Des Abraham von Worms Buch der wahren Praktik von der alten Magie – Frühneuhochdeutscher Magie-Text
Posted by PM-Ersteller - 22/01/21 at 05:01:48 p.m.Rick-Arne Kollatsch liefert den Lesern mit „Des Abraham von Worms Buch der wahren Praktik von der alten Magie“ Zugang zu einem bedeutenden Magietext der frühen Neuzeit.
Der frühneuhochdeutsche Text, der in diesem Buch wieder gegeben wird, ist mit seinen vier Teilen nicht nur quantitativ ein bemerkenswerter Magietext. Die vier Teile bestehen aus der Lebens- und Reisegeschichte des Protagonisten, den 154 „vermischt-kabbalistischen“ Rezepten zur Bewältigung verschiedener Lebenslagen, der Darstellung einer anderthalbjährigen Magierinitiation und der Sammlung von 257 magischen Buchstabenquadraten, mit denen 417 namentlich aufgeführte böse Geister dienstbar gemacht werden können. Der Fiktion nach schrieb der Jude Abraham diesen Text in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Worms für seinen jungen Sohn Lamech nieder. Tatsächlich ist laut dem Autor dieses Buches als Verfasser jedoch ein Lutheraner anzunehmen, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts lebte. Diese neue historische Edition gibt den Magietext gemäß einer vermutlich zwischen 1609 und 1613 entstandenen Handschrift der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel wieder.
Diese Handschrift ist, so erklärt Rick-Arne Kollatsch, nach gegenwärtigem Stand der älteste erhaltene vollständige Textzeuge und bietet den Text „Des Abraham von Worms Buch der wahren Praktik von der alten Magie“ fast ohne alle Korruptelen in nachgerade makelloser Qualität dar. Bisher erschienene Editionen fußen auf jüngeren und schlechteren Textzeugen und genügen keinen wissenschaftlichen Anforderungen; es handelt sich größtenteils um unhistorische Textklitterungen, deren Herausgeber man der esoterischen und okkultistischen Szene zurechnen muss. Diese neue Edition eröffnet nunmehr einen angemessenen Zugang zu diesem Werk als einem bedeutenden Magietext der frühen Neuzeit.
„Des Abraham von Worms Buch der wahren Praktik von der alten Magie“ von Rick-Arne Kollatsch ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-18305-6 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.
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Friedrich Weinrebs Erinnerungen an die Zwischenkriegszeit
Posted by PM-Ersteller - 10/12/20 at 11:12:30 a.m.Friedrich Weinreb (1910-1988), der grosse chassidische Erzähler des letzten Jahrhunderts, berichtet von seinen Erlebnissen und Einsichten in der Zeit des technischen und politischen Wandels.
Als über Siebzigjähriger schreibt Friedrich Weinreb 14 Erzählungen, in denen er sich seiner Kinder- und Jugendzeit erinnert. Als Zeitzeuge erzählt er in persönlichen Erlebnissen den Wandel in eine neue, technisierte Welt und berichtet von seltsamen Begegnungen in der Zwischenkriegszeit. Im Fokus seiner Erzählungen steht seine Suche und innere Entwicklung hin zu einem lebendig gelebten Judentum.
Wir werden Zeugen davon, wie sich in Weinreb durch die Begegnung mit Menschen aller Schattierungen ein neues Verständnis des Lebens mit der Bibel heranzubilden beginnt. In allem lebt das Göttliche und das Göttliche lebt in uns. Die Geschichten überraschen durch ihre Klarheit und Vielschichtigkeit des Geschehens, in denen sich Weinrebs Leben schon im Keim als chassidische Geschichte erweist.
Friedrich Weinreb
Ein komischer Vogel – frühe autobiographische Erinnerungen 1916 bis 1940
Redaktion: Heini Ringger, Vorwort von Eugen Baer und Heini Ringger
1. Auflage 2020, 340 Seiten, 15 Abbildungen, gebunden
CHF 32.00 / EUR 26.50
ISBN 978-3-905783-86-5
Verlag der Friedrich Weinreb Stiftung
Über Friedrich Weinreb (1910 Lemberg – 1988 Zürich)
Mit seinem bahnbrechenden Buch «Schöpfung im Wort – Die Struktur der Bibel in jüdischer Überlieferung», erstmals erschienen 1963, öffnete Friedrich Weinreb die Schatzkammer des jüdischen Wissens. Die «heilige mündliche Lehre», jahrtausendelang in weltabgeschiedenen Gelehrtenkreisen gehütet, erschloss Friedrich Weinreb als Quelle der Inspiration für die Gegenwart. Als Schriftsteller und Vortragender hinterliess er ein umfangreiches Lebenswerk, in dem es überraschende Wege der Verbindung zwischen biblischem Welt- und Menschenbild und heutiger Zeit und Lebenserfahrung zu entdecken gibt.
Weinrebs Lebensgrundlage war die Beschäftigung mit der Bibel und den alten jüdischen Quellen. Im Wort der Heiligen Schrift – Altes Testament und Neues Testament vergleicht er oft mit den zwei Hälften des «einen» Herzens – eröffnet sich ihm ein unerschöpfliches Reservoir von Antworten auf Fragen nach dem Sinn der Schöpfung und dem Sinn menschlicher Existenz.
Über die Friedrich Weinreb Stiftung
Die Friedrich Weinreb Stiftung mit Sitz in Winterthur setzt sich seit ihrer Gründung 1980 dafür ein, das Werk Weinrebs zu erhalten und zu verbreiten. Der dazugehörige Verlag publiziert die Bücher, die entweder von Weinreb selber verfasst wurden oder aus Abschriften seiner Vorträge aus seiner regen Vortragstätigkeit entstanden sind.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Verlag der Friedrich Weinreb Stiftung
Frau Sandra Benz
Rychenbergstrasse 82
8400 Winterthur
Schweiz
fon ..: +41 (0)44 380 33 27
web ..: http://www.weinreb-stiftung.org
email : verlag@weinreb-stiftung.org
Friedrich Weinreb war ein Neuerer im Erzählen der Bibel und ein Wegbereiter im Zugang zur Kabbala. Judentum und Christentum stehen für ihn in einer schöpferischen Verbindung. Altes und Neues Testament bilden dabei eine Einheit. Sein Werk öffnet auch Wege zum Verständnis spiritueller Erfahrungen. Eine Nähe seines Werkes besteht zudem zu anderen mystischen Traditionen. Der Verlag der Friedrich Weinreb Stiftung in Winterthur verlegt seine Werke und macht sie so auch für künftige Generationen zugänglich.
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Verlagsberatung
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Rebmättleweg 4
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Leben in Freiheit
Posted by PM-Ersteller - 09/06/20 at 09:06:10 a.m.Freiheit, das ist zunächst einmal die Begegnung mit uns selbst, die Begegnung in unserem eigenen Leben mit dem, was immer schon da war und immer da sein wird.
Diese Grunderfahrungen zu einem freien Leben im Gewahrsein des Ewigen erzählt Friedrich Weinreb am Beispiel der Erzväter und Erzmütter in seinem Buch „Leben in Freiheit“
Es wird geboren, gestorben, geheiratet, geopfert, getäuscht, gekämpft, gegeben, genommen, gekommen, gegangen, verkauft, verzerrt, vermittelt, erfahren und erkannt. Wie im menschlichen Alltagsleben auch. Weinreb erzählt aber das menschliche Geschehen von der Bibel her – im Sinne der Kabbala. Die Erzväter und Erzmütter leben in uns, in unserem Nichtbewussten. Von dort leben sie auch in unserem Bewussten, archetypisch in unserem Alltag.
Am Beispiel der Erzväter erzählt Weinreb vom Ursprung des menschlichen Geschehens. Immer wieder bezieht er sich dabei auch auf die beiden Schöpfungsgeschichten, Genesis 1 und 2. Er erzählt von den Grenzen und ihren Erfahrungen. Freiheit ist zunächst eine Freiheit in Grenzen. Denn Freiheit ohne Grenzen ist unbegrenzt, ist leer. Insofern ist Freiheit im Raumzeitlichen, in unserem Alltag immer die Wahl der Abhängigkeiten. Weinreb erzählt vom Erkennen der Grenzen, vom Unterscheiden der Welten und ihren Formen und schliesslich vom Überschreiten der Grenzen. Er erzählt von menschlichen Grunderfahrungen und von deren Voraussetzung zur Transzendenzerfahrung. Im Lichte der Erzväter und Erzmütter lässt sich somit mehr als nur eine Weise der Freiheit erleben.
Freiheit, das ist für Weinreb zunächst die Begegnung mit uns selbst, die Begegnung in unserem eigenen Leben mit dem, was immer schon da war. Im Lehrhaus des Wortes führt er uns von der Innenwelt in die Aussenwelt des Wortes, vom Mythos in den Logos, die unsere irdische und kosmische Wirklichkeit kreieren. Erzählend staunt er über das Wirken der verborgenen Welten und er lässt uns staunen über unser Wirken in der Vielfalt der erscheinenden Welten mit ihren unzähligen Alternativen. Wie denken wir? Wie entscheiden wir? Wie handeln wir? Immer sind wir zwischen Himmel und Erde gestellt und immer sind wir frei in unseren Beziehungen zur Natur und zu den Mitmenschen.
Weinrebs kabbalistische Erzählweise der Erzväter führt uns in unsere inneren und äusseren Dimensionen hinein. In sich durch sie hindurchgehend erzählt er vom Wiedererkennen des Ewigen. Isaaks Opferung – die Sicht in den Himmel. Der Segen Isaaks – die Vereinigung von Nichtbewusstem und Bewusstem. Jakobs Traum auf dem Stein – die Verbindung von Himmel und Erde. Jakobs Ringen mit dem Engel Esaus und sein Sieg – die Integration des irdischen Schattens zum ganzen, zum heilen Menschen. Wie im Mythos so vollzieht sich das Geschehen auch in unserem Leben hier.
In tausendfachen Variationen führt er uns durch unser Leben in ein gegenwärtiges, freies Leben. Er erzählt vom Paradies, vom ganzen Menschen vor der Spaltung in Mann und Frau. Er erzählt von der Vertreibung aus dem Paradies, vom verlorenen Paradies und vom wiedergefundenen Paradies. Das erzählt er archetypisch von Adam bis zu den Erzvätern. Sie bringen wieder die Nähe, ja die Bindung an das Paradies, in einer anderen Bewusstseinsschicht, näher dem Leben hier. Wir erleben, wie unser Bewusstes und Nichtbewusstes im Traum vom Paradies immer wieder aufs Neue zusammenkommen. Auf diesem mittleren Weg erleben wir die Erzväter als Mittler zum freien Leben, in dem die Einheit jederzeit überall existiert. Dabei vermittelt er nie ein schlüssiges Welt- und Menschenbild. Er öffnet – innerhalb der uns auferlegten Grenzen – alles ins Unbegrenzte. Ohne alles verstehen und wissen zu wollen und zu können, ist das Unmögliche plötzlich möglich.
Friedrich Weinreb
Leben in Freiheit
Die Erzväter in uns
Herausgegeben von H. Ringger
196 Seiten. Kartoniert.
ISBN 978-3-905783-80-3
EUR 22.00 / CHF 25.65
Verlag der Friedrich Weinreb Stiftung
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Friedrich Weinreb (1910 Lemberg – 1988 Zürich) war ein Neuerer im Erzählen der Bibel und ein Wegbereiter im Zugang zur Kabbala. Judentum und Christentum stehen für ihn in einer schöpferischen Verbindung. Altes und Neues Testament bilden dabei eine Einheit. Sein Werk öffnet auch Wege zum Verständnis spiritueller Erfahrungen. Eine Nähe seines Werkes besteht zudem zu anderen mystischen Traditionen. Die Weinreb Stiftung in Winterthur will sein gesprochenes und geschriebenes Wort unverfälscht für künftige Generationen erhalten und zugänglich machen.
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