Pressemitteilung: Kraftstoffpreise sprengen 2022 Rekordhöhen
Posted by PM-Ersteller - 03/01/23 at 01:01:10 p.m.Kraftstoffpreise sprengen 2022 Rekordhöhen
* Clever Tanken ermittelt: Super E10 im Dezember rund 14 Cent günstiger, Diesel rund 16 Cent günstiger als im November
* Super E10 im Dezember am günstigsten in Stuttgart, Mannheim und Bonn
* Super E10 am teuersten in Hannover, Frankfurt am Main und Hamburg
* Diesel am günstigsten in Bonn, Bochum und Essen
* Diesel am teuersten in Leipzig, München und Frankfurt am Main
Nürnberg, 3. Januar 2023. Für deutsche Autofahrer war das zurückliegende Jahr vor allem eines: sehr teuer. „Trotz des dreimonatigen Tankrabatts im Sommer war 2022 das teuerste Tankjahr seit Start unserer regelmäßigen ganzjährigen Auswertungen im Jahr 2013“, sagt Steffen Bock, Geschäftsführer des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken. Im Jahresmittel 2022 kostete der Liter Super E10 etwa 1,8645 Euro. Das sind rund 34 Cent mehr als im Jahr 2021. Der Liter Diesel kostete im Jahresschnitt rund 1,9522 Euro und somit etwa 57 Cent mehr als im Vorjahr. Doch immerhin: Der letzte Jahresmonat zeigte sich laut der monatlichen Auswertung von Clever Tanken autofahrerfreundlich. Im Schnitt kostete der Liter Super E10 im Dezember rund 1,6946 Euro. Das war ein Minus von circa 14 Cent gegenüber November. Für den Liter Diesel wurden im Monatsmittel rund 1,8174 Euro aufgerufen und damit etwa 16 Cent weniger als im Vormonat.
Zwar sind die Kraftstoffpreise im Dezember gegenüber November deutlich gefallen. Beim Vergleich mit den Preisen des Vorjahresmonats wird jedoch offensichtlich, dass sie sich weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt haben – vor allem was den Dieselpreis betrifft. Im Bundesschnitt kostete der Liter Super E10 im Dezember 2022 rund 8 Cent mehr als vor einem Jahr. Bei vier Tankfüllungen à 60 Litern entspricht dies einem Kostenunterschied von plus 19,94 Euro. Der Liter Diesel kostete im Dezember 2022 wiederum etwa 29 Cent mehr als zwölf Monate zuvor. Damit zahlten Dieselfahrer für vier Tankfüllungen mit jeweils 60 Litern rund 69,96 Euro mehr als im Dezember 2021.
Benzin-Diesel-Schere im Dezember den siebenten Monat in Folge umgekehrt
Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel lag im Dezember bei minus 0,1228 Euro pro Liter. Damit hat sich die Differenz zwischen Diesel- und Benzinpreis gegenüber November (minus 0,1386 Euro) zwar um rund 2 Cent zugunsten von Diesel verringert. Allerdings ist die Benzin-Diesel-Schere weiterhin umgekehrt – und das den siebenten Monat in Folge. Diesel ist also noch immer teurer als Benzin.
Günstigste und teuerste Tanktage im Dezember
Für beide Kraftstoffsorten am wenigsten zahlten Autofahrer im vergangenen Monat am Montag, den 12. Dezember. 1,6590 Euro kostete an diesem Tag der Liter Super E10 im Bundesschnitt und 1,7750 Euro der Liter Diesel. Am teuersten hingegen waren Super E10 und Diesel am Sonntag, den 4. Dezember, mit durchschnittlich 1,7500 Euro beziehungsweise 1,8580 Euro pro Liter.
Die günstigsten und teuersten Kraftstoffmonate 2022
Der günstigste Super-E10-Tankmonat des vergangenen Jahres war der Januar. Durchschnittlich 1,6789 Euro pro Liter kostete Super E10 zu Jahresbeginn im bundesweiten Monatsschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Dezember (1,6949 Euro) und der August (1,7340 Euro). Am teuersten war Super E10 hingegen im März (2,0697 Euro), Mai (2,0659 Euro) und April (1,9747 Euro). Der März war zugleich der teuerste Tankmonat für Super E10 seit Beginn der regelmäßigen monatlichen Auswertungen von Clever Tanken im Juni 2012.
Der günstigste Tankmonat für Diesel war 2022 ebenfalls der Januar mit 1,6044 Euro pro Liter im Bundesschnitt. Die Plätze zwei und drei belegten der Februar (1,6709 Euro) und der Dezember (1,8174 Euro). Am teuersten war Diesel hingegen wie auch Super E10 im März (2,1441 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei der teuersten Dieseltankmonate 2022 folgten Oktober (2,1140 Euro) und September (2,0845 Euro). Der März 2022 war zudem auch für Diesel der teuerste Tankmonat seit Beginn der regelmäßigen monatlichen Auswertungen von Clever Tanken.
Städteranking im Dezember 2022: Stuttgart ist die günstigste, Hannover die teuerste Super-E10-Tankstadt des Monats
Beim monatlichen Preisvergleich der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken belegte im Dezember Stuttgart mit 1,6550 Euro pro Liter die Poleposition der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Dahinter reihten sich Mannheim (1,6625 Euro) und Bonn (1,6638 Euro) ein. Die drei teuersten Super-E10-Tankstädte waren im vergangenen Monat hingegen Hannover (1,7187 Euro), Frankfurt am Main (1,7135 Euro) und Hamburg (1,7098 Euro). Vier Tankfüllungen mit jeweils 60 Litern Super E10 kosteten damit im teuren Hannover rund 412,49 Euro, also rund 15,29 Euro mehr als im günstigen Stuttgart.
Der Liter Diesel war im Dezember zum zweiten Mal in Folge am günstigsten in Bonn (1,7819 Euro) und Bochum (1,7835 Euro). Auf Platz drei reihte sich Essen (1,7868 Euro) ein. Am meisten zahlten Autofahrer hingegen zum dritten Mal nacheinander in Leipzig (1,8564 Euro). Die Plätze zwei und drei der teuersten Dieseltankstädte belegten München (1,8419 Euro) sowie in Frankfurt am Main (1,8353 Euro).
Städteranking im Jahr 2022: Super E10 und Diesel am teuersten in München
Den Titel der günstigsten Super-E10-Tankstadt des Jahres holte sich 2022 Mannheim. Rund 1,8349 Euro kostete hier der Liter Super E10 im Jahresschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bonn (1,8409 Euro) und Berlin (1,8424 Euro). Am teuersten war Super E10 im vergangenen Jahr hingegen in München (1,8879 Euro), Hannover (1,8833 Euro) und Frankfurt am Main (1,8770 Euro).
Platz eins der günstigsten Dieseltankstädte belegte 2022 – wie schon im Jahr zuvor – Bonn mit einem Jahresdurchschnittspreis von rund 1,9228 Euro. Dahinter folgten Bielefeld (1,9259 Euro) und Bochum (1,9276 Euro). Das Ranking der teuersten Dieseltankstädte führte wiederum München an. Rund 1,9825 Euro zahlten Autofahrer hier 2022 im Schnitt. Die Plätze zwei und drei belegten Leipzig (1,9731 Euro) und Wuppertal (1,9622 Euro).
Gründe für die hohen Kraftstoffpreise 2022
Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland waren 2022 maßgeblich verantwortlich für die hohen Öl- und damit auch für die hohen Kraftstoffpreise. Zudem verschaffte die Erholung der Weltwirtschaft von der Corona-Pandemie und damit die steigende Nachfrage nach Rohöl bei einem zugleich knappen Angebot den Preisen starken Auftrieb. Dass die Preise nicht noch stärker angezogen hatten, lag unter anderem an der bis vor kurzem noch sehr strickten Corona-Politik in China, die die Wirtschaft einer der weltweit größten Ölverbrauchernationen ausbremste – und damit deren Nachfrage nach Rohöl. Auch die globalen Konjunktursorgen als eine wirtschaftliche Folge des Ukraine-Krieges sowie die steigenden Zinsen setzten die Ölpreise unter Druck.
Ausblick 2023: Corona in China, Krieg in der Ukraine, knappes Rohölangebot
„Wie sich die Kraftstoffpreise weiter entwickeln werden, hängt derzeit stark von der Entwicklung in China ab“, sagt Steffen Bock. Dort waren die strikten Corona-Maßnahmen zuletzt gelockert worden, was zunächst für Optimismus an den Börsen und damit für höhere Ölpreisnotierungen gesorgt hatte. Eingetrübt worden war diese Stimmung jedoch schnell wieder von erneuten Corona-Infektionswellen in der Volksrepublik.
Auch das globale Konjunkturbild dürfte sich nach den Worten des Experten in den kommenden Monaten kaum erhellen. Steffen Bock: „Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs belasten die Erdölnachfrage. Hinzu kommt die Rezessionsangst in der Eurozone, die bereits seit einigen Monaten für fallende Preise sorgt.“
Für steigende Notierungen spricht seiner Einschätzung nach wiederum ein knappes Rohölangebot – unter anderem aufgrund der Sanktionen gegen Russland und der Fördermengenkürzung durch das Ölkartell Opec+.
Auch wenn es viele Variablen gibt, die den Rohölpreis und damit die Kraftstoffpreise beeinflussen, steht immerhin eines fest: Eine grundsätzliche Erhöhung der Kraftstoffpreise durch die CO2-Bepreisung im Verkehr steht im neuen Jahr nicht an. Diese war zum 1. Januar 2021 mit 25 Euro je Tonne CO2 gestartet. Die Preise für Benzin waren dadurch um 7,0 Cent pro Liter, die für Diesel um 7,9 Cent gestiegen. 2022 wurde der CO2-Preis dann auf 30 Euro pro Tonne erhöht. Damit verteuerte sich Super E10 abermals um 1,4 Cent und Diesel um 1,6 Cent. Zum 1. Januar 2023 sollte nun die dritte Stufe folgen. Diese wird aber um ein Jahr verschoben, sodass der Preis pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid vorerst weiterhin bei 30 Euro liegt.
Sparpotenzial auch bei hohen Kraftstoffpreisen
Doch egal, wie sich die Preise insgesamt entwickeln werden: Die regionalen Preismechanismen gelten weiterhin. Daher sollten Autofahrer stets den optimalen Zeitpunkt zum Tanken finden, was üblicherweise in den späteren Abendstunden am besten gelingt. Steffen Bock rät Autofahrern, die Kraftstoffpreise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig zu vergleichen oder wiederkehrend genutzte Tankstellen dauerhaft im Blick zu behalten. „Über Apps, das Navigationsgerät oder das Internet lassen sich die günstigsten Tankstellen der Umgebung ermitteln. Zudem können Tankstellen in der App von Clever Tanken als Favoriten angelegt werden. Diese können Autofahrer dann beobachten und so günstige Tankzeiten erkennen. Teure Autobahntankstellen sollten sie jedoch stets meiden, wenn das ohne Umwege möglich ist.“
Beachten sollten Autofahrer zudem, dass es seit langem mancherorts bis zu sechs Preisspitzen am Tag gibt – insbesondere an den Markentankstellen. Steffen Bock: „Teilweise kommt es an ein und derselben Tankstelle zu Unterschieden von bis zu 15 Cent pro Tag. Beim Vergleich aller Tankstellen einer Stadt sind innerhalb von 24 Stunden auch schon mal bis zu 22 Cent drin.“ Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr. Allerdings sind Abweichungen von diesen Regeln immer möglich.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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Herr Steffen Bock
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Deutschland
fon ..: +49 89 96 22 89 81
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Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LOGPAY Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.
Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 25 Millionen Mal. (Durchschnittswerte März 2021; Quellen: IVW, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de
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Kraftstoffpreise im Oktober: Super E10 runter, Diesel rauf
Posted by PM-Ersteller - 02/11/22 at 12:11:23 p.m.Autofahrer konnten beim Stopp an der Zapfsäule im Oktober leicht durchatmen – zumindest, wenn sie Super-Kraftstoff getankt hatten.
* Verbraucherportal Clever Tanken ermittelt: Super E10 im Oktober rund 3 Cent günstiger, Diesel rund 3 Cent teurer als im September
* Super E10 am günstigsten in Mannheim, Nürnberg und Stuttgart
* Super E10 am teuersten in Dresden, Hannover und Wuppertal
* Diesel am günstigsten in Dortmund, Hamburg und Bielefeld
* Diesel am teuersten in Leipzig, Dresden und Frankfurt am Main
Nürnberg, 2. November 2022. Autofahrer konnten beim Stopp an der Zapfsäule im Oktober leicht durchatmen – zumindest, wenn sie Super-Kraftstoff getankt hatten. So kostete der Liter Super E10 laut Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken im Oktober im bundesweiten Monatsmittel etwa 1,9149 Euro und damit rund 3 Cent weniger als noch im September. Dieselfahrer hingegen zahlten zum dritten Mal in Folge mehr als im jeweiligen Vormonat. 2,1140 Euro kostete der Liter im Oktober. Das waren 3 Cent mehr als im September. „Im Oktober hat vor allem die Ankündigung des Ölkartells Opec+, seine Ölfördermengen ab November um zwei Millionen Barrel pro Tag zu kürzen, für einen Aufwind der Rohölpreise gesorgt. Ohne diese Entscheidung wäre die Talfahrt der Benzinpreise sicher rasanter ausgefallen und der seit Monaten anhaltende Auftrieb der Dieselpreise wäre abgeschwächt oder gar unterbrochen worden“, erklärt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat kostete der Liter Super E10 im zurückliegenden Oktober im bundesweiten Schnitt ganze 26 Cent mehr. Vier Tankfüllungen à 60 Liter waren damit etwa 62,35 Euro teurer als ein Jahr zuvor. Der Liter Diesel kostete gegenüber dem Vorjahresmonat etwa 58 Cent mehr pro Liter. Für vier Tankfüllungen zahlten Autofahrer damit 138,55 Euro mehr als im Oktober 2021.
Allerdings zeichnet nicht allein die Entscheidung der Opec+, die Fördermengen zu kürzen, um so die Ölpreise zu stabilisieren und nach oben zu treiben, für die hohen Öl- und damit auch die hohen Kraftstoffpreise verantwortlich. Ein weiterer entscheidender Grund ist das seit Monaten begrenzte Ölangebot aufgrund der Sanktionen des Westens gegenüber Russland infolge des Ukraine-Krieges. Dass die Ölpreise im Oktober nicht noch höher notierten, liegt unter anderem an den weltweiten Konjunktursorgen und den steigenden Zinsen. Beide drücken die Nachfrage und damit die Preise für Öl. Auch der Anstieg der Ölreserven in den USA hat die Preise zeitweise unter Druck gesetzt.
Benzin-Diesel-Schere fünften Monat in Folge umgekehrt
Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel lag im Oktober bei minus 0,1991 Euro pro Liter. Damit hat sich die Benzin-Diesel-Schere gegenüber September (minus 0,1392 Euro) um rund 6 Cent zuungunsten von Diesel vergrößert. Zudem ist sie bereits den fünften Monat in Folge umgekehrt. Das heißt: Diesel ist teurer als Benzin. Verantwortlich dafür ist unter anderem die seit Monaten andauernde hohe Nachfrage nach Heizöl. Darüber hinaus greift die Industrie verstärkt auf Diesel als Gasersatz zurück.
Günstigste und teuerste Tanktage
Die teuersten Super-E10-Tanktage waren im vergangenen Monat Samstag, der 15., und Sonntag, der 16. Oktober. 1,9640 Euro kostete an beiden Tagen der Liter im Bundesschnitt. Am günstigsten hingegen war der Kraftstoff am Freitag, den 28. Oktober, mit rund 1,8810 Euro.
Mit einem Tagesdurchschnittspreis von 2,1590 Euro war Diesel ebenfalls am teuersten am Sonntag, den 16. Oktober. Am günstigsten wiederum war Diesel am Montag, den 3. Oktober, mit 2,0160 Euro.
Städteranking
Beim monatlichen Clever-Tanken-Preisvergleich der 20 größten Städte Deutschlands belegte im Oktober wiederholt Mannheim Platz eins der günstigsten Super-E10-Tankstädte. 1,8779 Euro kostete hier der Liter Super E10 im Monatsschnitt. Dahinter reihten sich Nürnberg (1,8784 Euro) und Stuttgart (1,8860 Euro) ein. Teuerste Tankstadt war im Oktober Dresden mit 1,9435 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Hannover (1,9312 Euro) und Wuppertal (1,9286 Euro). Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer damit im teuren Dresden 466,44 Euro – also rund 15,74 Euro mehr als in Mannheim.
Der Liter Diesel kostete im Oktober am meisten in Leipzig (2,1466 Euro), Dresden (2,1274 Euro) und Frankfurt am Main (2,1268 Euro). Am günstigsten war der Dieselkraftstoff hingegen in Dortmund (2,0894 Euro), Hamburg (2,0915 Euro) und Bielefeld (2,0931 Euro).
Ausblick
„Die Preise für Benzin und Diesel werden auch im November auf einem hohen Niveau verharren. Zumal ab sofort die Ölförderkürzung der Opec+ greift. Eingebremst wird der Preisanstieg an den Ölmärkten allerdings sicherlich auch weiterhin von den trüben Konjunkturaussichten und einem starken US-Dollar, der den Kauf von Öl für Investoren aus anderen Währungsräumen rechnerisch verteuert. Beides wird die Ölnachfrage auch im November dämpfen und damit die Öl- sowie Kraftstoffpreise in Schach halten“, erläutert Steffen Bock.
Sparpotenzial auch bei hohen Kraftstoffpreisen
Doch egal, wie sich die Preise insgesamt entwickeln werden, die regionalen Preismechanismen bleiben nach den Worten von Steffen Bock weiterhin bestehen. Daher gilt es für Autofahrer, stets den optimalen Zeitpunkt zum Tanken zu erwischen, was üblicherweise in den späteren Abendstunden am besten gelingt. Bock rät Autofahrern daher, die Kraftstoffpreise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig zu vergleichen oder wiederkehrend genutzte Tankstellen dauerhaft im Blick zu behalten. „Über Apps, das Navigationsgerät oder das Internet lassen sich die günstigsten Tankstellen der Umgebung ermitteln. Zudem können Tankstellen in der App von Clever Tanken als Favoriten angelegt werden. Diese können Autofahrer dann beobachten und so günstige Tankzeiten ermitteln. Teure Autobahntankstellen sollten sie jedoch stets meiden, wenn das ohne Umwege möglich ist.“
Beachten sollten Autofahrer zudem, dass es seit langem mancherorts bis zu sechs Preisspitzen am Tag gibt – insbesondere an den Markentankstellen. Steffen Bock: „Teilweise kommt es an ein und derselben Tankstelle zu Unterschieden von bis zu 15 Cent pro Tag. Beim Vergleich aller Tankstellen einer Stadt sind innerhalb von 24 Stunden auch schon mal bis zu 22 Cent drin.“ Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr. Allerdings sind Abweichungen von diesen Regeln immer möglich.
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Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LOGPAY Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.
Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 25 Millionen Mal. (Durchschnittswerte März 2021; Quellen: IVW, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de
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Clever Tanken: Preise für Super E10 und Diesel im Juni auf Jahreshoch
Posted by PM-Ersteller - 01/07/21 at 12:07:34 p.m.Die Corona-Infektionszahlen fallen, die Kraftstoffpreise steigen.
* Super E10 im Schnitt rund 2 Cent, Diesel rund 3 Cent pro Liter teurer als im Mai
* Super E10 am günstigsten in Leipzig, Berlin und Bonn
* Super E10 am teuersten in Wuppertal, Hannover und Düsseldorf
* Diesel am günstigsten in Leipzig, Bonn und Dresden
* Diesel am teuersten in Frankfurt am Main, Wuppertal und Stuttgart
Nürnberg, 1. Juli 2021. Die Corona-Infektionszahlen fallen, die Kraftstoffpreise steigen: Pünktlich zum Start der Sommerferien in den ersten fünf Bundesländern haben die Preise für Super E10 und Diesel im Juni einen neuen Jahresrekord erreicht. Laut der monatlichen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete der Liter Super E10 im Juni im bundesweiten Schnitt 1,5059 Euro. Das waren rund 2 Cent mehr als im Mai. Für den Liter Diesel zahlten Autofahrer im Bundesschnitt 1,3630 Euro und damit rund 3 Cent mehr als im Vormonat. Beide Kraftstoffsorten kosteten damit so viel wie in keinem Monat dieses ersten Halbjahres. „Seit Jahresbeginn kennen die Kraftstoffpreise nahezu kontinuierlich nur eine Richtung: aufwärts. Das liegt nicht nur an der Einführung des CO2-Preises und dem Ende der Mehrwertsteuersenkung. Die Corona-Impfungen schreiten weltweit voran. Die Konjunktur ist auf Erholungskurs – insbesondere in den USA, China und weiten Teilen Europas. Autos, Lkws und Schiffe fahren wieder, der Flugverkehr nimmt zu. Damit treibt der Nachfrageboom nach Rohöl dessen Preise und das schlägt sich auch an den Zapfsäulen nieder“, erläutert Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.
Ein Barrel (159 Liter) der für Deutschland relevanten Nordseeölsorte Brent kostete im Juni in der Spitze über 75 US-Dollar und war damit so teuer wie zuletzt im Oktober 2018. Zum Vergleich: Im Januar dieses Jahres lag der Höchstpreis noch bei etwas mehr als 56 US-Dollar – damals der höchste Wert seit Ende Februar 2020, dem Beginn der Corona-Krise.
An den Zapfsäulen zeigte sich diese Entwicklung im Juni deutlich. Gegenüber dem bisher preisgünstigsten Jahresmonat Januar verteuerte sich Super E10 im Juni um rund 16 Cent, Diesel um rund 13 Cent pro Liter. Noch offensichtlicher wird die Entwicklung beim Blick auf den Vorjahresmonat. So kostete Super E10 im Juni 2021 im Mittel rund 27 Cent pro Liter mehr als im Juni 2020 (1,2378 Euro). Diesel kostete rund 28 Cent mehr als vor einem Jahr (1,0856 Euro).
Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Juni durchschnittlich 361,42 Euro. Das waren rund 5,69 Euro mehr als im Mai dieses Jahres und rund 64,34 Euro mehr als im Juni 2020. Dieselfahrer zahlten für dieselbe Menge im Bundesschnitt 327,12 Euro – und damit etwa 7,75 Euro mehr als im Vormonat und rund 66,58 Euro mehr als im Vorjahresmonat.
Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel lag im Juni bei 0,1429 Euro pro Liter. Damit hat sich die Benzin-Diesel-Schere gegenüber Mai (0,1515 Euro) um rund 1 Cent zusammengezogen.
Die günstigsten Super-E10-Tanktage waren im bundesweiten Schnitt Montag, der 7., und Mittwoch, der 9. Juni. Ein Liter kostete an diesen beiden Tagen rund 1,4930 Euro. Diesel wiederum war am günstigsten am Dienstag, den 1. Juni, mit durchschnittlich 1,3490 Euro pro Liter. Der teuerste Tanktag war hingegen für beide Kraftstoffsorten Sonntag, der 27. Juni, mit 1,5330 Euro pro Liter Super E10 und 1,3830 Euro pro Liter Diesel.
Städteranking: Bonn zum 13. beziehungsweise 14. Mal unter den günstigsten Benzin- und Dieseltankstädten
Beim monatlichen Clever-Tanken-Preisvergleich der 20 größten deutschen Städte belegte Leipzig mit 1,4778 Euro pro Liter die Spitzenposition der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Die Messestadt schaffte es damit zum dritten Mal nacheinander auf die Poleposition in dieser Kategorie. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Berlin (1,4833 Euro) und Bonn (1,4834 Euro). Bonn schaffte es damit zum 13. Mal nacheinander auf einen der drei vorderen Plätze.
Am meisten – und das den sechsten Monat in Folge – zahlten Autofahrer im Juni hingegen in Wuppertal. Im Schnitt kostete der Liter Super E10 hier 1,5246 Euro. Auf den Rängen zwei und drei der teuersten Super-E10-Tankstädte folgten Hannover (1,5234 Euro) und Düsseldorf (1,5162 Euro). Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer damit im teuren Wuppertal rund 365,90 Euro – etwa 11,23 Euro mehr als im preiswerteren Leipzig.
Auf den Siegerplätzen der günstigsten Dieseltankstädte gab es im Juni gegenüber dem Vormonat keine Veränderung. Leipzig (1,3306 Euro), Bonn (1,3384 Euro) und Dresden (1,3422 Euro) belegten hier die Plätze eins bis drei. Bonn schaffte es damit zum 14. Mal nacheinander unter die Top drei in dieser Kategorie. Die teuersten Dieseltankstädte waren im Juni hingegen wiederholt Frankfurt am Main (1,3866 Euro) sowie Wuppertal (1,3760 Euro) und Stuttgart (1,3734 Euro).
Ausblick
Steffen Bock: „Einige Faktoren haben im Juni zumindest zeitweilig dafür gesorgt, dass die Rohölpreise nicht noch stärker angezogen haben. Dazu zählt die angespannte Corona-Situation in einigen asiatischen Ländern wie Indien und vielen Staaten Südamerikas. Auch mögliche neue Atom-Verhandlungen mit dem Iran setzten die Preise zeitweise unter Druck, weil Investoren erwarten, dass iranisches Öl auf den Weltmarkt zurückkehrt – und damit das Angebot ausweitet. Nicht zuletzt hat ein zeitweise starker US-Dollar die Preise belastet, weil er den Einkauf von in Dollar gehandeltem Rohöl teurer macht und damit die Nachfrage drückt.“
Der Experte erwartet dennoch, dass die Rohöl- und damit auch die Benzinpreise im kommenden Monat weiter steigen oder allenfalls eine Seitwärtsbewegung vollziehen. „Die Nachfrage nach Rohöl wird nicht zuletzt mit dem flächendeckenden Start der Feriensaison weiter steigen. Zudem ist davon auszugehen, dass die weltweite Konjunktur mit zunehmenden Impfzahlen weiter auflebt. Druck auf die Preise könnte hingegen die erwartete Erhöhung der Produktionsmengen der Staaten der OPEC+ ausüben, die am heutigen Donnerstag dazu tagen. Ebenso bereitet die Ausbreitung der Delta-Variante in mehreren Ländern Investoren Sorgen“, sagt Steffen Bock.
Regelmäßiger Preisvergleich zahlt sich aus
Der Experte rät Autofahrern daher, die Spritpreise regelmäßig entlang der geplanten Fahrtroute zu vergleichen und so stets im Blick zu haben. „Gerade Urlauber, die mit dem Pkw in die Ferien starten, sollten über Apps, das Navigationsgerät oder das Internet nach der günstigsten Tankstelle in der Umgebung Ausschau halten und versuchen, teure Autobahntankstellen zu meiden“, erläutert Bock.
Doch egal ob Urlauber oder Pendler: Beachten sollten Autofahrer in jedem Fall, dass es seit Ende März mancherorts bis zu sechs Preisspitzen am Tag gibt – insbesondere an den Markentankstellen. Steffen Bock: „Teilweise kommt es an ein und derselben Tankstelle zu Unterschieden von bis zu 15 Cent pro Tag. Beim Vergleich aller Tankstellen einer Stadt sind innerhalb von 24 Stunden auch schon mal bis zu 22 Cent drin. Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr.“
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In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 25 Millionen Mal. (Durchschnittswerte März 2021; Quellen: IVW, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de
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