Ostseelounge im Strandhotel Fischland holt erneut einen Stern für den Darß

Kulinarik hoch 2: Das Strandhotel Fischland freut sich bekanntzugeben, dass seine beiden Spitzenköche André Beiersdorff und Matthias

Bild06.04.2022, Ostseebad Dierhagen, Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

Seit 2011 kochte bereits Pierre Nippkow im Gourmetrestaurant Ostseelounge auf hohem Niveau, kämpfte sich unter die Besten in Mecklenburg-Vorpommern. Auch nach der Küchenübergabe an die neue Doppelspitze in der Ostseelounge wurde der Stern nun weiter bestätigt. André Beiersdorff und Matthias Stolze tüfteln täglich an den Menüs für ihre Speisenkarte. Auf dem Dach des Hauses, mit traumhaftem Blick über die herrliche Naturstrandkulisse des Ostseebades, wird ihre Kochkunst zukünftig stark von der Region beeinflusst sein, beste und frische Produkte aus der Umgebung bleiben ein wichtiges Kernelement.

Die beiden Köche kombinieren mit all ihren Erfahrungen regionale, nationale und internationale Spitzenprodukte. Ihr Ziel ist eine vielfältig inspirierte Cross-Over-Küche, mit der sie die Gourmetwelt weiterhin begeistern wollen.

Der geborene Kyritzer André Beiersdorff war zuletzt in den Spitzenbetrieben Hotel Bayerisches Haus in Potsdam und Resort Mark Brandenburg in Neuruppin jeweils als Souschef an verantwortlicher Position. 2012 bis 2019 war er gleichzeitig mit Matthias Stolze in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock, wo sie unter anderem im Gourmetrestaurant „Der Butt“ zusammen am Herd standen. Matthias Stolze machte sich als langjähriger Küchenchef in der Yachthafenresidenz einen Namen und erkochte dort bereits einen Stern im Restaurant „Der Butt“.

André Beiersdorff zum Erfolg: „Ja. nun ist es soweit. Teil eines besternten Restaurants zu sein, war jedes Jahr, in dem ich das erleben durfte, schon ein großartiges Gefühl. Wenn man dann den ersten eigenen bekommt, ist es doch noch mal was anderes.“

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Bildunterschrift:
André Beiersdorff (li.) und Matthias Stolze (re.) kochen als Doppelspitze im Gourmetrestaurant Ostseelounge

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Geschmackssache oder Warum wir kochen – Von der Wärmestrahlung des Lagerfeuers zur modernen Kochkunst

Günther Henzels „Geschmackssache oder Warum wir kochen“ setzt sich mit sensorischen Aspekten der Nahrungswahl, der Entstehung und kulturellen Entwicklung von Gartechniken auseinander.

Nahrungsmangel und Krankheiten gehören seit Beginn der Kommunikation zu den wichtigsten Themen der menschlichen Fortentwicklung. Die Diskussion darüber, wie viel Obst, Gemüse und Fleisch gut oder schlecht sind, hat heute eine gedankliche Dynamik entwickelt, die sich laut dem Autor Günther Henzel jeder empirisch abgesicherten Beweisbarkeit entzieht und sich von der Versorgungswirklichkeit und den tatsächlichen Gesundheitsrisiken so weit entfernt, dass sie den Charakter einer virtuellen Ernährungswahrheit angenommen hat.

Um in dieser Frage eine Orientierung zu erlangen, ist es notwendig, sich wieder auf die natürlichen Prinzipien der Nahrungswahl und traditionellen Techniken des Kochens zu besinnen. Dank Millionen Jahre währender Evolution sind für Homo sapiens Aromen (Duft und Geschmack) die verlässlichsten sensorischen Informationen zur Unterscheidung von ‚guter‘ und ’schlechter‘ Nahrung. Rezeptorreize der Nase und Zunge werden jedoch ohne kognitives Zutun erlebt – sie sind biologische ‚Ratgeber‘ bei der Wahl und Zubereitung von Rohstoffen.

Das Buch „Geschmackssache oder Warum wir kochen“ von Günther Henzel untersucht evolutionsbiologische Aspekte der Sensorik und leitet daraus die „Vernunft der Sinne“ ab, die sich in jeder Rohstoffzubereitung als „Geschmack“ zu erkennen gibt. Dazu werden für den Unterricht in Köcheklassen erprobte lehr-/lerntheoretische Ansätze vorgestellt.

Das Buch „Geschmackssache oder Warum wir kochen“ von Günther Henzel richtet sich an alle Menschen, die sich für sensorische und neurobiologische Hintergründe der Ernährung interessieren und in ihrem eigenen Leben die richtigen Entscheidungen rund um das Kochen und die richtige Nahrungsauswahl treffen wollen.

„Geschmackssache oder Warum wir kochen“ von Günther Henzel ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-08866-5 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

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Gaumenschmaus auf der Fischerinsel im Lago Maggiore

Das Festival Gente di lago e di fiume bringt auf fulminante Weise die urtümlichen Gaumenfreuden des Sees zur Geltung: alles rund um die heimischen Süßwasserfische.

BildAm Lago Maggiore präsentiert sich die Kochkunst von seiner ursprünglichen Seite. Das Festival „Gente di lago e di fiume“ vom 6. bis zum 7. Oktober auf der bringt auf fulminante Weise die urtümlichen Gaumenfreuden des Sees zur Geltung: alles rund um die heimischen Süßwasserfische. Den malerischen Rahmen für das junge Event bietet die unverwechselbare Isola dei Pescatori

Eine noch junge Idee, die in diesem Jahr erst zum zweiten Male umgesetzt wird und schon verspricht, ein Klassiker zu werden: das Festival Gente di Lago e di Fiume, die Leute vom See und vom Fluss, bringt am 6. und 7. Oktober Chefköche auf die Isola dei Pescatori, mitten im norditalienischen Lago Maggiore. Ein kulinarisches Ereignis erster Güte und voller Emotionen, was seinem Begründer zu verdanken ist: Marco Sacco, der am Lago di Mergozzo das Restaurant Piccolo Lago betreibt, ist der Initiator dieses Festivals. Die Idee ist, alles wertzuschätzen, was Tradition, Kultur und die Gastronomie hervorbringen in einer Landschaft, die an den Seen und Flüssen von den Alpen bis zum Meer vom Süßwasser geprägt ist. Denn, so sagt Marco Sacco: „Wir sind Leute vom See und wir haben unsere eigene Kultur, die man wertschätzen sollte.“ In einem Land mit so langer Küstenlinie wie Italien ist das durchaus etwas Besonderes. Und wie überall in Italien, ist auch hier ein wichtiger Teil der Kultur das gute Essen.

Dabei ist das zweitägige Gourmet-Festival auf der Isola dei Pescatori, Fischerinsel, lediglich das i-Tüpfelchen auf dem breit angelegten Plan, der Kultur rund um den Süßwasserfisch mehr Geltung zu verschaffen. Der eigens gegründete Verband vereint nicht nur eine Gemeinschaft von Köchen, sondern auch Fischer, Fischkundler, Aquafarmer und Liebhaber der Sache, die alle das Ziel vereint, nicht nur dem Festival Gente di Lago e di Fiume zum Erfolg zu verhelfen, sondern auf lange Sicht die Idee einer Förderung der Süßwasserkultur auf weitere Regionen als den Lago Maggiore auszuweiten.

Derweil aber wird auf der Isola dei Pescatori gefeiert: Am Sonntag, d. 6. Oktober wird die Insel regelrecht von einem Netz von Essenständen überzogen. Hier bietet über ein Dutzend hervorragender Chefköche aus ganz Italien zusammen mit den Köchen der Insel das Schmackhafteste, was die hohe Küche rund um den Süßwasserfisch auf dem Stiefel zu bieten hat, um zu probieren, Aromen zu genießen, und selbstverständlich auch den jeweils angemessenen Wein zu verkosten. Ausgerüstet mit einem Lageplan kann sich der Besucher seinen kulinarischen Weg zurechtlegen, begleitet von stimmungsvoller Livemusik und von zahlreichen Informationen zu den verarbeiteten Produkten und dem Habitat der Fische. Und natürlich werden dabei auch die Kinder nicht vergessen. 1500 Besucher werden erwartet, um sich den ganzen Sonntag lang verwöhnen zu lassen. Am zweiten Tag der Veranstaltung stehen Vorträge und Debatten über die Zukunftsperspektiven im Vordergrund.

Die Isola dei Pescatori selbst ist sicherlich eine der Attraktionen des Festivals Gente di Lago e di Fiume. Das Eiland im Lago Maggiore zwischen Stresa und Verbania ist etwa 350 m lang und bis zu 100 m breit und seine nur noch ca. 40 ständigen Einwohner leben in einem historischen Dorf aus mehrstöckigen Gebäuden mit langen Balkonen, von denen früher Fische zum Trocknen hingen. Eine beschauliche Fußgängerinsel mit engen Gassen, einem kleinen Platz und einer Promenade. Bekannt ist die Insel auch für ihren Ferragosto-Brauch, am 15. August in einer feierlichen Prozession eine Marienstatue in Fischerbooten um die Insel herum zu fahren.

Außerdem nennt die kleine Insel zwei besondere Museen ihr eigen, die viel Einsicht über das Leben der Insulaner, der gente di lago, geben. Da ist das ehemalige Wohnhaus des Künstlers und Bildhauers Andrea Ruffoni (1925 – 1990), das als Casa Ruffoni zum Museum umgestaltet ist, ein Haus voller Kunst, oft aus Gips oder Holz, inspiriert vom Leben auf dem Lago Maggiore. Seit 2016 hingegen ist in den Räumen der ehemaligen Schule das Museo della Pesca, das Fischer-Museum, untergebracht. Täglich von 10 – 17 h bei freiem Eintritt geöffnet, sind hier alte Werkzeuge und Gerätschaften zu bestaunen, die dem Besucher verdeutlichen, wie die Fischerei am Lago Maggiore früher einmal funktionierte.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.distrettolaghi.it und www.lagentedilago.com

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