Karriereberatung für Ingenieure bei den VDI Recruiting-Tagen 2019 in Nürnberg und München

Seit 2015 berät Hans Ulrich Gruber Ingenieure bei den VDI Recruiting-Tagen in Nürnberg. 2019 bietet er diese Karriereberatung auch in München. Die Bau- und IT-Branche sucht händeringend Fachkräfte.

BildDie VDI Recruiting-Tage als Informationsplattform für Ingenieure werden jedes Jahr beliebter. Hans Ulrich Gruber rechnet auch 2019 mit einer hohen Nachfrage sowohl von Seiten der Unternehmen als auch von Kandidatenseite. „Die Unternehmen erkennen den Recruiting-Tag zunehmend als Chance, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen“, so Gruber und ergänzt: „Es kommen ja nicht nur die Berufsanfänger zu diesem Karrieretag.“ Vom Einsteiger bis zum erfahrenen Ingenieur reiche das Kandidatenspektrum. Unternehmen können auch internationale Kontakte dort knüpfen.

Personalberater Hans Ulrich Gruber bietet auch in diesem Jahr individuelle Karriereberatung für die Ingenieure. In Nürnberg ist es seine fünfte Teilnahme, in München die erste. „Ich bringe echte Branchenerfahrung mit und kenne die Praxis aus eigener jahrelanger Tätigkeit in diesem Bereich. Diese Erfahrungswerte möchte ich in der strategischen Karriereberatung weitergeben“, sagt Hans Ulrich Gruber. Die Karriereberatung der Kandidatinnen und Kandidaten sei vergleichbar mit einer Strategieberatung für Unternehmen. „Mir geht es darum in den Gesprächen, individuelle Perspektiven aufzuzeigen.“ Das gelte sowohl für Berufsanfänger als auch für erfahrene Praktiker, die eine neue Karrierestufe erreichen wollen.

Die Karrierechancen und Möglichkeiten bewertet er dabei als grundsätzlich gut, auch wenn derzeit manche Branchen schwächeln. „In der Baubranche genauso wie im IT-Bereich werden nach wie vor händeringend Fachkräfte gesucht“, so Gruber. Eine Chance sowohl für Unternehmen als auch für Kandidatinnen und Kandidaten sieht er in einem Branchenwechsel. Dabei komme es immer auf das jeweilige Kompetenzprofil an. Dies müsse man fachspezifisch in jedem Einzelfall genau betrachten. Zusammenfassend könne man sagen: „Es braucht dafür auf der einen Seite Kandidaten mit sehr viel Erfahrung und der Offenheit, sich neue Kompetenzfelder zu erschließen. Gleichzeitig bedarf es auf der anderen Seite eines Unternehmers oder einer Unternehmerin, der oder die die Offenheit und Bereitschaft mitbringt, jemanden aus einer anderen Branche dabei zu begleiten, sich etwaige fehlende Kompetenzfelder anzueignen.“

Die VDI Recruiting-Tage hält Gruber auch für eine gute Chance, Fachkräfte für Nordbayern zu begeistern: „Ich freue mich nach wie vor, wenn es gelingt, viele Talente in Oberfranken und Mittelfranken zu halten beziehungsweise für die Region zu gewinnen.“ Franken habe viele großartige Unternehmen, eine gute Infrastruktur und eine sehr hohe Lebensqualität. Auch darauf mache er regelmäßig bei den persönlichen Karriereberatungen aufmerksam. Mit Erfolg, wie er immer wieder feststellt.

Personalberater Hans Ulrich Gruber bietet am 17. Oktober 2019 in Nürnberg und am 21. November in München im Rahmen der VDI Recruiting-Tage eine persönliche Karriereberatung für Ingenieure an.

Weitere Informationen zum VDI Recruiting-Tag gibt es im Internet:
https://www.ingenieur.de/recruiting-tag/

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IT-Cluster Oberfranken: Absolventenpreis soll Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen stärken

IT-Cluster Oberfranken e.V. prämierte Abschlussarbeiten oberfränkischer Hochschulen und Universitäten aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Lukas Höllein überzeugte die Jury

BildAm Standort Oberfranken gibt es jährlich viele hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Um dieses Potenzial der Region aufzuzeigen, prämiert der IT-Cluster Oberfranken e. V. seit 2011 praxisrelevante Abschlussarbeiten aus diesem Bereich. Das Finale und die Preisverleihung des „ITCO ABSOLVENTENPREISES 2019“ fand am Donnerstag in Kulmbach statt. Gastgeber war in diesem Jahr die IREKS GmbH. Das Unternehmen ist weltweit bekannt für erstklassige Backzutaten, Aromen, Speiseeis-Produkte und Agrarhandel sowie ein führender Hersteller hochwertiger Braumalze für zahlreiche namhafte Brauereien. Drei Kandidaten konnten sich für die Finalrunde aus den Reihen aller oberfränkischen Hochschulen und Universitäten mit ihren Arbeiten qualifizieren. Lukas Höllein von der Hochschule Coburg konnte die Jury mit seiner Bachelorarbeit „Video-Streaming and Video-Annotation for case workers“ überzeugen.
„Der Preis soll dazu dienen, die Kontakte zu Hochschulen in Oberfranken auf- und auszubauen“, sagte Hans Ulrich Gruber, Vorstandsvorsitzender des IT-Clusters, während der Begrüßung. Er solle außerdem die Wahrnehmung des IT-Standortes Oberfranken stärken, den Wissenstransfer von Hochschulen zu Unternehmen befördern sowie zu mehr praxisnahen Abschlussarbeiten anregen. „Außerdem soll er eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und hiesigen Unternehmen fördern.“
All diese Punkte konnten die drei Finalisten überzeugend erfüllen und so fiel die Entscheidung der Jury auch denkbar knapp aus. Sie kürte Lukas Höllein vor den beiden Zweitplatzierten Alexander Badewitz, ebenfalls von der Hochschule Coburg und Matthias Delfs von der Universität Bamberg zum Sieger. Das Preisgeld, insgesamt 6.000 Euro, das der IT-Cluster Oberfranken ausgelobt hatte, wurde entsprechend aufgeteilt.
Lukas Höllein habe auch mit seiner Präsentation gepunktet und damit letztlich den Ausschlag gegeben, sagte Thomas Feike, stellvertretender Vorsitzender des IT-Clusters und Sprecher der Jury. Denn die drei Finalisten mussten bei einer Wettbewerbspräsentation die Jury von ihren Arbeiten überzeugen. Lukas Höllein stellte vor, wie er einen Prototyp entwickelt hat, mit dessen Hilfe Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter einer Versicherungsgesellschaft Videos betrachten und Notizen und Anmerkungen hinzufügen können. Entstanden ist seine Arbeit im Rahmen seines dualen Studiums mit dem Versicherer HUK-Coburg.
„Versicherungsgesellschaften erhalten häufig Beweisfotos, beispielsweise im Falle eines Straßenverkehrsunfalls“, so Lukas Höllein. „Mit zunehmender Verbreitung von Dash-Cams – also im Auto installierte Kameras, die den umliegenden Straßenverkehr kontinuierlich mitfilmen – werden jedoch auch immer mehr Beweisvideos eingereicht.“ Bei der HUK-Coburg existierte jedoch bisher kein System, welches eine Betrachtung und Annotation von Videos ermöglicht habe. Lukas Höllein hat ein derartiges System erfolgreich entwickelt. Dies sei eine „äußerst umfangreiche Aufgabe“ gewesen, wie auch Prof. Dr.-Ing. Quirin Meyer in seinem Gutachten zur vorgelegten Arbeit konstatierte.
Alexander Badewitz, Hochschule Coburg, hatte in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Synchronisierung von unterschiedlichen Darstellungen eines Kanban-Boards“ eine Lösung entwickelt, welche die Synchronisation eines physischen Kanban-Boards mit einem digitalen Kanban-Board größtenteils automatisiert. Die Lösung enthält sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten, deren Funktion er live präsentierte.
Matthias Delfs von der Universität Bamberg hat seine Masterarbeit für Siemens Healthineers verfasst. Er hat sich mit dem Thema beschäftigt, ob sich die Käufe von Röntgengeräten mit Hilfe künstlicher Intelligenz künftig besser und längerfristiger vorhersagen lassen. Bislang schätzen menschliche Experte die Zahl der Käufe bis zu zwei Wochen in die Zukunft. Matthias Delfs hat Verfahren des maschinellen Lernens und statistische Verfahren dahingehend untersucht, ob eine Vorhersage zwei Monate in die Zukunft zu vergleichbaren oder besseren Ergebnissen führen kann als die der menschlichen Experten.
Keine einfache Entscheidung für die Jurymitglieder
Die Jury war auch in diesem Jahr wieder mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aus ganz Oberfranken besetzt. Aus den Reihen der Hochschulen und Universitäten waren dies: Prof. Dr. Torsten Eymann (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Richard Göbel (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof), Prof. Dr. Andreas Henrich (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) und Prof. Volkhard Pfeiffer (Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg). Aus den Reihen der oberfränkischen Wirtschaft nahmen teil: Peter Müller (im Ruhestand, vormals T-Systems International GmbH, Bamberg), Thomas Feike (VLEXsoftware+consulting gmbh, Kulmbach), Michael Bitzinger (Geschäftsführer bitzinger GmbH, Hof), Torsten Wabnitz (Wabnitz IT & Media Company GmbH, Bayreuth).
Vorstandsvorsitzender Hans Ulrich Gruber bedankte sich zum Abschluss bei den drei Finalisten, der Jury sowie dem Gastgeber, Dr. Klaus Langer, er ist IT-Leiter und Prokurist der IREKS GmbH.
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Im Verein IT- Cluster Oberfranken e.V. haben sich Unternehmen und Institutionen aus ganz Oberfranken zu einem regionalen Branchen-Netzwerk zusammengeschlossen. Der IT-Cluster Oberfranken bietet oberfränkischen IT-Unternehmen und -Leitern sowie Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen und Organisationen eine Plattform für Know-how-Transfer und gegenseitigen Austausch. Ziel ist es, Vorteile für alle Beteiligten zu schaffen, insbesondere die Produktivität in der oberfränkischen IT-Branche zu steigern und zukunftssichere Arbeitsplätze zu fördern.

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