Vorpommern-Fonds fördert Musikprojekt „48 Könige für Deutschland“ in Malchin mit 5.000 Euro

In einer Turnhalle probten die Teilnehmenden gemeinsam, entwickelten ein Programm und übernahmen dabei selbst Verantwortung: Ältere Jugendliche managten als Security, Roadies und Sanitäter den Ablauf

BildWaren (Müritz)/Malchin, Juli 2026. Der Vorpommern-Fonds unterstützt das Projekt „Königskinder Malchin“ mit einer Förderung von 5.000 Euro. Damit konnte vom 5. bis 9. Juli eine fünftägige Workshop-Woche für über 40 Kinder und Jugendliche aus Malchin und Waren stattfinden – mit einem gemeinsamen Abschlusskonzert auf dem Marktplatz vor dem Rathaus Malchin.

In einer Turnhalle probten die Teilnehmenden gemeinsam, entwickelten ein Programm und übernahmen dabei selbst Verantwortung: Ältere Jugendliche organisierten als Security, Roadies und Sanitäter den reibungslosen Ablauf, während die Jüngeren Musik machten, sangen und sich ausprobierten. Unterstützt wurde die Woche zusätzlich durch eine Verpflegungsspende von MÖWE Nudeln und dmk.

Eröffnet wurde das Konzert von Malchins Bürgermeister Axel Müller, der vom Balkon des Rathauses aus zu den Versammelten sprach und dem Projekt seine Unterstützung aussprach.

„Was hier entstanden ist, lässt sich schwer in Worte fassen – man muss es erleben“, sagt Sandra Weckert, Initiatorin von „48 Könige für Deutschland“. „Die Förderung durch den Vorpommern-Fonds hat es möglich gemacht, dass junge Menschen aus der Region Verantwortung übernehmen konnten – für ein Ergebnis, auf das alle gemeinsam stolz sein können.“

Auch über die Region hinaus findet das Projekt Anerkennung: Torsten Grundke, Vizepräsident der IHK zu Rostock, verfolgt die Arbeit von „48 Könige für Deutschland“ seit Jahren. „Was für ein Projekt, was für eine Haltung“, so Grundke. „Sie bringt Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf die Bühne und schafft Raum für Kreativität, Offenheit und Selbstbewusstsein.“

Über 48 Könige für Deutschland:
„48 Könige für Deutschland“ ist ein Musik- und Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern, initiiert vom Förderverein 48 Könige für Deutschland e.V. mit Sitz in Waren (Müritz). Das Projekt verbindet musikalische Ausbildung mit Persönlichkeitsentwicklung und sozialem Engagement.

Pressekontakt:
Förderverein 48 Könige für Deutschland e.V.

foerderverein@48koenige.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://48koenige.de
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Wenn Fritz, Dave, Finnley, Zakhar, Max, Susi, Romeo, Willi, Raphi, Felix und Mia ihre Helden spielen

Wenn Kinder ihre Helden spielen, entsteht mehr als Musik:
Die „48 Könige“ leben 2026 ein außergewöhnliches Musikjahr – mit Konzerten in Waren, Sellin und Malchin und einem großen Finale in Vietgest.

BildManchmal reicht ein Blick in ein Kinder­gesicht, um zu wissen, warum man all das macht.
Dieses Foto ist so ein Moment.

Wenn Fritz, Dave, Finnley, Zakhar, Max, Susi, Romeo, Willi, Raphi, Felix und Mia zusammensitzen, lachen, sich gegenseitig anstecken – und dann anfangen, ihre Helden zu spielen: Queen, AC/DC, die Rolling Stones, Peter Fox, Die Ärzte, Guns N‘ Roses oder Nirvana – dann bleibt kein Auge trocken. Nicht, weil es perfekt wäre, sondern weil es echt ist.

Vorbilder sind für Entwicklung im Kinder- und Jugendalter unglaublich wichtig. Sie zeigen, was möglich ist. Wie man sich in einer Gruppe Ziele setzt. Wie man sich gegenseitig trägt. Wie aus vielen Einzelnen etwas Größeres entsteht und wie nützlich es ist, wenn alle unterschiedlich – heute würde man wohl sagen „divers“ sind. Queen wußte das, und die Ärzte wissen es natürlich auch.

Genau deshalb ist es für die Königskinder aus Waren (Müritz) etwas ganz Besonderes, dass sie am 10. Januar 2026 wieder beim legendären Warener Musikantentreff im Seehotel Ecktannen dabei sein dürfen. Wer schon mal da war, der weiß um die Regeln:

Pünktlich sein, denn
Der Laden wird – wie jedes Jahr – gerappelt voll.

Und wer die Königskinder aus Waren noch nicht kennt, sollte sich diesen Termin dick im Kalender anstreichen. Denn hier zeigen sie, was in ihnen steckt – musikalisch, menschlich, gemeinsam. Sie zeigen, wie Bildung und Gemeinschaft ganz praktisch gelingt – jenseits aller Klischees.

Waren (Müritz) ist dabei Ausgangspunkt und Herz dieses Projekts

Die Königskinder aus Waren sind dabei nicht nur eine Band oder ein Chor. Sie sind Impulsgeber. Coaches. Inspiratoren. Mutmacher.

Denn 2026 werden sie die Königskinder in Sellin und Malchin inspirieren, coachen und begeistern – auf den Marktplätzen, bei Konzerten, mitten im öffentlichen Raum. Das ganze Jahr hindurch. Bis zum großen gemeinsamen Finale am 12. September 2026 im Schloss Vietgest. Was dort entsteht, ist mehr als Musik. Es ist Selbstvertrauen. Gemeinschaft. Haltung. Von Rügen über die Seenplatte zurück ins Zentrum von MV – in dieses wunderbare Schloss Vietgest.

Ein Jahr, das rockt

Wer zuschaut – und hört – merkt sehr, sehr schnell:
Hier geht es nicht um Nachwuchsförderung im klassischen Sinne, es geht nicht um Wettbewerb oder Konkurrenz, sondern darum, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass sie zählen. Dass sie etwas können. Dass ihre Stimme gehört wird. Was hier entsteht, ist eines der außergewöhnlichsten Kinder- und Jugend-Musikprojekte in Mecklenburg-Vorpommern.

Oder anders gesagt:

Zieht euch warm an, girls and boys.
We will rock you.

Tickets & Infos

Wer unterstützen möchte und sich ganz nebenbei schon mal Tickets für das Konzert in Waren sichern will – hier ist der Link für Waren im Rahmen der Warener Musiktage:
https://customer07.ticketing.cloud.sap/shop?shopid=15&wes=7889a6e215&query_pos=0&query_rows=1000&set_query_pos=0&houseid=yXyXyYzI2djZRPT0=zXzXz&performanceid=yXyXyY0d5djdLOD0=zXzXz&state=3&nextstate=4

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Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Wenn Verantwortung wichtiger wird als Parteibücher Warum kommunale Politik neue Wege braucht

Austritte, ruhende Mitgliedschaften, kommunale Verantwortung: Warum Demokratie vor Ort neue Wege braucht – jenseits von Parteigrenzen.

BildIn den vergangenen Wochen und Monaten haben mehrere Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern für Aufmerksamkeit gesorgt: Austritte (teilweise mit entsprechenden Inszenierungen) und / oder das Ruhenlassen von Parteimitgliedschaften auf kommunaler Ebene – unter anderem in Pasewalk und Kühlungsborn.

Was auf den ersten Blick wie politische Unruhe oder dramatisierender Lärm wirkt, ist bei genauerem Hinsehen etwas anderes: ein strukturelles Signal.

Denn es geht weniger um Parteien – sondern viel mehr um Verantwortung.

Kommunale Realität ist keine Bundespolitik

Kommunalpolitik funktioniert nach komplett anderen Regeln als Landes- oder Bundespolitik. Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, Stadtvertreter, Gemeindevertretungen und Verwaltungen stehen täglich vor sehr konkreten Aufgaben: Infrastruktur sichern, Schulen erhalten, Brücken sanieren, Haushalte ausgleichen, Verwaltung handlungsfähig machen oder halten.

Viele bundespolitische Entscheidungen lassen sich auf dieser Ebene nur schwer bis gar nicht erklären oder gar praktisch umsetzen. Und nein – das ist kein Vorwurf, sondern eine beinharte Realität. Wer vor Ort Verantwortung trägt, kann sich dem gar nicht entziehen. Schon Versuche, dies zu tun, ernten Shitstorms in lokaler Presse.

Wenn Innehalten kein Rückzug ist

Dass kommunale Mandatsträger ihre Parteimitgliedschaft ruhen lassen oder die Partei verlassen, bedeutet in diesen Fällen in Wirklichkeit keinen Rückzug aus der Verantwortung. Ganz im Gegenteil: Die Mandate bleiben, die Arbeit geht weiter, denn Entscheidungen müssen getroffen werden. Die meisten Menschen haben genau davor, eine Entscheidung treffen zu müssen mehr Angst als vor ihrem eigenen Begräbnis. Fragt Walter Moers. ?

Das Ruhenlassen einer Parteimitgliedschaft ist kein Affekt, kein Protest, kein politischer Angriff. Es ist ein Innehalten, eine Art: „Ich setze mich mal auf mein Meditationskissen und halte die Klappe, um zur Ruhe zu kommen.“ Ein Signal, dass Parteidisziplin und kommunale Handlungsfähigkeit nicht immer – manche sagen „fast nie“ – deckungsgleich sind.

Verantwortung vor Rechthaberei

Kommunale Politik braucht Pragmatismus, Lösungsorientierung, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, Entscheidungen auch dann zu treffen, wenn sie unbequem sind. Sie braucht Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt, Verwaltung und politischen Gremien – unabhängig von Parteifarben.

Und immer dann, wenn parteipolitische Loyalität wichtiger wird als lösungsorientiertes Handeln, geraten Kommunen ins Stocken oder verlieren sich im Nirvana des Dauerstreits. Nur dort, wo Verantwortung wirklich übernommen wird, können tragfähige Lösungen überhaupt entstehen.

Demokratie lebt von Haltung, nicht von Etiketten

Demokratie bedeutet nicht, jede Entscheidung entlang von Parteigrenzen zu treffen. Sie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Transparenz herzustellen und Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen. Demos = griechisch, das Volk, die Gemeinde, kratos = griechisch, Macht, Stärke oder Herrschaft. Demokratie zusammengenommen also die „Volksherrschaft“. Und Völker sind nun mal ein diverses, sich beständig veränderndes und entwickelndes Etwas.

Gerade auf kommunaler Ebene zeigt sich, wie wertvoll diese Form der Regierung ist. Nicht Lautstärke entscheidet, sondern Verlässlichkeit. Nicht Symbolik, sondern Ergebnisorientierung. Oder, um es mit Winston Churchill zu sagen: „Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von allen anderen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“

Ein persönlicher Blick

Als Rednerin und Moderatorin spreche ich in Vorträgen und Keynotes seit vielen Jahren über genau diese Spannungsfelder: Verantwortung, Macht, Entscheidungsfähigkeit und den Mut, unbequeme Realitäten auszuhalten und der Frage, wie Führung jenseits von Machtlogiken wirksam wird.

Die aktuellen Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern sind für mich Ausdruck eines notwendigen Lernprozesses. In meinen Vorträgen geht es nicht um schnelle Antworten, sondern um die Fähigkeit, Komplexität auszuhalten und dennoch handlungsfähig zu bleiben.

Kommunen sind keine Bühnen für parteipolitische Inszenierung, sondern Lebensräume. Wer sie gestalten will, braucht Mut zur Sachlichkeit, zur Zusammenarbeit – und manchmal auch zum bewussten Abstand.

Als Rednerin erlebe ich immer wieder, wie groß der Wunsch nach Orientierung ist – und wie selten Räume entstehen, in denen ehrlich über Grenzen, Verantwortung und Konsequenzen gesprochen wird.

Ausblick

Chancen wohin man auch blickt… Zum Beispiel: Politik wieder stärker von unten denken. Von den Städten und Gemeinden aus. Dort, wo Entscheidungen unmittelbar wirken und Vertrauen täglich neu verdient werden muss.

Nicht gegen Parteien – sondern über ihre Grenzen hinaus.
Nicht gegen Demokratie – sondern mit allen Facetten eines Volkes.
Wir können das lernen – auch, wenn es ein unbequemer und ungewohnter Weg ist jenseits der liebgewonnenen Pfade. „Im Wald, zwei Wege boten sich mir dar und ich nahm den, der weniger begangen war und das veränderte mein Leben.“ Robert Frost

Über die Autorin

Sandra Weckert lebt in Waren (Müritz) und arbeitet als Rednerin, Keynote-Speakerin, Moderatorin und Projektentwicklerin. In ihren Vorträgen und Keynotes zu Führung, Verantwortung, Bildung und gesellschaftlichem Wandel verbindet sie kommunale Praxis mit strategischer Perspektive.

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Deutschland

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