Wolters Kluwer führt KI-gestützte UpToDate Enterprise Edition in Europa ein
Posted by PM-Ersteller - 04/06/25 at 02:06:02 p.m.Revolutionierung der klinischen Entscheidungsunterstützung für Leistungserbringer mit KI für Suche, Nutzungsanalyse und mehr
Wolters Kluwer Health gab heute bekannt, dass seine UpToDate® Enterprise Edition ab dem dritten Quartal für Leistungserbringer in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) verfügbar sein wird. Die speziell für große Krankenhäuser und Klinika konzipierte Lösung zur Unterstützung klinischer Entscheidungen (CDS), angereichert durch KI-Funktionen, soll Führungskräfte sowie Ärzte und Ärztinnen im Gesundheitswesen dabei unterstützen, eine gleichbleibend hochwertige Versorgung zu gewährleisten. Wolters Kluwer Health wird die Lösung auf der HIMSS25 Europa in Paris vom 10. bis 12. Juni 2025 vorstellen.
„Durch den Einsatz von KI-Technologie geht die UpToDate Enterprise Edition über die herkömmliche Entscheidungsunterstützung hinaus. Sie bietet eine unvergleichliche Qualität, die optimierte, integrierte Arbeitsabläufe und schnellere Antwortzeiten unterstützt, um letztendlich die Einbindung der Patientinnen und Patienten zu fördern und die Leistungserbringung nachhaltig zu verändern“, sagte Christian Cella, Vice President, International Segment for Clinical Effectiveness, Wolters Kluwer Health. „Mit der Verfügbarkeit von UpToDate Enterprise in EMEA erweitern wir das Engagement von Wolters Kluwer, die klinische Entscheidungsfindung weltweit zu verbessern.“
Seit Jahrzehnten vertrauen medizinische Fachkräfte auf der ganzen Welt auf die klinische Entscheidungsunterstützung von UpToDate, um eine sichere Entscheidungsfindung zu ermöglichen und Varianz in der Versorgung zu reduzieren. Die UpToDate Enterprise Edition baut auf diesem Nutzen auf und bietet erweiterte Funktionen, Einblicke und technologische Innovationen, um Ärztinnen und Ärzte bei der Bewältigung ihrer aktuellen und künftigen Herausforderungen zu unterstützen. Die Lösung wird bereits von 40 der größten Leistungserbringer in der EMEA-Region eingesetzt, die sich den über 350 Gesundheitssystemen in Nordamerika anschließen, die die UpToDate Enterprise Edition nutzen.
„UpToDate hat sich für isländische Gesundheitseinrichtungen als äußerst wertvolle Ressource zur Unterstützung klinischer Entscheidungen erwiesen. Die UpToDate Enterprise Edition fügt neue Funktionen hinzu, darunter KI, die unseren Mitarbeitenden helfen werden, intelligentere klinische Entscheidungen zu treffen, um die Patientenversorgung weiter zu verbessern“, sagt Runólfur Pálsson, CEO des Landspítali University Hospital und Professor für Medizin an der medizinischen Fakultät der Universität von Island.
Die UpToDate Enterprise Edition bietet einheitliche Inhalte und Lösungen für das gesamte Behandlungsteam, die es ihm ermöglichen, fundierte, sichere und wirkungsvolle Entscheidungen zu treffen. Mit den KI-gestützten Suchfunktionen können Ärztinnen und Ärzte jetzt die Effizienz einer marktführenden Lösung für klinische Entscheidungen erleben, die hochkonzentrierte, präzise Antworten auf natürlichsprachliche Abfragen liefert – eine Zeitersparnis für vielbeschäftigte Mitarbeitende im Gesundheitswesen. Das KI-gestützte Analytics Dashboard bietet Organisationen im Gesundheitswesen die Möglichkeit, wertvolle Daten für eine verbesserte Effizienz und für die Lehre nutzbar zu machen.
„Der Einsatz der UpToDate Enterprise Edition ist eine wichtige Initiative zur Unterstützung unserer digitalen Innovationsstrategie“, so Prof. Adrian Harris, Chief Medical Officer, Royal Devon University Healthcare NHS Foundation Trust. „Durch die Nutzung der Daten, Analysen und KI-Funktionen, die jetzt in UpToDate verfügbar sind, können wir die medizinische Ausbildung weiter unterstützen sowie die klinische Entscheidungsfindung optimieren und so dazu beitragen, dass wir allen Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung bieten und dass unsere Bevölkerung gesund bleibt.“
Diese erweiterte Lösung stimmt Behandlungsteams und Führungskräfte gemeinsam auf den Schwerpunkt innovativer Arbeitsabläufe, Analysen und erweiterter Behandlungsfunktionen ein. Durch den teamübergreifenden Zugriff können Organisationen:
– Komplexität bewältigen, indem klinische Entscheidungen auf höherem Niveau getroffen werden,
– die Zufriedenheit und Zusammenarbeit verbessern, indem alle Mitglieder des Behandlungsteams auf dieselben vertrauenswürdigen UpToDate-Inhalte mit erweiterten Entscheidungsfunktionen zugreifen,
– durch verbesserte Workflow-Funktionen unterstützen, Burnout zu verringern,
– die Ressourcennutzung und die Geschäftsergebnisse verbessern, durch systemweite Daten und Einblicke sowie Self-Service-Analysen, z. B. systemweite Themennutzung, UpToDate-Themenbenchmarking und CME-Akkreditierungsaktivitäten.
Im Bericht „Frost Radar(TM): Clinical Decision Support System, 2025“ wurde Wolters Kluwer als einziges Unternehmen sowohl als „Company to Action“ als auch als Marktführer für Innovation genannt. Frost & Sullivan untersuchte und analysierte mehr als 60 Anbieter von klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen in allen den Ort der Behandlung betreffenden Segmenten. Die Analysten stellten 10 Unternehmen auf der Grundlage einer detaillierten Analyse ihres Wachstumspotenzials und ihrer Fähigkeit, visionäre Innovationen in diesem Bereich voranzutreiben, in die engere Auswahl.
Erfahren Sie hier mehr über die UpToDate Enterprise Edition in EMEA: https://www.wolterskluwer.com/en/expert-insights/launching-uptodate-enterprise-edition-in-emea-new-era-in-clinical-decision-support?utm_source=pressrelease&utm_medium=pressrelease&utm_campaign=2025_06_04_EE_GA_Launch+_Demand_INT_HighMaturity_INT-ALL_
Weitere Informationen zu Wolters Kluwer Health: https://www.wolterskluwer.com/en/health
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Stationäre Versorgung ambulantisieren – Qualität in der Behandlung sichern
Posted by PM-Ersteller - 23/01/24 at 10:01:02 a.m.Der Blick von der Meta-Ebene
Qualität, Wirtschaftlichkeit, Zugang – das sind Kernkriterien der Reform, die die Krankenhauslandschaft neu aufstellen soll. Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Finanzengpässe ist Handeln gefragt, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfest zu machen. Tragfähige Optionen hierzu diskutierten im November führende Köpfe der Branche beim Think Tank ,Gesundheit – neu gestalten‘ von Wolters Kluwer Health.
Neue Ansätze sollten den medizinischen und digitalen Fortschritt einbeziehen. Die regionale Vernetzung der Versorgung muss die Patientenreise von Prävention, Früherkennung, Therapie und Nachbetreuung abbilden – diese Kernaspekte wurde in Berlin deutlich. Die Bildung von Kompetenzzentren und die Ambulantisierung jeder vierten stationären Behandlung sind Teil der politischen Strategie. Auf welche Herausforderungen müssen Krankenhausmanager:innen vor diesem Hintergrund nicht nur im Hinblick auf Strukturen und Prozesse, sondern auf Mitarbeitende und Patienten:innen Antworten finden? Ideen und Best Practice führte die hochkarätige Veranstaltung in Präsentationen und Speed-Einzelgesprächen zusammen.
Der Blick von der Meta-Ebene
Deutschland sei weltweit mit an der Spitze beim „Reparieren“ von Krankheiten – aber im Mittelfeld bei deren Vermeidung, unterstrich zum Auftakt der Moderator Prof. Dr. Volker Nürnberg. Mit Pro-Kopf-Ausgaben von 5.440 USD jährlich und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren gebe es durchaus Verbesserungsmöglichkeiten. Im Panel wurden Herangehensweisen diskutiert, mit denen sich Fortschritt erzielen lassen soll. So betonte Prof. Dr. Jörg Debatin, der hürdenfreie Datenaustausch spiele eine zentrale Rolle für eine Neustrukturierung. Internationale Interoperabilitätsformate sollten durchgesetzt werden, indem anderenfalls Leistungserbringer nicht mehr abrechnen können, fuhr der Healthcare-Unternehmer fort. Krankenhäuser seien generell keine willkommen heißenden Orte. Ressourcenknappheit bilde einen prägenden Faktor. Und bei den Niedergelassenen stellten Einzel-/Doppelpraxen ein Auslaufmodell dar, ohne Attraktivität für die neue Generation. Viel sei zu tun, lautete Prof. Debatins Situationsbeschreibung.
Für ein Ende des Föderalismus plädierte Prof. Dr. Christoph Herborn: Die Planungshoheit müsse den Ländern abgenommen und zur Bundesaufgabe gemacht werden. Die Vermeidung von Hospitalisierungen müsse als Ziel erkannt werden, fügte der Healthcare Professional hinzu. Effizienz schaffende telemedizinische Leistungen wie die Video-Sprechstunde seien nach der Pandemie zurückgegangen, und Präventionsmaßnahmen würden nicht ausreichend angenommen. Für eine Ambulantisierung benötigten Krankenhäuser neue Strukturen, und Hybrid-DRGs müssten endlich umfassend definiert werden – von Prof. Herborn kam somit ein großes Paket an Aufforderungen, das die Teilnehmenden diskutierten und erweiterten.
Wege aus der Krise
Neue Formen der Patientenversorgung zeigte Jens Schneider auf. Zu den konkreten Lösungsbeispielen zählt der Einsatz künstlicher Intelligenz für die Patientensteuerung, sagte der Leiter Zentrales Prozess-, Projekt- und Changemanagement (,COO‘) am Universitätsklinikum Halle (UKH). So ließen sich echte von vermeintlichen Notfällen besser differenzieren und Patient:innen in geeignete Versorgungsformen lenken. Mit dem Pilotprojekt „Universitäres Primärversorgungszentrum“ im Landkreis Mansfeld-Südharz wird das UKH ein innovatives Modell gegen die drohende Unterversorgung im ländlichen Raum umsetzen. Und nicht zuletzt soll ein Telemedizin-Leuchtturm helfen, Zugang zur Versorgung bei einer zurückgehenden Dichte an Leistungserbringern zu schaffen.
Herausforderungen und Chancen der Ambulantisierung im Krankenhaus skizzierte Dr. Karin Hochbaum. Die Medizinische Geschäftsführerin beschrieb, welche Herangehensweisen und Fallstricke die komplexe intersektorale Leistungserbringung an Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam, MVZ Potsdam und Poliklinik EvB prägen. Die Steuerung soll ein KI-basiertes Hospital Command Center verbessern, das in Zusammenarbeit mit dem Hasso Plattner Institut entwickelt wird.
Stationäre Versorgung ambulantisieren – Qualität in der Behandlung sichern
Wie sich in dieser komplexen, dynamischen Versorgungssituation mit klinischer Entscheidungsunterstützung gute Medizin in die Fläche bringen lässt, zeigte Walter Schmid, Country Manager DACH von Wolters Kluwer Health (WKH): Von präzisen Diagnosen, zielführenden Therapiestellungen und besseren Outcomes profitieren Krankenhäuser und ihre Mitarbeitenden ebenso wie Telehealth-Anbieter und Allgemeinmediziner:innen sowie selbstverständlich Patienten:innen.
Simone Mahn, Regional Marketing Manager DACH, BeNeLux & Nordics, WKH, resümierte: „Mit der Vermittlung von Wissen über Rahmenbedingungen und tragfähigen Anregungen für den Führungsalltag kam unser Think Tank äußerst positiv bei den Teilnehmenden an. Wir planen daher für 2024 eine starke Folgeveranstaltung.“
Weitere Informationen unter: https://www.wolterskluwer.com/de-de/health und https://www.wolterskluwer.com/de-de/solutions/uptodate
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