Was bringt die Zukunft? – Was Lubera nicht wissen kann, aber dennoch wissen sollte

Wer mehrjährige Pflanzen produziert, muss Jahre im Voraus planen. Lubera zeigt, warum Gärtner täglich Entscheidungen für eine Zukunft treffen, die niemand sicher vorhersagen kann.

BildBaumschuler und Gärtner sind praktizierende Zukunftsforscher. Wer – wie Lubera – grösstenteils mehrjährige, holzige Pflanzen produziert, muss Jahre im Voraus planen. Wenn eine heute getopfte Pflanze verkaufsfertig ist, wie viele werden dann gebraucht? Und was geschieht, wenn sie sich trotz hoher Investitionen – oft rund 20 Euro pro Pflanze – nicht verkaufen lässt?

Der Planungshorizont reicht meist noch weiter: Jungpflanzen müssen mindestens ein Jahr im Voraus bestellt werden. Insgesamt bewegen wir uns häufig in einem Zeitraum von zwei bis vier Jahren. Wird die jeweilige Pflanze dann noch gefragt sein? Wächst der Markt weiter? Gibt es Sondereffekte wie während der Corona-Zeit? Und gelingt es dem eigenen Unternehmen, kontinuierlich zu wachsen?

Zukunftsforschung – mehr Zweifel als Gewissheit
Ob Zukunftsforschung tatsächlich belastbare Antworten liefern kann, bleibt fraglich. Zu viele Unwägbarkeiten prägen wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen. Immer wieder verändern grundlegende Paradigmenwechsel alles: Dampfkraft, Elektrizität, Digitalisierung, Internet – und aktuell die Künstliche Intelligenz.

Trends fortschreiben – mit Vorsicht zu geniessen
Auch das einfache Fortschreiben aktueller Trends ist keine verlässliche Methode. Es funktioniert nur, solange keine unerwarteten Ereignisse eintreten – die sprichwörtlichen „schwarzen Schwäne“. Zwar zeigen unsere Zahlen seit Jahren ein kontinuierliches Wachstum bei Stauden, doch wie lange dieser Trend anhält, bleibt offen. Aktuell verlassen wir uns aber auf diesen Trend – uns bleibt mangels Wahrsagerei auch gar nichts anderes übrig.

In Szenarien denken
Bestimmte Situationen und Szenarien führen häufig zu ähnlichen Reaktionen. Erfahrungen aus der Energiekrise der 1970er Jahre oder der Corona-Zeit zeigen: In unsicheren Zeiten wenden sich Menschen verstärkt Pflanzen zu. Gleichzeitig stellt sich aber bei neuen Krisenszenarien – etwa stark steigenden Energiepreisen – die Frage, ob Inflation und Kaufkraftverluste diese Nachfrage wieder bremsen. Zudem könnten steigende Produktionskosten dazu führen, dass Anbieter aus dem Markt ausscheiden – mit entsprechend sinkendem Angebot und steigenden Preisen. Dennoch: Krisensituationen steigern relativ zuverlässig die Pflanzennachfrage, auch gerade nach essbaren Pflanzen, also nach unseren Kernsortimenten. Auch aktuell vermuten wir, dass wir aufgrund der Kriege in nahen und fernen Osten und angesichts der steigenden Energiepreise eine solche Hinwendung zu den Pflanzen sehen, jedenfalls in unseren Verkaufszahlen aus den ersten 2,5 Monaten

Ziele setzen und umsetzen
Für Lubera liegt der sinnvollste Ansatz darin, die Zukunft aktiv zu gestalten. Im Zentrum steht ein klares Ziel: nachhaltiges Wachstum auf Basis eines starken Kernsortiments. Die eigene Züchtung essbarer Pflanzen bildet dabei das Fundament, ergänzt durch ausgewählte Zusatzprodukte. Wachstum ist dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Umsetzung. Es ermöglicht, Sortiment und Züchtung kontinuierlich auszubauen und das Angebot für Kundinnen und Kunden weiter zu verbessern. Dabei arbeitet Lubera konsequent daran, Stammkunden zu binden und damit nicht laufend neue Kunden werben zu müssen. Neukunden werden über Videos und Onlinewerbung angesprochen, aber mit dem ausdrücklichen Ziel, sie so schnell wie möglich zu Stammkunden zu machen. Jede Woche stammen ca. 70% der Bestellungen von Tells-Kunden, die im Tells-Kundenclub von Lubera mitmachen.

Fünf Thesen zum Pflanzenmarkt

Dennoch seien zum Abschluss einige Thesen zur Zukunft des Pflanzenmarkts gewagt:

* Je naturferner unser Alltag wird, desto wichtiger werden Pflanzen als Gegenpol. Leben braucht Leben.
* Essbare Pflanzen stehen im Zentrum: Sie liefern nicht nur Sauerstoff, sondern auch Nahrung – und verbinden damit Nutzen und Erlebnis.
* Langfristig entwickelt sich der Markt vom Nachfrager- zum Anbietermarkt. Produktion ist anspruchsvoll, die Zahl der Anbieter dürfte sinken.
* Produzenten können dadurch wieder mehr Preishoheit gewinnen – insbesondere im Direktverkauf. Je näher sie am Endkunden sind, desto grösser ihre Chancen.

Aber selbstverständlich beantwortet das nicht die Frage, wieviel Heidelbeerjungpflanzen man einkaufen muss und wieviele fertige Heidelbeerpflanzen in 2-3 Jahren benötigt werden um die Nachfrage zu decken. Die einzige sichere Antwort lautet: Wenn möglich genug…

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Lubera AG
Herr Reto Rohner
Lagerstrasse 1
9470 Buchs
Schweiz

fon ..: 0041-81-7563033
web ..: https://www.lubera.com/de/
email : reto.rohner@lubera.com

Was Lubera unterscheidet:
Unsere Firmen-DNA
1. Wir fokussieren uns konsequent auf den Hausgartenmarkt und die Bedürfnisse von Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern
2. Wir haben klare Zuchtziele für essbare Pflanzen:
o einfacher zu kultivieren
o besser im Geschmack
o widerstandsfähiger
o wenn möglich überraschend
3. Die vertikale Integration von der Züchtung bis zum Verkauf an Endkunden – mit einem geschlossenen Lernkreislauf zwischen Züchtung, Produktion und Kundenfeedback
4. Wir tun Gutes und reden gerne darüber. Pflanzen sind für uns eines der sinnvollsten und nachhaltigsten Produkte überhaupt. Genau deshalb teilen wir unser Wissen offen: in Gartenbriefen, Videos und in unserem Online-Gartenbuch.

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Mode in der Krise. Schrumpfen oder explodieren.

Krise und Mode

BildKleidung hat in der Krise zwei Reflexe. Entweder sie schrumpft “ in Askese, Tarnung, Unsichtbarkeit. Oder sie explodiert “ in Pracht, Verkleidung, trotzige Fülle. Dazwischen liegt erstaunlich wenig. Wer das zwanzigste Jahrhundert mit diesem Raster durchgeht, findet eine verblüffende Regelmäßigkeit. Und wer genau hinschaut, merkt: Die Gegenwart kennt beide Reflexe gleichzeitig. Zum ersten Mal.

Die Askese durch Zwang

Der Zweite Weltkrieg diktierte, was Männer trugen. Das britische _Utility Clothing Scheme_ von 1941 schrieb vor: zwei Knöpfe am Jackett statt drei, keine Aufschläge, keine Hosentaschenklappen. Der amerikanische _War Production Board_ strich Westen aus dem Anzug und reduzierte Stoffbreiten. Nicht aus modischer Überzeugung “ aus Mangel. Was dabei entstand, prägte den Nachkriegsanzug und wirkte bis in die fünfziger Jahre nach. Die ruhige, schlanke Silhouette des Herrenanzugs, die wir heute als zeitlos lesen, ist teilweise ein Kind dieser Rationierung.

Die Explosion als Antwort

Und dann, Paris, Herbst 1947: Christian Dior präsentiert Röcke, die zwanzig Meter Stoff verbrauchen. Europa steht noch in Trümmern, in England gilt weiterhin Kleiderkartenpflicht. Der Protest in der Presse ist gewaltig, die Kundinnen kaufen trotzdem. Die Männermode antwortete leiser, aber in derselben Richtung: breitere Revers, großzügigere Schulterlinien, zurückkehrende Westen. Die Reaktion auf jahrelange Entbehrung ist selten weitere Bescheidenheit “ sie ist Überfluss, sobald er irgend möglich wird.

Die Verkleidung

Die Ölkrise 1973 traf die westliche Welt mit nüchterner Wucht. Energiepreise explodierten, Stagflation fraß die Ersparnisse. Was zog der Mann an? Schlaghosen. Plateauschuhe. Polyester in Farben, die kein Tier der Natur freiwillig trägt. Auch das keine Laune der Geschichte, sondern ihre Konsequenz: Wenn die Realität unerträglich wird, hilft Verkleidung. Die Diskothek war kein Vergnügungsort. Sie war ein Gegenentwurf zur Welt draußen, betretbar nach Feierabend.

Die Ernüchterung

Nach der Finanzkrise 2008 kam “ mit etwas Verzögerung “ eine dritte Reaktion, die sich in keinem früheren Muster unterbringen lässt. Keine Pracht, kein Eskapismus, sondern bewusster Verzicht auf Auffälligkeit. Das graue T-Shirt als Statement. In den Jahren ab 2012 eroberte der Sneaker das Büro, das Jackett verschwand aus dem Alltag vieler Berufsgruppen. Es war die Garderobe der Ernüchterten “ Männer, die dem großen Versprechen nicht mehr glaubten und das auch zeigten. Unsichtbarkeit als Haltung.

Die Gegenwart: Beide Reflexe, gleichzeitig

Und dann die zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts “ die erste Epoche, in der die Spaltung offen zutage tritt.

Karl Lagerfeld hat einmal gesagt, wer in Jogginghose auf die Straße gehe, habe die Kontrolle über sein Leben verloren. Er starb 2019 und verpasste knapp die Stunde, in der sein Satz auf die Probe gestellt wurde.

Corona schickte den Mann ins Homeoffice. Als die Büros wieder öffneten, kehrte der Anzug nicht vollständig zurück. Jogginghose im Supermarkt, Kapuzenpulli bei der Elternkonferenz “ der soziale Preis der Formlosigkeit war auf null gesunken, weil der Referenzrahmen fehlte.

Gleichzeitig aber “ und das ist das Bemerkenswerte “ lief der gegenteilige Prozess an. Je diffuser die Bedrohungen wurden (Ukrainekrieg, Inflation, künstliche Intelligenz als Zumutung), desto stärker wurde bei manchen Männern der Wunsch, wenigstens die eigene Erscheinung in der Hand zu behalten. Was in früheren Krisen nacheinander kam “ Schrumpfen, dann Explodieren “ geschieht heute parallel. Auf der einen Seite die Erschöpften, die aufgehört haben, sich zu erklären. Auf der anderen die Entschlossenen, die keine Logos mehr tragen, aber kompromisslose Qualität.

Lagerfeld hätte die zweite Gruppe gemocht. Sie hatten die Kontrolle nicht verloren.

Was bleibt

Egal in welche Richtung Krisen die Mode kippen: Was am Ende überdauert, ist nie das Laute oder das Billige. Es ist das mit Substanz Gemachte. Der gut geschnittene Mantel aus dem Jahr 2009 hängt noch heute im Schrank. Die Fast-Fashion-Jacke von 2021 sicher nicht mehr. Krisen sortieren Garderoben “ nur unauffälliger, als man denkt.

Kein schlechter Gedanke für einen Sommer, in dem die Welt ihre Ruhe nicht mehr findet.

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DePauli AG
Frau Petra Baecker
Gutenbergstraße 3a
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Herrenausstatter.de
Deutschlands ältester Online-Shop für Premium-Herrenmode

Herrenausstatter.de wurde im Oktober 1997 als erster deutscher Online-Shop für hochwertige Herrenmode gegründet und wird bis heute von seiner Gründerin Renata DePauli persönlich geführt. Als Tochterunternehmen der DePauli AG (gegründet 1999 in München) hat sich Herrenausstatter.de in über 25 Jahren zu einer führenden Adresse für anspruchsvolle Männermode im deutschsprachigen Raum entwickelt.

Kuratierte Premium-Markenvielfalt
Das Sortiment umfasst über 250 sorgfältig ausgewählte deutsche und internationale Premium-Marken, darunter BOSS, Joop!, Emporio Armani, Polo Ralph Lauren, Woolrich und Fred Perry. Herrenausstatter.de bietet eine tiefe Auswahl in den Bereichen Business-Mode, elegante Freizeitkleidung und funktionale Outdoor-Bekleidung – stets mit dem Fokus auf Qualität, Stil und Langlebigkeit.

Persönliche Kundenbeziehung als Erfolgsrezept
Was Herrenausstatter.de besonders auszeichnet, ist der individuelle, persönliche Service. Viele Stammkunden haben einen festen Ansprechpartner, der ihre Vorlieben und ihren persönlichen Stil kennt. Dieses hohe Maß an Kundennähe wird durch innovative Technologien wie KI-gestützte Produktempfehlungen und personalisierte Stilberatung ergänzt.

Exklusive Partnerschaften
Herrenausstatter.de pflegt exklusive Kooperationen mit renommierten Marken. So ist das Unternehmen beispielsweise der einzige autorisierte Online-Händler für BOGGI Milano im deutschsprachigen Raum und unterhält privilegierte Partnerschaften mit Marken wie Fred Perry und ALBERTO.

Kontinuität und Expertise
Die Beständigkeit des Unternehmens zeigt sich auch im Team: Viele Mitarbeiter der „ersten Stunde“ sind noch heute Teil des Unternehmens. Diese Kontinuität und das über Jahrzehnte aufgebaute Fachwissen bilden die Basis für ein tiefes Verständnis der Bedürfnisse anspruchsvoller Männer.

Innovation trifft Tradition
Als Pionier im Online-Handel verbindet Herrenausstatter.de traditionelle Werte wie Qualität und persönlichen Service mit innovativen Konzepten. Die Website bietet zahlreiche inspirierende Features wie saisonale Styling-Vorschläge, Outfit-Kombinationen und redaktionelle Inhalte zu aktuellen Modetrends.

Ausblick
Herrenausstatter.de setzt auch in Zukunft auf die erfolgreiche Verbindung von kuratierter Markenvielfalt, persönlichem Service und innovativen digitalen Lösungen. Dabei bleibt das Ziel stets dasselbe: anspruchsvollen Männern ein exzellentes Einkaufserlebnis zu bieten, das ihrer Individualität und ihrem Stilbewusstsein gerecht wird.

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Max Weiß im Interview: „Social-Media-Marketing ist ein entscheidender Hebel in der Wirtschaftskrise“

* Investitionen in digitales Marketing steigen trotz Sparmaßnahmen
* Markenbildung und Kundenbindung durch gezieltes Social Media Engagement

BildBad Tölz, 20. März 2024. Corona-Pandemie, Ukraine-Krise, Energiekrise, Inflation, Fachkräftemangel: Seit 2020 stehen Unternehmen in Deutschland immer wieder vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen – und müssen sparen. Viele setzen den Rotstift zuerst im Marketing an. Doch gilt das für alle Marketing-Bereiche? Max Weiß, Inhaber einer Agentur für Social-Media-Marketing und Coach in diesem Bereich, sagt: „Nein. Der Markt für Social-Media-Marketing ist in den vergangenen vier Jahren sogar gewachsen.“ Mit seiner WEISS Consulting & Marketing GmbH hat der 24-Jährige seit 2018 tausende Gründerinnen und Gründer in der DACH-Region dabei unterstützt, ihre eigene Social-Media-Marketing-Agentur aufzubauen. An deren Erfolgen sieht er daher auch, wie sich der Markt entwickelt hat. Im Interview erklärt Max Weiß, warum Social-Media-Marketing boomt, inwiefern sich Kampagnen verändert haben und warum Unternehmer YouTube, Instagram & Co. gerade in Krisenzeiten für die eigene Außendarstellung nutzen sollten.

Herr Weiß, die deutsche Wirtschaft steht seit vier Jahren unter starkem Druck. Einsparungen, Kurzarbeit und Insolvenzen sind die Folgen für viele Unternehmen. Wie hat sich die Nachfrage nach Social-Media-Marketing in dieser Zeit verändert?

Max Weiß: Tatsächlich ist das Interesse an Social-Media-Marketing in den letzten vier Jahren gestiegen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die Digitalisierung während der Corona-Pandemie einen starken Aufschwung erlebt hat. Videokonferenzen und Homeoffice wurden damals zur Normalität – und sind es bis heute geblieben. Gleichzeitig haben sich viele Unternehmen intensiv mit Social Media beschäftigt und erkannt, dass sie über Facebook, LinkedIn, Instagram und Co. neue Kunden und Fachkräfte viel gezielter und auch kostengünstiger erreichen können als über die bis dahin üblichen Wege wie Werbe- und Stellenanzeigen in klassischen Medien oder Jobbörsen. 

Trotzdem kürzen viele Unternehmen ihre Werbebudgets und schicken ihre Mitarbeiter auf Kurzarbeit. Spüren Sie als Anbieter und Coach für Social-Media-Marketing keine negativen Auswirkungen?

Max Weiß: Nein. Weder in unserer eigenen Social-Media-Agentur noch bei unseren Kunden, die wir auf dem Weg zur eigenen Agentur begleiten, spüre ich einen Nachfragerückgang. Im Gegenteil: Die Nachfrage steigt. Denn mehr Umsatz kann man nur generieren, wenn man neue Kunden gewinnt. Und da haben viele Unternehmen erkannt, dass das über Social Media und über Onlinemarketing sehr gut funktioniert. Weil man das Budget hundertprozentig kontrollieren und die Prozesse jederzeit nachjustieren kann.

Investieren die Unternehmen mehr oder weniger als vor der aktuellen Wirtschaftskrise?

Max Weiß: Tatsächlich sind viele Unternehmen bereit, mehr Geld in Onlinemarketing zu investieren. Das liegt daran, dass das Thema vor vier Jahren für viele noch zu undurchsichtig war, weil sie sich nicht damit beschäftigt haben. Das hat sich stark geändert.

Wenn immer mehr Unternehmen auf Social-Media-Marketing setzen, steigt natürlich auch die Konkurrenz unter den Werbetreibenden. Hat sich dadurch die Art und Weise der Kampagnen verändert?

Max Weiß: Aufgrund des Fachkräftemangels hat das Thema Recruiting über Social Media an Bedeutung gewonnen. Denn ohne Fachkräfte können Unternehmen ihren Umsatz nicht steigern. Deshalb haben sich viele Agenturen auf dieses Thema spezialisiert.  

Für den Erfolg der Kampagnen ist es wichtig, nicht mehr nur auf Anzeigen zu setzen. Die Kombination aus Annoncen und organischen Inhalten ist der Schlüssel. Online-Kampagnen zielen immer mehr darauf ab, Marken aufzubauen, die sowohl für Kunden als auch für Mitarbeitende attraktiv sind. Gute Social-Media-Marketer bauen daher verschiedene Kanäle wie Instagram, TikTok und YouTube, aber auch Podcasts auf – und kombinieren sie. Unternehmen, die hier Zeit und Geld investieren, heben sich von der Konkurrenz ab. Denn die meisten setzen – zumindest noch – ausschließlich auf Werbung.  

Welche Rolle spielt Social-Media-Marketing in der Krisenkommunikation und im Reputationsmanagement von Unternehmen?

Max Weiß: Viele Firmen setzen Social Media inzwischen gezielt für die Krisenkommunikation ein. Gerade YouTube ist dafür ein guter Kanal, um beispielsweise Statement-Videos zu veröffentlichen, mit denen Krisensituationen transparent erklärt und Vertrauen aufgebaut werden kann. 

Zudem lässt sich das Image von Unternehmen über Social Media nicht nur aufbauen, sondern auch drehen. Ein Beispiel: Hat eine Zahnarztpraxis einen schlechten Ruf, kann durch professionelle Social-Media-Kampagnen die Marke neu inszeniert und das schlechte Image in ein positives verwandelt werden. Influencer können eingeladen werden, die Praxis zu testen und über ihre Erfahrungen zu berichten. Das Team und die Leistungen können vorgestellt werden. Solche Maßnahmen schaffen Transparenz und damit Vertrauen. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist dies für viele Unternehmen ein enormer Hebel. 

Hat sich die Geschwindigkeit des ROI, also des Return on Investment, von Social-Media-Marketing-Aktivitäten in der Krise verändert?

Max Weiß: Die Entwicklung des ROI hängt weniger von der gesamtwirtschaftlichen Situation als vielmehr von der Art des Onlinemarketings ab. Hier muss man zwischen der Schaltung von Werbeanzeigen und professionellem Social-Media-Marketing unterscheiden. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage sind Werbeanzeigen in Social Media heute natürlich bei weitem nicht mehr so günstig wie noch 2018. Aber sie sind immer noch günstiger als klassische Alternativen und besser steuerbar. Und es ist möglich, mit Anzeigen kurzfristig mehr Umsatz zu erzielen. 

Beim Social-Media-Marketing hingegen geht es nicht darum, schnell viel Umsatz zu machen und damit kurzfristig einen ROI zu sehen, sondern um den Aufbau von Marken. Und das geht nicht von heute auf morgen.

Eine Frage zum Schluss: Was raten Sie Unternehmern, die in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten überlegen, ob sie in Social-Media-Marketing investieren sollen oder nicht?

Max Weiß: Ich rate ihnen, zu erkennen, dass Social-Media-Marketing gerade in der Wirtschaftskrise essenziell ist. Ich erkläre ich ihnen, dass sie, wenn sie jetzt nicht bereit sind, zum Beispiel 1.500 Euro im Monat in Social-Media-Marketing zu investieren, das später mehr kostet. Natürlich kann man sich die Kosten für die Social-Media-Agentur sparen, aber dann gewinnt man keine neuen Mitarbeiter. Und ohne Mitarbeiter gewinnt man keine neuen Kunden. Und das ist deutlich teurer als 1.500 Euro im Monat. 

Es war immer so und es wird immer so sein, dass es die schlechteste Idee ist, in Krisenzeiten das Marketingbudget komplett zu streichen. Natürlich müssen Unternehmer auf die Kosten schauen. Aber Sparpotenzial sollte zuerst an anderer Stelle gesucht werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WEISS Consulting & Marketing GmbH
Herr Max Weiß
Nockhergasse 6
83646 Bad Tölz
Deutschland

fon ..: +49 177 77 25 214
web ..: https://weiss-max.com
email : info@weiss-max.com

Über die WEISS Consulting & Marketing GmbH

Die Online-Unternehmensberatung WEISS Consulting & Marketing GmbH wurde 2018 von Max Weiß unter dem Namen MVL Marketing GmbH in Bad Tölz gegründet und 2019 umfirmiert. Die Firma unterstützt seither Unternehmen dabei, ihre Brands online zu vermarkten. Das Leistungsspektrum umfasst Beratungen zu den Themen Marketing- und Performance-Strategien, Werbeanzeigen, Content-Entwicklung und Prozessautomatisierung.

Im Fokus der WEISS Consulting & Marketing steht heute aber vor allem, Unternehmer, Selbstständige und Gründer Schritt für Schritt beim Aufbau eigener Social-Media-Agenturen zu beraten. Vorkenntnisse sind hierbei nicht notwendig, da das zwölfmonatige Online-Coaching alle notwendigen Details vermittelt – und mit Praxiserfahrung bereichert.

Zu den vermittelten Kenntnissen gehören: Business-Modellentwicklung, Positionierung, Markenaufbau, Content-Entwicklung, Marketing, Akquise von Neukunden und Mitarbeitenden, Generierung von Online-Reichweite oder Business-Skalierung. Darüber hinaus bedienen die Coaching-Programme weitere Themen wie Angebotsentwicklung, Verkaufsunterstützung, Mentoring sowie Unternehmensführung und Rechtswesen.

Potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen vor dem Coaching-Start einen dreistufigen kostenfreien Auswahlprozess aus Bewerbung, Qualifikationsgespräch und Beratungsgespräch durchlaufen. Nur wer in diesem glaubhaft vermittelt, dass er das Potenzial zur Unternehmerin beziehungsweise zum Unternehmer hat, wird in das Programm aufgenommen. Die Bezahlung erfolgt seit Sommer 2023 direkt über die WEISS Consulting ohne zwischengeschalteten Dienstleister. Zudem haben Verbraucher ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

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