Kraftstoffpreise im Mai deutlich gefallen

Wie bereits im Vormonat konnten sich Dieselfahrer im Mai beim Blick auf die Preistafeln ihrer Tankstelle erneut freuen. Aber auch, wer Super E10 tankt, profitierte von fallenden Kraftstoffpreisen.

Bild* Auswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 rund 2 Cent, Diesel etwa 8 Cent günstiger als im April
* Super E10 am günstigsten in Bonn, Essen und Bochum
* Super E10 am teuersten in München, Nürnberg und Frankfurt am Main
* Diesel am günstigsten in Bonn, Bochum und Essen
* Diesel am teuersten in Leipzig, München und Nürnberg
 

Nürnberg, 1. Juni 2023. Wie bereits im Vormonat konnten sich Dieselfahrer im Mai hierzulande beim Blick auf die Preistafeln ihrer Tankstelle erneut  freuen. Aber auch, wer Super E10 tankt, profitierte im zurückliegenden Monat von fallenden Kraftstoffpreisen. Das zeigt die jüngste Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken. Danach kostete der Liter Super E10 im Mai im bundesweiten Schnitt rund 1,7886 Euro. Das waren etwa 2 Cent weniger als im April (1,8067 Euro). Noch deutlicher zeigte sich der Preisrutsch bei Diesel, der im Mai pro Liter im Schnitt etwa 1,5900 Euro kostete und damit rund 8 Cent weniger als im Vormonat (1,6737 Euro).  

Beim Vergleich mit dem Vorjahresmonat zeigt sich, dass die Preise im Mai für beide Kraftstoffsorten deutlich nachgegeben haben. Der Liter Super E10 war im vergangenen Monat rund 28 Cent günstiger als ein Jahr zuvor. Das entspricht bei vier Tankfüllungen à 60 Liter einer Ersparnis von rund 66,55 Euro. Der Liter Diesel war im zurückliegenden Mai sogar etwa 45 Cent günstiger als im Mai 2022, was bei vier Tankfüllungen à 60 Liter eine Ersparnis von rund 108,14 Euro ausmacht. 

 

Ölpreis auf Achterbahnfahrt 

Dass die Kraftstoffpreise gegenüber den Vormonaten weiter  geschrumpft sind, liegt nach den Worten von Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken, an der Achterbahnfahrt der Ölpreise. „Seit Jahresbeginn schwanken die Erdölpreise stark. Das war im Mai nicht anders. Zwischen rund 72 und etwa 78 US-Dollar haben die Preise im Mai gependelt. Insgesamt aber sind sie in den vergangenen Wochen zumeist gefallen. Und das zeigt sich auch an den Zapfsäulen.“ 

Gründe für fallende Ölpreise waren im Mai vor allem die vielerorts trüben Konjunkturaussichten. Sorgen bereitete dabei die schwächere konjunkturelle Entwicklung in China. Denn die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt importiert große Rohölmengen. Des Weiteren spielten die starken Zinsanhebungen der Notenbanken zur Eindämmung der hohen Inflation eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt, weil auch aus diesem Grund für die weltgrößte Volkswirtschaft USA 2023 mit einer Rezession gerechnet wird. Auch der stärkere US-Dollar belastete im Mai die Rohölpreise. Denn ein starker Dollar verteuert Einkäufe aus anderen Währungsgebieten und reduziert damit deren Nachfrage.  

Unterstützt wurden die Rohölpreise vor allem ab Mitte Mai hingegen von den Erwartungen einer Einigung im US-Schuldenstreit, bei dem es um die Anhebung der staatlichen Schuldengrenze geht. Mit ihr würde das Risiko einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA schwinden. Keine Einigung hätte hingegen schwerwiegende Folgen für die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft. Davon wäre auch die Energienachfrage betroffen, weshalb das Thema am Erdölmarkt eine große Rolle spielt. Weiterhin positiv auf die Rohölpreise wirkte sich Ende Mai der Rückgang der Ölreserven in den USA aus. Darüber hinaus hält das kommende Treffen der Opec+ am 4. Juni die Ölpreise in Schach. Erst im April hatte der Verbund angekündigt, die Fördermengen stark zu reduzieren. Zwar gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Mitgliedstaaten weitere Förderkürzungen planen, aber diese hatte es auch im April nicht gegeben.

 

Benzin-Diesel-Differenz: Diesel den dritten Monat nacheinander günstiger als Benzin

Nach neun Monaten, in denen die Benzin-Diesel-Differenz durchgängig umgekehrt gewesen war, ist Diesel seit März wieder günstiger als Super E10. Im Mai lag der Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten bei plus 0,1986 Euro pro Liter. Damit hat sich die Benzin-Diesel-Schere gegenüber dem Vormonat (0,1330 Euro) um rund 7 Cent zugunsten von Diesel vergrößert. 

Dass Diesel den dritten Monat in Folge wieder günstiger ist als Benzin, liegt nicht nur an der von jeher niedrigeren Besteuerung, sondern vor allem am Ende der Heizsaison, das die Heizölnachfrage drückt und damit auch die Preise an den Diesel-Zapfsäulen. 

 

Günstigste und teuerste Tanktage  

Der günstigste Tanktag für Super E10 war Freitag, der 5. Mai. Rund 1,7710 Euro kostete der Liter Super E10 an diesem Tag im bundesweiten Mittel. Der Liter Diesel kostete mit 1,5790 Euro wiederum am wenigsten am Mittwoch, den 17. Mai. Am teuersten war Super E10 am Montag, den 29. Mai (1,8110 Euro). Diesel kostete am meisten am Dienstag, den 2. Mai (1,6230 Euro).

 

Städteranking: Super E10 und Diesel zum dritten beziehungsweise siebenten Mal in Folge in Bonn am günstigsten

Beim monatlichen Preisvergleich der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken holte sich im Mai wie bereits in den beiden Vormonaten Bonn die Poleposition in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. 1,7391 Euro kostete hier der Liter Super E10 im Monatsmittel. Auf Platz zwei folgte wie bereits im April Essen (1,7472 Euro). Der dritte Platz ging an Bochum (1,7516 Euro). 

Teuerste Super-E10-Tankstadt hingegen war im Mai wie bereits im Vormonat München (1,8146 Euro). Platz zwei sicherte sich wie im März und April Nürnberg (1,8144 Euro). Auf Rang drei gesellte sich Frankfurt am Main (1,7974 Euro) hinzu. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten damit im teuren München im Monatsmittel circa 435,50 Euro, also rund 18,12 Euro mehr als im günstigen Bonn.

Beim Vergleich der günstigsten und teuersten Dieseltankstädte gab es im Mai gegenüber dem Vormonat wenig Bewegung. Wie schon im März und April war Diesel auch im Mai am günstigsten in Bonn (1,5214 Euro), Bochum (1,5561 Euro) und Essen (1,5571 Euro). Bonn wurde damit zum siebenten Mal nacheinander günstigste Dieseltankstadt des Landes. Teuerste Dieseltankstadt wurde im Mai hingegen Leipzig (1,6295 Euro). Platz zwei besetzte wie bereits im März und April München (1,6284 Euro). Nürnberg rutschte gegenüber den beiden Vormonaten von Platz eins im Mai auf Platz drei (1,6275 Euro).

 

Ausblick: Steigende Kraftstoffpreise wahrscheinlich 

Für Juni rechnet Steffen Bock damit, dass die Kraftstoffpreise wieder anziehen. Zum einen, weil die Reisesaison weltweit beginnt – und damit die Nachfrage stark ankurbelt. Darüber hinaus sind derzeit alle Blicke auf die USA gerichtet. Denn am gestrigen Mittwochabend (Ortszeit) hat das Repräsentantenhaus den am Wochenende erzielten Kompromiss-Entwurf gebilligt, mit dem der Schuldenstreit beendet und so ein Zahlungsausfall der Regierung verhindert werden soll. Jetzt muss dem Vorhaben noch der Senat zustimmen, und Präsident Joe Biden muss das Gesetz unterzeichnen. Sollte eine Einigung erzielt werden, würde das den Ölpreisen einen zusätzlichen Schub verleihen. Auch das Treffen der Opec+ Ende dieser Woche könnte die Preise weiter treiben, falls wider Erwarten weitere Förderkürzungen verkündet werden. Gegen allzu starke Preisanstiege sprechen hingegen die schwachen Konjunkturdaten aus China.

 

Kraftstoffpreise zur Ferienzeit beobachten

Gerade zur startenden Ferienzeit sollten Autofahrer die Preise beobachten, rät Steffen Bock. Der optimale Zeitpunkt zum Tanken sei üblicherweise in den späteren Abendstunden. Der Experte rät Autofahrern, die Kraftstoffpreise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig zu vergleichen oder wiederkehrend genutzte Tankstellen dauerhaft im Blick zu behalten. „Über Apps, das Navigationsgerät oder das Internet lassen sich die günstigsten Tankstellen der Umgebung ermitteln. Zudem können Tankstellen in der App von Clever Tanken als Favoriten angelegt werden. Diese können Autofahrer dann beobachten und so günstige Tankzeiten erkennen. Teure Autobahntankstellen sollten sie jedoch stets meiden, wenn das ohne Umwege möglich ist“, erläutert Bock. 

Beachten sollten Autofahrer zudem, dass es seit langem mancherorts bis zu sechs Preisspitzen am Tag gibt – insbesondere an den Markentankstellen. Steffen Bock: „Teilweise kommt es an ein und derselben Tankstelle zu Unterschieden von bis zu 15 Cent pro Tag. Beim Vergleich aller Tankstellen einer Stadt sind innerhalb von 24 Stunden auch schon mal bis zu 22 Cent drin.“ Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr. Allerdings sind Abweichungen von diesen Regeln immer möglich.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

infoRoad GmbH
Herr Steffen Bock
Hauptstraße 27
90562 Heroldsberg
Deutschland

fon ..: +49 89 96 22 89 81
web ..: https://clever-tanken.de
email : clever-tanken@anschuetz-co.de

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LOGPAY Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 25 Millionen Mal. (Durchschnittswerte März 2021; Quellen: IVW, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

Pressekontakt:

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Frau Nadine Anschütz
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Entscheidung der Opec+ heizt Benzinpreise im April an

Die Preise für Super E10 haben im April wieder deutlich angezogen.

Bild* Auswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 rund 4 Cent teurer, Diesel etwa 5 Cent günstiger als im März
* Super E10 am günstigsten in Bonn, Essen und Duisburg
* Super E10 am teuersten in München, Nürnberg und Hamburg
* Diesel am günstigsten in Bonn, Bochum und Essen
* Diesel am teuersten in Nürnberg, München und Berlin

Nürnberg, 2. Mai 2023. Die Preise für Super E10 haben im April wieder deutlich angezogen. Verantwortlich dafür war unter anderem die unerwartete Ankündigung der Opec+, ihre Rohölfördermengen zu kürzen. Saudi-Arabien und andere Mitgliedsländer des Ölverbunds hatten Anfang April beschlossen, von Mai an bis zum Jahresende bis zu einer Million Barrel pro Tag weniger Rohöl zu fördern. Ab Juli soll die Kürzung sogar mehr als 1,5 Millionen Barrel ausmachen, da ab diesem Zeitpunkt die verlängerte Drosselung des Kooperationspartners Russland hinzukommt. „Der Markt hat auf die Nachricht der Opec+ sofort reagiert: Die Rohölnotierungen schnellten nach oben und infolgedessen auch die Kraftstoffpreise“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. 

Nach Angaben des Verbraucherinformationsdienstes kostete der Liter Super E10 im April im bundesweiten Schnitt rund 1,8067 Euro. Das waren etwa 4 Cent mehr als noch im März (1,7648 Euro). Hingegen kostete der Liter Diesel etwa 1,6737 Euro und damit knapp 5 Cent weniger als im Vormonat (1,7207 Euro). Beim Vergleich mit dem Vorjahresmonat zeigt sich, dass die Preise für beide Kraftstoffsorten deutlich nachgegeben haben. Der Liter Super E10 war im April rund 17 Cent günstiger als ein Jahr zuvor, der Liter Diesel sogar etwa 36 Cent.

 
Benzin-Diesel-Differenz: Diesel weiterhin günstiger als Benzin 

Nach neun Monaten, in denen die Benzin-Diesel-Differenz umgekehrt gewesen war, ist Diesel seit März wieder günstiger als Super E10. Im April lag der Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten bei plus 0,1330 Euro pro Liter. Damit hat sich die Benzin-Diesel-Schere gegenüber dem Vormonat (0,0441 Euro) um rund 9 Cent zugunsten von Diesel vergrößert. 

Dass Diesel den zweiten Monat in Folge wieder günstiger ist als Benzin, liegt nicht nur an der von jeher niedrigeren Besteuerung, sondern vor allem am milden Winter und der beginnenden Frühlingssaison. Beide drücken die Heizölnachfrage und damit auch die Preise an den Diesel-Zapfsäulen.

Günstigste und teuerste Tanktage 

Der günstigste Tag zum Tanken von Super E10 war im vergangenen Monat Samstag, der 1. April. Rund 1,7800 Euro kostete der Liter Super E10 an diesem Tag im bundesweiten Mittel. Der Liter Diesel kostete mit 1,6190 Euro wiederum am wenigsten am Samstag, den 29. April. 

Am teuersten war Super E10 am Donnerstag, den 13. April (1,8280 Euro). Diesel kostete am meisten am Montag, den 10. April (1,7080 Euro).

 
Städteranking: Super E10 und Diesel in Bonn am günstigsten 

Sieger des monatlichen Preisvergleiches der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken wurde im April in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte wiederholt Bonn. 1,7595 Euro kostete der Liter hier im Monatsmittel. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Essen (1,7636 Euro) und wie schon im März Duisburg (1,7656 Euro). Teuerste Super-E10-Tankstädte waren im April hingegen München (1,8353 Euro), Nürnberg (1,8328 Euro) und Hamburg (1,8192 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten damit im teuren München im Monatsmittel circa 440,47 Euro, also rund 18,19 Euro mehr als im günstigen Bonn. 

Die Poleposition holte sich Bonn im April auch beim Vergleich der günstigsten Dieseltankstädte – und zwar zum sechsten Mal nacheinander. 1,5994 Euro kostete hier der Liter Diesel. Dahinter reihten sich auf den Plätzen zwei und drei wie bereits im März Bochum (1,6207 Euro) und Essen (1,6247 Euro) ein. Die beiden teuersten Dieseltankstädte waren im April ebenfalls wie im Vormonat Nürnberg (1,7400 Euro) und München (1,7287 Euro). Auf Platz drei gesellte sich Berlin (1,7085 Euro) neu in diese Kategorie dazu.

 
Ausblick: Gegensätzliche Tendenzen

Steffen Bock: „Für den Anstieg der Kraftstoffpreise zeichnete insbesondere Anfang April die Entscheidung der Opec+ verantwortlich. Zudem stützte der Rückgang der US-Ölreserven die Preise für den Einkauf von Rohöl. Dadurch konnten sich die Preise deutlich von ihren Tiefstständen im März erholen, die aus Sorge vor einer neuen Bankenkrise erreicht worden waren.“ Ein Gegengewicht dazu setzte ab Mitte April ein: Schwache Konjunkturdaten aus den USA drückten die Erdölpreise wieder deutlich nach unten. „Wie sich die Rohöl- und damit die Kraftstoffpreise im Mai entwickeln werden, ist derzeit schwer abzuschätzen. Denn sowohl die Förderkürzung durch die Opec+ wie auch die Befürchtungen, die weltgrößte Volkswirtschaft USA könnten in eine Rezession fallen, werden auch im kommenden Monat Einfluss darauf haben“, sagt Steffen Bock. 

Tipp: Kraftstoffpreise dauerhaft beobachten 

Doch wie auch immer sich die Preise insgesamt entwickeln werden: Die regionalen Preismechanismen gelten jederzeit. Daher sollten Autofahrer stets den optimalen Zeitpunkt zum Tanken finden, was üblicherweise in den späteren Abendstunden am besten gelingt. Steffen Bock rät Autofahrern, die Kraftstoffpreise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig zu vergleichen oder wiederkehrend genutzte Tankstellen dauerhaft im Blick zu behalten. „Über Apps, das Navigationsgerät oder das Internet lassen sich die günstigsten Tankstellen der Umgebung ermitteln. Zudem können Tankstellen in der App von Clever Tanken als Favoriten angelegt werden. Diese können Autofahrer dann beobachten und so günstige Tankzeiten erkennen. Teure Autobahntankstellen sollten sie jedoch stets meiden, wenn das ohne Umwege möglich ist“, erläutert Bock.

Beachten sollten Autofahrer zudem, dass es seit langem mancherorts bis zu sechs Preisspitzen am Tag gibt – insbesondere an den Markentankstellen. Steffen Bock: „Teilweise kommt es an ein und derselben Tankstelle zu Unterschieden von bis zu 15 Cent pro Tag. Beim Vergleich aller Tankstellen einer Stadt sind innerhalb von 24 Stunden auch schon mal bis zu 22 Cent drin.“ Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr. Allerdings sind Abweichungen von diesen Regeln immer möglich.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LOGPAY Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 25 Millionen Mal. (Durchschnittswerte März 2021; Quellen: IVW, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

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Auswertung von Clever Tanken zeigt: Diesel im Februar nur noch marginal teurer als Benzin

Dieselfahrer hatten im Februar beim Stopp an der Zapfsäule allen Grund zur Freude.

Bild* Super E10 rund 1 Cent teurer, Diesel rund 8 Cent günstiger als im Januar
* Super E10 am günstigsten in Stuttgart, Bonn und Mannheim
* Super E10 am teuersten in Hamburg, Dresden und Frankfurt am Main
* Diesel am günstigsten in Bonn, Köln und Bochum
* Diesel am teuersten in Leipzig, Nürnberg und München

Nürnberg, 1. März 2023. Dieselfahrer hatten im Februar beim Stopp an der Zapfsäule allen Grund zur Freude. Denn laut einer aktuellen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Schnitt rund 1,7645 Euro. Weniger hatte die Kraftstoffsorte zuletzt ein Jahr zuvor im Februar 2022 (1,6709 Euro) gekostet. Im Vergleich zum Vormonat rauschte der Literpreis um 8 Cent nach unten. Der Preis für Super E10 kletterte hingegen leicht nach oben. Mit rund 1,7603 Euro pro Liter war Super E10 etwa 1 Cent teurer als im Januar. 

„Hauptursache dafür, dass Diesel trotz seiner niedrigeren Besteuerung in den vergangenen zwölf Monaten sehr viel teurer gewesen ist als Superbenzin, ist der seit Ende Februar 2022 anhaltende Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. In der Folge gab es eine dauerhaft hohe Nachfrage nach Heizöl. Zudem griff die Industrie verstärkt auf Diesel als Gasersatz zurück. Durch den bisher relativ milden Winter schwächt die Nachfrage derzeit aber ab“, erläutert Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. 

Weitere Gründe dafür, dass die Preise im Februar gefallen beziehungsweise nur leicht gestiegen sind, waren nach den Worten Bocks die zeitweise deutlichen Ölpreis-Verluste an den Börsen. Diese wiederum sind unter anderem auf die erneute Erhöhung des Leitzinses der US-Notenbank Fed (Federal Reserve System) zurückzuführen. Denn: Höhere Zinsen reduzieren zwar Inflationsrisiken. Sie bremsen aber auch das Wirtschaftswachstum ab und damit die Rohölnachfrage. Darüber hinaus setzten ein starker US-Dollar und steigende Erdölbestände in den USA die Rohölpreise stellenweise unter Druck. 

 

Benzin-Diesel-Differenz den neunten Monat in Folge umgekehrt

Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel lag im Februar bei minus 0,0042 Euro pro Liter. Damit ist die Benzin-Diesel-Schere zwar den neunten Monat in Folge umgekehrt, Diesel ist also weiterhin teurer als Benzin. Allerdings ist die Differenz zwischen beiden Kraftstoffsorten nur noch marginal. Zum Vergleich: Im Januar lag der Preisunterschied zum Vormonat bei minus 0,0897 Euro pro Liter. Gegenüber Januar hat sich die Preisschere damit im vergangenen Monat um rund 9 Cent zugunsten von Diesel zusammengezogen. 

 

Günstigste und teuerste Tanktage 

Der günstigste Super-E10-Tanktag war im vergangenen Monat Dienstag, der 7. Februar. 1,7400 Euro kostete der Liter Super E10 an diesem Tag im bundesweiten Mittel. Mit 1,7210 Euro pro Liter im Bundesschnitt zahlten Dieselfahrer wiederum am wenigsten am Freitag, den 24. Februar. Am teuersten war Super E10 hingegen am Sonntag, den 12. Februar, mit 1,7730 Euro pro Liter. Diesel kostete am meisten am Mittwoch, den 1. Februar, mit 1,8200 Euro pro Liter.

 

Städteranking im Februar: Stuttgart belegt zum dritten Mal in Folge Platz eins der günstigsten Super-E10-Tankstädte

Den monatlichen Preisvergleich der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken entschied im Februar Stuttgart in der Kategorie günstigste Super-E10-Tankstädte für sich. Mit einem Monatsschnitt von 1,7263 Euro pro Liter belegte die baden-württembergische Landeshauptstadt damit zum dritten Mal nacheinander diese Position. Auf Rang zwei und drei folgten Bonn (1,7270 Euro) und Mannheim (1,7331 Euro). Am teuersten war Super E10 im Februar hingegen in den Metropolen Hamburg (1,7906 Euro), Dresden (1,7840 Euro) und Frankfurt am Main (1,7832 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten damit im teuren Hamburg circa 429,74 Euro, also rund 15,43 Euro mehr als im günstigen Stuttgart.

Günstigste Dieseltankstadt war im Februar Bonn (1,7105 Euro) und belegte damit zum vierten Mal in Folge die Poleposition in dieser Kategorie. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Köln (1,7286 Euro) und Bochum (1,7301 Euro). Den ersten Rang der teuersten Dieseltankstädte belegte Leipzig (1,8256 Euro) – und zwar zum fünften Mal nacheinander. Dahinter reihten sich Nürnberg (1,8136 Euro) und München (1,7905 Euro) ein. 

 

Ausblick: Preisanstiege an den Zapfsäulen im März wahrscheinlich

Dass die Kraftstoffpreise im zurückliegenden Monat nicht gravierender zurückgegangen sind, liegt laut Steffen Bock an Gründen, die die Preise auch im März in Schach halten dürften. Zum einen waren zu Monatsbeginn neue Sanktionen der Europäischen Union (EU) gegen Russland in Kraft getreten. Nach einem bereits geltenden Importverbot für russisches Erdöl gilt damit auch ein Einfuhrverbot für russische Ölprodukte wie Diesel. Als Reaktion auf die vom Westen zudem auferlegten Preisobergrenzen beim Rohölverkauf plant Russland Medienberichten zufolge, seine Fördermenge um 500.000 Barrel pro Tag zu senken – und so das Angebot auf den Märkten zu reduzieren. Auch die Erholung der chinesischen Konjunktur und die damit verbundene erhöhte Nachfrage nach Rohöl dürfte die Preise nach oben treiben. Hingegen könnten die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges und die Rezessionsangst in der Eurozone die Stimmung an den Börsen weiterhin eintrüben. Zudem sorgen die vergleichsweise milden Wintertemperaturen in Europa für eine geringere Ölnachfrage. Das wird die Heizöl- und damit auch die Dieselpreise drücken. „Insgesamt sollten Autofahrer im März aber nicht damit rechnen, dass die Kraftstoffpreise weiter signifikant fallen werden. Vieles spricht für einen Aufwärtstrend, maximal aber für eine Seitwärtsbewegung“, sagt Steffen Bock. 

 

Vergleichen lohnt sich immer

Doch wie auch immer sich die Preise insgesamt entwickeln werden: Die regionalen Preismechanismen gelten weiterhin. Daher sollten Autofahrer stets den optimalen Zeitpunkt zum Tanken finden, was üblicherweise in den späteren Abendstunden am besten gelingt. Steffen Bock rät Autofahrern, die Kraftstoffpreise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig zu vergleichen oder wiederkehrend genutzte Tankstellen dauerhaft im Blick zu behalten. „Über Apps, das Navigationsgerät oder das Internet lassen sich die günstigsten Tankstellen der Umgebung ermitteln. Zudem können Tankstellen in der App von Clever Tanken als Favoriten angelegt werden. Diese können Autofahrer dann beobachten und so günstige Tankzeiten erkennen. Teure Autobahntankstellen sollten sie jedoch stets meiden, wenn das ohne Umwege möglich ist“, erläutert Bock.

Beachten sollten Autofahrer zudem, dass es seit langem mancherorts bis zu sechs Preisspitzen am Tag gibt – insbesondere an den Markentankstellen. Steffen Bock: „Teilweise kommt es an ein und derselben Tankstelle zu Unterschieden von bis zu 15 Cent pro Tag. Beim Vergleich aller Tankstellen einer Stadt sind innerhalb von 24 Stunden auch schon mal bis zu 22 Cent drin.“ Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr. Allerdings sind Abweichungen von diesen Regeln immer möglich.

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Über Clever Tanken
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Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

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