ANINOVA-Stiftung fördert neuen Stall für gerettete Tiere auf dem VidaHof in Kleve (NRW)
Posted by PM-Ersteller - 30/06/26 at 07:06:13 a.m.Durch Förderung der ANINOVA-Stiftung entstand auf dem VidaHof ein neuer Stall mit geschütztem Außenauslauf. Das Projekt verbessert die Lebensbedingungen von Hühnern während behördlicher Stallpflicht.
Auf dem veganen Lebenshof VidaHof des Vereins Tierfreiheit e.V. in Kleve (NRW) ist mithilfe einer Förderung der ANINOVA-Stiftung in Höhe von 15.000 Euro ein neuer Stall mit vollständig geschütztem Außenauslauf für Hühner, Puten und Gänse entstanden. Der neue Stall mit Auslauf ermöglicht es den geretteten Tieren, auch während behördlich angeordneter Stallpflichten infolge der Geflügelpest einen geschützten Außenbereich zu nutzen und ihren natürlichen Bedürfnissen wie Scharren, Sand- und Sonnenbaden sowie Bewegung an der frischen Luft nachzugehen. Ziel der Förderung war es, die Lebensqualität der Tiere auch in Zeiten erhöhter Seuchengefahr erheblich zu verbessern.
Lebenshöfe sind Orte, an denen Tiere aus der industriellen Tierhaltung dauerhaft aufgenommen werden und nicht länger für die Nahrungs- oder Bekleidungsindustrie genutzt werden. Stattdessen leben sie dort in Sicherheit und entsprechend ihren natürlichen Bedürfnissen – so auch die geretteten Hühner, Puten, Gänse und weiteren Tiere auf dem VidaHof.
„Die Geflügelpest führt regelmäßig dazu, dass auch Lebenshöfe Hühner, Puten und Gänse über Wochen oder sogar Monate im Stall halten müssen. Projekte wie auf dem VidaHof sorgen dafür, dass die Tiere diese Zeit trotzdem gut überstehen. Genau solche Projekte, die direkt einen Mehrwert für die Tiere schaffen, unterstützt die ANINOVA-Stiftung“, sagt Ada Brandt, Projektmanagerin für die finanzielle Förderung veganer Lebenshöfe bei der ANINOVA-Stiftung.
Der mobile, winterfeste Stall verfügt über einen rund 60 Quadratmeter großen, vollständig gegen Wildvögel geschützten Außenauslauf. Dadurch wird das Risiko einer Ansteckung mit Geflügelkrankheiten reduziert, während die Tiere weiterhin Zugang zu frischer Luft, Tageslicht und mehr Bewegungsfreiheit erhalten.
„Unsere geretteten Hühner, Puten und Gänse sind es gewohnt, sich frei über den Hof zu bewegen. Wenn künftig aufgrund behördlich angeordneter Stallpflichten ihr Lebensraum wieder einmal eingeschränkt werden muss, verstehen die Tiere natürlich nicht, warum ihnen ihre gewohnte Freiheit genommen wird. Der neue Stall mit geschütztem Auslauf ist deshalb ein riesiger Gewinn. Er macht die Stallpflicht für unsere Tiere deutlich erträglicher und ermöglicht ihnen auch dann frische Luft, Tageslicht und deutlich mehr Bewegungsfreiheit. Dafür sind wir der ANINOVA-Stiftung sehr dankbar“, sagt Sandra van de Loo-Diel, Betreiberin des VidaHofs und Vorstandsmitglied des Vereins Tierfreiheit e.V.
Das Förderprogramm der ANINOVA-Stiftung unterstützt vegane Lebenshöfe unter anderem beim Ausbau ihrer Infrastruktur, bei tiermedizinischen Kosten, in der Gründungsphase sowie mit einem Notfallfonds für unvorhergesehene Ereignisse. Noch in diesem Jahr sollen bundesweit mehr als 50 vegane Lebenshöfe gefördert werden. Bewerbungen sind über eine digitale Plattform möglich.
Über die ANINOVA-Stiftung
Die ANINOVA-Stiftung engagiert sich für Tiere aus der industriellen Tierhaltung und setzt sich für die Förderung einer veganen Lebensweise ein. Ein zentraler Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Unterstützung veganer Lebenshöfe, die geretteten Tieren ein lebenslanges, sicheres Zuhause bieten. Darüber hinaus stärkt die Stiftung mit ihrem Projekt „Tierpatenschaft mit Herz“ die individuelle Versorgung geretteter Tiere. Ziel der ANINOVA-Stiftung ist es, gesellschaftliche Verantwortung für Tiere sichtbar zu machen und konkrete Gegensätze zu einem auf Ausbeutung basierenden Ernährungssystem aufzuzeigen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA-Stiftung
Frau Ada Brandt
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland
fon ..: 015117562150
fax ..: 022412615498
web ..: http://aninova-stiftung.de
email : ada@aninova-stiftung.de
Die ANINOVA-Stiftung engagiert sich für Tiere, die aus industrieller Tierhaltung gerettet wurden, sowie für die Förderung einer veganen Lebensweise. Ein zentraler Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Unterstützung veganer Lebenshöfe, die geretteten Tieren ein lebenslanges, sicheres Zuhause bieten. Darüber hinaus stärkt die Stiftung mit ihrem Projekt „Tierpatenschaft mit Herz“ die individuelle Versorgung geretteter Tiere. Ziel der ANINOVA-Stiftung ist es, gesellschaftliche Verantwortung für Tiere sichtbar zu machen und das auf Ausbeutung basierende Ernährungssystem zu überwinden.
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Glasfasernetz für den Kreis Kleve:Nachfragebündelung wird verlängert
Posted by PM-Ersteller - 10/09/25 at 07:09:37 a.m.Geförderter Glasfaserausbau im Kreis Kleve – Nachfragebündelung geht in die Verlängerung
Vreden, 08.09.2025 – Die epcan GmbH aus Vreden (NRW) hat den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau im Kreis Kleve für 15 Städte und Kommunen erhalten. Ziel ist es, unterversorgte Haushalte mit leistungsfähiger Glasfaser bis ins Gebäude zu versorgen.
Seit Mai 2025 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich innerhalb der Nachfragebündelung einen kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Haus zu sichern. Aufgrund der großen Nachfrage und vieler Rückmeldungen aus der Region wird die Nachfragebündelung verlängert: Bürgerinnen und Bürger haben jetzt bis zum 18. Oktober 2025 die Möglichkeit, sich den kostenlosen Glasfaseranschluss zu sichern.
Dieses Angebot richtet sich an über 8.300 Haushalte, deren Adressen im förderfähigen Ausbaugebiet liegen. Der Anschluss wird im Rahmen des geförderten Projekts kostenfrei bis ins Gebäude verlegt. Zusätzlich zum Gestattungsvertrag können Interessierte einen der vergünstigten Tarif-Verträge abschließen, um direkt auf dem Glasfasernetz zu surfen.
Ein Glasfaseranschluss bedeutet nicht nur moderne, stabile und schnelle Internetverbindungen, sondern auch eine langfristige Wertsteigerung der Immobilie – für Eigentümer ebenso wie für Mieter.
Verlängerte Frist: vergünstigte Konditionen bis zum 18. Oktober 2025
Alle Haushalte im förderfähigen Gebiet können die vergünstigten Konditionen jetzt noch bis zum 18. Oktober 2025 nutzen. Wer sich in diesem Zeitraum anmeldet, profitiert weiterhin vom kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Haus.
Wichtig zu wissen:
Das Glasfasernetz wird unabhängig von einer Teilnehmerquote ausgebaut. Ob Ihre Adresse zum förderfähigen Gebiet gehört, lässt sich ganz einfach online unter www.epcan.de/verfuegbarkeit prüfen.
Persönliche Beratung
Auf der Projektwebseite finden Sie alle Informationen zum geförderten Glasfaserausbau, Standorte der Beratungsstellen sowie die Möglichkeit, einen Beratungstermin zu vereinbaren oder direkt online den Auftrag abzuschließen.
Das Team der epcan GmbH ist ebenfalls telefonisch oder per E-Mail für Fragen, Beratung und Vertragsabschluss erreichbar:
02564 – 98 99 610
epcan@epcan.de
Weitere Details, Videos und das Online-Formular zur Vertragsunterzeichnung finden Sie unter:
www.epcan.de/kreis-kleve
Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes wird eine zukunftssichere digitale Infrastruktur geschaffen, die sowohl private Haushalte als auch Unternehmen nachhaltig stärkt. Die epcan GmbH freut sich, den Kreis Kleve weiterhin auf dem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten.
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Robin Kodera
Stadtlohner Str. 6
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Die epcan Gruppe hat sich in den Bereichen Breitband und Cloud spezialisiert. Mit eigenen ISO-Zertifizierten Rechenzentren in der Region bietet Sie über 1.000 Unternehmenskunden sichere private Cloud-Dienste an. Der Breitbandbereich umfasst Planung, Bau, Betrieb und Wartung von Glasfasernetzen. Es werden sowohl Eigenwirtschaftlich als auch Förderprojekte umgesetzt.
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Ehemaliger Tönnies Schweinemäster wegen Tierquälerei zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt
Posted by PM-Ersteller - 01/10/24 at 08:10:56 a.m.Bildmaterial zeigte Gesetzesbrüche
Im Sommer 2023 veröffentliche ANINOVA e.V. (damals noch unter dem Vereinsnamen Deutsches Tierschutzbüro) erschreckendes Bildmaterial aus einem Schweinemastbetrieb in Rees, Kreis Kleve (NRW). Die Videoaufnahmen, die teilweise mit versteckter Kamera entstanden sind, zeigten kranke, verletzte und blutende Schweine. Den Tieren wurde nicht geholfen. Der Hauptvorwurf war allerdings, dass der Landwirt bewusst Schweine in einen Zwischengang ohne Futter und Wasser gesperrt hatte. „Die Tiere sind dort qualvoll verhungert und verdurstet. Das war offenbar günstiger, als die Schweine tierärztlich behandeln zu lassen“, empört sich Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom ANINOVA. Damals hatte die Tierrechtsorganisation auch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Kleve (AZ 303 Js 491/22) erstattet, diese hat u.a. auf Grund der Videoaufnahmen einen Strafbefehl erlassen. Das Amtsgericht Emmerich verurteilte den Schweinemäster, der bis zu der Veröffentlichung der Videoaufnahmen an Tönnies geliefert hatte, zu sechs Monaten auf Bewährung. „Wir sind zufrieden mit der Verurteilung, auch wenn wir uns eine höhere Strafe gewünscht hätten“, so Peifer. Mehr Informationen hier.
Vor mehr als einem Jahr hatte ANINOVA (damals noch unter dem alten Vereinsnamen Deutsches Tierschutzbüro) Bildmaterial aus einem Schweinemastbetrieb in Rees, Kreis Kleve (NRW) veröffentlicht. Die Bildaufnahmen zeigten Schweine, die in einer Mastanlage zusammengepfercht wurden. Die Haltung erfolgt auf Spaltenböden, einen Auslauf gab es nicht. Gleich mehrfach hatte ein Recherche-Team in der Stallung mit rund 1.000 Tieren die dortigen Zustände dokumentiert. Immer wieder zeigte sich das gleiche, grausame Bild: kranke, verletzte und blutende Schweine. Vereinzelte Tiere hatten Handballen-große Abszesse, andere Nabelbrüche. Weitere Schweine hatten einen auffällig starken, aufgeblähten Bauch, sie litten vermutlich an einem parasitären Befall. Eine tierärztliche Behandlung der Schweine erfolgte nicht. Der Hauptvorwurf war aber, dass der Landwirt kranke und verletzte Schweine in einem Gang separiert hat, wo die Tiere weder Zugang zu Wasser noch Futter hatten. Die Tiere sind dort qualvoll verhungert und verdurstetet. Auf den Aufnahmen der versteckten Kameras ist zu sehen, wie der Landwirt an den Tieren im Zwischengang vorbeigeht. „Wie skrupellos muss man sein, wenn man Tieren noch nicht einmal Wasser und Futter gibt und ihnen dann noch beim Sterben zuschaut? Diese Tiere müssen Höllenqualen erlitten haben“, so Peifer.
Die Videoaufnahmen wurden im Juli 2022 erstellt. Das zuständige Veterinäramt wurde damals unmittelbar informiert, nach detaillierter Sichtung und Ausarbeitung wurde bei der Staatsanwaltschaft Kleve im August 2022 eine Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Kleve hat umfangreich ermittelt (AZ 303 Js 491/22). So fand eine Durchsuchung der Schweinemast statt. Zudem hatte auch das Veterinäramt eine Strafanzeige erstattet. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Kleve einen Strafbefehl gestellt und das Amtsgericht Emmerich hat den Schweinemäster zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Zudem wurde dem Landwirt auferlegt, einen Geldbetrag an die Staatskasse zu zahlen. Auch muss er die Gerichtskosten tragen. „Wir decken immer wieder Tierquälerei und Gesetzesverstöße im Bereich der Massentierhaltung auf, meist werden die Verfahren eingestellt, daher zeigen wir uns zufrieden mit Verurteilung“, so Peifer.
Die Veröffentlichung der Bilder hatte bereits letztes Jahr Folgen für den Landwirt. So hat Tönnies die Abnahme der Tiere gestoppt und das QS Kontrollsystem hat den Betrieb gesperrt. Dadurch ist es dem Landwirt nicht mehr möglich, an (andere) große Schlachtunternehmen wie z.B. Westfleisch oder VION zu liefern. Auch bekannte Supermärkte wie EDEKA, LIDL, ALDI Süd und Nord und Kaufland teilten auf Nachfrage mit, dass sie kein Fleisch aus dem Skandalbetrieb mehr verkaufen würden.
Als eine Art Rache hat der Schweinmäster das ANINOVA Team wegen Hausfriedensbruch angezeigt. „Wir kennen das schon. Bei fast jeder Aufdeckung bekommen wir eine Anzeige, doch am Ende werden die immer eingestellt“, so Peifer.
Peifer und seinem Team ist es wichtig zu betonen, dass solche Aufdeckungen von Tierquälerei nicht den bedauerlichen Einzelfall darstellen. „Seit Jahren veröffentlichen wir und andere Tierrechtsorganisationen immer wieder erschreckendes Bildmaterial aus Tierhaltungsbetrieben. Von einem Einzelfall kann hier wirklich nicht mehr die Rede sein“, so Peifer, der abschließend auf das Datenprojekt www.tierschutz-skandale.de hinweist. Auf der Website haben ANINOVA und andere Tierrechtsorganisationen alle Tierschutzaufdeckungen der letzten Jahre zusammengetragen.
ANINOVA empfiehlt allen Menschen, die solch eine Tierquälerei nicht unterstützen möchten, die rein pflanzliche Lebensweise.
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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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