VIAVI Solutions erweitert Funktionsumfang des OneAdvisor-800 Netzwerktesters

Neue 4G- und 5G-Signalanalyse-Funktionen unterstützen die Installation und Wartung von Basisstationen

BildEningen, 25.11.2020 – Viavi Solutions Inc. (VIAVI) (NASDAQ: VIAV), einer der weltweit führenden Anbieter von Mess-, Überwachungs- und Sicherungslösungen für Kabel- und Funknetzwerke, erweitert seinen Netzwerktester OneAdvisor-800 um 5G NR- und 4G LTE-Signalanalyse-Funktionen zur Abnahme und Wartung von Multi-Technologie-Netzwerken. Damit steht Technikern ab sofort ein All-in-One-Tool zur Verfügung, das alle erforderlichen Installations- und Integrationstests für 4G- und 5G-Basisstationen kombiniert – darunter Spektrum- und Interferenzanalysen sowie Tests von Glasfasern, Kabeln, Antennen und Luftschnittstellen – und dadurch gleich mehrere Einzelgeräte ersetzt. Mithilfe des Multifunktionstools können Techniker den neuen 5G-Standard beschleunigt ausrollen und dabei sicherstellen, dass bestehende LTE-Mobilfunknetze nicht beeinträchtigt werden. Zusätzliche Unterstützung bei den erforderlichen Abnahmemessungen bietet der ONA-800 durch automatisierte Workflows, die Anwender durch vorkonfigurierte Testvorgänge leiten und Messergebnisse automatisch in Reports zusammenfassen, was den Zeit- und Kostenaufwand für Installationsarbeiten deutlich senkt.

Hauptfunktionen des OneAdvisor-800:

– 5G NR-Signalanalysator: Der ONA-800 bietet umfassende Signalanalyse-Messungen für 5G, einschließlich Beam-Analyse und Carrier-Scanner für die Einzel- oder Mehrfachverifizierung von 5G-Kanälen.

– 4G LTE-Signalanalysator: Per Tastendruck können automatisierte Testprozesse zur Prüfung der standardbasierten HF-Kanalleistung sowie ein Over-the-Air-Kanalscanner und ID-Scanner zur Verifizierung der LTE-FDD/LTE-TDD-Signalleistung gestartet werden, was eine schnellere Validierung und Fehlerbehebung ermöglicht.

– EMF-Signalanalysator: Mit dieser Funktion lassen sich elektromagnetische Felder im Spektralformat und in der 5G-Beam-Analyse prüfen. Auf diese Weise können die Energieemissionen aktiver 5G-Antennen effektiv bewertet werden.

– DSS-Signalanalysator: Die Funktion analysiert gleichzeitig 5G NR- und 4G LTE-Signale, die auf einem gemeinsam genutzten Spektrum übertragen werden, um Probleme bei der Diensteverfügbarkeit und Leistung schnell zu identifizieren.

„Durch die wachsende Nachfrage nach 5G steigt auch die Zahl der Außendiensttechniker und Auftragnehmer, die mit der Installation, Aktivierung und Wartung von Basisstationen beauftragt werden. Mit dem automatisierten Testgerät VIAVI OneAdvisor-800 lassen sich durch vorgegebene Testprozesse Fehlmessungen effektiv unterbinden, was den Schulungsbedarf von Berufseinsteigern sowie Technikern mit begrenzten Vorkenntnissen entscheidend senkt“, so Kevin Oliver, Vice President und General Manager, Converged Instruments and Virtual Test bei VIAVI. „Mit der Einführung von 5G NR- und 4G LTE-Testfunktionen für den OneAdvisor-800 bietet VIAVI Solutions nun das umfassendste Testportfolio, das aktuell für die Installation und Wartung von Basisstationen verfügbar ist.“

Auch in Anwendungstests konnte der ONA-800 bereits überzeugen: Das Gerät wurde in den 2020 Diamond Technology Reviews, herausgegeben vom Broadband Technology Report, mit vier von fünf möglichen Punkten ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Auszeichnung finden Interessenten unter: https://www.broadbandtechreport.com/test/test-measurement/article/14184189/viavi-solutions-oneadvisor800-4-diamonds

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VIAVI (NASDAQ: VIAV) ist ein globaler Anbieter von Netzwerktest-, Überwachungs- und Sicherungslösungen für Kommunikationsdienstleister, Unternehmen, Hersteller von Netzwerkgeräten, Behörden und Avionik. Wir helfen unseren Kunden, die Leistung von Instrumenten, Automatisierung, Intelligenz und Virtualisierung zu nutzen, damit Sie das Netzwerk im Griff haben. VIAVI ist auch führend bei Lichtmanagementlösungen für 3D-Sensor-, Fälschungsschutz-, Unterhaltungselektronik-, Industrie-, Automobil- und Verteidigungsanwendungen. Erfahren Sie mehr über VIAVI unter https://www.viavisolutions.com/de-de. Folgen Sie uns auf VIAVI Perspectives, LinkedIn, Twitter, YouTube und Facebook.

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VIAVI optimiert Testportfolio für 5G-Netzwerkmessungen

Umfassende Feldtestlösungen beschleunigen Ausbau von 5G-Diensten in bestehenden Mobilfunknetzen

BildEningen, 22.07.2020 – Viavi Solutions Inc. (VIAVI) (NASDAQ: VIAV), einer der weltweit führenden Anbieter von Mess-, Überwachungs- und Sicherungslösungen für Kabel- und Funknetzwerke, erweitert die Funktionen seines branchenführenden Testportfolios für 5G-Netzwerkmessungen. Umfassende Optimierungen der Testlösungen CellAdvisor® 5G, OneAdvisor(TM)-800 und InterferenceAdvisor(TM) sollen Serviceprovidern und Netzwerkausrüstern im Feldeinsatz Messungen zur Leistungsüberwachung von 5G- und LTE-Funkzugangsnetzen (RAN) künftig noch einmal deutlich erleichtern. Auf diese Weise kann der Netzausbau beschleunigt und gleichzeitig sichergestellt werden, dass bereitgestellte 5G-Dienste die hohen Leistungsanforderungen zuverlässig erfüllen, ohne bestehende Mobilfunknetze zu beeinträchtigen.

CellAdvisor 5G

Durch die Funktionserweiterungen des CellAdvisor 5G ist das tragbare Feldmessgerät zum Testen von Mobilfunk-Basisstationen nun auch dazu in der Lage, Messungen gemäß Dynamic Spectrum Sharing (DSS)-Spezifikation und Non-Stand Alone (NSA)-Modus durchzuführen. Damit steht Technikern ein Gerät zur Verfügung, das sowohl 5G- als auch LTE-Signale validiert und auf die Einhaltung der Industriestandards prüft. Durch die Unterstützung von DSS und NSA lassen sich mit unkomplizierten Over-the-Air-Messungen Beeinträchtigungen der Spektral- und Signalqualität schnell identifizieren. Die Aktivierung des neuen Mobilfunkstandards in vorhandenen LTE-Netzen kann dadurch erheblich beschleunigt werden.

OneAdvisor-800

Auch der VIAVI OneAdvisor-800 – ein kompaktes All-in-One-Tool für die Installation und Wartung von 5G-Basisstationen – wurde durch zusätzliche Funktionen noch einmal entscheidend verbessert: Durch ein neues Spektrum-Analysemodul (SPA06MA-O) erleichtert das Gerät den Wartungstechnikern die Fehlerbehebung vor Ort. Die Erweiterung stellt eine übersichtliche Benutzeroberfläche zur Verfügung, die Anwender durch vorkonfigurierte, standardisierte Testszenarien führt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass jede Messung vollständig und nach den gleichen Spezifikationen durchgeführt wird. Das reduziert die Komplexität des Arbeitsablaufs deutlich und verhindert Fehl- oder Mehrfachmessungen.

InterferenceAdvisor

Darüber hinaus wird das Feldtestportfolio von VIAVI nun zusätzlich durch den InterferenceAdvisor unterstützt – eine vollautomatische Softwarelösung zur Lokalisierung von Interferenzen im Funkzugang. Die Software kann ab sofort mit den Testinstrumenten CellAdvisor 5G und OneAdvisor-800 kommunizieren, um Störsignale anhand eingehender Messungen des RSSI-Pegels, der Kanalleistung und des Spitzenpegels zu identifizieren. Auf Basis dieser Informationen erstellt die Software eine Wärmebildkarte der Interferenzsignale und ortet automatisch den Versorgungsbereich mit dem höchsten Interferenzaufkommen. Die Lokalisierung von Störquellen wird somit erheblich vereinfacht, was den Zeit- und Einsatzaufwand vor Ort senkt und dadurch Netzbetriebskosten und Kundenzufriedenheit optimiert.

„Werden 5G-Netzwerke in großer Nähe zueinander aufgebaut, steigt das Risiko von Interferenzen exponentiell an, was Bereitstellung, Management und Troubleshooting deutlich erschwert. Darunter leidet auch die Servicequalität, und es kann zur Abwanderung von Kunden kommen“, so Kevin Oliver, Vizepräsident und General Manager für Converged Instruments and Virtual Test bei VIAVI. „Unser leistungsfähiges Feldtestportfolio ist das Ergebnis jahrzehntelanger Test- und Messexpertise auf allen Stufen des Netzwerk-Lebenszyklus. Es reduziert die Komplexität der Fehlerortung und kann Serviceprovider dadurch an sämtlichen Zellstandorten optimal bei der Behebung von Leistungsproblemen unterstützen.“

Weitere Informationen über das komplette 5G-Testportfolio von VIAVI finden Sie unter: https://www.viavisolutions.com/en-us/5g

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IfKom begrüßen Mobilfunkstrategie der Bundesregierung

IfKom e. V. begrüßt den vom BMVI vorgelegten 5-Punkte-Plan sowie die darauf aufbauende Mobilfunkstrategie für Deutschland.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt den vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vorgelegten 5-Punkte-Plan sowie die darauf aufbauende Mobilfunkstrategie für Deutschland. Aus Sicht des Ingenieurverbandes muss es neben dem Aufbau des 5G-Netzes richtigerweise auch um die Netzabdeckung im 4G-Netz (LTE) gehen, das derzeit sowohl im ländlichen Raum aber auch in städtischen Bereichen zu viele Funklöcher aufweist. Zwar sind heute 90 Prozent der Fläche mit 4G abgedeckt, jedoch nicht an jeder Stelle von jedem Netzbetreiber. Ein Vertrag zwischen dem BMVI und den Netzbetreibern sieht vor, bis Ende 2021 in jedem Bundesland 99 Prozent der Haushalte mit LTE zu versorgen. Weitere Maßnahmen der Mobilfunkstrategie sind Fördermodelle oder Weiße-Flecken-Auktionen. Die Mobilfunkstrategie befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung zwischen den Bundesministerien und soll in Kürze verabschiedet werden.

Aus Sicht der IfKom sind alle geeigneten Maßnahmen einzusetzen, die zu einer Flächendeckung im 4G-Netz führen, zumal die Infrastruktur des 4G-Netzes die Grundlage für den Roll-out des neuen Mobilfunk-Standards 5G bildet.

Um den Mobilfunkausbau im 5G-Netz voranzubringen, sind aus technischen Gründen mehr Mobilfunkstandorte als derzeit vorhanden aufzubauen. Der neue Mobilfunkstandard verwendet höhere Frequenzbänder, deren Reichweite geringer ist als bei den herkömmlichen Frequenzen. Die gesundheitlichen Gefahren sollen nach jetzigen Erkenntnissen nicht ansteigen, denn die 5G-Technik verwendet niedrigere Sendeleistungen, Beamforming und Network-Slicing, um zielgerichtet Funkkontakt zwischen dem Sendemast und dem Endgerät herzustellen. Beamforming wird durch aktive Antennensysteme erreicht, mit deren Hilfe nur eine schmale Abstrahlkeule zwischen Sender und Empfänger entsteht, Network Slicing schafft quasi getrennte virtuelle Netze für spezifische Anforderungen, denn nicht alle Nutzer benötigen z. B. niedrige Latenzzeiten.

Um den weiteren Ausbau des Mobilfunks zu beschleunigen, müssen nach Meinung der IfKom die Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Dies gilt sowohl für Mobilfunkstandorte als auch für die Anbindung dieser Stationen mit Glasfaserleitungen. Die geplante Nutzung von Grundstücken des Bundes und der Deutschen Bahn können hilfreich sein. Dennoch werden diese Maßnahmen für eine Flächendeckung nicht ausreichen. Die IfKom sprechen sich dafür aus, die Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und für die Glasfaseranbindungen auch alternative Verlegemethoden wie Trenching oder oberirdische Linien zuzulassen.

Außerdem sollten die Netzbetreiber noch stärker auf Infrastruktur-Sharing setzen. Im Unterschied zum Roaming, bei dem beim Netzbetreiber-Wechsel eine neue IP-Adresse vergeben werden muss, kann beim Infrastruktur-Sharing die Verbindung stets zum eigenen Netzbetreiber aufgebaut werden. Durch Co-Network-Sharing senden beispielsweise die Basisstationen die Kennungen aller Netzbetreiber aus. Die Mobilfunkbetreiber teilen oder poolen das gesamte dort anliegende Frequenz-Spektrum. Die Verbindung wird dann durchgängig zum Kernnetz des eigenen Netzbetreiber aufgebaut und gehalten. Aus Kundensicht ist diese technische Lösung vorteilhaft, da sie unterbrechungsfrei und ohne Wechsel der IP-Adresse möglich ist. Auch für die Mobilfunk-Betreiber entstehen Vorteile, da der Abstimmungsaufwand untereinander deutlich geringer ist als beim Roaming.

Neben der Umsetzung der Mobilfunkstrategie der Bundesregierung halten die IfKom im Hinblick auf eine schnelle, flächendeckende Bereitstellung eines hochleistungsfähigen Netzes Kooperationen zwischen den Netzbetreibern bzw. Frequenzinhabern für dringend erforderlich und zielführend. Ebenso müssen die Länder und Kommunen den Netzausbau unterstützen.

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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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