30 Jahre unterwegs – und eine Frage blieb: Woran erkennt man Macht?
Posted by PM-Ersteller - 17/08/26 at 10:08:59 a.m.Nach mehr als 30 Jahren Reisen durch unterschiedliche Gesellschaften fragt Dennis Besseler in seinem neuen Buch „MACHT“: Woran erkennen wir Macht wirklich – und wann täuschen wir uns?
Dennis Besseler veröffentlicht „MACHT – Warum wir sie überall sehen und selten erkennen“
Seit mehr als drei Jahrzehnten bereist Dennis Besseler sehr unterschiedliche Regionen der Welt. Er war in abgelegenen Gebieten ebenso unterwegs wie in Millionenmetropolen und erlebte Gesellschaften mit kaum sichtbarer staatlicher Präsenz ebenso wie solche, in denen Kontrolle zum Alltag gehört.
Eine Beobachtung ließ ihn dabei nicht los: Wie sichtbar Kontrolle ist, sagt erstaunlich wenig darüber aus, wie Macht tatsächlich wirkt.
Aus dieser Erfahrung entstand die Ausgangsfrage seines neuen Buches „MACHT – Warum wir sie überall sehen und selten erkennen“, das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist.
„Ich habe in mehr als 30 Jahren sehr unterschiedliche Gesellschaften erlebt und irgendwann gemerkt, dass meine eigenen Beobachtungen nicht ausreichen, um zu sagen, wo Macht tatsächlich liegt“, sagt Besseler. „Genau daraus entstand die Frage dieses Buches: Woran würde ich Macht eigentlich erkennen – und woran würde ich mich täuschen?“
Diese Trennung ist für den Autor entscheidend. Seine Reiseerfahrungen bilden den Ausgangspunkt, nicht den wissenschaftlichen Beweis. Im Vorwort bezeichnet Besseler seine Beobachtungen ausdrücklich als Reiseeindrücke und stellt anschließend die Frage, anhand welcher Kriterien Macht überhaupt erkannt werden kann.
Macht sieht oft anders aus, als sie tatsächlich wirkt
Wer hat Macht? Derjenige, der am lautesten spricht? Der Vorgesetzte? Der Mensch mit Geld und Status? Eine staatliche Institution? Oder möglicherweise jemand, der kaum sichtbar in Erscheinung tritt?
Besseler untersucht in seinem Buch, warum solche scheinbar einfachen Zuschreibungen problematisch sind. Sichtbare Stärke, Uniformen, Titel, Geld, Selbstbewusstsein oder eine große Gefolgschaft können auf Macht hindeuten – beweisen sie aber nicht.
Der zentrale Gedanke des Buches lautet:
„Macht erkennt man nicht. Man prüft sie.“
Statt eine neue allgemeingültige Definition von Macht aufzustellen, führt Besseler durch unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zum Machtbegriff. Dabei geht es unter anderem um Macht und Herrschaft, Gehorsam und Legitimation, Regeln und Institutionen sowie um die Frage, warum Menschen Entscheidungen als verbindlich anerkennen.
Das Buch führt diese Überlegungen über zehn Kapitel von alltäglichen Situationen bis zur Organisation und Kontrolle politischer Ordnung.
Ein wesentliches Problem zieht sich dabei durch das Buch: Von außen lässt sich häufig beobachten, dass Menschen einer Regel oder Entscheidung folgen. Daraus lässt sich jedoch noch nicht ableiten, warum sie folgen.
Menschen können überzeugt sein. Sie können aus eigenem Interesse handeln, sich angepasst haben, Konsequenzen fürchten oder Regeln so verinnerlicht haben, dass sie über diese gar nicht mehr nachdenken.
Von außen kann das Ergebnis identisch aussehen.
Genau deshalb will das Buch weniger schnelle Antworten liefern als bessere Fragen. Am Ende steht nicht die Behauptung, Macht abschließend erklären zu können, sondern ein Verfahren, genauer hinzusehen.
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Deutschland
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Dennis Besseler ist Autor und Unternehmer. Seit seiner Jugend bereist er extreme und abgelegene Regionen ebenso wie große Metropolen.
Mehr als drei Jahrzehnte eigener Erfahrungen in unterschiedlichen Ländern und gesellschaftlichen Systemen prägen seinen Blick auf Entscheidungen, Regeln, Autorität und menschliches Verhalten.
Dabei verbindet Besseler praktische Erfahrung mit einem Grundsatz, der auch „MACHT“ bestimmt: Beobachtung und Beleg sind nicht dasselbe.
Was ein Mensch erlebt, kann eine Frage aufwerfen. Ob die daraus gezogene Erklärung trägt, muss anschließend geprüft werden.
Diese Verbindung aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung und systematischer Überprüfung bildet den Hintergrund des neuen Buches.
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Boom mit Risiken: Liekam Haustechnik fordert wirksame Kontrollen für den Einbau von Wärmepumpen
Posted by PM-Ersteller - 17/08/26 at 08:08:37 a.m.Schattenseiten der hohen Nachfrage nach Wärmepumpen: „Unseriöse Anbieter verursachen hohe Folgekosten und schädigen ihre Kunden wie auch die Branche“
Kurze Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:
Die Vorteile von Wärmepumpen für das Klima, die Versorgungssicherheit und die Finanzen der Haushalte liegen auf der Hand. Entsprechend positiv bewerten Fachleute aus Industrie und Handwerk die enormen Zuwächse der letzten beiden Jahre. Doch in die Freude über die hohe Nachfrage mischt sich bei Experten wie Sven Liekam von Liekam Haustechnik große Sorge: Seiner Erfahrung nach beschädigen unqualifizierte Anbieter nicht nur den guten Ruf der Branche, sondern bürden ihren Kunden wegen mangelhafter Planung und Ausführung immense Nacharbeiten und Folgekosten auf. Liekam fordert daher wirksame Kontrollmechanismen für die Abnahme dieser Anlagen.
Osnabrück. Der Siegeszug der Wärmepumpe hält in Deutschland weiter an. Laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) „wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 352.000 Wärmeerzeuger abgesetzt, 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 194.500 Geräte auf Heizungs-Wärmepumpen (+40 Prozent).“ Doch laut Experten aus dem Fachhandwerk habe diese Entwicklung auch eine Schattenseite: Nicht immer erfolge der Einbau der Wärmepumpe durch ausreichend qualifizierte Firmen – zum erheblichen Nachteil der Verbraucher.
„Der Aufschwung der Wärmepumpe ist prinzipiell sehr gut für das Klima, unsere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie für die finanzielle Situation der Haushalte, da sie langfristig deutlich an Energiekosten sparen. Aber es sind inzwischen sehr viele unseriöse Anbieter unterwegs, die mit Billigangeboten locken und zum Teil desaströse Leistungen abliefern. Am Ende zahlt der Kunde, der zunächst ein paar Tausend Euro sparen wollte, noch erheblich drauf“, sagt Sven Liekam, Inhaber und Geschäftsführer von Liekam Haustechnik in Osnabrück.
Auch für seinen Fachbetrieb sind Wärmepumpen seit ein paar Jahren ein gutes Geschäft. Montierte Liekam 2025 noch gut 200 dieser Anlagen, zeichnet sich für 2026 bereits ein Plus von rund 20 bis 25 Prozent ab, während konventionelle Heizkessel kaum noch eine Rolle spielen. Und doch ist die Freude über den Wärmepumpen-Boom getrübt.
„Der Wärmepumpen-Führerschein reicht als Zertifikat nicht aus!“
„So begrüßenswert die steigende Nachfrage auch ist, dürfen wir nicht die Augen davor verschließen, dass einige Marktbegleiter nur von Mitnahmeeffekten profitieren wollen. Sie liefern ihren Kunden schlechte Beratung und miserable Qualität, was in der Folge zu Ausfällen und hohen Kosten führt. Deshalb fordern wir eine verstärkte Kontrolle der Leistungen rund um die Wärmepumpen-Installation! Was bei Heizungen seit vielen Jahrzehnten vorgeschrieben ist, nämlich eine abschließende Abnahme durch eine fachkundige und unabhängige Instanz, gilt zurzeit leider nicht für Wärmepumpen“, sagt Sven Liekam.
Er verweist darauf, dass die Eintragung in die Handwerksrolle für die Leistungen im Gewerbe rund um Sanitär, Heizung und Klimatechnik die Regel sei. Aus seiner Sicht habe sich diese Praxis absolut bewährt, um hohe Qualität und Sicherheit für den Kunden zu gewährleisten. Für die Planung und Montage von Wärmepumpen fehlen jedoch solche Grundvoraussetzungen. Damit sei das Einfallstor für unterqualifizierte Anbieter weit geöffnet. Wenn die Mängel auffielen, sei es vermutlich schon zu spät, um die dafür Verantwortlichen in Regress zu nehmen, so der Geschäftsführer weiter.
Aktuell reiche es aus, einen sogenannten Wärmepumpen-Führerschein zu machen. Dieser sei jedoch aufgrund der sehr geringen Prüfungshürden kein ausreichendes Zertifikat, um Fachwissen nachzuweisen. Innerhalb weniger Minuten ließe sich so ein Führerschein online erwerben – zum Nachteil der Kunden, die sich auf Sach- und Fachkunde verlassen wollen.
Schornsteinfeger für Abnahme qualifiziert – werden aber nicht eingesetzt
Aus diesem Grund unterstützt Liekam die Überlegungen von Fachverbänden, Schornsteinfeger so schnell wie möglich als Kontrollinstanz für die Abnahme der Anlagen einzusetzen. Sie sollen in jedem Einzelfall überprüfen, ob die Ausführung sowohl den gesetzlichen Bestimmungen als auch den Herstellervorgaben entspricht. Nur so könnten etwaige Verstöße rechtzeitig erkannt und korrigiert werden.
Rolf-Bernd Bracht, operativer Geschäftsführer von Liekam Haustechnik, kennt die Probleme, die unqualifizierte bzw. nicht fachgerecht arbeitende Unternehmen bei den Kunden auslösen: „Dies beginnt bei fehlerhaften Planungen und schlechter Beratung hinsichtlich der Technik und der Dimensionierungen. In der Ausführung wird es oft noch viel schlimmer. Da werden zum Beispiel keine oder unzureichende Fundamente für die Außengeräte geschaffen. Im Wesentlichen handelt es sich hier ja um Kompressoren, bei deren Betrieb unausweichlich Vibrationen entstehen. Ein falsches beziehungsweise fehlendes Fundament führt deshalb früher oder später zu einer Schieflage im wörtlichen und übertragenen Sinn. Wenn dies auffällt, ist der Erbauer der Anlage aber vermutlich schon weit weg und kaum noch haftbar zu machen.“
Dabei seien die Vorgaben insbesondere von Herstellerseite absolut klar und unmissverständlich. Der Unterbau soll beispielsweise für einen reibungslosen Betrieb im Winter sorgen. So ist gewährleistet, dass die Lüftungsschlitze auch bei einer – wenngleich selten vorkommenden – Schneehöhe von 20 Zentimetern frei bleiben. Dennoch werde der Unterbau oft nicht installiert, um noch ein paar Euro zu sparen.
Ohne Pufferspeicher und Entsalzungsvorrichtung
Als ein weiteres Beispiel der Inkompetenz nennt Bracht das Fehlen von Pufferspeichern. Ihm sei es ein Rätsel, dass so eine wichtige Komponente bei der Planung unter den Tisch fallen könne. Der Alltag zeige jedoch, dass es passiere, und zwar nicht nur vereinzelt.
Ähnlich sehe es bei der Qualitätssicherung des Heizungswassers gemäß der VDI-Richtlinie 2035 aus: Sie gibt vor, dass das Heizungswasser entsprechend aufbereitet werden muss, um die Wärmepumpe langfristig zu schützen. Hierzu sollte das Füll- und Nachfüllwasser mit einer Entsalzungsvorrichtung aufbereitet werden. Dabei werden unter anderem Kalk und Salze aus dem Leitungswasser entfernt. Dies schützt die empfindlichen Bauteile der Wärmepumpe vor Verkalkung und Korrosion und hilft, Schäden und teure Reparaturen zu vermeiden.
„Die Einhaltung der Vorgaben zur Wasserqualität ist zudem Bestandteil der Herstellervorgaben und damit eine wichtige Voraussetzung für die Garantie bzw. Gewährleistung des Gerätes. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, kann dies im Schadensfall Auswirkungen auf die Ansprüche gegenüber dem Hersteller haben. Die fachgerechte Aufbereitung des Heizungswassers ist daher nicht nur für die Lebensdauer und zuverlässige Funktion der Wärmepumpe wichtig, sondern auch für den Erhalt der Herstellergarantie“, betont Bracht.
Als Installateur und Heizungsbauer mit Meistertitel sowie als ehemals langjähriger Mitarbeiter des Branchenführers Viessmann hat Rolf-Bernd Bracht sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine hohe Expertise rund um die Wärmepumpen-Technologie und ihre Anwendung angeeignet. Er weiß: „Ein Dienstleister, der auf das fachgerechte Fundament und den nötigen Unterbau verzichtet, kann sein Angebot so schon mal schnell um 5.000 Euro drücken. Wenn aber die Anlage nach ein paar Jahren ausfällt und gerettet werden muss, liegen die zusätzlichen Kosten für den Kunden schnell deutlich höher.“
Werden beispielsweise die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände der Außengeräte zu Fenstern und Türen nicht eingehalten, entstehen zum einen erhebliche Risiken für die Hausbewohner. Schließlich wird mit Propan ein brennbares Gas eingesetzt, dessen Nutzung grundsätzlich sicher, aber mit Vorsicht zu handhaben ist. Zum anderen werden teure Rück- und Umbaumaßnahmen erforderlich. Diese Kosten beim Verursacher einzutreiben, könnte sich als sehr schwierig erweisen, insbesondere wenn der Anbieter nicht mehr auf dem Markt tätig ist.
Fundamentale Fehler: Planung, Elektrik, Anmeldung, Materialauswahl etc.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Elektrik, die unbedingt eine ausgewiesene Fachkraft und entsprechende Zertifikate erfordere. Unseriöse Anbieter bänden diese oft nicht mit ein.
Im Ernstfall kann der Betrieb der Wärmepumpe später noch untersagt werden, wenn die Verkabelung nicht den Vorschriften entspricht. Dies kann ebenfalls passieren, wenn die Anlage beim örtlichen Versorgungsunternehmen nicht angemeldet wurde. „Qualifizierte Elektriker werden dies in der Regel von selbst gewährleisten. Aber Laien, die meinen, einfach so ins Wärmepumpengeschäft einsteigen zu können, kümmern sich unserer Erfahrung nach oft nicht darum“, ergänzt Sven Liekam.
Weitere typische Fehler in der Ausführung betreffen beispielsweise die Auswahl der Leitungen und des Rohrmaterials. Falsch dimensionierte Leitungen führen demnach in der Regel zu erheblichen Leistungsverlusten bzw. ineffizientem Betrieb. Außerdem sollten außenliegende Rohre UV-beständig und mit einem Pickschutz ausgestattet sein, der Vögel davon abhält, sie in Nistmaterial zu verwandeln. Löcher im Mauerwerk müssen fachgerecht abgedichtet werden – ein weiterer Punkt, der laut Liekam häufig vernachlässigt wird.
Erhebliche Schäden für Verbraucher – und für seriöse Fachhandwerker
Geschädigte solcher Fehlentwicklungen sind laut Sven Liekam aber nicht allein Hausbesitzer, die auf hohen Folgekosten für Ausfälle und Nacharbeiten sitzen bleiben. Betroffen sind vielmehr auch jene seriösen Fachfirmen, die ihren Kunden eine fundierte und ehrliche Beratung zukommen ließen. Sie planen Fundamente, Unterbauten, Entsalzungsvorrichtungen oder auch die späteren Wartungsaufwendungen zum Beispiel für die Reinigung der Lüftungsschlitze mit ein und sorgen so für größtmögliche Transparenz. Unseriöse Marktbegleiter lassen solche Punkte mitunter entfallen, um ihr Angebot schönzurechnen.
In der Aussicht, ein Schnäppchen zu machen, beauftragen manche Hausbesitzer eher den billigeren Anbieter, ohne die Konsequenzen absehen zu können. Die dann notwendigen Nacharbeiten fallen später wiederum durchaus an seriöse Handwerker. Darauf würde Sven Liekam allerdings gern verzichten. Er konzentriert sich lieber darauf, Leistungen ohne Reklamationen abzuliefern und seine Abmachungen einzuhalten.
Seriöse Anbieter im Vorfeld erkennen
Doch woran können Hausbesitzer und andere Betreiber von Immobilien seriöse Anbieter im Vorfeld des Projekts erkennen und so „die Spreu vom Weizen trennen“?
Sven Liekam hat hierfür einige Tipps: „Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich von Haustürgeschäften fernhalten. Zurzeit sind einige Firmen unterwegs, die das schnelle Geschäft machen und Kunden über den sprichwörtlichen Tisch ziehen wollen. Da werden quasi Discountpreise versprochen, weil sie einfach Fördermittel einplanen, auf die sie gar keinen Zugriff haben. Auch werden die für eine Wärmepumpe üblichen Wartungsaufwendungen verschwiegen. Achten Sie ganz genau darauf, was Ihnen von wem versprochen wird. Wenn Sie sich an einen lokalen bzw. regionalen Handwerksbetrieb wenden, der mindestens zehn Jahre am Markt ist, haben Sie schon eine relativ gute Chance, ein seriöses Angebot zu erhalten.“
Fachfirmen, die auf Qualität und langfristige Kundenzufriedenheit setzen, investieren zudem in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Deshalb werden bei Liekam alle Kollegen, die sich mit Wärmepumpen beschäftigen, von Herstellern verschiedener Marken und Fabrikate geschult. Sie besuchen regelmäßig entsprechende Auffrischungskurse.
„So gewährleisten wir, immer auf dem neuesten Stand zu sein, denn die Technik entwickelt sich ja kontinuierlich weiter. Wir legen allergrößten Wert darauf, Schritt zu halten und unseren Kunden das komplette, aktuelle Know-how zu bieten“, erklärt Sven Liekam.
Weitere Infos: www.liekam-haustechnik.de
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Kurzportrait: Liekam Haustechnik GmbH
Am 10. April 1980 gründete Uwe Liekam, der Vater von Sven Liekam, den Handwerksbetrieb „U. Liekam Heizungsbau“ in Osnabrück. In den Anfangsjahren beschäftigte das Familienunternehmen vier Mitarbeiter, heute sind es mehr als 70. Uwe Liekam verstarb 2019.
Sven Liekam ist Meister Sanitär, Heizung, Klima und schlug mit der Ausweitung des Know-hows sowie mit weiteren Leistungen eine neue Richtung ein: Die Liekam Haustechnik GmbH steht seither für weitreichende Kompetenz rund um die komplette technische Ausstattung und den Kundendienst für das private Heim in und um Osnabrück.
Dies umfasst die Planung und den Bau hochwertiger Bäder ebenso wie die Heizungstechnik inklusive Wärmepumpen. Hinzu kommen verschiedene Lösungen rund um erneuerbare Energien wie insbesondere Photovoltaik. Sämtliche für die SHK-Branche üblichen handwerklichen Tätigkeiten wie Bauklempnerei, Fliesenlegen, Elektrotechnik oder die Montage von Klima- und Lüftungsanlagen erbringt der breit aufgestellte Betrieb in Eigenregie.
Der Showroom der Liekam Haustechnik im Osnabrücker Stadtteil Atter präsentiert eine Vielzahl haustechnischer Lösungen und dient als modernes, dialogorientiertes Forum für die Kundenberatung. Hohe Energieeffizienz, der Umwelt- und Klimaschutz sowie die langfristige Kundenzufriedenheit sind wesentliche Eckpfeiler der schnell gewachsenen Organisation.
Aus persönlicher Überzeugung führt Sven Liekam, der sich vor allem um die strategische Ausrichtung kümmert, die Firma mit den Grundwerten eines verlässlichen Familienunternehmens. Die Mitarbeiter genießen hier je nach Präferenzen und Fertigkeiten zahlreiche Möglichkeiten der individuellen Weiterentwicklung. Rolf-Bernd Bracht ist seit 2021 Geschäftsführer für den operativen Teil des Unternehmens und beispielsweise für den Vertrieb und die Produktauswahl verantwortlich.
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Neue Beweise nach Enthüllung in Schweinezucht Halver: Insider liefern weiteres Material
Posted by PM-Ersteller - 30/10/25 at 03:10:46 p.m.Nach neuen Hinweisen erhielt ANINOVA weiteres Videomaterial und interne Prüfunterlagen aus der Schweinezucht Halver. Sie zeigen seit Jahren bekannte massive Missstände und fehlende Konsequenzen.
Nach der jüngsten Veröffentlichung von ANINOVA über die katastrophalen Zustände in einer Schweinezucht in Halver hat sich eine Reihe von Personen an die Tierrechtsorganisation gewandt und weiteres Material aus dem Inneren der Anlage zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um Videomaterial aus dem Jahr 2024 sowie um interne Prüf- und Kontrollunterlagen, die zeigen, dass die Missstände seit Jahren bekannt sind und offenbar keine wirksamen Konsequenzen gezogen wurden.
Das neue Videomaterial dokumentiert kranke, verletzte und abgemagerte Schweine in dunklen, unhygienischen Stallungen. Ergänzend dazu belegen die Unterlagen, dass der Betrieb seit Jahren wiederholt bei QS-Kontrollen auffällig wurde.
Bereits seit 2016 finden sich in den Unterlagen Hinweise auf anhaltende Mängel:
o 2016: QS-Prüfer bemängelten fehlendes Beschäftigungsmaterial, kurzfristige Überbelegung und mangelnde Ordnung auf dem Gelände.
o 2023: Defekte Tränken, Mängel bei Beleuchtung und Wasserversorgung, keine ordnungsgemäße Eigenkontrolle. Erst nach mehrfachen Ermahnungen im März 2024 erfolgte eine teilweise Nachbesserung. Bereits damals drohte der Entzug des QS-Prüfzeichens.
Nach Angaben aus den Unterlagen werden in dem Betrieb rund 440 Sauen und 2.300 Ferkel gehalten. Der Betrieb war seit 2015 Vertragspartner von Westfleisch im Rahmen des „BestFerkel“-Programms. ANINOVA hatte Westfleisch um eine Stellungnahme gebeten. Das Unternehmen teilte mit, dass seit 2022 keine Belieferung mehr erfolgt, gleichzeitig liegt ANINOVA jedoch ein QS-Prüfbericht aus dem Jahr 2023 vor, in dem Westfleisch als QS-Bündler genannt wird – und damit unter anderem die QS-Kontrollen koordiniert. Zumindest bestand dadurch eine fortlaufende Verbindung zu Westfleisch, die nun auch beendet wurde, wie die Firma Westfleisch mitteilt.
Darüber hinaus ist der Betreiber der Schweinezucht Geschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V., Kreisverband Ahrweiler, sowie zugleich Geschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V., Kreisverband Mayen-Koblenz. Diese Doppelfunktion wirft angesichts der dokumentierten Zustände zusätzliche Fragen nach Interessenkonflikten und Verantwortlichkeiten auf. „Diese neuen Informationen zeigen, dass die Zustände in diesem Betrieb kein Ausrutscher sind, sondern das Ergebnis jahrelanger Nachlässigkeit“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.
„Wenn über Jahre hinweg dieselben Verstöße dokumentiert werden, ohne dass sich etwas ändert, dann ist das ein strukturelles Problem – nicht nur beim Betreiber, sondern auch bei den Kontrollmechanismen selbst.“
Sowohl das Videomaterial als auch die QS-Kontrollbelege wurden von ANINOVA der Staatsanwaltschaft Dortmund – Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) übermittelt (Az. 76 Js 5/25).
Auch das zuständige Veterinäramt hat bestätigt, dass es in der Vergangenheit wiederholt zu Verfehlungen gekommen ist. ANINOVA fordert eine gründliche Überprüfung der bisherigen Kontrollpraxis und die Übernahme der Verantwortung durch die beteiligten Strukturen. Besonders das Veterinäramt und das Kontrollsystem QS stünden hier in der Pflicht – es hätte deutlich früher konsequent gehandelt werden müssen.
Immerhin hat QS inzwischen reagiert und den Betrieb gesperrt. „Es reicht nicht, Missstände immer wieder zu dokumentieren – sie müssen endlich Konsequenzen haben“, so Peifer.
Die Aufdeckung sorgt weiterhin für große öffentliche Resonanz: Das von ANINOVA veröffentlichte Videomaterial wurde allein auf Instagram über 960.000 Mal aufgerufen. Zahlreiche Menschen zeigen sich erschüttert, andere danken ANINOVA dafür, die Zustände ans Licht gebracht zu haben.
ANINOVA appelliert an die Öffentlichkeit, angesichts solcher Zustände keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren und sich für eine pflanzliche, tierleidfreie Lebensweise zu entscheiden – als klares Zeichen gegen Tierleid und Ausbeutung.
Weitere Informationen und das „neue“ Videomaterial ist hier zu finden. (das „neue“ Videomaterial aus 2024 ist weiter unten auf der Website zu sehen)
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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
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