen, an Aktionstagen und auf Kongressen vertreten, die Stiftung in Politik und Medien sichtbar machen sowie weiterhin für die Perspektiven von Betroffenen und ihren Angehörigen einstehen.

„ME/CFS ist keine Randerscheinung – es ist eine Realität, die wir zu lange übersehen haben.
Sichtbarkeit ist neben Forschung der wichtigste Schritt zu Veränderung.“

Die Lost Voices Stiftung freut sich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam viel für Menschen mit ME/CFS zu bewirken und nachhaltige Veränderungen anzustoßen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Lost Voices Stiftung
Nicole Krüger
Groß-Buchholzer Straße 36B
30655 Hannover
Deutschland

fon ..: 0511 2706751
web ..: https://lost-voices-stiftung.org
email : katharina.michiels@lost-voices-stiftung.org

Die bisher unheilbare neuroimmunologische Multisystemerkrankung Myalgische Enzephalomyelitis ME (oft auch als Chronic Fatigue Syndrome CFS bezeichnet) ist eine Krankheit, die alle Dimensionen sprengt. Es existiert hierzulande keine medizinische, soziale und pflegerische Versorgung für ME/CFS-Erkrankte. Für diese „verlorenen Stimmen“ setzt sich die Lost Voices Stiftung als eine von wenigen Organisationen in Deutschland ein, um sie ins Blickfeld des Gesundheitssystems zu rücken und Lösungen für die unerhörte Situation zu finden. Es sind vor allem junge Menschen, die durch einen Infekt aus dem Leben gerissen werden und an ME/CFS erkranken.

Wir möchten das Thema in die Öffentlichkeit tragen, engagieren uns für eine bessere Versorgungslage, wir kämpfen um ein höheres Forschungsbemühen, um dringend benötige Forschungsgelder und um eine bessere Arztausbildung.

Ein Beispiel unseres aktuellen Engagements ist, unsere Förderung junger Wissenschaftler mit besonderem Schwerpunkt auf die Erkrankung sowie eine virtuelle Sprechstunde für Schwersterkrankte. Außerdem beraten wir Schwererkrankte in unserer virtuellen Sprechstunde. Wir leisten damit einen aktiven Beitrag, um die Versorgungssituation in Deutschland künftig zu verbessern.

Pressekontakt:

Lost Voices Stiftung
Katharina Michiels
Groß-Buchholzer Straße 36B
30655 Hannover

fon ..: 017647730859
email : katharina.michiels@lost-voices-stiftung.org

Betroffene von ME/CFS wollen mehr Aufklärung und Forschung

DGHS e. V. und PIEr e. V. stellen bei Pressekonferenz
Forderungen an Politik und Gesundheitssystem

Auf einer Pressekonferenz in Berlin am 27.11.2025 wies DGHS-Präsident RA Prof. Robert Roßbruch darauf hin, dass es in letzter Zeit bei den Anträgen auf Vermittlung einer ärztlichen Freitodbegleitung zu einer auffälligen Häufung sehr junger Menschen kam, die nach Jahren des Leidens an der Krankheit ME/CFS keinen anderen Ausweg als die Suizidhilfe sehen. Von den acht Anträgen auf Vermittlung einer Freitodbegleitung wurden nach sorgfältiger Prüfung in diesem Jahr bereits fünf Freitodbegleitungen durchgeführt.

Barbara von Eltz, Vorsitzende des Betroffenenvereins PIEr Schleswig-Holstein e.V.: fordert gemeinsam mit anderen Patientenvertretern von der Bundesregierung eine breitflächige Aufklärungskampagne, u.a.: Medizinische Basisinfos u.a. zu Krankheitsschwere, Kernsymptom PEM und Prävention (Infektionsschutz) sowie „eine Informationskampagne für alle Beteiligten im Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystem über die medizinischen Grundlagen, um Schaden von den Betroffenen abzuwenden (Verweigerung von Leistungen, Fehlbehandlungen etc.).“ Zudem soll der Bund eine Milliarde Euro in die Forschungsförderung stecken, die Versorgung der Erkrankten deutlich verbessern. Von Eltz: „Es muss einen Vorrang der Versorgung vor Suizidhilfe geben.“

Dr. med. Wolfgang Ries berichtete bei der Pressekonferenz in Berlin zudem von Fällen aus seiner Praxis und verwies auf die hohe Belastung der sie versorgenden Familien. In einem kurzen Film kamen Patient:innen und Angehörige zu Wort.

DGHS-Präsident RA Prof. Robert Roßbruch dazu: „Nach unserem Selbstverständnis als Patientenschutzorganisation können und wollen wir uns nicht mit der Tatsache zufriedengeben, dass die Politik und die medizinische Versorgung offenkundig bisher versagt haben. Hier gilt es, die Bemühungen zu verstärken und die entsprechenden Gelder für Forschung und Versorgung zur Verfügung zu stellen.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e. V.
Herr Oliver Kirpal
Mühlenstr. 20
10243 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-2 12 22 33 70
web ..: http://www.dghs.de
email : info@dghs.de

Pressekontakt:

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V.
Wega Wetzel M. A.
Mühlenstr. 20
10243 Berlin

fon ..: 030/21 22 23 37-31
web ..: http://www.dghs.de
email : presse@dghs.de