Hampleton M&A-Reports: Fintech und Insurtech mit Rekordinvestitionen
Posted by PM-Ersteller - 19/09/19 at 04:09:30 p.m.Rekordverdächtiger Transaktionswert bei Fintech / starke Fundraising-Aktivitäten bei Insurtech
Laut neuesten globalen M&A-Marktreports des internationalen Technologieberaters Hampleton Partners zu den Bereichen Fintech und Insurtech verzeichnete die erste Jahreshälfte 2019 Rekordwerte.
Drei Fintech-Megadeals im Gesamtwert von 87 Mrd. USD bildeten die Grundlage für einen rekordverdächtigen Transaktionswert von 120 Mrd. USD in diesem Zeitraum. Seit dem Einbruch im zweiten Halbjahr 2018 ist ein revitalisierter M&A-Markt sowie ein allgemeiner Trend zu größeren Deals erkennbar: 65 Prozent der Deals überstiegen im 1HJ2019 100 Mio. USD, verglichen mit nur 54 Prozent im Jahr 2018.
Der Insurtech M&A-Marktreport zeigt, dass das weltweite Fundraising im 1HJ2019 fast 3 Mrd. USD* betrug und bis zum Jahresende voraussichtlich auf einem Niveau von 6 Mrd. USD liegt. Im vergangenen Jahr stiegen die Fundraising-Aktivitäten von Insurtech um 27 Prozent, mit 257 abgeschlossenen Deals im Jahr 2018 gegenüber 202 Deals im Jahr 2017.
Fintech: Fundraising-Rekorde und Fokus auf disruptive Technologien
Das Fundraising bei Fintech setzt seinen rekordverdächtigen Kurs fort. Mit bisher 818 Fundraising-Projekten im Jahr 2019 würde die erwartete aufs Jahr hochgerechnete Zahl von 1.636 einen neuen Jahresrekord setzen und die Zahlen von 2017 (1.632) und 2016 (1.633) knapp übertreffen. Darüber hinaus verzeichnete das zweite Quartal 2019 ohne den Ant Financial Deal vom Juni 2018 mit 10,9 Mrd. USD das bisher größte Fintech-Fundraising.
Ohne die drei Megadeals in der Zahlungsverarbeitung bleibt die Unternehmensfinanzsoftware der größte Fintech-Teilsektor – mit über 75 Prozent des veröffentlichten Transaktionswertes, knapp 50 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens und insgesamt 98 Transaktionen.
Etablierte Fintech-Player sind gezwungen, notwendige Technologie zu erwerben, um im Wettbewerb zu bestehen. Investoren und Käufer werden Ziele ins Auge fassen, die sich auf die Automatisierung durch disruptive Technologien konzentrieren – so zum Beispiel Zahlungsverarbeitungstechnologie in Echtzeit, KI-Chatbots, die Banken bis 2023 jährlich 7,3 Mrd. USD einsparen sollen sowie Mobile Banking. Für letzteres ist zu erwarten, dass die Zahl der Filialbesuche zwischen 2017 und 2021 um 36 Prozent sinken wird.
Insurtech – vieles im Wandel
Auch im Bereich Insurtech bringt der Wettbewerb von bestehenden Playern und neuen Agitatoren Bewegung. Die Technologie und Software für die Versicherungsindustrie wurde früher von traditionellen Anbietern für Unternehmenssoftware wie Vertafore und Sapiens bereitgestellt. Ihre Produkte sind typischerweise Standardlösungen für Versicherungen mit einem „one size fits all“-Angebot, das für einen Mainstreammarkt ausgerichtet ist. Allerdings haben die Verbreitung mobiler Geräte und neuer Technologien sowie die enormen Finanzierungsmittel eine ganze Armee von Start-ups hervorgebracht, die die globale Bühne für die bisherigen Anbieter von Versicherungssoftware erheblich verändert haben.
Bestehende Anbieter von Versicherungssoftware müssen sich daher an diese veränderten Gegebenheiten anpassen und neue Technologien wie AI, Blockchain Data, Predictive Analytics und IoT übernehmen. Gleichzeitig müssen sie sich auf neue Businessmodelle wie Mikro-Versicherungen, Usage-Based-Insurance (UBI), Versicherungen für Mobility-as-a-Service (MaaS) und „Pay-as-you-Drive“ einstellen.
Der aktuelle Hampleton Partners Report zeigt, dass fast ein Drittel der Insurtech-Investitionen auf europäische Unternehmen abzielte, wobei der globale Investitionsanteil Europas von 23 Prozent auf 31 Prozent stieg. An der Spitze dieses Trends stehen die Insurtech-Hubs in Deutschland, Großbritannien und Frankreich – die Hälfte der zehn größten Insurtech-Investitionen floss 2018 in Unternehmen mit Sitz in Berlin.
Seit 2016 gab es 132 M&A-Transaktionen, wobei 18 Akquisiteure in den letzten drei Jahren mehr als eine Akquisition getätigt haben. Dazu gehören unter anderem Verisk, iPipeline, Solera, Applied Systems und TIA Technology. Die Finanzinvestoren bleiben aktiv – der Anteil der Private-Equity-Akquisitionen lag bei 15 Prozent, was dem in den letzten Jahren beobachteten Anteil von 13 bis 15 Prozent entspricht. Diese Käufer haben überwiegend alteingesessene Lösungsanbieter erworben, die modernisiert werden müssen.
Insur- und Fintech-M&A-Reports kostenlos herunterladen
Die Reports des internationalen Beratungsunternehmens Hampleton Partners unterstützen Unternehmensinhaber, Verkäufer, Käufer und Investoren im Technologie-Sektor bei Bewertungen sowie bei der Planung eventueller eigener M&A- oder Investitions-Aktivitäten. Hampleton Partners stellt Interessenten seine Reports kostenlos zur Verfügung.
Der aktuelle „Fintech M&A-Report“ kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden https://www.hampletonpartners.com/de/reports/fintech-report/
Der aktuelle „Insurtech M&A-Report“ kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden https://www.hampletonpartners.com/de/reports/insurtech-report/
*Laut den Untersuchungen von CB Insights
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Hinweis für Redakteure:
Die Daten und Informationen für den M&A-Marktreport von Hampleton Partners wurden aus der Datenbank 451 Research (www.451research.com) sowie aus CapitalIQ, ein Produkt von S&P Global, und CB Insights zusammengestellt.
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Hampleton Partners ist ein international tätiges, auf den Technologiesektor spezialisiertes M&A-Beratungsunternehmen mit Büros in London, Frankfurt und San Francisco, das internationale Präsenz, lokale Ressourcen, umfassende Transaktionserfahrung, branchenspezifische Kenntnisse, operatives Know-how und ein gewachsenes Netzwerk von Branchenkontakten kombiniert, um für Eigentümer und Führungskräfte von Technologieunternehmen M&A-Projekte durchzuführen.
Das Kernangebot von Hampleton ist die Beratung beim Verkauf von Unternehmen in den Schwerpunkten AI, AR/VR, Automotive Technology, Digital Marketing, E-Commerce, Enterprise Software, Fintech, Industry 4.0 und IT Services. Mehr Informationen finden Sie unter www.hampletonpartners.com/de/
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FinanzRitter kooperiert mit der Fidor Bank AG
Posted by PM-Ersteller - 29/08/19 at 08:08:48 a.m.Das Insurtech-Start-up FinanzRitter aus Iserlohn und die mit zahlreichen Innovationspreisen ausgzeichnete Direktbank Fidor Bank AG werden in Zukunft im Rahmen einer Kooperation zusammenarbeiten.
Der digitale Versicherungsmakler FinanzRitter und die Direktbank Fidor Bank AG werden in Zukunft kooperieren. Damit haben sich die FinanzRitter mit Firmensitz in Iserlohn einen erfahrenen Partner aus dem Bereich des digitalen Bankings zur Seite geholt. Der Startschuss ist für den 01.09.2019 geplant.
Die Fidor Bank AG, gegründet während der Finanzkrise in 2009, ging von Anfang an den Weg einer digitalen Community-Bank und begegnete so der etablierten Bankenbranche mit einem völlig neuen Banking-Konzept. Heute, 10 Jahre nach Gründung geht die Wachstumsstory und Innovationsführerschaft der Fidor Gruppe weiter. Die Fidor Bank wurde in jüngster Vergangenheit mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnet.
„Die Community-Philosophie der Fidor-Bank mit ihrer außerordentlichen Kundennähe und Innovationskraft passt hervorragend zu dem Konzept von uns FinanzRittern, unsere Kund*innen und deren individuelle Situation in den Vordergrund zu stellen, statt einfach nur auf die bisherigen Versicherungen zu schauen“, sagt Florian Kümper, Mitgründer und CEO der FinanzRitter.
Die FinanzRitter versprechen ihren Kund*innen eine einfache, individuelle und automatisierte Beratung zur persönlichen Versicherungssituation via App inklusive der Vertragsverwaltung und Hilfe im Schadensfall. Dazu durchlaufen die Kund*innen in der App zunächst anonym einen interaktiven Fragebogen, die KI-unterstütze Beratungstechnologie wertet die Kundensituation in Echtzeit aus und erstellt auf dieser Basis und den Empfehlungen des Verbraucherschutzes erste Handlungsempfehlungen. Erst wenn den Kund*innen die Lösung gefällt, folgen Registrierung und Maklervertrag. Dabei haben die Kund*innen immer die volle Kontrolle, da die einzelnen Handlungsempfehlungen trotz Maklervollmacht erst einzeln aktiviert werden müssen, bevor die FinanzRitter tätig werden.
Sebastian Cordes, Mitgründer und CTO der FinanzRitter erläutert: „Sobald die Kund*innen sich registrieren und uns ihren Versicherungsschutz anvertrauen, müssen sie sich nie wieder Gedanken um ihre Versicherungssituation machen. Die Software überprüft die Situation der Kund*innen und die vorhandenen Verträge laufend und schlägt ggf. automatisch Verbesserungen vor. Die Kund*innen müssen lediglich ihre Daten, wie zum Beispiel den Familienstand, aktuell halten.“
Die Fidor Bank erweitert mit den FinanzRittern somit ihr Produktportfolio im Versicherungssektor. FinanzRitter erhält Zugang zu einer starken Community und die Kund*innen profitieren von einem einfachen Versicherungsmanagement.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
FinanzRitter UG (haftungsbeschränkt)
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fax ..: +49 2371 65888 66
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FinanzRitter ist der erste digitale Versicherungsmakler mit KI-gestützten Prozessen zur intelligenten Beratung und automatisierten Vertragsverwaltung.
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Versicherungen neu gedacht
Posted by PM-Ersteller - 31/01/19 at 03:01:16 p.m.50.000 Policen und in der Zielgruppe der Versicherungseinsteiger einen Marktanteil von knapp 10% – das ist die Bilanz von Getsafe nach einem Jahr als Versicherer. Zeit für einen Rückblick.
Versicherungen wieder sexy machen – das war die Vision, mit der Getsafe 2015 als Makler startete. Mit einer App konnten Kunden ihre bestehenden Versicherungen bequem und digital auf dem Smartphone verwalten. Doch die Abhängigkeit von den traditionellen Versicherern mit ihren langsamen, papierbasierten Prozessen blieb. Aus diesem Grund beschloss Getsafe, selbst Versicherer zu werden. Im Dezember 2017 war es soweit: Kunden konnten erstmals eine Privathaftpflicht abschließen. Mittlerweile hat Getsafe fast 50.000 Policen verkauft und wächst in der Zielgruppe der Erstversicherer schneller als alle Wettbewerber.
Die Kunden sind dabei im Durchschnitt 29 Jahre alt, 44% sind Frauen und 13% sind Arbeitnehmer, die für deutsche Unternehmen im Ausland arbeiten. Jeder fünfte Kunde fand Getsafe organisch. Am interessantesten ist jedoch, dass 85% der Kunden zum ersten Mal in ihrem Leben eine Versicherung abschließen. In nur 12 Monaten nach der Markteinführung ist Getsafe mit einem Marktanteil von knapp 10% bei den 24 bis 29-Jährigen die Nummer eins unter den Erstversicherern in Deutschland gefolgt von Giganten wie Allianz und Axa.
Als schnellste wachsende Versicherungsmarke bei der jungen Zielgruppe in Deutschland ist Getsafe perfekt positioniert, um sich in der Versicherungsbranche zu etablieren. Denn während junge Menschen in der Ausbildung oder im Studium oft noch über die Eltern mitversichert sind und selbst nur die nötigsten Versicherungen haben, ändert sich das mit dem Berufseinstieg. Mit Familiengründung, Eigentum und höherem Einkommen schließen Menschen zwischen 30 und 40 Jahren die meisten Versicherungen ab; danach ist ihr Bedarf an Versicherungsprodukten weitgehend gesättigt.
„Traditionelle Anbieter erreichen diese Zielgruppe nur schwer“, sagt Christian Wiens, CEO und Mitgründer von Getsafe. „Bei uns ist das anders: Wir sind selbst Teil dieser Generation und verstehen unsere Kunden besser als die Konkurrenz. Deshalb können wir Versicherungen anbieten, die die jungen Menschen genau dort im Leben abholen, wo sie gerade stehen. Mit intuitiven, einfachen und rein digitalen Lösungen.“
Bereits im Frühjahr erweitert Getsafe sein Portfolio mit einer neuen Hausrat, Fahrrad und Handyversicherung. Außerdem will das Unternehmen seine App um weitere Services ergänzen. „Damit werden wir für unsere Kunden ein noch besserer Begleiter sein“, ist Christian Wiens überzeugt.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Getsafe
Frau Lydia Prexl
Langer Anger 7-9
69115 Heidelberg
Deutschland
fon ..: 0151 55569709
web ..: https://www.hellogetsafe.com/de-de/about
email : l.prexl@getsafe.de
Getsafe denkt und entwickelt Versicherungen komplett neu. Dazu setzt das InsurTech Startup aus Heidelberg auf digitale Lösungen: Mit nur wenigen Klicks können die Kunden eine Versicherung bequem auf dem Smartphone abschließen. Unkompliziert, transparent, fair. Denn Getsafe versteht sich selbst als ein Technologieunternehmen, das im Versicherungsbereich aktiv ist nicht umgekehrt. Gemeinsam mit namhaften Partnern wie der Munich Re und führenden Venture Capital Investoren bringt Getsafe das Konzept der AllspartenVersicherung ins digitale Zeitalter und sorgt dafür, dass Kunden wieder mehr Zeit für das Wesentliche im Leben haben.
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Getsafe
Frau Lydia Prexl
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