Boom mit Risiken: Liekam Haustechnik fordert wirksame Kontrollen für den Einbau von Wärmepumpen
Posted by PM-Ersteller - 17/08/26 at 08:08:37 a.m.Schattenseiten der hohen Nachfrage nach Wärmepumpen: „Unseriöse Anbieter verursachen hohe Folgekosten und schädigen ihre Kunden wie auch die Branche“
Kurze Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:
Die Vorteile von Wärmepumpen für das Klima, die Versorgungssicherheit und die Finanzen der Haushalte liegen auf der Hand. Entsprechend positiv bewerten Fachleute aus Industrie und Handwerk die enormen Zuwächse der letzten beiden Jahre. Doch in die Freude über die hohe Nachfrage mischt sich bei Experten wie Sven Liekam von Liekam Haustechnik große Sorge: Seiner Erfahrung nach beschädigen unqualifizierte Anbieter nicht nur den guten Ruf der Branche, sondern bürden ihren Kunden wegen mangelhafter Planung und Ausführung immense Nacharbeiten und Folgekosten auf. Liekam fordert daher wirksame Kontrollmechanismen für die Abnahme dieser Anlagen.
Osnabrück. Der Siegeszug der Wärmepumpe hält in Deutschland weiter an. Laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) „wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 352.000 Wärmeerzeuger abgesetzt, 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 194.500 Geräte auf Heizungs-Wärmepumpen (+40 Prozent).“ Doch laut Experten aus dem Fachhandwerk habe diese Entwicklung auch eine Schattenseite: Nicht immer erfolge der Einbau der Wärmepumpe durch ausreichend qualifizierte Firmen – zum erheblichen Nachteil der Verbraucher.
„Der Aufschwung der Wärmepumpe ist prinzipiell sehr gut für das Klima, unsere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie für die finanzielle Situation der Haushalte, da sie langfristig deutlich an Energiekosten sparen. Aber es sind inzwischen sehr viele unseriöse Anbieter unterwegs, die mit Billigangeboten locken und zum Teil desaströse Leistungen abliefern. Am Ende zahlt der Kunde, der zunächst ein paar Tausend Euro sparen wollte, noch erheblich drauf“, sagt Sven Liekam, Inhaber und Geschäftsführer von Liekam Haustechnik in Osnabrück.
Auch für seinen Fachbetrieb sind Wärmepumpen seit ein paar Jahren ein gutes Geschäft. Montierte Liekam 2025 noch gut 200 dieser Anlagen, zeichnet sich für 2026 bereits ein Plus von rund 20 bis 25 Prozent ab, während konventionelle Heizkessel kaum noch eine Rolle spielen. Und doch ist die Freude über den Wärmepumpen-Boom getrübt.
„Der Wärmepumpen-Führerschein reicht als Zertifikat nicht aus!“
„So begrüßenswert die steigende Nachfrage auch ist, dürfen wir nicht die Augen davor verschließen, dass einige Marktbegleiter nur von Mitnahmeeffekten profitieren wollen. Sie liefern ihren Kunden schlechte Beratung und miserable Qualität, was in der Folge zu Ausfällen und hohen Kosten führt. Deshalb fordern wir eine verstärkte Kontrolle der Leistungen rund um die Wärmepumpen-Installation! Was bei Heizungen seit vielen Jahrzehnten vorgeschrieben ist, nämlich eine abschließende Abnahme durch eine fachkundige und unabhängige Instanz, gilt zurzeit leider nicht für Wärmepumpen“, sagt Sven Liekam.
Er verweist darauf, dass die Eintragung in die Handwerksrolle für die Leistungen im Gewerbe rund um Sanitär, Heizung und Klimatechnik die Regel sei. Aus seiner Sicht habe sich diese Praxis absolut bewährt, um hohe Qualität und Sicherheit für den Kunden zu gewährleisten. Für die Planung und Montage von Wärmepumpen fehlen jedoch solche Grundvoraussetzungen. Damit sei das Einfallstor für unterqualifizierte Anbieter weit geöffnet. Wenn die Mängel auffielen, sei es vermutlich schon zu spät, um die dafür Verantwortlichen in Regress zu nehmen, so der Geschäftsführer weiter.
Aktuell reiche es aus, einen sogenannten Wärmepumpen-Führerschein zu machen. Dieser sei jedoch aufgrund der sehr geringen Prüfungshürden kein ausreichendes Zertifikat, um Fachwissen nachzuweisen. Innerhalb weniger Minuten ließe sich so ein Führerschein online erwerben – zum Nachteil der Kunden, die sich auf Sach- und Fachkunde verlassen wollen.
Schornsteinfeger für Abnahme qualifiziert – werden aber nicht eingesetzt
Aus diesem Grund unterstützt Liekam die Überlegungen von Fachverbänden, Schornsteinfeger so schnell wie möglich als Kontrollinstanz für die Abnahme der Anlagen einzusetzen. Sie sollen in jedem Einzelfall überprüfen, ob die Ausführung sowohl den gesetzlichen Bestimmungen als auch den Herstellervorgaben entspricht. Nur so könnten etwaige Verstöße rechtzeitig erkannt und korrigiert werden.
Rolf-Bernd Bracht, operativer Geschäftsführer von Liekam Haustechnik, kennt die Probleme, die unqualifizierte bzw. nicht fachgerecht arbeitende Unternehmen bei den Kunden auslösen: „Dies beginnt bei fehlerhaften Planungen und schlechter Beratung hinsichtlich der Technik und der Dimensionierungen. In der Ausführung wird es oft noch viel schlimmer. Da werden zum Beispiel keine oder unzureichende Fundamente für die Außengeräte geschaffen. Im Wesentlichen handelt es sich hier ja um Kompressoren, bei deren Betrieb unausweichlich Vibrationen entstehen. Ein falsches beziehungsweise fehlendes Fundament führt deshalb früher oder später zu einer Schieflage im wörtlichen und übertragenen Sinn. Wenn dies auffällt, ist der Erbauer der Anlage aber vermutlich schon weit weg und kaum noch haftbar zu machen.“
Dabei seien die Vorgaben insbesondere von Herstellerseite absolut klar und unmissverständlich. Der Unterbau soll beispielsweise für einen reibungslosen Betrieb im Winter sorgen. So ist gewährleistet, dass die Lüftungsschlitze auch bei einer – wenngleich selten vorkommenden – Schneehöhe von 20 Zentimetern frei bleiben. Dennoch werde der Unterbau oft nicht installiert, um noch ein paar Euro zu sparen.
Ohne Pufferspeicher und Entsalzungsvorrichtung
Als ein weiteres Beispiel der Inkompetenz nennt Bracht das Fehlen von Pufferspeichern. Ihm sei es ein Rätsel, dass so eine wichtige Komponente bei der Planung unter den Tisch fallen könne. Der Alltag zeige jedoch, dass es passiere, und zwar nicht nur vereinzelt.
Ähnlich sehe es bei der Qualitätssicherung des Heizungswassers gemäß der VDI-Richtlinie 2035 aus: Sie gibt vor, dass das Heizungswasser entsprechend aufbereitet werden muss, um die Wärmepumpe langfristig zu schützen. Hierzu sollte das Füll- und Nachfüllwasser mit einer Entsalzungsvorrichtung aufbereitet werden. Dabei werden unter anderem Kalk und Salze aus dem Leitungswasser entfernt. Dies schützt die empfindlichen Bauteile der Wärmepumpe vor Verkalkung und Korrosion und hilft, Schäden und teure Reparaturen zu vermeiden.
„Die Einhaltung der Vorgaben zur Wasserqualität ist zudem Bestandteil der Herstellervorgaben und damit eine wichtige Voraussetzung für die Garantie bzw. Gewährleistung des Gerätes. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, kann dies im Schadensfall Auswirkungen auf die Ansprüche gegenüber dem Hersteller haben. Die fachgerechte Aufbereitung des Heizungswassers ist daher nicht nur für die Lebensdauer und zuverlässige Funktion der Wärmepumpe wichtig, sondern auch für den Erhalt der Herstellergarantie“, betont Bracht.
Als Installateur und Heizungsbauer mit Meistertitel sowie als ehemals langjähriger Mitarbeiter des Branchenführers Viessmann hat Rolf-Bernd Bracht sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine hohe Expertise rund um die Wärmepumpen-Technologie und ihre Anwendung angeeignet. Er weiß: „Ein Dienstleister, der auf das fachgerechte Fundament und den nötigen Unterbau verzichtet, kann sein Angebot so schon mal schnell um 5.000 Euro drücken. Wenn aber die Anlage nach ein paar Jahren ausfällt und gerettet werden muss, liegen die zusätzlichen Kosten für den Kunden schnell deutlich höher.“
Werden beispielsweise die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände der Außengeräte zu Fenstern und Türen nicht eingehalten, entstehen zum einen erhebliche Risiken für die Hausbewohner. Schließlich wird mit Propan ein brennbares Gas eingesetzt, dessen Nutzung grundsätzlich sicher, aber mit Vorsicht zu handhaben ist. Zum anderen werden teure Rück- und Umbaumaßnahmen erforderlich. Diese Kosten beim Verursacher einzutreiben, könnte sich als sehr schwierig erweisen, insbesondere wenn der Anbieter nicht mehr auf dem Markt tätig ist.
Fundamentale Fehler: Planung, Elektrik, Anmeldung, Materialauswahl etc.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Elektrik, die unbedingt eine ausgewiesene Fachkraft und entsprechende Zertifikate erfordere. Unseriöse Anbieter bänden diese oft nicht mit ein.
Im Ernstfall kann der Betrieb der Wärmepumpe später noch untersagt werden, wenn die Verkabelung nicht den Vorschriften entspricht. Dies kann ebenfalls passieren, wenn die Anlage beim örtlichen Versorgungsunternehmen nicht angemeldet wurde. „Qualifizierte Elektriker werden dies in der Regel von selbst gewährleisten. Aber Laien, die meinen, einfach so ins Wärmepumpengeschäft einsteigen zu können, kümmern sich unserer Erfahrung nach oft nicht darum“, ergänzt Sven Liekam.
Weitere typische Fehler in der Ausführung betreffen beispielsweise die Auswahl der Leitungen und des Rohrmaterials. Falsch dimensionierte Leitungen führen demnach in der Regel zu erheblichen Leistungsverlusten bzw. ineffizientem Betrieb. Außerdem sollten außenliegende Rohre UV-beständig und mit einem Pickschutz ausgestattet sein, der Vögel davon abhält, sie in Nistmaterial zu verwandeln. Löcher im Mauerwerk müssen fachgerecht abgedichtet werden – ein weiterer Punkt, der laut Liekam häufig vernachlässigt wird.
Erhebliche Schäden für Verbraucher – und für seriöse Fachhandwerker
Geschädigte solcher Fehlentwicklungen sind laut Sven Liekam aber nicht allein Hausbesitzer, die auf hohen Folgekosten für Ausfälle und Nacharbeiten sitzen bleiben. Betroffen sind vielmehr auch jene seriösen Fachfirmen, die ihren Kunden eine fundierte und ehrliche Beratung zukommen ließen. Sie planen Fundamente, Unterbauten, Entsalzungsvorrichtungen oder auch die späteren Wartungsaufwendungen zum Beispiel für die Reinigung der Lüftungsschlitze mit ein und sorgen so für größtmögliche Transparenz. Unseriöse Marktbegleiter lassen solche Punkte mitunter entfallen, um ihr Angebot schönzurechnen.
In der Aussicht, ein Schnäppchen zu machen, beauftragen manche Hausbesitzer eher den billigeren Anbieter, ohne die Konsequenzen absehen zu können. Die dann notwendigen Nacharbeiten fallen später wiederum durchaus an seriöse Handwerker. Darauf würde Sven Liekam allerdings gern verzichten. Er konzentriert sich lieber darauf, Leistungen ohne Reklamationen abzuliefern und seine Abmachungen einzuhalten.
Seriöse Anbieter im Vorfeld erkennen
Doch woran können Hausbesitzer und andere Betreiber von Immobilien seriöse Anbieter im Vorfeld des Projekts erkennen und so „die Spreu vom Weizen trennen“?
Sven Liekam hat hierfür einige Tipps: „Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich von Haustürgeschäften fernhalten. Zurzeit sind einige Firmen unterwegs, die das schnelle Geschäft machen und Kunden über den sprichwörtlichen Tisch ziehen wollen. Da werden quasi Discountpreise versprochen, weil sie einfach Fördermittel einplanen, auf die sie gar keinen Zugriff haben. Auch werden die für eine Wärmepumpe üblichen Wartungsaufwendungen verschwiegen. Achten Sie ganz genau darauf, was Ihnen von wem versprochen wird. Wenn Sie sich an einen lokalen bzw. regionalen Handwerksbetrieb wenden, der mindestens zehn Jahre am Markt ist, haben Sie schon eine relativ gute Chance, ein seriöses Angebot zu erhalten.“
Fachfirmen, die auf Qualität und langfristige Kundenzufriedenheit setzen, investieren zudem in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Deshalb werden bei Liekam alle Kollegen, die sich mit Wärmepumpen beschäftigen, von Herstellern verschiedener Marken und Fabrikate geschult. Sie besuchen regelmäßig entsprechende Auffrischungskurse.
„So gewährleisten wir, immer auf dem neuesten Stand zu sein, denn die Technik entwickelt sich ja kontinuierlich weiter. Wir legen allergrößten Wert darauf, Schritt zu halten und unseren Kunden das komplette, aktuelle Know-how zu bieten“, erklärt Sven Liekam.
Weitere Infos: www.liekam-haustechnik.de
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Kurzportrait: Liekam Haustechnik GmbH
Am 10. April 1980 gründete Uwe Liekam, der Vater von Sven Liekam, den Handwerksbetrieb „U. Liekam Heizungsbau“ in Osnabrück. In den Anfangsjahren beschäftigte das Familienunternehmen vier Mitarbeiter, heute sind es mehr als 70. Uwe Liekam verstarb 2019.
Sven Liekam ist Meister Sanitär, Heizung, Klima und schlug mit der Ausweitung des Know-hows sowie mit weiteren Leistungen eine neue Richtung ein: Die Liekam Haustechnik GmbH steht seither für weitreichende Kompetenz rund um die komplette technische Ausstattung und den Kundendienst für das private Heim in und um Osnabrück.
Dies umfasst die Planung und den Bau hochwertiger Bäder ebenso wie die Heizungstechnik inklusive Wärmepumpen. Hinzu kommen verschiedene Lösungen rund um erneuerbare Energien wie insbesondere Photovoltaik. Sämtliche für die SHK-Branche üblichen handwerklichen Tätigkeiten wie Bauklempnerei, Fliesenlegen, Elektrotechnik oder die Montage von Klima- und Lüftungsanlagen erbringt der breit aufgestellte Betrieb in Eigenregie.
Der Showroom der Liekam Haustechnik im Osnabrücker Stadtteil Atter präsentiert eine Vielzahl haustechnischer Lösungen und dient als modernes, dialogorientiertes Forum für die Kundenberatung. Hohe Energieeffizienz, der Umwelt- und Klimaschutz sowie die langfristige Kundenzufriedenheit sind wesentliche Eckpfeiler der schnell gewachsenen Organisation.
Aus persönlicher Überzeugung führt Sven Liekam, der sich vor allem um die strategische Ausrichtung kümmert, die Firma mit den Grundwerten eines verlässlichen Familienunternehmens. Die Mitarbeiter genießen hier je nach Präferenzen und Fertigkeiten zahlreiche Möglichkeiten der individuellen Weiterentwicklung. Rolf-Bernd Bracht ist seit 2021 Geschäftsführer für den operativen Teil des Unternehmens und beispielsweise für den Vertrieb und die Produktauswahl verantwortlich.
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Glasfaser braucht saubere Übergänge: Telkotec begleitet die Migration zur neuen Infrastruktur
Posted by PM-Ersteller - 13/08/26 at 03:08:45 a.m.Der Glasfaserausbau tritt in eine Phase, in der bestehende Anschlüsse zuverlässig in moderne Strukturen überführt werden müssen. Telkotec unterstützt diesen Übergang mit Installation und Entstörung.
Die Diskussion über die Zukunft klassischer DSL-Anschlüsse zeigt, wie stark sich der Telekommunikationsmarkt verändert. Glasfaser soll langfristig zur tragenden Infrastruktur werden, doch der Wechsel vom Bestandsanschluss zum neuen Anschluss gelingt nur, wenn Netzbetreiber und Dienstleister die praktische Umsetzung im Gebäude beherrschen. Aus Kundensicht zählt nicht die Ausbaukarte, sondern der Moment, in dem Internet, Telefonie und WLAN nach dem Wechsel stabil funktionieren. Für Netzbetreiber entsteht daraus eine operative Aufgabe: Anschlüsse müssen in großer Zahl aktiviert, Fehler schnell eingegrenzt und Inhouse-Situationen sauber dokumentiert werden.
„Der Wechsel auf Glasfaser ist für viele Kunden kein technisches Projekt, sondern ein Alltagstermin. Wenn nach der Aktivierung alles funktioniert, entsteht Vertrauen. Wenn Übergänge unklar sind, entstehen Rückfragen, Störungen und zusätzliche Einsätze“, sagt Jörg Peil, Geschäftsführer der Telkotec GmbH. Telkotec deckt mit mehr als 400 Mitarbeitern für verschiedene Netzanbieter die vollständige Installation und Entstörung in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Hessens ab und bearbeitet monatlich etwa 10.000 Neuinstallationen sowie mehrere tausend Störungsfälle.
Die Herausforderung liegt häufig an den Schnittstellen. Ein Glasfaseranschluss kann technisch bereitstehen, während im Gebäude noch Fragen offen sind: Wo endet die Netzverantwortung, wie ist die Inhouse-Verkabelung aufgebaut, welche Geräte werden weiter genutzt, wie wird die Telefonie umgestellt, und welche WLAN-Situation erwartet den Kunden nach der Aktivierung? Je weniger diese Punkte im Vorfeld geklärt sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von Nacharbeiten. Gerade in Mehrfamilienhäusern, in gemischt genutzten Immobilien und bei älteren Gebäudestrukturen zeigt sich, wie wichtig Vorbereitung und Dokumentation sind. Telkotec verbindet die Aktivierung deshalb mit einem klaren Blick auf die Nutzungssituation. Die Installation endet nicht bei der technischen Schaltung, sondern umfasst die Prüfung, ob der Anschluss in der Wohnung oder im Büro sinnvoll genutzt werden kann. Dazu gehören die fachgerechte Einrichtung von ONT und Router, die Bewertung der vorhandenen Verkabelung und die Unterstützung bei typischen Fragen rund um WLAN und Endgeräte. Dieser praktische Ansatz senkt Störquoten, weil viele Probleme bereits bei der Aktivierung erkannt oder eingegrenzt werden können.
Auch für Netzbetreiber gewinnt dieser Teil der Wertschöpfung an Gewicht. Wenn der Glasfaserausbau skaliert und immer mehr Kunden aus bestehenden Anschlusswelten wechseln, entscheidet die Qualität der Umstellung über Kosten und Kundenzufriedenheit. Jeder zusätzliche Termin bindet Kapazitäten. Jede unklare Dokumentation erschwert spätere Entstörung. Jede nicht erkannte Schwachstelle im Gebäude kann dazu führen, dass die Leistungsfähigkeit des Anschlusses nicht beim Kunden ankommt. „Glasfaser wird erst dann als Fortschritt wahrgenommen, wenn der Wechsel einfach bleibt und die Leistung im Alltag ankommt. Dafür brauchen Netzbetreiber Dienstleister, die große Volumina bearbeiten können und gleichzeitig die Details im Gebäude ernst nehmen“, betont Telkotec-Mitgeschäftsführer Winfried Hecking.
Telkotec sieht die Migration auf Glasfaser daher als Zusammenspiel aus Technik, Service und Organisation. Standardisierte Abläufe schaffen Verlässlichkeit, geschulte Teams sichern die Qualität vor Ort, und eine nachvollziehbare Dokumentation erleichtert spätere Servicefälle. So wird der Wechsel vom Bestandsanschluss zur modernen Infrastruktur planbar. Das ist besonders wichtig, wenn Kunden künftig häufiger Anbieter wechseln, Open-Access-Modelle zunehmen oder mehrere Dienste über dieselbe passive Infrastruktur bereitgestellt werden. Für Endkunden bleibt der Vorgang im Idealfall unspektakulär: Termin, Installation, Aktivierung, Nutzung. Für Netzbetreiber und Dienstleister steckt dahinter ein anspruchsvoller Prozess, der im großen Maßstab funktionieren muss. Telkotec positioniert sich genau an dieser Stelle als Partner für die operative Umsetzung. Der Glasfaserausbau erreicht seinen Nutzen im Betrieb, wenn Anschlüsse zuverlässig aktiviert werden und wenn die Strecke bis zum Kunden mitgedacht wird.
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Über die Telkotec GmbH
Die Telkotec GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen für Kabelnetzbetreiber mit Hauptsitz in Brilon und weiteren Standorten in Marburg und Mönchengladbach. Geführt von den Kabelnetzexperten und Handwerksmeistern Winfried Hecking (Hecking Elektrotechnik Co. KG, Mönchengladbach) und Jörg Peil (Mediatec Service GmbH, Marburg) und einem weiteren Geschäftsführer übernimmt Telkotec die gesamte Installation und Entstörung bei Empfangs- oder Übertragungsproblemen in den Bereichen TV, Internet und Telefonie. Das Unternehmen ist mit mehreren 100 Mitarbeitern im Innen- und Außendienst als größter deutscher Servicepartner des Kabelnetzbetreibers Vodafone West und für weitere Kabelnetzbetreiber in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen und Hessen tätig. Jeden Monat kommen auf diese Weise Zehntausende von Kundenkontakten zusammen. Als Unternehmen auf Wachstumskurs ist Telkotec ständig auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern (Elektriker, Radio-/Fernsehtechniker, Elektrotechniker, Mechatroniker) für den technischen Außendienst. Weitere Informationen unter www.telkotec.de
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Warum generative Künstliche Intelligenz stabile Infrastrukturen braucht
Posted by PM-Ersteller - 06/07/26 at 09:07:42 a.m.Generative KI verändert die Geschäftswelt in hohem Tempo. Damit Unternehmen sie produktiv einsetzen können, muss das Fundament stimmen: ein leistungsfähiges, sicheres und skalierbares Netzwerk.
Generative Künstliche Intelligenz hat in kurzer Zeit den Weg aus den Forschungsabteilungen in den Geschäftsalltag gefunden. Unternehmen setzen auf KI-gestützte Automatisierung, datenbasierte Entscheidungen und personalisierte Kundeninteraktion. Die aktuelle Deloitte-Studie „Beschleunigung der KI-Transformation“ zeigt, dass Führungskräfte das Potenzial der Technologie zunehmend erkennen und ihre Strategien anpassen. Im Mittelpunkt steht die frühzeitige Integration von GenAI-Agenten – mit dem Ziel, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
„Unternehmen setzen generative KI in vielfältigen Bereichen ein. Ein prominentes Beispiel ist die Automatisierung von Routineaufgaben, die es ermöglicht, Ressourcen effizienter zu nutzen und Mitarbeitende von monotonen Tätigkeiten zu entlasten. Zudem wird KI vermehrt zur Optimierung der Kundeninteraktion eingesetzt, indem sie personalisierte Erlebnisse schafft und somit die Kundenzufriedenheit steigert. Diese Entwicklungen fördern nicht nur die Effizienz, sondern auch die Innovationskraft innerhalb der Organisationen“, erklärt Winfried Hecking, Geschäftsführer von Telkotec. Telkotec deckt mit mehr als 400 Mitarbeitern für verschiedene Netzanbieter die vollständige Installation (unter anderem von Glasfaserleitungen) und Entstörung in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Hessens ab und bearbeitet monatlich etwa 10.000 Neuinstallationen und mehrere 1.000 Störungsfälle.
Die erfolgreiche Einführung von KI braucht jedoch mehr als technische Anpassungen. Führungskräfte müssen ihre Rolle überdenken und die Weiterbildung der Mitarbeitenden ernst nehmen. Erst wenn KI-Kompetenzen im Team verankert sind, lässt sich das Potenzial der Technologie wirklich heben. Wer GenAI-Agenten frühzeitig einplant, gestaltet künftige Entwicklungen aktiver mit, statt ihnen nachzulaufen. Ein oft unterschätzter Punkt liegt unter der Oberfläche: die Netzwerktechnik. Eine stabile und leistungsfähige Architektur ist die Voraussetzung dafür, dass KI-Anwendungen in der Breite überhaupt einsetzbar sind. Moderne Netzwerke müssen große Datenmengen in Echtzeit verarbeiten, hohe Sicherheitsstandards einhalten und gleichzeitig flexibel bleiben. Wo KI in das Netzwerkmanagement eingebunden wird, lassen sich Anomalien automatisiert erkennen, Sicherheitsvorfälle früher abfangen und Ausfallzeiten reduzieren.
Telkotec-Mitgründer und -Geschäftsführer Jörg Peil betont in diesem Zusammenhang: „Die Bedeutung einer robusten Netzwerktechnologie wird besonders deutlich, wenn man die zunehmende Verbreitung von IoT-Geräten und die damit einhergehende Datenflut betrachtet. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diese Daten sicher und effizient zu managen. Hierbei spielt KI eine doppelte Rolle: Einerseits als Werkzeug zur Optimierung von Geschäftsprozessen, andererseits als integraler Bestandteil der Netzwerkinfrastruktur, der für Stabilität und Sicherheit sorgt.“ Eine veraltete Infrastruktur wird in diesem Umfeld schnell zum Engpass, gerade dort, wo Daten in Echtzeit verarbeitet werden müssen. Unternehmen sollten deshalb gezielt in Netzwerke investieren, die skalierbar und sicher zugleich sind. Ein wesentlicher Hebel liegt im Software-Defined Networking (SDN) und in cloudbasierten Architekturen, weil sie sich dynamisch an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Edge Computing ergänzt das, indem Daten direkt an der Quelle verarbeitet werden – das senkt Latenzen und entlastet das Backbone.
„Die Implementierung dieser neuen Technologien erfordert jedoch eine strategische Herangehensweise. Unternehmen sollten ihre bestehende Infrastruktur sorgfältig analysieren und darauf basierend einen schrittweisen Migrationsplan entwickeln. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Hardware, sondern auch um die Integration intelligenter Netzwerkmanagement-Lösungen, die mithilfe von KI eine selbstoptimierende Umgebung schaffen können. So werden Netzwerke nicht nur leistungsfähiger, sondern auch widerstandsfähiger gegenüber Cyber-Bedrohungen und unerwarteten Belastungsspitzen“, betonen Winfried Hecking und Jörg Peil unisono. Generative KI nachhaltig zu nutzen, heißt damit zwei Dinge zusammenzudenken: die Anwendungen, die Wertschöpfung erzeugen, und die Infrastruktur, die sie dauerhaft trägt. Beides muss miteinander geplant und gebaut werden – damit aus einem KI-Pilotprojekt eine belastbare Grundlage für die digitale Transformation wird.
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