Die Einwegwindel: das erfolgreichste Einwegklo der Welt?

Mata Origin stellt mit einer zugespitzten Konsumkritik eine unbequeme Frage: Warum ist es normal, dass Babys regelmäßig in Windeln machen – und warum kennen so wenige Eltern die Alternative Abhalten?

BildSt. Koloman, 21.07.2026 – Einwegprodukte stehen zunehmend in der Kritik. Plastiktüten, Einwegbecher, Verpackungsmüll und Wegwerfartikel werden gesellschaftlich hinterfragt. Doch ein Produkt bleibt im Familienalltag erstaunlich selbstverständlich: die Einwegwindel.

Sie wird gekauft, getragen, gefüllt, gewechselt und entsorgt – Tag für Tag, oft über mehrere Jahre. Mata Origin bringt deshalb eine bewusst provokante Perspektive in die Debatte: Ist die Einwegwindel das erfolgreichste Einwegklo der Welt?

„Natürlich sind Einwegwindeln praktisch“, sagt Magdalena Bernegger, Gründerin von Mata Origin. „Aber sie sind auch ein Wegwerfprodukt für Ausscheidungen. Genau darüber sprechen wir viel zu selten.“

Ein Wegwerfprodukt für ein Grundbedürfnis

Die Windel hat den modernen Babyalltag stark geprägt. Für viele Eltern ist sie unverzichtbar, entlastend und vertraut. Gleichzeitig ist sie ein Produkt, das nach kurzer Nutzung im Müll landet. Jede volle Einwegwindel steht für ein einzelnes Konsumereignis: kaufen, benutzen, wegwerfen.

Mata Origin möchte Eltern dafür nicht kritisieren. Die Marke richtet den Blick vielmehr auf die kulturelle Selbstverständlichkeit dahinter. Denn viele Familien erfahren nie, dass Babys auch auf andere Weise beim Ausscheiden begleitet werden können.

„Eltern treffen oft Entscheidungen innerhalb eines sehr engen Rahmens“, erklärt Bernegger. „Welche Windelmarke? Welche Größe? Welche Feuchttücher? Aber die größere Frage bleibt meist aus: Muss wirklich jede Ausscheidung in ein Wegwerfprodukt?“

Die vergessene dritte Option

In der öffentlichen Debatte stehen meist zwei Wege im Mittelpunkt: Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln. Wegwerfwindeln gelten als praktisch, Stoffwindeln als nachhaltigere Alternative. Mata Origin macht auf eine dritte Möglichkeit aufmerksam: Abhalten.

Beim Abhalten bieten Eltern ihrem Baby in passenden Momenten an, sich außerhalb der Windel zu erleichtern – zum Beispiel über dem Waschbecken, der Toilette, einem Töpfchen oder einem Abhaltetöpfchen. Typische Situationen sind nach dem Schlafen, nach dem Stillen oder beim Wickeln.

Abhalten bedeutet nicht, Einwegwindeln sofort abzuschaffen. Es bedeutet, Eltern eine weitere Möglichkeit zu zeigen.

„Die Windel muss nicht der einzige Ort sein, an dem Baby-Ausscheidung stattfindet“, sagt Bernegger. „Nicht jedes Pipi muss verpackt, bezahlt und weggeworfen werden.“

Verpackungsmüll beginnt mit einer Annahme

Die provokante Bezeichnung „Einwegklo“ macht sichtbar, was im Alltag oft unsichtbar bleibt: Eine Einwegwindel ist nicht nur ein Hygieneprodukt. Sie ist auch eine Verpackung für Ausscheidungen, die direkt nach Nutzung entsorgt wird.

Gerade deshalb sieht Mata Origin das Thema als Konsum- und Umweltthema. Denn der Windelmüll entsteht nicht nur, weil Eltern Windeln verwenden. Er entsteht auch, weil der Umgang mit Babyausscheidung kulturell fast vollständig an Windeln delegiert wurde.

„Windelmüll beginnt mit der Annahme, dass jedes Pipi automatisch in eine Windel gehört“, sagt Bernegger. „Wenn wir diese Annahme hinterfragen, entstehen neue Möglichkeiten.“

Keine Schuldzuweisung an Eltern

Mata Origin betont ausdrücklich: Die Kritik richtet sich nicht gegen Eltern. Gerade junge Familien stehen unter Druck, müssen funktionieren und brauchen alltagstaugliche Lösungen. Einwegwindeln können dabei eine große Erleichterung sein.

Der Punkt ist ein anderer: Eltern sollten wissen, dass es mehr als eine Normalität gibt.

„Wir wollen Eltern kein schlechtes Gewissen machen“, betont Bernegger. „Wir wollen das System sichtbar machen. Wenn Eltern nur Windelprodukte kennen, können sie keine echte Wahl treffen.“

Abhalten soll deshalb nicht als moralische Pflicht verstanden werden, sondern als praktische Ergänzung. Es kann gelegentlich stattfinden, nur morgens, nur beim Wickeln oder immer dann, wenn es in den Familienalltag passt.

Pipi braucht nicht immer eine Verpackung

Die zentrale Botschaft von Mata Origin lautet: Pipi braucht keine Verpackung. Zumindest nicht immer. Wenn ein Baby in einem passenden Moment abgehalten wird, landet die Ausscheidung direkt im Waschbecken, in der Toilette oder im Töpfchen – und nicht in einem Wegwerfprodukt.

Das kann einzelne Windeln trocken halten, Müll reduzieren und Eltern einen neuen Blick auf ihr Baby geben.

„Ein abgehaltenes Pipi ist klein“, sagt Bernegger. „Aber es zeigt etwas Großes: Die Windel ist praktisch, aber nicht alternativlos.“

Konsumkritik mit Alltagstauglichkeit

Mata Origin verbindet die Kritik an Wegwerfprodukten mit einer bewusst undogmatischen Haltung. Die Marke verlangt keinen radikalen Verzicht. Sie wirbt auch nicht für Perfektion. Stattdessen geht es um kleine, machbare Veränderungen.

Eltern müssen keine Signale perfekt lesen. Sie müssen nicht ständig aufmerksam sein. Sie müssen ihr Baby nicht komplett windelfrei begleiten. Der Einstieg kann so einfach sein wie ein kurzer Versuch nach dem Aufwachen oder beim Wickeln.

„Abhalten beginnt nicht mit Ideologie“, sagt Bernegger. „Es beginnt mit einem Angebot: Ich gebe meinem Baby eine Möglichkeit.“

Moderne Babyausstattung neu denken

Mata Origin entwickelt Produkte und Inhalte für Eltern, die natürlich, bewusst und undogmatisch ins Babyjahr starten möchten. Dazu gehören Abhaltekleidung, Abhaltetöpfchen, nachhaltige Babykleidung aus natürlichen Materialien sowie Aufklärung rund um Windelfrei und Abhalten.

Im Zentrum steht die Frage, wie moderne Babyausstattung aussehen kann, wenn Windeln nicht mehr als einzige Lösung gedacht werden.

„Wir möchten nicht zurück in eine vermeintlich bessere Vergangenheit“, erklärt Bernegger. „Wir möchten moderne Elternschaft erweitern. Mit Wissen, mit passenden Produkten und mit mehr Vertrauen in das, was Babys bereits können.“

Die Windel bleibt – aber die Selbstverständlichkeit darf bröckeln

Einwegwindeln werden auch künftig für viele Familien eine wichtige Rolle spielen. Mata Origin stellt das nicht infrage. Doch die Marke möchte, dass Eltern die Windel als eine Möglichkeit unter mehreren sehen – nicht als unausweichliches Naturgesetz.

„Die Einwegwindel ist vielleicht eines der erfolgreichsten Wegwerfprodukte unserer Zeit“, sagt Bernegger. „Aber genau deshalb sollten wir darüber sprechen. Nicht gegen Eltern. Sondern für mehr Wissen, mehr Wahlfreiheit und weniger Automatismus.“

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Herr Peter Godulla
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Über Mata Origin

https://mata-origin.com begleitet Eltern, die natürlich, bewusst und undogmatisch ins Babyjahr starten möchten. Die Marke steht für Abhalten, Windelfrei, hochwertige nachhaltige Babykleidung, natürliche Materialien und eine liebevolle Eltern-Kind-Verbindung. Ziel von Mata Origin ist es, Eltern Wissen, Produkte und Ermutigung an die Hand zu geben, damit sie ihren eigenen Weg im Familienalltag finden können – alltagstauglich, klar und ohne Druck.

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Spontane Rede auf dem Koblenzer Münzplatz: Expertin kündigt Kita-Revolution an

Internationale Expertin für frühkindliche Kommunikation mit Babyzeichensprache kündigt eine Revolution in deutschen Kitas an.

BildKoblenz, 03. März 2024 – Die internationale Expertin für frühkindliche Kommunikation mit Babyzeichensprache aus Lehmen an der Mosel hielt spontan eine Rede in der Koblenzer Innenstadt und kündigte eine Revolution in deutschen Kitas an. Unter ihrer fachkundigen Leitung wurden an diesem Wochenende neue Kita-Referenten für Babyzeichensprache ausgebildet, um die Gebärdenkommunikation mit Babys und Kleinkindern in Kitas an über 70 Standorten zu etablieren.

Am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr auf dem Münzplatz erklang plötzlich ein Chor von Stimmen, die riefen: „Gebt Babys endlich eine Stimme“. Der Anlass war lediglich ein Banner, den Expertin Kelly Malottke über die Straße trug, auf dem Weg zu ihrer Weiterbildung „Zauberhafte Babyhände“. Spontan entschieden sich die anwesenden Seminarteilnehmerinnen, das als Anlass zu nehmen, um die Stimme für das Programm zu erheben, von dem sie selbst begeistert und überzeugt sind und den Chor zu eröffnen. Die Expertin und Speakerin, die auf großen Bühnen Reden hält und vor wenigen Monaten den Weltrekordtitel des 13. Internationalen Speakerslam innehat, hielt daraufhin spontan und mitten in der Koblenzer Altstadt eine kurze Rede: „Ich kann die Berichterstattung über die Skandale in Kitas nicht mehr ertragen. Es ist Zeit für einen Wandel“, verkündete Kelly Malottke mit begeisterter Stimme. „Trotz des Fachkräftemangels und der Umstände in den Kitas kann es einfacher sein, als bisher gedacht: Denn die Babyzeichensprache ermöglicht den Kleinsten, ihre Bedürfnisse ohne Umwege mittels einfacher Gebärden zu äußern und zwar so konkret, als könnten sie bereits wie Erwachsene sprechen. Stress und Missverständnisse – und damit auch Skandale – aufgedeckt durch das Team Wallraff von RTL – können damit vermindert werden. Millionen Eltern auf der ganzen Welt und zigtausende Eltern in Deutschland haben dies bereits als unschätzbar wertvoll und bereichernd für sich entdeckt. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch Kitas dem Ruf der Eltern und Kinder folgen und Babys sowie Kleinkindern eine Stimme geben. Skandale entstehen dort, wo Menschen überfordert sind und hilflose Menschen, also die Kinder, sich nicht wehren können, sei es allein dadurch, dass sie noch nicht sprechen können. Aber Babys und Kleinkinder können mit ihren Händen sprechen, noch vor ihrem ersten Wort. Das wissen leider nur noch nicht viele Eltern oder Erzieher. Dieses Potenzial zu nutzen entlastet Eltern, Erzieher und Kinder emens.  In Anbetracht des Fachkräftemangels und der steigenden Belastung der Kita-Erzieher ist es daher unerlässlich, unmittelbar entlastende Methoden für Erzieher und Kinder wie die Babyzeichensprache endlich flächendeckend anzuwenden. Das kostet nichts, aber ist sehr hilfreich. Also lasst es uns einfach tun, denn mangelnde finanzielle Unterstützung der Kitas und damit Stress und Überforderung der Erzieher darf nie zu Lasten der Kinder gehen!“

Nach ihrer kurzen Rede kehrte sie mit ihren Seminarschülern in ihren Schulungsraum zurück. Die Schulungen von Kelly Malottke vom 01. bis 03. März 2024 in Koblenz markierten den Beginn einer neuen Ära in der frühkindlichen Bildung, die sie bereits auf dem Expertenkongress im Sommer auf ihrer Bühnenrede in Miami ankündigte. Unter dem Namen „Zauberhafte Babyhände®“ wurden die Teilnehmer in die Geheimnisse der Babyzeichensprache eingeführt und mit einem Zertifikat „Kita-Referentin“ entlassen, mit dem die neuen Kita-Referenten ab sofort an über 70 Standorten deutschlandweit Kita-Workshops „Kindergebärden in Kita und Krippe“ anbieten. 

Alle Referenten sind bereit, die Babyzeichensprache in ihren Einrichtungen einzuführen, und können es kaum erwarten, die Zukunft der Kommunikation zu gestalten und Kitas bessere Bedingungen zu schaffen.“ Erste Krippen, Kitas und pädagogischen Fachkräfte haben bereits die Zeichen der Zeit erkannt und ihr Interesse an einem Kita-Workshop bekundet sowie die ersten Plätze belegt.“ erklärt Malottke. „Es ist nicht die Frage ob weitere Kitas den Mehrtwert endlich für sich erkennen und sich in Babyzeichensprache weiterbilden werden, sondern lediglich die Frage, wann sie damit starten.“

Anfragen und Infos können angefragt werden unter info@zauberhafte-babyhaende.de.

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Deutschland

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email : info@zauberhafte-babyhaende.de

Zauberhafte Babyhände ist ein Programm, das Eltern und Fachkräften zeigt, wie die Hände von Babys und Kleinkindern mithilfe von Baby- und Kindergebärden kommunizieren können. Dadurch wird das bereits vorhandene Kommunikationspotenzial vervielfacht, und Kindern wird die Möglichkeit gegeben, sich verständlicher zu machen und autonomer an ihrer Welt teilzuhaben. Der ganzheitliche und intuitive Ansatz von Expertin Kelly Malottke macht das Programm einzigartig und ermöglicht es Kindern und ihren Bezugspersonen, sich ganzheitlich innerhalb ihrer Kommunikationsressourcen zu entfalten. Das Programm beinhaltet verschiedene aktivierende Live- und Online-Formate an, wie zum Beispiel Eltern-Kind-Kurse, Workshops, Coaching, Beratung, und einen YouTube-Channel. Zusätzlich werden inspirierende Publikationen veröffentlicht, die Eltern und Fachkräften dabei helfen, die Welt der Baby- und Kindergebärden besser zu verstehen und anzuwenden.

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Bilderbuch-Trilogie über das Leben und Sterben eines Pflaumenbaums

Katja Lippert arbeitet in ihren Buchprojekten stets zweisprachig

Bild2018 erschien der erste Band in Papierfresserchens MTM-Verlag „Liese, Lotte und der Weg in die Welt – Little plum Liese, Lotte and the path into the world“. Nun hat Katja Lippert aus Schwarzenberg im Erzgebirgskreis in Sachsen nach Teil 2 „Einzug im Pflaumenbaum – Un hogar en el cirueloden“ den dritten Teil ihrer Bilderbuch-Trilogie vorgelegt: „Ein leerer Platz als großer Schatz – Une place vide? Quelle aubaine!“

Und wer die Titel der drei Bücher aufmerksam gelesen hat, wird schnell feststellen, dass Katja Lippert – jeweils in Zusammenarbeit mit einer Co-Autorin – ihre Bilderbücher zweisprachig herausgibt. Während der erste Band in Deutsch-Englisch erschienen ist, und zwar wie die Folgebände auch in Reimform, so ist der zweite Band Deutsch-Spanisch und der dritte Band Deutsch-Französisch herausgegeben worden. So erreicht die Autorin, die sich auch an zahlreichen Anthologieprojekten von Papierfresserchens MTM-Verlag beteiligt hat, eine breite Zielgruppe.

Ihre Bücher richten sich an Kinder ab drei Jahren und können natürlich auch nur in deutscher Sprache vorgelesen werden. Die Illustrationen unterstreichen den Inhalt, ohne ihn zu erzählen. Daher sind alle drei Bücher zum Vorlesen für Kinder im Vorschulalter geeignet und zum Selberlesen für Kinder in den ersten Schuljahren, besonders dann natürlich, wenn sie sich das erste Mal mit einer der drei Fremdsprachen auseinandersetzen. Sicherheit, den Inhalt zu verstehen, geben dabei ja die deutschen Texte.

Die Autorin hat drei Bücher geschrieben und gezeichnet, die neugierig machen. Die Gesamtgeschichte erzählt vom Leben und Sterben eines Pflaumenbaums im Kreis des Lebens. Was bleibt, wenn der alte Baum gefällt werden muss? Hoffnung und neues Leben, denn sein Samen, seine Kerne haben dafür gesorgt, dass eine neue Pflaumenbaumgeneration heranwachsen kann. Dass so ganz nebenbei auch schon eine Fremdsprache ins Spiel kommt, erhöht die Spannung und gibt dem Kind einen Eindruck von all den spannenden Dingen, die es bald lernen wird. Katja Lippert wurde 1982 in Schlema geboren, 2020 kehrte sie in ihre alte Heimat zurück. Sie ist verheiratet, Mutti von vier Kindern und berufstätig als Hauswirtschafterin/Pflegekraft.

Bibliografische Angaben
Katja Lippert
Liese, Lotte und der Weg in die Welt – Little plum Liese, Lotte and the path into the world
ISBN: 978-3-86196-782-8
Einzug im Pflaumenbaum – Un hogar en el ciruelo
ISBN: 978-3-86196-941-9
Ein leerer Platz als großer Schatz – Une place vide? Quelle aubaine!
ISBN: 978-3-96074-554-9

Die Bücher sind über den Verlag, den Buchhandel und Amazon zu beziehen.

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88085 Langenargen
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