Kurze Schicht am Schacht in Berlin-Friedrichshain: Klappernde Kanaldeckel werden ausgetauscht

Erfolgreicher Test für Sanierung von Schachtzugängen mit Mortar Mix Reparaturmörtel von Korodur überzeugt Anwender- zeitsparendes Verfahren sichert hohe Belastbarkeit bei hoher Frühfestigkeit.

BildBetoninstandsetzungen in kürzester Zeit abzuschließen und zugleich eine langlebige Lösung zu schaffen – dies geht laut dem Hersteller Korodur Hand in Hand. Dessen Schnellreparaturmörtel Mortar Mix wird oft eingesetzt, um Schwerlast-Ablaufrinnen einzubauen, die täglich hohen Belastungen ausgesetzt sind. Im März 2025 stellte Mortar Mix seine Vorteile bei der Sanierung von Schachtzugängen in einem Berliner Wohngebiet unter Beweis. Das ausführende Bauunternehmen, die M. R. Bauservice Berlin Brandenburg GmbH, will dieses Verfahren in Zukunft häufiger anwenden.

Berlin / Amberg. Störendes Klappern von Kanaldeckeln, die von Lkw und Pkw überquert werden, soll in Berlin möglichst bald Geschichte sein. Darum werden alte Schachtkopfdeckel nach und nach ausgetauscht und durch neuere Modelle ersetzt. Diese sind zum einen mit Gummidichtungen versehen, die geräuschvolles Kippeln verhindern, und zum anderen auch abschließbar.

Zeit ist bei der Sanierung der Schachtkopfdeckel ein wichtiger Faktor – sollen die Baustellen doch zügig abgeschlossen werden, um unvermeidliche Verkehrsbehinderungen möglichst zeitnah wieder zu beenden. Mit dem Ziel, ihre Verfahren weiter zu optimieren, hat die M. R. Bauservice Berlin Brandenburg GmbH im März 2025 hierbei erstmals den Schnellreparaturmörtel Mortar Mix von Korodur eingesetzt. Der Test mit den zunächst fünf zu sanierenden Schachtkopfdeckeln verlief aus Anwendersicht erfolgreich – auch künftig möchte M. R. Bauservice in Abstimmung mit seinem Auftraggeber gern darauf setzen.

„Wir haben vorher lange Zeit anderes Material eingesetzt und mussten unsere Arbeitsweise nun ein wenig anpassen, denn Mortar Mix kann sehr schnell aushärten. Einerseits erfordert es besonders viel Fingerspitzengefühl, um die richtige Konsistenz anzumischen. Andererseits bietet die schnelle Aushärtung natürlich enorme Vorteile für die Effizienz auf der Baustelle“, sagt Michael Richter, Geschäftsführer bei M. R. Bauservice.

Die ausführende Baufirma war bei diesem Test aber nicht auf sich allein gestellt. Thomas Gerhard kennt sich als Außendienstmitarbeiter von Korodur mit dem Einsatz der Produkte in der Praxis sehr gut aus und legt gern selbst Hand an, um die fachgerechte Nutzung zu demonstrieren – so auch in dem Wohngebiet nahe dem Strausberger Platz. Eigenes Werkzeug hat er immer dabei, um den Tiefbau-Spezialisten einige Besonderheiten im Umgang mit den Baustoffen zu vermitteln.

Quadratisch, praktisch, schwer

Thomas Gerhard erklärt: „Durch die Begleitung beim Ersteinsatz lassen sich mögliche Missverständnisse am besten ausräumen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und Erfahrung ist dies auch im Nu umsetzbar. Für das optimale Handling wird Mortar Mix erdfeucht angemischt. Auf ein 25-kg-Gebinde des Reparaturmörtels kommen rund 3,5 bis 4 Liter Wasser. Das exakte Mischungsverhältnis hängt von der Witterung, also insbesondere von Lufttemperatur und -feuchtigkeit vor Ort, ab. Für die Herstellung der Schachtoberkante, auf die der Deckel aufgesetzt wird, braucht es keine Schalung. Der Sockel lässt sich innerhalb von rund 15 Minuten einfach mit herkömmlichen Maurerkellen formen. Dabei lässt sich die Verarbeitungszeit des Mörtels durch Hinzugabe eines Verzögerers, der ein zu frühes Abbinden verhindert, bei Bedarf auch verlängern.“

Die „Musterbaustelle“ in Berlin-Friedrichshain umfasste fünf Schachtkopfdeckel, die über eine Fläche von rund 70 Quadratmetern verteilt waren und nun ausgetauscht wurden. Rund 200 kg Mortar Mix wurden pro Deckel benötigt. Die quadratischen, jeweils ca. 650 kg schweren Gusseisenplatten haben eine Kantenlänge von einem Meter und brauchen als Unterlage eine absolut ebene Fläche, die als „Kleber“ zum darunter liegenden Bauwerk, dem Kanalschacht, dient.

Frühfestigkeit von 17 N/mm² nach spätestens 1,5 Stunden

„Ein besonderer Vorteil von Mortar Mix ist die hohe Druckfestigkeit. Rund 60 bis 90 Minuten nach der Verarbeitung besteht bereits eine Frühfestigkeit von 17 N/mm². Die Schichtdicke von nur zwei bis vier Zentimetern und die entstehende Hydratationswärme helfen dabei, den Abtrocknungsprozess zu beschleunigen“, weiß Thomas Gerhard. Er war vor seiner Anstellung bei Korodur u. a. als Fliesenleger tätig, verfügt über rund 40 Jahre Berufserfahrung und kennt den zeitlichen Druck, unter dem Baufirmen stehen.

„Weil Wartezeiten erheblich verkürzt werden, können die Baustellen ohne größere Unterbrechungen in einem Zug weiter bearbeitet werden. Wenn der Schachtkopfdeckel gesetzt ist, kann die Straßendecke bereits zwei Stunden später geschlossen, also beispielsweise asphaltiert werden“, so Thomas Gerhard weiter.

Belastbarkeit im Vorfeld getestet

Der Korodur-Außendienstler hatte im Vorfeld bereits die Gelegenheit, der Firma M. R. Bauservice den Reparaturmörtel Mortar Mix näher zu bringen, und zwar im Rahmen einer Produktvorführung in der Berlin-Mahlsdorfer Niederlassung der Atala GmbH. Der Fachhandel für Fliesen, Sanitärprodukte und Baustoffe wurde von M. R. Bauservice angesprochen, um Alternativprodukte zu den herkömmlichen Materialien kennenzulernen.

André Müller, Außendienstmitarbeiter der Atala GmbH, schlug vor, die Wirkungsweise von Mortar Mix bei einem Versuch auf die Probe zu stellen. „Die schnelle Verarbeitung sowie die hohe Belastbarkeit überzeugten, und es wurde vereinbart, Mortar Mix auf einer echten Baustelle auszuprobieren. Auch dies hat unseres Wissens sehr gut funktioniert, und unser Auftraggeber M. R. Bauservice hat Interesse bekundet, diesen Reparaturmörtel häufiger einzusetzen. Wir haben das Produkt eingelagert und können jederzeit liefern“, so André Müller.

Vielfältige Anwendungsfelder

Neben der Sanierung von Schachtkopfdeckeln ist der Einbau von Ablaufrinnen, insbesondere von Schwerlastrinnen, ein weiteres typisches Anwendungsgebiet: Gerade im Umfeld von Lkw-Laderampen, beispielsweise bei Supermärkten und anderen Betrieben mit hoher logistischer Frequentierung, werden die Ablaufrinnen vom hohen Gewicht der Transporter und durch die Schwerkräfte der Reifen stark in Mitleidenschaft gezogen. Schwerlastrinnen, die mit Mortar Mix gesetzt wurden, weisen eine deutlich höhere Haltbarkeit bzw. Langlebigkeit auf. Zudem ist der multifunktionale Schnellreparaturmörtel für Betoninstandsetzungen, Reparaturen von Stuck und Putz, einschichtige Außenputze, Ausgleichsschichten, Schalungsarbeiten sowie für die Instandhaltung von Fahrbahnen geeignet.

Weitere Infos: www.korodur.de

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Kurzportrait: KORODUR® – weltweit bewährt

Seit 1936 ist das Haus KORODUR Spezialist in der Herstellung mineralischer Hartstoffe für die Verlegung hoch belastbarer, zementärer Industrieböden. Weltweit wurden bislang mehr als 750 Mio. m² KORODUR-Industrieböden verlegt.

Die KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG wurde von Werner Westphal am 13. Februar 1936 in Berlin gegründet. Im Jahr 1969 ging die KORODUR-Unternehmensgruppe in den Besitz der Familie Heckmann über. 1978 verlagerte KORODUR seinen Hauptsitz von Berlin ins bayerische Amberg.

Von Beginn an ist KORODUR im Ausland aktiv gewesen, mit heute rund 50 % Exportanteil weltweit. Die KORODUR-Gruppe pflegt langjährige, erfolgreiche und vertrauensvolle Exportbeziehungen. Zusammen mit der KORODUR International GmbH, gegründet 1976, hat KORODUR ein Vertriebsnetz über alle Kontinente aufgebaut. Geschäftsbeziehungen bestehen heute mit über 40 Ländern!

Seit 2012 ist KORODUR exklusiver Lizenzpartner für Europa für Produktion und Vertrieb der Rapid-Set®-Produkte, die sich in den USA bereits seit rund 40 Jahren bewähren. Laut dem Hersteller ist mit ihnen ein Durchbruch auf dem Baustoffmarkt gelungen. Denn das multifunktionale Reparatursystem besitzt gegenüber herkömmlichen Sanierungsmörteln zahlreiche Vorteile in der Verarbeitung, Standfestigkeit und Haltbarkeit.

Wahrhaft „beeindruckende“ Ergebnisse schafft Korodur in enger Kooperation mit dem niederländischen Technik-Spezialisten CyBe Construction auf dem Gebiet des 3D-Betondrucks: Außergewöhnliche Geometrien werden international mit diesem innovativen Verfahren im Hausbau sowie für die Herstellung von Outdoor-Möbeln und in Umweltschutzprojekten etc. präzise realisiert.

Eine eigenständige Produktlinie startete KORODUR außerdem mit der Produktion und dem Vertrieb von Bentonit Katzenstreu.

www.korodur.de

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Nachhaltigkeit im Fokus: NEODUR HE 3 green Industrieboden für das Handwerkerforum Kummerfeld

Neues Konzept des „Coworking Space“ in Holzrahmenbauweise macht Schule –
Architekt, Bauherr und Verarbeiter Condulith setzen auf CO?-reduzierten Zement von Korodur

BildDas erst im Herbst 2024 fertiggestellte Handwerkerforum Kummerfeld im Kreis Pinneberg ist stark auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: Die Holzrahmenbauweise, energieeffizientes Heizen, die Nutzung von Photovoltaik sowie die Herstellung des Industriefußbodens stehen hier ganz im Zeichen des möglichst geringen CO?-Fußabdrucks. Der Einsatz von NEODUR HE 3 green aus dem Hause Korodur ist eine wichtige Facette. Von der gesamten Herangehensweise sind die Betreiber des Handwerkerforums so überzeugt, dass sie sie an einem weiteren Standort nach demselben Muster realisieren wollen.

Kummerfeld (Kreis Pinneberg). Als „Coworking Space“ speziell für das Handwerk plante das Buxtehuder Architekturbüro Schulenburg das Handwerkerforum Kummerfeld im Kreis Pinneberg – und zwar von Beginn an mit Fokus auf den klimaschonenden Bau und Betrieb. 14 Einheiten von knapp 50,00 bis 315,00 m² sind hier 2024 entstanden. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll das Konzept möglicherweise noch in diesem Jahr auf sehr ähnliche Art und Weise auch in Stade verwirklicht werden.

Ein wichtiger Faktor der Nachhaltigkeit ist die klimafreundliche Versorgung des Handwerkerforums, insbesondere durch die großflächige Dachnutzung durch Photovoltaik. Tim Schulenburg von den Schulenburg Architekten erklärt: „Wir haben das Gebäude so konzipiert, dass sich hier bis zu 14 Betriebe niederlassen können. Die Hälfte der Flächen ist bereits vergeben. Selbst wenn die Kapazitäten ausgereizt sind, werden die rund 1.100 Photovoltaik-Module auf dem Dach voraussichtlich immer noch mehr Solarstrom produzieren, als vor Ort benötigt wird. Daher wird ein Großteil der erneuerbaren Energie in das Netz eingespeist.“

PV-Module auf dem Dach mit mehrfachem Nutzen

Die PV-Module auf dem Dach haben einen weiteren Vorteil: Dass sie die Dachhaut maßgeblich verschatten, macht sich gerade bei starker Sonneneinstrahlung besonders positiv bemerkbar. So heizen sich die Hallen im Sommer nicht so stark auf. Die Unterlüftung der PV-Konstruktion unterstützt diesen Effekt zusätzlich. In einem weiteren Schritt könnten zudem noch Schnellladesäulen für die Versorgung von Elektromobilen mit dem „grünen“ PV-Strom versorgt werden.

Das eingeschossige Gebäude im Kummerfelder Gewerbegebiet Ossenpadd wurde in Holzrahmenbauweise hergestellt und ist in Bezug auf die Nachhaltigkeit in vielerlei Hinsicht vorbildlich: Allein der Einsatz großer Mengen Holz für das Tragwerk und den Innenausbau bindet bereits viel CO?. Die Firma Holzbau Loewenthal aus Hamburg hat die Halle mit den von Ligna Systems vorgefertigten Teilen errichtet.

Holzrahmenbau bindet große Mengen CO?

Der Geschäftsführer, Matthias Loewenthal, rechnet den positiven Effekt vor: „Wir haben für die Tragkonstruktion insgesamt 168 m³ Holz verwendet. Zusammen mit den Innenwänden und anderen Holzelementen kommen wir auf rund 250 m³. Wir wissen, dass ein Kubikmeter Holz knapp eine Tonne CO? bindet. So speichert dieses Bauwerk direkt rund 245 Tonnen Kohlendioxid. Hinzurechnen müssen wir außerdem die Vorteile der Holzrahmenbauweise, allein schon, weil deutlich weniger Energie für das Schmelzen von Metallen bzw. Stahl benötigt wird!“

Schon jetzt zeichnet sich das Handwerkerforum auch durch hohe Energieeffizienz dank der Fußbodenheizung aus. Der gesamte Innenbereich der Hallen mit rund 2.200 m² wird so in der kühleren Jahreszeit ressourcenschonend und angenehm warmgehalten.

Klimafreundlichkeit auch beim Einbau des Industriebodens

Apropos Industrieboden: Für seinen Einbau wurde das Hartstoff-Einstreumittel NEODUR HE 3 green von Korodur eingesetzt, bei dessen Herstellung bereits eine erhebliche CO?-Einsparung realisiert wird. „Als weltweit erstes Produkt seiner Kategorie hat das Hartstoff-Einstreumaterial 2024 eine Produkt-EPD erhalten. Da das nachhaltige Bauen nach wie vor eine große Rolle spielt, ist der Nachweis der Umweltfreundlichkeit gemäß der ,Environmental Product Declaration‘ ein immer wichtigerer Faktor für Planer und Bauherren“, so Andreas Mohr, Vertriebsmitarbeiter von Korodur. Der Bauingenieur betreut und berät Kunden im Norden Deutschlands – von der dänischen Grenze bis zum Ruhrgebiet – bei der Auswahl der passenden Produkte für Industrieböden.

Der Clou liege in einem speziellen Verfahren, das deutlich weniger Energie benötigt. „Der Ausstoß des klimabelastenden Gases reduziert sich in der Herstellung somit um 50 bis 60 Prozent. Schon 500 m² NEODUR HE 3 green – anstelle eines nicht CO?-optimierten Einstreuprodukts – entlasten das Klima demnach um die Menge Kohlendioxid, die 50 Bäume in einem Jahr aufnehmen“, weiß Andreas Mohr.

Den wachsenden Bedarf an derart klimafreundlichen Alternativen zu herkömmlichen Baustoffen spürt auch der Verlegebetrieb, die Condulith Deutsche Industriebodentechnik GmbH aus dem ostwestfälischen Hille. Condulith ist auf die Herstellung von gewerblich und industriell genutzten Betonböden spezialisiert und wurde mit der Herstellung des Industriebodens in Kummerfeld beauftragt.

Einfache und schnelle Verarbeitung

„Eine steigende Nachfrage für nachhaltige Lösungen und klimafreundlichen Zement verzeichnen wir bei unseren Auftraggebern und Projektpartnern gerade in letzter Zeit sehr deutlich“, bestätigt Marcel Myrach, Bauleiter bei Condulith.

Weil die Industrieboden-Experten bereits seit langem mit Produkten von Korodur arbeiten, bot es sich angesichts des starken Bezugs zur Nachhaltigkeit bei diesem Projekt an, NEODUR HE 3 green vorzuschlagen. Marcel Myrach erläutert das Verfahren: „Dieser Baustoff lässt sich genauso einfach verarbeiten wie der ,klassische‘ Baustoff NEODUR HE 3. Dabei wurde der werksgemischte, zementgebundene Trockenbaustoff auf der Baustelle mit gut drei kg/m² per Einstreuwagen auf dem frischen Beton der Hallengrundfläche gleichmäßig verarbeitet.“

Innerhalb von drei Tagen wurde schließlich der Industrieboden bzw. Estrich verlegt. Hierfür benötigte Condulith 6.500 kg NEODUR HE 3 green. Zuvor bauten die Condulith-Mitarbeiter die Dämmung und die Fußbodenheizung ein. Der 20 cm starke Stahlfaserbeton bildet die Grundlage für verschiedenste gewerbliche Tätigkeiten – inklusive hoher mechanischer Belastungen.

Hohe Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit

Der mit NEODUR HE 3 green hergestellte Industrieboden überzeugt nicht nur durch seine Klimafreundlichkeit, sondern auch mit seiner hohen Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit. Holzbau Loewenthal betrachtet das Bauvorhaben Kummerfeld daher auch als vorbildlich für weitere Projekte. Deshalb will das Bauunternehmen, das aus der Zimmerei und Dachdeckerei kommt, das eigene neue Firmengebäude in direkter Nachbarschaft zum Handwerkerforum Kummerfeld auch mit einem Industrieboden mit NEODUR HE 3 green von Condulith erstellen lassen.

Auch aufseiten der Nutzer im Handwerkerforum trifft diese Kombination auf hohe Wertschätzung. Peer-Åke Grams ist im Dezember 2024 mit seiner Kfz-Werkstatt in das Handwerkerforum Kummerfeld eingezogen, und seine Erfahrungen sind sehr positiv.
„In einer Werkstatt kann es immer mal wieder vorkommen, dass etwas Schweres herunterfällt, wie zum Beispiel Bremsscheiben. Es hat sich gezeigt, dass der Boden hier praktisch keinen Schaden nimmt. Außerdem bin ich begeistert, wie schön eben der Boden ist. Nur hätte ich mich vielleicht früher mit einer möglichen Versiegelung der Fläche beschäftigen sollen, um Ölflecken zu verhindern. Aber auch so bin ich mit dem Boden wie auch mit dem ganzen Standort für mein Geschäft bestens zufrieden“, sagt Peer-Åke Grams.

Schwerpunktmäßig repariert und restauriert er hier Young- und Oldtimer. So ist ihm absolut bewusst, dass die Langlebigkeit eines Produkts sowohl Wertbeständigkeit als auch Nachhaltigkeit bedeutet. Und dies gilt für hochwertige Automobile ebenso wie für Industrieböden.

Weitere Infos:
Hersteller: www.korodur.de

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Kurzportrait: KORODUR® – weltweit bewährt

Seit 1936 ist das Haus KORODUR Spezialist in der Herstellung mineralischer Hartstoffe für die Verlegung hoch belastbarer, zementärer Industrieböden. Weltweit wurden bislang mehr als 750 Mio. m² KORODUR-Industrieböden verlegt.

Die KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG wurde von Werner Westphal am 13. Februar 1936 in Berlin gegründet. Im Jahr 1969 ging die KORODUR-Unternehmensgruppe in den Besitz der Familie Heckmann über. 1978 verlagerte KORODUR seinen Hauptsitz von Berlin ins bayerische Amberg.

Von Beginn an ist KORODUR im Ausland aktiv gewesen, mit heute rund 50 % Exportanteil weltweit. Die KORODUR-Gruppe pflegt langjährige, erfolgreiche und vertrauensvolle Exportbeziehungen. Zusammen mit der KORODUR International GmbH, gegründet 1976, hat KORODUR ein Vertriebsnetz über alle Kontinente aufgebaut. Geschäftsbeziehungen bestehen heute mit über 40 Ländern!

Seit 2012 ist KORODUR exklusiver Lizenzpartner für Europa für Produktion und Vertrieb der Rapid-Set®-Produkte, die sich in den USA bereits seit rund 40 Jahren bewähren. Laut dem Hersteller ist mit ihnen ein Durchbruch auf dem Baustoffmarkt gelungen. Denn das multifunktionale Reparatursystem besitzt gegenüber herkömmlichen Sanierungsmörteln zahlreiche Vorteile in der Verarbeitung, Standfestigkeit und Haltbarkeit.

Wahrhaft „beeindruckende“ Ergebnisse schafft Korodur in enger Kooperation mit dem niederländischen Technik-Spezialisten CyBe Construction auf dem Gebiet des 3D-Betondrucks: Außergewöhnliche Geometrien werden international mit diesem innovativen Verfahren im Hausbau sowie für die Herstellung von Outdoor-Möbeln und in Umweltschutzprojekten etc. präzise realisiert.

Eine eigenständige Produktlinie startete KORODUR außerdem mit der Produktion und dem Vertrieb von Bentonit Katzenstreu.

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Gewappnet gegen starke mechanische Beanspruchung und hohen Salzgehalt in der Luft

Hafen von Catania: Sanierung von 2.500 m² Industriebodenfläche mit Neodur HE 65 Plus von Korodur

BildAmberg / Catania (Sizilien). Das wirtschaftliche Zentrum Siziliens befindet sich mit Catania an der Ostküste am Fuße des Vulkans Ätna. Industrien wie z. B. aus der Halbleitertechnik prägen das Bild der historischen, nach Palermo zweitgrößten sizilianischen Stadt. Entsprechend bedeutend ist der Hafen Catanias sowohl für den Tourismus als auch als Umschlagplatz für verschiedenste Güter.

Gelegentliche Erdbeben und die extrem hohe Anzahl an Sonnenstunden in den Sommermonaten haben auf den Außenflächen des in den Dreißiger- und Vierzigerjahren stark ausgebauten Hafens kaum Schäden verursacht – wohl aber der hohe Salzgehalt der Mittelmeerluft und die häufigen und sehr hohen mechanischen Beanspruchungen. Der Industrieboden hat unter diesen Bedingungen merklich gelitten, gerade aufgrund der intensiven Schwerlastnutzung. An umschlagsintensiven Tagen besonders hoher Frequentierung werden hier mehr als 2.000 Container ge- und entladen.

Um den Betrieb langfristig sicherstellen zu können, erfolgte 2024 eine grundlegende Sanierung der Fläche. Hier lag der Fokus auf den LKW-Fahrspuren, die zu den Schiffsanlegestellen hin- und wegführen.

Holpriger Untergrund für Neuankömmlinge

„Es gab an einigen Stellen Vertiefungen von bis zu sechs Zentimetern, und die Verkehrssicherheit ist dann natürlich stark eingeschränkt“, beschreibt Alexander Pröls, Leiter Export bei Korodur aus Amberg, das Schadensbild. Korodur ist ein Hersteller von mineralischen Hartstoffen für Industrieböden und andere Anwendungen. Böden in Hallen und Parkhäusern, aber auch auf Außenflächen – insbesondere stark beanspruchte Areale wie Flughäfen oder beispielsweise das Hafengebiet von Catania – bilden einige Schwerpunkte.

„Hier legen außer Kreuzfahrtschiffen auch Fähren an, und für die ankommenden Fahrzeuge – vom Zweirad über das Auto bis zum Lkw – konnte das Befahren der Flächen sehr holprig werden. Daher bestand sehr dringender Sanierungsbedarf. Bei der Auswahl der passenden Materialien spielten die hohe mechanische Belastung einerseits und die enorm salzhaltige Luft andererseits wesentliche Rollen. Deshalb fiel die Wahl auf Neodur HE 65 Plus. Hierbei handelt es sich um einen polymermodifizierten Trockenmörtel, der eine maximale Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb gewährleistet“, so Alexander Pröls.

Neodur HE 65 Plus ist für Innenbereiche ebenso geeignet wie für Außenflächen. Dabei minimiert eine Kunststoff-Beimischung das Risiko der Bildung von Oberflächenrissen – sogenannten Krakeleerissen – ganz erheblich. Auf der Baustelle lässt sich das Material einfach mit Wasser anmischen und kann sofort auf der zu bearbeitenden Fläche verteilt werden.

90 t Neodur HE 65 Plus auf 2.500 m²

„In Abstimmung mit dem Auftraggeber, dem Hafen, und unserem örtlichen Handwerkspartner Deltapav wurde mit diesem Verfahren eine Fläche von rund 2.500 m² saniertHierfür lieferten wir 90 Tonnen Neodur HE 65 Plus. Der Wind und andere Witterungseinflüsse stellen bei solchen Verlegemaßnahmen sowie für die Nachbehandlung jedoch eine außergewöhnliche Herausforderung dar“, erklärt Pröls.

Wie bei vielen Korodur-Projekten war auch hier eine schnelle Ausführung ein wichtiger Aspekt, denn die betrieblichen Abläufe sollten durch die Sanierung so wenig wie nur möglich beeinflusst werden. Den reibungslosen Einbau des neuen Bodens zu gewährleisten, hat für die Produktentwicklung bei Korodur daher bereits seit Jahrzehnten höchste Priorität. Nach der Untergrundvorbereitung mit dem Kugelstrahlen und Fräsen des Tragbetons konnte der Boden eingebaut werden. Die gesamte Sanierung nahm lediglich eine Woche in Anspruch.

Um ein zu schnelles Aushärten während der Verarbeitung zu verhindern, wurde Korocure als temporärer Verdunstungsschutz ergänzt, und bei der finalen Nachbehandlung kam Korotex zum Einsatz. Diese Maßnahmen schützen die Fläche zusätzlich und sorgen für hohe Belastbarkeit und Lebensdauer.

Prädestiniert ist Neodur HE 65 Plus für den Einsatz nicht nur an Orten mit erhöhten Salzeintragungen aus der Luft, sondern auch überall dort, wo Frost ein wesentlicher Faktor sein kann. Ein typisches Beispiel hierfür sind Böden von Parkhäusern in Finnland, wo die Winterreifen der Pkw häufig mit Spikes versehen sind. Sie können an den Oberflächen erhebliche Schäden verursachen. Zudem belasten Tausalze die Oberflächen. Auch hier schützen die Widerstandseigenschaften der Neodur-Hartstoffschicht die Böden dauerhaft. Gemäß DIN 1100 hergestellt, entspricht Neodur HE 65 Plus den Anforderungen der Abriebklassen A5, A3 und A1,5.

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Kurzportrait: KORODUR – weltweit bewährt

Seit 1936 ist das Haus KORODUR Spezialist in der Herstellung mineralischer Hartstoffe für die Verlegung hoch belastbarer, zementärer Industrieböden. Weltweit wurden bislang mehr als 750 Mio. m² KORODUR-Industrieböden verlegt.

Die KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG wurde von Werner Westphal am 13. Februar 1936 in Berlin gegründet. Im Jahr 1969 ging die KORODUR-Unternehmensgruppe in den Besitz der Familie Heckmann über. 1978 verlagerte KORODUR seinen Hauptsitz von Berlin ins bayerische Amberg.

Von Beginn an ist KORODUR im Ausland aktiv gewesen, mit heute rund 50 % Exportanteil weltweit. Die KORODUR-Gruppe pflegt langjährige, erfolgreiche und vertrauensvolle Exportbeziehungen. Zusammen mit der KORODUR International GmbH, gegründet 1976, hat KORODUR ein Vertriebsnetz über alle Kontinente aufgebaut. Geschäftsbeziehungen bestehen heute mit über 40 Ländern!

Seit 2012 ist KORODUR exklusiver Lizenzpartner für Europa für Produktion und Vertrieb der Rapid-Set®-Produkte, die sich in den USA bereits seit rund 40 Jahren bewähren. Laut dem Hersteller ist mit ihnen ein Durchbruch auf dem Baustoffmarkt gelungen. Denn das multifunktionale Reparatursystem besitzt gegenüber herkömmlichen Sanierungsmörteln zahlreiche Vorteile in der Verarbeitung, Standfestigkeit und Haltbarkeit.

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