Innovative Lehrkräftebildung Physik: Hochschullehrpreis 2023 geht an Olga Walter und Dr. Tina Schulze
Posted by PM-Ersteller - 26/10/23 at 07:10:29 a.m.Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe zeichnet zwei Physik-Dozentinnen, die gleichzeitig Lehrerinnen sind, mit ihrem Hochschullehrpreis 2023 aus.
Olga Walter und Dr. Tina Schulze nahmen den mit insgesamt 2.000 Euro dotierten Preis am 24. Oktober im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres entgegen. Ausgezeichnet werden sie für ihr innovatives und hochschulübergreifendes Seminar „Lehr-Lern-Labor Physik“.
Der Hochschullehrpreis 2023 der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) geht an Olga Walter, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der PHKA und Physiklehrerin an einer Realschule in Karlsbad, und an Dr. Tina Schulze, Lehrbeauftragte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Physiklehrerin an einem Karlsruher Gymnasium. Die beiden Dozentinnen erhalten die mit insgesamt 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr im Wintersemester 2022/23 durchgeführtes hochschulübergreifendes Seminar „Lehr-Lern-Labor Physik“.
In diesem innovativen Seminar erleben Lehramtsstudierende von PHKA (Sekundarstufe I) und KIT (gymnasiales Lehramt) die Verzahnung theoretischer und praktischer Studieninhalte, indem sie ein Semester lang wöchentlich drei bis vier Stunden mit Schulklassen im Lehr-Lern-Labor Physik an der PHKA Physikexperimente realisieren. Zunächst führen die Studierenden hier mit den Schüler:innen Lerneinheiten durch, die von den beiden Dozentinnen konzipiert wurden – beispielsweise zu den Themen Farbe, Auge und Körpertemperatur. Dann entwickeln sie selbst solche Lerneinheiten und erproben diese schließlich im letzten Drittel des Semesters mit den Schulklassen. Die Schüler:innen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 von Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien kommen im Rahmen von Projekttagen an die PHKA und werden von ihren Lehrkräften begleitet. Im Wintersemester 2022/23 waren es insgesamt 12 Schulklassen aus Karlsruhe und Umgebung in das Seminar eingebunden.
Gelungene Theorie-Praxis-Erfahrung
Überreicht wurde der Hochschullehrpreis am 24. Oktober von Prof. Dr. Dorothee Kohl-Dietrich im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres der PHKA. „Im Seminar ,Lehr-Lern-Labor Physik‘ wird handlungsorientiertes Unterrichten aktiv praktiziert“, zitierte die PHKA-Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales in ihrer Laudatio aus der Begründung der Lehrpreiskommission, der sowohl PHKA-Studiendekane und -Studierende als auch sie selbst angehören. „Die Studierenden arbeiten mit realen Lerngruppen und erproben somit, wie Lehr-Lernprozesse im Unterrichtsgeschehen gestaltet werden können“, hob Kohl-Dietrich hervor, was das Seminar so besonders mache. Hinzu komme, dass Olga Walter und Dr. Tina Schulze, die an der PHKA promoviert hat, erfahrene Lehrerinnen seien, die nicht nur Fachwissen und fachdidaktisches Wissen einbringen, sondern aufgrund ihrer langjährigen Unterrichtserfahrung auch eine gelungene Theorie-Praxis-Erfahrung ermöglichen.
Umgang mit Schüler:innen üben
„Wir legen in unseren Studierendengruppen großen Wert auf Selbstreflexion und wertschätzendes Feedback, das die Lernprozesse unterstützt“, erläutert Olga Walter. Auch die unterschiedlichen Prüfungsordnungen von PHKA und KIT seien berücksichtigt worden. Für PHKA-Studierende ist das Seminar im 1. Mastersemester Lehramt Physik verpflichtend, für KIT-Studierende im 5. Bachelorsemester. PHKA-Studierende schätzen an dem Seminar besonders, dass es noch vor dem Praktikum im 2. Mastersemester Gelegenheit bietet, den Umgang mit Schüler:innen zu üben. „Durch das Erproben von eigenen Ideen gewinnen die Studierenden an Erfahrung und nehmen eine wichtige Bestärkung mit für ihren weiteren Weg der Professionalisierung“, sagt Dr. Tina Schulze. Das Preisgeld wollen die beiden Dozentinnen einsetzen, um mit ihren Studierenden eine Exkursion in ein Science Center zu machen – als Inspirationsquelle für kreative Umsetzungsmöglichkeiten von Unterrichtsthemen.
Innovatives Konzept zur Fortentwicklung der Physiklehrkräftebildung
Für den Hochschullehrpreis vorgeschlagen hatten das Seminar „Lehr-Lern-Labor Physik“ Juniorprofessor Dr. Tobias Ludwig, Leiter des PHKA-Instituts für Physik und Technische Bildung, und Prof. Dr. Carsten Rockstuhl, an der KIT-Fakultät für Physik zuständig für die Lehramtsbildung. „Für angehende Physiklehrkräfte ist es nicht hinreichend, selbst experimentieren zu können, sie müssen die Experimente für die Schüler:innen auch physikdidaktisch sinnvoll auswählen und sicher durchführen können“, sagt Ludwig. Genau diese Kompetenzen erlernen die Studierenden im Seminar von Olga Walter und Dr. Tina Schulze. „Die beiden haben ein innovatives Konzept zur Fortentwicklung der Physiklehrkräftebildung in der Region Karlsruhe entwickelt und umgesetzt, von dem nicht nur die Studierenden, sondern auch die Schüler:innen und die sie begleitenden Lehrkräfte profitieren“, freut sich der Physikdidaktiker.
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Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Frau Regina Thelen
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Als bildungswissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht forscht und lehrt die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) zu schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen. Ihr unverwechselbares Profil prägen der Fokus auf Bildung in der demokratischen Gesellschaft, Bildungsprozesse in der digitalen Welt sowie MINT in einer Kultur der Nachhaltigkeit. Rund 220 in der Wissenschaft Tätige betreuen rund 3.600 Studierende. Das Studienangebot umfasst Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe und die Sekundarstufe I sowie Bachelor- und Masterstudiengänge für andere Bildungsfelder. Die berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote zeichnen sich durch ihre besondere Nähe zu Forschung und Praxis aus.
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„Karriereturbo“ Wirtschaftspädagogik an der Allensbach Hochschule
Posted by PM-Ersteller - 06/10/19 at 08:10:25 a.m.Die private Allensbach Hochschule bietet den akkreditierten Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik an, der unter anderem den Weg in den schulischen Vorbereitungsdienst eröffnet.
Auch zum neuen Schuljahr hat sich die Situation nicht geändert: Es können bundesweit nicht alle Lehrerstellen besetzt werden, weil schlicht Pädagogen fehlen. Das kann für Quereinsteiger eine interessante Perspektive sein, denn ihnen eröffnen sich in diesem Bereich viele Karrieremöglichkeiten. Als Basis kann die Qualifikation zum Wirtschaftspädagogen dienen. Dies ist ein interdisziplinäres Studium, welches Inhalte der Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft) mit pädagogischen Inhalten verknüpft.
Als einzige Hochschule in Deutschland bietet die privat geführte Allensbach Hochschule derzeit einen Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik im Fernstudium an – mit spannenden Aussichten für Absolventinnen und Absolventen, wie Timo Keppler, Geschäftsführer der Allensbach Hochschule GmbH, betont: „Sie können beispielsweise als Berufsschullehrer und -lehrerinnen oder als Lehrpersonen an Wirtschaftsgymnasien tätig werden, Ihnen steht jedoch auch der Weg in die freie Wirtschaft, beispielsweise in der Personalentwicklung oder in der Erwachsenenbildung, offen.“ Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.
Der Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik wird an der Allensbach Hochschule vom Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftspädagogen Prof. Dr. Rödiger Voss geleitet, einem national und international anerkannten Experten auf diesen Gebieten und als ehemaliger Berufsschullehrer auch jemand mit einer ausgeprägten Praxiskenntnis. „Der Studienschwerpunkt ,Berufliche Bildung und Pädagogik beruflicher Schulen‘ bereitet auf Aufgaben im Bereich der beruflichen Bildung vor. Wer Lehrperson im beruflichen Bereich werden möchte, absolviert im Anschluss an das Masterstudium zunächst den Vorbereitungsdienst, das Referendariat“, erklärt Professor Voss einen möglichen Karriereweg für Master der Wirtschaftspädagogik.
Die Allensbach Hochschule steht Absolventinnen und Absolventen auch bei Fragen zum Referendariat im Anschluss an das Fernstudium der Wirtschaftspädagogik zur Verfügung. „Zugang zum Vorbereitungsdienst wird von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Daher begleiten wir unsere Studierenden sehr eng dabei, den richtigen Weg einzuschlagen. In Baden-Württemberg haben die Studierenden beispielsweise Zugang zum Vorbereitungsdienst für berufliche Schulen“, betont Timo Keppler.
Professor Voss erläutert auch den zweiten großen Bereich, in dem Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftspädagogik tätig werden können. „Sie qualifizieren sich für eine leitende Position im Bereich der Personalentwicklung oder der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Sie können Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen in fachlicher, pädagogischer, personeller und finanzieller Hinsicht planen und organisieren sowie Bildungsmarketingmaßnahmen durchführen. Hierzu gehört beispielsweise auch die Entwicklung von Programmen zur Ausbildung von Nachwuchsführungskräften.“ Wer dieses Ziel anstrebe, könne den Studienschwerpunkt „Betriebliche und außerbetriebliche Weiterbildung“ wählen. „Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, des Konzeptes des lebenslangen Lernens und einer dynamischen neuen Arbeitswelt erhalten diese Kompetenzen in Unternehmen besonderen Zuspruch. Der Master Wirtschaftspädagogik kann dadurch zu einem echten Karriereturbo werden.“
Für wissenschaftlich besonders ambitionierte Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftspädagogik könne das Masterstudium auch als Ausgangspunkt für eine Karriere im Hochschulbereich dienen und stelle eine Zusatzqualifikation für Dozierende dar, weiß der international erfahrene Experte. Der Studiengang „Wirtschaftspädagogik“ der Allensbach Hochschule ist vom Akkreditierungs-, Zertifizierungs- & Qualitätssicherungs-Institut ACQUIN akkreditiert und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.
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Über die Allensbach Hochschule
Die Allensbach Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule des Bundeslandes Baden-Württemberg und bietet verschiedene berufsbegleitende Bachelor- und Masterprogramme im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an. Rektor der Allensbach Hochschule ist der renommierte Ökonom Prof. Dr. Martin Reckenfelderbäumer, Trägerin der Hochschule ist die Allensbach Hochschule GmbH, die von Timo Keppler geführt wird. Die Masterprogramme der Allensbach Hochschule sind durch die Akkreditierungsagenturen ACQUIN beziehungsweise ZeVA akkreditiert und als Fernstudiengänge konzipiert, der Bachelorstudiengang ist durch die Akkreditierungsagentur ZeVA akkreditiert. Alle Studiengänge sind zusätzlich von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen. Die Allensbach Hochschule hat sich voll der Digitalisierung verschrieben und setzt bei ihren Programmen auf vollständig online-basierte Vorlesungen, die in geschützten Räumen stattfinden und aufgezeichnet werden. Das digitale Lernen wird durch didaktisch hochwertig aufbereitete Studienmaterialien unterstützt, welche die Studierenden in ihrem eigenen Lerntempo bearbeiten können. Bei Fragen steht ihnen jederzeit ein Tutor oder Dozent zur Verfügung. Neben der Lehre spielt die Forschung an der Allensbach Hochschule eine wichtige Rolle. So richtet die Hochschule beispielsweise jährlich das Bodensee-Forum zu den Themen Krise, Sanierung und Turnaround aus und gibt die wissenschaftliche Fachzeitschrift „Zeitschrift für Interdisziplinäre Ökonomische Forschung“ heraus. Ebenso ermöglicht die Allensbach Hochschule berufsbegleitende Promotionsprojekte herausragender Studierender. Weitere Informationen unter www.allensbach-hochschule.de
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