Euskirchener Hühnerbetrieb „Eierhof Hennes“ quält Legehennen & lässt diese bei Skandal-Schlachthof schlachten
Posted by PM-Ersteller - 28/05/25 at 08:05:35 a.m.Vor einigen Wochen hat ANINOVA erschreckendes Bildmaterial aus dem größten Legehennenschlachthof in Bayern veröffentlicht.
Die Bilder zeigten, wie mehrere Mitarbeitende Hühner systematisch gewürgt, geschlagen und geworfen haben. Der Betrieb wurde sofort geschlossen. Dokumentierte Lieferscheine belegen, dass auch ein großer Hühnerbetrieb aus Euskirchen bei Bonn, NRW, dort rund 100.000 Tiere schlachten ließ und dies nur wenige Tage vor der amtlichen Schließung. Es handelt sich dabei um die Eierhof Hennes GmbH. Zusätzlich liegt ANINOVA aktuelles Bildmaterial aus diesem Eierhof in Euskirchen vor. Hier werden die Tiere auf mehreren Etagen mit Gitterböden zusammengepfercht, Auslauf und direktes Tageslicht gibt es nicht. Die Eier der gequälten Tiere werden als Bodenhaltungseier in Bonner Supermärkten verkauft. Die Tierrechtsorganisation lässt derzeit rechtlich eine Strafanzeige prüfen. „Jeder Mensch, der Eier isst, sollte im Klaren darüber sein, dass dies auch mit Tierquälerei verbunden ist“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Weitere Informationen und ein Video hier.
Die Veröffentlichung von versteckt aufgenommen Bildern aus dem Hühnerschlachthof Buckl in Bayern sorgte Ende April für viel Aufsehen. Die Videoaufnahmen zeigten unvorstellbare Tierquälerei. Neun Mitarbeitende des Schlachthofs haben Hunderte von Legehennen am Schlachtband gewürgt, immer wieder in Transportboxen eingeklemmt, mit Eisenstangen geschlagen und geworfen. Einigen Tieren wurde bei lebendigem Leib der Kopf abgerissen. „Diese Tierquälerei kann ich kaum in Wort fassen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Tierrechtsorganisation hatte die Behörden unmittelbar informiert und diese haben den Schlachthof direkt geschlossen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass über 700 Verstöße auf dem Bildmaterial zu sehen sind, davon 539 Straftaten. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. Der Schlachthof hat die Tiere unter dem Handelsnamen Luna im Supermarkt verkauft.
Eine weitere Auswertung der dokumentierten Unterlagen zeigt, dass die Eierhof Hennes GmbH aus Euskirchen an den Skandal-Schlachthof in Bayern geliefert hat. Das ist überraschend, denn der Schlachthof warb mit Regionalität. Euskirchen liegt jedoch knapp 500 km vom Schlachthof entfernt. Die letzte Lieferung der Hühner erfolgt direkt nach Ostern und damit wenige Tage vor der amtlichen Schließung des Schlachthofs. Dabei wurden rund 100.000 Legehennen aus dem Euskirchener Betrieb nach Bayern transportiert. „Am letzten Tag in ihrem Leben, waren sie über Stunden in engen Transportboxen gefangen“, so Peifer.
ANINOVA liegt auch Bildmaterial aus der Eierhof Hennes GmbH in Euskirchen vor. Die Aufnahmen sind kurz vor dem Transport nach Bayern am Osterwochenende entstanden. Ein Recherche-Team schlich sich in den Betrieb und dokumentierte die Hühner. Das Bildmaterial ist der Tierrechtsorganisation zugespielt worden. Die Bildaufnahmen zeigen Hühner, die auf Gitterböden übereinander gestapelt sitzen. Ein Fenster mit Tageslicht ist auf den Aufnahmen nicht zu sehen. Dafür sind kranke, verletzte und tote Hühner dokumentiert worden. Generell wirken die Tiere nicht in einem guten Zustand. Viele sind abgemagert, ihr Federkleid ist stumpf und voller Lücken. Auf der Website präsentiert sich der Eierhof als transparent und nachhaltig, Tierwohl würde im Vordergrund stehen. „Davon sieht man auf den Bildern nichts“, sagt Peifer. Dabei kritisiert die Tierrechtsorganisation vor allem die nicht artgerechte Haltung der Tiere.
ANINOVA hat das zuständige Veterinäramt gestern informiert und das vorliegende Bildmaterial übermittelt. Wobei die Tiere auf den Bildern nicht mehr in dem Betrieb sind, sondern bereits geschlachtet wurden. Zudem lässt die Tierrechtsorganisation derzeit rechtlich prüfen, ob eine Straftat vorliegt. „Sollte die von uns beauftragte Rechtsanwaltskanzlei zu dem Ergebnis kommen, dann werden wir Strafanzeige erstatten“, sagt Peifer. Abschließend empfiehlt Peifer die vegane Lebensweise, denn nur so kann sichergestellt werden, dass kein Tier gequält wird.
Weitere Informationen hier.
Bildmaterial kann angefordert werden.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland
fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org
Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
Pressekontakt:
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Schlachthof-Skandal in Bayern: ANINOVA wertet vollständiges Bildmaterial aus
Posted by PM-Ersteller - 22/05/25 at 06:05:53 a.m.728 Übergriffe, davon über 530 Straftaten – viele Zulieferer stammen zudem nicht aus Bayern
Ende April hat ANINOVA Bildmaterial aus dem Legehennen Schlachthof Buckl in Wassertrüdingen, Landkreis Ansbach (Bayern) veröffentlicht. Die geschlachteten Tiere wurden als Suppenhühner unter dem Markennamen Luna in deutschen Supermärkten verkauft. Die Bilder sind der Tierrechtsorganisation zugespielt worden. „Wir haben nach kurzer Sichtung direkt die zuständigen Behörden informiert“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. In der Folge wurde der Betrieb geschlossen. Inzwischen wurde das gesamte Bildmaterial – mehr als 500 Stunden – gesichtet und ausgewertet. Dabei konnten 728 Übergriffe von neun Personen festgestellt werden. Zudem zeigen vorgefundene Lieferscheine, dass mehr als die Hälfte der Legehennenbetriebe nicht aus Bayern stammen. „Es handelt sich hierbei nicht um einen Schlachtbetrieb für die regionalen Landwirtschaftsbetriebe“, sagt Peifer und widerspricht damit klar der bayerischen Landwirtschaftsministerin Kaniber und dem bayerischen Bauernverband. Weitere Informationen hier.
Die Veröffentlichung der Bilder aus dem Legehennen Schlachthof in Wassertrüdingen, Landkreis Ansbach (Bayern) hat für viel Aufsehen gesorgt. Bundesweit wurde vor allem über die Schließung berichtet. „Wir begrüßen das konsequente Durchgreifen der KBLV sehr“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (kurz KBLV) hatte unmittelbar nach Übermittlung des Bildmaterials gehandelt und den Schlachthof geschlossen.
ANINOVA hat nun die gesamten Bilder ausgewertet. Über 500 Stunden Videomaterial sind in dem Zeitraum 31.03.2025 bis 14.04.2025 mit insgesamt fünf versteckten Kameras entstanden. Die Auswertung zeigt, dass es in dem dokumentierten Zeitraum zu 728 Tierschutzvergehen gekommen ist. Dabei reichen die Verstöße von leichten – z.B. bleibt das Schlachtband länger stehen, während die lebende Tiere kopfüber hängen – bis hin zu schwereren Verstößen. Dazu zählen Hennen, die gewürgt wurden, oder, dass der Kopf der lebenden Tiere abgerissen wird. „Ich habe selten solch eine hohe Vielzahl von Verstößen gesehen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.
Die detaillierte Analyse zeigt, dass es zu 189 leichten, 311 mittleren und 288 schweren Verstößen gekommen ist. Die Einteilung der Tierschutzvergehen erfolgte nach der Schwere der Verstöße. Hierbei wurden das Tierschutzgesetz, die Tierschutz-Schlachtverordnung sowie die Tierschutznutztierverordnung als Grundlage genutzt. Vor allem wurde dabei beurteilt, ob den Hennen länger anhaltende Leiden und Schmerzen zugefügt worden sind, Verstoß gegen § 2 Tierschutzgesetz. Dies ist bei der Einteilung mittel und schwer der Fall, somit liegen 539 Straftaten vor. „Wir haben dies der Staatsanwaltschaft Ansbach mitgeteilt und die gesamte Ausarbeitung übermitteln“, sagt Peifer. Die Staatsanwaltschaft Ansbach hat bereits die Ermittlungen aufgenommen, AZ 1113 Js 4117/25.
Neben den Tierschutzverstößen hat ANINOVA auch analysiert, wie viele Personen an Quälereien beteiligt waren. Insgesamt konnten neun Personen identifiziert werden, die selbst aktiv Tiere misshandelt haben. Hinzu kommen noch mindestens vier Personen, die bei Tierquälerei nicht eingeschritten sind. „Wir hoffen, dass die Verantwortlichen hart bestraft werden“, so Peifer.
Die Auswertung der vorgefundenen Liefererscheine zeigt zudem, dass Legehennen nicht nur aus Bayern, sondern auch aus NRW, Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und sogar Frankreich an den bayerischen Schlachtbetrieb geliefert worden sind. Von den 13 Betrieben stammen sieben nicht aus Bayern. „Entgegen der Behauptungen der Politik und dem bayerischen Bauernband handelt es sich nicht um einen Schlachthof für die Region Bayerns“, kritisiert Peifer. Die vorgefundenen Lieferscheine zeigen auch auf, dass hunderttausende Legehennen pro Woche sehr lange Transportwege über sich ergehen lassen mussten. So waren die Fahrzeiten meist deutlich über acht Stunden. Der Betrieb in Frankreich liegt sogar mehr als 600 km vom Schlachthof entfernt. Gerade wegen der langen Fahr- und Stehzeiten von über 12 Stunden ist der Schlachthof bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen, es kam daher zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren.
ANINOVA empfiehlt allen Menschen, die die Tierquälerei nicht mehr unterstützen möchten, die vegane Lebensweise.
Weitere Informationen hier.
Bildmaterial kann angefordert werden.
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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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Gewürgt, geschlagen, Kopf abgerissen: ANINOVA deckt massive Tierquälerei in Luna-Suppenhuhn Schlachthof auf
Posted by PM-Ersteller - 28/04/25 at 05:04:36 a.m.ANINOVA liegt Bildmaterial aus dem Luna-Suppenhuhn Schlachthof in Wassertrüdingen, Landkreis Ansbach (Bayern) vor.
Die Bilder sind in den letzten Tagen mit versteckter Kamera entstanden und zeigen massive Tierschutzverstöße. So quälen gleich mehrere Mitarbeitende des Schlachthofs ganz bewusst Hühner, indem sie sie würgen, den Kopf in Transportboxen einklemmen, ihnen die Knochen brechen, sie treten und meterweit werfen oder mit Eisenstangen schlagen. Der Schlachthof weist aber auch erhebliche bauliche Mängel auf: So verfangen sich immer wieder Köpfe der lebenden Tiere auf Förderbändern und reißen ab. „Ich habe lange nicht mehr so etwas Brutales und Schlimmes gesehen“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. In dem Schlachthof werden bis zu 100.000 Hühner pro Tag geschlachtet, die dann als Suppenhühner der Firma Luna in allen bekannten Supermärkten als Handelsklasse A verkauft werden. ANINOVA hat die zuständigen Behörden bereits informiert und soeben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Ansbach erstattet. „Hier muss sofort gehandelt werden“, sagt Peifer. Weiter Informationen und Videomaterial hier.
In dem Geflügelschlachthof Buckl in Wassertrüdingen, Landkreis Ansbach (Bayern), werden pro Tag bis zu 100.000 Hühner geschlachtet. Es handelt sich um Legehennen, die nicht mehr profitabel für die Eierproduktion sind. Nach ca. einem Jahr in Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung endet das Leben dieser Tiere im Schlachthof. „Diese Tiere haben meist überhaupt keinen finanziellen Wert mehr für die Betreiber“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Bei dem Schlachthof Buckl handelt es sich um den größten Althennen-Schlachthof in Bayern und um einen der größten bundesweit. Die geschlachteten Hennen werden als Luna-Suppenhühner in allen bekannten Supermärkten verkauft.
Ein Recherche-Team hat in dem Zeitraum vom 31.03.2025 bis 14.04.2025 mit versteckten Kameras in dem Schlachthof gefilmt. In der Zeit sind rund 500 Stunden Videomaterial entstanden. ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) ist das Bildmaterial zugespielt worden. Die Bilder zeigen, wie gleich mehrere Mitarbeitende des Schlachthofs Tiere bewusst quälen. Sie würgen manche Hühner mehrfach und minutenlang, anschließend klemmen sie die Köpfe in Transportboxen ein. Andere Hühner werden geboxt, geschlagen, getreten und teilweise meterweit geworfen. „Die Mitarbeitenden haben augenscheinlich Spaß daran, die Tiere zu quälen, es ist völlig abartig“, so Peifer. Immer wieder entwischen Hühner von den Transportboxen oder Bändern und laufen durch den Schlachtraum oder aus dem Schlachthof heraus. Diese Tiere werden dann von den Arbeitern äußert brutal behandelt. So werden sie mit Eisenstangen geschlagen oder nach dem Einfangen regelrecht verdreht, dabei brechen die Knochen. „In diesem Schlachthof ist jede Empathie und jeder Respekt vor dem Tier komplett verloren gegangen, es ist wie in einem Horrorfilm“, sagt Peifer. Dabei ist die Liste der Vorwürfe sehr lang. Neben den schon genannten Misshandlungen werden aus den lebenden Hühnern Eier herausgequetscht, um sie zu essen. Diese Prozedur ist extrem schmerzhaft für die Tiere. Immer wieder werden stark verletzte Hühner in eine Schubkarre gelegt und einfach sich selbst überlassen. „Hier hätte dringend eine Nottötung durchgeführt werden müssen. Das scheint den Mitarbeitenden aber einfach egal zu sein“, empört sich Peifer.
Neben dem Fehlverhalten verschiedener Mitarbeitenden sind auf den Videoaufnahmen aber auch bauliche Mängel zu sehen. So verfangen sich immer wieder Köpfe von lebenden Hühnern in einem Gitter. Da das Schlachtband nicht anhält, reißen die Köpfe ab. Dies passiert täglich mehrfach. Auch zeigen die Aufnahmen, dass lebende Hühner mitansehen müssen, was ihnen bevorsteht. Dies erzeugt Panik bei den Tieren. „Bei der Sichtung des Bildmaterials ist mir regelrecht schlecht geworden“, sagt Peifer.
Nachdem ANINOVA das Bildmaterial letzte Woche zugänglich gemacht worden ist, wurde sofort das „Bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV)“ als zuständige Behörde informiert. „Wir sehen dringend Handlungsbedarf, weil die Bilder Straftaten zeigen“, so Peifer. Die Tierrechtsorganisation hat zudem das zuständige Veterinäramt in Ansbach und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in München informiert und das Bildmaterial übersendet. Zudem wurde soeben bei der Staatsanwaltschaft in Ansbach Strafanzeige erstattet. „Die Behörden müssen jetzt aktiv werden und durchgreifen, damit die Tierquälerei beendet wird“, so Peifer.
ANINOVA empfiehlt allen Menschen, die die Tierquälerei nicht mehr unterstützen möchten, die vegane Lebensweise.
Weitere Informationen und Videomaterial hier.
Bildmaterial kann angefordert werden.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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Herr Jan Peifer
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