Transkranielle Pulsstimulation (TPS): Neue Wege in der Alzheimer-Therapie

Ambulantes, nicht-invasives Hirnstimulations-Verfahren TPS überzeugt zunehmend durch Wirkung, Patienten-Sicherheit und expansive Studienlage

BildImmer mehr wissenschaftliche Studien, über 15.000 behandelte Patientinnen und Patienten, fast 80 spezialisierte Kliniken, Praxen und Zentren im deutschsprachigen Raum – und doch ist sie vielen noch unbekannt: die Transkranielle Pulsstimulation, kurz TPS. Dabei handelt es sich um ein modernes, nicht-invasives Hirnstimulationsverfahren, das weltweit inzwischen zu den am intensivsten erforschten seiner Art gehört. Entwickelt und erforscht wurde die Methode, die auf niedrigenergetischen Stoßwellen basiert, in den vergangenen 30 Jahren ursprünglich für Menschen mit Alzheimer-Demenz – inzwischen zeigen jedoch auch erste Studien und Praxiserfahrungen bei Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS vielversprechende Ergebnisse.

Mit der jüngst veröffentlichten Studie der Medizinischen Universität Wien ist die wissenschaftliche Datenlage zur Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) erneut gewachsen – und sie zeigt einmal mehr, was Ärztinnen und Ärzte aus der täglichen Praxis schon lange berichten: Die TPS kann das Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer bremsen, Symptome verbessern und vor allem eines bewahren – ein gutes Stück weiterer Selbstständigkeit und Lebensqualität.

Was ist die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – und warum ist sie so besonders?

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) ist ein physikalisches Verfahren, das gezielte Stoßwellenimpulse von außen durch den Schädel zielgenau in das Gehirn leitet. Diese Impulse regen die Durchblutung an, fördern die Ausschüttung wachstumsfördernder Botenstoffe, aktivieren Nervenzellen (Neuronen) und die Synapsenbildung (Verbindungsstellen zwischen den Neuronen) und können degenerative Prozesse im Gehirn verlangsamen. Dabei ist die Behandlung schmerzfrei, dauert pro Sitzung nur etwa 30 Minuten, wird ambulant durchgeführt und ist nahezu nebenwirkungsfrei.

Mit der TPS behandelt und an ihr geforscht wird unter anderem in renommierten Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Bonn, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), oder dem Klinikum Wahrendorff bei Hannover, Europas größter psychiatrischer Fachklinik in privater Trägerschaft.

Mittlerweile gibt es über 50 wissenschaftliche Studien und Fachveröffentlichungen zur TPS, die sich mit den zahlreichen Wirkmechanismen, der Patienten-Sicherheit und der nahezu vollständigen Nebenwirkungslosigkeit dieser innovativen Stoßwellen-Methode befassen. Dabei steht im Zentrum die Alzheimer-Demenz, aber auch zu anderen Indikationen wie Parkinson, Depression, Autismus und ADHS sowie im Bereich der Grundlagenwissenschaft wird intensiv geforscht – mit klaren, ermutigenden Ergebnissen. Alle Forschenden, übrigens weltweit aktiv, eint die Suche nach besseren, verträglicheren und vor allem wirksamen Optionen für Betroffene.

Die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“ – ein Zusammenschluss engagierter Fachärztinnen und Fachärzte – spricht angesichts dieser Datenlage von einer modernen, hochrelevanten Therapieform, die auf dem besten Weg zur evidenzbasierten Zusatztherapie bei Alzheimer-Demenz ist.

Aktuelle Studie der Medizinischen Universität Wien liefert weitere valide Daten zur Wirksamkeit der TPS

In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit 60 Alzheimer-Patient:innen untersuchte die Medizinische Universität Wien nun erneut die Wirkung der TPS. Die aktuellen Ergebnisse sprechen für sich: Vor allem bei Menschen unter 70 Jahren verbesserten sich das Gedächtnis und andere kognitive Fähigkeiten signifikant. Auch Depressionen, die häufig eine die Lebensqualität der Patienten weiter einschränkende Symptomatik bei Alzheimer-Erkrankten darstellen, nahmen ab. Begleitende MRT-Aufnahmen zeigten, dass die TPS zentrale Hirnregionen aktivieren kann, die für Gedächtnis und Aufmerksamkeit verantwortlich sind.

Verwendet wurden dabei international anerkannte Erhebungsinstrumente wie der CERAD-Plus und der BDI-II – auch das ist ein wichtiges Signal an die wissenschaftliche Community: Die Studien zur TPS folgen den methodischen Standards der klinischen Forschung. Und: Auch die Langzeitdaten werden stetig aussagekräftiger. Denn immer mehr Ärzt:innen dokumentieren inzwischen positive Effekte, die Monate über die Behandlung hinaus anhalten.

Nicht-invasiv, ambulant und hocheffektiv: Transkranielle Pulsstimulation (TPS) als Teil einer neuen Ära in der Medizin

Die TPS gehört zu einer wachsenden Gruppe von Verfahren der sogenannten nicht-invasiven Hirnstimulation (NIBS). Anders als medikamentöse Therapien basieren NIBS auf physikalischen Prinzipien – sie nutzen gezielte Reize, um neurobiologische Prozesse im Gehirn anzustoßen. Zu dieser Gruppe zählt zum Beispiel auch die transkranielle Magnetstimulation (TMS), die vor allem bei Depressionen eingesetzt wird und mittlerweile sogar in die offiziellen Leitlinien aufgenommen wurde. Während die TMS mit elektrischen Strömen über Magnetfelder arbeitet, setzt die TPS auf niedrigenergetische Stoßwellenimpulse, die tiefere Hirnareale über eine Software-gestützte Applikation äußerst zielgenau erreichen können und so für die Behandlung von Alzheimer oder auch Parkinson ideal geeignet ist.

Der große Vorteil: Die NIBS-Verfahren wirken dort, wo Medikamente oft an Grenzen stoßen – nämlich direkt im Gehirn, ohne den Organismus flächendeckend zu belasten. Nebenwirkungen sind bei der TPS extrem selten und mild – Kopfschmerzen, Unruhe oder Müdigkeit vergehen meist schnell. Und: Die Behandlung ist für Patienten schmerzfrei und mit keinerlei Einschränkungen im Alltag verbunden.

NIBS: Und die Kosten? Gering – verglichen mit Medikamenten wie Lecanemab

Obwohl die TPS bereits in zahlreichen Fachzentren verfügbar ist, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten bislang noch nicht. Dies gilt auch für die TMS trotz ihrer Aufnahme in die offiziellen Leitlinien. Der Grund: Der Bereich der Hirnstimulationsverfahren ist relativ jung und bisher nicht in den Leistungskatalogen verankert. Hier müssen zunächst bürokratische Hürden überwunden werden, was bekanntermaßen sehr viel Zeit (Jahre) in Anspruch nimmt.

Doch immer mehr private Krankenkassen (PKVs) erkennen das Potenzial der TPS und übernehmen die Kosten nach individueller Prüfung, denn: ein trotz Alzheimer-Krankheit selbständig und aktiv lebender Mensch leidet weniger an Folge- und Begleiterkrankungen, muss nicht in ein Pflegeheim und kostet die Kassen so in der Gesamtheit deutlich weniger. Für Betroffene bedeutet dies, dass sie vonseiten der PKVs schon jetzt gute Chancen auf Unterstützung haben, bei vergleichsweise geringen Behandlungskosten.

Zum Vergleich: Das nun auch in Europa zugelassene Alzheimer-Medikament Lecanemab kostet rund 26.500 US-Dollar pro Jahr und Patient, ist nur für eine sehr kleine Patientengruppe (Schätzungen gehen von 20.000 Personen aus) überhaupt einsetzbar, muss intravenös verabreicht werden und ist mit einer Reihe teils solch schwerwiegender Nebenwirkungen verbunden, dass regelmäßige MRT-Kontrollen stattfinden müssen. Demgegenüber steht die TPS – ambulant, risikoarm und im Praxisalltag sowie in Studien zunehmend als wirksam und sicher belegt.

Wenn das Verfahren so vielversprechend ist: Warum kennt trotzdem kaum jemand die TPS?

Die Antwort ist so simpel wie ernüchternd: Medizinischer Fortschritt braucht in unserem System Zeit – oft Jahrzehnte. Neue Verfahren kämpfen mit bürokratischen Hürden, mangelnder Sichtbarkeit und Skepsis gegenüber allem, was nicht bereits Standard beziehungsweise nicht allein pharmakologisch ist. Daher ist die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) zwar längst in der Praxis und bei innovativ agierenden Neurolog:innen und Psychiater:innen angekommen, aber noch nicht in der allgemeinen öffentlichen Wahrnehmung, was leider auch mit dem Desinteresse der Medien zu tun hat – von einigen Ausnahmen dankenswerterweise abgesehen.

Initiative „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“ engagiert sich für mehr Aufklärung und Information

Doch das ändert sich – auch dank Initiativen wie der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ und deren unabhängigem Informationsportal „Alzheimer Deutschland“. Das Portal hat es sich zur Aufgabe gemacht, objektiv über die TPS zu berichten, alle wissenschaftlichen Arbeiten öffentlich zugänglich zu machen und Patient:innen sowie Angehörige auf dem Laufenden zu halten.

Darüber hinaus informiert „Alzheimer Deutschland“ umfassend über alle Formen der Demenz, über weitere innovative Therapien, neue Entwicklungen und Erkenntnisse in der Neurowissenschaft und der Alzheimer-Forschung – sowie mit praktischen Informationen über die oft vernachlässigten, aber hochwirksamen Möglichkeiten der Prävention neurophysiologischer Erkrankungen. Interviews mit Expert:innen, Berichte von Patient:innen und Angehörigen sowie eine Mediathek mit Fernseh- und Presseberichten zeigen zudem die praktischen Erfahrungen mit der TPS aus dem Alltag.

Eines ist jedenfalls klar: Die Zukunft der Medizin wird nicht mehr nur von chemischen Substanzen geprägt werden, sondern auch von physikalischen Prinzipien, die das Gehirn gezielt aktivieren können. Die TPS ist Teil dieser neuen Ära, die allen Menschen mit neurophysiologischen Erkrankungen schon jetzt zur Verfügung steht.

Weitere Informationen, Studienübersichten, Interviews und TPS-Standortlisten in Europa sind hier zu finden: https://www.alzheimer-deutschland.de und mehr zur „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ direkt unter folgendem Link: https://www.alzheimer-deutschland.de/ueber-alzheimer-deutschland

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja Christina Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg
Österreich

fon ..: +49-(0)1579-24 54 388
web ..: https://www.alzheimer-deutschland.de
email : info@alzheimer-deutschland.de

Über „Alzheimer Deutschland“ und die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“

„Alzheimer Deutschland“ ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen – übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS – aktuelle Informationen an die Hand geben soll.

Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ – einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen – setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern – mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.

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Alzheimer-Bluttest jetzt verfügbar: labors.at bietet erste zugelassene Blutdiagnostik europaweit an

Der CE-IVD-zertifizierte Alzheimer-Bluttest ist nun auch für Praxen und Kliniken in Deutschland und der EU verfügbar – exklusiv über das Wiener Diagnostiklabor labors.at.

BildDie Früherkennung von Alzheimer-Demenz erhält eine klinisch relevante Erweiterung: Seit September 2024 bietet das Wiener Diagnostiklabor labors.at Österreich-exklusiv den weltweit ersten CE-IVD-zugelassenen Alzheimer-Bluttest an. Der sogenannte Aß42/ß40-Ratio-Test ermöglicht eine frühzeitige, belastungsarme Diagnostik, indem er Beta-Amyloid-Ablagerungen nachweist, die sich nach heutigem Kenntnisstand bis zu 20 Jahre vor Krankheitsmanifestation bilden können.
Nun ist der Bluttest auch für Ärzt:innen und Patient:innen in Deutschland und anderen EU-Staaten nutzbar. Damit steht ein innovatives Verfahren bereit, das die bisherige Demenzdiagnostik maßgeblich ergänzen könnte. Entwickelt wurde der Test vom internationalen Medizintechnikunternehmen Sysmex, einem der führenden Anbieter in der hämatologischen Diagnostik. Damit steht ein innovatives Verfahren zur Verfügung, das in seiner Genauigkeit (über 95 Prozent) und Praxistauglichkeit neue Maßstäbe setzt.

Klassische Diagnostik bleibt aufwendig – der Bluttest bei labors.at schafft neue Optionen

Die Diagnose einer Alzheimer-Demenz war bislang mit erheblichen Hürden verbunden. Bildgebende Verfahren wie PET-Scans sind teuer und schwer zugänglich, die Lumbalpunktion belastend und für viele Patient:innen ungeeignet. Auch lange Wartezeiten auf Facharzttermine behindern eine rechtzeitige Abklärung. Der neue Amyloid-Bluttest liefert gleichwertige Ergebnisse zu etablierten Verfahren, ist jedoch deutlich einfacher durchführbar – auch grenzüberschreitend.

Einfache Durchführung – auch aus deutschen Kliniken und Praxen

Ob in Berlin, München oder Hamburg – Ärzt:innen aus ganz Deutschland können den Test bei labors.at beauftragen und erhalten dann aus Wien das notwendige Equipment. Nach Blutentnahme wird das Röhrchen zentrifugiert, das Plasma in ein Polypropylen-Röhrchen pipettiert und eingefroren. Die Probe bleibt 10 Tage stabil und kann innerhalb dieser Zeit tiefgefroren zu labors.at versendet werden. Die Befundabfrage erfolgt digital. Labors.at bietet hierfür individuelle Versandlösungen an und steht telefonisch für Rückfragen zur Verfügung (+43 1 26053-600).

Der Aß42/ß40-Test: Präzise, frühzeitig, zertifiziert

Der Test weist das Verhältnis zweier Beta-Amyloid-Proteine im Blut nach – ein verlässlicher Indikator für pathologische Ablagerungen im Gehirn, wie sie bei Alzheimer typisch sind. Entwickelt im Rahmen internationaler Forschung, ist er der erste Bluttest dieser Art, der die europäische CE-IVD-Zulassung für die medizinische Diagnostik erhalten hat. Damit erfüllt er alle Qualitätsanforderungen für die klinische Anwendung in der EU. Die diagnostische Genauigkeit liegt laut aktuellen Daten bei über 95 Prozent.

Ein Gewinn für die Praxis – auch ohne Lumbalpunktion oder PET

„Unser Test ersetzt keine ärztliche Diagnose, kann aber helfen, Alzheimer in einem sehr frühen Stadium zu erkennen oder auszuschließen“, erklärt Dr. med. Bernhard Mühl, Facharzt für medizinisch-chemische Labordiagnostik bei labors.at. „Er eignet sich besonders bei Verdachtsfällen oder auffälligen kognitiven Tests. In vielen Fällen kann so auf belastende Verfahren verzichtet werden.“

Alzheimer-Früherkennung wird zum Schlüsselfaktor – auch therapeutisch

Mit der EU-Zulassung neuer Antikörpertherapien wie Lecanemab gewinnt die frühzeitige Diagnose weiter an Bedeutung. Diese Medikamente sind nur in sehr frühen Krankheitsstadien einsetzbar. Ein niederschwellig verfügbarer Bluttest kann helfen, das therapeutische Zeitfenster besser zu nutzen – und somit Lebensqualität zu bewahren. Während viele andere Verfahren derzeit noch in der klinischen Entwicklung oder im Studienstatus sind, ist der Test von labors.at bereits zugelassen und steht unmittelbar zur Verfügung – ein entscheidender Unterschied in der Versorgungspraxis.

Zugang für alle: Der Alzheimer-Bluttest ist auch für interessierte Patient:innen verfügbar

Der neue Alzheimer-Bluttest steht nicht nur Ärzt:innen und Kliniken zur Verfügung, sondern kann grundsätzlich von allen Menschen genutzt werden, die sich mit dem Verdacht auf eine Demenzerkrankung konfrontiert sehen – sei es aufgrund eigener Beobachtungen, familiärer Vorbelastung oder ärztlicher Empfehlung. Auch Angehörige, die Veränderungen bei nahestehenden Personen bemerken, können das Gespräch mit der behandelnden Haus- oder Fachärztin bzw. dem Facharzt suchen. Der Aß42/ß40-Ratio-Test ist aktuell als Privatleistung zum Preis von 175 Euro verfügbar und kann in jeder ärztlichen Praxis vorbereitet werden.

Direkte Informationen zum Alzheimer-Bluttest sind hier einzusehen: https://www.labors.at/blog/2024/09/17/alzheimer-demenz-test

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Mühl Speiser Bauer Spitzauer Labors.at GmbH
Herr Dr. med. Bernhard Mühl
Kürschnergasse 6 B
1210 Wien
Österreich

fon ..: +43 1 26053-600
web ..: https://www.labors.at
email : mail@labors.at

Über labors.at

labors.at ist das größte ärztlich geführte Diagnostiklabor Österreichs außerhalb des Krankenhausbereichs. Mit über 500 Mitarbeitenden und neun Standorten in Wien bietet das Facharztlabor ein umfassendes Analysespektrum von mehr als 1.000 Parametern. Das Unternehmen ist spezialisiert auf hochqualitative Labormedizin und arbeitet eng mit internationalen Partnern der Medizintechnologie zusammen. Mit dem Aß42/ß40-Ratio-Test ist labors.at das erste Diagnostik-Zentrum in Europa, das einen für die Praxis zugelassenen Alzheimer-Bluttest anbietet. Labors.at ist für Österreich Exklusiv-Partner des Test-Entwicklers und Herstellers sysmex. Eine Einführung des Bluttests in anderen EU-Ländern ist derzeit nicht geplant. Damit steht labors.at Interessenten aus der gesamten EU als direkte Anlaufstelle zur Verfügung.

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Gehirnstimulation: Transkranielle Pulsstimulation (TPS) zur ambulanten Behandlung der Alzheimer-Krankheit

Die Mediziner Dr. Jan Bachmann und Dr. Rainer Leipert arbeiten mit der sanften Stoßwellen-Methode Transkranielle Pulsstimulation (TPS) im Raum Heilbronn.

BildDie Behandlungsmöglichkeiten für Morbus Alzheimer, andere Formen der Demenz, aber auch Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Während die Forschung nach ursächlichen und symptomatischen Medikamenten gegen Alzheimer und andere degenerative neurologische Erkrankungen intensiv fortgesetzt wird, haben mittlerweile auch physikalische Therapieansätze zugenommen und beeindruckende Fortschritte gemacht. Insbesondere die Transkranielle Pulsstimulation (TPS), eine nicht-invasive und ambulante Methode zur Gehirnstimulation, die mit niedrigenergetischen Stoßwellen arbeitet, bietet den Patient:innen eine einfach zu handhabende und effektive neue Behandlungsmöglichkeit.
In zahlreichen etablierten Kliniken und Arztpraxen wird diese Methode bereits verwendet. Bislang haben rund 5.000 Menschen, die an Alzheimer-Demenz leiden, von der TPS-Behandlung profitiert. Das Ziel der TPS ist es, den Fortschritt neurodegenerativer Erkrankungen aufzuhalten bzw. zu verlangsamen und die Unabhängigkeit sowie die Lebensqualität der Patient:innen und ihrer Familien spürbar zu verbessern. Die Ärzte Dr. Rainer Leipert aus Bad Wimpfen und Dr. Jan Bachmann aus Heilbronn sind beide langjährig versierte Fachleute auf dem Gebiet der Stoßwellentherapien und wenden die Neurostimulationsmethode TPS, mit überzeugenden Ergebnissen in ihren Praxen an.

Alzheimer-Demenz: Noch unheilbar und bis vor kurzem nur eingeschränkt therapierbar.

Viele neurodegenerative Erkrankungen bleiben bislang leider unheilbar. Die wissenschaftliche Forschung hat die genauen Ursachen noch nicht vollständig geklärt und es gibt unterschiedliche Theorien. Man nimmt etwa an, dass toxische Proteinmoleküle, die außerhalb der Neuronen (Nervenzellen) entstehen und deren Funktion beeinflussen, eine wichtige Rolle spielen. Beta-Amyloid ist eines dieser Moleküle; es bildet Plaques im Gehirn, die die Durchblutung beeinträchtigen und zu Sauerstoff- und Energiemangel führen. Tau-Proteine, die normalerweise für die Nährstoffversorgung der Zellen zuständig sind, können ebenfalls verändert werden, was zur Bildung von sogenannten Tau-Fibrillen führt. Diese Ablagerungen in den Zellen können zur Zellzerstörung beitragen.

Bisher wurden verschiedene medikamentöse Therapien eingesetzt, um Symptome zu lindern und den Krankheitsfortschritt zu verlangsamen. Zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten gehören bis heute sogenannte Acetylcholinesterase-Inhibitoren wie Donepezil, Rivastigmin und Galantamin. Allerdings sind die erzielten Erfolge eher begrenzt und viele Patient:innen leiden unter diversen Nebenwirkungen.

Derzeit machen zwar auf dem pharmazeutischen Sektor die Entwicklungen der Antikörper-Medikamente Lecanemab und Donanemab vorsichtige Hoffnung auf neue medikamentöse Therapien. Allerdings können diese intravenös zu verabreichenden Stoffe lediglich bei früh beginnender Demenz eingesetzt werden und sind noch mit solch starken Nebenwirkungen behaftet, dass Wissenschaftler:innen weltweit vor deren Einsatz warnen. Ob und wann überhaupt eine Zulassung für Europa erfolgt, ist noch ungewiss.

Im Hier und Heute hingegen kann das ambulante Neurostimulationsverfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS), mittlerweile gut untersucht in zahlreiche Studien und Anwendungsbeobachtungen, als eine für die Patient:innen sichere und die Lebensqualität erhöhende ambulante Behandlungsmethode gelten und ein neues Kapitel in der modernen Medizin aufschlagen.

Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – wissenschaftlicher Fortschritt im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen.

Verfahren zur Gehirnstimulation wie die TPS nehmen einen anderen Ansatz in Angriff, der sich auf die elektrischen Vorgänge im Gehirn konzentriert: Unser Gehirn besteht aus Milliarden von Neuronen. Jede Nervenzelle kann bis zu 10.000 Synapsen haben, die sie mit anderen Zellen verknüpfen. Die Kommunikation innerhalb dieses Netzes, das etwa 100 Billionen Übertragungspunkte (Synapsen) umfasst, erfolgt durch elektrische Impulse. Hier greift die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) ein: Mit sehr kurzen, niedrigenergetischen Stoßwellenimpulsen können die Neuronen und deren Netzwerke im Gehirn aktiviert und zur Regeneration angeregt werden.

Die Durchführung des Verfahrens in der Praxis ist für die Patient:innen äußerst einfach. Die Behandlung besteht aus einer Serie von sechs Sitzungen à 30 Minuten, die idealerweise innerhalb von zwei Wochen durchgeführt werden. In jeder Sitzung überträgt der behandelnde Arzt etwa 6.000 einzelne Stoßwellenimpulse in das Gehirn, indem er mit einem Handapplikator über alle Bereiche des Kopfes fährt. Während der Behandlung können alle Beteiligten auf einem Bildschirm die Auswirkungen der Wellen verfolgen, basierend auf den zuvor hochgeladenen MRT-Daten der Betroffenen. Die Behandlung ist für die Patient:innen angenehm, da die Stoßwellen kaum zu spüren und die seltenen Nebenwirkungen vernachlässigbar sind: Lediglich zwei von 100 Patient:innen erfahren vorübergehend leichte Kopfschmerzen oder Schwindel, die schnell von selbst abklingen. Die TPS dient übrigens als Ergänzung zu bestehenden Therapien. Medikamentöse Standardtherapien, die bereits durchgeführt werden, können und sollen wie üblich fortgesetzt werden.

Forschungslandschaft wächst rasant: Klinische Untersuchungen stützen die Wirksamkeit der TPS.

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) hat in klinischen Studien, Untersuchungen und in der Praxis bemerkenswerte Ergebnisse gezeigt: Mit TPS kann bei vielen Patient:innen der Krankheitsverlauf nicht nur gestoppt oder verlangsamt werden. Darüber hinaus kann diese innovative Stoßwellentherapie häufig sogar eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes der Patient:innen bewirken: Kurz- und Langzeitgedächtnis können sich neu organisieren, Probleme bei der Wortfindung und Orientierung können reduziert werden, Patient:innen können wieder mehr zu sich selbst finden, sozial aktiver sein und oft auftretende Ängste und Depressionen können erheblich gelindert werden. In einigen Fällen konnten Patient:innen sogar wieder in ihren Beruf zurückkehren. Weitere Studien, die Funktion und Wirkung der TPS noch besser belegen sollen, sind derzeit in Arbeit.

TPS in Heilbronn und Bad Wimpfen: Stoßwellen-Experten begrüßen die neue Behandlungsmöglichkeit

„Wir haben beide jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Arten von Stoßwellen in unseren Praxen“, sagt Dr. med. Rainer Leipert, der ebenso wie sein Kollege Dr. med. Jan Bachmann bereits Mitte der 1990er Jahre begonnen hat, mit diesen damals neuen Behandlungsformen zu arbeiten: „Deshalb sind wir bestens vertraut mit den Funktionsmechanismen und den regenerativen Möglichkeiten von Stoßwellen, die auch als Schallwellen bezeichnet werden. Wir haben uns daher intensiv mit der TPS auseinandergesetzt und entschieden, diese beeindruckende Therapiemethode auch den betroffenen Menschen in und um Heilbronn zugänglich zu machen,“ ergänzt Dr. Bachmann.

Die beiden Ärzte wissen persönlich um die Notwendigkeit wirksamer Therapieverfahren: Dr. Leipert konnte mit der TPS nicht nur seinen Patienten, sondern auch einem Familienmitglied helfen und Dr. Bachmann weiß aufgrund seiner langjährigen konsiliarischen Tätigkeit in der psychiatrischen Klinik Weissenhof bei Weinsberg, wie dringend Behandlungsmöglichkeiten benötigt werden, die die Symptomatiken von Alzheimer, Demenz, Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen verbessern können.

Weitere Informationen zu Dr. med. Jan Bachmann und Dr. med. Rainer Leipert und die Transkraniellen Pulsstimulation sind ab sofort unter https://www.bachmann-heilbronn.de/eswt-tps und https://orthopaedie-dr-leipert.de/transkranielle-pulsstimulation zu finden.

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Transkranielle Pulsstimulation (TPS)
Herr Dr. med. Jan Bachmann
Staufenbergstr. 31
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email : tps@bachmann-heilbronn.de

Über die Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) gehört zur neuen Generation der Gehirnstimulations-Therapien, auch Neurostimulations-Behandlungen genannt. In internationalen Wissenschaftskreisen längst eines der Top-Themen bzgl. ihres hohen Potentials zur Ergänzung medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, sind Neurostimulationsverfahren in der allgemeinen Öffentlichkeit noch relativ unbekannt – was sich derzeit jedoch rasch ändert, wie auch in den Medien vermehrter zu sehen und zu lesen ist.
Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) besitzt im Gegensatz zu anderen Verfahren, die operativ oder mit hohem Aufwand verbunden sind, den Vorteil, dass sie rein ambulant und nicht-invasiv durchgeführt wird und das Alltagsleben der Patient:innen nicht beeinträchtigt. Dementsprechend verbreitet sie sich an Universitäts- und Fachkliniken sowie auch in niedergelassenen Praxen immer mehr.

Weitere Informationen zur TPS und zu anderen Hirnstimulationsverfahren sowie zu aktuellen News aus den Neurowissenschaften und der Alzheimer-Forschung sind auf einem neuen Fachportal zu finden:

https://alzheimer-science.com

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