Mit Vollgas unterwegs in Sachen Klimaschutz
Posted by PM-Ersteller - 05/02/25 at 09:02:45 a.m.BAU 2025: Maxit-Gruppe präsentierte CO2-optimierte Produktpalette für Boden, Wand, Fassade und Decke
Pumpfähiger Infraleichtbeton, Strohdämmplatten, Holz-Hybrid-Decken und einiges mehr: Die Maxit-Gruppe (Azendorf) präsentierte im Januar auf der BAU 2025 in München ganze 19 neue, CO2-optimierte Produktlösungen – zusammengefasst im neuen „ZeroCO2-Baukasten“ des familiengeführten Unternehmens. Dieser wurde dem interessierten Fachpublikum detailliert vorgeführt und enthält zahlreiche umweltgerechte Lösungen für die Einsatzbereiche Boden, Wand, Fassade und Decke. Positiv für das Klima: Je nach Ausgangssituation kommen die leistungsstarken Maxit-Bauprodukte neuerdings mit 11 bis 70 Prozent weniger Kohlendioxid in Herstellung oder Einsatz aus.
Bauprofis finden bei der bundesweit agierenden Maxit-Gruppe erfahrungsgemäß eine breite, ausdifferenzierte Produktpalette mit vielen umweltgerechten Lösungen für die Einsatzbereiche Boden, Wand, Fassade und Decke. Das hat sich auch bis zum Bundespräsidialamt herumgesprochen: So erhielt das oberfränkische Familienunternehmen eine Einladung des Bundespräsidenten sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur „Woche der Umwelt“ im Juni 2024, auf der es als einer der wenigen ausgewählten Baustoff-Hersteller insbesondere seine neuen Strohdämmplatten prominent darstellen konnte. Das war jedoch nur ein Zwischenschritt: „Entscheidender war für uns, die ganze Bandbreite unserer neuen umweltgerechten Lösungen pünktlich zur Fachmesse BAU 2025 in München präsentieren zu können“, erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement bei der Maxit-Gruppe. Um dieses Ziel zu erreichen, führte das Unternehmen intern eine Reihe an Maßnahmen durch, bestehend aus:
1. der Substitution von Zementen,
2. der Reduzierung der Masse, also des Gewichtes oder der Schichtdicken einzelner Produkte und
3. dem Einsatz ökologischer, natürlicher Materialien.
So wurde die komplette Maxit-Produktpalette für Neubau und Sanierung einer konsequenten Prüfung auf ihr CO2-Einsparpotential unterzogen und die Resultate anschließend von einem unabhängigen Ingenieurbüro überprüft. Auf diesem Wege ließen sich letztlich 19 ökologisch optimierte Lösungen entwickeln: Diese wurden direkt in den neuen „ZeroCO2-Baukasten“ von Maxit aufgenommen, aus dem sich Fachleute und Bauherren zielgenau die bauphysikalisch passenden Bauprodukte für nachhaltige Projekte heraussuchen können. Je nach Ausgangssituation kommen die darin enthaltenen Maxit-Innovationen jetzt mit 11 bis 70 Prozent weniger CO2 in Herstellung oder Einsatz aus.
Umweltbilanzen konsequent verbessert
Zu den neuen Lösungen zählt beispielsweise die stahlfreie Holz-Beton-Verbunddecke „Maxit DUOBLOCK“ (Zulassung DIBt., Z-9.1-904). Sie ermöglicht über 11 Meter weite Decken für alle gängigen Gebäudetypen und überzeugt dabei ökobilanziell mit rund 64 Prozent weniger CO2-Emissionen gegenüber herkömmlichen, nicht-hybriden Konstruktionen. Ebenfalls umweltschonend wirkt der pumpfähige, wärmedämmende Infraleichtbeton „maxit ecoflow ILB“, der auf der Messe in München erstmals präsentiert wurde. Ursprünglich entwickelt als ästhetisch anspruchsvolle Lösung für die Werksvorfertigung wärmedämmender Sandwich-Elemente, lassen sich mit „maxit ecoflow ILB“ mittlerweile auch monolithische Sonder- und Nutzbauten individuell einstellen. Als besonders leichter und umweltschonender Beton verdankt er seine mechanische Stabilität und Pumpfähigkeit der sogenannten Ecosphere-Technologie, bei der mikroskopisch kleine Hohlglaskugeln (MHGK) im Mittelpunkt stehen, die dem vorhandenen Bindemittelsystem als Leichtfüllstoff beigefügt werden. Diese preisgekrönte Technologie erhöht nicht nur den Luftanteil im neuen Infraleichtbeton, sondern sorgt auch für reduziertes Schwind- und Rissverhalten sowie einen leichteren Produktionsablauf. Nach Nutzung ist der nicht brennbare, rein mineralische Baustoff zudem vollständig recycelbar.
Auch der beliebte Systemdämmputz „maxit ip 55 therm“ wurde jetzt mittels Ecosphere-Technologie optimiert: So werden dem rein mineralisch hergestellten Dämmputz, neben dem porösen Lockergestein Perlite, neuerdings auch Mikrohohlglaskugeln als zweiter dämmender Leichtzuschlag beigemischt. Auf diese Weise erreicht der hochergiebige, im Silo lieferbare „maxit ip 55 therm“ eine Wärmeleitzahl von 0,055 W/(m?K). Die verbesserte Wärmeleitfähigkeit hat geringere Putzdicken im Vergleich zu herkömmlichen mineralischen Dämmputzen zur Folge – bei gleicher Dämmleistung.
Trittschallplatte aus Stroh, Mörtelplatte aus Lehm
Eine weitere Maxit-Neuheit ist die Trittschallplatte „Strohpanel plan“, die als umweltgerechte Alternative zu üblichen Bodendämmungen aus ölbasierten EPS-Platten konzipiert wurde. Aufgrund ihres Formates von 50 x 100 Zentimetern und Stärken von wahlweise 10, 22 oder 30 Millimetern lassen sich die Strohfaserplatten flexibel einsetzen und erreichen dabei die Wärmeleitfähigkeitsgruppe WLG 060. Eingesetzt als Verlegelösung in Kombination mit dem Calciumsulfat-Fließestrich „maxit plan 490“ ergeben sich Stärken von 30 Millimeter für die Trittschalldämmung sowie 50 Millimeter für den Estrich – ein Aufbau, der laut Prüfbericht eine effektive Trittschallminderung von DLw = 18 Dezibel bietet.
Zur gleichen Produktfamilie wie das „Strohpanel plan“ zählt auch das neue „maxit Strohpanel“ für die Innendämmung von Gebäuden, welches auf der Messe ausführlich präsentiert wurde. Die flexiblen Strohfaserplatten lassen sich sowohl auf Holzständerkonstruktionen als auch auf massiven Wänden verarbeiten. Abschließend werden sie verputzt, sodass ihr Einsatz immer in einem geschlossenen Putzsystem erfolgt. Ökologisch und bautechnisch überzeugen die Strohdämmplatten durch ihre ressourcenschonende Herstellung, hohe Wärmedämmung sowie wohngesunde Wirkung.
Ebenfalls neu ist das „Mörtelpad clay“, welches eigens für die Anforderungen ökologischer Lehmbauten entwickelt wurde. Die wasseraktivierbaren Trockenplatten aus Lehmdünnbettmörtel und integriertem Glasfasergewebe dienen dabei der sauberen und schnellen Verarbeitung von Lehmhochlochziegeln. Das so entstandene, natürlich verbundene Mauerwerk zeichnet sich durch hohe Wohngesundheit und eine besonders sichere Verarbeitung aus. Damit erweitert das neue „Mörtelpad clay“ die seit Jahren erfolgreiche Mörtelpad-Serie von Maxit und zeigt auch in der Praxis die gleichen Zeit- und Verarbeitungsvorteile wie seine auf klassisches Mauerwerk spezialisierten Vorgänger.
Pflanzenkohle als CO2-Speicher
Für mehr Klimaschutz am Bau stehen seit kurzem auch die mit Pflanzenkohle als CO2-Speicher ausgestatteten Bauprodukte von Maxit. Den Anfang machte Mitte 2024 der für wärmedämmende Mauerwerke konzipierte Kalk-Zement-Putz „maxit ip 18 ML C“. Dieser speichert dank des neuartigen Bio-Zuschlagstoffes langfristig rund 150 Kilogramm CO2 ein. Dabei bleibt er weiterhin so verarbeitungsfreundlich wie ein herkömmlicher Kalk-Zement-Putz. Zur Messe stellte die Maxit-Gruppe jetzt weitere umweltoptimierte Bauprodukte der Zukunft mit Pflanzenkohle als Zuschlagstoff vor, wie etwa den leistungsstarken Kleber und Armierungsmörtel „maxit multi 300 C“. Dieser ist faserverstärkt, nicht brennbar und mit einer hohen Klebekraft versehen. Maxit rechnet mit seiner bauaufsichtlichen Zulassung im weiteren Jahresverlauf nach der Messe. Dann kann der „maxit multi 300 C“ als dickschichtiger, mineralischer Kleber und Armierungsmörtel sowie als Schlussbeschichtung für WDV-Systeme aus Polystyrol oder Mineralwolle eingesetzt werden. Seine mittels Pflanzkohle klimaoptimierte Zusammensetzung macht ihn dabei zum Ersten seiner Art im deutschen Markt.
Ergänzt werden die umweltgerechten Maxit-Produkte zudem durch neue Lehm- und Kalkputze. „Bei der Vielzahl an klima-optimierten Lösungen fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Deswegen haben wir uns zu unserem neuen ,ZeroCO2-Baukasten‘ entschieden. Aus diesem können sich Experten und Bauherren zielgenau die Produkte heraussuchen, die sie für ihre nachhaltigen Projekte benötigen – inklusive aller notwendigen Infos zur Erlangung nationaler und internationaler Gebäudezertifikate“, erklärt Johannes Eberlein.
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Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co.
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email : info@franken-maxit.de
maxit steht für innovative Produkte und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk und hat sich in drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern an acht Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen sowie Additiven und bietet ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade.
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Weite Decken ohne Stahl
Posted by PM-Ersteller - 30/12/24 at 10:12:49 a.m.Schneller und trockener Deckenbau mit stahlfreier Holz-Beton-Verbundkonstruktion „maxit DUOBLOCK“
Die Errichtung von Decken mit großen Spannweiten galt bislang ohne Baustahl als nicht umsetzbar. Mit der neuen Verbundlösung „maxit DUOBLOCK“ kommt nun eine ökologische, stahlfreie Alternative auf dem Markt, die den Deckenbau nachhaltig verändern kann. Massivholz und Beton werden hier in einer hybriden Konstruktion vereint und ermöglichen über elf Meter weite Decken für alle gängigen Gebäudetypen. Ein speziell entwickelter Vergussbeton schafft dafür eine kraftschlüssige Verbindung mit den Vollholzbalken. „Bei dieser einzigartigen Hybridlösung können beide Baustoffe ihre bauphysikalischen Vorteile optimal ausspielen“, erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement vom Hersteller Maxit (Azendorf). Neben Stärken bei Statik, Schall- und Brandschutz überzeugt „maxit DUOBLOCK“ insbesondere ökobilanziell mit rund 64 Prozent weniger CO2-Emissionen gegenüber herkömmlichen Konstruktionen.
Unter Experten ist es kein Geheimnis: Der Einsatz von Baustahl schlägt sich in der Energiebilanz eines Gebäudes überdurchschnittlich negativ nieder. Allerdings steht umweltbewussten Planern und Bauherren nun eine nachhaltige Alternative zur Verfügung: die stahlfreie Holz-Beton-Verbunddecke „maxit DUOBLOCK“ (Zulassung DIBt., Z-9.1-904). Dabei handelt es sich um eine Deckenkonstruktion aus Massivholz-Fertigteilen, auf die bauseitig eine besondere Beton-Vergussmasse (Baustoffklasse A1) in Dicken von 50 bis 80 Millimetern aufgetragen wird. Diese ist sowohl als Sicht- wie auch als verkleidete Decke ausführbar und eignet sich ideal für ökologischen Holz- und Massivbau. Angeboten wird die Verbunddecke von der familiengeführten Maxit-Gruppe (Azendorf), die ihre gesamte Produktpalette für Rohbau, Ausbau und Fassade in den letzten Jahren auf den Prüfstand gestellt und klimatechnisch verbessert hat. Die neue Holz-Beton-Hybridlösung gilt dabei hausintern als Meilenstein hin zu einer umweltgerechteren Bauwirtschaft. Fast zehn Jahre intensive gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit dem Unternehmen Brunthaler Holzbau (Egglham) und dem Institut für Holzbau (IfH, Augsburg) gingen der Markteinführung voraus.
Holz und Beton im Einklang
Laut Maxit-Gruppe wurden nie zuvor gegensätzliche Werkstoffe wie Holz und Beton derart ausgewogen in einem Bauprodukt vereint. So bildet die vom Trockenmörtel-Spezialisten entwickelte Beton-Vergussmasse dank einer speziellen Sieblinie und des hohen Wasserrückhaltevermögens eine kraftschlüssige Verbindung mit den Vollholzbalken – und zwar mittels spezieller Fräsung und Dübeln aus Buchenholz. Während die Balken die Zugkräfte der Biegespannung aufnehmen, trägt der Beton die Drucklast. Auf diese Weise lassen sich die Stärken beider Verbundstoffe voll ausschöpfen und große Spannweiten von über 11 Metern erreichen – bei 50 Prozent weniger Flächengewicht gegenüber Standard-Stahlbetondecken. Dabei sind die Deckenunterseiten in unterschiedlicher Sichtqualität oder verkleidet ausführbar.
Mit rund 64 Prozent weniger CO2-Emissionen weist „maxit DUOBLOCK“ einen deutlichen Nachhaltigkeitsbonus auf. So wird das Treibhauspotenzial um 20 kg CO2 Äq./m2 reduziert, der Primärenergiebedarf um 40 Prozent. Möglich wird dies durch 40 Prozent weniger Betoneinsatz und den kompletten Verzicht auf Bewehrungsstahl. Das ist auch ein wichtiger ökonomischer Pluspunkt gegenüber Stahlbetondecken, deren Energie- und Herstellungskosten aufgrund der aktuellen Stahl- und Zementpreise spürbar gestiegen sind.
Zügiger Bauablauf garantiert
Alternative Holz-Beton-Deckensysteme waren bislang ebenfalls noch auf Betonverankerungen und Baugewebe aus Stahl angewiesen. Neben den ökologischen Nachteilen erweist sich hier jedoch insbesondere die Montage als enorm zeitaufwendig, da Bewehrung und Verguss nur geschossweise erfolgen können und damit den Baufortschritt deutlich verlangsamen. Im Gegensatz dazu profitieren Bauschaffende mit „maxit DUOBLOCK“ von einem schnellen und trockenen Bauablauf, denn das nächste Geschoss lässt sich direkt nach dem Verlegen der Decke aufsetzen. Erst nachdem das Gebäude wettergeschützt errichtet wurde, erfolgt der Verguss des Betons. Für eine zügige Verarbeitung wird dieser per Silo gebrauchsfertig auf die Baustelle geliefert, wobei das Fließestrich-Verfahren eine hohe Flächenleistung ermöglicht. Ausschalzeiten beschränken sich auf drei bis zehn Tage nach dem Vergießen. Dabei sorgt der minimale Betonquerschnitt für eine geringe Belastung durch Feuchtigkeit. Noch schnellere Ergebnisse sind mittels industrieller Vorfertigung möglich.
Maxit sieht sich damit noch nicht am Ende der Entwicklung: Mittelfristig soll der zementgebundene Beton noch durch einen rein mineralischen Anhydrit-Fließestrich ersetzt werden. Als nicht thermisch behandeltes Naturprodukt, das nur fein vermalen wird, weist Anhydrit einen geringeren Primärenergiebedarf auf. Wissenschaftliche Langzeitversuche liefern hier bereits vielversprechende Ergebnisse. „Mit forschungsbasierten Innovationen kann die Bauwirtschaft neben Errichtungszeiten auch graue Energie einsparen. Dazu wollen wir mit unserer Decken-Verbundlösung langfristig beitragen“, so Johannes Eberlein.
Technische Daten und Verarbeitungshinweise zur neuen, stahlfreien Holz-Beton-Verbunddecke „maxit DUOBLOCK“ sind in einer gleichnamigen Fachbroschüre zusammengefasst. Planer und Bauunternehmer können diese direkt beim Hersteller bestellen – per Telefon (09220-180) oder E-Mail (info@maxit.de). Weitere Informationen sind zudem auf der Webseite www.maxit-duoblock.de erhältlich.
Hinweis für Redaktion: Dieser Text sowie printfähiges Bildmaterial sind auch abrufbar unter dako pr
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Mit Glas zu Infraleichtbeton
Posted by PM-Ersteller - 23/12/24 at 10:12:48 a.m.Maxit-Gruppe nutzt erfolgreiche Ecosphere-Technologie zur Herstellung von pumpfähigem Infraleichtbeton
Beton trifft Glastechnologie: Mit einer besonderen Produktinnovation setzt die Maxit-Gruppe (Azendorf) jetzt neue Maßstäbe in der Betonindustrie. Es ist ihr gelungen, die preisgekrönte Ecosphere-Technologie – basierend auf Mikrohohlglaskugeln als Zuschlagstoff – auf Beton zu übertragen. Das Ergebnis ist ein neuer Infraleichtbeton, der neben hoher Druckfestigkeit auch über sehr niedrige Wärmeleitwerte verfügt. Für monolithische Wände kann er daher sowohl eine tragende als auch dämmende Funktion übernehmen. „Umsetzbar sind einfache und robuste Wandkonstruktionen mit geringem Instandhaltungsaufwand in Sichtbeton-Qualität“, erläutert Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement bei Maxit. Ob Wohnhäuser oder Nutzbauten: Als pumpfähige und mechanisch stabile Mischung eignet sich der Infraleichtbeton für automatisierte Prozesse zur werksseitigen Herstellung von Betonbauteilen jeglicher Art.
Beton gilt als wandlungsfähiger Baustoff, der in sehr verschiedenen Variationen verfügbar ist – je nachdem, welche Anforderungen es zu erfüllen gilt. Leichtbeton etwa verfügt über eine vergleichsweise geringe Rohdichte und sorgt auf diese Weise für guten Wärmeschutz. Verantwortlich dafür sind hohe Anteile an Lufteinschlüssen, die der Betonmasse eine porige Struktur verleihen. Jetzt geht die Maxit-Gruppe noch einen Schritt weiter und bringt einen neuen Infraleichtbeton auf den Markt.
Dieser fußt auf der preisgekrönten Ecosphere-Technologie, bei der dem bestehenden Bindemittelsystem mikroskopisch kleine Hohlglaskugeln (MHGK) als Leichtzuschlagstoff beigefügt werden. Das erste Mal wurde die Technologie für die Herstellung der gleichnamigen mineralischen Spritzdämmung genutzt, mit der Maxit im Jahr 2019 die Innen- und Außendämmung von Mauerwerk revolutionierte. Die Entwickler der Ecosphere-Spritzdämmung wurden daraufhin für den „Deutschen Zukunftspreis 2020“ – den hiesigen „Oskar der Tüftler“ – nominiert sowie mit mehreren Fachpreisen, wie etwa dem „Architects‘ Darling Award“ in Gold, geehrt. „Jetzt konnten wir die erfolgreiche Ecosphere-Technologie auf die Herstellung von hochwärmedämmendem Infraleichtbeton übertragen. So ist letztlich ein Hightech-Baustoff entstanden, der die Potenziale des Schweren mit den Vorteilen des Leichten verbindet“, erklärt Johannes Eberlein.
Beton mit Glasbonus
Dessen Entwicklung war nicht einfach. Bei der Suche nach einem geeigneten Leichtfüllstoff zur Optimierung des bestehenden Bindemittelsystems konnten die mikroskopisch kleinen Hohlglaskugeln jedoch restlos überzeugen. So verleihen sie dem Infraleichtbeton eine geschlossene Porosität und ermöglichen dichte, wartungsarme Oberflächen sowie hohen Wärmeschutz. Dank der enormen Festigkeit der Glashohlkugeln kann trotz des geringen Gewichts die mechanische Stabilität und Pumpfähigkeit der Mischung gewährleistet werden – zugunsten einer gleichbleibenden Qualität und hohen Reproduzierbarkeit. Mit seiner geringen Trockenrohdichte von 500 bis knapp 800 kg/m3 grenzt sich Infraleichtbeton zudem von den nach DIN EN 206 definierten Leichtbetonen ab, deren Trockenrohdichten von 800 kg/m3 bis 2.000 kg/m3 reichen. Nicht zuletzt zeigt er ein reduziertes Riss- und Schwindverhalten, gewährleistet einen hohen Brandschutz und erweist sich als frostbeständig.
Kategorie Werte
Nassrohdichte 0,760 – 1.100 kg/dm³
Trockenrohdichte 0,5 – 0,8 kg/dm³
Ergiebigkeit 1.500 – 1.900 l/t
Biegezugfestigkeit 1,20 – 3,50 N/mm²
Druckfestigkeit 5,0 – 17,0 N/mm²
Wärmeleitfähigkeit 0,0686 – 0,095 W/(m*K)
E-Modul ca. 4.000 N/mm²
Vielfältig und ökologisch
Insgesamt stellt die Maxit-Gruppe ab sofort drei neue Infraleichtbeton-Produktlinien für die werksseitige Vorfertigung zur Verfügung. Die erste heißt Maxit ecomold ILB und dient der Herstellung von wärmedämmenden Sandwichelementen für monolithische Wohnhäuser. Dort ist der Infraleichtbeton für den konstruktiven Einsatz in tragender und dämmender Funktion konzipiert. Mit dem pumpfähigen Maxit ecoflow ILB kann die maschinelle Fertigung von Betonelementen jeglicher Art umgesetzt werden, sofern diese über geringe Gewichte und hohen Wärmeschutz verfügen sollen. Maxit ecoprint® ILB hingegen wurde für die Erstellung individueller Objekte im 3D-Druckverfahren entwickelt. Damit liegen die multiplen Einsatzbereiche auf der Hand, für die auch das Einstellen verschiedener Rohdichte- und Festigkeitsklassen sowie in fließfähige und standfeste Systeme möglich ist.
Die Errichtung energieeffizienter Bauten ist nicht der einzige Beitrag zur Umwelt, den Infraleichtbeton von Maxit leistet. Schon sein geringes Gewicht optimiert die Ökobilanz sowohl bei der Herstellung als auch beim Transport des Baustoffes. Da dank des neuen Zuschlagstoffes zudem knapper Bausand als Beigabe ersetzt werden kann, lassen sich wertvolle Ressourcen schonen. Wird die Mischung nicht vollständig verbraucht, kann sie in Silos eingelagert werden. Ein Entmischungsvorgang entfällt. Zudem ist das rein mineralische Material vollständig recycelbar. „Aktuell planen wir ein komplettes Gebäude aus Infraleichtbeton zu errichten, sodass wir seine Effizienz bald mit Daten aus der Praxis belegen können“, so Eberlein.
Der Fachwelt werden die drei neuen Infraleichtbeton-Produktlinien erstmals auf der Leitmesse BAU 2025 (13. bis 17. Januar) in München präsentiert – und zwar in Halle A1 am Messestand 240 von Maxit. Weitere Details zur neuen monolithischen Sichtbetonlösung erhalten interessierte Fachleute direkt beim Hersteller – bestellbar per Telefon (09220-180) oder E-Mail (info@maxit.de).
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maxit steht für innovative Produkte und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk und hat sich in drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern an acht Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen sowie Additiven und bietet ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade.
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