IfKom: Ingenieurausbildung muss Fortschritt und Nachhaltigkeit zusammenführen!
Posted by PM-Ersteller - 18/11/24 at 10:11:42 a.m.Für die IfKom müssen die Ingenieurinnen und Ingenieure für die großen Veränderungsprozesse im Informations- und Telekommunikationsbereich vorbereitet werden.
IfKom im Gespräch mit Landtagsabgeordneten Björn Franken
Wie eine Ingenieurausbildung weiterentwickelt werden muss, um die Anforderungen der Zukunft zu bestehen, diskutierte der Berufsverband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) kürzlich mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Björn Franken. Für die IfKom muss eine qualifizierte Ausbildung auf die hohe technische und gesellschaftliche Verantwortung vorbereiten, die Ingenieurinnen und Ingenieure für die großen Veränderungsprozesse im Informations- und Telekommunikationsbereich haben.
Aus der Sicht der IfKom müssen Ingenieurinnen und Ingenieure zudem verstärkt globale Gegebenheiten berücksichtigen. Heinz Leymann, IfKom-Bundesvorsitzender, betont: „Die IfKom setzen sich für eine nachhaltige Ingenieurausbildung ein und unterstützen den von Prof. Dr. Ralph Dreher als ein Berufsethos formulierten Leonardischen Eid; wonach Ingenieurinnen und Ingenieure lernen müssen, ihrer hohen Gestaltungsverantwortung anhand der Prinzipien der ethischen Legitimierbarkeit, der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Kontrollierbarkeit gerecht zu werden.“
Die IfKom unterstützen infolgedessen ein Ingenieurstudium Generale. „Neben den technischen Innovationen und der Gebrauchsfähigkeit müssen der Umwelt- und Klimaschutz durch Ressourcenschonung die gleiche Bedeutung im Rahmen der Wertschöpfungskette haben“, fügt Bundesvorstandsmitglied Reinhard Genderka hinzu.
Auch die Arbeitsmarkt-Situation ist kritisch: Der „Ingenieurmonitor“ des Vereins Deutscher Ingenieure und des Instituts der Deutschen Wirtschaft verzeichnet im ersten Quartal dieses Jahres durchschnittlich 44.500 Bewerber für 150.000 offene Stellen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Studienanfänger.
Daher begrüßen die IfKom die zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 erfolgte Einrichtung des beruflichen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften in NRW, in dem Schülerinnen und Schüler in drei Jahren bis zum Abitur ein grundlegendes Verständnis für ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten erwerben können und die das interdisziplinäre Denken und Handeln fördert. Diese Schulform gibt es neben NRW nur in Sachsen und Hamburg. Sie könnte auch für andere Bundesländer Vorbild sein. Darüber hinaus sind alle Anstrengungen zu unternehmen, um junge Menschen für den Ingenieurberuf zu interessieren.
Björn Franken, digitalpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW, betont, dass die Ingenieurinnen und Ingenieure ein elementarer Bestandteil der Wirtschaftskraft und des Wohlstandes unseres Landes sind. Deshalb ist es wichtig, die Ingenieurausbildung weiterzuentwickeln und vor allem auch zukunftssicher zu gestalten. Hinsichtlich der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt kann auch Künstliche Intelligenz dabei unterstützen, den Folgen des demographischen Wandels und Fachkräftemangels entgegenzuwirken.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Andreas Hofert
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland
fon ..: 030 43671144
web ..: http://www.ifkom.de
email : Andreas.Hofert@ifkom.de
Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
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IfKom und IPW fordern eine nachhaltige Ingenieurausbildung
Posted by PM-Ersteller - 05/04/23 at 08:04:05 a.m.IfKom spricht mit IPW-Präsidentin. 17. Ingenieurpädagogische Jahrestagung der IPW vom 15. bis 17.06.2023 an der Technischen Universität Dresden in Präsenz und Online.
04. Pressemitteilung 2023
Herausgeber: IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. und IPW – Ingenieurpädagogische Wissenschaftsgesellschaft e. V.
IfKom und IPW fordern eine nachhaltige Ingenieurausbildung
IfKom und IPW stimmen überein: Technische Bildung muss sich im Kontext gesellschaftlicher, ökologischer, wirtschaftlicher und technisch-technologischer Entwicklungen einer Vielzahl von Herausforderungen stellen. Daher brauchen wir zum einen neue Lösungsansätze, mit denen die Jugend für Technik gewonnen und in das Studium begleitet wird. Zum anderen verändert die zunehmende Vernetzung der Arbeitswelten die Arbeitsorganisation in einer solchen Weise, dass sich technische Facharbeitertätigkeiten und Ingenieurtätigkeiten stärker verzahnen, woraus sich veränderte Arbeitsanforderungen sowohl an die Facharbeiterinnen und Facharbeiter als auch an die Ingenieurinnen und Ingenieure ergeben.
„Wir fordern eine Implementierung des Nachhaltigkeitsgedankens in die Studiengänge und schließen uns dem von Prof. Dr. Ralph Dreher von der Universität Siegen verfassten Leonardischen Eid an“, erklärte der IfKom-Bundesvorsitzende Heinz Leymann und fügte hinzu: „Im Kontext des Leonardischen Eides muss jede Ingenieurausbildung die Absolventinnen und Absolventen befähigen, ihre hohe Gestaltungsverantwortung wahrzunehmen und ihr berufliches Handeln nach den Prinzipien der ethischen Legitimierbarkeit, der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Kontrollierbarkeit auszurichten.“
Viele Hochschulen werben inzwischen um Studierende mit Bachelor- und Masterstudiengängen, die eine stärkere digitale Vernetzung sowie energie- und ressourcenschonende Prozesse aufweisen. „Angesichts der gerade bei der jüngeren Generation verbreiteten Einstellung, etwas gegen den Klimawandel und für die Nachhaltigkeit tun zu müssen, sollten diejenigen, die auf der Suche nach einem Studienfach sind, ein Ingenieurstudium in ihre Überlegung einbeziehen, um ihren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit zu leisten“, forderte IfKom-Bundesvorstandsmitglied Andreas Hofert.
Aus Sicht der IPW muss aus ökologisch-sozialer Perspektive der Auftrag technischer Bildung sein, Qualifikations- und Sozialisationskonzepte zu entwickeln, die für eine sachorientierte, wissenschaftlich-fachliche Auseinandersetzung mit ökologischen Problemstellungen sensibilisieren und zu kreativen Lösungsansätzen befähigen. Voraussetzung ist ein solides Grundlagenwissen, interdisziplinäres Denken, Handeln und Kommunizieren. Zudem soll aus human-gesellschaftlicher Perspektive technische Bildung eine Persönlichkeitsbildung ermöglichen. Sie trägt damit zu politisch-sozialer Mündigkeit, Emanzipation und Berufsidentität, zur Befähigung für die Übernahme von Verantwortung und zu einer friedvollen, gerechten und ökologisch orientierten Gesellschaft bei.
„Vom 15. bis 17. Juni findet an der Technischen Universität Dresden in Präsenz und Online die 17. Ingenieurpädagogische Jahrestagung der IPW statt“ betonte IPW-Präsidentin Prof. Dr. Gudrun Kammasch und ergänzte: „Mit dem Thema Herausforderungen zeitgemäßer Technikbildung im akademischen und berufsbildenden Sektor sollen die Herausforderungen technikpädagogische Lösungsansätze diskutiert werden.“ Dazu gehören u. a. die Fragen, wie ändert sich das Anforderungsprofil an Ingenieurinnen und Ingenieuren in der zunehmend vernetzten Arbeitswelt, welche sozialen Komponenten bestimmen die moderne Ingenieurtätigkeit, welche Rolle spielt der Beruf für Persönlichkeit und Gesellschaft, wie können junge Menschen für die sinnvolle Umsetzung technischer Möglichkeiten interessiert werden, wie lassen sich sinnvoll ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in Ausbildung und Studium verknüpfen und welche Vor- und Nachteile haben umfassende „Berufliche Bildung“ gegenüber kurzfristigem „beruflichem Training“?
„Mit Plenarvorträgen, der Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse sowie „Best Practice-Beispielen“ sollen von der Tagung wichtige Impulse zur Beantwortung dieser Fragen ausgehen“, erläuterte Prof. Kammasch das Ziel der Veranstaltung.
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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
www.ifkom.de
Die Ingenieurpädagogische Wissenschaftsgesellschaft (IPW e. V.) versteht sich als Forum für alle an technischer Bildung interessierten Personen aus der beruflichen und akademischen Bildung sowie aus Wirtschaft und Politik, national und international. Die Ingenieurpädagogische Wissenschaftsgesellschaft, IPW, e. V. hat sich das Anliegen der „Engineering Initiative“ der UNESCO, 2011, zu eigen gemacht: Die Kunst der Technik in Theorie und Praxis einzusetzen, um der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 mit der Kernforderung nach höherer Nachhaltigkeit näher zu kommen und diese weltweit verstärkt in die Technik-Lehre einzubinden.
www.ipw-edu.org
Foto: Abdruck honorarfrei: v.l.n.r.: Heinz Leymann (IfKom), Prof. Dr. Gudrun Kammasch (IPW), Andreas Hofert (IfKom)
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IfKom und FinAF verleihen erstmalig Nachhaltigkeitspreis
Posted by PM-Ersteller - 24/01/20 at 11:01:45 a.m.Dr. Justinus Pieper erhielt in Anerkennung seines Engagements den ersten Nachhaltigkeitspreis des Forschungsinstituts für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften.
Im Rahmen der Kooperation mit FinAF – Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften wurde erstmalig der FinAF-Nachhaltigkeitspreis verliehen. In Anerkennung seines Engagements und seiner herausragenden motivierenden und gewinnenden Art erhielt Dr. Justinus Pieper kürzlich aus den Händen des wissenschaftlichen FinAF-Leiters und des Bundesvorsitzenden der IfKom diesen Ehrenpreis.
In seiner Laudatio wies Prof. Dr. Ralph Dreher darauf hin, dass Dr. Pieper sich seit Gründung der FinAF in herausragender Art und Weise wissenschaftlich für das Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften engagiert hat. Besonders hervorzuhaben ist sein Ansatz, über die Reflektion von historischen Ereignissen die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit als Führungs- wie Lebensprinzip zu verdeutlichen. Mit seiner verbindlichen und sozialen Art hat er maßgeblich zu einer vertrauensvollen und produktiven Zusammenarbeit, zu einer positiven Außenwirkung und zu einer hohen Wertschätzung der FinAF beigetragen.
FinAF wurde 2018 mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten. Das Alleinstellungsmerkmal von FinAF ist, das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen zu erklären. Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal gibt FinAF konkrete Antworten auf die Frage, wie die Forderungen des „Leonardischen Eides“ in der Ingenieurbildung erfüllt werden können.
Seit 2018 kooperieren die IfKom mit dem Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften. Gemeinsam werden Module zur vorbereitenden Ausbildung von Führungskräften entwickelt. Diese gelten für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge und auch als Elemente von berufsbegleitenden Qualifizierungen.
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FinAF ist das Akronym des Forschungsinstituts für die nachhaltige Ausbildung von Führungskräften. FinAF wurde mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten. Hierzu gehören:
– die Entwicklung, Vermittlung und Vermarktung von Methoden zur nachhaltigen Ausbildung von Fach- und Führungskräften,
– die Beratung von Unternehmen bei der Planung, Umsetzung und Durchführung von nachhaltigen Geschäftsstrategien und Produktionsverfahren,
– das Interimsmanagement.
Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal erklärt FinAF als Alleinstellungsmerkmal das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen. FinAF will damit konkrete Antworten auf die Frage geben, wie die Forderungen des „Leonardischen Eides“ in der Ingenieurbildung erfüllt werden können.
www.finaf.org
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