Attraktive Studiengänge durch Implementierung des Nachhaltigkeitsgedankens
Posted by PM-Ersteller - 24/11/25 at 12:11:30 p.m.Es besteht Einigkeit, Studiengänge mit energie- und ressourcenschonenden Prozessen und weiteren Nachhaltigkeitsaspekten sind attraktiver zu gestalten, ohne das Grundlagenwissen zu vernachlässigen.
Mit attraktiven Studiengängen werben Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften um Studierende, um der sinkenden Nachfrage in ingenieurtechnischen Fächern entgegenzuwirken. Welches Potenzial sich dabei durch den Nachhaltigkeitsgedanken heben lässt, entwickelten Prof. Dr. Ralph Dreher von TVD – Technical Vocational Didactics und Prof. Dr. Rainer Holmer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg im Expertengespräch mit dem Berufsverband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.).
Es herrschte Konsens über das Ziel, die Studiengänge mit digitaler Vernetzung, energie- und ressourcenschonenden Prozessen und weiteren Nachhaltigkeitsaspekten attraktiver zu gestalten, ohne das notwendige Grundlagenwissen zu vernachlässigen. Denn technische Bildung bewegt sich im Kontext gesellschaftlicher, ökologischer, wirtschaftlicher und ethisch-technologischer Entwicklungen.
„Mit ihrer Einstellung, etwas gegen den Klimawandel und für die Nachhaltigkeit unternehmen zu müssen, sollten junge Menschen, die auf der Suche nach einem Studienfach sind, ein Ingenieurstudium in ihre Überlegung einbeziehen“, forderte IfKom-Bundesvorsitzender Dr. Heinz Leymann und fügte hinzu: „Auch ein Studium der Elektrotechnik befähigt dazu, einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten zu können“. Aus der Sicht der IfKom müssen Jugendliche stärker für Technik begeistert und – auch mit Blick auf die sich verändernden Arbeitswelten – für ein Ingenieurstudium gewonnen werden.
„Wir fordern, die Implementierung des Nachhaltigkeitsgedankens in die Studiengänge konsequent vorzunehmen und weiterzuentwickeln. Dabei lässt sich der Grundgedanke sehr gut an dem von Prof. Dr. Ralph Dreher verfassten Leonardischen Eid festmachen“, erklärte IfKom-Bundesvorstandsmitglied Andreas Hofert und ergänzte: „Denn eine Ingenieurausbildung soll dazu befähigen, Verantwortung zu übernehmen und Prinzipien der ethischen Legitimierbarkeit, der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Kontrollierbarkeit in das berufliche Handeln einzubringen.“
Nach Auffassung der IfKom müssen Ingenieurinnen und Ingenieure bereits im Studium befähigt werden, zu reflektieren, welche Auswirkungen sich aus ihren konzeptionellen Entscheidungen ergeben und lernen, sich mit ihrer Expertise konstruktiv in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen. Diese Vielfalt an Themen und Ansprüchen muss zugleich technische Studiengänge für junge Menschen attraktiv machen.
Prof. Dr. Dreher ergänzte hier um die bereits seit längerem bekannte „Purpose-Problematik“ die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge betreffend: „Bei dem riesigen Angebot dessen, wie ich mich beruflich entwickeln kann, rückt im Zuge der Berufsentscheidung immer mehr die Frage nach der Sinnhaftigkeit, dem Zweck meines Tuns und meiner eigenen Existenz für junge Menschen in den Mittelpunkt. Die klassischen ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge haben sich dabei dem Eindruck der potenziell Studieninteressierten oft so aufgestellt, dass sie genau diesen Eindruck nicht vermitteln. Deutsche Studiengangskonzeptionen mit starker Grundlagen- und Theorielastigkeit spiegeln oftmals nicht die Hoffnung der UNESCO, dass gerade die Ingenieurswissenschaften zur Lösung der großen Probleme dieser Welt wie Nahrungsmittelversorgung, sauberes Trinkwasser, Bildung durch digitale Infrastruktur und so einem Mehr an Verteilungsgerechtigkeit wider. Ergänzend muss gefragt werden. Wie viel Grundlagenlernen in Seminarform benötige ich im Studium noch, wenn diese mir via den KI-Systemen angeboten wird? Hier brauche ich dem flipped-classroom-Konzept folgend stattdessen die Hochschule als Ort für Reflexion und Einordnung. Gelingen hier nicht einschneidende didaktische Veränderungen, verliert gerade Deutschland weiter und verstärkt den Ingenieurnachwuchs.
Prof. Dr. Holmer betonte, dass im Studium zunächst eine klare Vorstellung von Nachhaltigkeit in Bezug auf technische Lösungen entwickelt werden muss. Dies kann sich an den „klassischen“ 3 Dimensionen orientieren, wobei nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien bewertet werden sollte. Eine Bewertung in Bezug auf Nachhaltigkeit kann sowohl anhand des Erlernens von nötigem technischem Grundlagenwissen als auch bei der Diskussion über zukünftige Herausforderungen und möglichen technischen Lösungen durchgeführt und geübt werden. Ein interessanter Aspekt ist in diesem Zusammenhang auch die Verantwortung des Einzelnen in diesem Kontext. Es ist wichtig, dass jeder selbst das naheliegende und mögliche tut, andere zum Mitmachen motiviert und gleichzeitig aber auch weder sich selbst noch andere durch überzogene Zielsetzungen demotiviert – wichtig ist hier eine smarte Zielsetzung (ambitioniert, aber nicht illusorisch). Oft besteht bei Themen der Nachhaltigkeit ein (tatsächlicher oder manchmal auch vermeintlicher) Konflikt zwischen ökonomischen Randbedingungen und nachhaltigen Lösungen. Hier optimale Lösungen zu finden, wird vielfach die Aufgabe der Ingenieurinnen und Ingenieure sein. Viele Unternehmen sind weltweit vernetzt und es ist möglich, dass im Bereich der Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Prioritäten gesetzt werden – auch damit müssen Ingenieurinnen und Ingenieure umgehen lernen. Nicht zuletzt wird es immer auch technische Aufgaben geben, wo das primäre Ziel die reine technische Performance und erst in zweiter Linie die Nachhaltigkeit ist, was wiederum eine ausgewogene Herangehensweise erfordert. Nicht zuletzt sollte Nachhaltigkeit nicht so verstanden werden, dass technische Aktivitäten zurückgefahren werden („keine Technik macht auch keine Probleme“), sondern vielmehr können und sollen Aspekte der Nachhaltigkeit eine wunderbare Motivation für die Entwicklung von neuen, innovativen technischen Lösungen sein.
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IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Dr. Heinz Leymann
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44575 Castrop-Rauxel
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fax ..: 02305 9679086
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email : info@ifkom.de
Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
www.ifkom.de
TVD – Technical Vocational Didactics wurde von Prof. Dr. phil. Ralph Dreher im Jahr 2013 gegründet und wird von ihm seitdem geleitet. Die Professur „Technikdidaktik am Berufskolleg“, die als Stiftungsprofessur an der naturwissenschaftlich-technischen Fakultät der Universität Siegen eingerichtet und 2018 verstetigt wurde, realisiert ein Ausbildungskonzept, welches analog zum Lernfeldkonzept der KMK den Studierenden ein ganzheitliches Problemlösen von
der Erfassung der technischen Inhalte über die notwendigen Arbeitsprozessanalysen hin zu einer binnendifferenzierenden Unterrichtsentwicklung ermöglicht.
http://www.tvd-edu.com/
Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) wurde 1971 als Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen gegründet. Sie garantiert beste Startbedingungen für eine erfolgreiche berufliche Karriere. Mit mehr als 10.000 Studierenden ist sie eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Über 50 praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit, Architektur und Gestaltung überzeugen durch hohe Qualität in Lehre und Forschung.
www.oth-regensburg.de
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Nachhaltige Ingenieurausbildung für eine innovative Zukunft
Posted by PM-Ersteller - 15/07/25 at 12:07:37 p.m.Ingenieurwissenschaftliches Handeln fordert Kommunikation über Ergebnis und Initiieren von konstruktiver Konfrontation mit gesellschaftlichen Interessen als wesentliches Merkmal von Ingenieurarbeit.
In der zunehmend global vernetzten Arbeitswelt ändert sich das Anforderungsprofil an Ingenieurinnen und Ingenieure. „Nicht nur die Maximierung von Gewinnen steht im Vordergrund, sondern es geht auch um folgende Fragen: Welche sozialen Komponenten bestimmen die moderne Ingenieurtätigkeit? Welche Rolle spielt der Beruf für Persönlichkeit und Gesellschaft? Wie können junge Menschen für die sinnvolle Umsetzung technischer Möglichkeiten interessiert und fasziniert werden, und wie lassen sich sinnvoll ökologische, soziale und ökonomische Aspekte im Studium verknüpfen?“ betont IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann und fügt hinzu „für die Ingenieurwissenschaften muss der Nachhaltigkeitsgedanke Teil des Innovationsgedankens sein“.
Im Rahmen einer nachhaltigen Ingenieurausbildung unterstützen die IfKom den von Prof. Dr. Ralph Dreher als ein Berufsethos formulierten Leonardischen Eid, der neben der Folgenabschätzung ingenieurwissenschaftlichen Handelns auch eine Kommunikation über dieses Ergebnis und das Initiieren von konstruktiver Konfrontation mit gesellschaftlichen Interessen als wesentliches Merkmal von Ingenieurarbeit fordert. „Dies bedeutet, zu den technischen Innovationen und der Gebrauchsfähigkeit müssen auch der Umwelt- und Klimaschutz durch Ressourcenschonung die gleiche Bedeutung im Rahmen der Wertschöpfungskette haben“, unterstreicht der stellv. IfKom-Bundesvorsitzende Franz-Josef Müller und ergänzt, insbesondere setzen sich die IfKom für einen höheren Frauenanteil im Ingenieurwesen ein“.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Leitprinzip an der TH Aschaffenburg und tief verankert in Lehre, Forschung und Transfer. Die Studiengänge „Erneuerbare Energien und Energiemanagement (E³)“ und „Modern Materials (MOMAT)“ bilden Studierende praxisnah für die aktive Mitgestaltung der Energiewende und die Nutzung nachhaltiger Werkstoffe aus.
Als eine der ersten bayerischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften verfügt die TH Aschaffenburg über ein eigenes, fachgebundenes Promotionsrecht. Das Promotionszentrum für Nachhaltige und Intelligente Systeme, kurz NISys, bietet in Kooperation mit der Hochschule Würzburg-Schweinfurt sowie der Hochschule Coburg jungen Forschenden die Möglichkeit, technische Innovationen mit gesellschaftlicher Relevanz verantwortungsvoll zu entwickeln.
Auch in den beiden Technologietransferzentren der TH Aschaffenburg NETZ und ZeWiS arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eng mit Unternehmen zur Umsetzung nachhaltiger Technologien zusammen. Das Team des Technologietransferzentrums für Nachhaltige Energien (NETZ) hat die klimaneutrale Energieversorgung in Gewerbe, Industrie, kommunalen Einrichtungen und Privathaushalten zum Ziel. Im ZeWiS – Zentrum für Wissenschaftliche Services und Transfer – liegt der Fokus auf nachhaltigen Materialien, ressourcenschonender Produktion sowie nachhaltigen Geschäftspraktiken.
Im Green Office arbeiten Studierende und Mitarbeitende der TH Aschaffenburg Hand in Hand an der Umsetzung eines klimaschonenden und bienenfreundlichen Campus mit dem Ziel, die nachhaltige Entwicklung der Hochschule voranzubringen.
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Die 1995 gegründete Hochschule in Aschaffenburg ist eine dynamische und familiengerechte Hochschule am Bayerischen Untermain mit derzeit fast 3.800 Studierenden. Seit 2019 trägt sie den Namen Technische Hochschule Aschaffenburg.
Enge Kooperationen mit vielen Unternehmen und Institutionen sowie Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen garantieren den Studierenden, dass sie praxisrelevantes Wissen erwerben, das für eine erfolgreiche Arbeit in einer zunehmend globalen Arbeitswelt erforderlich ist. Ein konsequenter Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft gewährleistet einen optimalen Praxisbezug. Die Qualität der akademischen Ausbildung an der TH Aschaffenburg wird unterstrichen durch akkreditierte Studiengänge und Spitzenplätze bei einschlägigen Hochschulrankings.
www.th-ab.de
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IfKom und FinAF fordern Nachhaltige Ingenieurausbildung
Posted by PM-Ersteller - 17/06/25 at 10:06:31 a.m.IfKom und FinAF sprechen sich für ingenieurmäßiges und nachhaltiges Handeln aus und setzen sich infolgedessen für eine nachhaltige Ingenieurausbildung ein.
Das globale gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Handeln wird sich immer stärker an der Machbarkeit und Verantwortbarkeit von Technikentwicklung orientieren müssen. Denn nur so wird es gelingen, Kernprobleme unserer Zeit, wie Ressourcenschonung, Ressourcenverteilung und Bewahrung unseres Lebensraums zu bewältigen. In diesem Kontext haben insbesondere Ingenieurinnen und Ingenieure eine große Verantwortung gegenüber den heutigen und zukünftigen Generationen. Umso mehr gilt es, hier ein nachhaltiges Handeln im Spannungsfeld zwischen ökonomischen, ökologischen, sozialen und ethischen Aspekten als Kernelement ingenieurmäßigen Handelns vorzubereiten.
„Bei der Entwicklung nachhaltiger Technologien gilt es, die natürlichen Lebensgrundlagen weltweit zu erhalten, um den nachrückenden Generationen eine friedliche, klima- und menschenfreundliche Welt zu hinterlassen“, merkt IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann an und fügt hinzu: „Nachhaltige Technikentwicklung bedeutet für uns Ingenieurinnen und Ingenieure eine jeden Tag neu erlebte Zukunftsverantwortung“. Infolgedessen setzen sich IfKom (Ingenieure für Kommunikation) und FinAF (Forschungsinstitut für nachhaltige Ausbildung von Führungskräften) für eine Ingenieurausbildung ein, die das Streben nach Nachhaltigkeit integrativ als einen wesentlichen Teil des Berufsbildes verankert.
Unterstützt wird dieses durch den von Ralph Dreher als ein Berufsethos formulierten Leonardischen Eid, wonach Ingenieurinnen und Ingenieure lernen müssen, ihrer hohen Gestaltungsverantwortung anhand der Prinzipien der ethischen Legitimierbarkeit, der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Kontrollierbarkeit gerecht zu werden.“
Neben einer nachhaltigen Ingenieurausbildung brauchen wir global auch eine dazu unterstützende Unternehmensethik, wobei die 2015 global verabschiedeten „Sustainable Development Goals“ (SDG) zunehmend an Bedeutung gewinnen müssen. Daraus erschließt sich, nicht nur die Maximierung von Gewinnen steht im Vordergrund einer Unternehmensstrategie, es ergibt sich auch eine moralische und klimaschonende Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.
Seit Jahrzehnten erfolgt global eine Wohlstandbereicherung durch eine stetige Produktionssteigerung, die oft auf fossilen Brennstoffen basiert. Diese Ressourcen sind jedoch endlich und bereits global an ihre Grenzen gestoßen. Infolgedessen ist es Aufgabe der Ingenieurinnen und Ingenieure, Maßnahmen zu ergreifen, wie weltweit ein qualitatives Produktivitätswachstum zu erreichen ist, die dieses quantitative mit fossilen Brennstoffen längerfristig eliminiert. „Und genau hier setzt der Leonardische Eid als Basis in der Ingenieurausbildung ein“, merkte Ralph Dreher, wissenschaftlicher Leiter des FinAF, an und fügte hinzu: „die Curricula in der Ingenieurausbildung müssen entsprechend angepasst werden.“
IfKom und FinAF sind sich einig, dies könnte anhand von Projektaufgaben erfolgen. Das Ziel ist, den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in Bezug auf die Relevanz auf Technologien und Innovationen umzusetzen in ihrem jeweiligen Berufsfeld. Zudem müssen die Studentinnen und Studenten in die Lage versetzt werden, ihre Projektarbeit kommunikativ reflektieren zu können. Im Hinblick auf eine nachhaltige Ingenieurausbildung unterstreichen IfKom und FinAF die Notwendigkeit des vor einigen Jahren in drei Bundesländern eingeführten beruflichen Gymnasiums für Ingenieurwissenschaften, das gezielt auf eine Karriere in technischen Berufen über Ausbildung oder Studium im Ingenieurbereich vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler dieser Einrichtung erwerben innerhalb von drei Jahren sowohl die allgemeine Hochschulreife als auch berufliche Kenntnisse.
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FinAF ist das Akronym des Forschungsinstituts für die nachhaltige Ausbildung von Führungskräften. FinAF wurde mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten.
Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal erklärt FinAF als Alleinstellungsmerkmal das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen. FinAF will damit konkrete Antworten auf die Frage geben, wie die Forderungen des „Leonardischen Eides“ in der Ingenieurbildung erfüllt werden können.
www.finaf.org
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