IfKom-Ingenieurpreis 2026 an der Hochschule Esslingen
Posted by PM-Ersteller - 18/08/26 at 12:08:38 p.m.Seit Jahren verleihen die IfKom an der Hochschule Esslingen den IfKom-Förderpreis, um herausragende Master- und Bachelorarbeiten zu fördern und entsprechend auszuzeichnen.
Kürzlich wurde im Rahmen der Graduiertenfeier der Fakultät für Informatik und Informationstechnik der Hochschule Esslingen der Ingenieurpreis 2026 des Verbandes Ingenieure für Kommunikation (IfKom) überreicht. Preisträger im Jahr 2026 ist Georgios Mitrakas, Master of Science (MSc.) aus Stuttgart. Seine Masterarbeit mit dem Titel „Fahrzeugklassifizierung anhand von LIDAR-Trajektorien aus der Straßenrand-Perspektive: Fusion mehrerer Ansichten und geometrische Ausrichtung“ hatte die Detektion und Klassifizierung von Fahrzeugen anhand von LIDAR-Punktwolken zum Ziel, die von einem Sensor am Straßenrand erfasst wurden. LIDAR steht für „Light Detection and Ranging“. Die Technologie bestimmt mit Hilfe reflektierter Laserimpulse Entfernungen und erzeugt daraus eine dreidimensionale Darstellung der Umgebung. Evaluiert wurden die Klassifizierungsqualität, die Generalisierung über verschiedene Sensoren hinweg, die geometrische Konsistenz der fusionierten Punktwolken, die Latenz der Modellvorhersage, der Speicherbedarf sowie ein beispielhafter sequenzieller Durchlauf der Host-Pipeline. Die Ergebnisse zeigen, dass Beobachtungen aus der Seitenansicht besonders gute Resultate liefern: Die Variante mit drei Ansichten erreicht eine Genauigkeit von 97,35% während allein die Draufsicht bereits 95,28% erzielt.
Georgios Mitrakas, MSc. ist Jahrgangsbester 2026 im Studiengang angewandte Informatik (AIM) an der Hochschule Esslingen und schloss sein Masterstudium mit der Gesamtnote 1,8 ab. Seine Master-Arbeit wurde mit der Note 1,3 bewertet. Zuvor absolvierte Georgios Mitrakas seinen Bachelor im Studiengang Technische Informatik ebenfalls mit der Note 1,8. Den Hochschulzugang erwarb er über die Technische Oberschule Stuttgart nachdem er eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik bei der Mercedes-Benz AG abgeschlossen hatte. In einer globalisierten Welt bilden Sprachkenntnisse eine weitere wichtige Säule. Georgios Mitrakas spricht Deutsch, Englisch und Griechisch. Der Verband IfKom wünscht dem Preisträger für seine berufliche Zukunft viel Erfolg und alles erdenklich Gute.
Der Verband IfKom ist ein Berufsverband für Ingenieure der Informations- und Kommunikationsbranche mit Sitz in Dortmund. Der Verband wurde 1923 gegründet und durfte im Oktober 2023 sein 100-jähriges Jubiläum in Berlin feiern. Der Verband unterhält für seine Mitglieder eine Internet-Plattform unter https://www.ifkom.de/
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Dr. Heinz Leymann
Christinenstr. 79
44575 Castrop-Rauxel
Deutschland
fon ..: 02305 4415056
fax ..: 02305 9679086
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de
Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
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Einsatz von KI zum Gemeinwohl und nachhaltig für Mensch und Umwelt
Posted by PM-Ersteller - 24/07/26 at 09:07:57 a.m.Ein zielgerichteter und Mehrwert erzeugender Einsatz von KI-basierten Anwendungen und Systemen wird Aufgabe der zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure sein.
Künstliche Intelligenz (KI) nimmt immer mehr Einfluss auf das Leben der Menschen. Durch ihren Einsatz können Wirtschaftsprozesse optimiert und Ressourcen effizient eingesetzt werden. Dies trägt zur Nachhaltigkeit und Schonung der Umwelt bei. Gleichzeitig lösen intransparente Algorithmen, steigender Bedarf an Rechenzentren und „Fake“-Anwendungen Kritik aus. Aus Sicht der IfKom sollten die Potenziale der KI verstärkt genutzt werden, um gemeinwohlorientiert die Grundrechte sicherzustellen, die Demokratie zu stärken und das Klima nachhaltig zu schützen.
Derzeit bauen wenige große Tech-Konzerne ihre Einflussbereiche weltweit aus, beeinflussen mittels KI die Informationsräume der Menschen und nehmen durch ihre Lobbyarbeit aktiv Einfluss auf die Politik. Auf diese Weise dürfen jedoch keine Grundrechte ausgehebelt werden.
„Der Mensch muss zu jeder Zeit die demokratische Gestaltungshoheit über diese Technologie besitzen“, betont der IfKom-Bundesvorsitzende Dr. Heinz Leymann und fügt hinzu: „Damit der Einsatz verantwortungsvoll und gerecht erfolgt, sind die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.“
Die Nutzung und Herstellung von KI-Systemen dürfen nicht nur in den Händen weniger globaler Großkonzerne sein. Diese Machtkonzentration schafft Abhängigkeiten in vielen Bereichen, von großen Social-Media-Plattformen bis hin zur staatlichen Infrastruktur.
KI ist zudem ein Treiber größer werdender Rechenleistungen, die in den Rechenzentren zu höherem Verbrauch an Strom und Wasser sowie zunehmenden CO2-Emissionen führen. Am Ende des Lebenszyklus steht die Entsorgung des jährlich ansteigenden Elektroschrotts. In Europa liegt die Recyclingquote für Elektronik nur bei unter 20 Prozent.
Die IfKom sind ein Berufsverband, der Innovationen grundsätzlich begrüßt, aber auch die Folgen bewertet. „Wenn sich Nachteile für Menschen und Umwelt nicht völlig beseitigen lassen, sollten wir über die Art der Kompensation nachdenken,“ fordert Dipl.-Ing. Andreas Hofert, Mitglied des IfKom-Bundesvorstands und erläutert: „Um den Einsatz der KI für das Gemeinwohl, die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz zu forcieren, sollten beispielsweise Anreize geschaffen oder Verpflichtungen auferlegt werden, die auch sanktioniert werden können.“
Zwar zeigen die jüngsten technologischen Entwicklungen deutlich bessere Energieeffizienzen, die Folgen sind jedoch noch nicht überschaubar. Der gesamte Themenkomplex sollte nach Auffassung der IfKom Teil einer breiten gesellschaftlichen Debatte sein, die sich auch in Bildungskontexten widerspiegeln muss. Denn es geht um eine nachhaltige Zukunftsgestaltung, um signifikante Änderungen in der Arbeitswelt und Einflüsse im Zusammenleben der Menschen, somit um eine gesellschaftliche Transformation, für deren Gestaltung die Menschen befähigt werden müssen.
Für Prof. Dr. Rainer Holmer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg stellt die KI in der Lehre sowohl eine große Chance als auch eine Herausforderung dar. „Die Chance besteht darin, KI-Methoden und Algorithmen in die Lehre zu integrieren und diese damit entscheidend zu bereichern; die Herausforderung besteht in der Neu-Definition der Anforderungen bzw. des Kompetenzprofils an zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik im Hinblick auf die zunehmende Verfügbarkeit und Bedeutung von KI-basierten Lösungen.“
Zu den beruflichen Anforderungen erläutert Holmer: „Ein zielgerichteter und Mehrwert erzeugender Einsatz von KI-basierten Anwendungen und Systemen wird die Aufgabe der zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure sein – gleichzeitig aber auch die Verantwortung für einen gesellschaftlich sinnvollen und ethisch verantwortungsvollen, nachvollziehbaren Einsatz der KI – darauf müssen wir im Ingenieur-Studium vorbereiten und dazu befähigen.“
KI-basierte Methoden und Algorithmen werden derzeit an vielen Stellen der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik evaluiert und eingesetzt. Prof. Holmer weist auf die Auswirkungen der KI und der Rechenzentren als starke Treiber des Mikroelektronik-Marktes hin. Die dadurch entstandene Nachfrage nach Halbleiter-Bauelementen wird aus seiner Sicht noch für geraume Zeit anhalten. Kritisch merkt er an: „In einigen Feldern wird die KI aber aus meiner Sicht noch beweisen müssen, welchen substantiellen Mehrwert sie gegenüber etablierten „konventionellen“ Methoden bietet.“
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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
www.ifkom.de
Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) wurde 1971 als Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen gegründet. Sie garantiert beste Startbedingungen für eine erfolgreiche berufliche Karriere. Mit mehr als 11.000 Studierenden ist sie eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Über 50 praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit, Architektur und Gestaltung überzeugen durch hohe Qualität in Lehre und Forschung.
www.oth-regensburg.de
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Bachelor (Eng.) David Didas erhielt an der HTWK Leipzig den IfKom-Preis 2026
Posted by PM-Ersteller - 13/07/26 at 11:07:55 a.m.Seit Jahren verleihen die IfKom an der HTWK Leipzig den IfKom-Förderpreis, um herausragende Master- und Bachelorarbeiten zu fördern und entsprechend auszuzeichnen.
Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) verliehen kürzlich einen IfKom-Preis an David Didas für seine hervorragende Bachelorarbeit mit dem hochaktuellen Thema „Development of an OTFS Transmission System on SDR and Experimental Performance Comparison to OFDM under High-Speed Conditions“. Die Verleihung dieses Preises erfolgte im Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät Digitale Transformation für eine Abschlussarbeit zur Erlangung des akademischen Grades „Bachelor of Engineering“.
David Didas setzte sich in einem Auswahlverfahren der Hochschule aus mehreren herausragenden Abschlussarbeiten durch. Nominiert waren Arbeiten, die ein breites thematisches Spektrum im Bereich der digitalen Transformation abdecken. Die Themen reichten dabei von Konzepten und Analysen für automatische Notrufsysteme für Kraftfahrzeuge (eCall) über akustische Kommunikation von humanoiden Robotern bis hin zu innovativen Übertragungsverfahren für die Funkschnittstelle des Mobilfunks der 6. Generation (6G).
In seiner Bachelorarbeit entwickelte und implementierte B.Eng. David Didas auf der Basis von Software Defined Radio ein innovatives digitales Funkübertragungssystem auf Grundlage des Modulationsverfahrens Orthogonal Time Frequency Space (OTFS), das als vielversprechender Kandidat für zukünftige 6G-Mobilfunksysteme gilt. Das entwickelte System wurde sowohl durch umfangreiche Computersimulationen als auch im Rahmen einer mehrtägigen Messkampagne unter realen Bedingungen auf einer Autobahn erfolgreich evaluiert und mit etablierten Übertragungsverfahren verglichen. Die Arbeit zeichnet sich durch ihre hohe wissenschaftliche Qualität und ihren direkten Forschungsbezug aus. Auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse wird bereits eine wissenschaftliche Publikation vorbereitet.
Die Fakultät „Digitale Transformation“ (DIT) der HTWK leistet mit ihrer Ingenieur-Ausbildung und ihren Forschungsbeiträgen einen überaus wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Implementierung digitaler Prozesse und Geschäftsmodelle. Die prämierte Arbeit zeigt, dass die Fakultät zu hochaktuellen und überaus bedeutenden Forschungsprojekten, wie hier zu der derzeit für 2030 geplanten Einführung der Mobilfunktechnik der 6. Generation (6G), beiträgt. Unternehmen, Behörden und Privathaushalte profitieren von den ausgezeichneten Ergebnissen der Hochschule in einem Themengebiet, das insbesondere in Deutschland noch immer Nachholbedarf aufweist.
Seit vielen Jahren verleihen die IfKom an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig den IfKom-Förderpreis. Dem Berufsverband der Ingenieure für Kommunikation ist es ein besonderes Anliegen, herausragende Master- und Bachelorarbeiten zu fördern und entsprechend auszuzeichnen. Damit unterstreichen die IfKom die Notwendigkeit, junge Menschen von der besonderen Relevanz technischer Studiengänge zu überzeugen. Der Vertreter des Bundesvorstands des Verbandes, Peter Stöberl, freute sich, David Didas zu seinem Abschluss im Bachelorstudium und zu dem verliehenen Förderpreis beglückwünschen zu können.
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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
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Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurde 1992 gegründet. Sie knüpft an ihre Vorgängereinrichtungen an und setzt eine lange Tradition der Wissenschaft in Leipzig fort. Heute zählt die HTWK Leipzig mit rund 6.500 Studierenden zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Das Markenzeichen der HTWK Leipzig ist die praxisnahe und berufsrelevante Ausbildung in kurzen und intensiven Studiengängen mit akkreditierten Bachelor- und Masterabschlüssen. Unsere Lehrpläne sind auf die sich rasch entwickelnden Anforderungen der Industrie ausgerichtet und bereiten die Studierenden auf eine anspruchsvolle Berufspraxis in Bereichen wie Technik, Wirtschaft, Sozial- und Kulturwissenschaften vor.
www.htwk-leipzig.de
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